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Kundenrezensionen

4,3 von 5 Sternen
13
4,3 von 5 Sternen
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am 24. Juli 2012
Bravo Roger Cicero, dass war ein fulminanter Auftritt -begleitet von einer exzellent aufspielenden "Small" Big Band! Heutzutage muss man dafür dankbar sein, dass es noch Künstler und Veranstalter gibt, die sich mit dieser Art von Musik beschäftigen. Absolut empfehlenswert!
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am 15. Juni 2014
Ein Sänger und eine Band, die "jazzige" Spielfreude vereint! Musik, die ihre Anhänger in allen Altersgruppen findet. Musiker, die ihre Instrumente einzusetzen wissen.
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am 6. Dezember 2010
Roger Cicero hat es geschafft das Mekka aller Jazzfestivals mit seiner Big Band heimzusuchen. Am 12. Juli 2010 war es soweit. Nur wenige Jahre nach seinem plötzlichen "Männersachen"-Karrieresprung im Jahre 2006, der ihn von Jazz- und Clublocations in immer größere Hallen katapultierte, steht er an diesem Sommerabend vor einem jazzverwöhnten Publikum auf der Bühne des "44. Montreux Jazz Festival".

Ja, "nervös" ist er nach eigenen Aussagen sehr vor diesem Auftritt. Bedeutendste Jazz- Pop- und Soulgrößen aus aller Welt sind dort seit dem Gründungsjahr 1967 aufgetreten. Viele seiner Idole haben dort Meilensteine ihrer Kunst hinterlassen. Nun ist er an der Reihe und dem Motto des Abends "Singin' and Swingin'" erweist er wahrlich alle Ehre.

Auf dem Programm standen Swingstücke, Balladen, Funk- und Soultitel seiner Erfolgstournee "Artgerecht". Zwei Cicero-Songs sind erstmalig in englischer Version zu hören: aus "Murphy's Gesetz" wurde "Murphy's Law" und aus "Ich hab das Gefühl für dich verlorn'" wurde "That you and I feeling". Mit Toots Thielemans Jazz waltz "Bluesette" brillierte Roger Cicero in jazzvocaler Reinkultur - sein "scatting" ist bisher unerreicht bei deutschen Jazzern oder Swingern.

Manche der bekannten Songs wurden für den Montreux-Auftritt zudem etwas jazzorientierter arrangiert. So bekam der Cicero-Hit "Nicht Artgerecht" ein wunderbares "Scat-Intro",was vielleicht nicht unbedingt dem innewohnenden Motownsound des Songs wirklich "artgerecht" entsprach, aber eine hinreißend jazzige Bereicherung darstellte.

Dieses Montreux-Konzert begeistert auch noch auf DVD mit der großen Bandbreite eines Repertoires von Ballads, Swing, Jazz, Blues & Soul und durch Cicero's Fähigkeit, immer vollkommen er selbst zu sein. Mögen seine Idole ihm noch so nah sein: der Prince-Cover "How com U don't call me anymore" erhält trotz princetypischem Falsettgesang durch seinen nachfolgend voluminös-expressiven Gesang den signifikanten Cicero-Stempel und ufert aus zu einem wahren Soul-Fortissimo. Roger Cicero beherrscht perfekt den Umgang von Nuancierung und musikalischer Steigerung - absolut überzeugt davon, dass Dynamik zur Musik gehört und ihre Spannungsbögen erhöht.

Die Bild- und Tontechnik der DVD sind von erstklassiger Qualität, und wenn bei diesem Konzert etwas mehr denn je zum Ausdruck kommt, dann ist es sicher seine mit den Jahren gereifte sängerische Universialität. Roger Cicero glänzt bei seinem Montreux-Auftritt von A - Z mit einer schieren Intensität. Und die ist nicht nur spürbar während der "fetzigen" Titel, ("Spontis zeugen Banker") , sondern beeindruckt nicht im mindesten weniger in ruhigeren Titeln wie dem Big Band Blues "Für 'nen Kerl". Damit keine Missverständnisse auftreten: Es geht um seinen kleinen Sohn Louis, für den er diese wunderbare Liebeserklärung komponierte.

Ebenso wie Cicero ist auch seine Big Band in Hochform. Die Bläsersätze schmettern und strahlen im gestochen sauberen Klang. Die Solisten Ulli Orth,Thomas Zander und Gabriel Coburger haben beeindruckende Soli. Coburger glänzt insbesondere im Duett mit Roger beim Tribut für die "Fantastischen Vier". "Geboren" heißt das nicht wieder zu erkennende Stück der berühmten Hip- Hop-Formation. Wie hier aus Hip-Hop und RAP ein Song in handfesten Swing-Jazz mit krönendem Scat-Duett umgewandelt, nein - eher völlig neu kreiert wurde, sucht sicher seinesgleichen.

Schlagzeuger Matthias "Maze" Meusel ist häufig im Focus der Kamera, deren Bilder hautnah zeigen, mit wie viel Energie und Leidenschaft er sein Instrument bearbeitet und auch deutlich machen, was ein Drummer in einer so starken Big Band zu leisten hat. Der große Zusammenhalt während des gesamten Konzerts kommt aber von Bandleiter, Arrangeur und Pianisten Lutz Krajenski. Während des Cicero-Hits "Murphy's Law" wechseln Roger und Krajenski beim sich stetig aufheizenden Instrumentalteil ihre Standorte. Roger sitzt am Klavier und Krajenski bearbeitet seine Hammondorgel in gewohnt furioser Manier. Zunehmend wird sein Spiel unbändiger und so entsteht ein brodelnd heißes Soundgemisch von Funk, Soul, Gospel und Jazz. Der Song hält über sechs Minuten einen förmlich rasenden Rhythmus und hat in seinem gospelähnlichen Aufbau eine aufpeitschende Wirkung. Ein klares mitreißendes Highlight des Abends.

Mit gleicher Verve rollt auch "Das ist nicht das, wonach es aussieht" akustisch über die Bühne. Der Song explodiert beinahe vor Beschleunigung und hat einen kompakten Big Band Sound, der sozusagen alles "niedermäht". Für diese Maßlosigkeit müsste man fast einen neuen Soundbegriff finden, vielleicht "Großorchestraler Vollgas-Rock-Jazz" - oder so ähnlich. Mein Gott, hat das ZUNDER!

Wenn diese DVD zu meiner favorisierten Cicero-DVD wird, liegt das sicher am großen Soul- und Jazzfaktor, der das ganze Montreux-Konzert dominiert - auch wenn er in seiner letzten Zugabe "Frauen regiern' die Welt" natürlich wieder swingt wie nur er es kann. Das wird eigentlich schon klar beim Intro der Big Band zu Beginn des Konzerts. Richtig euphorisiert wurde ich aber , als ich die DVD via Sennheiser-Kophörer genoss. Ich glaube, so hört man wirklich im vollen Umfang ganz genau, was da an großartiger Musik drin steckt. Mit etwas Glück werden wir hoffentlich Cicero und seine Band noch öfter in Montreux erleben. Wie im Booklet der DVD beschrieben, lud Festivalchef Claude Nobs Roger und seine Big Band bereits in voraus für weitere Gastspiele nach Montreux ein.

Nachtrag:
Ein Song, der innerhalb dieses Montreux-Auftritts das "definitive Sahnehäubchen" gewesen wäre, sollte leider erst Monate später im Oktober 2010 auf Cicero's Solotour vorgestellt werden. Dave Brubecks "Blue Rondo A La Turk" im 9/8 Takt war DAS musikalische Ereignis der kleinen Cicero-Solotour die er nur in Begleitug mit Lutz Krajenski bestritt. Das von Mozart inspirierte Brubeckstück "Blue Rondo A La Turk" gilt speziell wegen dem 9/8 Takt als kaum singbar. Auf CD gibt es eine Studioversion von Al Jarreau ( 1981).

Roger Cicero jedoch brachte eine atemberaubende Liveversion des Songs in der er im Zusammenspiel von bravouröser vokaler Technik und musikalischer Kreativität ein Kunstwerk erstehen lies. Diese Nummer hätte auch beim Montreux-Jazz-Festival das "Non plus ultra" sein können und durch die Wiederholbarkeit den Beweis erbracht, in welch hohen künstlerischen Gefilden ein Sänger wie Roger Cicero einzuordnen ist.
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am 23. November 2010
Da ich Roger dieses Jahr wieder mit seiner Big Band Live gesehen habe und total begeistert war, wartete ich schon sehnsüchtig auf die neue DVD. Jetzt hat das Warten endlich ein Ende und es gibt ein super Live-Erlebnis aus Montreux. Und zur Krönung auch noch in HD auf Blu Ray!!! Bild und Ton sind einfach die Wucht (Bild klasse, Ton in HD Master Audio perfekt). Das Publikum war zunächst noch etwas verhalten und die Franzosen haben vielleicht teilweise die deutschen Texte nicht verstanden!? Aber schließlich schaffte es Roger trotzdem, dass sie von den Stühlen aufsprangen und mitklatschten. Bei so einem Swing, einer super arrangierten Big Band (danke Lutz), wo jeder Ton auf den Punkt genau gespielt wird, da kommt der Groove, das Gefühl, die Power der Musik auch bis in der letzten Reihe der Zuschauer an. Ich danke Roger und der Band, dass sie den Jazz/Swing wieder so populär gemacht haben. Mit tollen, witzigen Texten vereint, ist diese Art von Musik einfach nur ein Genuss...macht weiter so, ich verneige mich vor diesen tollen Musikern, die sichtlich riesen Spaß haben und einfach nur pure Freude verbreiten.
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am 11. September 2011
Roger Cicero hat es geschafft das Mekka aller Jazzfestivals mit seiner Big Band heimzusuchen. Am 12. Juli 2010 war es soweit. Nur wenige Jahre nach seinem plötzlichen "Männersachen"-Karrieresprung im Jahre 2006, der ihn von Jazz- und Clublocations in immer größere Hallen katapultierte, steht er an diesem Sommerabend vor einem jazzverwöhnten Publikum auf der Bühne des "44. Montreux Jazz Festival".

Ja, "nervös" ist er nach eigenen Aussagen sehr vor diesem Auftritt. Bedeutendste Jazz- Pop- und Soulgrößen aus aller Welt sind dort seit dem Gründungsjahr 1967 aufgetreten. Viele seiner Idole haben dort Meilensteine ihrer Kunst hinterlassen. Nun ist er an der Reihe und dem Motto des Abends "Singin' and Swingin'" erweist er wahrlich alle Ehre.

Auf dem Programm standen Swingstücke, Balladen, Funk- und Soultitel seiner Erfolgstournee "Artgerecht". Zwei Cicero-Songs sind erstmalig in englischer Version zu hören: aus "Murphy's Gesetz" wurde "Murphy's Law" und aus "Ich hab das Gefühl für dich verlorn'" wurde "That you and I feeling". Mit Toots Thielemans Jazz waltz "Bluesette" brillierte Roger Cicero in jazzvocaler Reinkultur - sein "scatting" ist bisher unerreicht bei deutschen Jazzern oder Swingern.

Manche der bekannten Songs wurden für den Montreux-Auftritt zudem etwas jazzorientierter arrangiert. So bekam der Cicero-Hit "Nicht Artgerecht" ein wunderbares "Scat-Intro",was vielleicht nicht unbedingt dem innewohnenden Motownsound des Songs wirklich "artgerecht" entsprach, aber eine hinreißend jazzige Bereicherung darstellte.

Dieses Montreux-Konzert begeistert auch noch auf DVD mit der großen Bandbreite eines Repertoires von Ballads, Swing, Jazz, Blues & Soul und durch Cicero's Fähigkeit, immer vollkommen er selbst zu sein. Mögen seine Idole ihm noch so nah sein: der Prince-Cover "How com U don't call me anymore" erhält trotz princetypischem Falsettgesang durch seinen nachfolgend voluminös-expressiven Gesang den signifikanten Cicero-Stempel und ufert aus zu einem wahren Soul-Fortissimo. Roger Cicero beherrscht perfekt den Umgang von Nuancierung und musikalischer Steigerung - absolut überzeugt davon, dass Dynamik zur Musik gehört und ihre Spannungsbögen erhöht.

Die Bild- und Tontechnik der DVD sind von erstklassiger Qualität, und wenn bei diesem Konzert etwas mehr denn je zum Ausdruck kommt, dann ist es sicher seine mit den Jahren gereifte sängerische Universialität. Roger Cicero glänzt bei seinem Montreux-Auftritt von A - Z mit einer schieren Intensität. Und die ist nicht nur spürbar während der "fetzigen" Titel, ("Spontis zeugen Banker") , sondern beeindruckt nicht im mindesten weniger in ruhigeren Titeln wie dem Big Band Blues "Für 'nen Kerl". Damit keine Missverständnisse auftreten: Es geht um seinen kleinen Sohn Louis, für den er diese wunderbare Liebeserklärung komponierte.

Ebenso wie Cicero ist auch seine Big Band in Hochform. Die Bläsersätze schmettern und strahlen im gestochen sauberen Klang. Die Solisten Ulli Orth,Thomas Zander und Gabriel Coburger haben beeindruckende Soli. Coburger glänzt insbesondere im Duett mit Roger beim Tribut für die "Fantastischen Vier". "Geboren" heißt das nicht wieder zu erkennende Stück der berühmten Hip- Hop-Formation. Wie hier aus Hip-Hop und RAP ein Song in handfesten Swing-Jazz mit krönendem Scat-Duett umgewandelt, nein - eher völlig neu kreiert wurde, sucht sicher seinesgleichen.

Schlagzeuger Matthias "Maze" Meusel ist häufig im Focus der Kamera, deren Bilder hautnah zeigen, mit wie viel Energie und Leidenschaft er sein Instrument bearbeitet und auch deutlich machen, was ein Drummer in einer so starken Big Band zu leisten hat. Der große Zusammenhalt während des gesamten Konzerts kommt aber von Bandleiter, Arrangeur und Pianisten Lutz Krajenski. Während des Cicero-Hits "Murphy's Law" wechseln Roger und Krajenski beim sich stetig aufheizenden Instrumentalteil ihre Standorte. Roger sitzt am Klavier und Krajenski bearbeitet seine Hammondorgel in gewohnt furioser Manier. Zunehmend wird sein Spiel unbändiger und so entsteht ein brodelnd heißes Soundgemisch von Funk, Soul, Gospel und Jazz. Der Song hält über sechs Minuten einen förmlich rasenden Rhythmus und hat in seinem gospelähnlichen Aufbau eine aufpeitschende Wirkung. Ein klares mitreißendes Highlight des Abends.

Mit gleicher Verve rollt auch "Das ist nicht das, wonach es aussieht" akustisch über die Bühne. Der Song explodiert beinahe vor Beschleunigung und hat einen kompakten Big Band Sound, der sozusagen alles "niedermäht". Für diese Maßlosigkeit müsste man fast einen neuen Soundbegriff finden, vielleicht "Großorchestraler Vollgas-Rock-Jazz" - oder so ähnlich. Mein Gott, hat das ZUNDER!

Wenn diese DVD zu meiner favorisierten Cicero-DVD wird, liegt das sicher am großen Soul- und Jazzfaktor, der das ganze Montreux-Konzert dominiert - auch wenn er in seiner letzten Zugabe "Frauen regiern' die Welt" natürlich wieder swingt wie nur er es kann. Das wird eigentlich schon klar beim Intro der Big Band zu Beginn des Konzerts. Richtig euphorisiert wurde ich aber , als ich die DVD via Sennheiser-Kophörer genoss. Ich glaube, so hört man wirklich im vollen Umfang ganz genau, was da an großartiger Musik drin steckt. Mit etwas Glück werden wir hoffentlich Cicero und seine Band noch öfter in Montreux erleben. Wie im Booklet der DVD beschrieben, lud Festivalchef Claude Nobs Roger und seine Big Band bereits in voraus für weitere Gastspiele nach Montreux ein.

Nachtrag:
Ein Song, der innerhalb dieses Montreux-Auftritts das "definitive Sahnehäubchen" gewesen wäre, sollte leider erst Monate später im Oktober 2010 auf Cicero's Solotour vorgestellt werden. Dave Brubecks "Blue Rondo A La Turk" im 9/8 Takt war DAS musikalische Ereignis der kleinen Cicero-Solotour die er nur in Begleitug mit Lutz Krajenski bestritt. Das von Mozart inspirierte Brubeckstück "Blue Rondo A La Turk" gilt speziell wegen dem 9/8 Takt als kaum singbar. Auf CD gibt es eine Studioversion von Al Jarreau ( 1981).

Roger Cicero jedoch brachte eine atemberaubende Liveversion des Songs in der er im Zusammenspiel von bravouröser vokaler Technik und musikalischer Kreativität ein Kunstwerk erstehen lies. Diese Nummer hätte auch beim Montreux-Jazz-Festival das "Non plus ultra" sein können und durch die Wiederholbarkeit den Beweis erbracht, in welch hohen künstlerischen Gefilden ein Sänger wie Roger Cicero einzuordnen ist.
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am 22. Juli 2014
Eigentlich bin ich ein sehr großer Fan von Life Konzerten. Was allerdings hier geboten wird ist nicht so toll. Die Zuschauer gehen trotz großer Bemühungen von roger nicht mit. Das Überträgt sich leider auf die Musiker. Habe viele Stücke aus anderen Konzerten schon wesentlich besser gehört.
Schade
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am 8. März 2014
hat mich vom ersten bis zum letzten Ton gefesselt , er ist ein ganz toller Musiker und Sänger.
Für Jazzfreunde ein Muß
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am 21. April 2016
Als Roger Cicero mit: Zieh die Schuhe aus, auf den Weg in die Charts startete, war ich von diesem Moment "FAN"
Nun habe ich mir nach seinem Tode, die DVDs und Bücher geholt die ich noch nicht hatte.

Musikalischer voll TIPP die auf Modernen Swing in Deutsch stehen, bei einer nun niervergessenen Stimme. RIP
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am 7. Dezember 2010
Die bluray habe ich am Erscheinungstag erhalten und wollte der erste sein, der eine Rezension verfasst. Ich wusste aber nicht so genau, wo ich anfangen sollte. Nun hab ich ja einen Vorrezensenten, und da kann man drauf aufbauen.

Bild und Ton perfekt. Vielleicht etwas langweilig fotografiert, aber bei dem Niveau schlicht egal. Musikalisch geht die Reise von Roger Cicero qualitativ weiter steil bergauf. Wer glaubt, die Lieder kenne man doch, warum solle ich mir diese bluray noch zulegen ? Dem sei gesagt: hier sind Musiker der extraklasse am Werke ! Und Lutz ! Das Thema mag bekannt sein, die arrangements allerdings sind unglaublich gut, weil neu. So wird diese bluray zu einem akustischen Genuß, der nicht abreissen mag.

Einzig, und da kann RC natürlich nichts zu, das Publikum ist wirklich seltsam. Ich habe nun schon einige RC-Konzerte besuchen dürfen (auch mit meinen Kindern, sechs und acht, die große Fans sind !), und weiß, dass eine Bestuhlung völlig überflüssig ist. Aber hier sieht man Roger nach zwanzig Minuten bei "wenn sie dich fragt" durch das Publikum wandern, und es ist nicht EIN wippender Fuß zu sehen. Die sitzen da einfach in ihren knallbunten Kurzarmhemden herum und bewegen sich schlicht gar nicht... Nach 55 Minuten hat Roger offensichtlich die Faxen dicke und animiert das Publikum, "man dürfe trotz Bestuhlung auch ruhig ein bisschen aufstehen". Tut es auch - aber leider nicht lang. Als ob das bei diesem mitreissenden arrangement von "Spontis zeugen Banker" nötig wäre... Übrigens mein Lieblingsarrangement. Nicht zuletzt wegen des Solos von Matthias Meusel.

Um hier keinen falschen Eindruck aufkommenzulassen: dies ist ein absoluter Kaufbefehl ! Die Show ist extraklasse, man stelle sich vor, es wäre fachkundiges Publikum dort gewesen...

Gitarre und Perkussion bereichern die Band ungemein. Manchmal denke ich, drei brustkorbgewaltige Damen als background vocals... das wär's dann noch. Gerade auch bei "Murphy's law" (Publikum sitzt wieder, aber einige klatschen gar!), wo mir die Bläserwand zusammen mit dem solo von Lutz auf seiner Orgel fast gospel-like erscheint und man sich am Ende in einer Kirche in Harlem wähnt. Hervorragend ! Ihr seht: in jedem neuen arrangement eine neue Überraschung.

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am 10. August 2015
Das ist Roger Cicero in Bestform! Präzision und ein grosses Stück an Wortwitz, auch wenn 80% des Publikums das gar nicht verstanden haben. Ein bisschen schade für die West-Schweizer, dass er nur Deutsch gesprochen hat.
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