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am 28. August 2012
In dem für Keith Jarrett ansonsten konzertarmen Jahr 1994 - es sind aus diesem Jahr überhaupt nur sechs Konzerte Jarretts verzeichnet, dazu eine Einspielung von Mozartwerken mit dem Stuttgarter Kammerorchester - lieferte das Standards-Trio des Meisters mit Gary Peacock am Bass und Jack DeJohnette am Schlagwerk mit den drei komplett aufgezeichneten Konzertabenden im New Yorker Jazzclub "At The Blue Note" und der daraus entstandenen 6-CD-Box "The Complete Recordings" ihr Magnum Opus ab. Konserviert sind so über sieben Stunden feinster Trio-Jazz aller Schattierungen, von der sanft-getragenen gefühlvollen Ballade (etwa "How Long Has This Been Going On?" oder "Don't Ever Leave Me" und viele weitere) über groovig-bluesige Nummern (z.B. "Now's The Time") und flotten, bop-artigen Titeln (wie "Oleo") bis hin zum klassischen Achtelnoten-Trio-Jazz (beispielsweise "If I Were A Bell"). Die coole Atmosphäre in dem vergleichsweise kleinen Club tut der Musik außerordentlich gut.
Sagenhaft sind oft die Ergänzungen geraten, mit denen Jarrett klassische Standards nahezu unmerklich in neue Sphären bringt, so etwa der "Muezzin" genannte Erweiterungsteil von "You Don't Know What Love Is" oder die Fortführung von "I Fall In Love Too Easily" ("The Fire Within"). Die reinen Jarrett-Kompositionen wie "Partners", "Bop-Be" oder das sehr (etwas zu) lange, vamp-artige "Desert Sun" fügen sich nahtlos und wunderbar ein in die Reihe der Standards aus den 1930er, 1940er oder 1950er Jahren, die das Trio so fabelhaft interpretiert. "Autumn Leaves" wird in einer gigantischen 26-Minuten-Version gegeben, mit einigen wenigen Durchhänger-Passagen, aber vielen sehr starken, enorm kraftvoll inszenierten Phasen.
Bemerkenswert ist, dass die Musik an den drei Konzertabenden nacheinander immer reifer, mutiger, tiefer wirkt. Klar, die drei Jazzer haben ohnehin ein großes Vertrauen in- und ein immenses Gefühl füreinander. Dennoch meint man zu hören, dass besonders am letzten Konzerttag dies alles nochmals eine Spur sicherer wird - bei gleichzeitig größerem Wagemut, etwa in den Soli. Dass von den insgesamt 38 Tracks nur drei Titel zwei Mal gespielt werden, ist ein Zeugnis des umfangreichen Repertoires des Trios und gleichzeitig ein Exempel für die Entwicklung des Interpretationsstils vom ersten zum dritten Konzertabend. Was nicht für jede Einspielung des Trios gilt (und oft auch durch die Abmischung kaschiert wurde): Gary Peacock am Bass war seinerzeit in guter Form!
Natürlich gibt es über eine solch lange Strecke hin und wieder auch einmal etwas redundantere Passagen, weniger packende Stücke oder überzogen wirkende Linien, nichtsdestotrotz ist "At The Blue Note - The Complete Recordings" als Gesamtwerk sehr überzeugend geraten und neben der ebenfalls sechs CDs umfassenden Box "Sun Bear Concerts" mit Solo-Klavieraufnahmen Jarretts von sechs Konzerten im November 1976 in Japan eine Essenz des Oeuvres dieses meisterhaften Pianisten.
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am 22. Dezember 2002
An dieser Box kommt nicht herum, wer sich ernsthaft für klassisches Jazztrio interessiert. Wenn meine CD-Sammlung einem Feuer zu Opfer fallen würde, wäre das zuoberst auf meiner Bestellliste. Hier werden Standards und Eigenkompositionen von einem eingespielten Trio fabelhaft interpretiert. Die Aufnahmequalität dieses Live-Mitschnittes ist atemberaubend.
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am 3. April 2001
Ein Blick auf die Titelübersicht der 6 CDs spricht eigentlich schon für sich. Von bekannten Jazz-Standards wie "My Romance" oder "Autumn Leaves" bis hin zu zahlreichen Keith-Jarrett Kompositionen ("The Fire Within"). Die Cds enthalten, wie der Name schon sagt, die kompletten Aufnahmen, die Keith Jarrett zusammen mit Jack de Johnette und Gary Paecock innerhalb von 3 Tagen "At the Blue Note", einem bekannten Jazz-Club in New York machte. Da an jedem Abend ein eigenständiges Konzert gespielt wurde, ist zum Beispiel der Titel "Things Ain't What They Used To Be" in zwei verschiedenen Versionen vorhanden. Diese CD ist absolut zu empfehlen und hätte eigentlich noch einige Sterne mehr verdient.
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am 25. März 2013
Die sechs CDs sind eine Live-Aufnahme von Keith Jarretts "Standards"-Trios aus drei Abenden im New Yorker Blue Note Club. Auf den CDs wechselt immer ein schnelleres und ein langsameres Stück so dass sich Abwechslung einstellt. Gerade die langsamen Stücke schaffen es eine magisch-verzauberte Atmosphäre herzustellen. Innerhalb der Stücke gibt es ausreichend Raum für Soloimprovisationen der drei Musiker, die deren Meisterschaft unter Beweis stellt; die Improvisationen zerreißen aber in ihrem Ausmaß die Struktur der Stücke nicht. Insbesondere die in den Solokonzertmischnitten von Keith Jarret häufig anzutreffenden "Überbrückungsepisoden" mit ihrem auf der Stelle tretenden Habitus fehlen hier weitgehend.
Das Klangbild der Mitte der 90er Jahre aufgenommenen Stücke ist rund mit einem kräftigem Bass und in seiner Räumlichkeit atmosphärisch-intensiv. Es kann m.E. mit den besten Studioaufnahmen mithalten.

Fazit: Sechs tolle CDs fürs abendliche Rotweinhören und auch für Nicht-Jazzer geeignet!
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am 16. Januar 2016
Ein Klassiker; unser zu Weihnachten damit beschenkte Neffe (angehender Jazzpianist) war begeistert. Kein billiges Vergnügen, aber trotzdem sein Geld wert. Klare Kaufempfehlung an alle Keith Jarrett-Fans (sollte jemand von ihnen die Box tatsächlich noch nicht besitzen).
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