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Kundenrezensionen

4,8 von 5 Sternen
5
4,8 von 5 Sternen
Lucrezia Borgia
Format: Audio CD|Ändern
Preis:9,52 €+ Kostenfreie Lieferung mit Amazon Prime

am 23. Februar 2011
Was spricht also für diese Neueinspielung und was gegen sie?
Zunächst einmal möchte ich Frau Gruberova zu solch einer grandiosen Leistung gratulieren. Zum Zeitpunkt der Aufnahme 64 Jahre und trotzdem hat sie diese stimmliche Sicherheit um die sie manch eine jüngere und berühmtere Kollegin beneiden könnte und sollte. Die Frau ist in einem Alter indem sich manch andere Kollegin bereits 20 Jahre mit sogenannten Charakterrollen begnügen muss oder bereits die Bühne verlassen hat. Da erscheint es mir doch sehr unverschämt, eine solch gute Leistung nicht auch gebührend zu würdigen.
Von den Sprachrohren der grossen Klassikfirmen wird man keine fundierte Kritik erwarten dürfen, da Frau Gruberova entschieden hat mit diesen Firmen nicht mehr zusammen zu arbeiten.
Natürlich gibt es die üblichen Manierismen und das Timbre ist Geschmackssache (mir persönlich liegt das Timbre nicht so), doch gelingt ihr ein glaubhaftes Portrait. Insgesamt finde ich Frau Gruberova in dieser Rolle überzeugender als in ihrer Norma Einspielung.
Den Punktabzug gibt es für das nicht ganz ausgewogene Ensemble und dem Chor. Tenor und Mezzosopran verdienen jedoch Lob.
Letztendlich werde ich immer zu Frau Caballe's Einspielung zurück kehren, da mir die Stimme in ihrer Glanzzeit besser zusagt und Verrett und Kraus einfach himmlich singen. Die Aufnahme mit Sutherland ist Aufgrund von Horne's Orsini und der Mitwirkung Aragalls ein Muß für jeden Fan. Frau Gruberova gebührt somit der dritte Platz, wenn man die Liveaufnahmen der Caballe und Gencer außer Acht läßt.
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am 17. Januar 2011
Zugegeben: An den letzten Projekten der Gruberova schieden sich die Geister: Sowohl ihre "Norma" als auch ihre "Lucrezia" sind durchaus kontrovers diskutiert und keinesfalls einhellig gelobt worden - objektiv betrachtet vielleicht auch nicht ganz zu unrecht.
Als großer Gruberova-Fan, der sie u. a. als Lucrezia auch mehrmals "live" erleben durfte, ist meine Wahrnehmung allerdings recht subjektiv gefärbt, denn ich finde sie hier schlichtweg großartig. Es ist geradezu unglaublich, was Gruberova in ihrem Alter noch leistet. Etliche Sänger und Sängerinnen haben sich ihre Stimmen bereits in weitaus früheren Jahren ruiniert, während Gruberova ihre stimmliche Frische weitgehend konservieren konnte. Ferner liefert sie - trotz einiger Manierismen - eine tolle Charakterstudie ab und manch "wackliger" oder ausgehauchter Ton passt perfekt zum gequälten Seelenzustand der Papsttochter. Gruberova macht aus Lucrezia kein Monster, sondern eine leidende Frau. Alles in allem ein überzeugendes Rollenportrait.
Natürlich kann man auch einiges kritisch sehen: So fehlt Gruberova eigentlich die Tiefe (Brusttöne), welche Donizetti verlangt. Insbesondere in der Finalcabaletta wird dieses Manko deutlich: Sie spricht oder vielmehr haucht die tiefen Töne mehr, als dass sie sie singt. Zudem hat die Stimme gegenüber früheren Aufnahmen sicherlich ein wenig an Beweglichkeit und Strahlkraft eingebüßt.
Dennoch: Ich kann mir nicht vorstellen, dass jemand NACH einer Lucrezia-Aufführung nicht begeistert von ihr gewesen wäre. Allein der Schlusston ist derart atemberaubend, dass es einem sie Sprache verschlägt. Dies macht auch der Applaus am Ende dieser Aufnahme mehr als deutlich.

Doch hier gibt es nicht nur Gruberova zu hören, sondern auch noch andere Sänger, welche ihre Sache insgesamt recht gut machen. Tro Santafe hat zwar ein wenig Schwierigkeiten mit einigen Koloraturen, überzeugt aber mit einer herben und präsenten Stimme, die gut zur Hosenrolle des Orsini passt. Bros präsentiert sich zwar sehr stimmgewaltig, allerdings etwas zu brachial. Absolut überzeugend hingegen der Bariton Vassalio.

Fazit:
Eine überzeugende Lucrezia, die nicht nur für Gruberova-Fans empfehlenswert ist, sondern eine schöne Ergänzung zu den "Klassikern" darstellt.
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am 17. Februar 2012
Ich hatte das große Vergnügen, die konzertante Aufführung in Dortmund im Juni 2010, bei der diese Aufnahme entstanden, ist live zu erleben. Die Aufnahme ist hervorragend gelungen.
Neben Edita Gruberova sind besonders Franco Vasallo (Alfonso) und Silvia Tro Santafé (Maffio Orsini) hervorzuheben. War die Eingangsarie des Maffio Orsini live (wie eiegtmlich fast immer)zu leise, so wurde sie in der Aufnahme hervorgehoben und ist wunderbar anzuhören.
Für mich eine der schönesten Einspielungen dieser Oper, die in keiner Sammlung eines Donizettoi - Liebhabers fehlen sollte.
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am 11. Mai 2011
Diese packende Live-Mitschnitt-Aufnahme im Spätherbst der einzigartigen Karriere von Edita Gruberova zählt wohl zu den absoluten "Must-Haves" der Operngeschichte, der in der Tondokument-Sammlung eines jeden Bel Canto-Fans ein Ehrenplatz gebührt. Selbst wer Gruberova in dieser fulminanten Rolle live (zB in München an der Bayerischen Staatsoper oder anlässlich der konzertanten Premiere bzw Serie an der Wiener Staatsoper 2010) erleben durfte oder vielleicht auch bereits in Besitz der gleichnamigen, schon früher erschienenen DVD der Künstlerin ist, kommt an dieser CD-Aufnahme dennoch nicht vorbei: Gruberova beeindruckt als Titelfigur in dieser Glanzpartie durch ihren subtilen Rückgriff auch auf expressionistische Stil- und Ausdrucksmittel, die nie Selbstzweck sind, sondern das reife Bild einer widersprüchlichen und innerlich zerrissenen Frau entstehen lassen, mit der der Zuhörer gebannt sämtliche inneren Gemüts- und Seelenzustände teilt. Dank Gruberovas jahrzehntelangem und reichem Erfahrungsschatz zum Zeitpunkt des Entstehens dieser Nightingale-Produktion wird der Hörer bis zuletzt den Eindruck nicht los: Edita singt nicht nur Lucrezia, sie IST "die Borgia". Die große Diva des Bel Canto scheut dabei in diesem Stadium ihrer Weltkarriere auch den (bewussten) Einsatz fahler, bisweilen fast vibratoloser Töne nicht und erzeugt damit für ihre Darstellung der gefürchteten historischen Papsttochter ein Ausmaß an realer Dramatik, das den Hörer oft erschaudern lässt. Als einer der absoluten Höhepunkte sei natürlich die emotional und gesangstechnisch herausragend gestaltete (technisch halsbrecherische) Schlusscabaletta ("Era desso il figlio mio") genannt, in der es "der Gruberova" am Abend ihrer bemerkenswert langen Sängerkarriere gelingt, das gesamte Ausmaß der Tragik dieser schicksalshaften Schlusswendung der Handlung in einer wohl für immer unerreichten Intensität unmittelbar spürbar zu machen.
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am 23. November 2010
Edita Gruberova ist Lucrezia Borgia.
Der zum Aufnahmezeitpunkt (Live Mitschnitt) 64 Jahre alten Sängerin gelingt ein grandioses Rollenportrait. Sie gestaltet die Partie sowohl ausdrucksstark als auch klangschön.
Wie schon in diversen Kritiken z.B. zur Premiere an der Bayerischen Staatsoper (2008) oder der Wiener Staatsoper (2010) dargestellt wird man lange auf eine ähnlich reife sängerische Darstellung warten müssen.
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