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am 28. August 2010
Als das amerikanische Mädchen Tessa von ihrem Bruder nach England gebeten wird, ahnt sie noch nichts von den lebenden Schattenmärchen in Londons Straßen. Genauso wenig ahnt sie, dass die "Dark Sisters" ihren Bruder gefangen und sie für die Zwecke des "Magisters" benötigen. Dieser braucht ihr Talent, ihre ungewöhnliche Gabe und als Tessa bereits verloren scheint, tauchen die Schättenjäger, die "Polizei der Unterwelt", auf und retten sie. Doch es ist noch nicht vorbei...

Für diejenigen, die bereits "Die Chroniken der Unterwelt" (im englischen besser bekannt als "Mortal Instruments") gelesen haben kommt hier schon mal ein kleiner Anreiz für diese Prequel (Vorgeschichte):

Alle diejenigen, die glauben, dass sie Jace wegen seinen Kommentaren vermissen werden, kann ich sagen, dass William Herondale (oder auch Will) genau der richtige ist, um diese Lücke zu füllen (manche mögen ahnen wieso). Man könnte ihn als Jace in der viktorianischen Zeit betrachten (Deswegen auch der Titel der Rezension, aber ich will nicht zu viel verraten für die, die noch nicht alle 3 Teile der anderen Reihe gelesen haben).

Tessa ist ein SEHR neugieriges Mädchen. Sie fragt nach allem, was nicht unhöflich ist und ist dazu mutig und ab und zu auch mal für ein Paar Sprüche gut. Sie liebt ihren Bruder über alles, selbst über seine (nicht gerade kleinen) Macken hinweg.

James Carstairs (Jem) kommt (meiner Meinung nach) nach keinem der bisherigen Charaktere. Er ist Wills bester Freund aber sehr zerbrechlich, was mit einem Geheimnis zu tun hat, das jeder Leser selber lüften sollte. Er ist nett, vertrauenswürdig, aufbauend,... - eben nicht so scharfzüngig und arrogant wie Will.

Des weitern taucht auch Magnus Bane wieder auf und ein paar Vorfahren von bereits bekannten Schattenjägern aus den "Chroniken der Unterwelt". Sogar der Kater Church. Allerdings wundere ich mich, was die alle in London machen, wenn die andere Reihe doch in Amerika gespielt hat...

Diejenigen, die die "Chroniken der Unterwelt" noch nicht kennen, können jedoch auch mit "Clockwork Angel" anfangen. Die ganze Schattenwelt wird natürlich erklärt, denn Tessa kennt sie ja noch nicht. Das dürfte also für Neueinsteiger kein Problem sein. Und die anderen wird es dennoch nicht langweilen.

Cassandra Clare schreibt in der 3. Person. Meistens aus Tessas Sicht, aber auch aus Wills. Wie immer sind es die Dialoge, die am meisten preisgeben, aber mit den Beschreibungen, die sich in Grenzen halten, kam ich dieses mal auch ganz gut klar.

Warum also 5 Sterne? Ich wollte erst 4 geben, aber als ich diese Rezension fertig hatte, wurde mir klar, dass es eigentlich 4,5 Sterne sein müssen. Ich liebe die "Chroniken der Unterwelt" und diese Reihe kommt sehr nah dran. Klar, es ist dieselbe Welt, aber nicht die gleiche Geschichte. Einen Charakter fand ich nervig, aus anderen hätte man mehr rausholen können und der Cliffhanger am Ende war auch gemein. Nicht wegen der Hauptstory, sondern wegen der Charaktere. Das einzige, was ich mich frage ist nämlich, wie es mit DENEN weitergehen wird. Und das mag ich so an Cassandra Clares Büchern. Dass einen nicht nur die Geschichte packt, sondern vor allem die Personen.

Also holt euch dieses Buch, sonst verpasst ihr was!!!
Freudiges Lesen

PS: Jetzt brauche ich wieder neue Bücher, doch diese Welt ist so toll, dass mir alles andere langweilig vorkommt.
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am 3. September 2010
Über den Inhalt des Buches lässt sich nicht viel sagen, ohne schon die Handlung zu verraten. Tessa kommt aus Amerika, ihre Eltern sind schon lange tot und nachdem nun auch ihre Tante gestorben ist, fährt sie zu ihrem großen Bruder (Nate), der in UK Arbeit gefunden hat. Und da .. passieren ein paar Dinge, die sie sich so nicht vorgestellt hat und sie trifft Leute, von denen sie nicht einmal wusste, dass sie existieren, nur um herauszufinden, dass sie selbst etwas ist, dass in ihrer Welt nicht existieren sollte.

Cassandra Clares neue Trilogie, The Infernal Devices, spielt in der Welt der Nephilim - also der Welt der Mortal Instrument Reihe. Allerdings lässt sich diese Serie als Steampunk klassifizieren, während ihr "Vorgänger" Urban Fantasy war. The Clockwork Angel ist, wie auch die beiden Nachfolger (The Clockwork Prince und Princess) ein Prequel, also eine Geschichte, die noch vor TMI stattfindet, im Viktorianischen England. - Und obwohl ich meine Zweifel hatte, muss ich zugeben, dass Clare die Welt relativ komplex beschreibt. Die Moralvorstellungen der damaligen Gesellschaft, eine ganz neue Einsicht in die Welt der Shadowhunter, die Moralvorstellungen der damaligen Gesellschaft und die Folgen auf die Protagonisten. Sicherlich gibt es hier einige Kritikpunkte, aber meine Erwartungen wurden dennoch übertroffen. (Sicherlich, weil meine Erwartungen ziemlich weit unten angelegt waren, was wohl mit dem Clare-Drama zutun hat, der seit Jahren läuft und läuft und läuft..)

Ich hatte erwartet, einen milden Abklatsch von City of Bones zu lesen zu bekommen, eine zweite "TMI"-Reihe, in der lediglich die Namen geändert wurden. Und es gibt einige Parallelen, die viele andere Leser sehr viel besser anbringen als ich das könnte. Aber: Die Protagonistin, Tessa ist nicht Clary und nicht Jace.

Die restlichen Shadowhunter sind zwar in einigen Punkten anders als erwartet, aber langfristig geselen verstehe ich die Leser, die sich nicht damit anfreunden konnten, was und wie Clare geschrieben hat. - Beim ersten Lesen jedoch fand ich Clockwork Angel wirklich unterhaltsam.

Clares Stil ist wie immer sarkastisch, für bestimmte Leser sicherlich herzzereißend, und in einem relativ einfachen Englisch gehalten. Die Kapitel beginnen mit Auszügen aus Gedichten, Romanen etc. die in Tessas Ära geschrieben wurden und bilden ein sehr schönes Gesamtbild. - Ab und zu wirkt dies aber kalkuliert und zerstört, wenn man zu sehr darüber nachdenkt, den Spaß. ;)

Für Clare-Neulinge ist es eventuell gut zu wissen, dass man die beiden Reihen, die ich hier ständig (es tut mir Leid) vergleiche, unabhängig voneinander lesen kann bzw. es egal ist, in welcher Reihenfolge man die YA-Novels liest.
Die Autorin veröffentlicht i.Ü. jeden Monat Auszüge aus den noch nicht veröffentlichten Büchern der Serien auf ihrer Homepage und bei Twitter, beantwortet Unmengen an Fragen und ist regelmäßig auf Buchlesungen. Im März 2011 wird das nächste Buch (City of Fallen Angels, TMI) im Herbst 2011 The Clockwork Prince (TID) in den Regalen stehen.
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am 10. Mai 2012
Nachdem ich die ersten drei Teile von "The Mortal Instruments" nahezu verschlungen habe, musste ein weiteres Werk von Cassandra Clare her. Die Befürchtung, dass es sich nur um einen Abklatsch von TMI handeln würde, stellte sich bereits nach einigen Seiten als unbegründet heraus :o)

Die Story hat zwar anfangs Probleme in Fahrt zu kommen, macht aber nach kurzer Zeit süchtig!

Die Kampfszenen sind für meinen Geschmack etwas zu dick aufgetragen, aber darüber schaut man hinweg, weil der Rest der Geschichte gut erzählt wird.

Bin gespannt wie die Dreiecksgeschichte über Tessa, Will und Jem weiter geht!
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am 18. Mai 2012
Die Infernal Devices Buchreihe ist eher für ältere Leser als die der Mortal Instruments Geschichte.
Die Story ist ein Prequel zu der MI Reihe, funktioniert jedoch eigenständig. Ich habe erst die Clockwork Bücher gelesen und vor lauter Ungeduld auf den nächsten band der Reihe dann auch die MI Bücher bestellt. The infernal Devices gefällt mir jedoch insgesamt besser, da die Figuren erwachsener wirken und die Story packender ist.
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am 2. Juli 2011
Das Prequel zu der "The Mortal Instruments"-Serie spielt im London des 19. Jahrhunderts. Tessa Gray gerät gleich nach ihrer Ankunft in die Fänge der Dunklen Schwestern, die unter Folter ungeahnte Fähigkeiten aus Tessa heraus zu locken wissen. Es offenbart sich ihr eine schreckliche Welt aus Vampiren, Werwölfen, Warlocks, Feen und Shadowhuntern. Bei Letzteren nimmt sie Zuflucht nachdem sie vor den Dunklen Schwestern fliehen kann und lernt dort unter anderem Will und Jem kennen, zwei Shadowhunterfreunde, die Tessas Gefühlsleben bald ordentlich durcheinander bringen. Doch die Gefahr, in der sie schwebt, ist noch lange nicht gebannt, denn ein Wesen, das sich "Der Magister" nennt, scheint keine Ruhe zu geben, bis es Tessa und ihre Fähigkeiten nicht in seinen Fängen hat...

Cassandra Clare schreibt gewohnt mitreißend über die Welt der Shadowhunter. Viele Familiennamen kommen einem bekannt vor und man erfährt aus diesem Prequel einige interessante (aber nicht unbedingt wichtige) Hintergrundinformationen zu Dingen und Lebewesen, die sich auch bei "The Mortal Instruments" finden lassen. Clare selber schreibt, dass "The Infernal Devices" eine Serie ist, die zwar in der gleichen Welt wie "The Mortal Instruments" spielt, die Geschichten sind jedoch unabhängig voneinander. Man kann die Bücher in der Reihenfolge lesen, wie man möchte und muss auch nicht beide Serien lesen um alles zu verstehen. Das kann ich nur bestätigen!

Ich fand den Anfang des Buches etwas schleppend. Ich brauchte wahrscheinlich erst etwas um mich an die Charaktere zu gewöhnen. Spätestens ab der Hälfte konnte ich das Buch jedoch mal wieder nicht aus der Hand legen und am Ende wartet so ein Cliffhanger auf den Leser, dass ich gar nicht weiß, wie ich die Zeit bis zum Erscheinen des zweiten Bandes überbrücken soll.
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am 25. Januar 2012
Clockwork Angel (Infernal Devices):
Als die 16-jährige Tessa 1878 von New York nach London kommt, möchte sie eigentlich nur ihren Bruder Nathanel besuchen. Doch der ist verschwunden. Gestrandet im Gassengewirr der Großstadt, wird Tessa von zwei unheimlichen Schwestern entführt, die mit ihr erstaunliches anstellen: sie weihen Tessa in die dunklen Künste der Magie ein und lassen sie wissen, dass sie selbst eine Gestaltenwandlerin ist.
Als sie sich mit Hilfe des Schattenjägers Will aus den Händen der beiden befreien kann und mit ihm zu dem Institut der Schattenjäger gelangt, eröffnet sich für Tessa eine neue Welt - sie lernt die gesamte paranormale Unterwelt Londons kennen. Und außerdem begegnet sie Wills recht interessantem Bruder Jem. Gemeinsam machen sich die drei auf die Suche nach Nathanel.

Mir hat das Buch sehr gut gefallen und ich kann es daher mit gutem Gewissen weiterempfehlen.
Vor allem an jenen, die von Cassandra Clare's Chroniken der Unterwelt - The Mortal Instruments" Reihe schon so begeistert waren wie ich.

Schon nach kurzer Zeit war ich auf ein Neues vollkommen in der Welt der Schattenjäger verloren.
Cassandra Clare hat mich mit ihrer neuen Serie ein weiteres Mal überzeugt. Vor allem mit dem 2. Band "Clockwork Prince", in welchem die Liebesgeschichte erst so richtig in Schwung kommt.
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am 2. Januar 2014
truly I didn't get bored while reading. It's a sweet and compelling story which is of course quite similar to the first trilogy. That shouldn't be so surprising, after all its a prequel !!! I liked Mrs Clares' writing and think she has improved her stile...the feeling was not as authentic as it had been in NYC, I give the critics that, but still is was there, the Victorian atmosphere, it was in her verbs, in the kind of writing and of course also in the acting ( eventually it was more appropriate for this era, than it was in the present time novellas...thats why may be some of the critic mixed it up... it was in a nice way antiquated in our days...) Will is somehow like a young Oscar Wilde, very enfant terrible and so I found him more real than Jace for that part. Tess is sweet and innocent, which is lovely... so all in all the characters in this book are chosen good, with one exception; Jess, really she made me wish to beat at least a minimum of sense or pity into that selfish her, but as "bad guy" she is written with delight, though I suppose the story would work without her, too. May be that will come to change in the next part of the books.The story is with a good share of suspense and secrets, almost every one seems to have. Nate as Tess' brother was an egg... my gosh! The twist ( no spoiler...) was not totally surprising, but good presented...So all in all a very promising, good start to that new series of the shadow hunters. Looking forward to see how things are about to develop!
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am 3. April 2013
I thought it was a bit slow in the beginning and I have to admit I wish there would have been a little more kissing, but I do understand what the time was like and how things were held back then, so I can overlook that.

Really fast pacing storyline, especially in the end, and a terrible cliffhanger. Can't wait to read the next book of the series.
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am 20. November 2013
"Clockwork Angel" ist der erste Teil der Prequeltriologie zu "The Mortal Instruments". Und worum geht es da?

Im Viktorianischen Zeitalter muss die 16-jährige Theresa "Tessa" Gray eine Menge lernen. Nach dem Tod ihrer Tante soll sie eigentlich bei ihrem Bruder in London leben. Doch anstatt ihres Bruder, erwarten zwei merkwürdige Damen, die "Dunklen Schwestern" die New Yorkerin und halten Tessa gefangen. Denn Tessa hat eine besondere Gabe: Sie hat die Fähigkeit ihre Gestalt, ihr Aussehen zu verändern. Es kommt noch schlimmer, als der geheimnisvolle Magister plant sich Tessa anzunehmen. Rettung ereilt das Mädchen in Form des Schattenjägers William "Will" Herondale. Er bringt Tessa in das Institut der Schattenjäger. Dort lernt sie, dass unter den Menschen auch Vampire, Werwölfe, Warlocks und Feen existieren - und vor allem, dass sie selbst kein Mensch ist. Doch neben der Antwort auf die Frage, WAS genau Tessa nun eigentlich ist, muss sie herausfinden, was mit ihrem Bruder passiert ist und ob er überhaupt noch lebt. Auch hinter den Türen des Institutes gibt es zahlreiche Geheimnisse, dessen Bewohner betreffend.

Ich war mir zuerst unschlüssig, ob ich die Geschichte wirklich lesen möchte, denn obwohl ich ein großer Fan von der "Mortal Instruments"-Reihe bin, dachte ich zuerst, es wäre vermutlich nur ein Abklatsch davon. Erste Beschreibungen gaben erstmal Anlass dazu: Junges Mädchen, das eigentlich zur Schattenwelt gehört, bisher aber nichts davon wusste, von einem geheimnisvollen, gutaussehenden Typen gerettet wird und noch dazu nach einem verschwundenen Familienmitglied sucht. Das kannte ich schon.
ABER! Auch wenn es Gemeinsamkeiten zu den Charakteren aus "Mortal Instruments" gibt, so sind diese nicht groß genug um von einem Abklatsch zu sprechen.
Will Herondale ist, wie der Name schon vermuten lässt, eine viktorianische Ausgabe von Jace (scheint im Blut zu liegen). Dessen arroganten Sprüche und die obercoole, unnahbare Art muss man also nicht vermissen. Dennoch ist Will um einiges skrupelloser als Jace, focusierter und abweisender.
Tessa Gray ist für die damalige Zeit sehr selbstständig. Obwohl sie stets darauf bedacht ist, nicht unhöflich zu sein, lässt sie sich bei weitem nicht alles gefallen. Sie ist alles andere als begeistert von ihrer Gabe, lernt jedoch schnell diese gezielt einzusetzen. Sie wird von ihrer Hoffnung getrieben, ihren Bruder wiederzufinden.
Auch die anderen Charaktere erwecken schnell Sympathie. Die angedeutete Dreiecksgeschichte zwischen Tessa, Will und dessen besten Freund Jem, macht schon Freude auf die anderen Teile. Es ist immer wieder lustig bekannte Namen wie Lightwood oder Wayland zu lesen. Das zieht natürlich den Bogen zu "The Mortal Instruments". Auch war es mir eine große Freude wieder von Magnus Bane und Camille zu lesen, die auch in diesen Büchern bereits vorkommen und ihren Charme spielen lassen.

Alles in allem ist "Clockwork Angel" ein wunderbares, fesselndes Buch, das großen Hunger auf die folgenden Bücher macht. Die Charaktere sind bekannte und doch neue Gesichter, die durch ihre Stärken und auch Schwächen die Sympathie des Lesers auf sich ziehen. Absolut empfehlenswert!!!
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am 18. September 2010
Inhalt:
Theresa Gray, kurz von allen Tessa genannt, kommt nach einer zweiwöchigen Überfahrt von New York in Southampton an und wird entgegen ihrer Erwartungen nicht von ihrem Bruder abgeholt, sondern von den Dark Sisters - angeblich auf Geheiß ihres Brudes Nathaniel (Nate). Da diese ihr einen Brief von ihrem Bruder übergeben, worin steht, dass er den Schwester vertraut und sie sich ruhig in ihre Obhut begeben soll. Doch kurz darauf muss Tessa feststellen, dass die beiden ihre eigenen Pläne mit ihr haben und sie gefangen halten und dazu zwingen, ihre Fähigkeiten - von denen Tessa überhaupt nix geahnt hat - zu nutzen und zu trainieren. Denn die Schwester bereiten sie auf etwas ganz bestimmtes bzw. für jemand bestimmtem vor - nämlich den Magister.

Doch bevor Tessa in die Hände des Magisters fallen kann, versucht sie - auch mit Wissen, dass bei einem Fluchtversuch ihrerseits ihr Bruder möglicherweise getötet wird - zu fliehen, wird aber kurz darauf auch schon wieder von den Schwestern eingefangen. Dank ihrer Fähigkeiten kann sich Tessa allerdings von den ihr angelegten Fesseln befreien und überlegt, wie sie fliehen kann, als kurz darauf ein fremder junger Mann ihrem Zimmer und nimmt sie kurzerhand mit.

Dieser fremde junge Mann nimmt sie mit ins Londoner Institut, wo die dortigen Shadowhunter ihr zu Hause haben und sich Tessa ihrer annehmen, denn sie ahnen, dass diese ihnen hilfreich sein kann. Denn der junge Mann, der sie gerettet hat, ist ebenfalls ein Shadowhunter und heißt William Herondale (Will). Will hat bei seinen Nachforschungen in der Shadow World von den Dark Sisters und einem sogenannten Magister erfahren. Wer allerdings dieser besagte Magister sein soll, ist unklar. Neben Will steht ebenso noch das gesamte Institut, bestehend aus Charlotte und Henry, die das Institut leiten, Jessamine (Jessie), eine junge Shadowhunter, James (Jem), der Will's Parabatai ist und selbst das ein oder andere Geheimnis hütet sowie die Dienerschaft, bestehend aus Sophie, Agatha und Thomas, hinter Tessa und ihrer Suche nach ihrem Bruder.

Auf der Suche über Informationen über Nate`s Verschwinden werden die Shadowhunter von Mortmain, dem vorherigen Arbeitgeber von Nate, darüber informiert, dass er Verbindungen zum Pandemonium Club hat und den dortigen Magister - de Quincy - kennt und diesem Nate vorgestellt hat. Nate arbeite jetzt wohl für diesen. Sofort sind die Shadowhunter natürlich hinter de Quincy her, wobei sich ihnen allerdings ein Problem entgegensteht - er ist der Boss des Londoner Vampirclans und steht unter dem Schutz des Gesetzes als Downworlder. Allerdings werden dem Institut Informationen in die Hände gespielt, die besagen, dass der besagte Vampirboss gegen das geltende Gesetz verstoßen hat und somit die Shadowhunter alles Recht haben gegen diesen vorzugehen. Bei einem solchen Spezialeinsatz in de Quincys Haus stolpern die Shadowhunter nicht nur über bestimmte Baupläne bestimmter Clockwork Monster", sondern auch über Tessa's Bruder Nate.

Von Nate erhalten sie die Bestätigung, dass de Quincy der Magister ist und vorhat die Shadowhunter mittels von Robotern zu vernichten. Kaum haben sie die Bestätigung, dass de Quincy der Drahtzieher ist, ziehen sie auch schon gegen diesen in den Kampf. Kaum haben die Charlotte und Henry mit dem Rat und einigen anderen Shadowhunter das Institut verlassen, steht auch schon erneut ein anderer Informant vor der Tür und berichtet davon, dass die Dark Sisters an einem anderem Ort vor haben, de Quincy mittels ihrer Magie zu helfen, indem sie die Roboter mit dämonischer Energie versorgen und somit unzerstörbar machen. Jem und Will, die zurückgelassen worden waren um das Institut zu schützen, da sie noch nicht volljährig sind, folgen den Informationen und lassen das Institut ungeschützt zurück, das kurze Zeit später schon von besagten Robotern und dem Magister überrollt wollt, da diese nur ein Ziel haben - Tessa. Werden Jem und Will den Trick durchschauen? Werden auch die anderen Shadowhunter rechtzeitig zurück sein, um das Institut zu retten? Ist de Quincy wirklich der Magister? Wer oder was ist Tessa? Welches Geheimnis verbirgt Jem? Warum stößt Will ständig alles und jeden von sich?

Meinung:
Da die Infernal Devices-Reihe eine Parallel-Reihe zu der Mortal Instruments-Reihe ist, darf man als Leser auch nicht allzu sehr verwundert sein, wenn es die eine oder andere Parallele gibt, denn Shadowhunter sind und bleiben nun einmal - egal wann - immer Shadowhunter.

Zu Anfang jedes Kapitels sind Auszüge aus Gedichten der damals zeitgenössischen Literatur (bis auf das Gedicht zu anfangs) zu finden, die ich kurzerhand gleich einmal auf meine Google-Liste gesetzt habe. =) Diese kleinen Gedichtauszüge passen meiner Meinung nach zu der Geschichte von Tessa & Co. und ins zeitliche Gefüge - zumal Literatur (Dickens, Twain, Austen, Bronte etc.) durch die Autorin besonders hervorgehoben wird. ;)

Die Geschichte spielt im Jahre 1878, Schauplatz ist ein fiktives London* und Protagonistin der Story ist - wie nicht anders zu erwarten - Tessa. Anders als bisher gewohnt, beginnt die Autorin mit einem Prolog, der - das sei an dieser Stelle einmal angemerkt - nicht den späteren Handlungsverlauf vorwegnimmt.

Die Charaktere sind allesamt gut und liebevoll dargestellt, man könnte irgendwie jeden einzelnen knuddeln. Tessa ist - zum Vergnügen jeder Leseratte - selbst eine Leseratte, auch dementsprechend belesen ist Will. Die beiden reden viel über Literatur, besonders über die damals zeitgenössische Literatur. Aber so ziemlich alle - die im Institut unter einem Dach leben - haben eine Gemeinsamkeit: sie sind Waisenkinder. Tessa's und Nate's Eltern starben bei einem Kutschenunfall als Tessa drei und Nate sechs Jahre alt waren, Jem's Eltern wurden ermordet und Jessie's Eltern sind bei einem Brand ums Leben gekommen. Was Will's Eltern angeht, so liegt dies jedoch im Argen und Will ist fest entschlossen dies auch so zu lassen. Jeder der Charaktere hat auch mit seinen eigenen Problemen zu kämpfen, auch wenn bei dem einen oder anderen das ein oder andere Geheimnis teilweise ans Licht kommt, so wird doch nicht alles durch die Autorin offenbart, was einen echt ein bissel ärgert, da man unbedingt wissen will, was bei wem warum dahintersteht. Bei Jem erfährt man einen Teil sowie bei Tessa und Nate auch, aber nicht alles - so wie sich bisher vermuten lässt. So bleibt jedoch Will's Vergangenheit so ziemlich im Dunklen und man bekommt nur eine ungefähre Ahnung, aber keine direkten Hinweise.

Neben uns bereits aus der Mortal Instruments-Reihe bekannten Familiennamen, wie z.B. Lightwood oder Wayland, tritt auch ein Charakter auf, den wir bereits kennen - Magnus Bane. An dieser Stelle verrate ich natürlich nicht wie und warum er auftaucht, aber vielleicht seid ihr ja auch ein bissel überrascht, in welchem Zusammenhang er dieses Mal auf der Bildfläche erscheint. ^^

Allerdings fand ich, das an der einen oder anderen Stelle doch das ein oder andere (nein, ich bleibe tapfer und versuche nix zu verraten!) doch relativ einfach zu durchschauen war und manches wiederum ziemlich gut durch die Autorin unter den Teppich gekehrt wurde. Ich finde, dass "The Infernal Devices Book 1: Clockwork Angel" von Cassandra Clare einfach nur Suchtpotential hat und ich jetzt schon ziemlich scharf auf den zweiten Teil bin, der voraussichtlich September 2011 unter dem Titel "Clockwork Prince" erscheinen soll.

Zuletzt möchte ich noch positiv anmerken, dass die Autorin sich hier nicht darauf festgefahren hat, dass die Shadowhunter nur gegen Dämonen zu kämpfen haben, sondern letztendlich gegen alles Böse, was der Welt schaden könnte und da empfinde ich es als eindeutig gelungen, wenn hier die Variante von Technologie und Magie - die nicht zwingend nur von Downworlder beherrst werden muss - gewählt wird. Es ist auf jeden Fall abwechselungsreich und spannend. ^^

So, dann bleibt jetzt nur noch eins zu sagen: LESEN!!!
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