flip flip Hier klicken Jetzt informieren PR Evergreen Cloud Drive Photos UHD TVs Learn More Hier klicken HI_PROJECT Mehr dazu Mehr dazu Shop Kindle Unlimited BundesligaLive

Kundenrezensionen

4,6 von 5 Sternen
24
Elysium
Format: Audio CD|Ändern
Preis:5,99 €+ Kostenfreie Lieferung mit Amazon Prime


am 15. Januar 2011
Nachdem Stratovarius bereits auf Polaris eindrucksvoll bewiesen haben, dass sie ohne Tolkki auf mindestens dem Selben Niveau weitermachen können, war die Erwartung für Elysium entsprechend hoch. Und enttäuscht wird man eigentlich in keiner Weise. Stratovarius servieren genau die Tracks in der Art, wie man sie kennt und liebt und verfeinern ihre ihren Stil mit leichten progressiven Einflüssen, die den Sound der Band weiter bereichern.
- Darkest Hours: Ist ein typischer Opener, etwas langsamer als ein gewohnter Eröffnungstrack der Band, aber mit tollem Chorus und sofort süchtig machend 9/10
- Under Flaming Skies: Ein weiterer Up-Tempo Song, typisch für die Band, vielleicht etwas zu einfach gehalten, aber wieder mit tollem Chorus 8/10
- Infernal Maze: beginnt balladesk, wird dann plötzlich pompös und schwenkt dann um zum Up-Tempo Song mit absolut genial überragendem Solo. Ein ungewöhnlicher Song und vielleicht gerade deshalb so gut. Ein Highlight der Platte 10/10
- Fairness Justified: Ein Mid-Tempo Stampfer mit wuchtigem Chor im Refrain. Absolut überzeugend und das nächste Highlight 10/10
- The Game Never Ends: Der nächste Up-Tempo Hammer mit guter Laune Garantie 9/10
- Lifetime in a Moment: startet interessant mit einem latainischen Choral. In Summe könnte man den Song als Halbballade durchgehen lassen. Auf mich wirkt er langatmig und kann mit dem hohen Niveau der anderen Songs nicht mithalten. 5/10
- Move the Mountain: eine der besten Balladen der Band. Das nächste Highlight 10/10
- Event Horizon: und noch mal Up-Tempo. Gewohnt gut, aber auch nicht überragend 8/10
- Elysium: Der letzte Song ist ein 18 Minuten Epos und normalerweise mag ich alle Strato Epen. Sie gehörten immer zu den besten Songs der Band. Elysium ist leider langatmig, es passiert zu wenig für einen so langen Song, da kann auch das pompöse Finale, das an Elements Part 1 Zeiten denken lässt, nicht mehr viel herausreißen. 5/10

Macht insgesamt 74/90 Punkten oder umgerechnet 4 Sterne!

Fazit: Stratovarius bleiben sich treu und Elysium kann den hohen Standart von Polaris locker halten, auch wenn zwei Songs für meinen Geschmack etwas langatmig bzw. langweilig geraten sind und den Gesamteindruck etwas schmälern. Eine Kaufempfehlung gibt es natürlich trotzdem unbeschränkt. Ein Melodic-Power Metal Pflichtkauf,

Spielzeit: 56:35
0Kommentar| 10 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich? Missbrauch melden
am 17. Januar 2011
Mit Elysium steht uns das neue Epos der Klanggötter der finnischen Metalband Stratovarius bevor. Hierbei reden wir allerdings nicht vom Elements-Stratovarius, sondern vom frischen, von neuen Ideen inspirierten Polaris-Stratovarius. Das Mastermind Tolkki hat die Band verlassen und mit ihm geht der depressive Stiel, für den die Gruppe bekannt ist. Das Fehlen dieser melodischen Depression tut dem Album allerdings nicht schlecht. Wie Polaris bereits 2009 bewies, schlummert in den Jungs um Kotipelto erstklassige Musiker, die auch ohne 'Philosoph' und Gitarrenmeister Tolkki auskommen. Nun aber zu den einzelnen Track:
Mit DARKEST HOUR erwartet uns ein typischer, teils mit depressiven Lyrics geprägter, Einsteiger, der den Fans des klassischen Stratovarius Freude bereiten wird. Das Lied erinnert an Werke aus Fourth Dimension. Dieses fuhr nämlich Songs auf, die wie Darkest Hour, hoffnungsvoll sind. Mit UNDER FLAMING SKIES steht uns ein Track vor, dem nur sein 'interessantes' Intro schlecht tut. Die Lyrics sind sehr gut und die Stimme von Kotipelto zeigt, was in ihr steckt. Der Track ist sozusagen der Einstieg ins restliche Album. INFERNAL MAZE ist neben dem Intro des vorherigen Liedes der erste 'gewagte' Song. In ihm lebt die Band das aus, was sie mit Tolkki nicht tat. Zwar erinnern die Lyrics an ihn, aber das ist bei einer Band, dessen Frontmann bereits seit den 90ern mit ihm zusammen singt, nicht verwunderlich und wird die klassischen Fans auch glücklich stimmen. Doch vor allem als Köder für Neueinsteiger ist es gut. FAIRNESS JUSTIFIED erinnert an eine Halbballade und behandelt zur Abwechslung weniger das Thema der Depression. Es hat einen tollen Einstieg und klingt sehr gut. Nur Matias Kupiainen schwächelt, da er sein Solo nicht mit der gewohnten Qualität aus den vorherigen Songs bestreitet. Allerdings unterstützt ihn Der Drummer Jörg sehr gut. Herzstück des Liedes sind die erfrischenden Lyrics. Allerdings hätte der Titel 'Heavenly Divine', unter dem das Lied zunächst veröffentlicht werden sollte, besser gepasst. Als nächstes folgt mit THE GAME NEVER ENDS ein guter Live-Song. Hier griff der Keyboarder Jens zur Feder. Allerdings ist dieser Titel der Titel mit den schlechtesten Lyrics. Der Level der Lyrics ist so niedrig, wie noch kein Strato-Song es je war. LIFETIME IN A MOMENT ist dann der schwächste und langweiligste Track. Hier versucht sich der 'neue' Gitarrist zu etablieren, was ihm gar nicht gelingt. Mit MOVE THE MOUNTAIN liefert die Band eine Ballade ab, die sich mit Forever und When Mountains Fall messen kann. Das Lied klingt einfach nur frisch und mehr davon hätte dem Album gut getan. Außerdem macht Jens seinen Lyrics-Fauxpas wieder gut. Das Lied ist der Hammer und das beste Lied des Albums. In EVENT HORIZON zeigen die Musiker was in ihnen steckt. Alle fahren zu Höchstformen auf. Es ist ein flotter Song, der an Lieder wie Eagelheart, Hunting High And Low und Phoenix erinnert. Diesem Titel kann man beinahe nix vorwerfen. Nur die Effekte eines Countdowns stören, sind allerdings an die Storyline von Polaris und Elysium, die wohl den futuristischen Weltuntergang thematisieren soll, angelehnt. Es stört. Anschließend erwartet uns das große Finale. Mit ELYSIUM wird ein Sturm entfesselt. Die Lyrics sind sehr gut, besonders Jörg Michael und Kotipelto zeigen was in ihnen steckt. Vom Klang her fesselt besonders der Anfang. Leider hält das Niveau nicht sehr lange und wird nicht mehr aufgegriffen. Das Ganze erinnert an Kotipelto und sein Soloalbum Coldness. Es ist der längste Track der Band und übertrifft sogar Elements. Man kann also von einem guten Album reden. Einem sehr guten Album. Leider fehlt das Wirken von Porra sehr. Statt so viel von Matias zuhören hätte man auch Porra an die regulären Tracks lassen sollen. Das Niveau von Polaris wurde gehalten aber nicht übertroffen. Das Album versöhnt alte und neue Stratovarius-Fans. Und wer etwas Klassisches möchte, der sollte die neue Band Symfonia und 'Return to Dreamspace', beides von Tolkki im Auge behalten. Sehr schön ist auch die Limited Collectors Edition, welche zwar mit dem Demos etwas verwirrend ist, denn die Rede ist von 2 CD's, doch man findet neben der Vinyl nur eine CD. Schade ist, dass man an die Bonustracks nur unter Umständen herankommt und der Japantrack CASTAWAY ist für uns gänzlich unerreichbar. Auch die Demos sind sehr schön anzuhören. Das Cover ist bei beiden Versionen sehr schön gestaltet. Nur das 'Glitzern' der Deluxe stört. Abschließend ist zu sagen, dass mit Elysium ein wahrhaft göttliches Album geschaffen wurde. Stratovarius rockt nun auch im Himmel von Elysium!
22 Kommentare| Eine Person fand diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich? Missbrauch melden
am 17. Januar 2011
Eigentlich wollte ich ja nur ein Wort schreiben ("Geil!") - aber das ist ja nicht im Sinne des Erfinders. Trotzdem fasse ich mich kurz: Was sich schon mit Polaris abgezeichnet hat, wird mit Elysium fortgesetzt. Stratovarius haben ihre Spielfreude und ihre Songwriter-Qualitäten wiedergefunden.

Es gibt den typischen Mix aus Midtempo-Hymnen, Doublebass-Nummern, hymnischen "Stampfern" und einer 18-minütigen(!) Mini-Metal-Oper - alles in hoher Qualität.

Wer Stratovarius liebte, bevor sich Timo Tolkki den Verstand weggesoffen hat, kann hier (endlich wieder) blind zugreifen.
0Kommentar| Eine Person fand diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich? Missbrauch melden
am 13. April 2013
Die Songs machen echt Stimmung und sind wirklich super! Außerdem ist das Cover schön und der Preis echt billig.
Kauft unbedingt die CD :)

LG Laubschweif
0Kommentar| Eine Person fand diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich? Missbrauch melden
am 15. Januar 2011
An diesem Album ist alles perfekt! War Polaris noch ein tolles Comebackalbum wo die Band erst zusammenfinden musste, markiert Elysium einen erneuten Höhepunkt in der Bandhistorie. Die Verpackung der Deluxe-Edition kommt im schicken Digipak daher, dazu gibt es 5 Karten mit jeweils einem Foto von jedem Bandmitglied, wo persönliche Worte drauf stehen, sowie dem Album als Demoversion. Die Musik selbst ist genau das was Stratovarius immer ausgemacht hat. Von doublebass Krachern wie Event Horizon bis zu stampfenden Riffkrachern wie Fairness Justified ist alles vertreten. Mit Move The Mountain werden auch balladeske Töne angeschlagen, eine Ballade die wohl zu den stärksten dieser Art im Bandkatalog zählt. Elysium ist aber deutlich progressiver als frühere Werke wie Visions, Destiny oder Infinite.
Am deutlichsten wird das im Titelstück "Elysium" zelebriert was sich über 18 min. erstreckt. Dieser Song ist spannend von der ersten bis zur letzten Sekunde, benötigt allerdings mehrere Durchläufe bevor er restlos im Ohr sitzt.
Stratovarius ist hier das gelungen was Timo Tolkki mit den Elementsscheiben und der selbstbetitelten Stratovariusscheibe gerne erreicht hätte. Frische Ideen ins Songwriting einzubinden ohne aber den Strato-Sound zu verfälschen. Welcome Back Guys!!
55 Kommentare| 5 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich? Missbrauch melden
am 10. August 2017
STRATOVARIUS – Elysium, 2011

ELYSIUM startet mit Darkest Hour schon mal besser als POLARIS, zwar auch ein wenig holprig aber trotzdem um einiges eingängiger. Aber erst Infernal Maze springt mich wirklich an, Doublebass, Melodieführung und Refrain erinnern an die gute alte Zeit und auch Fairness Justified, das sich langsam aber stoisch seinen Weg bahnt kommt gut rüber. Als dann Lifetime In A Moment läuft überkommt es mich, was für ein Song, so atmosphärisch, progressive und gleichzeitig elegant. Leichtfüßig geht es weiter mit Move The Mountain das zum träumen einladet. Der Titeltrack ist das Glanzstück und wartet mit allen Trademarks der Band auf. Auch ELYSIUM hat sich mir nicht sofort erschlossen, es hat schon ein paar Jahre gedauert.

Punkte: 5,86 von 7,00
(4,75/4,75/6/6/6/6,25/6/6/7)
-/sehr gut, herausragend

4,18 von 5,00
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich? Missbrauch melden
am 15. Januar 2011
Kürzlich durfte ich schon über den Appetizer "Dakest Hours", der der neue und mittlerweile dreizehnte Full-Lenghth Scheibe 'Elysium' vorangegangen ist, berichten. Jetzt kann ich endlich über das komplette Werk und dessen neun Songs schreiben.

Klar werden noch immer Skeptiker sagen, dass STRATOVARIUS ohne Timo Tolkki nicht existieren können, doch das muss ich dementieren, denn wer 'Polaris' gehört hat, sollte schon gemerkt haben, dass die Finnen immer noch ein Garant für nordischen Power Metal sind.

Doch nun ab in's "Elysium". Der EP-Titeltrack "Darkest Hours" ist als lockerer Einstieg gewählt und wird nach vier Minuten von "Under Flaming Skies" abgelöst. Auch ein verhältnismäßig kurzer Track, doch mit etwas mehr progressiven Elementen versehen, erschaffen STRATOVARIUS mühelos eine schöne Fusion aus Prog und eingängigem Power Metal. Dank schönen Keyboards, einem einprägsamen Chorus und Doublebass ist auch ein leichter Zugang gewährleistet. Auch "Infernal Maze" kennen wir schon vom Debüt.

Bisher klingt das Album locker, offen und ungezwungen, was ein Vorteil zum Vorgänger ist, denn dieser war dann doch eine Spur sperriger, was aber verständlich ist, lag doch ein großer Druck auf die MKII Version von STRATOVARIUS, von der man nun getrost sprechen kann, denn mit Timo Tolkki ist ja das letzte "quasi"-Gründungsmitglied von der Bildfläche verschwunden.

Auch wenn es nun epischer und progressiver wird, so bleibt dennoch dieses ungezwungene Gefühl. "Fairness Justified" beginnt mit Sprechgesang und akustischer Gitarre, leitet in einen stampfenden mit Bombast ausgestatteten Teil über und steigert sich nach einem sehr schönen Solo von Mattias immer mehr. Bevor aber die schwere Kost ausgepackt wird (uns erwartet noch ein 18-Minüter), lassen die Herren uns nochmals die Matten schütteln und fröhlich den Chorus von "The Game Never Ends" trällern. Ein typischer STRATO-Hit der Marke "Hunting High And Low" oder "Eagleheart" - live ein Muss, aber ob er sich zu einem Klassiker dieses Kalibers entwickelt, bleibt natürlich abzuwarten.

"Lifetime In A Moment" beginnt mit einem stimmigen Intro, das eigentlich nur aus diversen Hintergrundsounds besteht. Es setzen die Gitarren ein und man fühlt sich an bombastische Stampfer wie "Soul Of A Vagabond" oder 'Alpha & Omega' erinnert, jedoch nur von der Stimmung her, denn der Song ist sehr eigenständig, was großteils auch an der Gitarrenarbeit von Mattias liegt, der sich immer mehr einbringt, ohne jedoch den STRATOVARIUS Sound zu sehr zu verändern. Logische Weiterentwicklung könnte man dies nennen. Man beachte auch, dass Herr Kupiainen auch bei sechs der neun Songs mitkomponiert hat. Wunderbar sind auch die Solo-Duelle mit Flitzefinger Jens Johannson, der immer wieder unerwartete Melodien und unmögliche Soli aus seinem Ärmel schüttelt.

Nun zu Timo Kotipelto, der natürlich nicht unerwähnt bleiben darf. Klar, wer seine Stimme nicht mag, wird sie nie mögen, aber auch auf "Elysium" beweist er sein Können und verzaubert einem bei der gelungenen Ballade "Move The Mountain" ebenso, wie er bei den anderen Songs überzeugt.

Danach wird wieder das Gaspedal getreten. Drummer Jörg Michael ist zwar nicht mehr der Jüngste, doch tritt er die Doublebass immer noch durch, ohne auf Verluste zu achten. Nach diesem erfrischenden Ausflug in UpTempo Gefilde, entführen einen die STRATOS in das 18-Minütige "Elysium" und zeigen alle bekannten Elemente, Trademarks und Facetten der Band auf - und noch mehr. Ein wahrlicher Hörgenuss, der nicht zu beschreiben ist, sondern gehört werden will.

Mehr gibt es auch nicht zu sagen, außer dass die Band auch nach diesen vielen Rückschlägen sich nicht unterkriegen lässt und zu neuer Stärke heranreift und zusammenwächst.
0Kommentar| Eine Person fand diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich? Missbrauch melden
am 30. Januar 2011
Ich war sehr überrascht, als ich dieses Album in den Regalen stehen sah. Immerhin lag der Vorgänger POLARIS nicht mal zwei Jahre zurück. Nach dem ersten rein hören stellte sich erstmal Ernüchterung ein. Der große Knalleffekt fehlte. Fast hätte ich diese Scheibe stehen lassen, doch zwei Dinge bewegten mich dann doch zum kaufen: 1. Die Tatsache das auch andere STRATOVARIUS Scheiben bei mir ihre Zeit brauchten um zu gefallen und 2. Das wirklich schöne und gelungene Cover.

Was besonders auffällt ist, dass die Stimmung der Song meist sehr bedrückend ist. Irgendwie fehlt das typische 'Ich bin wieder frei'- Gefühl früherer Alben. Das soll allerdings ein Pluspunkt sein, denn grade diese Besonderheit macht das Album einzigartig. STRATOVARIUS machen das was andere Bands gerne tun würden: Sie Schlagen einen neuen Weg ein, ohne die Wurzeln zu vergessen. ELYSUM überzeugt durch seine Bereitschaft Dinge anders zu machen. Anstelle von einem bombastischem Knall nach dem anderen steht hier neue Inspiration im Vordergrund. Fast alle Songs wissen erst nach einigen Durchläufen zu gefallen, bleiben dadurch aber wesentlich länger interessant und geben dem Album eine lange Lebensdauer, da sich der Abnuzungseffekt der Melodien in Grenzen hält.

Ich möchte hier jetzt nicht auf die einzelnen Tracks eingehen, da dies andere Bewertungen schon tun, daher jetzt gleich mein Fazit:

ELYSIUM ist meiner Meinung nach voll und ganz STRATOVARIUS. Timo's Stimme gibt natürlich den größten Wiedererkennungswert, aber auch alle anderen Mitglieder drücken diesem klasse Album ihren Stempel auf. Meine Anfängliche Skepsis hat sich in Luft aufgelöst und STRATOVARIUS zeigen mal wieder warum sie seid vielen Jahren als eine meiner Lieblingsbands gelten. Auch das tolle Cover und das aufwendige Booklet tragen dazu bei. Hier bekommt man noch was für sein Geld
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich? Missbrauch melden
am 17. Januar 2011
Mal ganz ehrlich, weder die Fachpresse noch viele Stratovarius Enthusiasten hätten der finnischen Supergroup nach dem Ausstieg ihres Gründers Timo Tolkki vor einigen Jahren ein deratiges Comeback zugetraut. War die 2009er Veröffentlichung schon recht nett anzuhören, ist Elysium verdammt nahe an den eigenen Band Klassikern. Wer vermisst nun noch den schrulligen Tolkki und seine Marotten? Also, ich bestimmt nicht. Denn Stratovarius haben mit ihrem neuen Gitarristen Matias Kuplainen einen mehr als würdigen Nachfolger gefunden.
Die neue CD läuft absolut rund und jeder einzelne Song hätte auch auf Visions oder Destiny stehen können. Sie sind episch, schnell gespielt und ihre Refrains laden sofort zum Mitsingen ein. Dennoch ist die ganze Angelegenheit definitiv nicht als Schunkel Metal à la Freedom Call zu bezeichnen. Die Riffs von Stratovarius haben ebensolche große Eier wie zu ihren goldenen Zeiten Ende der Neunziger.
Besonders der vertrackte Longtrack Elysium bietet eine große Vielfalt an Tempi und Stimmungswechseln, ganz großes Kino. Und Sänger Timo Kotipelto erlebt wohl gerade seinen gesanglichen zweiten Frühling. Meiner Meinung nach klangen seine letzten Aufnahmen etwas gepresster, aber davon kann hier keine Rede sein.
Nach dem Genuss dieser CD müssten eigentlich Helloween die Special Guests von Stratovarius sein, aber noch ist ja nicht aller Tage abend. Mit dieser CD ist es absolut wahrscheinlich, dass sich die fünf Ausnahmemusiker wieder an die Spitze zurückspielen, wo sie hingehören.
Und nebenbei bemerkt, alte Hasen wie der Hansen von Gamma Ray oder Mr. DeFeis von Virgin Steele sollten auch mal ein Ohr auf Elysium riskieren. Denn es ist mitnichten unmöglich auch nach 20 Jahren noch so unverbraucht zu klingen wie am erten Tag.
Im Falle der erstgenannten Band, könnte man ja mal über eine Palastrevolution nachdenken, bei den Jungs von Stratovarius hat es schliesslich auch geklappt.
Aber ich schweife ab, die Elysium CD ist jedem Stratovarius Fan nur wärmstens zu empfehlen. Ebenso sollten Liebhaber von melodischem Powermetal das Teil unbedingt mal anchecken, es lohnt sich.
Anspieltips: Darkest Hours, The Game never ends, Event Horizon und der episch monumentale endgeniale Titeltrack.
0Kommentar| Eine Person fand diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich? Missbrauch melden
am 3. März 2011
hallo,

ich war durchaus skeptisch wohin die reise OHNE timo tolki gehen würde. ich muss aber sagen, genau in die richtige richtung. war polaris zwar ein gutes album, aber noch kein überflieger hat sich dies nun geändert.

die band scheint sich gefunden zu haben, die band klingt wie aus einem guss und man freut sich wieder stratovarius in einer topverfassung zu erleben. die songs geben einem gleich das gefühl daheim angekommen zu sein. man erkennt die trademarks welche die band damals haben groß werden lassen und taucht in die songs ein. hier passt wieder alles, timo tolki ist vergessen und wird wohl auch nicht mehr benötigt.

die aufmachun der deluxe version ist auch sehr edel und schick. digipack, glitzereffekte (hat das was im metal zu suchen?), schönes booklet, bereits vorliegende mp3 der songs, bonusdisc und karten mit den jeweiligen bandmitgliedern runden die sache ab. hier können sich einige bands was abschauen (böser blick richtung helloween).

fazit: wer stratovarius zu ihren glanzzeiten (visions und destiny) mochte darf sich auf weitere gute musik der band freuen.

absoluter KAUFTIPP
0Kommentar| Eine Person fand diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich? Missbrauch melden

Haben sich auch diese Artikel angesehen

Eternal
4,99 €
Nemesis Days
6,99 €

Brauchen Sie weitere HilfeHier klicken