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am 20. Februar 2012
Der Mann mit dem Bart ist zurück...The National legen ihr mittlerweile fünftes Album vor. Wieder randvoll mit großartiger Poesie und fantastischen Melodien bildet High Violet den nächsten Höhepunkt im Schaffen der amerikanischen Band um den so wohltuend brummig klingenden Matt Berninger. Wo soll das eigentlich noch hinführen, fragt man sich fast ängstlich ...

Es gibt kaum eine Band, die mit so viel Eingängigkeit, ja Leichtigkeit die dunklen Seiten und Abgründe des Lebens besingen und musikalisch untermalen kann - unglückliche, stagnierende Beziehungen (Conversation 16), tiefsitzende Lebensangst (Afraid of Everyone), absolute Hoffnungslosigkeit (Anyone's Ghost). Aber High Violet klingt ob dieser düsteren Szenerien eben nicht bedrückend oder gar depressiv, sondern einfach nur zu Herzen gehend melancholisch, stellenweise sogar hymnisch, wenn ich z.B. an das wundervolle England denke.

Ein stimmungsvolles Album im besten Sinne des Wortes und ein zeitloser Genuss für jeden, der Musik mit Herz und Seele fühlen möchten.
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am 12. April 2014
Den gefühlten Einsatz, den The National für die Produktion von „High Violet“ gezahlt haben, wäre am Ende beinahe verspielt gewesen. Denn selten merkte man so unscheinbarer, ja schon fast lethargischer Rockmusik, wie dem Postpunk von „High Violet“, den Kampf an, den eine Band mit sich selbst führen musste, um am Ende diese elf schweren Songs über die Ziellinie zu bringen. Handliche, temperamentvolle Rocksongs für den alltäglichen Gebrauch, die jeden Bürostuhl-Künstler mit der nötigen Dosis Koffein zum täglichen, anerkennenden Wippen auf dem weichen Polster animieren, sobald sie aus dem Radio schallen, sind das hier nicht. Belohnende Eingängigkeit muss manchmal eben auch erst entdeckt werden. Und eine Platte, wie High Violet“, die schnell zur Geduldsprobe wird, lädt dazu bestens ein. Wenn die Lehrerin im Musikunterricht aufgeben würde, eine farbliche Skala zu malen, um das Gemüt der Songs des Albums erklären zu lassen, dann würde sie sich von tristem Schwarz bis zu einem immerhin optimistischen Grau erstrecken. Das macht The National schon mal zu deutlich fröhlicheren Zeitgenossen, als Joy Division zu deren Zeit. Die oft zitierten Reminiszenzen im Sound der Amerikaner an die englische Post Punk-Legende spiegeln sich in so kleinen, aber markanten Details wieder, wie im mechanischen Getrommel von Bryan Devendorf oder der Baritonstimme von Matt Berninger, der sich auf der Bühne fast genauso mit beiden Händen an sein Mikro klammert, wie einst Ian Curtis. Dabei haben The National in der immer schlechter überschaubaren Masse an dem, was sich alles Indiemusik nennt, längst ihren eigenen Stil gefunden. Post Punk sind sie nur zu ihren eigenen Konditionen. „High Violet“ gewinnt, so gequält, zugeschnürt und über-produziert es auf dem ersten Eindruck auch wirken mag- mit jedem weiteren Lauf nicht nur an Intensität, sondern vor allem an Farbe. Wo wir wieder beim Musikunterricht wären. Die Erleichterung, die einem nach dieser zähen Geduldsprobe und der anfänglichen Ernüchterung langsam die Farbe wieder ins blasse Gesicht treibt, entschädigt dafür ordentlich. Denn „High Violet“ ist nicht nur eigentlich ziemlich makellos, sondern sogar ziemlich großartig.
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am 18. Mai 2010
Schöne Platte, anders kann man das kaum sagen. Geschmackvoll, sicherlich, mit eleganten Hits für die sommerliche Wohnungsbeschallung. Ich neige dazu, Martin Lorenz Einwand der ein klein wenig fehlenden Entfesselung zuzustimmen. Eine etwas mehr krachende Nummer wie Abel oder Lit up (Alligator) hätten dem Werk meiner Meinung nach gut getan. Diesmal kommts nur in Spuren, am Ende von England zum Beispiel, aber beginnen tut die Nummer ja auch in einem Klavierakkord. Oder in Bloodbuzz Ohio, die sämtliche Indie-Diskos im hiesigen Umfeld zum Schwelgen bringt.
Letztlich ist es nur eben so, dass der Vergleich mit zurückliegenden Alben aus Sicht einer emotionalen Empfindung immer etwas hinkt. Die erste Liebe (bei mir: Alligator) hat immer einen besonderen Stellenwert. Eine gereifte Liebe hat aber eben auch ihre eigenen Vorzüge, und missen möchte man beide Erfahrungen nicht. Deshalb: Tolle Sache, keine Sekunde enttäuscht (das passiert auch so leicht, wenn die Erwartungshaltungen so hoch sind!), schon jetzt ein Album für Jahresbestenlisten. Ob man da jetzt fünf Sterne vergibt oder vier ist reine Geschmacksfrage. Nur drei Sterne sind einigermaßen objektiv zu wenig.

Ein Wort zur Vinyl-Ausgabe von High Violet (Amazon schmeißt hier leider alle Rezis einfach zusammen): Die kommt standardmässig im 180 Gramm Heavyweight Vinyl, als Doppel-Album. Das heißt, auf jeder Seite sind drei Nummern, nur die letzte Seite reicht nur für England und Vanderlyle... Klanglich hat das merkbare Vorzüge, aber mögen muss man Wenden der Scheibe alle zehn Minuten auch. Zusätzlich gibts eine Limited Edition die in Europa in blickdichtem Flieder (Violet, wie stimmig.) daherkommt - bin selbst glücklicher Besitzer eines solchen Exemplares - bei den Amis drüben übern Teich ist sie durchscheinend dunkelviolett. Den Sammlern wird hier ein schönes Tor geöffnet.

Wermutstropfen: Die Platte (CD weiß ich nicht) kommt ohne Texte der Songs aus. Das ist extrem schade. Immerhin zeigt sich die Qualität von The National von je her auch an den so bodenständig-ehrlichen, ungekünstelten Zustandsbeschreibungen der arbeitenden Mittelschicht mit all ihren Sorgen und Ängsten, wie sie so in kaum einer aktuellen kontemporären Rockmusik in der Qualität behandelt wird.
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VINE-PRODUKTTESTERam 2. August 2010
Eigentlich wollte ich diese Rezension anders gestalten. Aber was soll ich zu diesem Album sagen, was nicht schon in der Fachpresse und in zahlreichen anderen Rezensionen gesagt wurde?
Aufmerksam wurde ich auf The National erst im Zuge der Veröffentlichung vom neuen I am Kloot Album. Kaufte mir dann mal 'High Violet' und war schon nach dem ersten Durchlauf vollends überzeugt. Hier liegt ein heißer Anwärter auf das Album des Jahres vor. Um einiges besser als ich britischer Gegenpart I am Kloot. Wieso jeden Song jetzt auseinandernehmen? Das Album ist eine einzige Perle des Songwriting. Hier klingen alte 80er Helden durch (The Jesus and the Mary Chain) ebenso wie ich manchmal meinte, Death in June zu erkennen. Aber das ist hintergründig. Songs wie 'Afraid of' brauchen keine Erklärung mehr. Erst wird die Sache ruhig angegangen und dann wird noch eine Dancenummer draus. Echt stark. Das ganze Album wirkt so fragil und hat doch mehr Stärken, als man es nach dem ersten Hören wahrnehmen konnte. Diese dunkle Stimme getragen von der teilweise spartanischen Instrumentierung übt eine Sogwirkung aus. Dem kann man sich nicht entziehen. Und wer der gängigen Musik überdrüssig wird, wird hier fündig.
Das ist Musik zum auf die Couch legen, Augen zu träumen und immer wieder die CD hören. Das ist keine Musik, um nebenbei die Hausarbeit zu erledigen.
Das ist einfach unerhört gute Musik.
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am 27. Dezember 2010
Keine Frage, High Violet ist das beste Album 2010. Auch wenn es vielleicht ein bißchen länger als bei den anderen Werken von The National braucht, bis einem alle Songs gefallen, sind doch wieder etliche Meisterwerke dabei (Terrible Love, Bloodbuzz Ohio, Lemonworld, Runaway, Anyones Ghost, Afraid of everyone). Nachdem ich die Band dieses Jahr 2 mal live gesehen habe, bin ich auch von den restlichen Songs begeistert. Die Expanded Edition ist alleine für die Alternate Version von Terrible Love und die einzigartige Liveversion von Bloodbuzz Ohio empfehlenswert.
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am 3. März 2011
Ich bin völlig zufällig beim Querstöbern hier bei Amazon auf High Violet gestoßen, hab mir das Video angeschaut und war *peng* infiziert...
Wie kann es sein, dass diese Band noch so ubekannt in D ist?
Die Musik geht direkt ins Blut, vom ersten bis zum letzen Titel -> ohne "einhören"! <- man wird süchtig.
So war ich nun vor einer Woche beim Konzert in Berlin und die Jungs sind live der Hammer, noch ne Spur rockiger als das Album, ohne dabei an Qualität zu verlieren.
Ich empfehle dieses Album aus purer Begeisterung und noch im "The Nationalbuzz Berlin"!
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VINE-PRODUKTTESTERam 31. Dezember 2010
Das Gefühl beim ersten und dann ständigen Hören dieses Albums sowie seine Grundstimmung sind sehr vergleichbar mit jenem Gefühl Anfang der 90er, als R.E.M.s zeitloses Meisterwerk AUTOMATIC FOR THE PEOPLE herauskam.

Zunächst mal ist da eine Single: damals jenes unvergleichliche "Drive" und heute dieses ebenso einmalige "Bloodbuzz Ohio". Zwei Songs für die Ewigkeit, die bei jedem zufälligen oder beabsichtigten Wiederhören erneut wie eine Offenbarung sind.

Dann kauft man das dazu gehörige Album und findet es sofort gut. Durchaus nicht überragend, aber gut. Dann hört man es erneut und dann wieder und wieder, und auf einmal weiß man, dass die gesamte Platte, dass die Songs und ihre Reihenfolge absolut durchdacht sind. Und die Worte dazu. Und die Arrangements. Und die Produktion. Und dann weiß man, dass es sich hinein fügt, hinein schmiegt in die persönliche Galerie der absoluten Lieblingsalben eines Lebens. Sie wachsen mit dir, geben dir Halt und Trost und erzeugen irgendwann - das braucht Jahre - eine Ahnung von Heimat, Sicherheit, Erinnerung und vielleicht auch schwärmerischer Nostalgie.

Ich bekenne, dass mir The National lediglich als Bandname bekannt war, bis ich eines Tages über Umwege dieses ungewöhnliche Schwarz-Weiß-Video von "Bloodbuzz Ohio" auf amazon.de anklickte. Darin zu sehen: ein bärtiger, schlanker Durchschnittstyp in einem Columbo-Trenchcoat oder mit Hemd, Krawatte und Anzugweste, einsam auf einer Parkbank, bei einem Waldspaziergang, an einem verwilderten Teich, in einer Bar oder, bisweilen herrlich ungelenk zu seiner eigenen Musik tänzelnd, in einem ansonsten leeren Studio. Ich war sofort gefangen von diesem ungewöhnlichen Auftritt, diesem sämig arrangierten, wunderbar melancholischen Ohrwurm und der dunklen, sehr angenehmen Stimme des Matt Berninger.

Das dazu gehörige Album beginnt noch etwas gewöhnungsbedürftig mit "Terrible Love", einem leicht schrammelnden, scheinbar etwas ziellos dahin mäandernden Alternative-Rocksong. Doch dann kommt mit dem unfassbar schönen "Sorrow" schon der erste von zehn Songhighlights, die es zu entdecken, erfassen, ergründen gilt, und die man, von "Bloodbuzz Ohio" einmal abgesehen, doch nie wirklich auswendig zu kennen meint. Aber das ändert sich mit jedem weiteren Durchlauf.

HIGH VIOLET ist wie ein sich langsam entwickelndes Kaminfeuer, das sich erst nach geraumer Zeit zu seiner wahren Größe entwickelt und dann aber um so länger und intensiver wärmt. Ein melancholisches Statement, durchzogen von reifer Selbsterkenntnis und leise zwinkernder Selbstironie. Und auch wenn hier nicht mit jedem Song jene Brillianz und Vollkommenheit erreicht wird, so dürfte mich diese Platte doch fast ebenso intensiv und unzerstörbar durch mein Dasein begleiten wie AUTOMATIC FOR THE PEOPLE.

'Sorrow found me when I was young / Sorrow waited, sorrow won / Sorrow that put me on the pills / It's in my honey, it's in my milk' (The National: "Sorrow").
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am 8. März 2017
Wer The National kennt und liebt wie ich, der wird das Album vermutlich schon haben (wer die Band noch nicht kennt - unbedingt auf YouTube reinhören und dann sofort kaufen); guter Service des Verkäufers - rasche Lieferung; unbedingte Kaufempfehlung
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am 12. Februar 2013
Alleine der Song Bloodbuzz Ohio hätte dieses Album schon zu meinen Top 20 Alben gemacht, aber mit Conversation 16 ist ein fast ebenso genialer Song mit auf High Violet (wobei Bloodbuzz Ohio immer noch der genialste Song von The National ist, "i was carried to Ohio in a swarm of bees...")

Bin durch Zufall und auch auf Empfehlung über meine sonstigen MP3 Käufe auf The National gestossen (über Arctic Monkeys, Editors, 3 Doors Down, Kasabian) und habe High Violet nebenbei beim Arbeiten gehört und war von diesem unaufgeregten, aber eben nicht langweiligen Stil der Band total begeistert! Keine künstlichen Längen in den Songs, von A bis Z wirkt nichts aufgesetzt, sondern einfach ehrlich und genial!!!!

Meine Top 10 von The National:
1. Bloodbuzz Ohio
2. Conversation 16
3. Fake Empire
4. Slow Show
5. Daughters of the Soho riots
6. The Geese of Beverly Rose
7. Afraid of Anyone
8. Blank State
9. Available
10. Santa Clara

The National = Absolute Kaufempfehlung!
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am 12. April 2014
Den gefühlten Einsatz, den The National für die Produktion von „High Violet“ gezahlt haben, wäre am Ende beinahe verspielt gewesen. Denn selten merkte man so unscheinbarer, ja schon fast lethargischer Rockmusik, wie dem Postpunk von „High Violet“, den Kampf an, den eine Band mit sich selbst führen musste, um am Ende diese elf schweren Songs über die Ziellinie zu bringen. Handliche, temperamentvolle Rocksongs für den alltäglichen Gebrauch, die jeden Bürostuhl-Künstler mit der nötigen Dosis Koffein zum täglichen, anerkennenden Wippen auf dem weichen Polster animieren, sobald sie aus dem Radio schallen, sind das hier nicht. Belohnende Eingängigkeit muss manchmal eben auch erst entdeckt werden. Und eine Platte, wie High Violet“, die schnell zur Geduldsprobe wird, lädt dazu bestens ein. Wenn die Lehrerin im Musikunterricht aufgeben würde, eine farbliche Skala zu malen, um das Gemüt der Songs des Albums erklären zu lassen, dann würde sie sich von tristem Schwarz bis zu einem immerhin optimistischen Grau erstrecken. Das macht The National schon mal zu deutlich fröhlicheren Zeitgenossen, als Joy Division zu deren Zeit. Die oft zitierten Reminiszenzen im Sound der Amerikaner an die englische Post Punk-Legende spiegeln sich in so kleinen, aber markanten Details wieder, wie im mechanischen Getrommel von Bryan Devendorf oder der Baritonstimme von Matt Berninger, der sich auf der Bühne fast genauso mit beiden Händen an sein Mikro klammert, wie einst Ian Curtis. Dabei haben The National in der immer schlechter überschaubaren Masse an dem, was sich alles Indiemusik nennt, längst ihren eigenen Stil gefunden. Post Punk sind sie nur zu ihren eigenen Konditionen. „High Violet“ gewinnt, so gequält, zugeschnürt und über-produziert es auf dem ersten Eindruck auch wirken mag- mit jedem weiteren Lauf nicht nur an Intensität, sondern vor allem an Farbe. Wo wir wieder beim Musikunterricht wären. Die Erleichterung, die einem nach dieser zähen Geduldsprobe und der anfänglichen Ernüchterung langsam die Farbe wieder ins blasse Gesicht treibt, entschädigt dafür ordentlich. Denn „High Violet“ ist nicht nur eigentlich ziemlich makellos, sondern sogar ziemlich großartig.
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