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am 21. Dezember 2010
Um es kurz zu machen: Disambiguation ist der erwartete Hammer geworden. Und wiederum bedarf es so einiger Durchläufe, bis das Teil richtig zündet, denn es warten viele Überraschungen auf die geneigte Hörerschaft. Daher heißt es wieder einmal: Geduld wird belohnt.

Ich war nach dem ersten Hördurchlauf zunächst sehr enttäuscht, da ich unweigerlich den Eindruck hatte, Underoath hätten ihr Tempo stark gedrosselt. Dann mußte ich erkennen, daß die eher ruhigen Töne den Lärm bewußt und vor allem so gekonnt durchbrachen, daß letztlich nur sie fürs Erste Wiedererkennungswert erzeugten. Songs wie Illuminator, A Divine Eradication und My Deteriorating Incline sind für sich genommen dann aber zweifelsohne die härtesten Nummern, die die Band je auf den Silberdiskus gebrannt hat. Die ruhigen Passagen gewinnen also an Bedeutung, auch dadurch daß Ihnen ganze Lieder gewidmet wurden (Driftwood, Reversal). Was ist sonst noch anders?

Auffällig sind zunächst die im Vergleich zu den Vorgängern stark hervorgehobenen Basslinien. Catch Myself Catching Myself und Paper Lung sind nur zwei Beispiele, bei denen der Bass nicht nur mitschwingt, sondern ganz eigene Harmonien und Stimmungen erzeugt. Zweite Auffälligkeit sind die extrem in den Vordergrund gerückten Elektronika. Parallel zum neuen Basskonzept agieren die elektronischen Effekte nicht mehr nur unterschwellig, sondern sind gar richtungsweisend, was bereits im Opener unmißverständlich praktiziert wird. In punkto Gitarrenläufe nähert man sich m.E. immer mehr den guten alten Meshuggha an, die im 7/8-Bereich immer noch Benchmark sind.

Zu guter Letzt zeigt der Gesang die letzte Veränderung, diejenige, die für die meisten Schlagzeilen gesorgt hat. Ja, Spencer ist nun alleinig für alle Gesangsparts verantwortlich, Screams, Growls, cleaner Gesang, you name it... Und sorry, aber hier ist einmal Kritik angebracht. Vielerorts ist zu lesen, daß Aaron, der vor seinem Abgang für die cleanen Parts verantwortlich zeichnete, von den Fans so gar nicht vermißt wird. Ich persönlich widerspreche hier aufs Entschiedenste. Aaron hatte den unschlagbaren Vorteil neben einem unverwechselbaren Organ auch eine extrem gute Gesangsstimme zu besitzen, die selbst dann nicht kratzte, wenn er fast schon schrie (man nehme z.B. seine Gesangsleistung auf dem Livealbum Kaleidoscope). Bei Spencer klingen die harmonischen Gesangsparts immer ein wenig gepreßt, wenn er die Stimme etwas über normal anhebt. Dennoch macht er seine Sache gut und vor allem die Growls erzeugen echte Gänsehaut.

Ein insgesamt sehr gelungenes Album, das gerade durch seine Abwechslung zu bestechen weiß, sowohl zwischen als auch während einiger Songs. Mir persönlich gefallen daher Paper Lung und In Completion ausnehmend gut, da hier ruhige und aufwühlende Momente bestens vereint werden. Ein Album, das viel Zeit braucht, dafür aber auch reicht beschenkt.
11 Kommentar| 11 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
TOP 1000 REZENSENTam 19. Februar 2016
Für die einen ist es nicht Underoath-typisch und ein Rückschritt in der musikalischen Entwicklung, andere loben den neuen Sound und das innovative Songwriting. Ganz aus der Luft gegriffen ist keines dieser Argumente. Tatsächlich ist im Gegensatz zum letzten Album nicht viel neu, was Songaufbau und Härtegrad der Musik betrifft. Gillespies typische Gesangsparts fehlen, werden aber von Frontmann Spencer Chamberlain passend ersetzt. Daniel Davison macht als neuer Drummer ebenfalls eine gute Figur am Schlagzeug, schafft es aber nicht den verrückt-intensiven Stil seines Vorgängers einzuholen. Auch befindet sich auf diesem Album nahezu kein Song, der als nachsingbarer Ohrwurm dauerhaft in den Gehörgängen herumgeistert.
Sicher ist es nicht das beste Material, das man je von Underoath gehört hat, allerdings möchte ich der Band die Veränderungen doch zugestehen, da nicht alles an dieser Platte schlecht ist. Klar weisen die Songs deutlich mehr melodische und teils auch langsamere Parts auf als zuvor, haben aber auch an Härte viel beibehalten, sodass das Gefälle zwischen donnernden Gitarren und krachenden Drums und den stillen Momenten dennoch intensiv rüberkommt und viel zum Gesamtbild der CD beiträgt.

Anspieltipps:
»In Division«
»Illuminator«
»Driftwood«
»Vacant Mouth«
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am 21. Juni 2015
Ich kannte dieses Album vor dem Kauf bereits. Ich hatte es als mp3-Download schon einmal gekauft.

Diese Band wollte ich nun aber in best möglicher Qualität genießen, denn sie zaubern in den melodiösen und trotzdem
voller Kraft strotzenden Refrains einen ungeahnt beeindruckenden Klangteppich in den Raum! Deshalb musste die CD
her - und es hat sich gelohnt.
In den Strophen kommt Underoath meist mit rhythmischen aber untypisch und frisch wirkenden Gitarrenriffs daher. Die
Drums spielen nicht einmal eine Double-Bass - das macht aber nicht. Sie werden so gut eingesetzt, dass auf ganz
andere Art und Weise Geschwindigkeit und Energie transportiert wird. Rhythmuswechsel sind an der Tagesordnung.

Dies ist ein hartes Album mit melodiösen, kraftvollen Refrains und ausgefeilt, spannenden Strophen.
Das Album ist jenen Leuten unbedingt zu empfehlen, die sich auf interessant, komplexe und gut gemachte
Musik einlassen können!
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am 2. Februar 2013
Das Produkt kam schneller als erwartet binnen 4 Tagen bei mir an, geplant waren 5-8. Die CD war orig. verpackt und mit den Künstleraufklebern versehrt, wie gehabt! Die CD an sich war Fehlerfrei, die Hülle unbeschadet. Der Preis war gemessen am Alter des Albums angemessen. So hätte ich das gerne immer!;)
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