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am 12. November 2010
Antonio Caldara, der von ca. 1670 bis 1736 lebte, gehörte in den ersten Jahrzehnten des 18. Jahrhunderts zu den angesehensten Komponisten Europas. Caldara (Betonung übrigens auf der ersten Silbe!), der ein Händel vergleichbares kontrapunktisches Genie mit dem melodischen Gefühl seiner italienischen Heimat vereinte, hatte zunächst in Italien (Mantua, Rom) großen Erfolg und war ab 1716 am glanzvollen Wiener Hof angestellt. Dort vertonte er unter anderem als erster die Opernlibretti von Apostolo Zeno und Pietro Metastasio für so exzellente Sänger wie Farinelli und Felice Salimbeni.
Philippe Jaroussky hat nun aus diesen späten Opern Caldaras, die großenteils noch keine moderne Aufführung erlebt haben (!!), in aufwendiger musikologischer Arbeit geeignete Arien aufgespürt, ausgewählt und für die vorliegende CD eingespielt.
Arien wie '"Misero pargoletto'", '"Tutti nemici e rei'", "'Mentre dormi"' aus "'Demofoonte"', '"L'Olimpiade"', "'Adriano in Siria"', "'Temistocle'" und '"La Clemenza di Tito"' sind natürlich von anderen Komponisten wie Hasse, Vivaldi, Mozart bekannt, klingen jedoch bei Caldara ausgesprochen kraftvoll und originell. Caldara überzeugt sowohl mit Bravourarien wie dem so schwungvollen wie aberwitzig schwierigen '"Lo seguitai felice'" als auch tragischen Arien wie dem zutiefst bewegenden '"Misero pargoletto"' als technisch brillianter und höchst einfallsreicher Komponist (der übrigens unter anderem 80 Opern hinterließ!). Caldaras oft außerordentlich originelle melodische Linien haben zugleich einen unverkennbaren Ton tiefer Empfindung und oft einen schwebenden, geradezu überirdischen Charakter, den Jaroussky selbstverständlich kongenial umsetzt. Bei der Begleitung zeigt sich Caldara als höchst einfallsreicher Schöpfer dichter Streichersätze, der durch immer neue Instrumentierungen vielfältige klangliche Abwechslung schafft (seine Pizzicati!), und zudem sämtliche Mittel des frühgalanten Stils überzeugend einzusetzen weiß:' Unverkennbar einer der großen Meister seiner Zeit.
Philippe Jaroussky singt wie gewohnt mit stupender Technik und spürbarem Vergnügen an der so makellosen wie mühelosen Ausführung extrem anspruchsvoller Passagi, Koloraturen und kontrollierter Triller. Seine Stimme klingt klar, hell und rund, zugleich kraftvoll und auch in der Höhe maskulin ... Jaroussky scheint immer noch immer besser zu werden. Dass Philippe Jarousskys Gesang die verschiedensten Emotionen überzeugend und mitreissend, teilweise erschütternd, zum Klingen bringt, versteht sich bei ihm von selbst.
Das technisch hervorragende 'Concerto Köln' spielt, geleitet von der wie stets inspirierten Emmanuelle Haim (und dem Konzertmeister Markus Hoffmann), mit Temperament und stets aus der inneren Dynamik der Musik heraus in dieser Aufnahme so lebhaft, schwungvoll und zugleich tief empfunden, dass es eine reine Freude ist.
Die Tonqualität dieser CD ist hervorragend und klanglich ausgewogen, die Ausstattung mit dem musikologisch handfesten Aufsatz und einem beigefügten Büchlein sehr erfreulich. So ist diese CD pures Vergnügen. Uneingeschränkte Empfehlung dieser musikwissenschaftlich geradezu sensationellen und musikalisch herausragenden Einspielung!
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am 13. November 2010
Nach dem sensationellen neuen Album von Simone Kermes wird der Freund spätbarocker Opernentdeckungen durch eine weitere erstklassige Neueinspielung von höchstem editorischen Wert beglückt. Endlich widerfährt dem bedeutenden Antonio Caldara die Ehre von zwei Stars der Szene interpretiert zu werden und somit den Weg aus dem Schattendasein des musikwissenschaftlichen special interest zu finden. Während Caldaras frühes Schaffen durch einige gute Einspielungen brauchbar dokumentiert ist, war von den späten Wiener Opern des Meisters, die eine sehr eigenwillige Verbindung von streng barockerr Durcharbeitung des Satzes mit den Manieren des eben erst aufgekommenen galanten Stils darstellen, kaum etwas zu hören.
Umso erfreulicher ist die Begegnung mit bestens gearbeiteter, sehr eigenständiger Musik, die allen Emotionen des barocken Musiktheaters den optimalen Ausdruck verleiht, eine echte Alternative zu den immergleichen Händel- und Vivaldiaufnahmen.
Philippe Jaroussky befindet sich auf der Höhe seiner Kunst und hat zur Zeit höchstens den noch recht unbekannten Franco Fagioli als Konkurrenten zu fürchten.
Obwohl an einigen Stellen leichte Härten besonders im höheren Sopranregister zu konstatieren sind, passt der gelegentlich etwas glatt-metallische und immer noch sehr knabenhafte Klang seiner Stimme anders als bei dem letztjährigen J.C.Bach-Album sehr gut zu der kontrapunktischen und relativ intellektuellen Klangsprache Caldaras.
Gerade im emotionalen Bereich bleiben dann doch noch einige Wünsche offen, gerade wenn man die Cd mit der gleichzeitig erschienenen, so überaus berührenden Kermes-Einspielung vergleicht. Meine Bewertung schwankt daher zwischen 4 und 5 Sternen, passt aber wegen des hohen diskographischen Wertes und der exzellenten und für heutige Zeiten geradezu luxuriösen Bookletausstattung besser in die höchste Kategorie.
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am 7. September 2011
Der Gesang von Philippe Jaroussky ist einfach himmlisch! Die CD ist abwechslungsreich im Tempo und gerade die ruhigeren Stücke haben mich sehr berührt, weil man merkt, dass Herr Jaroussky ganz viel Herzblut in seinen Gesang legt.
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am 31. Oktober 2010
Antonio Caldara, der von ca. 1670 bis 1736 lebte, gehörte in den ersten Jahrzehnten des 18. Jahrhunderts zu den angesehensten und gefragtesten Komponisten Europas. Caldara (Betonung übrigens auf der ersten Silbe!), der das melodische und kontrapunktische Genie eines Händel mit dem lebhaften Temperament seiner italienischen Heimat vereinte, hatte in Italien (Venedig, Mantua, Rom) mit Kantaten, Opern usw. großen Erfolg und war ab 1716 am Wiener Hof angestellt. Dort vertonte er unter anderem 20 Jahre lang die Opernlibretti von Apostolo Zeno und vor allem dem großen Pietro Metastasio, Texte also, die später von allen großen Komponisten des Spätbarock verwendet wurden und über Jahrzehnte hinweg schlicht 'die Oper (seria)' verkörperten.
So ist es musikwissenschaftlich höchst interessant, dass Philippe Jaroussky aus diesen späten Opern Caldaras, die großenteils noch keine moderne Aufführung erlebt haben (!!), in langwieriger musikologischer Arbeit geeignete Arien aufgespürt, ausgewählt und für die vorliegende CD eingespielt hat.
Die Opern '"Demofoonte"', '"L''Olimpiade'", '"Adriano in Siria'", "'Temistocle"' und "'La Clemenza di Tito"' sind natürlich von anderen Komponisten wie Hasse,' Vivaldi, Jommelli, J. Chr. Bach, Mozart, bekannt. Dennoch klingen die hier eingespielten Arien Caldaras durchgehend frisch, kraftvoll und überzeugend. Caldara überzeugt sowohl mit Bravourarien wie dem so schwungvollen wie aberwitzig schwierigen "'Lo seguitai felice"' als auch tragischen Arien wie dem zutiefst bewegenden '"Se mai senti'" als technisch brillianter und höchst einfallsreicher Komponist (der übrigens unter anderem 80 Opern komponierte!). Einige Arien des exzellent ausgewählten Programms zeigen bereits den lebhaften und mitreissenden frühgalanten Stil, den Caldara in seinen späteren Jahren entwickelte. Caldaras melodische Linien haben bei außergewöhnlicher Originalität stets einen unverkennbaren Ton tiefer Empfindung und oft einen schwebenden, geradezu überirdischen Charakter, der natürlich für Jarousskys Gesang ideal ist. Es ist frappierend, wie Caldaras melodische Begabung sich in beispielsweise den Streicherstimmen immer wieder zu einer schwebenden melodisch-harmonischen Bewegung entwickelt, von der man sich wünscht, sie würde nie enden, und seine Kantilenen oft alle Stile zu schlichter Zeitlosigkeit hin transzendieren.
Das technisch hervorragende "'Concerto Köln"' spielt, geleitet von der wie stets inspirierten Emmanuelle Haim (und dem Konzertmeister Markus Hoffmann), mit Temperament und stets aus der inneren Dynamik der Musik heraus in dieser Aufnahme so lebhaft und zugleich tief empfunden, dass es eine reine Freude ist.
Philippe Jaroussky meistert seine teilweise halsbrecherisch schwierigen Partien wie gewohnt mit stupender Technik und spürbarem Vergnügen an der makellosen, mühelosen Ausführung extrem schwieriger Passagi, Koloraturen und kontrollierter Triller. Seine Stimme klingt durchgehend frisch, klar und hell, aber zugleich kraftvoll und auch in der Höhe maskulin. Interessanterweise hat Jaroussky in diesem Jahr den Klang seines tieferen Registers erheblich weiterentwickelt, das jetzt runder, weicher und klarer klingt und noch vollkommener mit seinem hohen Register harmoniert. Dass Jarousskys Stimme die verschiedensten Emotionen überzeugend und mitreissend, teilweise erschütternd, zum Klingen bringt, versteht sich bei ihm von selbst. Caldaras Arien, die für exzellente Kastraten wie Farinelli und Salimbeni komponiert wurden, geben Jaroussky zudem jede Gelegenheit, seine herausragenden vokalen Fähigkeiten zu präsentieren.
So ist das Anhören dieser CD ein pures Vergnügen.
Die Tonqualität dieser CD ist hervorragend und klanglich ausgewogen, die Ausstattung mit dem musikologisch handfesten Aufsatz sehr erfreulich.

Dieser musikwissenschaftlich geradezu sensationellen' und musikalisch herausragenden Einspielung kann man nur wünschen, dass ihr Erfolg der Qualität proportional sein wird.
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am 8. Mai 2016
Für alle die Counter Tenor Philippe Jaroussky mögen ein Hochgenuß.
Jeder Mensch hat sein eigenes Ohr was die Stimme eines Sängers oder Sängerinnen anbelangt.
Mein Ohr war von Anfang an hingerissen von dieser Stimme.
Genauso wie für mich die Stimme von Luciano Pavarotti meinen Ohren am angenehmsten ist.
Auch das ist natürlich subjektiv.
Liebes Amazon Team, versucht doch mal den Film " Farinelli" auf DVD zu bannen und in den Verkauf zu bringen.
Es gibt wahnsinnig viele Liebhaber dieses Films, und alle sind sehr traurig, daß dieser wunderschöne Film
nicht von Video auf DVD gemodelt wurde.
Er lief schon öfter auf ARTE. Die von ARTE mögen den Film auch.
Das wäre wunderbar!
m.garciakreiss@gmx.de
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am 13. August 2014
in einer Rezension zu einem Konzert 2014 schrieb eine Journalistin diese Worte..... das bedarf keines weiteren Kommentars. Einfach schön. Das Buch ist sehr interessant, wunderbar, dass man die Texte in deutscher Sprache lesen kann. Man kann den Künstlern nur " Danke " sagen.
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am 18. Februar 2011
Es ist wunderschön, unbedingt empfehlenswert für Musikliebhaber; man braut schon Mut dazu, solche Arien heutzutage singen, es ist leider irgendwie gegen die Hauptströmung.Highly recommended.
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am 3. Dezember 2012
Hervorragend. Wunderbare Musik. Richtig entspannend. Ein wahrer Könner seines Genres. Bin begeistert und kann diesen
Artikel guten Gewissens weiterempfehlen. Sehr gut
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am 3. Januar 2013
Ein Muss für alle Freunde der Barockmusik. Herr Jaroussky hat eine sehr schöne Sammlung Kastratenarien zusammengestellt. Der Kauf ist zu empfehlen.
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am 15. Januar 2013
Philippe Jaroussky ist der momentan größte und beste Countertenor der Welt. (Naja, da kann ich natürlich nur subjektiv urteilen, aber ich geb das ja zu). Wie auch immer, seine Interpretation dieser herrlichen Arien ist auf jeden Fall hörenswert. Wie gesagt, das Beste, was ich derzeit in diesem Bereich kenne...
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