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am 3. März 2012
Zum Inhalt:
Ich habe Kir Royal immer nur in Auszügen gesehen, mein Vater hat stets davon geschwärmt.

Jetzt wollte ich es wissen:
Jeden Tag eine Folge, ich hätte es auf ewig weiterschauen können.
Großartige Schauspieler in noch viel großartigeren Rollen.
Wer diese Art von Humor mag, wird Kir Royal lieben.

Zur Box:
Obwohl als Jubiläums-Edition verkauft ist die Box leider nicht großartig aufgemacht.
Das Material ist relativ instabil. Die Art, wie die DVD's in der Box untergekommen sind, lässt sich sicherlich als "abenteuerlich" bezeichnen.
Jeweils links und rechts befinden sich 2 der Scheiben übereinander. Mit einem "Push-"PLastik-Knopf lassen sich diese entnehmen. Leider ist die Verarbeitung hierbei so schlecht gelungen, dass man immer Angst hat, etwas kaputt zu machen, wenn man auf einen der Knöpfe drückt.

Leider ist auch kein Booklet vorhanden, was das Box-Set wahrlich noch ansprechender gestaltet hätte.

Die Bonus-CD mit dem Soundtrack ist eine nette Zugabe.

Serie: 5 Sterne

Box: 3 Sterne

Gesamt: 4 Sterne!
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am 24. Oktober 2006
... sind die edlen Zutaten für das namengebende Getränk. Und auch Helmut Dietl hat mit erlesenen Zutaten für dieses Porträt einer Gesellschaft im Sog der Maschinerie Boulevardpresse nicht gegeizt. Als Grundlage dient das wunderbare Drehbuch, dem die exakt gezeichneten Protagonisten entspringen, verkörpert von einer Garde erstklassiger Darsteller. Dem Anspruch der Gesellschaftskritik hätte man leicht gerecht werden können, indem man mit ätzender Ironie die gesamte Bussi- Bussi- Bande, der Lächerlichkeit preisgegeben und so für Schadenfreude bei der TV- Nation gesorgt hätte. Darauf beschränkt sich Kir Royal jedoch nicht, zeigt viel mehr fein gezeichnete Charaktere, deckt die individuellen Motive auf, die hinter dem Wunsch zur Schickeria dazu gehören zu dürfen stecken. Da kommen hinter den Fassaden eine Menge Tragik aber auch niedere Beweggründe wie Gier und Geltungssucht, kühles Taktieren sowie Naivität bis hin zur Dummheit zum Vorschein. Kir Royal deckt die Gesetze und Regeln der Klatschpresse auf, zeigt dabei Manager, Politiker, gekrönte Häupter, Gastronomen & Magnaten und deren Tun als Teil des Pressebetriebes ohne diese Menschen zu verurteilen oder zu zerstören- das bleibt die Sache des Betrachters, der von Fall zu Fall selbst entscheidet. Neben der allgegenwärtigen Auseinandersetzung mit den oberen Zehntausend, handelt Kir Royal andere gesellschaftliche Auswüchse im engeren Umfeld der zentralen Figuren ab. Mona, die sich endlich emanzipiert, Baby, der zuletzt zu verstehen scheint, das er viele und vieles in seinem Leben zu kaltschnäuzig vernachlässigt hat, um immer und überall einen guten Job zu machen, die Einsamkeit im Alter, die anhand Babys Mutter eindringlich geschildert wird...

Lange vor Diana, an deren Person das Wesen der Yellow Press spätestens schonungslos entlarvt wurde, zeigt Kir Royal wie die bunten Blätter hilfreicher Segen aber auch zerstörerischer Fluch sein können, die zweckgerichtet die öffentliche Meinung manipulieren- die Geister, die ich rief...

Das Ensemble ist unschlagbar und zeigt ausgefeilte Leistungen, die weit über Niveau sind. Erstaunlich vor allem, dass von Hause aus Nichtschauspieler wie Kroetz und Hildebrand ebenso zur Hochform auflaufen, wie etwa Berger und Kubitschek, die endlich einmal ein ungewohntes Rollenfach belegen durften. Und einmal mehr gebührt der höchste Respekt einer Nebenfigur. Ernie Singerl als Mutter Schimmerlos liefert eine derartig fragile Charakterstudie ab, das es wirklich zu Herzen geht. Singerl wächst wahrlich über sich hinaus, fern ab von der gewohnten lauten Krawallschachtel auf Boulevard- und Volksbühnen.

Diese Serie ist edel bitter, dezent süß und belebend prikelnd- Kir Royal eben.
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am 20. November 2004
Endlich! Nachdem es Monaco Franze schon auf DVD gab, konnte ich es kaum abwarten nun auch Kir Royal, einen absoluten Klassiker der 80iger Jahre in meine DVD Sammlung zu intergrieren.
Jetzt weiß man, was einem der Nikolaus mitbringen kann....
Es geht um einen Klatschreporter in München, gespielt von Franz Xaver Kroetz, der mit den alltäglichen Journalismusproblemen sowie mit privaten zurecht kommen muss.
Mit dabei sind Senta Berger als Freundin Mona, Dieter Hildebrandt als Fotograf. Zahlreiche Gastauftritte von Mario Adorf oder Michaela May zählen auch dazu.
Die Geschichte ist von Helmut Dietl und ein absolutes Schmanckerl, man sollte schon genau hinhören wie schön hier die deutsche Sprache klingen kann.
Die Schauspieler sind grandios, die Geschichten unglaublich witzig und unvergänglich. Daher auch nach Jahren noch ein Genuss!
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am 10. Mai 2006
Kir Royal ist zweifelsohne ein Highlight der Fernsehgeschichte.

Durch die Überzeichnung der "Bussi-Bussi"-Gesellschaft bleibt einem zwar manchmal der Humor im Halse stecken, dennoch wird minitiös gezeigt, wie sich die damalige Schickeria verhielt - in Zeiten, als die Frauen noch Pelze öffentlich trugen, grosse Bälle stattfanden, ein F. J. Strauss und ein Herr Moshammer noch lebten.

Die Zeiten sind (leider?) vorbei, Charakterköpfe leben nicht

mehr und 3/4 der gezeigten Lokalitäten sind zwischenzeitlich nicht mehr existent - diese Mini-Serie wird bleiben.

Warum keine 5 Sterne? Bei einer Jubiläums-Edition würde ich mir mehr interessante! Extras erwarten (Schauspieler-Interviews, Set-Aufnahmen, Promi-News, Blick aufs heutige München...). Geboten wird aber nur ein Gähn-Gestammel-Interview mit Hr. Dietl - zu wenig!
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Kir Royal hatte ich bisher auch noch nicht gesehen und war wirklich überrascht. Kir Royal ist eine hervorragende Gesellschaftssatire über das Leben der Schickimickis im München der 80er Jahre. Der Klatschreporter Baby Schimmerlos, tut alles für eine gute Story. Logisch, dass hier spannungs- und unterhaltungstechnisch die Fetzen fliegen.Kein Wunder, hat sich der Regisseur doch durchaus und offen an reale Vorbilder gehalten. Diese Satire hat auch heute ihre Aktualität. Ich denke fast, dass sich heute kein Regisseur mehr trauen würde, so offen diverse Missstände in Staat und Gesellschaft anzuprangern. Z.B. ist der Ministerpräsident, der öfter vorkommt ja unmissverständlich als Franz Josef Strauß zu erkennen. Oft ist es ein bißchen wie bei La Dolce Vita, völlig überdreht und auf Medienereignisse und Stars und Sternchen fixiert. Man merkt, dass den Beteiligten die Serie Spaß macht, spielen sie ja auch eigentlich sich selbst. Mir hat immer noch am besten die erste Folge mit Mario Adorf gefallen. Die Szene "Ich sch..dich zu mit meinem Geld" ist unübertroffen. Erstaunlich auch Dieter Hildebrandt als Fotograf. Man könnte noch ziemlich weit fortsetzen, aber ich finde, wer die Serie noch nicht kennt, sollte sich spätestens hier entschließen auch mal hineinzusehen. 6 Folgen sind natürlich grade für heutige Verhältnisse ein bisschen wenig, aber dadurch ist hier nichts beliebig oder wiedergekäut. Trotzdem war ich sogar ein bißchen traurig, als schließlich alle Folgen geguckt waren..
Als Bonus gibt es noch eine CD mit dem Soundtrack und ein Interview mit Helmut Dietl.
Das muss man gesehn haben.
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am 8. August 2009
Bin seit der damaligen Erstausstrahlung ein absoluter Fan der Serie und hatte auch bereits direkt nach erscheinen der DVD Erstauflage zugeschlagen. Nach langem überlegen habe ich mir nun die Jubiläumsedition vor allem aus zwei Gründen gekauft: Deleted Scenes und wegen der CD mit dem Soundtrack.
Zu den Deleted Scenes (ungesendete Szenen) muss ich sagen dass sie mir sehr gut gefallen haben, auch die Einleitung war sehr interessant. Durchaus sehenswert.
Doch was mich absolut enttäuscht hat, und weshalb es hier von mir nur 4 Sterne gibt, ist der Soundtrack.
Dieser ist komplett von einer Vinyl-Schallplatte aufgenommen und klingt teilweise sehr kratzig.
Warum man sich hier die Mühe gespart hat auf das Original Masterband zurück zu greifen ist mir absolut unverständlich. Schade!
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am 14. September 2012
Helmut Dietls legendäre Schickeria-Serie ist nach 2 1/2 Jahrzehnten noch immer der Maßstab, wenn es um intelligente TV-Unterhaltung geht. "Kir Royal" bietet überragende Qualität auf jeder Ebene und zeigt uns - in Zeiten der allumfassenden, flächendeckenden TV-Verblödung -, wie gut Fernsehen tatsächlich sein kann.

"Kir Royal" ist als ätzende Gesellschafts-Satire von zeitloser Qualität und könnte so oder so ähnlich auch zu anderen Zeiten und an anderen Orten spielen - denn nicht nur die Münchner Bussi-Gesellschaft der 80er Jahre wird von Niedertracht und Gemeinheit, von Geltungssucht, Doppelzüngigkeit und Amoral beherrscht. Indem Dietl aber diesen ihm bestens bekannten Mikrokosmos überaus glaubhaft in Szene setzt, verleiht er seiner Serie eine universale, überzeitliche Gültigkeit.

Figuren wie den Provinzfabrikanten Haffenloher ("Ich scheiß Dich zu mit meinem Geld!") oder den ebenso großspurigen wie unterfinanzierten "Konsul" Dürkheimer ("Das Volk sieht nichts!") wird es immer und überall geben. Sie gehören zur "menschlichen Komödie", an der wir alle teilhaben, und erinnern uns in ihren Schwächen vielleicht auch ein wenig an uns selbst - traurige, letztlich gescheiterte Gernegroße, die verzweifelt um Anerkennung kämpfen und mehr sein wollen, als sie sind.

All dies wird uns von einem Darsteller-Ensemble präsentiert, dessen Gesamtleistung schlichtweg phänomenal und in der deutschen TV-Geschichte wohl auch einmalig ist. Namen wie Mario Adorf, Curt Bois, Boy Gobert, Marianne Hoppe, Paul Hubschmid, Udo Kier, Diether Krebs, Ruth-Maria Kubitschek, Harald Leipnitz, Karl Lieffen, Georg Marischka, Fritz Muliar, Charles Regnier, Erni Singerl oder Hanns Zischler sind zu nennen, aber die Liste könnte problemlos erweitert werden. Jeder von ihnen bereichert die Serie - unter vorzüglicher Regie und mit brillanten Dialogen - durch eine erstklassig Charakterstudie. Die meisten Figuren sind überzeichnet, aber eben nur soweit, dass sie noch glaubhaft und realistisch wirken.

Im Zentrum steht natürlich der grandiose Franz Xaver Kroetz als "Baby Schimmerlos", dem kein Trick zu schmutzig ist, um eine gute Schlagzeile zu produzieren. Allerdings wird er in Sachen Amoral und Niedertracht immer wieder um Längen von denen geschlagen, die er porträtiert - was ihn letztlich sympathisch macht. Wer Kroetz mit seinem Nachfolger Bully Herbig aus dem völlig missglückten Kinofilm "Zettl" vergleicht, kann übrigens eine interessante Entdeckung machen: Bully spielt lustig, ist aber unkomisch, Kroetz spielt unkomisch, ist aber lustig.
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am 20. Oktober 2009
Kir Royal, erstmals 1986 im bundesdeutschen Fernsehen ausgestrahlt (vom WDR produziert), ist eine sechsteilige Episodenserie über den Münchner Schickeria-Reporter Baby Schimmerlos und die Lebenswelt, in der er sich bewegt. Helmut Dietl (und der bald hinzugekommene Patrick Süskind) haben mit ihren Drehbüchern eine prächtige Grundlage geschaffen, und das Händchen, das Dietl dann bei der Besetzung bewies, machte die Serie zu dem großartigen Erfolg mit zahlreichen Fans, die sie bis heute geblieben ist (auch Konstantin Weckers eingängige Titelkomposition, die visuell kongenial mit einem symbolisch sich drehenden Karussell von Champagnergläsern begleitet wird, hat wohl das ihre zum hohen Wiedererkennungwert beigetragen).
Baby Schimmerlos (großartig: Franz Xaver Kroetz) ist Klatschreporter bei der Münchner Allgemeinen Tageszeitung. Zusammen mit seinem Fotografen-Kompagnon Herbie Fried (Karikaturist Dieter Hildebrandt in einer Glanzrolle) ist er ständig auf Achse, um in den angesagtesten Münchner Lokalitäten die Promis und Sternchen beim Feiern ihrer selbst aufzuspüren. Dass dabei aber nur jener, der reinkommt, drin ist, daran leidet der Kleber-Fabrikant Haffenloher (herausragend: Mario Adorf). Er wäre auch so gern "drin" - und deshalb schmeißt er sich - in Folge 1 - bei jeder Gelegenheit an Schimmerlos ran.
In den weiteren Folgen bekommen es Baby und Herbie unter anderem mit einem Hochstapler zu tun, der sich hinter diplomatischer Immunität und aalglatter Jovialität versteckt und mit Baby "das große Ding" drehen will (widerlich bis in jede Faser: Boy Gobert); außerdem suchen die beiden nach der Ex-Geliebten eines im Sterben liegenden Musikers, die sie (nicht aus altruistischen Gründen...) aus Paris heranschaffen wollen; sodann haben Baby und Herbie die einmalige Gelegenheit, eine königliche Hoheit - noch dazu ein Münchner Madl! - durchs Schlüsselloch im Hotelzimmer zu knipsen - die Dame steht aber offenbar mehr auf Kriegs- denn Liebesspiele... Schließlich hat es in der letzten Folge Babys Lebensgefährtin Mona (starker Auftritt, starke Frau: Senta Berger) satt, nur daheim zu sitzen: Sie will eine Karriere als Sängerin beginnen. Davon ist Baby gar nicht begeistert. Am Ende steht er ohne Job und Freundin da. Auf übermäßigen Genuss des Modegetränks Kir Royal erfolgt halt der Kater...
Die andauernde Beliebtheit von Dietls Serie ist bemerkenswert. Sicher liegt es auch daran, dass die Charaktere nicht eindeutig festgelegt sind, dass es - zumal bei den Progonistinnen und Protagonisten - keine einfachen Schwarz-Weiß-Schemata gibt. Ist einem Baby Schimmerlos in einer Situation herzlich unsympathisch, ja widerwärtig, leidet man ein anderes Mal still mit ihm mit. Hinzu kommt, dass Dietl es bei sechs Folgen bewenden hat lassen und die Atmosphäre der Serie mitsamt ihren Charakteren nicht in neuen Staffeln zu Tode gedreht hat.
Kir Royal zeigt auf kurzweilige, höchst unterhaltsame Weise die Glitzerwelt der oberen Zehntausend in der bayerischen Landeshauptstadt in den 1980ern, die sich ständig produzieren und nach Selbstbestätigung gieren. Dabei ist der schöne Schein alles. Dahinter verbergen sich oft Neid, Zwietracht, Missgunst, und "Freundschaften" sind nicht selten "Zweckschaften" (fällt erst der Zweck weg, ist's mit der Freundschaft aus). Dieses Doppelbödige, Amoralische, auf gut Bayerisch: Hinterfotzige, das fängt Dietl in seinen Folgen über die "Bussi-Bussi-Gesellschaft" trefflich ein, ebenso wie den Münchner Lokalkolorit. Und mittendrin ein Klatschreporter, der auch irgendwie dazugehört - denn wie könnten sich die Snobs, Sternchen und Möchtegern-VIPs vergewissern, "drin" zu sein, wenn nicht durch kontinuierliche Auftritte in den Klatschspalten der Boulevardpresse?
Die DVD-Edition bietet neben einem ausführlichen und interessanten Dietl-Interview als Extras außerdem ungesendete Szenen sowie einen (englischsprachigen) Rückblick auf Kir Royal 20 Jahre später. Als Bekümmernis ist zu vermerken, dass das Bildmaterial der auf drei DVDs versammelten Kir-Royal-Folgen nicht digital nachbearbeitet wurde; die Bildqualität ist daher nicht die beste. Kir-Royal-Fans, die nostalgische Fernseherinnerungen wieder aufleben lassen wollen, werden sich aber davon kaum stören lassen.
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am 2. Februar 2006
Ich bin normalerweise kein Fan von DVD-Boxen, aber bei dieser Sammlung musste ich einfach eine Ausnahme machen.
Ich muss zudem gestehen, dass ich vorher noch nie alle Folgen von Kir Royal gesehen habe und das obwohl ich selbst aus München komme. Aber nach diesen insgesamt 6 Folgen, bin ich absoluter Fan. Beim Ansehen krümmt man sich vor Lachen, vor allem die Rolle von Dieter Hildebrandt hat es mir angetan. Aber auch alle anderen Schauspieler glänzen in diesen Filmen. Zudem sieht man das München der 80er-Jahre und ist immer wieder überrascht wie viel sich doch in der Zeit verändert hat.
Für mich ein absolutes Highlight und eine Kaufempfehlung.
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am 5. Dezember 2013
Ob nun Mario Adorf als Generaldirektor Heinrich Haffenloher aus Kleinweilersheim bei Tauberbischofsheim, der "in Kleber macht", Boy Gobert als windiger Honorarkonsul, der an schmierigen Lokalpolitikern scheitert, Curt Bois (herrlich elend) und Marianne Hoppe (wunderbar ruppig) als sehr verspätetes Liebespaar: Gaststars, die sich heute kaum noch eine TV-Produktion leistet. Dazu Franz Xaver Kroetz, Senta Berger, der wunderbare Dieter Hildebrandt, Ruth Maria Kubitschek als Stammbesetzung. Alle vereint in hinreißenden, gar nicht schamlos übertriebenen und bis ins Detail fein gezeichneten Einzelsatiren über die hohle, eitle, dumme, blasierte, ungebildete und einfach nur lachhafte Schickeria Münchens der 80er Jahre. Viel daran hat sich nicht geändert, die Aktualität und Gültigkeit von "Kir Royal" besteht weiterhin.

Fast sehr gute Aufarbeitung auf DVD, die Audio-CD ist erläßlich, einige Extras mehr hätten zusätzlich erfreut.
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