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am 3. Juli 2017
Bewerte NUR die Qualität von Bild und Ton der Blu-ray, Filme sind sowieso Geschmacksache!
Bild: 0 von 5 Sternen
Ton: 2 von 5 Sternen
____(0+2)/2 = 1,0 Sterne____
Gesamt: 0 von 5 Sternen gewählt. Bild des Films hat Priorität _1_, Ton hat Priorität _2_
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am 28. Oktober 2016
Auch wenn hier keine brillante HD Abtastung vorliegt, ist diese Produktion Digital Remastered, also HD liegt vor. Es gibt einige Szenen, die nicht bearbeitet wurden, geringer Teil, hingegen EL Cid (blu-ray) überhaupt nicht bearbeitet wurde.
Auch wenn diese Produktion in 2,35:1 abgetastet wurde, kann ich gut damit leben. Irgendwann wird er auf Ultra Panavision erscheinen, so wie Ben Hur ... .
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am 4. September 2002
Der britische Althistoriker Anthony Birley schrieb im Vorwort seiner Mark Aurel-Biographie aus dem Jahre 1965: "...Zumindest aber hätte jeder Renaissance-Dramatiker etwas zustande zu bringen vermocht, das dem Geist Mark Aurels eher gerecht geworden wäre als das Machwerk einer Filmgesellschaft im 20. Jahrhundert; auch die untadelige Darstellung, die Sir Alec Guinness als Markus (gemeint ist Mark Aurel) in dem Film DER UNTERGANG DES RÖMISCHEN REICHES bot, konnte eine Handlung, die die Geschichte verzerrte und verfälschte, ohne dadurch an dramaturgischer Wirkung zu gewinnen, nicht mehr retten".
Mit diesen wenigen Sätzen aus der Sicht eines versierten Fachmannes wird klar, dass der Film DER UNTERGANG DES RÖMISCHEN REICHES, von Anthony Mann im Jahre 1963 in Szene gesetzt, nicht die historische Wirklichkeit widerspiegelt bzw. erzählt. Denn weder wurde Mark Aurel Opfer eines Giftanschlages der Anhänger seines Sohnes Commodus, noch starb Commodus als Kaiser beim Austragen eines öffentlichen Duells. Dennoch ist das 16 Millionen teure Epos nur aus der Sicht des Althistorikers ein "Machmerk". Ich denke, den Machern ging es bei der erzählten Handlung mehr um eine symbolische Auslegung dessen, was den Untergang des römischen Imperiums verursacht hat, als historisch genau zu sein. Die Botschaft ist klar: Ein Reich zerfällt erst dann durch äußere Bedrohungen, wenn es von innen heraus abgewirtschaftet hat. Sicherlich keine intellektuelle hochstehende Botschaft, aber: der Film sollte unterhalten - und das tut er den geneigten Zuschauer ganz gewiss.
Die Riege der Hauptdarsteller ist wirklich beeindruckend: Sophia Loren, Stephen Boyd (der Messalla aus "Ben Hur" ), Sir Alec Guinness als Kaiser Mark Aurel, Christopher Plummer als der dekadente und dem Irrsinn verfallende Commodus, James Mason als gelehrter Grieche und Christ Timonides, der zwischen den Gegensätzen des heidnischen Rom und urchristlichem Gedankengut zu vermitteln sucht. Diese und andere bekannte Darsteller in Nebenrollen (Anthony Quayle, Mel Ferrer, John Ireland, Finley Currey) führen den Zuschauer durch einen farbenprächtigen Bilderbogen, angefüllt mit beeindruckenden Massen- und Kampfszenen. Die Pracht der Kostüme und des aufgebauten Set (der Regisseur ließ u.a. eigens in Spanien das Forum Romanum 1:1 originalgetreu nachbauen!) sind wirklich sehenswert und von allererster Qualität. Natürlich hat ein Film von 172 Minuten auch Längen, doch nimmt man diese gerne in Kauf, zumal wenn man bedenkt, dass hier erstmals die vollständige, ungekürzte Version des Films zu sehen ist (die deutsche Kinofassung ist um ca. 10 Minuten kürzer; die "neuen" Szenen sind deshalb mit deutschen Untertiteln versehen).
Die DVD selbst ist leider nicht so großzügig ausgestattet wie der Film: Sprache deutsch und englisch in Mono; dafür aber immerhin das Bild in Widescreen; das Bonusmaterial bietet Bio- und Filmographien des Regisseurs und der Hauptdarsteller.
Wer dem Genre des Monumentalfilms etwas abgewinnen kann und etwas vom Geiste von "Ben Hur", "Cleopatra", "Spartacus" oder "Quo vadis" sehen und erleben möchte, greife zu dieser DVD. Übrigens: Dieser Film diente dem Drehbuch des Kinokrachers "Gladiator" inhaltlich als Vorbild!
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am 14. November 2015
Ein toller Film, nur die DVD bleibt an mehreren stellen fest, und wichtige Szenen vom Film sind ausgeschnitten, das ist überhaupt nicht gut! Wollte es wieder zurück senden, aber die Mühe ist es leider nicht Wert, schade!
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am 27. September 2009
The Fall of the Roman Empire./
Top film,with a magnificent transfer.
Great Colour 5.1 Sound Widescreen 16.9
The Bluray is brilliant.
Same for El-Cid.
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am 15. Juni 2013
Das Jahr 1963 bildete den Wendepunkt in der großen Monumental- Ära des Römer und Sandalenfilms.
Mit "Cleopatra", eines der waghalsigsten und teuersten Projekte dieses Genres hatten Produzenten, Regisseur und Drehbuchautoren nach einer wahren produktionstechnisch beispiellosen Tour de Force noch einmal alles aufgefahren, was diese Filme so besonders machte.
Und nicht nur alle Beteiligten an diesem Mammutprojekt, auch das Genre an sich litt nach diesem filmischen Gewaltakt an einer nicht zu übersehenden Entkräftung.
Neue Innovationen, neue Themenfelder mußten nun erschlossen werden in denen sich Hollywood wieder "Bigger than life" präsentieren konnte, um die Zuschauer von dem flächendeckend immer mehr um sich greifenden, gemütlichen häuslichen Fernseh-Erlebnis in die Lichtspielhäuser zu locken.
Ein "Lawrence von Arabien", ein "Dr.Schiwago", ein "Khartoum" standen schon in den Startlöchern, oder erschienen fast zeitgleich.
Bloß keine Römer mehr, so könnte man die Philosophie der Studios nach dem finanziellen Genickbruch von "Cleopatra" beschreiben.
In diese Umbruchsphase fällt "Untergang des römischen Reiches" dem man eklatant trotz wiederum sagenhafter, rauschhafter Bilder, einem Bombast- Aufwand an Mensch und Material diese Müdigkeit, Ausgebranntheit eines ganzen Genres anmerkt.
Hier haben wir ein Paradebeispiel dafür, daß aller Aufwand, jeder visueller Augenschmaus, jedes Klotzen statt Kleckern nicht ausreicht einen Drei-Stunden Film zu tragen, wenn ich nur ein furchtbar müdes, langweilendes und schwerfälliges Drehbuch zur Hand habe.
Wenn es eine behäbige, spröde Geschichtslektion in Überlänge gibt, die staubiger und trockener als der Sand in der Arena des Circus Maximus daherkommt, dann ist es diese.
Doch natürlich zuerst zum Positiven: Anthony Mann kann inszenieren, das hat er bereits seit "Winchester 73" bewiesen, er kann auch wunderbar Massenszenen dirigieren. Dies beeindruckt besonders in der letzten halben Stunde.
Man sollte immer wieder bedenken, daß und das macht natürlich auch die Faszination dieses, schlechteren Films aus, hier jede Helmverzierung, jeder der-zig Tausenden Statisten, jedes Kostüm real und echt ist.
Während heute ein Schlachtenheer aus dem Computer gezaubert wird, was jetzt überhaupt nicht abwertend gemeint ist, so leben diese Filme der goldenen Hollywood-Ära natürlich von ihrer überragenden Authentizität, ihrer Akribie und wären deswegen heute nicht mehr finanziell zu stämmen.
Authentisch und höchst gefährlich auch in den Stunt Szenen, die so ebenfalls heute nur noch aus dem Rechner kämen.
In vollkommen, dramaturgisch gesehen überflüssiger Weise wird hier beispielsweise noch einmal ein Wagenrennen-Duell a la "Ben Hur" inszeniert, das einfach nur spektakulär ist und nicht nur das; es hätte auch für alle Beteiligten tödlich enden können.
Umso bedauerlicher, daß dem gegenüber ein so formelhaftes und wenig mitreissendes Story-Konstrukt steht, in dem jedes Positivum verpufft, dem man seine Unbeholfenheit in irgendeiner Form die historischen Ereignisse dramatisch mitreissend zu inszenieren, historisch irgendwie in den Griff zu bekommen eklatant anmerkt.
Interessant ist, daß genau dieselbe zeitliche Epoche um Marcus Aurelius und den herrschüchtigen Sohn Commodus, den Hintergrund zu dem grossartigen im Jahr 2000 enstandenen Epos "Gladiator" darstellt.
Und hier können sich jetzt Cineasten austauschen, ob sie nun Alec Guiness als greiser Marcus Aurelius und Christopher Plummer als Commodus besser finden oder vielleicht doch eher zu Richard Harris und Jouaquin Phoenix tendieren.
Ich finde die Darsteller in beiden Filmen liefern bemerkenswerte Leistungen ab.
"Gladiator" ist von seiner Inszenierungskraft nur einfach der überragend bessere Film.
In "Untergang des römischen Reiches" ist es auch einzig Christopher Plummer, der als Commodus überhaupt die Möglichkeit bekommt heraus zu stechen.
Er macht alleine den Film sehenswert.
Ein Alec Guiness, darf nur ein paar theatralische Worthülsen abschießen.
Noch schlimmer steht es um James Mason, dessen Rolle hochinteressant und ausbaufähig wäre, hier in dem Film aber zum unfreiwillig komischen Freiheits-Plattitüden Marktschreier verkommt, der nur die Nervenstränge des Zuschauers traktiert, bis ihm ein unbekannter wahrer Philanthrop und Freund des Filmzuschauers per wohl gezieltem Speerwurf endgültig das Lebenslicht und damit Gott sei Dank verbunden auch das mitteilungsbedürftige Sprachzentrum ausbläst.
Vorher wird der Gute aber noch in hübsch, komischer Weise per Hand-verbrennen (natürlich nicht sichtbar) von den Barbaren gefoltert, und wir werden Zeuge seiner minutenlangen Gesichtsverrenkungen, die die Fragen aufwerfen, ob die wahre Folter nicht hier bei dem geplagten Filmzuschauer liegt. Ebenso steif und hölzern die unendlich spannungslosen Senatsszenen.
Die großen, mitreissenden Filmepen wie "Ben Hur","Spartacus","El Cid", "Lawrence von Arabien", "Dr.Schiwago großenteils auch "Cleopatra" lebten immer von dramatischen, zum Mitfiebern anregenden Einzelschicksalen im großen Rad der Geschichte.
Von Leid, Leidenschaft, Charisma.
Ein Charlton Heston, ein Kirk Douglas, ein junger Omar Sharif, Peter O Toole. Große, überdimensionale, heroische Charaktere in opernhaften, perfekt atemberaubenden Geschichten.
Und "Untergang des römischen Reiches" hat... Stephen Boyd und eine Sophia Loren, deren Gesichtsausdrücke sich immer an fünf Fingern abzählen lassen.
Stephen Boyd hat soviel Überzeugungskraft wie die Parkuhr bei Ihnen, lieber Interessent um die Häuserecke.
Als Mesalla in "Ben Hur" unvergesslich, würde es bei diesem Film hier gar nicht auffallen, wenn er überhaupt nicht mehr mitspielt. Damit sind mit diesem enervierend langweilenden Liebespaar und töffelig, steifen Schauspielerleistungen auch das letzte so wichtige Potential verschenkt.
Livius und Lucilla; Synonym für lustlos, läppisch, lahm.
Fazit: Tolle Bilder, wahnsinniger Aufwand, ein überzeugender Commodus, auch eine große Filmmusik und ansonsten eine unspannende, bieder, schwerfällige Geschichtslektion, deren Dramaturgie an allen Ecken ächzt und hakt. Das ist für einen Monumentalfilm, der begeistern soll, dann bis auf die opulente Oberfläche viel zu wenig.
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am 1. September 2009
Der Titel übertreibt ein wenig. Zum Zeitpunkt zu dem die Handlung spielt, sollten noch Jahrhunderte vergehen bis das Römische Reich im Westen zumindest untergehen sollte. Zur Zeit des römischen Herrschers Marc Aurel, lädt dieser in seine Alpenfestung Fürsten und Prokonsule aus allen Teilen seines Reiches ein um Ihnen seinen Nachfolger zu präsentieren. Dieser soll nicht sein Sohn Commodus werden, sondern der Feldherr Livius. Nach einer Schlacht mit den Barbaren, wird Marc Aurel ermordet und Commodus wird zum Cäsar ausgerufen. Doch Commodus ist größenwahnsinnig ...

Der Film war seinerzeit ein finanzieller Flop und trug wohl auch dazu bei, dass so große Monumentalepen eine Zeit lang nur mehr spärlich und vorsichtig produziert worden sind. Ridley Scotts Gladiator erinnert stark an diesen Klassiker. Der Untergang des römischen Reiches überzeugt weniger mit seinen historisch wenig akkuraten Inhalt, als mehr durch seine prachtvollen Bauten und Ausstattungen. Schön und eindrucksvoll sind die Bilder man zu sehen bekommt von einem Rom wie es sich Hollywood vorstellt. Schlachten, Schwertkämpfe, Wagenrennen etc... tragen noch so einiges an Unterhaltung bei. Ebenfalls überzeugend sind die Darsteller von Sophia Loren, Alec Guinness, Christopher Plummer, James Mason, Omar Sharif und Stephen Boyd. Marc Aurel mit seiner Darstellung des Philosophenkaisers Marc Aurels sticht dabei hervor. Die ohrenbetäubende Musik wurde von Dimitri Tiomkin, der so vielen Klassikern schon den Soundtrack verschaffte, komponiert. Der Regisseur Anthony Mann sollte dem Klassikerfreund auch kein Unbekannter sein. Leider ist trotz toller Dekorationen die Handlung nach der Intermission nicht wirklich packend und es ist schwer einen Sympathieträger auszumachen. Die Gründe für den Untergang Roms sind vielfältig und in dem Film wird versucht einige aufzugreifen und in die Handlung einzuflechten. Sicher eine gute Idee, doch so verliert man als Zuschauer rasch den Überblick. Der Film selbst endet für einen Hollywoodfilm recht untypisch. Detailreiche Massenszenen, monumentale Bauten und eine Sophia Loren in schönen Kostümen entschädigen dafür.

Die Bild- und Tonqualität sind jedenfalls hervorragend. Der Film liegt in der ungeschnitten Fassung (mit Overtüre, Intermission und Exit) vor, daher sind einige Szenen im Originalton mit Untertiteln. Das Bonusmaterial auf den zwei Discs ist sehr umfangreich: Dokumentationen, Audiokommentar (leider ohne Untertitel) etc.... Das Wendecover nicht zu vergessen. Da ist man schon eine Zeit lang beschäftigt, bis man mit allen durch ist. Für Fans von historischen Epen eine glatte Empfehlung.
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am 15. August 2010
Ein sehr aufwendiger Film von 1964 mit schlechter Umsetzung und verlogenen Argumenten!
Auf der Hülle steht "Neue HD-Abtastung von restaurierten Original-Negativen".
Die Wahrheit: Abtastung von einer 35mm-Kinokopie statt vom Ultra-Panavision-Negativ
(65mm) Bildseitenverhältnis 1: 2,76 (Hier CS-Abtastung 1: 2.35) Ein riesiger Teil des Bildes ist rechts und links abgeschnitten! Der Ton war im Kino in 6-Kanal-Magnetton, hier in Lichton-Mono!
Eine Mogelpackung!
1616 Kommentare| 40 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 25. Dezember 2013
Der Film handelt von einer fiktiven Geschichte um den römischen Feldherrn Livius, die vom Ende der Herrschaft des römischen Kaisers Marcus Aurelius bis zum Tod seines Sohnes und Nachfolgers Commodus spielt. Da die erzählte Geschichte fiktiv ist, kann man keine historische Authenzität erwarten. Auch viele Kostüme des Films sind bei weitem nicht historisch angemessen dargestellt. Dennoch ist der Film stark von historischen Ereignissen, Anekdoten, Charakterzeichnungen und Interpretationen beeinflusst, die man sowohl in der antiken Geschichtsschreibung als auch in der modernen Geschichtswissenschaft wiederfindet. Sie sind teilweise anders zusammengestellt, verfremdet oder stark verdichtet, geben aber einen recht guten Überblick über die Thematiken der tatsächlichen römischen Geschichte dieser Zeit.

Beispiele: der philosophische Kaiser Marcus Aurelius, der Germanenkrieg, die Debatte um seinen Sohn Commodus als richtige Wahl für die Nachfolge, der Adoptivbruder des Commodus (einer seiner Nachfolger, Septimius Severus, hat sich tatsächlich als sein Adoptivbruder bezeichnet), die Verschwörung von Lucilla, der Schwester des Commodus, die Anekdote, daß Commodus angeblich das Ergebnis einer Affäre seiner Mutter mit einem Gladiator gewesen ist, Commodus' großes Interesse an Gladiatoren, die übertriebene religiöse Selbstinszenierung von Commodus, die Figur des Cleander, die Bedeutung Armeniens und der Parther, die Aufstände während der Herrschaft von Commodus, die Bestechlichkeit der römischen Soldaten, die Ersteigerung des Kaiseramtes durch einen der Nachfolger des Commodus, die Auffassung, daß der Fall und Untergang des römischen Reiches mit dem Ende der Herrschaft Mark Aurels und der Regierung des Commodus begann.

Unter diesem Gesichtspunkt ist der Film ganz gut gelungen und prinzipiell dafür geeignet, Interesse an der römischen Geschichte bei denjenigen zu wecken, die sich noch nicht intensiver mit ihr beschäftigt haben.

Aus der Schauspielerriege überragt die Leistung von Christopher Plummer als Commodus die Leistungen seiner Mitspieler (auch wenn der Charakter des historischen Commodus in der Geschichtsschreibung anders dargestellt wird). Alec Guinnes spielt Mark Aurel angemessen, Sophia Loren als Lucilla und James Mason als Timonides sind etwas blass, Stephen Boyd ist als Livius eher ein schauspielerischer Ausfall.

Der deutsche Titel des Films hätte besser "Der Fall des Römischen Reiches" statt "Der Untergang ..." lauten sollen, weil diese Übersetzung sowohl dem englischen Titel "The Fall ..." als auch dem Filminhalt und seiner Anspielung an Gibbons Geschichtswerk besser gerecht wird.
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am 1. Januar 2013
Es ist zwar nicht der Untergang des römischen Reiches, den wir hier sehen, sondern eher der Anfang vom Ende. Eine düstere Schau mit viel schwarz, Kälte und Schnee. Ewig lange, prächtige Paraden und Aufmärsche unter Fanfarenklängen sorgen für gedehnte Unterhaltung. Dafür liegen die Dialoge weit über dem sonst üblichen Niveau dieses Genres und die hervorragenden Schauspieler können jeweils einen ausgeprägten Charakter darstellen. Allen voran Christopher Plummer als Commodus. Er gibt den flatterhaften, unreifen Sohn des Marc Aurel (Alec Guinness) und verfällt dem Größenwahn. Sein Rivale ist Livius (Stephen Boyd), der ernsthafte, aufrichtige und von fast allen geliebte Militärtribun. James Mason sorgt als griechischer Philosoph Timonides für geistigen Tiefgang und hält Reden von Frieden und Freiheit (Pax Romana). Alle werden überstrahlt, wenn Lucilla (Sophia Loren) auftritt. In ihrer Person vereinigen sich menschliche Tragik, eine tiefe Liebe zu Livius und das Machtbewusstsein der Kaisertochter. Sie verleiht der Handlung Glanz und verdeckt so manchen Anflug von Pathos. Da ist mehr Pomp als Spannung im Spiel. Der letzte der ‘Big Six‘ der klassischen Sandalenfilme. Insofern ist sein Titel Programm: ein Abgesang. Anthony Mann bemüht sich anfangs um historische Authentizität, verliert sich aber im Verlauf in einer selbst gestrickten Story. Vor allem das Ende bleibt etwas kryptisch. Der tanzende Pöbel symbolisiert das alte Motto ‘Brot und Spiele‘. Heute würden wir sagen ‘Party‘.
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