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am 16. November 2013
Neill young als liedermacher mit elektrischer gitarre. Nicht schlecht aber auch nicht wirklich überzeugend. Mir ist der meister mit unterstützung von crazy horse lieber. Diese cd wohl eher etwas für "hard-core" fans (der ich nicht bin) - als experiment gut, name der platte spitze! Arc hat mir bessergefallen (die ja auch le noise hätte heissen können)
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am 4. September 2015
Ein musthave für Young-Fans. Leider momentan keine Neupressung vorhanden. Leider hatte die gebrauchte Vinyl ein paar kleinere "Verletzungen", aber die meisten Stücke sind beanstandungslos anzuhören.
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am 13. November 2010
Endlich mal wieder eine Neil Young- Platte mit Mut und Inspiration. Darauf warte ich seit vielen Jahren, dass sich dieser unbeugsame Haudegen mal wieder was traut und den Weg aus dem Prairie Wind raus findet. Verzerrte Gitarren mit Psphärischem Gesang und Texten voller widerspenstige Gefühle. Ich habe den Eindruck, der hat sein Innerstes auf linksgedreht- den Verstärkerhebel auch. Zwar sticht der Akustic- Song Peaseful Valley Boulevard als gefühlvollsttes Stück heraus. Bleibt aber Gott sei Dank der einzige Romantikausflug. Ansonsten dominieren kraftvolle Gitarren ohne weitere Instrumente. Pur und ohne Schnick-Schnack. Bravo Neil. 5 Sterne alleine für den Mut, sowas aufs Album zu bringen. Klarer Kauf.
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am 28. September 2010
Anders als alle bisherigen Young-Alben -- und doch unverkennbar eine echte Neil Young Scheibe. Das Album ist sicherlich Geschmackssache, mir gefällt es ohne Ende. Wer die melancholisch-klagende Stimme von Young mag, dem wird auch diese Scheibe gefallen; sie erinnert in Auszügen durchaus an Alben wie Harvest oder auch Chrome Dreams. Aber eben "ohne alles": Kein Schlagzeug, kein Bass, kein Sonstwas. Und dabei fehlt einem wirklich nix. Die Gitarrenarbeit ist klasse und wird hier durch Effekte tatsächlich zu einem kleinen Gesamtkunstwerk. Die Sache rockt und Neil Young klingt fast besser als je. Ich finde: Das Experiment ist gelungen. Starke Scheibe!
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am 16. Oktober 2010
In diesem Falle ist die Experimentierfreude von Neil Young eine echte Bereicherung für meine Sammlung. Die harten und bis kurz vor das Ungenießbare übersteuerten Gitarren, Echos und Halleffekte erzeugen von Anfang an einen satten und dennoch angenehmen Klangteppich. Unterbrochen wird dieses Erlebnis von Akustikgitarrenballaden, die nicht weniger sedierend wirken - Effekten sei Dank. Langweilig wird es trotzdem keinen Moment. Einfach zurücklehnen und das Ungewöhnliche genießen.
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am 28. September 2010
Man mag gespannt sein, wie kommenden Generationen das Schaffen von Neil Young einstufen werden. Beinahe regelmäßig und zumeist überraschend hat er seine Fans mit neuen Stilen, Sounds und Inhalten ebenso überrascht wie gefordert.
Den breiten Massengeschmack hat er dabei selten getroffen. Die Harvest/Heart of Gold-Fans, die sich irgenswann später eine zweite Neil Young Platte kauften, hatten stets gute Chancen, eine CD zu erwischen, mit der sie nichts anfangen konnten und mancher, der Live Rust oder Ragged Glory als Favorit nennt, mag sich mit den Shocking Pinks, Old Ways oder auch Prairie Wind schwer tun.

So ist auch Le Noise ebenso untauglich für den Massengeschmackwie auch für das Formatradio und keinesfalls leicht konsumierbar. Selbst unter den treuen Fans wird es gespaltete Meinungen geben.

Nichtsdestotrotz ist es lohneswert, sich auf dieses Neuland einzulassen. Le Noise erlaubt nicht das schnelle Hören im Hintergrund. Gefordert sind ein zweiter oder dritter Durchlauf in einer ordentlichen Lautstärke auf einer guten Anlage. Ein 128er MP3 liefert hier leider nur Soundmüll (eigene leidvolle Erfahrung. Bei jedem Hören erschließen sich neue liebevolle Details.

Man mag es bei diesem überwiegend brachialem Sound nicht glauben, aber es ist aus meiner Sicht im Kern eine sehr persönliche, manchmal sogar intime CD. Nur einige Beispiele.
'Hitchhiker' als eine der Höhepunkte ist ein persönlicher Rückblick auf seine 70er-Jahre, der Umzug nach Kalifornien, Drogen, Hippies und Klischees. Der Sound wirkt dämonisch und beklemmend, erinnert an 'Sleeps with Angels' nach dem Tod von Curt Cobain, der Neil Young als eines seiner Vorbilder nannte und in seinem Abschiedsbrief eine Textzeile Neil Youngs zitierte.

Das wunderbare akustische 'Love And War' greift auf seine Anti-Kriegs-Songs (zuletzt gesammelt auf 'Living with war') zurück und geht dabei durchaus augenzwinkert auf sein eigenes Tun ein ('I hit a bad chord'). Spanische Einflüssen an der Westerngitarre, einfache Lyrics mit Gänsehaut-Effekt.
'Angry World' klingt nach dem, was es verspricht. Ein krachender Song, in dem Neil Young seine Wut über die die steigende Kälte und Rücksichtslosigkeit des Umgangs miteinander herausschreit ('Some see life as a business plan').

Eigentlich fehlt auf der CD nur das neue 'You Never Call', das er derzeit bei seiner Tour Herbst 2010-Tour fest im Programm hat, aber nicht für CD berücksichtigte. Ein tieftrauriges Stück, beeinflußt vom kürzlichen Tod nahestehender Menschen. Viellicht wäre es ihm ein ruhiges Stück zuviel bei Le Noise gewesen.

Es ist spürbar, daß Neil Young vor kurzem enge Weggefährten verloren hat. L.A. Johnson war sein Produzent über Jahrzenhnte ebenso wie der unveressene Ben Keith, den er seinen 'Bruder' nannte und eine Art musikalischer Leiter und Rückgrat war, besonders auf den akustisch betonten Aufnahmen, Crazy Horse ist seit Jahren intern zerstritten und steht als Band nicht zur Verfügung. 'I hit the city and I lost my band'.
Oder aktuell im Intro Song 'Walk with me':

I missed a soul and the old friendship
I lost some friends I was travelling with
I missed a soul and the old friendship

All diese sind Elemente die, Neil Young begleiten, unersetzliche Lücken hinterlassen und mitgeprägt haben. Le Noise ist sein Weg, sich neu zu orientieren, sich neu zu erfinden und dem breiten musikalischen Spektrum neue Facetten hinzuzufügen. In Daniel Lanoise hat er hierfür einen kongenialen Begleiter gefunden. Daß die CD LeNoise heisst, ist eine verdiente Remniszens an den Beitrag des neuen Produzenten.

Le Noise ist nicht massenkompatibibel, kann es nicht sein, kann schon gar nicht allen gefallen und das darf so sein. Für die aber, den sich diese Details erschließen, ist es eine Offenbarung.

Für alle anderen gibt es ausreichend Material auf höchstem Niveau im Back-Katalog wie zuletzt Chrome Dreams II mit dem 20 jahre alten Ordinary People, das selbst Neil Young-Hasser mitreißt. Die meisten aber werden es in diesem Leben aber wohl niemals hören.

Fazit: Ein verwirrendes, ausgereiftes Meisterwerk eines der letzten wirklichen Persönlichkeiten der Rockmusik, die niemandem mehr etwas beweisen muß. Long may you run.
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am 5. November 2010
... wenn man sich die Rezensionen hier auf amazon so durchliest.

Persönlich seh ich mich als "distanzierten Fan" (der mithin nicht
alles haben muß, was der Meister veröffentlicht, und den Mann dennoch
über die Maßen schätzt, mit all seinen Brüchen und Ecken und Kanten
und Widersprüchen), seit ich vor 27 Jahren zum ersten Mal die "Live Rust"
hören durfte.

So auch hier: dies ist nicht sein bestes Album, gewiss.
Fast jedem Rezensenten gefällt ein anderes Album besser
als dieses hier (die Auswahl ist ja wahrlich ;-)
groß genug), und darum spare ich es mir, meine eigenen
favourites hier aufzuzählen.

Tatsache ist aber, daß er als einer der ganz wenigen Großen
aus den 60er/70er Jahren immer noch innovativ und frisch klingt,
was man von vielen andren nicht behaupten kann.

Ich mag den Sound des Albums, doch auch ich höre hier
ein paar Hänger und Schwächen, und darum gibts auch von mir
hier nur vier Sterne.

Für Neil-Young-"Neulinge" vielleicht nur bedingt zu empfehlen,
für Kenner und Fans unbedingt, sofern sie bereit sind, mit
seinen Finten und Wendungen mitzugehen.

Schwere, harte Gitarrensounds muß man aber unbedingt mögen,
dieses Album ist definitv nichts für Weicheier.

Meine Anspieltips:
> hard and heavy: Sign of Love, Angry World, Hitchhiker (stark!)
> muß man mögen: Peaceful Valley Boulevard, Rumblin`
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am 30. September 2010
Nicht, dass Neil Young noch keine Highend-Langeweile ala Clapton abgelieferte hätte. Nach den wirklich zornig-wütenden und angemessen schmutzigen Tönen von Living With War jetzt ein echter Soundknaller. Anders, ganz frisch und nur Neil in feinster Manier. Le Noise ... ein Wortspiel. Ja. Und wenn man sie gehört hat, weiß man warum. So technisch verspielt war er lange nicht mehr. Und es ist weder Kitsch noch unerträgliche Verfremdung. Beides hatten wir von ihm auch schon. Le Noise hat mich aus dem Stand begeistert und vor allem überrascht. Ich ziehe einmal mehr den Hut vor ihm, seiner Unberechenbarkeit und seinem Können.
JA ... ein wirklich guter Neil.
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am 25. März 2012
Je älter Neil Young wird, je mehr Platten er veröffentlicht, desto größer wird der selbstreferentielle Anteil seines Schaffens. Das ist wohl unvermeidlich, wenn man seinen Stil, einen hohen Output und schon ein paar Jährchen auf dem Buckel hat. Auf den Konzerten zum 2005 erschienenen Album "Prairie Wind" (dokumentiert in Jonathan Demmes ganz wunderbarem "Heart Of Gold"-Film) beschränkte sich die Backkatalog-Auswahl auf Songs von "Comes A Time" [1978], "Harvest" [1972] und "Harvest Moon" [1992]. Letztere wurden von Young gleich qua Titelgebung öffentlich miteinander verbandelt, während "Chrome Dreams II" [2007] auf ein bis heute unveröffentlichtes Album namens "Chrome Dreams" verweist.

Ob vom Künstler so beabsichtigt oder nur vom Rezensenten an den Haaren herbeigezogen oder beides: "Le Noise" hat im Gesamtwerk Youngs zwei Bezugspunkte. Einmal wäre da der Soundtrack zu Jim Jarmuschs Noir-Western "Dead Man" [1995] zu nennen, den Neil Young auf seiner schwarzen Les Paul spontan einspielte, während er sich den Film vorführen ließ. Denn vor allem elektrische Gitarren sind auf "Le Noise" zu hören. Keine Band. Nicht mal eine Mundharmonika. Das klingt beim ohne Vorgeplänkel losplatzenden "Walk With Me" erstmal ziemlich verstörend, später gewöhnt man sich dran. Kein besonders starker Song übrigens, aber eine stabile Wand. Während ich "Le Noise" die ersten 3-4 Male laufen ließ, dachte ich des Öfteren: "Schade, wie geil hätte das sein können, wenn Crazy Horse die Nummern gespielt hätten...", aber das sehe ich heutzutage nicht mehr so. Das Konzept des Albums funktioniert. Das T-Shirt zur Tour zierte der Ausspruch "I said solo...They said acoustic.", und wer dabei war, konnte erleben, wie Neil Young zur verzerrten E-Gitarre "Cinnamon Girl" und andere Klassiker, aber auch neues Material spielte.

So, und an dieser Stelle muß jetzt natürlich endlich mal Daniel Lanois ins Spiel kommen, der das Album produziert hat. Und kaum je hörte man einem Neil Young-Album die Arbeit des Produzenten so sehr an: Lanois hat sowohl Neil Youngs Stimme als auch seine Gitarren mit reichlich Delays, Halleffekten und anderen Verfremdungsgeräten bearbeitet, an vielen Stellen warme Sub-Bässe unter die Akkorde gelegt und "Le Noise" auf diese Weise ein Sound-Design verpaßt, das dem Album eine seltsame Modernität angedeihen läßt. Neil Young goes BURIAL. Na, nee, so doll nun auch nicht. Aber "Le Noise" ist ohne Frage die elektronischste Platte seit der vielgescholtenen "Trans" aus dem Jahr 1982. Womit der 2. Bezugspunkt im Spiel wäre. Als "Spiritual Advisor" ist Youngs 2. Sohn Ben im Kleingedruckten auf der CD angegeben. Er inspirierte seinerzeit "Transformer Man", eins der wichtigsten "Trans"-Stücke, und es ist schon interessant festzustellen, daß sein Name im "Le Noise"-Kontext wieder fällt.

Die offensichtlichere Verbindung ist aber "The Hitchhiker", einer der herausragenden Songs auf "Le Noise": Neil Young streift durch seine Biografie und setzt den Schwerpunkt auf diverse Drogenerfahrungen, die er im Laufe seines langen Rockstarlebens gemacht hat. Und bei 3:52 singt er zu einer Akkordfolge, die Neil Young-Kundige halbbewußt ohnehin schon antizipiert haben: "I thought I was an aztec, or a runner in Peru/I could build such beautiful buildings to house the chosen few, like an Inca from Peru" - ein 1:1-Selbstzitat aus "Like An Inca", dem einzigen Song auf "Trans", den konservative Fans gelten lassen. Da läuft's einem kalt den Rücken runter, während man in Neil Youngs Gehirn im Bruchteil einer Sekunde von einer Synapse zur anderen witscht.
Die beiden zur akustischen Gitarre gesungenen Songs "Love And War" und das überlange "Peaceful Valley Boulevard" sind weitere Höhepunkte. Lanois' audiomanipulative Kunst wäre hier gar nicht nötig gewesen, tritt aber auch nicht in Konkurrenz zur sensiblen Direktheit von Neil Youngs Performance. Einfache Songstrukturen, einfache Worte, unplakative Ehrlichkeit, keine Spur von Selbstverbrämung: "The saddest thing in the whole wide world is to break the heart of your lover. I made a mistake and I did it again and we struggled to recover. Then I sang in anger, hit another bad chord, but I still try to sing about love and war." Und wir hören gern zu. Interessante Platte!
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VINE-PRODUKTTESTERam 25. September 2010
Le Noise ist mit 38 Minuten kein besonders langes, aber ein klassisches Neil Young Album (optisch schön umgesetzt auf dem Cover: Neil Young zwischen klassischen griechisch-römischen Säulen, sieht aus wie ein Prediger mit E-Gitarre im Tempel). Ungewöhnlich ist bei diesem Album der Schwerpunkt auf Lanois Studiobearbeitung, schliesslich gehört Young zu den Freunden des Spontanen, nicht Überproduziertem. Trotz der fehlenden Schlagzeug und Bass Begleitung klingt Le Noise wie ein Soloauftritt von Neil. Die Papphülle enthält ein Faltposter mit den Lyrics, so wie das gute, alte Harvest von 1972. Angaben zu den Mitmusikern oder sonstige Informationen zu den Songs fehlen. Erst nach einigen Durchläufen fiel mir auf, dass es offenbar gar keine Band gab, nur Neil, eine E-Gitarre und Studiotechnik (viele Echoeffekte). Daniel Lanois hat das Album produziert (nettes Wortspiel: Lanoise - Le Noise). Atmosphärische Schwarz-Weiß Fotos und der geprägte, silberne Schriftzug Le Noise verzieren das Cover.
Für mich ist es einer der besten Alben von Neil seit längerer Zeit. War Fork in the road eher ein unmotivierter Soundtrack zum LincVolt-Projekt, den ich nur höchst selten höre, so gefällt Le Noise sofort und wird sicher nicht im Regal verstauben. Es fehlen 9-minütige Gitarren-Epen wie Cowgirl in the sand, statt dessen wird kurz und auf den Punkt gerockt, eine echte Freude!
Viele der Songs wurden auf der Twisted Road Tour im Mai 2010 erstmals live gespielt, auf das Album haben es nun im September 2010 viele davon geschafft. Leia fehlt. Ebenfalls You never call, das Lied, das er für den, ebenso wie Ben Keith, kürzlich verstorbenen L.A. Johnson geschrieben hat.
Das zentrale Lied, zumindest für mich, ist Hitchhiker. Erstmals 1992 (wenn ich mich nicht irre) live vorgestellt, ist es eine Art Don't be denied, nur mit dem Schwerpunkt Drogen. Neil schildert autobiographisch seinen Erfahrungen mit allerlei Stoffen und nennt auch gleich treffend einen Grund für den Missbrauch: "Bit the endless lights and the neon nights". Inhaltlich nicht unnähnlich Eminems Drogensongs, allerdings wesentlich resignierter und mit Happy End: "I'm thankful for my children, and my loving wife.".
Die Strophe "I thought I was an Aztec or a runner in Peru..." kennen Neil Young Fans bereits aus Like an Inca (vom Trans Album) - Neils alte Sehnsucht nach einer Rückkehr zu einem idealisierten, ursprünglichen Amerika.
Love and War hätte auch gut auf Living with war gepasst, ein gutes Beispiel wie Le Noise klingt. Es ist ein in sich geschlossenes Album
Die Ballade Peaceful Valley Boulevard fällt etwas aus dem Rahmen, ein sehr gelungener Song ("first they came for gold than they came for oil", "a child is born and wonders why" - das ist eine gelungene Bereicherung von Youngs eh schon einzigartigem Lebenswerk), der eine Verschaufpause bietet, obwohl das Album nach Rumblin` (der einen "change" verkündet, Youngs hoffnungsvolle Utopie einer besseren Zukunft) ohnehin schon viel zu schnell vorbei ist. Aber was soll's. Einfach gleich nochmal von vorne hören und für Nachschub ist eh gesorgt: Archives Vol. 2, ein neues Crazy Horse Album etc. Neil hat sich für eine wirklich lange Karriere entschieden. Not fading away, not burning out. Gut so!

Wer nach Chrome Dreams 2 und Fork in the road etwas das Interesse an Neil Young verloren haben sollte, kann mit gutem Gewissen zu Le Noise greifen. Ein Album das an Mirrorball und Rust never sleeps erinnert, ohne allerdings deren Abwechslungsreichtum bieten zu können. Nicht nur das Cover, auch die Schrifttype der Lyrics erinnern an Kirche und heilige Schrift. Ein sakrales Album für Youngs Jünger.

Anspieltipps: Sign of love, The Hitchhiker, Rumblin`
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