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Kundenrezensionen

4,7 von 5 Sternen
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Als das Album in seiner Erstveröffentlichung vor recht genau einem Jahr erschien, schrieb ich folgende Rezension:

"Chocabeck" das neue Album von Zucchero ist ein stilles und großes Werk geworden. Still, nicht im Sinne von, kann man ohne das es stört nebenbei hören, sondern still und intensiv. Das Album fordert beide Ohren, die volle Aufmerksamkeit und man taucht ein in große Kompositionen und eine außergewöhnliche Musikalität. Eindringlich beginnt es mit "Un soffio caldo", baut sich beschwörend auf, fesselt den Hörer und trägt ihn eine knappe Dreiviertelstunde lang durch melancholische, intensive Klangwelten, getragen von Zuccheros gewaltiger stimmlicher Intensität und Arragements in denen die Töne perlen und fließen, bis es den Hörer mit "God bless the child" ehrlich berührt zurückläßt und in der Stille verhallt. Ich habe und mag alle Alben von Zucchero, so tief berührt wie von "Chocabeck" war ich bisher nie. Auf diesem Album gibt es kein "Baila (Sexy thing)", kein "Diavolo in me", keinen Stampf-Tanz-Beat. Auch "Chocabeck" wird in einigen Songs rythmisch, bleibt aber selbst da getragen und entfaltet so eine ganz und gar geschlossene, stimmige Atmosphäre. Den besten Beweis für die ungeheure Kraft des Albums liefert Zucchero gerade auf der Tournee. Obwohl es für Rock-Pop-Stars üblich ist Konzerte laut und mit einem Knall zu beginnen und die Massen erst einmal in Schwung zu bringen, spielt der Italiener zunächst das komplette neue Album, bevor er in die großen, teilweise auch sehr dynamischen Hits wechselt. Ein Experiment was gelingt. Er vertraut voll auf die Substanz des Albums, auch mit dieser sanften Eindringlichkeit 10.000 Menschen und mehr in den Bann zu ziehen, ohne daß es in der Halle unruhig wird. Es gelingt, weil das Album wirklich magnetesiert. Großartig! Zucchero ist 55 Jahre alt, wenn "Chocabeck" den Auftakt seines Alterswerks darstellt, dann kommt ganz großes auf uns zu und der alte Zucchero wird noch großartiger, als der junge ohnehin schon war!

Dies unterschreibe ich heute noch ohne Einschränkung. Mit einem Jahr Abstand allerdings und nun in der erheblich erweiterten Deluxe-Ausgabe vorliegend, ist dem jedoch einiges hinzuzufügen.
Zum einen, nach zahreichem Hören des Albums, läßt es sich mit Fug und Recht als das beste aller Zucchero-Alben bezeichnen. Nach der ersten Begeisterung relativiert sich ein solcher Eindruck häufig und ein vermeintliches Meisterwerk schrumpft dann doch zu einem einfach nur guten Album zusammen, was nicht weiter schlimm wäre, aber "Chocabeck" schrumpft nicht! Es wächst eher mit jedem Hören noch weiter.

In der neuen Version wächst es auch in Umfang und Ausstattung (bei fast gleichem Preis!) gewaltig. In einer sehr edlen und stabilen kleinen Kiste, befinden sich zusätzlich zum gehabten Album auf italienisch (bis auf den letzten Titel "God bless the child") auf einer zweiten CD acht Titel in englischen Versionen. Das mag dem Gelegenheits-Hörer unnötig vorkommen, aber wer sehr bewußt Musik hört, wird den veränderten Charakter der Lieder durch die andere Sprache nicht nur bemerken, sondern keine der jeweiligen Versionen missen wollen.

Das eigentliche Highligt aber ist die nun enthaltene DVD. Das komplette Album wurde verfilmt! Zu jedem der elf Lieder entstand ein hochwertiger Kurzfilm (die bezeichnung Video-Clip will mir bei der hohen Qualität unpassend scheinen), der die Stimmung der Lieder geradezu perfekt einfängt und Zucchero eindrucksvoll in Szene setzt. Die elf Videos laufen gemäß des originalen Albums ab, als Bonus lassen sich die acht Titel die zusätzlich in englischen Versionen vorliegen, auch als Video in englisch aufrufen.

Damit immernoch nicht genug. Das Booklet ist wesentlich umfangreicher als bei der normalen Edition von "Chocabeck" und enthält reichlich Bildmaterial, ein Poster liegt mit in der kleinen Kiste und fünf Fotodrucke sind auch noch einthalten.
Kurzum, ein musikalisches Meisterwerk in hochwertiger Aufmachung - nein - höchstwertig!

Im Zeitalter beliebiger mp3-Downloads, liegt hier der Maßstab für physiche Tonträger vor. Diese Optik und Haptik kann man nicht herunterladen. Aber gerade das stöbern in den Beilagen, während man die Platte hört, machen aus einem großen Album ein wirkliches Ereignis.
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am 27. November 2010
Mit einem sehr persönlichen Album meldet sich Italiens Superstar Zucchero zurück. Seine elf Songs sind eine Zeitreise durch seine Vergangenheit und Erinnerungen, die vor allem durch seine Kindheit in der Provinz Regio Emilia geprägt wurden. Bis auf zwei Stücke - "Someone else's tears" und "God bless the child" (deren Texte von U2-Bono und Roland "Tears for fears" Arzabal stammen) - sind alle in italienischer Sprache aufgenommen.

Einmal mehr unterstreicht Zucchero, dass er ein bella Cantautore ist, ein wunderbarer Liedermacher. Vielleicht, nein sicher der beste Italiens. Mit Chocabeck zeigt er das Gesicht eines brillanten Dealers. Dieser "Zucker" verkauft Stoff, der süchtig macht. Diese high machende Mischung aus erdigem Rock, Blues und Soul angloamerikanischer Prägung muss man einfach in sich aufsaugen, bis der Rauschzustand erreicht ist.

Der Stoff von Adelmo Fornaciari alias Zucchero entfaltet nur langsam und sehr zart seine teuflisch gute Wirkung. "Un soffio caldo", "Someone else's tears" und 2Soldati nella mia cittá" pulsieren noch ruhig in der Blutbahn. Doch bereits mit dem vierten Stück "É un peccato morir" hängt man endgültig wie ein Rauschgiftsüchtiger an seiner musikalischen Nadel. Dieses Stück in einem Stadion zusammen mit 50.000 Menschen singen - nichts Schöneres!

"Vedo nero" fängt mit Geigen an: doch sehr schnell rockt der Norditaliener aus Roncocesi. Zucchero röhrt rau und kraftvoll, der Bass pumpt gewaltig, der Schlagzeuger trommelt filigran, der Gitarrist spielt virtuose Riffs, der Keyboarder lässt seine Orgel schmachtvoll jammern. Virtuosität und Energie vereinigen sich auf Chocabeck zu einem souveränen Musikgenuss.

Und so geht es weiter: Zucchero kreiert eine hochexplosiv-bebende Mischung aus traumhaften Balladen (Oltre le rive; Spicinfrin boy) und knackigen Pop-Rock-Songs (Un nuovo sodo, Chocabeck). Und egal ob leise oder laut, schnell oder langsam, Dur oder Moll: die Spannung fällt keinen einzigen Moment ab. Der Feinschmecker Zucchero serviert jede dramatische Spielart und ein jeder, der sich mit italienischer Musik ein wenig auskennt, muss die wunderbar facettenreiche Mixtur aus italienischen Canzones, britischer Popformel und amerikanischen Blueswurzeln mit süßlicher Würze goutieren.
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Manchmal geht's ja ordentlich mit mir durch, wenn ich meine eine Bewertung für ein Album schreiben zu müssen. Diesmal nur ganz kurz, versprochen, es geht mir nur darum meine 5-Sterne-Bewertung abzugeben und vielleicht dem einen oder der anderen noch einen Verschenktipp zum Geburtstag, Jahrestag oder Valentinstag zu geben...
Nicht, dass ich alle Zucchero-Alben besitze oder gar kenne, aber bei diesem hat's mich beim ersten Reinhören gepackt: Ein bitterzartes, schokoladencremiges Zucchero-Album!
Zum Wieder- und Wiederanhören schön.
Sicher keines, das im Schrank verstauben wird.

Mein besonderer Tipp: Someone Else's Tears. Zum Mitheulen schön, der Text (ist ja auch in englisch ;-) und stammt sogar aus der Feder von Bono (U2).
Someone Else's Tears
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am 19. November 2010
Rezensionsbasis:

Ich bin Zucchero-Gelegenheitshörer, halte ihn für den einzigen mir bekannten erträglichen Populären Künstler und stehe auf handgemachte, rockige Musik! Ich kenne sineen Back Katalog in- aber nicht auswendig...!

Ich kenne die italienische Version derPlatte seit einiger Zeit und habe sie mindesten 10 mal gehört und muss schlicht und ergreifend sagen: Noch nie hat mich eine Platte von meinem Lieblingsitaliener (nach meinem Pizzabäcker :-))so begeistert!

Meine Basisprobleme mit Zucchero sind zum einen die Sprache, dich ich nicht wirklich verstehe und ich möchte eigentlich gerne wissen, von was gesungen wird und die poppigen, discoartigen Anwandlungen, die ich auf den Tod nicht ausstehen kann. Hier hält sich das weitestgehend in Grenzen, weshalb ich dem Album eine knappe Höchstpunktzahl gebe, die der ein oder andere nach seinen Präferenzen einordnen muss...!

Ich denke, die Herren Produzenten O Brian und Was haben einen guten Anteil an der Art des Albums, sow wie sie die Stärken des Italieners betonen ihm helfen ein Album zu machen, was ich fast als zeitlos bezeichnen möchte, aber nun zu den Details.

Das Album startet mit einem fantastischen "Uns soffio caldo", was mich sehr stark an Dune MOsse erinnert und was in seiner sich steigernden Intensität wirklich Lust macht auf (viel) mehr!

Die daruaffolgenden drei Songs, deren italienische schreibweise ich mir hier aus Vereinfachungsgrünmden erspare, sind komplett handgemachte Musik, balladeske, emotionale, leicht depressive Stücke ind enen Zucchero das macht, was er zumindest für mich am Besten kann! Dabei ist das zwar sehr Sanft, aber nicht klischeehaft kitschig wie bei dem Pop-Italiener Ramazotti, sondern es klingt nach verräucherter Kneipe, sitzengelassenem Lover, und ist voller großartoger nicht langweilig werdender Melodien ohne ständig auf der Suche nach dem "HIT" zu sein. Für mich einfach klasse.

MIt "Vedo Nero" beginnen jetzt so etwas meine Probleme! Ich hatte bis LIed 4 beim ersten Hören gehofft, dass mir das erspart bliebe, aber es geht scheinbar nicht ohne....! Erinnert etwas an Voodoo voodoo und ich mag diese Art beat einfach nicht. Es ist aber besser als vieles was ich in dieser Art von ihm kenne...!

Anscheinend hat sich Zu dabei selbst etwas erschreckt und legt gleich eine Ballade nach einfach schlicht und schön ist!

Der Titeklsong macht dann für mich wieder alles falsch, was er für mich falsch machen kann....ich sehe schwitzende Menschen in einer proppenvollen Disco, überall dieses Geräusch was der Drum Computer in absoluter Regelmäßigkeit macht .... uaaauuauauhhh... aber... das Lied hat eine so geile Melodie...!! Dabei ein richtiges SChlagzeug und eine geile E-Gitarre... warum denn eigentlich nicht....??

Danach reichts dann aber auch mit dem Disco-Kram und mit Alla Fine (zum Schluß ???) wird das Albumende eingeleitet was dem Start des Albums in nichts nachsteht!

Fazit:

Ich denke viel besser kann er es nicht, er könnte für mich den Bontempi-Kram in die Wüste oder Alternativ in die Po-Ebene verbannen aber wenn ich da meine persönlichen Präferenzen etwas zurücknehme, muss ich ihm einfach die Höchstwertung geben! Absolute Kaufempfehlung!
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am 10. Dezember 2014
Bisher kannte ich Zucchero noch gar nicht und habe, nachdem ich ein Lied von ihm im Radio hörte, diese CD bestellt.
Die Musik ist toll, entweder mitreißend und ein Ohrwurm oder gefühlvoll, die Stimme herrlich herb und wenn ich die zum großen Teil italienischen Texte übersetze, sind sie auch sehr aussagekräftig, was man nicht von jedem Lied im Radio sagen kann.

Ich kaufe mehr noch mehr von ihm, bin ein richtiger Fan von ihm geworden.
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am 6. September 2011
Diese Musik traegt einen durch den Alltag wie auf Wolken. Wunderbar zu entspannen und die Hektik eben mal auf die Seite zu schieben. Sensibel und kraftvoll, genau die Mischung, die fuer mich spannend ist. Ein echter Genuss.
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am 20. November 2012
Ohne Zweifel ist "Chocabeck" auch wieder ein gelungenes Werk des rauhbärtigen italienischen Sängers Zucchero. Inspirationen holt er sich in der ganzen Welt und schafft es mit einer Leichtigkeit, nicht nur seine Songs mit seinem eigenen abwechslungsreichen liebevollen oder auch rockigen Flair zu umgarnen, eben auch das Spiel mit seiner wundervollen Stimme lassen es auf der Haut kribbeln, ja ein gewisses Herzklopfen ist nicht immer zu vermeiden. Unbedingt zu empfehlen.
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am 27. April 2016
Dieses zu Herzen gehende und die Seele berührende, hier und da auch etwas rockige Album von Zucchero kaufte ich mir bei Erscheinen 2010. Und gerade eben beim Schreiben dieses kleinen Textes höre ich es auch wieder. Es berührt mich noch genauso wie früher. Titel wie "Un Soffio Caldo" (für mich persönlich eine der schönsten Nummern dieses Albums mit einer fast schon magischen Ausstrahlung), "Someone Else's Tears" (majestätisch), "È Un Peccato Morir", "Alla Fine" (ein Stück mit viel Herzblut, welches auch einem "schwermetallgeschädigten" Musikfreund wie mir das Herz öffnet) oder "God Bless The Child" sind sagenhaft schöne Nummern, die eine fast schon würdevolle Erhabenheit innehaben und es leicht fertigbringen können, einen zu ergreifen und schwerlich wieder loszulassen. "Chocabeck" ist nach wie vor eine der positivsten und schönsten Musiküberraschungen, die ich mir in den letzten Jahren zugelegt habe. Von mir kommen 5 Sterne mit einer entsprechenden Empfehlung auf den Tisch! Christian Schauer, Berlin. Weitere von mir verfaßte Rezensionen: Shakira "Sale El Sol", Black Sabbath "The Dio Years"
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VINE-PRODUKTTESTERam 26. August 2011
Seit der DVD "Live at the Royal Albert Hall" bin ich ein Fan. Auf seinem neuen Album macht Zucchero alles richtig: Hervorragendes Songwriting, starke Arrangements, toll produziert ... und vor allem klingt seine Stimme besser denn je (- "die warme Mischung macht's?"). Fünf ganz dicke Sterne für ein melancholisches Italo-Meisterwerk, dass einen Künstler auf seinem kreativen Höhepunkt zeigt.
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am 21. November 2010
Viel mehr müsste man dazu eigentlich nicht sagen. Zucchero-Fans werden das Album lieben, langjährige "Gelegenheits-Hörer" wie ich auch! Zurzeit läuft das Album bei mir fast schon auf "heavy rotation". Und ich kann schlicht und einfach keine Schwäche ausmachen und werde auch nicht weiter danach suchen. Für mich kommt das Album rund und "aus einem Guss" daher und es ist über weite Strecken eher ruhig, melancholisch gehalten. Typisch Zucchero halt, und das ist jetzt keinesfalls negativ gemeint. Aufgelockert wird das ganze durch zwei, drei etwas rockigere, schnellere Nummern, z.B. "E' un peccato morir".
Eine unbedingte Kaufempfehlung!
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