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Kundenrezensionen

4,7 von 5 Sternen
3
4,7 von 5 Sternen
The Weird Sisters [Kindle Edition]
Format: Kindle Edition|Ändern
Preis:9,44 €

am 3. Mai 2012
Sehr schön und fein gezeichnet sind in dieser Geschichte die Beschreibungen der Wesenszüge der drei Schwestern und ihre jeweilig wahrgenommenen oder tatsächlichen Rollen im familiären Gefüge. Die Autorin versteht es sehr gut aufzuzeigen, wie in einer Familienkonstellation jeder mehr oder weniger bewusst eine Rolle annimmt, oftmals in Abhängigkeit davon, welche bereits von den anderen Mitgliedern eingenommen worden sind. Dass diese Faktoren dann oftmals eine nicht immer positive Eigendynamik entwickeln, wird an den persönlichen Biografien von Rose, Bean und Cordy ersichtlich, die sich im Elternhaus einfinden, nachdem sie dieses eigentlich schon verlassen hatten. Vorgeschobene Begründung für die Rückkehr ist die an Krebs erkrankte Mutter, tatsächlich flüchten die Schwestern aber vor ihren vorübergehend festgefahrenen oder schwierigen Lebenssituationen. Auf sensible Weise verschafft die Autorin auch ein Gefühl dafür, wie trotz räumlicher und durch die familiäre Struktur geschaffener Nähe nicht zwangsläufig echte Intimität entsteht, sondern jeder gegebenfalls in einer verhängnisvollen Isolation verstrickt bleiben kann.

Neben diesem sehr ansprechenden Teil des Romans gibt es aber doch auch einige Längen, die so etwas wie Spannung nicht unbedingt aufkommen lassen. Natürlich möchte man als Leser wissen, ob nun alles ein "gutes Ende" nimmt, so dass das Lesen bis zum Schluss durchaus als unterhaltsam bezeichnet werden kann. Gegen Ende wirklich etwas ermüdend war für mich hingegen das, was ein tragendes Element dieser lese- und shakespeare-besessenen Familie dartstellt: die grosszügig eingestreuten Shakespeare-Zitate. Deren reger Gebrauch innerhalb der Familie sollte vielleicht aufzeigen, wie echte Nähe umgangen werden kann, indem man sich hinter literarischen Parallelsituationen verschanzt, was vor allem beim Vater der Fall zu sein scheint. Trotz dieses von mir so interpretierten Hintergedankens, wird besagtes Element doch etwas überstrapaziert und verliert an Reiz.
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am 9. November 2014
+ Rezension

Im Gegensatz zu Commencement, mit dem ich das Buch zusammen bestellt hab, hat mir hier bei dem Shakespeare-Schwestern alles gefallen. Jede der drei Schwestern hat ihr eigenes Problem, das es zu lösen gilt, und eigentlich sind sie sich einig, dass sie total unterschiedlich sind. Und doch stellt man am Ende fest, dass sie sich gar nicht so sehr voneinander unterscheiden und sie sich entgegen allem, was sie glauben – gegenseitig brauchen.

Ich mochte sowohl die Schwestern, als auch die Eltern. Der Vater, ein Shakespeare-Experte, der seinen Kindern bedeutungsvolle Namen und Ratschläge in Form von Shakespeare-Zitaten gibt und die Mutter, die stille Kämpferin, die anders als man es vermuten würde, ihren Weg genauso gewählt hat, aber ihre Kinder nicht nur ermutigt, sondern auch antreibt, über sich selbst hinaus zu wachsen.

Wenn ich eine der Schwestern am wenigsten mochte, dann Rose. Sie hat alles, weiß alles, kann alles – und will nichts daraus machen. Bianca hingegen gefiel mir trotz ihrem schwerwiegenden Fehler am besten und hat in meinen Augen fast die größte Entwicklung durchgemacht und Cordy war mir leider immer ein bisschen zu wenig präsent, als dass ich sie wirklich ins Herz hätte schließen können.

Ich hätte ewig über diese drei Schwestern lesen können und das nicht nur, weil sie im Buch selber ständig am lesen sind, sondern auch, weil sie selbst nicht erkennen, wie ähnlich sie sich letztlich sind und wie gut sie zusammen funktionieren, auch wenn das genau das ist, was sie eigentlich glauben nicht zu können.

Eine leichte Lektüre mit ernstem Hintergrund, die noch dazu spannende Charaktere beinhaltet, die sich tatsächlich weiterentwickeln – alles richtig gemacht.
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am 31. Oktober 2013
This book is excellent at describing sibling relationships as well as parents and grown up children. Do read it soon.
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