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Das Wohltemperierte Klavier von Bach ist eine Sammlung von Preludien und Fugen - quer durch alle Tonarten - mit denen der Meister die Möglichkeiten der neuen Stimmung seines Klaviers (nämlich die wohltemperierte) ausloten wollte. Dabei entstand ein Werk, das oft und gern als Übungsmaterial fortgeschrittener Klavierschüler Verwendung findet und den Ruf hat, darüberhinaus wenig vermitteln zu wollen. Jarrett zeigt mit seiner Einspielung eindrucksvoll, das man mit dieser Reduzierung dieser Musik nicht gerecht wird.
Diese Aufnahme befindet sich nun seit fast 15 Jahren in meinem Besitz und ich kann sagen, dass sie in all den Jahren nichts von Ihrer Faszination für mich verloren hat. Dafür gibt es einen Grund, der möglicherweise nicht von allen geteilt wird: In Jarretts Interpretation tritt der ausführende Künstler völlig in den Hintergrund und lässt die Musik für sich selbst sprechen. Das hat bei Erscheinen dieser Aufnahme in den Medien nicht positives Echo hervorgerufen. Jarrett wurde vorgeworfen, die Noten ohne Seele und Emphase "einfach" vom Blatt abzuspielen. Andererseits wurde gerne seine "Virtuosität" hervorgehoben. Einerseits lässt sich über den ersten Punkt trefflich streiten, aber Jarretts Spiel entspricht sehr genau meinem Anspruch an die Aufführungsweise des Wohltemperierten Klaviers: Die Musik trägt in sich schon so viel Seele, dass man dem nicht unbedingt etwas hinzufügen muss. Wenn man andererseits Jarretts Spiel mit dem Begriff "virtuos" belegt, wird man seinem Versuch - er bestätigte das damals selbst in Interviews - nicht gerecht: Die Verschmelzung des Instruments und des Ausführenden zu einer Einheit mit dem Ziel, der Musik dem ihr gebührenden Raum zu geben verlange technische Perfektion. Doch anders als bei Glenn Gould bedeute dies eben auch, dass die Virtuosität eigentlich unbemerkt bleiben solle. Sie erschließt allerdings jedem sofort, der einmal selbst am Klavier gesessen hat. Das Hören dieser Aufnahme hinterlässt jedoch in erster Linie den Eindruck, tiefer in Bachs Musik vorgedrungen zu sein als jemals zuvor. Und dies war möglich, weil die Musik selbst im Vordergrund stand, und nicht die Aufführung.
Wie üblich ist diese Aufnahme produktionstechnisch perfekt - wie meist alle aus dem renommierten Plattenverlag ECM in München. Ergänzend sollte man vielleicht erwähnen, dass auch die sehr direkte und intime Stimmung der Aufnahme den Zugang zum Kern der Musik wesentlich erleichtert.
Fazit: Die sehr schlichte Aufführungsweise durch Jarrett ist nicht sensationell - sie ist vielmehr das Medium für Musik, die das Attribut „unsterblich" verdient hat.
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am 10. April 2012
Die am häufigsten wiederholte Kritik an Keith Jarretts Einspielungen klassischer Musik, vor allem der Bach-Werke, ist, dass er sie zu "glatt", zu notengetreu, zu "brav", zu oberflächlich, zu wenig interpretiert spiele. Insbesondere in den "Goldberg-Variationen" und in den Präludien im "Wohltemperierten Klavier" lasse er die notwendige "Handschrift" vermissen und versäume es, der Musik, die doch allen Freilauf zulasse, seinen Stempel aufzudrücken.
Das mag alles sein - wahrscheinlich fehlt mir der nötige Sachverstand und die Kenntnis vieler verschiedener Bach-Interpretationen, um das beurteilen zu können. Allein, ich höre die wunderbare Musik, fühle einen weichen, sanften Anschlag in den leisen Passagen, ein wild-fröhliches oder expressiv-dramatisches Spiel bei den schnellen Tempi, nehme eine strenge, präzise Form in den Fugen wahr und ein angenehm luftiges Klavierspiel in den Präludien.
Es ist schlicht eine wunderbare Komposition von Bach und Keith Jarrett spielt sie eben so, wie er es für richtig hält. Und es klingt herrlich, auch wenn die Stücke auf der zweiten CD (v.a. BWV 859-862) etwas langweiliger und aussageloser werden.
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am 12. Januar 2013
Diese Disziplin und Notentreue ist einmalig. Sicher kann man hier geteilter Meinung sein, ein Interpret der nicht interpretiert. Aber - warum sich einreihen, wenn Werktreue auch einen Reiz hat. Diese Wiedergabe, bei dem man die Noten mitlesen kann steht eigenständig neben allen Goulds usw, die ihrerseits ebenso ihre Berechechtigung behalten. Es war ursprünglich ein "Testkauf" und wurde zur Begeisterung.
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am 13. November 2009
Es spielt gut die Fuge a - Moll, b - Moll und h - Moll. Den ersten Teil spielt Keith gut sowie den zweiten Teil vom Wohltemperierte Klavier, wenn ich ihn wieder höre. Nachdem er die Improvisationen gründlich studiert hatte, scheint er zu genießen, Musik nach Noten genau zu spielen.
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am 6. Juni 2007
Ich schätze den Jazzpianisten Jarrett sehr. Seine Einspielung des wohltemperierten Klaviers von Bach hingegen gefällt mir überhaupt nicht. Ich mutmaße, daß diese Aufnahme wohl ohne den hohen Bekanntheitsgrad des Künstlers kaum Aufmerksamkeit erlangt hätte. Jarrett gelingt es nicht, die Stimmen klar herauszuarbeiten. Alles klingt flach und kühl. Nicht zu empfehlen!
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am 1. April 2014
keith jarret ist sicher ein guter " Jazzer "..
Seine pianistischen Fähigkeiten reichen aber bei weitem nicht aus , um eine sowohl technisch als auch
musikalisch anspruchsvolle " Kost " entsprechend umzusetzen..
Irgendwie will er wohl jedes " Genre " bedienen , was aber bekanntlich höchst selten gutgeht
Ich behaupte mal : wenn er nicht den Namen jarret hätte , würde diese Aufnahme in der riesigen Anzahl besserer Aufnahmen schlichtweg untergehen
Man höre nur einmal seine undiffenzierte und technisch mangelhafte Version des G - Dur Präludiums oder des D- Dur Präludiums !
Unabhängig von Geschmacksfragen : gewisse technische Grundvoraussetzungen müssen eben gegeben sein , um diese anspruchsvolle Musik entsprechend unsetzen zu können
daher : besser bei den Aufnahmen der üblichen Verdächtigen bleiben ( Gould ,Gulda , Schiff etc. ) , aber auch ungezählter weiterer Aufnahmen ...
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am 4. Dezember 2013
Jedem ist sofort klar, dass Jarrett einfach nicht über die notwendige Technik verfügt, um der Aufgabe gerecht zu werden. Nur, weil Jarrett vielleicht Jazz ganz gut spielen kann, ist er noch lange kein Friedrich Gulda. Duo - Bach: Das Wohltemperierte Klavier, Buch I &Duo - Bach: Das Wohltemperierte Klavier, Buch II sind hingegen vom legendären Friedrich Gulda wunderschön interpretiert, technisch astrein gespielt, sehr preiswert noch dazu und somit absolut wärmstens zu empfehlen :-)
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