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am 30. März 2017
Ich habe mir die K-5 gebraucht gekauft, weil sie auf der Sensor-Noise-DB so unglaublich gut abgeschnitten hat. Ich habe vorher die Sony 7SM2 besessen, mit der ich aber vom Rauschen her sehr unzufrieden war.

Was macht diese Pentax so genial für die Fotografie (nicht Video!)?
ISO-Less bedeutet, dass man bei der RAW-Fotografie hinterher die gewünschte ISO-Stufe nachträglich am PC einstellen kann. Also immer mit ISO 100 oder 160 belichten und dann nachträglich die passende ISO-Stufe wählen. Alle Bildinformationen sind mit sehr niedrigen Rauschen in den Tiefen enthalten. Es ist fast Magie ein praktisch dunkles ISO100-Bild auf ISO 16.000 zu entwickeln und alles ist gut erkennbar mit geringem Rauschen.

Mich wundert, dass diese Kamera mit so fantastischen Fähigkeiten kaum stärker bekannt ist. Umso besser, dann sind die Gebrauchten recht günstig für unter 500,-€ zu haben. Beim Objektiv sollte man jedoch nicht die billigsten kaufen. Die machen wenig Spaß.

Fazit:
Im Vergleich zu einer sehr viel teureren Sony 7SM2, die für Videos wohl unschlagbar sein soll, aber für Fotos eher Mittelmaß ist, empfinde ich die Pentax K-5 als echte Offenbarung.
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am 7. März 2011
Die K-5 ist eine dramatische Verbesserung zur K10D die ich seit 2008 besitze.
Die Funktionsvielfalt erschlägt einen geradezu. Das mehre hundert Seiten umfassende Handbuch hilft allerdings dabei den Überblick zu bekommen.
Die Menüs sind sehr übersichtlich und als erfahrener Pentaxianer war ich in der Lage auch ohne Studium des Handbuchs die meisten der Funktionen zu verstehen.
Die Bildqualität der Kamera halte ich für sehr gut. Welten besser als die K10D, speziell im Bereich Auflösung, Dynamik und Rauschverhalten.
Zwar mag es Kameras von Canon und Nikon geben, deren Tests der Bildqualität über den K-5 liegen, allerdings frage ich mich ob das alles noch im Bereich des Wahrnehmbaren für einen Menschen liegt.
Grosse Sorge hatte ich wegen der erwähnten Perlenketten und des FrontFokus Problems. Doch Glück gehabt. Nichts davon zu sehen. Die seriennummer 39xxxxx deutete auch schon darauf hin.

Fazit für mich: Die beste Kamera die ich je besessen habe. Und ich hatte in den 42 Jahren die ich schon fotografiere schon einige. Dabei 20 Jahre lang verschiedene Canon Modelle wie A-1 und T90 die ich wirklich geliebt habe.

Wer schon Pentax Kameras wie die K10D, K20D oder ähnliche besitzt kann bedenkenlos zugreifen.
Das Bilderlebnis überzeugt. Pentax K-5 SLR-Digitalkamera (16 Megapixel, Live View, Full HD Video) Kit inkl. DA 18-55mm WR Objektiv
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am 18. September 2012
Ich nutze die Pentax K5 als Berufsfotograf und möchte mich über technische Details nicht auslassen, da diese genügend von anderen erwähnt wurden. Als Fotograf habe ich mir eine kompakte, aber profesionellere Kamera gewünscht, die ab vom "Mainstream" ist. Stets nach dem Motto: "Andere Mütter haben auch schöne Töchter..."
Nach nun ca. 15.000 Fotos mit der einen K5 und ca. 1500 mit dem Ersatzbody möchte ich für all diejenigen einen kurzen Bericht schreiben, die mit dem Kauf einer K5 liebäugeln.

Die K5 ist eine sehr robuste und alltagstaugliche D-SLR die ihresgleichen sucht. Kaum ein anderer Hersteller bietet so viel Leistung in dieser Preisklasse:

Magnesium Legierung, Stahlchassis, 77 Dichtungen zum Schutz gegen eindringendes Wasser und Staub (hat einen Thailand Regenurlaub unbeschadet überstanden), 100% Sucher, leiser Spiegelschlag, auch alte Objektive (Baujahr 1975+) nutzbar, um nur einige Merkmale zu nennen.

Bedienung:

Die Bedienung funktioniert nach sehr kurzer Eingewöhnung schnell und perfekt, ohne sich durch endlose Menüreihen "runter zu scrollen", wie bei einigen anderen Kameraherstellern. Für mich bzw. meine Hände ist sie von den Abmaßen leider ein bißchen zu klein, aber das wusste ich ja schon beim Kauf, so dass der optionale Batteriegriff Pflicht war. Dadurch liegt die K5 (für meine Bedürfnisse) natürlich besser in der Hand.

Einstellungen, wie Zeit, Blende, ISO sind bequem und schnell durch die beiden Drehrädchen zu verändern (ISO durch Druck auf die obere ISO Taste und dem Drehen des hinteren Rädchen). Diese lassen sich in Ihrer Funktion nach Belieben auch anders belegen. Weitere Einstellungen kann man durch Druck auf die Info Taste und dem darauffolgend sichtbaren Untermenü schnell verändern (RAW, JPG, SR, Weißabgleich, Auflösung uvm.)

Für alle die von einer Kompaktkamera ohne manuelle Einstellmöglichkeiten umsteigen wollen sei gesagt, dass die Bedienung einer semi-professionellen Kamera dennoch eine Eingewöhnung bzw. das Studium des umfassenden Handbuches erfordert. Die Funktionen der K5 sind schier unendlich und so manch Hersteller sollte sich eine Scheibe von Pentax abschneiden.

Ein Objektivwechsel geht schnell und erfordert wenig Kraftaufwand (wenn man zur richtigen Seite dreht :-) )
Ja, der Speicherkartenslot ist nicht wirklich sauber gelöst und manchmal hakt die SD Karte beim rausnehmen, aber man gewöhnt sich daran und jeder der darüber meckert, meckert auf hohem Niveau.

Fotoqualität:

Ich nutze meine beiden K5 mit folgenden Objektiven / Blitz und fast ausschließlich im RAW Modus, um diese später in PS zu bearbeiten.

SMC DA* 55mm F1.4
SMC DA 16-50mm F2.8
SMC DA 12-24mm F4.0
SMC D PFA 100mm F2.8
SMC DA 18-55 (Kit Objektiv kaum im Einsatz)

Af 540 FGZ (2x)

Die Bildqualität kann ich als gut bezeichnen. Farben werden im JPEG Modus sehr natürlich und mit wenig bis kaum sichtbaren (Farb-)Verfälschungen angezeigt. Im RAW Modus kann man ja fast alles nach Belieben verändern, so dass hier eine Aussage nicht möglich ist.
Der automatische Weißabgleich sitzt sowohl bei Tages- und Kunstlicht als auch in der Dämmerung perfekt. Bisher musste ich in diesem Bereich kaum Veränderungen in PS vornehmen. Aber auch an alle die nicht unbedingt mit Bildbearbeitungsprogrammen umgehen (wollen oder können)möchte ich sagen, dass die gemachten Fotos (mit Einschränkungen) sehr detaillreich werden. Fotografieren mit ISO 3200 stellt die Pentax K5 vor keinerlei Probleme. Ich jedenfalls sehe kein Rauschen, welches die Fotoqualität erheblich negativ beeinflussen bzw. verschlechtern sollte.
Ja, diverse Testlabore blablabla..Rauschen ab ISO 6400 blablabla...aber mal ehrlich, wer schaut ein Foto an und sucht einzelne Pixel nach irgendwelchem Rauschen ab? Ich fotografiere seit 15 Jahren und habe es noch NIE getan. Sitzt ein Foto? Passt alles? Ja!. Na dann ist das Foto gut. Punkt.
Der Autofocus sitzt bei genügend Licht schnell und zuverlässig, nimmt jedoch im Dunkeln ab. Da hilft das grüne AF-Hilfslicht oder der Infrarotsender des Bltzgerätes gut aus.

Warum aber mit Einschränkungen und nur 3 Sterne?
Nun, somit komme ich zu dem negativen Punkt der K5. Ich habe am Anfang an meiner Sehfähigkeit gezweifelt, habe Fotografenkollegen zu Rate gezogen, diverse Tests durchgeführt und durchführen lassen, die Kamera samt Objektivpark zur Feinjustierung abgegeben, Austauschgeräte erhalten......aber leider sitzt die Schärfe der K5 nicht optimal. Das heisst, dass ich 15-20% der Fotos (bei Blende 1.8-4.0 je nach Objektiv) nachträglich schärfen muss. Zu meinem Leidwesen sind es meistens die, die mir vom Bildaufbau am Besten gefallen :-)
Und es ist nicht nur bei einem Objektiv so oder nur bei einer K5 (ich habe ja 2 von den Schätzchen), sondern mit allen Objektiven die ich habe und mit beiden K5. Das sind nicht gerade "Billigmodelle" (außer das Kit Objektiv, wobei dieses ein sehr gutes Kit Objektiv ist).

Liegt es an der Kamera? Leider ja, dies wurde mir nach mehrmaligen Gesprächen mit dem Pentax-Serviceleiter und mit zwei Technikern von Foto März in Berlin und Hamburg bestätigt.

Bei einer K5 hat sich nach ca. 12000 Auslösungen der Spiegel sporadisch "festgehakt" und klappte nur nach einer längeren Wartezeit wieder von alleine runter. Ist schon blöd, wenn es mitten beim Shooting passiert und genau das ist mir passiert. Totalausfall!!! Nicht schön, aber ärgern bringt auch nicht viel.

Ich sehe schon die Geier mit den Worten lauern "das darf nicht sein, mir ist das noch nie passiert mit einer "Canikon", kann nicht, ist nicht, soll nicht, nie Pentax blablabla"... Ja, schon klar, träumt weiter! Ich habe noch eine Nikon D300, D300s und eine Fuji S5 Pro. Nun ja, auch die haben ihre Macken.

Macht das die K5 zu einer schlechten Kamera? Ja, das ist Ansichtssache, was die Schärfe betrifft bearbeite ich alle meine Fotos und ob ich nun in PS in 2 Schritten nachschärfe oder nicht, macht den Kohl auch nicht fett. Für viele ist das sicher ein KO-Kriterium. Ich finde die K5 eine fast gelungene Kamera, die aber definitv nicht für professionelle Einsätze geeignet ist. Ich hoffe, dass Pentax dieses kleine (mit der Schärfe und dem Autofocus) in den Griff bekommt.

Fazit:

Wer eine Kamera sucht, die (noch) nicht zu 100% perfekt ist, sich aber definitiv nicht hinter "größeren Boliden" verstecken muss, ein wenig Ahnung von Bildbearbeitungsprogrammen hat, darf hier getrost zugreifen. In einschlägigen Foren und Tests schneiden auch weitaus teurere Modelle nicht unbedingt besser oder "krankheitsresistenter" ab.

In diesem Sinne, allzeit gut Licht
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am 23. September 2016
Es taucht natürlich zum Zeitpunkt dieser Rezension (9/2016) die Frage auf, lohnt es sich, eine K5 gebraucht zu kaufen, wie schlägt sie sich gegen die Konkurrenz?

Um es kurz und schlüssig zu sagen: Uneingeschränkt JA (wenn der Preis stimmt)!

Die K-5 ist keine K5II, die ist in zwei Belangen klar und deutlich besser:
- schnellerer AF und damit verbunden:
- bessere Low-Light-Fähigkeit

Aber abgesehen von diesen 2 Punkten ist es einfach eine Traumkamera mit der man heute noch ganz hervorragende Fotos macht.
Ich würde sie mehreren Nachfolgern als da wären: K30, K50, K500 sowie K-S1 in fast jeder Hinsicht vorziehen. Die K30/K50 leiden beide leider unter einem Fehler, der nicht immer aber doch recht häufig auftritt: Die Blendensteuerung funktioniert plötzlich nicht mehr richtig. Zwar ist das für einen versierten Bastler kein Problem, es gibt Anleitungen dafür, wie dies selbst repariert werden kann, sonst fallen ca. € 130 an Reparaturkosten an.

Mit der K5 hat man eine Semi-Profi-DSLR, die dieser Bezeichnung mehr als gerecht wird: Eine sagenhaft gute Verarbeitung, die an Robustheit kaum mehr zu übertreffen ist. Wasserabweisung ist bei Pentax fast schon selbstverständlich und erlaubt in Verbindung mit einem Pentax WR Objektiv Fotos bei Regen, Gischt u.ä. Situationen, tauchen sollte man damit allerdings besser nicht. Zudem einen kamera-internen Verwacklungschutz, der dem der Einsteiger-Pentax deutlich überlegen ist und damit auch mit alten Objektiven ohne diesen funktioniert! Dieser Schutz ist bei den Einsteiger-Pentax eindeutig schlechter, bei Videoaufnahme ist das sofort nachvollziehbar.

Die Langlebigkeit ist schon aussergewöhnlich, es werden gebrauchte Kameras angeboten, die schon weit über die von Pentax zugesicherten 100.000 - 150.000 Auslösern geht, meine K5 hat mittlerweile ca. 20.000 und funktioniert hervorragend, sieht ausser einigen Kratzern (durch Ungeschicklichkeit Umfallen des Stativs) sonst optisch sehr gut aus und funktioniert wie am ersten Tage. Der Sensor ist staubfrei ... ich habe ihn regelmässig mit dem Giotto Super-Air Blasebalg und 3 x mit einem Sensorreiniger gereinigt (billig hier bei Amazon zu finden: Fotga PRO Camera CCD CMOS Sensor Dust Cleaning Jelly Cleaner): Fazit: Kein Staub oä.!
Sämtliche Bedienräder, Hebel etc. einwandfrei (und das bei Gebrauch in oft rauen Situationen).

Ich kenne alle drei Nachfolger sehr gut: Die K5II, K5IIs sowie die K3 (letztere beiden noch in Gebrauch) K5 und K5II blieben in der Familie und werden da viel und gerne genutzt. Ich würde die K5 unbedingt der K50 wie auch der K-S1 vorziehen und wer keine RAW Fotobearbeitung macht sondern bei JPEG bleibt, ist m.E. nach mit der K5 sogar besser bedient als mit der K3 und der K-S2! Für einen Profi ist das keine Frage, RAW ist da Pflicht, aber es gibt sehr viele, die gerne die fertigen JPEGs haben wollen, hier ist eine höhere Auflösung als die 16,3MP der K5 von Nachteil!

Ich gehe sogar soweit und wage es zu behaupten, dass eine Mehrheit der User mit der K3 keine besseren Fotos erreichen wird als mit der K5, u.U. sogar das Gegenteil!

Auch das Handling der K5 ist mir lieber, für viele ist sie einfacher zu bedienen als die K3, die setzt eine intensivere Beschäftigung und Meistern eines enorm umfangreichen Menüs voraus, das ... kein Frage.... bei professioneller Nutzung auch teilweise sehr nützlich ist.

Sehr praktisch ist ein Feature der K5 (und natürlich auch der K5II Versionen):
Die einstellbare Vergrösserung der Scharfstellung im Live-View Modus sowie der Catch-In-Fokus (Fokusfalle), mit welcher ein sich schnell bewegendes Objekt sehr sicher eingefangen werden kann.

Die Vorzüge der K5II sind eindeutig die eines schnelleren Autofokus in Low-Light-Situationen (also bei wenig bis sehr wenig Licht):
Hier brilliert die K5II wie keine andere DSLR, m.E. nach ist sie da unschlagbar. Das bedeutet aber nicht, dass die K5 hier schlecht oder gar nur befriedigend sei, sie ist noch immer wirklich gut, wer aber gerne bei Dunkelheit und Autofokus arbeitet, ist mit der K5II besser bedient, es gibt m.E. nach keine APS-C DSLR, die ihr hier das Wasser reichen kann, die K3 ist u.U. ebenbürtig, aber keineswegs besser. Wer also gerne in verrauchten Clubs versteckt Portraits aufnehmen will, hat einfach "etwas mehr Arbeit" mit der K5 als mit der K5II. Vorausgesetzt allerdings auch entsprechend lichtstarke Objektive und das Können für ein solches Handwerk.

Nun noch etwas sehr Wichtiges, im Titel schon erwähnt:

Pentax hatte mit der K5 bis zur Seriennummer 3999xxxx das Problem der sog. Perlenkette. Das war ein Fehler des Sensorlieferanten Sony, wurde umgehend mit Rückrufaktion bedacht, ABER, leider haben sehr viele K5 Käufer diese Rückrufaktion nicht bemerkt bzw. nicht alle Händler haben Ihre Kunden benachrichtigt. Nicht alle K5 hatten das Problem, aber einige. Somit gilt es, die Seriennummer zu prüfen und sich gegebenenfalls ein Rückgaberecht einräumen zu lassen. Feststellen lässt sich der Fehler sehr einfach (K5 Perlenkette googeln). Wenn der Fehler bei den frühen K5 Seriennummern nicht existiert, wurde sie entweder repariert oder er tauchte nicht auf und wird auch zu 100% nicht mehr auftauchen! Näheres findet man im Internet.

Ach ja, die Videoqualität, die von manchen etwas bemängelt wird: Hier wird viel mit Daten um sich geschmissen, ohne Fakten zu verstehen:

Die K5 nimmt mit YUV 4:2:2 und unkomprimiertem AVI (ähnlich MJPEG 2000) auf, das ganze auch noch ohne jegliche Bitratenlimitation!
Das erlaubt viel Nachbearbeitung (weniger Kompression, mehr Information). Video ist bei der K5 (und K5II) schärfer, dynamischer und hat mehr Details) als bei den späteren K50 etc., mehr wie ein "echter Film". Hinzu kommt natürlich der externe Mikrofoneingang, ein besseres externes Stereomikrofon ist für seriöse Videos ein Muss.

Die K50 und andere dagegen arbeiten mit dem fast allgegenwärtigen H.246 Codec. Der ist für You-Tube-Fertig-Videos sicherlich mehr als genügend, hat aber keinesfalls die Güte der Videos der K5.

Hinzu kommt der ohne Wenn-und-Aber bessere Kamera-interne Verwacklungsschutz der K5:
Gerade bei Videoaufnahmen zeigt sich, um wie viele Klassen dieser bei den semiprofessionellen Kameras von Pentax gegenüber deren Einsteigermodellen überlegen ist. Zudem können Blende und ISO bei der K5 während dem Filmen verändert werden. Mag sein, dass die neue K70 hier überlegen sein wird, aber mit einem manuellen Pentax SMC K55 F1,8 (toller langer Fokusweg, wie auch das K85 oder das K100) macht man unglaublich gute Videos. AF wäre natürlich eine tolle Sache, aber das verlangt dann auch entsprechend teuere Objektive.
Ein K55 F1,8 findet man recht günstig, die Verarbeitung dieser entspricht einem Limited von Pentax, wer gerne von der Ferne aufnimmt holt sich ein SMC K100/F2,8, das zudem noch ein sagenhaft gutes Portraitobjektiv ist und Schluss ist.

Fazit: Wäre mein Budget limitiert und ich verstehe etwas vom Fotografieren oder will es erlernen, dann ist es sinnvoll, statt einer teureren DSLR in die K5 und ein richtig gutes Objektiv (oder dero mehrere) zu investieren: Ein 18-55 II oder WR ist sicher ein guter Anfang, aber nicht das Ende der Fahnenstange! Ein Sigma 18-50 2,8 ist schon ein guter Schritt weiter, das DA50 oder 35 zwar Plastik, aber sehr guter Einstieg in Festbrennweiten, die SMC-A Serie hat keinen AF, aber man bekommt sagenhaft gute Objektive mit Blendensteuerung, muss also nur manuell fokusieren, ein F35-70 ist lange Zeit verdammt gut, wenn die Brennweite u. Lichtstärke genügt und liefert blitzschnellen AF, zudem sehr billig.

Ach ja:
In manchen Rezensionen lese ich von limitiertem Objektivangebot bei Pentax. Sorry, das ist leeres Nachgequatsche von Menschen, die mehr von Blasen (Aufblasen von Luftballons mit leerer aber heisser Luft) als Tuten eine Ahnung haben:

Das Gegenteil ist der Fall, es gibt eine solch enorme Hülle und Fülle an Super Objektiven auch anderer Hersteller, man möge hierfür das englischsprachige Pentax.Forum durchstöbern (Rubrik Lenses) und wird staunen, was es da gibt und gab. Am Ende der Fahnenstange sind natürlich manche Limited Objektive, wer aber manuell arbeiten kann (was Pentax dank der "Grünen-Taste" leicht zugänglich macht) wird bei vielen der K, M und A Objektive für wenig Geld Weltklasse bezahlbar finden.
Viele F- und FA Objektive sind sehr gut, hinzu kommen die Mengen an Fremdherstellern.
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am 10. Januar 2011
Bin im Dezember von der K10D auf die K5 umgestiegen und bislang ausserordentlich zufrieden mit meiner Entscheidung.
Obwohl die K10D eine excellente Kamera im semiprofessionellen Segment war, hat die K5 nun alle aktuell entwickelten Features um anspruchsvolle Hobbyfotografen rundum zufriedenzustellen.
Ich schließe mich der oft zitierten Äusserung , dass die K5 die beste jemals von Pentax gebaute Kamera ist, vorbehaltlos an.

Was die Haptik betrifft war schon die K10D klasse, aber die K5 steht hier in nichts nach. Sie ist sehr hochwertig verarbeitet und liegt super in der Hand.
Bei der Bildqualität wurde ein Quantensprung gemacht, der 16,3 Megapixelsensor erlaubt auch starke Vergrößerungen ohne nennenswerten Qualitätsverlust. Rauschen im höheren ISO-Bereich ist kein Thema mehr, wobei man sich schon ehrlich fragen sollte wann und wie oft man höher als ISO 800 verwendet.
Bei schwierigen Lichtverhältnissen ist ein entsprechend lichtstarkes Objektiv eben die Grundvoraussetzung für qualitativ hochwertige Aufnahmen.
Die Funktionsvielfalt der Kamera ist überwältigend und die Menüführung übersichtlich und selbsterklärend.
Deutliche Verbesserungen wurden auch im Belichtungsmodus erzielt. Während die K10D permanent leicht unterbelichtete, sitzt die Belichtung der K5 auf Anhieb. Gleiches gilt auch für den Autofocus.

Das Auslösegeräusch hat sich zur K10D hörbar verändert. Es ist leiser und sehr angenehm. Mit 7 Aufnahmen pro Sekunde bleiben im gehobenen Amateurbereich eigentlich keine Wünsche offen.
Die Bedienungsanleitung ist kompakt, aber sehr strukturiert und leicht verständlich formuliert.
Kritikpunkt ist das Wechseln der Speicherkarte, hier ist viel Fingerspitzengefühl notwendig. Aber wenn man den Bogen raus hat, ist auch dies beherrschbar.
Der Sucher ist groß und sehr hell, für Brillenträger jedoch etwas schwierig im Umgang. Dies war bei der K10D besser (vielleicht muss ich mich auch erst daran gewöhnen).
Die Videofunktion ist klasse und von sehr guter Qualität, wenn der Schwerpunkt jedoch im Erstellen von Videofilmen liegen sollte, ist man mit einer Videokamera sicherlich besser bedient. Eine digitale SLR (egal welcher Hersteller) kann hier nur einen Kompromiss darstellen.
Die HDR-Funktion ist ein komfortables Feature, wenn man jedoch auf Kreativität wert legt, wird man seine HDR's nach wie vor am PC bearbeiten.
Die Menüführung der K5 ist plausibel und selbsterklärend, wenngleich man sich als K10-Fotograf erst umgewöhnen muss.
Zum Thema Sensorfehler und sogenannte Perlenketten kann ich nur sagen, dass meine Kamera tadellose Ergebnisse abliefert und ich die genannten Probleme nicht kenne.
Ein renomierter Hersteller wie Pentax muss und wird hier sicherlich schnell reagieren.

Erfahrene Fotografen werden als Auf oder Umsteiger die K5 immer mit ihrer bisherigen Kamera vergleichen und hierbei sicherlich das eine oder andere Verbesserungspotential für sich entdecken. Dies ist individuell und auch vollkommen in Ordnung.
Als Fazit kann ich sagen, dass ich meine Kaufentscheidung bisher zu keinem Zeitpunkt bereut habe und die K5 bei einem hervorragenden Preis/Leistungsverhältnis meiner Meinung nach zur absoluten Spitzengruppe im semiprofessionellen Bereich gehört.

Ergänzung vom 28.01.2011:

Mitte Januar hab ich die Perlenkette auch auf einer Makroaufnahme meiner Kamera (einer der ersten Seriennummern) entdeckt. Gleich danach habe ich mich mit dem Pentax Service in Hamburg telefonisch in Verbindung gesetzt und die Mitarbeiter dort haben schnell und sehr professionell reagiert. Bereits am nächsten Tag hatte ich eine schriftliche Antwort des Serviceleiters und ich schickte meine Kamera sofort zurück.
Nur 6 Tage danach war meine Austauschkamera im Haus und ich bin nach wie vor rundherum zufrieden. Die K5 ist eine ganz fantastische Kamera und ich möchte sie nicht mehr missen.

Anlaufprobleme gint es in so ziemlich jeder Firma...Pentax macht dieses Anlaufprobleme meiner Erfahrung nach durch einen klasse Service wieder wett und all denjenigen, die auf Pentax und die Anlaufprobleme schimpfen, kann ich nur sagen "so wie man in den Wald hineienruft, so hallt es auch wieder zurück" ... ich hab versucht objektiv und sachlich mein Problem mit der ersten Kamera zu lösen und es hat super geklappt.

Der Marke Pentax und den erstklassigen Produkten bleibe ich nach wie vor treu ... und mal ehrlich, wenn im Web das Problem mit den Perlenketten nicht puplik geworden wäre, hätten es die meisten Nutzer nie im Leben bemerkt.

Deshalb, von mir nach wie vor 5 Sterne
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am 17. Oktober 2011
Vor der K-5 habe ich bereits mit der K200d gute Erfahrungen gemacht. Folgende Punkte haben mich damals wie heute überzeugt, Pentax der Konkurrenz vorzuziehen.

- Eingebauter Bildstabilisator
- Hochwertiges, staub- und spritzwassergeschüztes Magnesiumgehäuse
- Sehr gutes Interface mit intuitiver Menüführung (ist natürlich auch Gewöhnungssache)
- und natürlich die vorhandenen Objektive...

Minuspunkte bei der K200d wie ein relativ starkes Rauschen bei ISO 1600, geringere Bildrate bei Serienaufnahmen, kleines, niedrig aufgelöstes Display und ein schwacher Autofokus, sind bei der K-5 kein Thema mehr.

Die Qualität der Fotos ist meiner Meinung nach bei allen DSLRs mit gleicher Chipgröße vergleichbar gut und wird hauptsächlich durch die verwendeten Linsen beeinflusst. Die Raw-Bilder der K-5 waren bisher alle sehr gut und gaben keinen Anlass zur Beanstandung, weshalb ich hier auch nicht weiter darauf eingehen werde. Probleme wie Flecken (Perlenketten-Effekt) auf dem Sensor kann ich nach knapp 1000 Aufnahmen nicht ausmachen. Die Seriennummer ist (408...)

Ich bin hauptsächlich wegen der besseren Lichtempfindlichkeit und der Videofunktion auf die K-5 umgestiegen. Mir war allerdings schon vorher klar, dass eine DSLR eine gute HD-Videokamera nicht ersetzen kann. Viele Beiträge in Foren bemängeln die schlechte Tonqualität, oder das Nichtvorhandensein des Autofokus während der Aufnahme. Wer glaubt mit dieser Kamera stundenlange Urlaubsvideos drehen zu können, sollte sich nach etwas Anderem umsehen. Ich benutze die Videofunktion hauptsächlich für kurze Clips, die als Footagematerial oder Vorlagen für Animationen dienen (z.B. Rauch- und Partikeleffekte, oder Makroproduktshots)

Da ich insgesamt von der Kamera sehr überzeugt bin, nenne ich hier nun die Dinge, die mir negativ aufgefallen sind, und die Kamera von "Perfekt" entfernen.

VIDEO:
- Während der Videoaufnahme ist die Schärfe auf dem Display kaum zu beurteilen.
- Es gibt lediglich die Möglichkeit die Blende manuell einzustellen.
- Die erzeugten AVIs werden sehr groß.
- Der Rolling-Shutter Effekt tritt bei schnellen Schwenks oder Bewegungen deutlich auf. Dieses technische Problem rührt von dem verwendeten CMOS-Sensor her, wie er bei fast allen DSLRs eingesetzt wird.

SENSOR
- Das APS-C Format ist für mich ein Minuspunkt, da Pentax keine Full Frame Lösung anzubieten hat. Das Sichtfeld im Sucher ist für meinen Geschmack zu klein, um den Schärfepunkt genau ermitteln zu können. Das ist besonders bei der Makrofotografie und Nachtaufnahmen wichtig. Ich hoffe, dass die bestellte Sucherlinse etwas Abhilfe schafft.

HDMI-Ausgang
- Bei der Videoaufnahme wird leider nur eine vergrößerte Ansicht des Kameradisplays auf dem Monitor dargestellt. Ich hätte mir das volle HD-Videosignal gewünscht.

Was mich positiv überrascht hat:

- Mit der Funktion "Intervallaufnahme" habe ich bereits einige schöne Wolkenformationen und Menschengewusel in Zeitraffer einfangen können.

- "Mehrfachbelichtung" ist ein nettes Feature, um direkt vor Ort kreative Bildkompositionen zu erzeugen.

- Gespannt bin ich auf das optionale GPS-Device, mit dem man wunderbar den Sternenhimmel fotografieren kann, in dem der integrierte Bildstabilisator genutzt wird, die Himmelsrotation auszugleichen. Für Profis vielleicht nur ein Spielzeug, für mich als Amateur aber genau das Richtige ;-)

Zum Kit-Objektiv kann ich nicht viel sagen, da ich es nicht verwende. Aufgefallen ist mir allerdings die Dichtung an der Bajonettverschlussseite. Als Team kann man mit Body und Optik bedenkenlos im strömenden Regen fotografieren gehen.

Abschließend vergebe ich 4,5 Punkte für ein gut durchdachtes und qualitativ einwandfreies Produkt. Die aufgezählten Schwächen werden durch den Preis wieder wettgemacht. Wer das Quentchen mehr will, muss sich für das doppelte Geld nach einer 5D Mark II umschauen.
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am 20. Februar 2011
Ich bin gerade von der K10d auf die K5 umgestiegen und bin nach den ersten 300-400 Bildern schwer begeistert. Meine Kamera ist am 20.12.2010 gefertigt worden und hat keine der beschriebenen Fehler. Auch das Handbuch ist auf Deutsch gedruckt dabei.

Der entscheidende Unterschied zur K10d sind die Geschwindigkeit bei gleichzeitig sehr ruhigem Auslöser und das hervorragende Rauschverhalten bei hohen ISO-Zahlen, dass sich bis 6400 etwa in Ligthroom sehr gut in den Griff kriegen lässt.
Auch das 18-135 gefällt mir sehr gut bei sehr ordentlicher Schärfe.
Einzig bei Dingen wie der eingebauten HDR-Funktion bleibe ich skeptisch - da kann so etwas wie Photomatix sicher mehr.

Ich würde sie mir immer wieder kaufen.
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am 20. Februar 2011
Auch ich habe die K5 schon im Dezember von Amazon erhalten. Die frühe Serie war wohl sehr häufig von den Sensorflecken betroffen, so auch meine K5. Allerdings ist diese eine Stelle so klein und tritt nur ab Blende 22 sichtbar (minimal, wenn man weiß wo sie sich befindet und bei entsprechend gleichmäßiger Bildfläche) auf, dass sie mich nicht stört. Trotzdem werde ich die Kamera im Rahmen des Austauschprogramms von Pentax ersetzen lassen, da ich bei einem evtl. Wiederverkauf keine Probleme bekommen möchte. Ich hatte bis 31.01.2011 die Möglichkeit die K5 zu Amazon zurückzuschicken und ich gebe zu, ich habe darüber nachgedacht. Dass ich es nicht getan habe liegt allein an dem genialen Gesamtpaket, dass die K5 darstellt.

Vorteile:

-leicht
-klein
-schnell
-extrem robust gebaut
-abgedichtet
-intuitiv zu bedienen
-sehr, sehr leise
-sehr rauscharm
-hoher Dynamikumfang
-sehr gute Bildergebnisse schon in Jpeg
-brauchbares HDR in der Kamera
-umfangreiche individuelle Anpassung an die persönlichen Bedürfnisse möglich
-5 speicherbare User Einstellungen, die sehr schnell abzurufen sind
-offener Umgang von Pentax mit dem Sensorproblem,

Nachteile (auf Anhieb fallen mir keine ein, wünschen würde ich mir):

-schwenkbares Display
-zweiten SD Kartenslot

Parallel habe ich mir die Nikon D7000 angesehen, gerade auch unter dem Aspekt, da ich noch Zeit zum Austausch der K5 hatte. Aber auch die D7000 hat wohl diverse Probleme (Stichworte: Pocken auf dem Sensor, Hotpix und Backfokus), wie ich in den Foren nachlesen konnte. Nikon hat hier aber noch keine klare Aussage getroffen. Ausserdem passte für mich persönlich das Gesamtpaket aus diversen Gründen nicht so gut, wie das der K5.

Unter dem Strich zum heutigen Zeitpunkt bin ich mit der Pentax K5 sehr zufrieden und würde sie jederzeit wieder kaufen.

Nachtrag 05.08.2012<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<

Nach mittlerweile 20 Monaten intensiver Nutzung der K5 hier noch einige Ergänzungen:

-sehr sicherer Weißabgleich im Auto Modus
-Die Größe ist optimal, wenn ich mit dem Rucksack unterwegs bin (gerade mit dem neuen Photosport von LoewePro)
-Viele separate Tasten und Knöpfe, um wesentliche Kamerafunktionen direkt, ohne Umweg ins Menü, zu ändern, z.B. schneller Wechsel der Belichtungsmessung auf Spot und zurück.
-Moduswählrad, die Einstellung ist wesentlich schneller, übersichtlicher und sicherer als z.B. der Weg den Nikon bei den guten Modellen einschlägt. Warum Nikon nicht zum Moduswählrad zurückkehrt, wird wohl deren Geheimnis bleiben.
-Das Moduswählrad ist gesperrt, versehentliches Verstellen wird so verhindert
-RAW/Fx Button zum schnellen Umstellen von RAW auf Jpeg und umgekehrt
-Nachträgliches Umwandeln des letzten Bildes in RAW. Extrem Praktisch, falls der ein oder andere Schnappschuß wirklich genial ist und man alles aus dem Bild rausholen möchte.
-Abblendtaste (optische Vorschau) direkt am Auslöser. Besser geht es nicht, da gehört die Taste hin und man benutzt sie intuitiv.
-100% Sucher. Wer ihn einmal hat, will ihn immer wieder.
-Wechselbare Sucherscheiben
-Sehr gut zu überblickender Sucher, für mich als Brillenträger sehr wichtig

Die Bildqualität ist selbst heute noch in der Lage mit neueren Modellen problemlos mitzuhalten, bzw. immer noch mit an der Spitze. Der Dynamikumfang den der Sensor liefert ist wirklich erstaunlich, und zum ersten Mal in der "Digitalzeit" würde ich einen Kamerawechsel bei neu erscheinenden Sensoren nicht automatisch in Betracht ziehen. Was Pentax aus diesem 16MP Sonysensor in der K5 herausholt ist einfach klasse.

Übrigens habe ich mich einmal wirklich komplett auf die Nase gelegt, bzw ehr auf die K5, mit meinem kompletten Körpergewicht. Beim Aufprall auf das Kopfsteinpflaster gab es ein Geräusch, da gefror mir das Blut in den Adern. Die K5 mit dem Tamron 17-50 hat den Sturz (und der hatte es echt in sich, blaue Flecken und Humpeln inklusive) tatsächlich überlebt. Bis auf ein paar Abschürfungen am Body keine weiteren Beeinträchtigungen. Von daher traue ich der K5 mittlerweile einiges zu. Dass die Kamera wirklich abgedichtet ist, sei hier nur am Rande erwähnt. Regen und sandige, staubige Umgebung hat die K5 klaglos überstanden. Wer also viel draußen unterwegs ist, Reise- und Landschaftsfotografie mit zu seinen Schwerpunkten zählt und Regen nicht als Aufforderung zum Tee trinken sieht, sondern als bildwirksames Element, der sollte sich die K5 unbedingt näher ansehen. Bei dem Preis, der von Amazon aufgerufen wird, ist es unmöglich, eine bessere Kamera zu finden.
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am 13. März 2012
Hallo,
ich besitze die Pentax K-r sowie die K-5. Die K-5 ist meiner Meinung nach, die Beste Kamera die es im APS-C Format gibt. Das Magnesium Gehäuse ist sehr gut verarbeitet und liegt satt in der Hand. Da ich oft Pferdesportbilder mache, war mir aufgrund der dunklen Hallen High Iso Fähigkeit wichtig. Mit dieser Kamera kann man Problemlos auf Iso 8000 gehen. Der Sony Sensor macht seine Aufgabe wirklich gut!
Der eingebaute Blitz weißt eine Leitzahl von 12 auf, auch nicht schlecht.
Die Pentax hat eine eingebaute Wasserwaage, welche sich sogar im Sucher einblenden lässt.

Das absolute Highlight ist für mich der TAV Modus. Es ist die Mischung aus TV (Zeitvorwahl) und AV (Blendenvorwahl). Bei diesem Modus wählt man Blende und Zeit, die ISO Einstellung wird dann automatisch auf die Vorgaben angepasst. Gerade für Sportaufnahmen finde ich den Modus perfekt.
Außerdem bietet die Kamera für 5 Usermodi, bei denen individuelle Einstellungen abgespeichert werden können.

Die Vorteile für mich:

-100% Sucher
-Direktwahl für Belichtungsart
-Direktwahl für Fokuspunktwahl
-Direktwahl für Fokussierungsmethode
-Staub/Wassergeschützt durch Dichtungen
-hochwertige Verarbeitung
-Batteriegriff optional
-leiser Spiegelschlag
-Wasserwaage im Sucher einblendbar
-9 Kreuzsensoren
-Rauscharm
-guter Objektivmarkt, auch an alten Festbrennweiten
-1 Inspektion innerhalb der Garantie kostenlos
-Schnell (Bildfolge und AF)
-Stabi im Gehäuse
-K-Bajonett seit 1975 unverändert - sehr viele alte und gute Objektive verfügbar
-gute Preisleistung
-7 B/Sek.

"Nachteile"
-eingebauter AF Motor recht laut. Allerdings hat dieser Motor mehr kraft als die Motoren, die im Objektiv verbaut werden. Ein Tamron 70-200 f2,8 ist wirklich eine lahme Krücke, an einer Pentax wird ihm aber ordentlich Beine gemacht!

Videos kann die K-5 auch aufnehmen, dazu kann ich aber nichts sagen, das interessiert mich nicht! Möchte ich filmen kaufe ich einen Camcorder

In der Zwischenzeit habe ich auch schon einen stattlichen Objektivpark aufgebaut. U.a. nutze ich als "Immerdrauf" ein Sigma 17-70 f2,8-4,0. Mein Tele ist ein Sigma 70-200 f2,8. Außerdem habe ich noch einige Macros und Festbrennweiten. Mit der Kamera macht es wirklich viel Spass zu arbeiten. Mit diesem Flaggschiff ist Pentax ein ganz großer Wurf gelungen!

Ich hoffe, meine Rezension gefällt euch und hilft euch etwas weiter.
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am 12. Mai 2011
Ehrlich gesagt hatte ich große Zweifel, ob die k-5 meine Vorstellungen erfüllen wird, man liest ja so einiges (Stichwort: Perlenkette etc.), da man aber bei Amazon nicht auf einer ev. "Gurke" sitzenbleiben muß, habe ich es mal riskiert. Ein Zweitbody für die vorhandene k20d war sowieso fällig, ein Wechsel zum "Vollformat" problematisch wegen der vorhandenen Objektive und nicht zuletzt auch des Gewichts. Nach gewohntermaßen blitzschneller Lieferung stelle ich fest: Seriennummer 401...., Herstellungsdatum (photome) 5 März 2011, Bedienungsanleitung in Deutsch anbei. "Perlenketten-Test": negativ, sehr sauberer Sensor und Spiegel+Mattscheibe. Das mit den anfänglichen technischen Problemen bei Pentax dürfte sich also erledigt haben. Zur Bildqualität in aller Kürze: "645D für Arme" - insbesondere der Dynamikumfang ist umwerfend. Da kann die gute alte k20d nicht mehr mithalten. Wenn man gerade nicht an seinen PC kann um RAWs zu verarbeiten, steht in der Kamera eine sehr fortgeschrittene RAW-Entwicklung zur Verfügung, die nun auch Bildausschnitte ermöglicht. Stellt man RAW(PEF)+JPG ein mit automatischer Objektivfehlerkorrektur, wartet man allerdings eine Weile auf die Vorschau (wobei die Kamera aber auslösefähig bleibt, der Bildpuffer ist sehr groß). Die AF-Geschwindigkeit ("Stange") ist subjektiv um ca 30% gestiegen gegenüber der k20d, aber was viel wichtiger ist, der AF ist wesentlich treffsicherer, insbesondere bei wenig Licht oder bei AF-C. Das AF-Hilfslicht geht erst bei wirklich mieser Beleuchtung an. Richtig Arbeit hat man bei den Einstellungen, wobei das ja immer Geschmackssache ist. Aus meiner Sicht sind die Grundeinstellungen bei der Farbsättigung und Schärfe etwas zuviel des Guten, am kalibrierten Monitor sahen die werksseitig eingestellten Farben (Profil "Bright") etwas überzogen und leicht rotstichig aus, bei mir wird das Optimum in "Natural" erreicht, mit allen Reglern auf der gelben Markierung, also -1. Man kann auch getrost ISO auf "Auto" belassen, bis ISO 1600 eigentlich kein sichtbares Rauschen, ISO 3200-6400 zwar leicht "soft" bei der Werkseinstellung der Rauschunterdrückung, aber im Ausdruck noch sehr akzeptabel - subjektiv besser als k20d bei ISO 800(!). Auch geben die Farben nur sehr wenig nach, aus Rot wird bei hohen ISO kein Tief-Orange wie bei der k20d - insbesondere bleiben Hauttöne sehr gut erhalten. Zum Blitz kann ich als "Blitzmuffel" nichts sagen, wenig auch zum Videomodus, brauche ich nicht wirklich, was mir aufgefallen ist - kein Autofokus während des Filmens, es erfolgt aber eine automatische "Präfokussierung" am Anfang. Die Blende kann man sperren oder automatisch verändern lassen, Bildstabi ein oder aus, mehr Kontrolle für Filmer gibt es nicht. Insgesamt ein echtes "Kraftpaket" in einem sehr soliden und kompakten Gehäuse - für große Hände fast schon zu klein. Mit 1,2k€ nicht wirklich billig, aber man bereut keinen Cent (ich jedenfalls). Die einzige Zielgruppe, die weniger dafür in Frage kommt, sind absolute "Gelegenheitsknipser" (nicht zu verwechseln mit Anfängern die keine bleiben wollen), einfach wegen der anfangs beängstigenden Fülle von Optionen. Dem etwas Fortgeschritteneren kommt diese Fülle aber entgegen, in Form der "User"-Modi, nun 5 an der Zahl, eine sehr schöne Sache, man hat blitzschnellen Zugriff auf total unterschiedliche Voreinstellungen wenn man es will (sozusagen selbstgebastelte "Motivprogramme"), erspart viel Wurstelei, praktischerweise kann man die User-Einstellungen 1-5 auch mit Namen belegen.
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