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Kundenrezensionen

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am 25. September 2010
Es ist wirklich seltsam: gerade hatte ich der Platte noch drei Sterne gegeben und eine endlose Rezension geschrieben, wo ich über die Definition von "genialen" und "duchschnittlichen" Alben sinnierte. Dann allerdings hörte ich während des Schreibens zum zweiten Mal "The Dissent Of Man" - was zur Folge hatte, dass ich meine ursprüngliche Rezension gelöscht und dem Album einen weiteren Stern hinzugefügt habe.

Ich bin nun seit über 20 Jahren Bad Religion Fan und lasse mir kein Album und möglichst auch kein (ortsnahes) Konzert entgehen. Ich hätte also eigentlich wissen sollen, dass sich einem ein Bad Religion Album erst bei mehrmaligem Hören erschließt. Die Lieder, die ich gerade noch als etwas farblos bezeichnet hatte, hören sich in meinen Ohren nun wunderschön an. Die so typischen "ooooozin' aaaaahs" und höchst melodischen Gitarrenklänge tragen in Verbindung mit Doc Graffins unvergleichlicher Stimme maßgeblich dazu bei.

Es ist immer noch kein "geniales" Album (daher auch die Verweigerung der vollen Sternzahl), aber eine äußerst respektable Leistung einer 30-jährigen Punkrockband.

Fazit: Hörens- und Kaufenswert!
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am 9. Oktober 2010
Na das ist doch mal eine Überraschung, BAD RELIGION verlassen die ausgelatschten Pfade und spielen neuerdings eine gelungene Mischung aus Progressive Rock und Country, Respekt!

Ok, ok, Spass beiseite :)
Natürlich bietet auch das neue Werk von BAD RELIGION den gewohnt schwungvollen und melodischen Punkrock, ist ja klar.
Gehässige Zeitgenossen beschweren sich ja gerne mal, dass ein Album wie das andere klingt und in gewissem Maße stimmt das auch.
Aber bei einigen Bands stört mich das ehrlich gesagt kein bisschen, da ich deren Sound einfach liebe.
Kauft man AC/DC bekommt man Hardrock, kauft man MOTÖRHEAD bekommt man Lemmy in Reinkultur und kauft man BR bekommt man Punkrock, so einfach ist das.

Also kommt es bei jedem Album drauf an, wie die altbekannten Zutaten zusammengesetzt werden, und ob das Songwriting stimmt.
Und das ist hier jedenfalls wieder sehr gelungen, die Songs laufen gut rein und bleiben auch im Ohr.
Der eine oder andere Abschnitt erinnert mich auch mal an die Überwerke aus der guten alten Zeit, wie z.B. "Generator".
Ganz so forsch sind die älteren Herrschaften heute naturgemäß nicht mehr unterwegs, aber welche Band schafft das nach 30(!) Jahren Bandhistorie heute noch.

Fazit: Als alter BR-Fan freut man sich einfach, dass es immer noch neue Platten gibt, und auch mit diesem Werk kann man wieder mal nichts falsch machen.
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am 2. Oktober 2010
Habe lange überlegt ob ich dem Album nun 3 oder 4 Sterne geben soll. Ich war beim 1. hoeren eher enttäuscht, was aber vermutlich mit falschen Erwartungen zusammenhängt.

Fakt ist, das auch die Jungs um Greg Graffin nicht jünger werden und sich ihre Musik mit ihnen verändert.
Die Texte sind zweifellos wie gewohnt hochklassig, was sich nunmal erst beim mehrmaligen Hoeren wirklich erschließen lässt. Dennoch reichen die Songs einfach nicht an alte Stücke, wie sie auf "Suffer" , "Against the Grain" , "Generator"... zu finden sind, doch ist es zumindest ein gutes Bad Religion Album und übertrifft z.B. " The New America" klar.

Damit auch die Bewertung von 4 Sternen. Es gehoert mit Sicherheit nicht zu ihren besten Alben, was aber bei der unglaublichen Qualität die diese Band bereits an den Tag gelegt hat keine große Kritik sein muss. Es empfiehlt sich aber zweifelsfrei, sowohl für Bad Religion Fans als auch für Ersthoerer, vorher in das Album reinzuhoeren, auch wenn man mit dem Kauf des Albums kaum etwas falsch machen kann.
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Bei manchen Bands weiß man schon vor dem Reinhören, was man bekommt; so auch bei Bad Religion. Seit fast 15 Jahren begleitet mich die Musik der mittlerweile nicht mehr besonders jungen Punkrocker nun schon. Ja, ihre Songs ähneln sich großteils sehr, aber bei manchen Bands ist das einfach legitim. Außerdem tragen die Lieder von Bad Religion eine unverwechelbare Handschrift, die sich vor allem durch Greg Graffins markante Stimme und die "Oozin' Aahs"-Backgroundchöre auszeichnet. Nichtsdestotrotz veröffentlicht auch so eine Band mal bessere, mal schlechtere Alben. "The Dissent Of Man" würde ich im oberen Mittelfeld einordnen. Der Vorgänger "New Maps Of Hell" war einen Zacken stärker, und an Klassiker wie "Against The Grain" kommt so schnell eh nix ran, aber ein wirklich gutes Album ist das neue Werk dennoch geworden. Überraschungen bleiben erwartungsgemäß aus; es sei denn, man empfindet ein Lied mit Akustikgitarre als solche. Mein persönliches Albumhighlight ist "Someone To Believe", und das, obwohl (oder gerade weil?) das Lied so typisch nach Bad Religion klingt, dass man meint, es doch schon einmal gehört zu haben. Eingängige Melodien, Mitsingrefrains und intelligente Texte gibt es auch hier wieder massenhaft. Wenn man die Kalifornier bislang mochte, kann man auch hier blind zuschlagen; enttäuscht wird man nicht.
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am 4. Oktober 2010
Ich bin zu Bad Religion erst spät gekommen, genauer gesagt höre ich die Band erst seit "New Maps Of Hell" intensiv. Der Sound von "New Maps Of Hell" hat mich einfach nur mitgerissen, alle Songs gradios. So nach und nach habe ich mir auch die alten Alben mal besorgt und reingehört und seitdem bin ich von dieser Band nur noch begeistert!

"The Dissent of Man" hat bei mir zugegeben nicht ganz so schnell gezündet wie das Vorgängeralbum, es brauchte etwas "Anlaufzeit". Aber nach 3-4 mal hören bin ich auch von diesem Album schon wieder besessen, es läuft rauf und runter... Der Sound ist teilweise etwas "gedämpfter" als beim eher agressiver "New Maps of Hell", aber deswegen nicht schlechter. Es sind wieder absolute Ohrwürmer dabei und das ganze wirkt einfach stimmig und rund.

Ich finde es Wahnsinn wie diese Band noch so langer Zeit immer noch solche Alben rausbringt, ich kenne soviele Bands aus früheren Tagen, die bringen heute nur noch Mist zustande (Linkin Park, Korn, Rammstein...) aber Bad Religion ROCKT einfach dauerhaft!

PS: Kauft euch das richtige Album, nicht nur die Mp3s!
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am 28. Mai 2013
BAD RELIGION können machen was sie wollen. Sie sind und bleiben die Könige des melodischen Punk Rock. Kann man das so platt sagen? Man kann, denn keine andere Band in dem Genre versteht es derart geile, ins Ohr gehende Hooklines zu kreieren. Rein musikalisch sind die Songs der Band schon länger nicht mehr bloß reiner Punk Rock. Streng genommen schon seit “Generator”, aber definitiv seit dem 1994er “Stranger Than Fiction”-Werk nicht mehr. Vielmehr sind die Scheiben mittlerweile eine Mischung aus Rock und Punk und genau dieses bietet uns auch das 15. Studioalbum “The Dissent Of Man”.

Die Mär, dass die Band nur in der Lage ist zwei Arten von Songs – den langsamen und den schnellen – zu schreiben, ist mittlerweile völlig haltlos. Die neueren BAD RELIGION gestalten ihre Songs, im Rahmen des Punk, enorm abwechslungsreich. Es gibt schnelle, für die Band typische Nummern wie “Wrong Way Kids”, “Meeting Of The Minds” oder den Opener “The Day That The Earth Stalled”, die den Hörer zurück in die Zeit Ende der Achtziger/Anfang der Neunziger katapultieren. Daneben stehen Songs wie “Won’t Somebody”, die musikalisch eher dem Rock-Genre als dem Punk zugeschrieben werden können, die durch die Stimme von Greg Graffin und dene eingängigen Hooklines aber als BAD RELIGION-Song sofort erkennbar sind.

Die Basis für die Musik der Kalifornier ist natürlich nach wie vor Punk Rock. Allerdings haben sich BAD RELIGION im Laufe der Jahre (vermutlich auch durch den Wechsel von Epitaph zu Sony und zurück zu Epitaph) neuen Einflüssen geöffnet, so dass Scheiben wie eben “The Dissent Of Man” sehr abwechslungsreich daher kommen und sich vom Einheitsbrei der meisten Punk Bands abheben. Wenn man es genau nimmt, hat dieser Prozess bereits mit besagtem “Generator”-Album eingesetzt. Deshalb verwundert es auch nicht, wenn BAD RELIGION mit “I Won’t Say Anything” einen lupenreinen und zu 100% radiokompatiblen Song auf dem Album haben, der trotzdem perfekt in den Albumkontext passt.

Wie auch immer. Die Trademarks der Band sind auch auf der neuen Scheibe zu jeder Sekunde erkennbar. Die fesselnden Refrains, die leicht melancholischen Melodien von Sänger Greg Graffin, die Kompositionen von Mr.Brett und nicht zuletzt die immer bissigen und für BAD RELIGION typischen Texte. Im Prinzip also genau das, was der Fan erwartet. Meiner Meinung nach spielen BAD RELIGION nach wie vor in ihrer eigenen Liga, wobei es egal ist, ob nun das Gaspedal durchgetreten wird oder man auch Genrefremdes, wie beispielsweise die Slide-Gitarre in "Cyanide", in den Bandsound einflechtet. So lange dabei Platten heraus kommen, die die alten Trademarks und den alten Spirit mit dem erweiterten Horizont so gut verbinden, wie es “The Dissent Of Man” tut, sollte jeder halbwegs tolerante Fan auf seine Kosten kommen.
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am 3. November 2010
Wenn man Bad Religion kennt und über die Jahre verfolgt hat weiß man worauf es ankommt bei Bad religion. Schneller oldschool Punk Hardcore mit intellektuellen Texten. Aber es ist immer wieder seit Process of Belief so als ob man es schon einmal gehört hat. Konstant gute Qualität, aber es fehlt ein bisschen die Initialzündung zum richtigen Knallererlebnis zu Zeiten vom "Generator" oder bei Songs wie "American Jesus" zu Zeiten von "Recipe for Hate", der doch etwas anderes war.
Nichts desto trotz für eien Fan ein Pflichtkauf, denn wo Bad Religion draufsteht ist es auch drin!!!
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am 24. September 2010
Bad Religion ist für mich einer der Inbegriffe des Punk Rocks welche Ihre Schiene größtenteils immer beibehalten haben und somit seid nun mehr 30 Jahren ordentlichen Punk Rock liefern. Ich habe mir das Album heute gekauft und muss sagen diese Band festigt ihren Status als eine meiner Lieblingsbands. Raue Texte, schnelle Riffs und Gitarrensolos die ins Ohr gehen und dort auch bleiben. Ich hoffe auf noch viele gute Alben dieser Band, welche es jederzeit wert ist jedes einzelne Album zu kaufen.
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am 23. Juni 2011
Das ist wie bei AC / DC.
Wenn ich ein Album von den Young- Brüdern kaufe, weiß ich im Vorfeld schon genau, was mich erwartet.
Ebenso ist es bei Bad Religion.
Nur das die Mitsingdichte enorm höher ist, als bei vorgenannten Australiern.
Die OoohŽs und AahŽs in fast jedem Song, der klare Gesang von Greg Graffin, speedige Punkrocknummern gemixt mit melodiösen und flotten Midtempo- Stücken und der kernige Gitarrensound machen BR für mich immer nocht zur ersten Adresse des californian Punkrock.
Textlich bekommen eh alle Ihr Fett weg.
Also Girls & Boys: Ich kann dieses Album nur empfehlen. Freut Euch auf die im Sommer 2011 stattfindene Deutschlandtour!

Volle Punktzahl für ein echt gutes BR- Album.
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am 28. September 2010
okay, das album konnte man sich ja schon eine woche vor dem offiziellen veröffentlichungstermin auf myspace anhören, deshalb habe ich "the dissent of man" jetzt schon mehrfach kritisch durchgehört. beim aller ersten mal anhören war ich zwar nicht enttäuscht, aber doch etwas ernüchtert. manchmal hörten sich die songs noch etwas unfertig an und der sound fiel manchmal matschig aus. falls das das letzte bad religion studio album sein sollte, dann ist es kein würdiger abschied! aber auch wenn der erste hörtest negativ ausfiel, nach einiger zeit relativierte sich der erste eindruck wieder. es ist zwar erneut nicht der große wurf, aber eine solide platte, die deutlich langsamer ist, als ihr vorgänger.

1- "the day the earth stalled": das kann ja heiter werden! für mich kein gelungener auftakt. der song ist kurz, aber dennoch zu lang. textlich klingt es nach einem monolog aus dem altersheim "erinnert ihr euch noch an die zeit als wir jung waren?". außerdem sind manche wörter unnatürlich in die melodie gepresst worden, ohne das metrum zu beachten. der song gehört zu einem der schnellsten auf diesem album, erinnert von der melodie her aber extrem an "sinister rouge". Auf sowas reagiere ich immer allergisch, deshalb 4/10 punkten.

2- "only rain": großartige hymne mit sing-along-charakter! schlechter opener, aber dafür ein sehr gut gelungener 2. song! mal melancholisch, mal energisch treibt "only rain" voran und ist dabei sogar ein bisschen verträumt. so kann's weitergehen, eine starke nummer. 10/10 punkten.

3- "the resist stance": wieder eine nummer mit hit-gefahr! das into ist auch so etwas wie eine neue idee in einem bad religion song. nämlich ein riff, das ein bisschen nach classic oder hard rock klingt. aber spätestens als brooks die drums reinknallt ist klar: es ist doch punk rock! greg singt hier wütendend und emotinal fast wie auf "do what you want" vom album "suffer". bei der textzeile "you're an archetype..." möchte man am liebsten erregt mit der faust auf den tisch hauen! klasse song, den man aber auch schon vom live album ("30 years live") kannte, deshalb musste man sich also nicht groß auf den song einstellen und wurde auch nicht mehr großartig überrascht. was ich etwas blöd fand war der "yeah yeah yeah"-chor von brett, der in der live version zum glück weggelassen wurde. sonst aber eine runde sache. 9/10 punkten

4- "won't somebody": inzwischen die 3. version dieses songs (akustik version auf "new maps of hell" deluxe album und live version auf "30 years live") und leider auch die schlechteste bisher. "won't somebody" hatte mir auf anhieb gefallen und war schon so etwas wie ein lieblingslied von mir geworden und dann hörte ich die album version und fragte mich wie man einen so coolen song noch dermaßen verhunzen konnte... es fängt schon mit dem neuen ablauf des songs an: er fängt jetzt mitten in der ersten strophe an. wo ist denn das intro hin? ohne einen einstieg wird man jetzt in den song reingestoßen und das obwohl das ursrpüngliche intro so gelungen war! naja... das musste nicht sein... doch beobachten wir weiter: der refrain ist dafür erwartet stark, da die melodie wirklich fesselt. der text ist zwar im refrain für mein empfinden etwas platt, aber ok. dann kommt nach einiger zeit das gitarren solo. da war ich dann fast schon wieder versöhnt, aber was passiert nach ein paar noten von bakers gitarrensolo? greg quietscht ein "whoooo" hervor?! fast soll denn das bitte?!!!!??! das ist doch kein party song von katy perry... völlig unpassend! leider findet des song auch kein gerechtes ende. am schluss hört der song einfach mitten drin auf und ist mit seinen 2:30 min. viel zu kurz. ich höre mir nur noch die live version an, auch wenn jay auf dieser version viel zu hoch im hintergrund singt (oder "quiekt"). 8/10 punkten.

5- "devil in stiches": wurde vorab schon im netz veröffentlicht und zum teil als die erste "single" aus dem album angekündigt. ich habe "devil in stiches" also schon längere zeit auf dem mp3 player und konnte ihn schon fast komplett mitsingen. der song ist einer der best produzierten songs auf der platte, schön harmonisch und glasklar differenzierte sounds. aber für mich fehlt da etwas die "hook" im refrain. ich dachte damals schon "nette nummer, aber das kann ja wohl nicht der beste song des albums sein". trotzdem nicht schlecht und irgendwie doch einer der besseren songs auf dem album. 8/10

6- "pride and the pallor": tja, es sinkt für sie... das niveau. mid-temp nummer mit folk andeutungen. der text enthält persönliche züge und wenn ich mich nicht täusche, wird diese geschichte von brett erzählt. ein kleines (tragisches) familienalbum musikalisch umgesetzt... ganz nett, aber kein highlight, da wie der titel schon verrät ein bisschen blass.
6/10

7- "wrong way kids": die ersten 2 sekunden dachte ich, ich würde "i want to conquer the world" hören. da haben sich bad religion wieder in ihrer eigenen musiktruhe bedient. ein ziemlich poppiger song. hört sich aber ganz cool an, wie eine surfer nummer mit ganz viel "whoa". für bad religion verhältnisse aber eigentlich nicht akzeptabel. wundert mich auch, dass greg das wort "kids" so komisch betont ("kiiiiiiidz"). auf alle fälle erkennbar nur ein lückenfüller. 7/10

8- "meeting of the minds": das intro ist eine mischung aus "germs of perfectio" und "sinister rouge". mensch, mensch, mensch! geht das jetzt immer so weiter? aber der song geht ganz schön nach vorne. treibt gut und sorgt dafür, dass die aufmerksamkeit wieder da ist. das gitarrenriff in der strophe ist richtig gut und rotzig. wenn man das intro (das gitarrenlick) und den chrorus nicht schon zu oft gehört hätte, wäre der song ein echtes schmuckstück. so nur 8/10 punkten.

9- "someone to believe" könnte, wenn man noch ein "1-2-3-4" an den anfang setzen würde, auch ein ramones song sein. viel melodie, abgestoppt gitarren akkorde und die drums mit ordentlich rite becken. wenn ich jemandem, der z.b. die beatles mag (man höre sich nur mal das "finally"-gesangs-outro an), bad religion vorstellen müsste, würde ich diesen song auswählen. ein bissche kurz, aber mir gefällt's, da mutig: 8/10

10- "avalon": der song baut sich schön peu a peu auf und explodiert dann. cool und gut strukturiert. auch nicht so breiig, wie leider bei manchen songs dieser platte. sicherlich ein mehr als nur durchschnittlicher bad religion song, der genau auf dem gleichen akkord aufhört wie "sorrow". sonst klingt der song aber ganz anders, hat mich ein bisschen von der aussage an "walk away" erinnert, was ich aber absolut positiv finde. 9/10

11- "cyanide": cyanide sind, für die, die es interessiert, salze und andere verbindungen von blausäure, die giftig wirken können und die atmung hemmen. also der song selbst ist ein bisschen so etwas wie ein liebeslied, ab und zu hört man slide-gitarren wie in "man with a mission", insgesamt ein recht ruhiges unauffälliges country/truckstop-ähnliches lied, das auf punk rock beschleunigt wurde und mir nicht besonders zusagt. der refrain erinnert ein bisschen an "live again", ist aber bei weitem nicht so gut wie "live again". würde "cyanide" auf dem album fehlen, würde es niemandem auffallen. 6/10

12- "turn your back on me" ist wieder deutlich schneller und ein klassischer minimalistischer punk rock song mit einem echt gelungenen refrain. könnte genau so auch im radio laufen, "wheels" oder "long to ruin" von den foo fighters wird ja auch gespielt. dann liefe auch endlich mal wieder was vernünftiges im radio, aber ich denke dazu wird es wahrscheinlich doch nicht kommen. fazit: solider song, schöne chöre, guter refrain, aber kein "generator". (7-)8/10 punkten

13- "ad hominem" ist "watch it die" neu aufgelegt... ein neuer text, aber das gleiche "recyclete" gitarrenriff. klar, das ist ein wuchtiges riff, das ziemlich locker das haus rockt, aber mal ehrlich, das kennen wir doch schon alle. der refrain ist besser als der von "watch it die", aber das lied insgesamt nicht. wegen plagiatverstößen ("a soft-cover version of a much harder tale") im eigenen rechtskreis nur 7/10 punkten.

14- "where the fun is" ist fast wieder ein plagiat, nämlich von "the empire strikes first". okay, aber nur die strophen. sonst ist es schon etwas anders und wirklich nicht schlecht, aber alles sehr absehbar. wen das nicht stört, sondern wie ich den song losgelöst von allem was schon mal da war betrachtet, wird dem song 8/10 punkten geben.

15- "i won't say anything" klingt aber mal sowas von nach einem rancid song. ohne witz, diese nummer könnte auch von tim armstrong geschrieben worden sein, sowohl musikalisch, als auch die lyrics! echt krass! wäre die nummer auf dem "indestructible" album von rancid gewesen, ich hätte mich kein bisschen gewundert. insofern eine echt überraschung! man hört akkustik gitarren (zugegeben, die finden sich bei rancid songs fast nie) und einen refrain, den man eigentlich wirklich am besten mit rancid zusammen aufgenommen hätte. ich finde es aber schade, wenn man eine band imitiert, die in der punk-hierarchie unter einem selbst steht. kein runder abschluss für dieses album, 7/10 punkten.

so... das war mein eindruck. kritik erwünscht und nicht vergessen: "no bad religion song can make your life complete"!

kaufempfehlung: ja, klar!
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