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am 21. September 2012
Der am meisten diskutierte Punkt der 410 HR dürfte der Touchring sein. Entweder man kommt damit zurecht, oder nicht. Anfangs hatte ich paar Probleme damit, ist eine andere Bedienmethodik als nur mit Tasten. Inzwischen finde ich es prima. Allerdings habe ich noch nicht im strömenden Regen oder mit Handschuhen trainiert, das steht noch aus.

Unter normalen Bedingungen lässt sich die Uhr mit den beiden Tasten und dem Touchring sehr gut bedienen. Hat man das Konzept erst einmal verinnerlicht, klappt es auch einwandfrei.

Der GPS-Empfang ist gut, wie von Garmin gewohnt. Die Uhr findet die Satelliten und Position recht schnell, freie Sicht nach oben vorausgesetzt. Die 410 HR ist vielfältig konfigurierbar, erwähnenswert vor allem die Displayanzeige beim Training. Es lassen sich 5 (kann auch einer mehr oder weniger sein...) Bildschirme konfigurieren, und mit je 1, 2 oder 3 Daten belegen. Das Umschalten zwischen den Bildschirmen beim Training erfolgt automatisch oder per Fingertip am Touchring. Sehr praktisch!

Die HR-Übertragung funktioniert sehr gut, keine Aussetzer bisher. Der Brustgurt ist sehr flexibel und weich. Die Uhr kommt mit 2 Armbändern, zum Einen ein typischen Uhrenarmband aus Kunststoff mit Dornschließe, zum Anderen ein Synthetikband mit Klettverschluß. Dieses habe ich montiert, trägt sich beim Sport sehr angenehm und ist leicht in der Weite verstellbar. Lediglich das Wechseln der Bänder ist fummelig, möchte ich nur einmal machen müssen, also kein zurück zum Dornschließenband.

Fazit: Prima Uhr, tolle Funktionen, hoher Trage- und Bedienungskomfort. Test bei Dauerregen und mit Handschuhen noch ausstehend, mit feuchten und trockenen Fingern klappt es mit dem Touchring einwandfrei. Da ich eine Uhr mit eingebautem GPS haben wollte, kam ohnehin nur Garmin in Frage, Polar hat sowas noch nicht, andere Marken kommen mir nicht an das Handgelenk...

NACHTRAG nach 2 Wochen:

Der Touchring nervt! Geht, geht nicht, springt zu weit, springt zu wenig... voll nervig das Ding! Und bei Regen eine Katastrophe! Da reagiert er erst recht so, wie er grad mag. Außerdem, wenn man das Wasser vom Regen vom Display wischt mit einem Finger, verstellt man sich was, weil der Touchring sensibel reagiert. Den Ring sperren ist keine Alternative, ich möchte nicht beim Training erst entsperren müssen, bevor ich irgendwas bedienen kann.

Und nochwas: In meinem Exemplar ist Feuchtigkeit im Gehäuseinneren. Zeigt sich bei starkem Temperaturwechel, und verschwindet dann wieder. Für mich aber keine Option.

Endfazit: Diese Pulsuhr geht zurück wegen schlechter Bedienung und Feuchtigkeit im Gehäuse. Schade eigentlich. Aber es wird eine andere Garmin Pulsuhr ins Haus kommen, nämlich die 310xt...
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am 30. Dezember 2012
Hallo

also da ich heuer auch zum laufen anfing suche ich seit 1 Jahr eine Pulsuhr die alles abdeckt, also Radfahren und Laufen und auch beim Spinning nicht schwächelt.
Von Polar RCX5 über diverse Bluetooth Brustgurte mit Runtastic App und Sigma Radcomputer kam ich nun zur Forerunner 410.
Der erste Eindruck war gut da die Uhr einen Wertigen Eindruck macht und alles andere als Billig aussieht.
Leider ist der Touchring eine wahre Katastrophe ebenso wie die Bedienbarkeit, da schlägt die Polar RCX5 sich um Welten besser.
Gut finde ich den integrierten GPS Empfänger.
Aber alles andere, wenn ich schon vor dem ersten Training erstmal die Anleitung wälzen muss, die Bedienung dann immer noch nicht kapiere und die Menuführung eine Katastrophe ist dann langt's mir schon, auch hier schlägt sich die Polar um Welten besser die aber leider noch grössere Schwächen wie fehlende Höhenmeter und externen GPS Empfänger hat.

Auch die Software bei Garmin ist etwas schwach, Polar wird installiert und alles äuft automatisch ab. Bei Garmin heisst es erstmal Internetforen wälzen.

Hab nun die Forerunner 610 mit Touchdispay und nach ewigen Problemen mit Garmin Connect läuft nun alles prima.
Zum laufen nutze ich nun die Forerunner 610 und als Radcomputer den Edge800 und lade alle Trainingsdaten auf Garmin Connect hoch.
Zwar für mich immer noch nicht so ganz das nonplusultra aber was besseres gibt es wohl immo nicht.

Wäre Polar fähig die RCX5 mit integrierten GPS Empfänger und Höhenmetermessung rauszubringen würde ich definitiv die Polar wählen.

Gruß
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am 27. Februar 2011
Ich habe mir die Uhr gekauft als Ersatz für meine Polar 800rs da diese leider nicht vom Mac unterstützt wird.

Die Uhr ist gut zu bedienen auch wenn das scrollen für mich sehr ungewohnt ist.
Positiv für mich ein sehr kleiner Schuhsensor. Kein Extra GPS Modul wie bei der Polar das wie ein klotz an meinem Arm hängt.
Beim Brustsensor ist mir aufgefallen das die Batterie durch aufschrauben getauscht werden muss, das finde ich etwas ungewohnt aber vielleicht hält der Accu ja viel länger als der von de Polar ;-)

Nun aber zum eigentlichen Kaufgrund der Zusammenarbeit mir dem Mac.
Nach kurzen installationsproblemen klappt das Syncen mir dem Mac über die Garmin ANT Agent Software sehr gut. Die Uhr einfach in Reichweite zum USB Empfängers und schon startet der Download. Nach dem Download werden die Daten gleich zur Garmin Internetseite gesendet.
Ich persönlich nutze die Seite nicht sondern RubiTrack. Auch der abgleich mit der Software klappt per klick.
Nach 10 Tagen und 120KM kann ich nur sagen das ich sehr zufrieden mit dem Paket bin.

Von mir gibt es eine klare Empfehlung für die Uhr.

Einziges Manko...
Die Polar 800 hatte einen tolles Tragegefühl und ich hatte sie Mittlerweile als normale Uhr genutzt. Die Garmin 410 hat ein sehr hartes Armband welches ich für den Alltag als nicht geeignet empfinde. die Mitgelieferten Klettbänder habe ich aber noch nicht probiert sondern bin auf meine normale Uhr zurückgegangen ;-)

ich hoffe ich habe euch mit dem kurzen Bericht geholfen
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am 9. Januar 2013
Nachdem ich mich in verschiedenen Foren über GPS Pulsuhren informiert habe, viel die Wahl auf das Modell 410 HR. Mit der gewohnten Schnelligkeit wurde die Uhr geliefert, alles bestens wie von Amazon gewohnt. Nachden die Uhr ausgepackt, die Software heruntergeladen, die auf CD befindliche, komplette Bedienungsanleitung ausgedruckt wurde ging es los.
Sämtliche für mich wichtigen Werte wurden eingegeben und dann ging es los. Die GPS Erfassung ging rasend schnell, der Puls wurde angezeigt und der Lauf ging los. Nach die Laufdaten auf den PC übertragen wurden, ging sehr schnell und die Darstellung war toll, kam die Enttäuschung was war das, der von mir eingestellte max. Puls wurde regelmäßig überschritten ohne das eine Warnung der Uhr erfolgte.
Nach erneutem lesen der ausgedruckten Bedienungsanleitung wurden nochmal die Werte eingestellt, nochmal alles geprüft. So vorbereitet ging ich am nächsten Tag wieder an den Start. Nach Beendigung meines Trainings die Daten überspielt - siehe da regelmäßig über die eingestellten Werte hinausgeschossen ohne Signal (weder optisch noch akustisch) der Uhr. Sofort habe ich mich an den Support gewandt mit der Bitte um Hilfe. Auf die Antwort warte ich heute noch - traurig bei so einem namhaften Hersteller. Trotz zusätzlicher, telefonischer Nachfrage keine Antwort.
Nachdem ich sämtliche Vorgänge erneut geprüft und neu eingestellt hatte, ging es am darauffolgenden Tag wieder zum Joggen. Dieses Mal zeigte die Pulsuhr einen Ruhepuls von 180 an, bei leichtem laufen ging der Puls auf über 220. Bei der Übertragung der Daten auf den PC erfolgte dann keine Darstellung der angezeigten Pulsphantasiewerte.
Am nächsten Tag - das Gleiche.
Somit ist die Pulsuhr für mich leider unbrauchbar, eine Hilfestellung vom Support erfolgt nicht, wahrscheinlich weis auch Garmin nicht wo der Fehler liegt, daher geht die Uhr zurück.
Schade, ich hätte mehr erwartet von Garmin.
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am 24. Juli 2012
Moin Moin liebe Sportbegeisterten,

ich habe mir den Forerunner im Dezember 2011 gekauft um mein Lauftraining zu intensivieren.
Das hat sehr gut funktioniert. Die motivation steigt, die Auswertung am PC über Garmin Connect ist super einfach und macht Spaß. Garmin arbeitet stetig an dem System, so ist seit kurzem auf dem Dashboard "Startseite bei Garmin Connect" die jeweilige
Bestzeit zu den verschiedenen Distanzen aufgelistet. Bedeutet, läufst du regelmäßig im Training 10km, dann zeigt dir die Startseite immer deine aktuelle Bestzeit an. Da ich die Uhr auch bei Wettkämpfen trage, finde ich es ganz gut immer meine Steigerung direkt auf einem Blick zu sehen. 5km/10km/HM/M
Also rein von den Möglichkeiten und dem Spaßfaktor, VOLLE PUNKTZAHL!!!

Damit sind wir beim Thema Verarbeitung, Handhabung:

- Verarbeitung: Wirkt super stabil. Nach jetzt etwas über einem halben Jahr sind die "Druckpunkte" der beiden Druckknöpfe nicht mehr so 100%. Wenn ich zum Beispiel den Ring sperren will um versehentliche Bedienung auszuschließen, kann das schon zwei bis drei Versuche dauern. Nicht weiter störend, war aber am Anfang halt nicht so! Ich hoffe das wird nicht schlimmer.
Was mich jetzt stört, aber die Uhr rein garnichts für kann: Nicht Wasserdicht. Fange jetzt das Schwimmen an und nehme an Läufen teil wo es durch`s Wasser geht (Triathlon, Strongman etc.) Da bleibt die Uhr dann leider zuhause. Da werde ich mich dann wohl bald für die 610XT entscheiden.
Sonst alles top!

- Bedienung: Der immer wieder beschriebene "Ring des Grauens" ist garnicht sooooo schlimm. Sicherlich braucht es etwas an gewöhnung und Fingerspitzengefühl. Auch heute "scrolle" ich noch ab und an über das Ziel hinaus, empfinde es aber nicht wirklich als störend. Wer eine dirkete Bedienung wünscht wird hier nicht 100%ig glücklich werden. Ich bin da echt unempfindlich. Wobei ich den Ring eigentlich auch garnicht wirklich brauche. Höchstens wenn ich etwas einstellen will, das mache ich zuhause in Ruhe auf der Couch. Da klappt es dann auch wunderbar.
Daher auch einen Stern Abzug. Würde der Ring 100%ig funktionieren wie z.b. bei den iPod Classics, dann gäbe es alles 5 Sterne.

Ich würde mir zum heutigen Stand diese Uhr immer wieder Kaufen!
Meinen größten Vorteil in der Uhr sehe ich in der Motivation, dazu muss man dann aber auch das Auswerten am PC mögen.
Wobei wohl alle, die sich für eine Uhr in dieser Preisklasse informieren das auch wollen ;-)

MfG
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am 2. November 2012
Nachdem ich mit meiner Polar FT80 nicht zufrieden war, habe ich mich für dieses Modell entschieden. Aufgrund der klobigen Form kann diese Uhr nur für das Training verwendet werden. Bei der Polar ist das anders. Da kann man bei seinen Kollegen auch noch ein bisschen mit der Uhr angeben. Garmin hat den Schwerpunkt auf das GPS in Verbindung mit Google Maps gesetzt und da spielt die Uhr ihre vollen Stärken aus. Bei der Polar muss noch ein extra GPS Empfänger am Oberarm befestigt werden. Garmin hat diese Technik komplett in der Uhr integriert. Das hat aber auch seinen Preis. Das Lauftraining sollte immer mit 100 % geladener Uhr gemacht werden. Zeigt die Uhr einen Ladezustand von 35 % dann ist spätestens nach einer Stunde Ende im Gelände. Die Uhr geht einfach aus und die Daten sind futsch. Man sollte auch wissen, dass die Uhr nicht wasserdicht ist. Bei feuchtem Wetter beginnt das Display von innen zu beschlagen. Obernervig ist dieser Bedienring um das Display. Immer wieder bin ich froh, wenn ich den gewünschten Menüpunkt endlich erreiche. Ein Pluspunkt ist das Display, welches gut abgelesen werden kann. Unter dem Strich kommt für mich ein befriedigend raus.
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am 5. Februar 2012
Habe den Forerunner seit ca. 3 Monaten im Einsatz. Laufe 2-3 mal die Woche, trainiere jedoch nicht großartig für Wettkämpfe. Für mich mußte das Gerät in erster Linie (zuverlässig) die Strecke messen und die damit verbundenen Trainingsdaten anzeigen. Ausserdem war eine gute Analyse wichtig. Die Messgenauigkeit ist wirklich verblüffend. Bin in den ersten 2 Wochen 4 mal die gleiche Strecke gelaufen und hatte nur einmal eine Abweichung von 20 Metern. Mit dem Auswertetool Garmin Connect macht das Laufen gleich noch mehr spaß. Viele der anderen Features nutze ich nicht. Sicherlich würde es für meine Ansprüche auch günstigere Geräte geben, aber für zusätzlich technikbegeisterte ist das Gerät top. Den 5 Stern gibts nicht aufgrund des doch etwas stattlichen Preises.
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am 30. Mai 2013
Ein wichtiges Kriterium für den Forerunner 410 HR (im Gegensatz zum 110 HR) waren für mich Features wie Herzfrequenzalarme etc. Mit dem Funktionsumfang bin ich auch zufrieden. Die Bedienung mit dem Touchring ist allerdings sehr gewöhnungsbedürftig und meines Erachtens keine optimale Lösung. Das Auswählen von Menüpunkten durch einfaches Berühren und das Anschalten der Beleuchtung durch gleichzeitiges Berühren mit zwei Fingern stellen auch kein Problem dar. Schwierig werden kann es nur beim Scrollen durch die Menüs, wobei der Finger im Kreis über den Ring geführt werden muss. Je nach Schweißgrad/Temperatur der Finder gelingt dies nicht optimal, da man kurz hängen bleibt und die anschließende Berührung als Eingabe gewertet wird statt als Weiterblättern. Fairerweise muss man sagen, dass man während des Laufens normalerweise nicht scrollen muss.
Die Empfangsqualität/-geschwindigkeit des Geräts ist für mich auch höchstens ausreichend. Es wurde öfter berichtet, dass keine Beeinträchtigungen durch Bäume im Wald zu beobachten war. Das kann ich nicht bestätigen. Bäume und Regen führten zu deutlich schlechterer und langsamer GPS-Aktualisierung mit deutlichen Auswirkungen auf die Messung der momentanen Geschwindigkeit. Bei Regen im Wald konnten dafür nur noch Hausnummer gemessen werden.
Außerdem wurde berichtet, dass das GPS-Signal nach ca. 5 - 10 Sek. empfangen wurde. Bei aufeinanderfolgenden Trainingseinheiten am gleichen Ort ging der Empfang recht schnell (ca. 20 Sekunden). Zum Teil bin ich aber zwischen den einzelnen Laufeinheiten mehrere Hundert Kilometer mit dem Auto gefahren. Dann musste ich zum Teil deutlich mehr als eine Minute (bei Regen und Wald auch mal eher 3 Minuten) auf ein GPS-Signal warten. Das Training lässt sich in dieser Zeit nicht starten, es sei denn man schaltet den GPS-Empfänger aus.
Die Synchronisation mit dem Computer (Trainingspläne, Messdaten) funktioniert einwandfrei. Das komplizierteste war, die Software auf der Garmin-Seite zu finden.
Kondenswasserprobleme hatte ich bisher keine, auch nicht bei Regen und Nebel und 10°C.
Die Herzfrequenzmessung funktioniert sehr zuverlässig und wird schnell erkannt.
Die Programmierung von Intervalltrainings auf der Uhr ist aufwendig, lässt sich aber einfach am Computer erledigen und dann kann der Trainingsplan an das Gerät übertragen werden.

Fazit: Ich komme mit der Uhr zurecht und der Funktionsumfang ist gut, aber es gibt deutliches Verbesserungspotential. Den Touchring empfinde ich eher als unpraktisch. Für den Preis ist das für mich nur Mittelmaß.
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am 23. November 2012
Im Folgenden gebe ich meine Erfahrungen zur 410 in den letzten 6 Monaten wider. Ich habe die Uhr seit Mai 2012 am Arm und nutzte vorher den 305. Ich laufe ungefähr 70 bis 100km in der Woche und hatte die Uhr sowohl bei 50°C in der Wüste (u.a. auch bei Sandstürmen...) wie auch bei 0° und Schneeregen im Betrieb - demnach eine recht große Spanne.

Verarbeitung:
Die Uhr ist sauber verarbeitet. Auch nach 6 Monaten sind keine Gebrauchsspuren sichtbar. Regen oder Staub konnten der Uhr ebenfalls nichts anhaben. Keinerlei Anlaufen von Display oder Undichtigkeiten.
Das Armband ist ausreichend flexibel. Keine Bruchanfälligkeit bei Hitze oder Kälte. Leider fällt es etwas kurz aus. Das macht sich dann bemerkbar, wenn man die Uhr oberhalb von langärmeligen Oberteilen oder Laufjacken am Arm trägt. Für diesen Fall hat Garmin ein "Ersatzarmband" aus Klett beigelegt, wie es auch beim Foretrex 201 zum Einsatz kommt. Dieses bietet dann die Flexibilität, den Computer auch über dickeren Jacken immer sichtbar zu tragen. Lediglich ein schneller Umbau ist nicht möglich. Auch fügt sich das Klettband nicht so hervorragend ins abgerundete Gesamtdesign der Uhr ein. Für die reine Funktionalität ist das jedoch nicht entscheidend.
Den Brustgurt finde ich hervorragend! Er trägt sich sehr angenehm und im Gegensatz zu Polar kann es nicht vorkommen, dass das Batteriefach vom Schweiß verklebt. Garmin nutzt nämlich gleich von vornherein kleine Schrauben und keinen Drehverschluss, den man irgendwann nicht mehr auf bekommt. Auch werden herkömmliche Knopfbatterien genutzt und keine Exoten (wie bei Polar...).

Bedienung und Funktion:
Die Bedienung des Gerätes erfolgt per Touchring. Grundsätzlich muss man sich daran gewöhnen. Das geht aber recht schnell und dann ist das ganze auch intuitiv möglich. In der Regel muss man beim Training (Laufen) den Touchring auch nicht bedienen. Ich verstehe daher nicht, warum der ein oder andere dieses Manko immer aufzählt. Wenn ich laufe, dann laufe ich. Das Menü nutze ich vor und nach dem Training - in aller Ruhe. Und da funktioniert die Touchringbedienung wirklich sehr schnell und einfach. Die Menüstruktur ist klar. Lediglich ein Ausschalter fehlt mir. Wobei ich mittlerweile fast automatisch durchs Menü scrolle, um das Gerät auszuschalten. Hierbei kann man auch sehr gut einen Vorteil der "Ringbedienun" erklären, nämlich an der Automatisierung: Wenn ich z.B. das Gerät ausschalten will, dann finde ich mittlerweile den Menüpunkt, ohne aufs Display zu schauen. Menü berühren - einmal streichen gegen den Uhrzeigersinn - Tipp - zweimal streichen gegen den Uhrzeigersinn - Tipp - dreimal streichen gegen den Uhrzeigersinn - Tipp - einmal streichen gegen den Uhrzeigersinn - Gerät ist aus. Das weiß ich jetzt aus dem Kopf und ohne nachzuschauen.
Es gibt aber auch Vorteile des Touchrings beim Training. Beim 410 hat man grundsätzlich zwei Anzeigen beim Laufen zur Verfügung, die jeweils mit 3 Funktionen belegt werden können. Ich lasse die beiden Anzeigen immer automatisiert wechseln. Will man jedoch manuell umschalten, so genügt ein kurzer Tipp auf irgendeine Stelle des Touchrings und schon wechselt die Anzeige. Das finde ich sehr hilfreich. Kein langes Suchen nach einem Knopf.
Ich spare mir an dieser Stelle, jede einzelne Funktion des Gerätes zu bewerten. Sogar aus meiner Sicht kann der Computer viel mehr, als was man brauchen könnte. In der Regel stellt man einmal alles ein, nutzt dann die Funktion beim Training für die unmittelbare Information und wertet dann seine Daten am PC aus. Dennoch kann man natürlich auch über Menü jede Menge tolle Sachen machen. Ich für mich brauche so etwas wie einen virtuellen Laufpartner jedoch nicht... Ab einer gewissen Leistungsstufe weiß man selbst wohl besser, wie man sein Training zu gestalten hat...
Die Synchronisation wird bei mir mit einem Mac erledigt und funktioniert tadellos! Die Software von Garmin ist ok. Mir fehlt eine Verknüpfung zu Google Earth, was die Kartenlayouts angeht. Ist aber nur "nice to have"...
Natürlich gibt es auch negative Seiten. Auch hier muss ich den Touchring erwähnen. Dieser reagiert bei Kälte und kalten Fingern nur schlecht. Er reagiert gar nicht, wenn man Handschuhe trägt. Und das ist in meinen Augen das größte Manko! Lässt sich aber vermutlich nicht ändern.
Die größte negative Seite: Beim Training lassen sich die Werte für Puls und Geschwindigkeit nicht auf eine Anzeige legen. Puls ist immer eine Sonderanzeige. Daher ist man gezwungen, entweder nur auf den Puls zu schauen und bei Bedarf die Anzeige per Touchringberührung umzuschalten oder die von mir genutzte automatische Umschaltung zu nutzen, bei der sich beide Anzeigen schnell abwechseln. Auch finde ich es schade, dass man sich nur 3 Werte pro Anzeige einrichten kann. Beim 305 konnte man 4 Werte frei konfigurieren.

Empfang GPS:
Um es vorweg zu nehmen: Schlechter als beim 305! Im Wald reisst die Verbindung häufiger ab. Das hat dann zur Folge, dass die Laufgeschwindigkeit nicht richtig angezeigt wird. Bei Abreißen zunächst zu langsam - bei wieder erfolgter Verbindung dann zu schnell. Das irritiert, weil man ja nicht durchgängig aufs Display schaut und man bei gleicher "gefühlter" Geschwindigkeit plötzlich einen 5:30er Schnitt - dann wieder einen 4:30er Schnitt angezeigt bekommt, obwohl man die ganze Zeit einen 5er Schnitt gelaufen ist.
Der lückenhafte Empfang ist dann auch der Grund, warum die Streckenprofile in der Nachauswertung am PC nicht wirklich der Realität entsprechen. Sehr schade.
Die Verbindungsaufnahme zum Satelliten bei Beginn des Trainings ist allerdings sehr schnell viel schneller als beim 305 - und funktioniert auch in fernen Ländern...

Akkulaufzeit:
Auch hier: Rückschritt zum 305. 7,5 Trainingsstunden sind jedoch bei mir immer drin. Zwischendurch schalte ich das Gerät immer aus. Der 305 hat es bei mir auf gut 12 Trainingsstunden gebracht.
Der Akku des 410 reagiert übrigens bei großer Hitze mit deutlich geringerer Laufzeit. Dann ist nach ca. 6 Trainingsstunden Schluss.

Zusammenfassung:
Der 410 ist ein sehr guter Laufcomputer. Die Bedienung ist nach kurzer Eingewöhnung sehr intuitiv und die Qualität des Gerätes hervorragend! Der Brustgurt ist klasse. GPS Signale werden schnell gefunden nur leider nicht so konsequent gehalten, wie beim älteren 305 - jedoch noch immer viel besser, als bei Modellen der Konkurrenz.
Leider ist der Touchring mit Handschuhen gar nicht zu bedienen und eine höhere Flexibilität beim Belegen der Anzeige wäre wünschenswert. Vor allem eine gemeinsame Anzeige von Puls und Geschwindigkeit im Trainingsmodus! Aus genannten Gründen würde ich heute den 910 kaufen. Dennoch kann ich den 410 empfehlen. Er ist grundsätzlich aber nicht viel besser, als mein alter 305.
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am 10. September 2012
Ich habe die Forerunner 410 jetzt knapp seit 4 Wochen und war mit ihr ca. 10 Mal laufen.
Zuerst die guten Nachrichten... Auspacken, aufladen, konfigurieren an der Uhr und dann loslaufen hat geklappt.
GPS ist in der Regel nach spätestens 1 Minute fix. Akku hält meist 10h (mit GPS). Ausreichend für normale Läufer. Das Aufladen ist nach knapp 1,5 h erledigt.
Die mittelguten Nachrichten: der Touchring ist am Anfang echt nervig, nach etwas Gewöhnung geht's besser und nach ein paar Wochen hat man dann (fast) keine Probleme mehr. Trotzdem ist es gut wenn neue Uhren auf solch eine Bedienung wieder verzichten und normale Knöpfe nehmen. Während des Laufens den Touchring benutzen ist ungünstig, der Puls geht dann nämlich bei mir wegen "Fehleingaben" noch höher als er durchs laufen eh schon ist... durch die Wut auf den Entwickler dieses Rings...aber normalerweise braucht man das nicht, wenn man vorher schon alles eingestellt hat.
Auswerten am Computer: Nun, etwas Computerkenntnisse sollte man haben, die Bedienungsanleitung wirklich vorher lesen und danach handeln, vereinfacht die Sache enorm(gerade wir Männer machen das ja gerne ohne eine Anleitung, da gibt's dann aber auch ab und an ein paar Probleme...)
Über Internet noch irgendeinen Ant-Agenten runterladen, dies und jenes installieren und updaten, dann kann die Uhr die Daten in irgendein Programm übertragen.
Die Daten werden eh in den Computer geladen, irgendwohin...wohin auch immer.
Für Garmin-Nutzer gibt es mehrere Anmeldemöglichkeiten bei Garmin im Internet. Ob es Vorteile bringt???
Beschreibungen über die Vorgänge oder Programme zu finden bedarf ein wenig kriminalistisches Gespür, die hat Garmin nämlich teilweise etwas versteckt...aber sie sind da, wer lange sucht findet auch die Antwort.
Für den normalen Läufer reicht wahrscheinlich die Garmin Trainings Center Software (Übersicht der wichtigsten Werte, Streckenanzeige, Auswertungen etc etc), aber es gibt ja auch noch andere (Trainingstagebuch.org oder Sporttracks) gute Möglichkeiten. Feel Free.
Fazit: Die Uhr sieht gut aus, funktioniert tadellos, sehr guter GPS Empfang (auch im Wald) und nachdem die Hürde der Computerverbindung genommen wurde, auch super Auswertemöglichkeiten am PC.
Einziges Manko ist, wie in anderen Beiträgen auch schon erwähnt, der Touchring, welcher nach ein paar Wochen wirklich ok ist. Aber nicht nach 1 Stunde probieren (Durchhalten ist hier die Parole...)
Ich kann sie nur weiterempfehlen, bei ca. 190 (Stand Sept 2012) mit Brustgurt ein fairer Preis.
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