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am 7. November 2010
Es ist bisher noch niemals vorgekommen, dass ich mir in der Stadt eine DVD gekauft und dann zu Hause sofort angesehen habe. Heute ist dieser Fall dann erstmals eingetreten: "Kinski Talks 1". Dass eine DVD mit zwei absoluten "Klaus Kinski-Juwelen" erschienen ist, hatte ich heute nur zufällig entdeckt.
Auf "Kinski Talks 1" ist der legendäre Auftritt von Klaus Kinski in "Je später der Abend" aus dem Jahr 1977 enthalten, in dem der Moderator Reinhard Münchenhagen vergeblich versucht auf seine Frage eine Antwort zu bekommen. Unbeteiligt sitzt auch Manfred Krug während der ganzen Zeit mit auf dem Sofa und nebenbei wird auch ein Zuschauer von Kinski attackiert, der es gewagt hatte sich mit einem Kommentar ins Gespräch einzumischen. Diesen Beitrag kannte ich schon und bin froh, dass ich diese Sternstunde des Fernsehens nun in sehr guter Qualität zu Hause habe! Der zweite Beitrag war mir bis heute absolut unbekannt: "Wer bin ich - Bisher unveröffentlichte 75 minütige Fassung eines Interview-Versuches". Klaus Kinski wird von einer Moderatorin (RTL) beim Einnehmen seines Mittagessens interviewt. Dass er auf dieses Interview absolut keine Lust hat, ist ihm anzumerken. So dauert es auch nicht lange bis die Moderatorin von Kinski angefahren und beschimpft wird. Sie darf in diesem Fall dafür hinhalten, dass sie zur Gattung derer gehört, die ihm seit Jahren immer die selben und unnützen Fragen stellt. So dauert es auch nicht lange bis Kinski der Moderatorin nebenbei mit wütenden Blick das Mikro aus der Hand reißt und auf den Tisch wirft. Allein diese ungeschnittenen Aufnahmen, die während einer Promotion-Tour zum Film "Kommando Leopard" in einem Kölner Hotel / Restaurant entstanden, waren den Kauf dieser DVD wert gewesen!
Und im März 2011 erscheint dann sogar noch "Kinski Talks 2", auf der dann auch "Zeit zu Zweit" mit Désirée Nosbusch enthalten sein wird. Bei der Ausstrahlung dieser Talk-Reihe, die nach wenigen Folgen bereits eingestellt wurde, hatte ich damals vor dem Fernseher Tränen gelacht! Freue mich sehr, dass ich bald Gelegenheit haben werde, dieses Interview nochmals genießen zu können...
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am 21. November 2010
Vor vielen Jahren hatte ich mehrere deutsche Interviews von Kinski auf VHS gesammelt. Seit einem Umzug sind diese Raritäten verschollen und ich habe mich immer gefragt, warum niemand auf die Idee kommt, die spektakulärsten Interviews einmal auf DVD zu veröffentlichen. Das scheint auch gar nicht so einfach zu sein, aber endlich ist der Anfang gemacht. Peter Geyer heißt derjenige, der sich auch schon für die DVD-Veröffentlichung von "Jesus Christus Erlöser" verantwortlich zeigte. Man kann ihm nur dank zollen und hoffen, dass es ihm gelingt, auch die weiteren Perlen veröffentlichen zu können. Die Sendung mit Desiree Nosbusch wird auf jeden Fall auf der nächsten DVD im März 2011 mit dabei sein. Für Kinskis Auftritt bei der NDR-Talkshow muss er noch um die Veröffentlichung kämpfen. Ich drücke die Daumen! Darüber hinaus fallen mir noch so weitere Interviews ein, die kommen könnten, z.B. der Auftritt bei Gottschalks "Na sowas" oder das Interview von Frank Laufenberg (War das beim "WDR-Club"?). Schön ist es aber auch, wenn Peter Geyer Interviews ausgräbt, die der breiten Masse noch völlig unbekannt sind. So auch auf dieser DVD das RTL-Interview im Zuge seines damaligen Films "Kommando Leopard", wobei ich die gekürzte 30 min. Version kenne. Die komplette Fassung ist aber ein echtes Highlight. Interessant finde ich auch das enthaltene aktuelle Münchenhagen-Statement zu seinem damaligen Interview in seiner Sendung "Je später der Abend", da man heraushören kann, wie das Kinski Interview ihn noch lange Jahre verfolgt -vielleicht auch bedrückt- hat. Wie hätte er es besser machen sollen? Ich nachhinein ist man immer schlauer. Ich persönlich finde allerdings, dass Münchenhagen seinerzeit Humor bewiesen und nicht so schlecht dabei ausgesehen hat.
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am 1. November 2010
Großartig, dass die schon legendären Talkshow-Auftritte des Enfant terrible Kinski jetzt auch auf DVD erscheinen! Der Auftritt bei "Münchhausen" samt ausgiebiger Publikumsbeschimpfung ist ja bereits wohlbekannt und gern wiederholt, noch ergiebiger und unterhaltsamer ist aber das 75minütige "Gespräch" mit der unerschütterlichen RTL-Blondine Helga Guitton. Kinskis hypernervöse Humorversuche, seine aggressive Journaillen- und Medienschelte und sein frei grassierender train of thought sind in der Länge zwar anstrengend bis beklemmend, aber auch für viele Lacher gut. Mein Highlight sind aber die Anekdoten des Schweizer Bobfahrers und Hobbyschaupsielers Hans Leutenegger - einer der offenbar wenigen Männer, den Kinski als Freund und Korrektiv akzeptiert hat. Die Geschichten über Kinskis wohl inszenierte bis dekadente Ausbrüche und über dessen manischen Geltungsdrang und seine stete Schürzenjagd lassen ziemlich tief in die oft böse Seele des einzigartigen Schauspielgenies blicken. Wann kommt "Talks 2"?
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am 4. November 2010
Toll, dass es jetzt den legendären WDR-Auftritt jetzt endlich auf DVD gibt. Habe ich mir gleich noch am letzten Freitag reingezogen. Und dabei schlapp gelacht. Kinski zieht mal wieder alle Register. Dieser Irre...Das Bonusmaterial war echt aufschlussreich. Und das RTL Interview kannte ich gar nicht, hatte nicht mal davon gehört - und das mir als Kinski-Jünger ;-) Das Material war ja auch weitestgehend unveröffentlicht. Freue mich schon auf Nr. 2, die Edition soll ja nächstes Frühjahr folgen. Bin gespannt. Auch auf die Nosbusch....Thumbs up - super Idee und Zusammenstellung!!
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am 8. März 2011
Man sollte über die ganzen Skandale und Wutausbrüche nicht vergessen, dass Kinski auch eine Würde hatte und hat und es falsch ist, ihn so als Bestie und Witzfigur zu vermarkten.
Ein solcher Schauspieler sollte wohl eher dadurch verstanden werden, dass man seine Filme sieht und nicht irgendwelche Skandal-Interviews, was Boulevard-Niveau ist.
Natürlich ist es einfacher, Leute anhand von Skandalen zu beurteilen, aber einen Schauspieler sollte man anhand seiner schauspielerischen Leistung beurteilen, so viel Zeit muss sein.
Außerdem kann man das alles, diese Interviews, auf You Tube sehen, wenn man will. - und seine Ausbrüche interessanter als seine Filme findet...
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am 19. Januar 2011
Keine Frage: Kinski hatte und hat einen hohen Unterhaltungswert. Und ich mag ihn auch. Aber wenn man sich klar und deutlich vor Augen führt, was sich das enfant terrible bei seinen TV-Auftritten herausgenommmen hat, dann muss man schon etwas relativieren. Ich sehe da nicht so viel von Genie, sondern eher eine Mischung aus Größenwahn, Arroganz und Pseudo-Philosophentum. Ja... es ist großartig, wenn dem Trash-TV und seinen Mitarbeitern vor Augen geführt wird, was dort für ein Müll produziert wird. Das wird auch immmer schlimmer, wie man heutzutage erleben kann. Alt-Kanzler Schmidt hatte das auch sehr schön formuliert mit "Journalisten: Wegelagerer und Indiskretins". Jeder weiß es, Kinski sprach es direkt aus.

Und ja: Es sollte vollkommen selbstverständlich sein, dass ein Künstler bei seinen Darbietungen mit Respekt behandelt und nicht gestört wird, siehe die Jesus Erlöser Tour. Ebenso sollte an den Nebenmann im Publikum gedacht werden, bevor man eine vollkommen deplatzierte Debatte vom Zaune bricht. Es wird leider immer wieder Leute ohne entsprechende Erziehung geben, für die solche Gedanken fremd sind.

Aber: Ohne mediale Vermarktung wäre Kinski überhaupt nicht zu dem Punkt gelangt, diese unglaublichen Gagen für seine Auftritte verlangen zu können. Daran, dass Kinski in diese Shows kam, erkennt man natürlich, dass er das Spiel mitgemacht hat. Aber es ist doch offensichtlich so, dass Kinski Fragen von Journalisten grundsätzlich nicht verstehen wollte oder konnte. Ganz einfach deswegen, weil er bereits im voraus meinte zu wissen, worauf diese Fragen ohnehin abzielen würden, nämlich "Herumbohren im privaten Müll anderer" (Abgesehen davon ließ er die Fragensteller auch nur in den seltensten Fällen ausreden.) Das stimmt ja auch, weil in der Regel die immer gleichen Fragen immer wieder von unterschiedlichen Leuten gestellt werden. Er sprach dabei von "being programmed", die bloße Abarbeitung von Checklisten ohne Charme, unprofessionell und ohne Talent. Es ist schon interessant, diese Umstände zu hinterfragen und das System zu kritisieren, wie es Kinski tat. Aber gleich mehrfach andeuten, dass der Interviewpartner dumm und talentfrei sei ist meiner Meinung nach zu einfach und plakativ. In allen Kinski-Interviews (6), die ich gesehen habe, hat er sich pauschal binnen kürzester Zeit dazu hinreißen lassen, den jeweiligen Reporter verbal anzugreifen, zu beleidigen oder schlicht zu verhöhnen - wohlwissend, dass diese Leute nur ihren Job machen. Das ist nicht genial, sondern einfach nur dreist und in Teilen sogar selbst dumm. Im Interview mit Münchhagen ist auch schön zu erkennen, wie Kinski Sätze beginnt, aber nicht vollendet, herumstammelt, sich in Kokser-Gestus schwafelnd durch die Sätze laviert, Anglizismen einstreut und nach Worten sucht bis schon fast die Peinlichkeitsgrenze erreicht ist. Dann aber haut er wieder eine witzige Bemerkung raus. Allein für diese gelungenen bonmots lohnt sich natürlich das Ansehen. Deswegen mein Fazit zu "Kinski Talks": Es ist eine gute Idee, den Geist Kinskis durch diese Veröffentlichungen wieder hervorzuholen. Wünschenswert wäre, wenn Peter Geyer es doch noch schafft, Material für mehr als nur 2 Teile von "Kinski Talks" zu besorgen. Es ändert aber nichts an der Tatsache, dass Kinski in weiten Teilen lediglich ein arroganter Drecksack gewesen ist, dem man allerdings ab und an gerne beim Demütigen von anderen Leuten zusieht. Und manchmal gab er sogar wirklich brillante und zutreffende Statements zur Gesellschaft ab. Dennoch - Genial: Nein. Unterhaltend: Ja.
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am 3. Dezember 2010
Mensch, die "Kinski Talks" - DVD ist echt ein Kracher! Ein Kracher in mehrfacher Hinsicht: zunächst einmal sind die beiden Interviews mit Kinski besser als jede (abgeschmackte) Comedy der Gegenwart. Hier sitzt echt mal ein Provokateur, ein Selbstdarsteller aber auch ein moderner Eulenspiegel vor der Kamera. Kinski ist nicht aus auf Tumult und Provokat, sondern sowohl im Interview von 1977 als auch in dem von 1985 hat er die Flachheit, die Falschheit und die bornierte "political correctnes" der Medienmacher erkannt und lässt seine Interviewsteller eiskalt auflaufen. Ob Kinski dabei über fehlende Kinderstube verfügt, wie im Extra "von Münchhausen" behauptet, oder ob Kinski in diesen Interview sein Gegenüber nur zum Narren hält, muss der Zuschauer selbst entscheiden. Ich habe mich jedoch köstlich amüsiert. Ja, und das Interview "Wer bin ich" mit einer Reporterin von RTL aus dem Jahr 1985 - man bedenke RTL ging 1984 ins Kabelfernsehen - sprengt alles an medialer Kritik! Kinski ist grob, ungehobelt und unverschämt zu diesem RTL-Gewächs, das aber auch die dämlichsten der allerdämlichsten Fragen stellt. Viel interessanter sind nicht Kinskis Antworten auf die Fragen, sondern sein Urteil über die mediale Gesellschaft ist fast schon prophetisch, denn er verurteilt die Konformität, die Korrektheit und die Flachheit und fordert statt dessen mehr Geist, Individualität und Tiefsinn. Dabei gleicht er einem provokanten Rufer in der Wüste. Wenn man bedenkt, dass seit diesem Interview ein Vierteljahrhundert vergangen ist, kann man beim Blick auf die heutigen Medien und die heutige Gesellschaft nur sagen, Kinski ist nicht gehört worden. - Leider! Den Tiefsinn, den er in der Provokantion verpackt, ist es allemal wert gehört zu werden!
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am 18. März 2014
A rare film of Klaus Kinski being interviewed and being charming well mannered and polite . Not the Kinski you would expect
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am 27. Dezember 2010
Die geglückte Zusammenstellung zweier TV-Aufzeichnungen (WDR, Reinhard Münchenhagen, 1977 und RTL, Helga Guitton, 1985) zeigen den Meister der (Selbst-)Darstellung Kinski am Zenith seiner kommunikativen Kunst. Wenngleich Kinski mangels Kategorisierungsmöglichkeit oft zu kurzgegriffen als "irres Genie" betitelt wird, kann der Schauspieler auch in der Talkshow-Arena überzeugen, verstören und zur Reflektion anregen. Wachsam, sensibel, angriffig und tiefsinning hinterfragt er die "rhetorischen Fallen" seiner Interviewpartner und führt diese sprunghaft, launisch, aber dennoch profund ad absurdum. Ganz nebenbei behandelt er neben existentiellen Fragestellung in erstaunlich moderner Art und Weise auch viele medien- und gesellschaftsrelevante Themen. Bis auf die nahezu laienhafte Produktionsqualität der Extra-Interviews ist die DVD von guter Qualität. Einen tieferen Einblick in den Menschen hinter der Medienfigur Kinski gibt dann vor allem das Interview mit Kinskis Filmpartner Hans Leutenegger, der dem wohlgesonnenen Zuseher vermittelt, was einer von Kinskis treibendes Motiv gewesen sein könnte, nämlich das Wollen beziehungsweise Sehnsucht.
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am 16. Februar 2011
Der Unterhaltungswert dieser Interviews ist erste Sahne. Zweifelsohne! Ich meine hauptsächlich letzteres beim
Mittagsessen. Kannte ich logischerweise nicht. Am Besten war von Kinski die Aussage "Was hatten wir zum Dessert
neulich? Achja, äh kaltes Eis mit heißen Himbeeren, oder heißes Eis mit kalten Beeren"......!!!!! Mich hats vom
Sofa gehauen!!! Weiter so!!!
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