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Kundenrezensionen

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TOP 500 REZENSENTam 13. Oktober 2010
... passenden Format stellt sich ja heutzutage leider nur noch allzu selten, oft ist der - hoffentlich legale - Download der schnellste und bequemste Weg, keine langen Wege, alles gleich zur Hand und das Dank technischen Fortschritts mittlerweile auch in vergleichsweise ansprechender Qualität. Wer sich aber für den Kauf des aktuellen Albums von Antony Hegarty entschieden hat, sollte kurz einen Gedanken daran verschweden, vielleicht doch zur CD oder besser noch zum altehrwürdigen Vinyl zu greifen. Und das nicht nur wegen des kunstvollen Klappcovers oder der angenehm schweren 180g-Pressung.

Wer Antony & The Johnsons hört, dem unterstellt man, dass er sich Zeit und Muße nehmen will für diese hauchzarte, entrückte Kammermusik - und selbige/r vermag vielleicht auch der scheinbaren Mühe des aus dem Gebrauch gekommenen Plattenhörens noch ein Vergnügen besonderer Art abzugewinnen. Abgesehen von der unschlagbaren Soundqualität könnte man mit dem feierlichen Prozedere dem Künstler ein Stück weit die verdiente Ehre und Dank erweisen, was mit dem flüchtigen Datenstream weitaus schlechter zu bewerkstelligen ist.

"Swanlights" also - ähnlich groß und doch zerbrechlich wie der Vorgänger "The Crying Light", trotz der teilweise orchestralen Begleitung (Ghost/Salt Silver Oxygen) vielleicht noch ein Stück reduzierter, puristischer. Die Lieder erneut mehr Stücke im althergebrachten, kompositorischen Sinne denn Songs, manche fragmentarisch anmutend wie das abrupt endende "Ghost", vieles angelegt als scheinbar transparente, zellfaserfeine Meditationen. Wenn beim scatartigen "I'm In Love" im Hintergrund ein zaghaftes Pluckern einsetzt, so ist das schon fast übertriebene Spielerei - Hegartys Vortrag lebt wie immer von seinem falsettartigen Gesang und musikalisch eher vom Weglassen als vom Draufsetzen.

Der Titelsong "Swanlights" betört mit jenseitigen Mysterien und vibrierendem, zuweilen orientalisch anmutendem Tongeflecht, das rästelhafte, fragende "The Spirit Was Gone" gleicht einer spirituellen Totenwäsche - verstörend. Dagegen wirkt die Single "Thank You For Your Love" geradezu frohgemut und gegen Ende regelrecht ausgelassen. Und auch die fast zwangsläufig entstandene stimmliche Paarung zweier auf ähnliche Weise versponnener Seelen wie Hegarty und Björk bei "Fletta" ist nur teilweise zurückhaltend, der Refrain, falls man ihn so nennen will, gerät kraftvoller und beschwingter als man es anfangs vermutet.

"Christina's Farm" am Ende ein bildgewaltiger Tagtraum, ein fast achtminütiger Minnegesang, der den Text des ersten Stückes "Everything Is New" wieder aufnimmt und sich zu einem wunderbaren Crescendo emporschwingt, um dann im Nichts zu verhallen. Antony Hegarty erweist sich mit "Swanlights" einmal mehr als bezaubernder Grenzgänger zwischen U und E, auch mit diesem neuen Album gelingt ihm wieder ein anrührendes Meisterwerk.
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am 22. Oktober 2010
Antony, Antony, Antony... Wer ihn bisher nicht kannte, sollte sich nicht an dieser Anfang Oktober erschienenen Platte versuchen sondern lieber auf den Vorgänger The Crying Light (2009) oder noch besser auf I am a Bird Now (2005) zurückgreifen. Wer mit Antony bereits Bekanntschaft gemacht hat, braucht dieses Album nicht.
Eigentlich ist Antony ein Stern, geläutert und gerade dadurch von einem hohen Anteil dunkler Materie umgeben. Ein Komet, der von Ferne still den Musikhimmel durchschweift, Sog und Lodern jedoch, je näher man ihm kommt. Natürlich muß man sich an seinen Stil und den Gesang "gewöhnen" - dieses unerhörte Schillern im Obertonstübchen. Oft ist seine Stimme brüchig, herzzerreißend melancholisch, aus einem Tremolo wird ein Epos und aus der Bridge eine Arie. Zugleich vermag sich sein Organ kraftvoll in die Songs zu schrauben, schnippisch, wütend, exentrisch. Der Stern Antony schmachtet & brütet und er feiert & fordert. Sein musikalisches Herz wird analog von zwei Kammern angetrieben, deren eine dem Pop, ja dem Kitsch huldigt, während die andere von einer klassischen Bildung her der Avantgarde schlägt. Am besten ist Antony, wenn er dem Pop grandiose Kompromisse abtrotzt, wenn beide Kammern interferieren und unisono seine Kometenbahn ausleuchten.
Was er allerdings auf Swanlights unternimmt, gleicht leider eher einem Gran Sternenstaub im Nichts. All das kennen wir schon von Antony, und wir kennen es besser. Da hilft es auch nichts, wenn Björk ihren Senf dazu gibt (Flétta, Track 9) oder prominente orchestrale Begleitung aufgefahren wird. Noch weniger, wenn Antony gleich im ersten Titel des Albums mantrisch beteuert: Everything is new, dann aber musikalisch nicht mehr dazu zu sagen/zu bieten hat. Der Pop bleibt zu eindeutig poppig, und was avantgardistisch klingen soll, klingt getrimmt. Wirklich schade. Setzt hier etwa das Kammerflimmern ein? Bekommt Antony den Gleichklang seiner beiden Herzkammern nicht mehr hin? Hoffentlich nur vorübergehend.
Die Platte bleibt hörbar (Anspieltips: Track 4, 6 und 10), bietet aber weder Überraschungen noch Vertiefungen. Sicher ist es schwer, Authentizität weiter zu entwickeln, gerade wenn sie mit Extravaganz einher geht. Aber dann wird es besser sein, einige Takte in der kosmischen Hintergrundstrahlung abzutauchen, um später mit neuem Glanz die Bahnen zu durchbrechen.
Swanlights [Vinyl LP]
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am 1. Dezember 2010
Ich habe alle CD`s von Antony und er kann immer noch überraschen und mich zum Staunen bringen. Auch dieses Album ist nicht zum Nebenbeihören gedacht, sondern man muss sich Zeit nehmen, um ihm zu folgen und dann hat er einen (mich) wie immer erreicht. Wunderschön, mitunter fremde Welten und doch so vertraut. Danke Antony für diese erneute Bereicherung.
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am 2. Januar 2014
Hab sie gekauft, weil sie in einer Zeitung besprochen wurde. Sie ist gewöhnungsbedurtig - zunächst. Dann aber gefällt sie einem immer besser.
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am 9. Januar 2011
Zu "I am a Bird now" schrieb ich:
"Antony Hegarty ist sicherlich nicht Mainstream und das ist auch gut so. Ich weiss nicht, wie autobiografisch seine Lieder sind, aber der Hörer sollte wirklich bereit sein, zu hören und zu fühlen. Auf alle Fälle empfiehlt sich ein vorheriges Reinhören vor dem Kauf - nach meinen Erfahrungen im Freundeskreis verstehen ca. 90 Prozent überhaupt nicht, wie man sowas auf CD pressen oder wie man sowas kaufen kann - und die anderen 10 schwelgen einfach in dieser wunderbaren Musik."
Dies gilt auch alles für Swanlights, allerdings macht es der Künstler (und seine Mitstreiter) dem Rezipienten nicht leicht - er entwickelt sich weiter - und der Hörer muss das auch. Was will man mehr? Ich will nichts anderes als ein neues Album von Antony and the Johnsons (warum die so einen albernen Namen gewählt haben ist mir allerdings überhaupt nicht klar) in ca 1 oder 2 Jahren mit weiteren Weiterentwicklungen.
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am 23. Dezember 2010
Es ist immer wieder wie eine Reise duch Songwelten , auch diese neueste Aufnahme ist wieder für alle A. and the J. - Fans sehr empfehlenswert!
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am 12. Dezember 2010
Die Lieferung war einwandfrei. Die Musik hanbe ich mir anders vorgestellt, sanfter. Vielleicht ist das aber auch Gewöhnungssache, manche Lieder müssen öfter gehört werden, mal sehen...
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am 14. Januar 2013
Diese CD war ein Geschein zu Weihnachten.
Bestellung von einem Wunschzettel. Ich selbst habe Sie mit nicht angehört und kann deshalb auch keine weitere Beurteilung dazu abgeben.
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