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TOP 1000 REZENSENTam 21. Dezember 2010
Eine irre Party steigt im Haus der Sigma Zeta Chi Studentenverbindungen. Die einzelnen Gruppenmitglieder sollen sich gemeinsam stark fühlen, auch wenn es gelegentlich gilt falsche Ansichten von Brüderlichkeit zu lobpreisen. Den Mädels vor Ort werden Tampons und Schlüpfer geklaut, in ihren Zimmern fehlen dann auch die Klodeckel. Ein irrer Spass auf Kosten anderer ? Einer der Brüder macht seine füllige Mitschülerin an und macht sich flott über sie her. Dann wenn es intim wird, wird die schadenfrohe Meute hinzugerufen und Rodeo gespielt.
Dominierendes Thema ist sicherlich seine Männlichkeit zu beweisen, meinetwegen im vielen Alkoholsaufen oder aber für die Neulinge des Erstsemesters darf schon mal etwas härter sein. Wie wärs mit einem Tankstellenüberfall als geeignetes Initiierungsritual für die unerschütterliche Studentenverbindung ? Man muß dann genau 19,10 Dollar aus der Kasse erbeuten, denn 1910 ist schließlich das Gründungsjahr des ominösen Vereins.
Frank (Jon Foster) ist jedenfalls der Anführer, der die Neulinge wie Adam (Trevor Morgan "Jurassic Park 3") oder Kevin (Lou Taylor Pucci) zu prüfen hat. Natürlich ist die Mutprobe fingiert, denn um aufgenommen zu werden, muss man kein Tankstellenräuber sein, sondern man muß nur den Mut beweisen, es wirklich für die Aufnahme in den Club tun zu wollen, denn bevor der maskierte Student Unfug in der Tanke anrichtet, wird er von einem Mitglied abgepasst, bekommt 19,10 Dollar in die Hand gedrückt und kehrt als vermeintlicher Räuber zu den anderen Jungs zurück, die diese schräge Mutprobe noch zu meistern haben.
Doch leider geht bei Kevins Debüt als Gangster etwas schief, er wird nicht vorher daran gehindert, sondern startet den Überfall - extrem nervös natürlich. Dumm nur, das der dort angestellte Schwarze Mike (Arlen Escarpada) die Waffe zieht, Kevin verletzt und auch selbst als die Jungs mehr unbeholfen den "Scherz" aufklären, nicht so mitspielen will, wie erhofft. Durch den Verletzten und einen störrischen Mike läuft das Ganze immer mehr völlig aus dem Ruder.
Frank propagiert den "Gemeinsam sind wir Stark" Gedanken, will aber mit dem Verletzten nicht ins Krankenhaus. Die Zukunft und Karriere steht auf dem Spiel. Adam dagegen versucht alles, die verhärtete Front der Bruderschaft aufzubrechen und das intuitiv richtige zu tun. Aber auch er ist nervös und neigt zu spontanen Fehlentscheidungen...
Will Canons Erstling "Brotherhood - Bruderschaft des Todes" ist sehr kurzweilig und kann auch eine gute Spannung halten.
Leider wirkt die Geschichte an manchen Stellen etwas konstruiert und auch übertrieben. Es geschehen halt in kurzer Zeit erstaunliche Zufälle und ziemliche Unwahrscheinlichkeiten zuhauf.
Hier wäre etwas weniger weit mehr gewesen und man hätte die beiden Hauptcahraktere Adam und Frank etwas mehr mit Tiefe ausstatten können. Denn schauspielerisch haben Trevor Morgan und Jon Foster ihre Sache wirklich gut gemacht, beide Typen kommen glaubhaft rüber.
Ich schwanke zwischen 3 und 4 Sternen....
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TOP 1000 REZENSENTam 9. Dezember 2010
Anhand des Covers und des Titels "Brohterhood - Bruderschaft - Bis dass der Tod uns scheidet" könnte man meinen man hat einen Gangfilm oder dergleichen vor sich. Aber weit gefehlt! Regisseur Will Canon hatte etwas gänzlich anderes im Sinn bei seinem ersten Spielfilm, und nimmt uns mit auf eine Reise in die amerikanische Studentenverbindung Sigma Zeta Chi. Um da hineinzugelangen, verlangt Anführer Frank von einer Hand von Neulingen einen Tankstellenüberfall. Sie sollen dort 19, 10 $ stehlen, da die Gruppierung in diesem Jahr gegründet wurde. Zweimal geht das Ganze gut, beim dritten Mal geschieht jedoch ein Unglück, und Anwärter Kevin wird angeschossen. Von da an geraten die Jungs immer tiefer in die Bredouille, und diese Nacht wird ihr Leben verändern.
Widererwarten hat Canon für ein Regiedebüt hier richtig gute Arbeit abgeliefert! Klar ist der Film kein Ausbund an Innovation, aber er glänzt durch eine spannende Geschichte, die dank der recht kurzen Spielzeit auch nie Langeweile aufkommen lässt. Es macht richtig Spaß mitzufiebern, was für eine Hürde die Studenten als Nächstes meistern müssen auf ihrem Weg durch die Nacht. Die Darsteller sind zwar weitgehend unbekannt, oder man hat sie in Nebenrollen mal wahrgenommen, machen ihre Sache dafür aber gut, und die Inszenierung des ganzen ist durchaus als sehr solide zu bezeichnen. Wer Filme mag, die nach Murphys Gesetz handeln, liegt hier sicherlich nicht falsch, denn unterm Strich bleibt ein kleiner aber sympathischer Eskalationsfilm. Als kleine Anmerkung meinerseits sollte man aber endlich diese dämlichen deutschen Beititel weglassen, die fast jeden Originaltitel versauen!
Als Extras hat die DVD leider nur eine Trailershow mit an Bord.
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am 25. Juni 2012
Das Cover und der Titel führen ein wenig in die Irre.

Insgesamt aber ein handwerklich gut gemachter Film mit einem durchaus überraschenden Ende. Für einen Filmeabend definitiv gut geeignet.

Den Sternabzug gibt es für die "Irreführung".
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am 7. Januar 2013
Die Grundidee des Films ist gut, ich schmunzelte noch, als ich gewahr wurde, was es mit der merkwürdigen Aufnahmeprüfung auf sich hat. Dass dann plötzlich etwas aus dem Ruder läuft, ließ Spannung aufkommen. Aber von da an verliert sich der Film in hanebüchenen Wendungen und grottenschlechten Dialogen, wahre Satzmonster werden da in Situationen größter Bedrohung gesprochen, bis hin zum platten Schluss. Schade drum.
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am 3. Januar 2012
Ich kam durch Zufall auf den Film und war überrascht wie dieser Film mich packte. In Brotherhood geht es Schlag auf Schlag, von einer Misere in die nächste. Die kurze Dauer des Films machen ihn meiner Meinung nur noch kompakter und spannender. Die überzeugenden Darsteller reagieren wahrlich hektisch und schreien sich sehr oft an, wo ich das ein oder andere Mal schon schmunzeln musste, jedoch passt das einfach zu dem Film und man spürt förmlich die Zerissenheit der Akteure.
Das Ende hält dann noch eine kleine Überraschung parat, die das eigentlich passierte noch schlimmer macht.

Die Negativen Dinge sind definitiv die allseits unbeliebte FSK Plakette die auf das sonst recht schön designte Steelbook gebrandmarkt ist und die quasi nicht vorhandenen Extras. Sage und schreibe 2 Trailer haben es auf die Blu-Ray geschafft.
Erheblich zu wenig, ein Making-of und diverse Interviews mit dem Cast hätte ich mir allemal gewünscht.
Deshalb die 4 Sterne, der Film an sich hat 5 Sterne verdient.
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am 7. Dezember 2013
Interessanter Film der aufzeigt wie weit Gruppenzwang gehen kann und wie aus Spaß blitzschnell ernst werden kann!
Geht aufs Gemüt!
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am 26. Juni 2012
Studentenbruderschaft gerät in mächtigen Schlamassel beim Rekrutieren neuer Mitglieder durch eine Mutprobe, die eingentlich keine echte sein sollte. Der Schlamassel ist aber nicht mit dem einer Teenie.Kitsch-Komödie vergleichbar, auch wenn ein paar Lacher dabei sind, die man sich trotz nicht gerade unbrutalen Szenarien nicht verkneifen kann. Tolle Story und sehr gute Umsetzung, gute junge Darsteller und eine teils doch sehr fesselnde Atmosphäre machen diesen Film zu einem zwar recht kurzen (nur 73min!!!), aber doch sehr guten Tipp für einen spannenden unterhaltsamen Filmabend.
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am 28. November 2010
Um in die Bruderschaft aufgenommen zu werden, müssen die Bewerber verschiedene Shops und Tankstellen ausrauben. Die Überfälle dienen als Mutprobe, sind jedoch alle gefaked. Doch einer der Überfälle geht schief und bringt den Stein ins rollen.

Insgesamt bietet der Film gute Unterhaltung und es macht "Spass" mit anzusehen wie sich die Jungs immer tiefer in die Scheixxe reiten. Ausserdem kann man sich gut in die Darsteller versetzen, da vermutlich jeder schon irgendeine Mutprobe durchziehen musste und weiss, wie schnell so etwas ausarten kann...
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