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TOP 500 REZENSENT VINE-PRODUKTTESTERam 19. Oktober 2010
Farbe: schwarz|Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts( Was ist das? )
Nikon Coolpix
Ein relativ großes Paket kommt per Post, darin eine erstaunlich kleine Kamera. Die Maße entsprechen in etwa der Größe aktueller Smartphones allerdings einige Milimeter dicker.
Eine erste kleine Enttäuschung beim Auspacken: ein SD-Card liegt nicht bei. Bei einer Kamera im 300 Euro Bereich kann ich das nicht nachvollziehen. Zumindest eine 2 GB Karte sollte selbstredend im Zubehör drin sein. Alles andere an Kabeln (Cinch und USB) und Zubehör (Schnellstart-Einführung, Trageriemen), sowie Software (2 CDS ' Handbuch und Software)ist vorhanden. Aber nutze ich die Software? Nein. Ich habe mehrere Kameras und lege die SD-Karten direkt im Notebook ein um dann die Daten einzulesen.
Ansonsten ist die Ausrüstung anständig! Und ich habe eine Kamera in der Hand, die beeindruckend 'slim' ist. Die Haptik wirkt sehr hochwertig mit vermutlich gebürstetem Aluminium und eines sehr hochwertig wirkenden weichen Kunststoff am Schieberegler. Die Seiten erscheinen in Edelstahloptik. Sieht wirklich sehr schick, sieht edel aus! Und durch die geringe Größe ein optimaler Begleiter in kleinen Taschen oder im Jackett.
Ich habe die Nikon dann parallel mit der Canon PowerShot SX 210 genutzt und einen kompletten Tag mit beiden Geräten sowohl Fotos gemacht als auch Videos aufgenommen. Die Canon hat sehr positive Bewertungen bekommen und erscheint mir als gute Referenz mit ebenfalls 14 Megapixel allerdings mit ausfahrbarem Objektiv und fast doppelt so dick bei etwa gleichen Außenmaßen.
Ich bin leidenschaftlicher Handbuch-Nichtbenutzer und habe zunächst versucht herauszufinden, ob die Kamera selbsterklärend ist.
Die Antwort heißt für mich: Ja. Es gibt nur einen Schieber, der von links nach rechts geschoben, das Objektiv freigibt und die Kamera aktiviert. Und dann gibt es nur noch den Auslöser oben rechts. Reduce to the max! Weniger geht nimmer! Ca 2 Sekunden nach Öffnen ist die Kamera schussbereit.
Alles andere an Einstellungen geht über den Touchscreen auf der Rückseite. Die Größe des Displays entspricht dabei der eines iPhones. Hervorragende Qualität!
Ich bin ohne Probleme durch die Menumöglichkeiten durch gekommen und habe die für mich interessanten Einstellungen sinnvoll entdecken können.
Ein Problem hatte ich jedoch beim Schließen, da komme ich fast regelmäßig auf den Auslöser und hatte schnell ein Sammlung von interessanten Fotos versammelt...
Ebenfalls gewöhnungsbedürftig: das Objektiv befindet sich oben auf der linken Seite ist genau in dem Bereich, wo ich die Kamera mit den Fingern halte. Das Problem zeigt sich bei vielen Kameras dieser Bauart ist aber nach etwas Gewöhnung kein Problem mehr.
Nun zum Fotografieren.
Samstag mit der Familie an einem Oktoberwochenende. Wenig Sonne. Im Haus zeigen sich Bilder mit deutliches Rauschen bei mäßiger Beleuchtung. Auf dem Display sehen die Bilder noch sehr gut aus, aber der Computerbildschirm offenbart, dass diese Kamera ein Schwäche hat, wenn Indoor bei wenig Licht fotografiert wird. Da zeigt sich eben doch, dass das nicht ausfahrbare Objektiv nicht zaubern kann und der größere Lichteinfall bei den größeren ausfahrbaren Objektiven deutlich weniger Bildrauschen mit sich bringt. Ein klarer Punkt für die Canon, die bei dieser Situation sehr ordentliche Bilder mit sehr wenig Rauschen produziert.
Nun also mit Blitz. Die ersten Fotos haben in weiten Bildteilen ob der hellen Kleidung meiner Kinder eine deutliche Überbelichtung. Es gibt zwei Automatik-Modi. Beim zweiten ist das Ergebnis besser. Aber es gibt eine Überraschung mit der ich nicht gerechnet hätte: Fast alle geblitzten Fotos zeigen wunderbar leuchtende Rotaugen... Das trotz Rote-Augen-Korrektur...
Auch hier geht der Punkt an die Canon, mit fast keinen Rotaugen und mehr Power beim Ausleuchten des Raumes durch den Blitz.
Nun kommt die Aufgabe Zoomen Indoor mit Blitz. Und hier überrascht die Nikon! Ein aus 1,5 Metern gezoomter Gegenstand auf dem Tisch ist sofort präzise fokussiert und mit Blitz zeigt sich ein perfektes Foto! Ein Marmeladenglas mit viel Tiefe durch die Wölbung sieht in der Nikon großartig aus! Die Canon schafft es trotz mehrerer Versuche hier nicht, das Objekt scharf zu stellen. Die Farben, der Kontrast bei der Nikon sind großartig! Ein deutlicher Punkt für die Nikon.
Nun geht es nach draußen. Bei Tageslicht sind beide Kameras mit hervorragenden Ergebnissen zu erleben. Die Nikon hat allerdings keinen Weitwinkel, den die Canon mitbringt. Der gewählte Bildausschnitt in der Normaleinstellung der Nikon ist aber perfekt gewählt und punktet mehrfach im Vergleich, wenn es darum geht, anstellen, fokussieren, abdrücken. Für spontane Fotos ist die Nikon hier wieder Punktsieger.
Aber nun kommt die Nahaufnahme...
Ich habe eine Blume vor Hintergrund. Während die Canon es vermag, die Blume auch im Nahbereich zu fokussieren, gelingt dies in mehreren Versuchen mit der Nikon nicht. Immer zeigt sich ein gestochen scharfer Hintergrund jedoch das mittenausgerichtete Objekt der Begierde, die Blume, bleibt unscharf. Aus der Entfernung gezoomt zeigt die Nikon jedoch wieder ihre Stärke und liefert eher bessere Ergebnisse als die Canon.
Wer jedoch viele Nahaufnahmen macht hat hier bei der Nikon die falsche Kamera.
Jetzt kommen wir zum Filmen. Videos in HD liefern beide Kameras. Beide können während der Aufnahme die Zoom-Funktion nutzen. Im Indoor-Bereich neigt wieder die Nikon zum Rauschen, während die Canon noch gestochen scharf zu erleben ist. Die Nikon braucht einfach mehr Licht um ihre Stärken auszuspielen. Ist dieses aber da, ist die Qualität ohne Fehl und Tadel! Ein außerordentliches Lob kriegt die Nikon für ihre herausragende Audioqualität. Ich habe mehrere Sequenzen parallel mit beiden Kameras gedreht. Die Dialoge der Kinder, etwa 2 Meter vor der Kamera waren auf der Canon zum Teil nicht zu verstehen, die Nikon liefert hier perfekten Ton! Und die Bilder im Outdoor-Bereich haben mehr Farbe und Tiefe als bei der Canon.
Vor allem das Stereo-Mikrophon der Nikon ist damit absolute Spitzenklasse!
Die Funktion Motion Detection hat mich nicht überzeugt. Beim Gehen mit laufender Kamera wackelt es gewaltig. Ein sicherer Stand ist hier absolut empfehlenswert.
Was mich gewundert hat: bei der Nikon hatte ich mehrere Videoaufnahmen mit komplett unscharfem Bild. Ich habe nicht herausfinden können, woran das gelegen haben könnte. An den Einstellungen hatte ich nichts geändert, das Licht war ausreichend, und ich habe dennoch 90 Sekunden unscharfes bewegtes Bild...
Und das Fazit?
Nikon hat eine sehr hochwertig wirkende Kamera in beeindruckender Kompaktheit auf den Markt gebracht. Wer gerne selber Einstellungen vornimmt, sollte ein andere Produkt wählen. Das Einstellen auf dem Touch-Screen ist möglich, ist aber ein anderes Fotografiergefühl.
Im Indoor-Bereich bei wenig Licht, vermochte die Nikon aufgrund hohen Rauschens mich nicht zu überzeugen. Mit Blitz wird es besser, aber auch nicht wirklich überzeugend.
Wer aber wo auch immer zoomt und dann schnelle gute Fotos braucht, wird die Nikon lieben. So scharf fokussierte Zooms habe ich bisher nicht gesehen. Auch die Farbwiedergabe der Nikon ist beeindruckend. Die Fotos wirken im Vergleich mit der Canon einfach 'schöner', brillanter und farbiger.
Im Outdoor-Bereich ist die Nikon ohne Fehl und Tadel und produziert hochwertige Ergebnisse mit dem Ausrutscher unscharfer Videos, die nicht typisch sein müssen.
Wer Wert auf hohe Audioqualität legt, wird staunen über die hochwertige Wiedergabe bei dieser kleinen Kamera.
Die Übertragung von Videos an HD-Geräte über die HD-Schnittstelle funktioniert sicher tadellos in guter Qualität, aber wer hat zuhause ein HDMI-Mini-Kabel rumliegen??? Ich nicht. Und im Lieferumfang findet sich zwar ein Kabel auf Cinch für Bild und Ton, aber kein passendes HDMI-Mini-Kabel. So muss der Käufer der Kamera mindestens zwei Extras nachträglich kaufen: die SD-Karte und ein HDMI-Mini-Kabel. Das begreife ich nicht, bei einer Kamera im 300-Euro-Bereich! Da erwarte ich vollständiges Zubehör!
Und mein ganz persönliches Fazit?
Die Nikon kommt in meine Grundausrüstung! Die sehr schöne und kleine Kamera wird mich begleiten, wo immer ich schnell und spontan Bilder oder Videos machen will. Dabei werde ich keine Nahaufnahmen versuchen, sondern erfreue mich an dem perfekten Zoom! Und sie kann mehr als die aktuellen HD-fähigen Smartphones! Noch! Aber was wird in 2 Jahren sein?
Die Nikon ist nicht billig, aber bei nicht ausfahrbaren Objektiven vermutlich die Messlatte für das, was aktuell technisch machbar ist. Und das ist sehenswert!
Sie suchen eine wirklich kleine Kamera? Wollen stehen bleiben wo Sie sind? Zoomen sich das Objekt heran und wollen es scharf wieder gegeben erleben? Dann ist diese Kamera vermutlich optimal.
Fünf Sterne mag ich nicht vergeben. Da fehlen SD-Karte und HDMI-Kabel in dieser Preisklasse. Aber ansonsten erlebe ich eine sehr hochwertige Kamera, die Spaß macht, auch wenn die Rückseite viel geputzt werden will, ob der speckigen Fingerabdrücke!
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TOP 1000 REZENSENT VINE-PRODUKTTESTERam 11. Oktober 2010
Farbe: schwarz|Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts( Was ist das? )
Ich fotografiere leidenschaftlich gerne und viel. Dies ist meine erste Nikon-Kamera überhaupt, bisher hatte ich hauptsächlich Canons und Sonys und nach einem durchfotografierten Wochenende kommt hier nun meine Bewertung.

In Kurz hier einmal die Hauptpunkte, bevor es ein wenig ausführlicher wird:

+ wirklich schickes Design, super klein und leicht
+ großes und unempfindliches Display
+ intuitive Bedienung und kurze Eingewöhnung
+ einfache Einschaltautomatik
+ hohe Akkuleistung
+ Akkuladung über Strom oder USB möglich
+ viele Programme ermöglichen tolle Spielereien

- bei Dämmerlicht dauert es ein wenig bis bei Automatik das Motiv im Display ausreichend sichtbar wird
- bei Dämmerlicht werden gezoomte Bilder trotz Blitz oft nicht so scharf
- die Menüführung ist etwas verwirrend
- das beiliegende Handbuch ist auf ein Minimum reduziert

Als ich die Kamera ausgepackt hatte, musste ich erst einmal stauen. Super klein, winzig und flach. Flach? Wo fährt denn das Objektiv aus? Da war ich aber gespannt, denn Zoom sollte ja möglich sein. Ist es auch. Klappt sogar hervorragend, auch wenn dafür kein Objektiv rauszoomen muss.
Einen optischen Sucher gibt es gar nicht, ich war schonmal skeptisch, denn eigentlich nutze ich auch bei Digitalkameras immer nur den optischen Sucher. Aber auch da war ich positiv überrascht, denn bei diesem großen Display erkennt man auch genug, wenn man nur einen digitalen Sucher zur Verfügung hat.

Die Kamera ließ sich nach der Ladezeit schnell und einfach einschalten, denn dazu muss man einfach nur die Abdeckung verschoben werden. Zunächst war ich von dem wirklich großen Touchscreen-Display nicht sehr begeistert, denn ich hatte ein wenig Schwierigkeiten mit der Touchscreen-Funktion. Glücklichweise musste ich aber feststellen, dass dies reine Gewöhnungssache war, kurze Zeit später konnte ich die Kamera nämlich schnell und einfach über das Touchscreen bedienen, nur die Menüführung finde ich nicht wirklich optimal, da muss man doch ein wenig suchen.

Fotos lassen sich mit dem einzigen manuellen Knopf an der Kamera gut schießen. Die Automatikfunktion arbeitet sehr gut und effektiv, aber auch die anderen Programme machen viel Spaß. Sehr gespannt war ich ja auf die Smart-Porträt-Funktion, denn ich konnte mir nicht vorstellen, dass die Kamera wirklich automatisch das Foto in der Sekunde schießt, in der mein Objekt lächelt. Naja, so ganz klappt das auch nicht, ein leichtes Lächeln wurde zumeist nicht erkannt, da musste schon richtig gegrinst werden. War aber ganz witzig.

Die Qualität der Fotos und Videos war wirklich sehr, sehr gut! Gestochen scharf, außer bei Fotos und Videos die bei nicht optimalen Lichtverhältnissen geschossen wurden. Da hat die Qualität ein wenig gelitten, wenn es schnell gehen musste, sprich: wenn es sich nur um Schnappschüsse handelte, also ohne dass man vorher das Motiv groß ausgerichtet hat. Das fand ich recht schade, denn eine solche Kamera würde ich auch gerne einfach so für einen geselligen Abend und vielen Schnappschüssen verwenden.

Insgesamt aber eine wirklich hervorragende Digitalkamera. Ich bin sehr begeistert und habe diese Kamera jetzt immer in der Tasche (klein genug ist sie ja).
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am 17. Oktober 2010
Farbe: schwarz|Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts( Was ist das? )
An der Coolpix S80 fiel mit zuerst der Anschluss auf der Unterseite für das Stativ positiv auf. Bei einer Kamera, die gerade mal 10 x 6 x 1,5 cm klein ist und mit eingelegtem Akku ca. 130 g wiegt, hatte ich mit dieser Ausstattung nicht gerechnet. Und obwohl ich kein Freund davon bin, dass technische Geräte Richtung Bonsaigröße optimiert werden, bin ich von der S80 davon überzeugt worden, dass es auch hervorragend funktionierende und bedienbare "Minis" geben kann.

Die Nikon Coolpix S80 macht auf Anhieb einen hochwertigen und kompakten Eindruck. Außer dem Auslöser gibt es keine Bedienelemente. An- und ausgeschaltet wird die Kamera über eine verschiebbare Frontplatte, die in ausgeschaltetem Zustand Blitz und Linse schützt. Es gibt eine Abdeckklappe für das Akku/SD-Kartenfach, eine Gummikappe als Schutz der Anschlusselemente für USB und HDMI Mini Typ C - das war's auch schon.
Die komplette Bedienung erfolgt dann über den Touchscreen, der die gesamte Rückseite einnimmt. Nach dem Auspacken sollte man sich kurz mit der Schnellstart-Anleitung auseinandersetzen, um Akku und SD-Karte richtig herum einzulegen und den Zusammenbau des Lade-Adapters zu bewerkstelligen. Laut Anleitung dauert das Aufladen eines leeren Akkus ca. 3 Stunden; bei mir erlosch allerdings schon nach ca. 1 Stunde die Ladeanzeige und ich konnte loslegen.

Als bekennende Handbuch-Hasserin habe ich mir die Kamera direkt vorgenommen und das auf CD mitgelieferte Handbuch-PDF zunächst ignoriert. Wenn man schon einmal mit der Menüsteuerung über Touchscreen eines beliebigen Entertainment-Gerätes gearbeitet hat, kommt man mit dieser Kamera sehr gut zurecht. Ich finde die Benutzerführung zielführend und weitgehend selbsterklärend, kann aber auch verstehen, wenn andere Benutzer abweichende Erfahrungen machen. Es kommt hier sehr auf die persönliche "Vorbelastung" an. Das gilt auch für den Touchscreen selbst: Manchmal passiert es, dass eine Funktion nicht sofort auf Anhieb durch Antippen ausgelöst wird, aber mit fortschreitender Übung kommen solche Probleme immer seltener vor. Ich konnte jedenfalls auch ohne Handbuch sofort Fotos aufnehmen und anschauen. Besonders hilfreich fand ich die zusätzliche Infoseite, die man über ein Fragezeichen auf der Seite der Bildprogramme aufrufen kann. Die 17 Symbole erschrecken einen erst Mal und man kann sich nicht auf Anhieb vorstellen, was das alles zu bedeuten hat - muss man auch nicht. Dank des Monitors kann man sich "direkt vor Ort" hilfreiche Infos anzeigen lassen und dann das passende Programm wählen.
Das Display ist überhaupt hervorragend und verglichen mit "normalen" Kompaktkameras riesig; die Bilder werden in einer ausgezeichneten Qualität angezeigt. Auf so einer Bühne kommen auch die Entertainment-Qualitäten sehr gut zur Geltung, die diese Kamera ebenfalls auszeichnen. Es gibt mehrere eingebaute Filter, mit denen man Fotos direkt in der Kamera manipulieren und anzeigen kann. Sepia- und Blaufilter, Beauty-Retusche, Sternchenfilter für Lichtquellen, Herzchen und Schmetterlinge, die man auf Fotos malen kann (um nur eine Auswahl der Manipulationsmöglichkeiten zu nennen). Bei so etwas rollen sich einem Profi-Fotografen oder -Bildbearbeiter sicherlich die Fußnägel hoch, aber um auf einem Familienfest genervte Teenager ruhigzustellen oder (gerne auch mehrfach) im Zentrum des Interesses zu stehen, weil man sofort Bilder der Anwesenden groß und in toller Qualität herumzeigen kann - dafür ist die Nikon eben auch gut. Man sollte den "Guck-mal-was-ich-alles-kann"-Effekt nicht unterschätzen, wenn man auf einer Party Kontakte knüpfen will ;-)
Und natürlich kann man mit der Nikon Coolpix S80 auch hervorragende Bilder machen.

Man KANN, man muss aber nicht. Das ist ein wichtiger Punkt, auf den ich kurz eingehen möchte. Ich bin Grafikerin und kenne mich mit den gesamten technischen Feinheiten des Fotografierens nicht im Detail aus, aber ich bin Bildbearbeiterin und kann die Ergebnisse beurteilen, die auf meinem kalibrierten Monitor erscheinen.
Die Coolpix S80 hat 2 Automatik-Funktionen und etliche Bildprogramme. Bei schlechter Beleuchtung regelt die Automatik die ISO-Zahl selbsttätig hoch, um Fotografieren auch bei schlechter Beleuchtung möglich zu machen. Für die Laien kurz erklärt: bei einem Film würde das ein "körniges" Aussehen der vergrößerten Fotos bedeuten. Auf dem Digitaldisplay sehen diese Fotos wegen der Verkleinerung gestochen scharf und wunderschön farbig aus. Sobald man sie aber auf den PC geladen hat erkennt man beim Betrachten in Originalgröße, dass die Bilder oft unscharf, flau und "einfach nicht gut" sind. Wenn man sich zu sehr auf die Automatik verlässt (und dazu lädt diese Kamera ein), lässt man gerne die Grundanforderungen des Fotografierens unter schwierigen Bedingungen außer acht - oder kennt diese evtl. gar nicht weil man denkt, dass die Kamera das schon alles alleine macht. Bildstabilisator, Lächelkontrolle und Geschlossene-Augen-Warnung: was die Marketing-Abteilung auf die Packung schreibt mag gut klingen, garantiert aber nicht automatisch gute Aufnahmen von Omas Geburtstagsfeier oder dem Firmenjubiläum weil bei schlechten Lichtverhältnissen halt doch ein Stativ nötig sein kann. Zumindest sollte man sich die Fotos zur Kontrolle schon nach der Aufnahme auf der Kamera genauer anschauen. Man kann das Bild vergrößert anzeigen lassen und sieht dann bereits vor Ort, dass der vermeintlich tolle Schnappschuss für einen Ausdruck später viel zu schlecht ist. Vor Ort kann man neue Fotos schießen; wenn man sich auf die schönen Vorschaubilder verlässt erlebt man u. U. am nächsten Tag am PC eine herbe Enttäuschung wenn man feststellt, dass man eine komplette Serie wegwerfen kann weil die Schärfe nicht stimmt. Ich spreche da aus eigener Erfahrung.

Nach den ersten "freihändigen" Versuchen mit der S80 habe ich mir dann aber doch das deutsche Handbuch-PDF von der CD geladen und durchgelesen. Wenn man sich mit den Motivprogrammen auseinandersetzt kann man die Bildqualität erheblich verbessern.

Zum Abschluss noch einige Hinweise, die so nicht im Handbuch stehen:

Aus meiner Erfahrung heraus möchte ich den Tipp geben, die voreingestellte Hautweichzeichung auszuschalten. Ich hatte bei einer Geburtstagsfeier Portraits geschossen und konnte mir später zunächst nicht erklären, warum die Gesichter und Augen so "flach" geworden waren, der Stoff der Kleidung und die gesamte Umgebung aber normal wirkten. Das lag an der Voreinstellung. Ihre Tante freut sich ja vielleicht, dass der Teint weniger Unreinheiten oder rote Äderchen aufweist, aber es fällt schon auf, wenn das Gesicht und die Umgebung von der Struktur her nicht natürlich zusammenpassen. Aber hier gehen die Geschmäcker vielleicht auch auseinander: was dem Profi misfällt findet ein anderer vielleicht gar nicht so schlimm und erfreut sich trotzdem an den schönen Ausdrucken im Familienalbum.

Der Kamera liegt keine SD-Karte bei, man kann aber den internen Speicher von 79 MB für erste Aufnahmen nutzen. Im Handbuch liest es sich, als ob man an die Bilder nur herankommt, wenn man keine SD-Karte eingelegt hat. Es gibt aber eine Funktion, um die Fotos vom internen Speicher auf die Karte zu kopieren. Das wird aber nicht dort erklärt, wo man zum ersten Mal diese Info nötig hätte.

Beim Anschluss der Kamera an den USB-Bus wird die Kamera bei Windows wie eine Festplatte angezeigt und man kann die Bilder direkt aus dem Kamera-Ordner auf die Festplatte ziehen. Man muss die mitgelieferte Software nicht installieren. Beim Mac ist es im Moment noch so, dass die Kamera nicht auf dem Schreibtisch angezeigt wird. Dieses Problem hatte ich vorher noch nie erlebt und es hat mich sehr irritiert, dass ich die Bilder nur mit dem Nikon Transfer-Programm von der Kamera holen kann. Ich hoffe aber, dass dieses Problem bald gelöst wird; zumindest steht auf der Support-Website von Nikon, dass man an der Kompatibilität mit Snowleopard arbeitet.
Wenn man einen Card-Reader benutzt hat man sowohl unter Windows als auch mit dem Mac derartige Probleme nicht. Auch auf dem Mac wird die Karte als "Festplatte" erkannt und man kann direkt auf die Bilder zugreifen. Im Handbuch erscheint es so, dass man auf jeden Fall die mitgelieferte Software benutzen muss, das ist aber - zum Glück - nicht der Fall. So eine Kamera würde ich mir nicht kaufen wollen.

Man sollte sich überlegen, ob man zusätzlich ein Ladegerät und Akkus anschaffen will. Auf eine SD-Karte passen hunderte, wenn icht sogar tausende Fotos. Gerade wenn man im Urlaub ist wäre es Schade, wenn man zu unpassenden Zeiten den Akku erst mal laden muss. Der Akku ist während des Ladevorgangs in der Kamera; d.h. die Kamera ist lahmgelegt, solange man den Akku lädt. Da erscheint mir die Anschaffung von entsprechendem Zubehör sinnvoll.
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VINE-PRODUKTTESTERam 24. Oktober 2010
Farbe: schwarz|Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts( Was ist das? )
Rein optisch ist die Nikon Coolpix S80 sehr ansprechend und auch ihre Funktionen haben mich überzeugt. Natürlich gibt es ein paar Dinge die mir besonders gut gefallen haben und ein paar die man noch verbessern könnte.

Was gefällt
- einfache Funktionsweise (fast intuitiv), Touchscreen reagiert gut auf Berührung und auch ohne die Anleitung zu lesen, kann man die Kamera gut bedienen
- Qualität der Bilder und Videos ist sehr gut
- Kamera ist optisch sehr ansprechend gestaltet
- Die Schnellstart- Kurzbeschreibung ist leicht zu verstehen
- USB- Kabel ist angenehm lang
- Schiebeverschluss zum Ein/Ausschalten der Kamera macht einen soliden Eindruck und ist praktisch
- Übertragung der Bilder sowohl auf Windows und Mac einfach
- Kamera liegt gut in der Hand

Was hätte besser sein können
- Schutzhülle fehlt, bei dem Touchscreen eher unpraktisch (wegen Kratzer, etc.)
- Vollständiges Benutzerhandbuch liegt nur als CD bei, ich persönlich bevorzuge es als Papierbeilage, auch wenn das 'altmodisch' zu sein scheint
- Speicherkarte muss extra gekauft werden (immerhin ist interner Speicher ist vorhanden)

Insgesamt bin ich mit der Nikon Coolpix S80 sehr zufrieden und gebe ihr 4 Sterne.
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am 7. Juli 2012
Beim Kauf hatte ich gewschwankt, ob ich mir eine dritte Canon Ixus kaufe oder mal eine andere Marke. Nach einigen Wochen Test bereue ich es, nicht wieder eine Canon gekauft zu haben. Für das Abspielen der Videos am PC sollte zuerst das Programm Nikon Transfer gedownloadet werden. Die Videos werden im .mov-Dateiformat gespeichert. Wem das passende Programm auf dem Rechner fehlt (z.B. Gom Player), hat schon mal ein Problem. Man kann das Videoformat nicht auswählen. Auch nicht für Fotos, die immer in jpg gespeichert werden. Der Button für die Auswahl von Fotos schiessen oder Filmen auf dem Touchscreen ist sehr träge und reagiert oft erst beim dritten Versuch. Die Button für die Menueinstellungen reagieren schneller. Wer bei Dunkelheit Videos outdoor machen will, sollte darauf verzichten. Die Filme habe eine miserable Qualität, sofern sie überhaupt die Umgebung vernünftig aufnehmen. Das Gerät taugt nur für Tagesaufnahmen. Man muss eine ruhige Hand beim Fotografieren haben, da die Fotos sonst verwackelt sind, der Bildstabilisator taugt nichts. Ich rate weiter zu Canon-Modellen, die einen ähnlichen Preis haben. Und dann natürlich die klassische Variante: ohne Touchsreen.
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am 11. Oktober 2010
Farbe: schwarz|Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts( Was ist das? )
Nach 20 Jahren Nikon-Spiegelreflexphotographie (aktueller body: D80)ist die Coolpix S80 meine erste kompakte Nikon überhaupt. Und mein erstes technisches Gerät bzw. meine erste Kamera mit touchscreen, was erst einmal gewöhnungsbedürftig ist.
Nach einem durchphotographierten Wochenende fällt meine Bilanz positiv aus. Es ist wirklich faszinierend, dass die Kamera trotz des riesigen 3,5 Zoll-Displays und des sehr guten fünffachen optischen Zooms sehr schmal ist. Selbst beim Zoomen wird das Objektiv nicht ausgefahren, was das Photographieren schneller macht und vor allem leiser. Das absolut leise Arbeiten ist gerade bei Schnappschüssen von Menschen sehr vorteilhaft. Hier bewährt sich auch das brilliante Display, das ein unauffälliges Photographieren ebenfalls sehr erleichtert. Da ein optischer Sucher nicht vorhanden ist, ist das kontrastreiche Display auch bei sehr hellen Lichtverhältnissen - wie an diesem sonnigen Wochenende - eine optimale Sache. Und es macht wirklich Spaß, die Bilder sofort auf diesem Riesendisplay zu betrachten (egal ob Hochkant- oder Querformat, die Bilder werden immer korrekt positioniert angezeigt) - ich werde vermutlich jetzt noch weniger Abzüge machen als in der Vergangenheit. Die touchscreen-Funktion ist wesentlich leichter als gedacht. Ein leichtes Antippen genügt und klick - man kann auch ohne den mechanischen Auslöser ein Bild machen - oder eben eine Funktion im Menü wählen. Nach relativ kurzer Eingewöhnung funktioniert es so, wie es soll, selbst wenn man eher grobmotorisch veranlagt ist. Aber vielleicht ist gerade das der Vorteil gegenüber mechanischen Einstellknöpfen, -rädchen und sonstigen, heute ja meist miniaturisierten Teilen, die für große Hände ja manchmal kaum noch zu bedienen sind - beim touchscreen ist das handling wesentlich unkomplizierter.
Sehr zufrieden bin ich mit der optischen Qualität der Aufnahmen, auch wenn ich die 14 MP gar nicht ausgereizt habe. Das Objektiv ist - wie ich es von Nikon gewohnt bin - wirklich phantastisch. Das Weitwinkel erhöht den kreativen Spielraum und das Zoom arbeitet auch vorzüglich. Lediglich bei Abendaufnahmen war ich mit der Bildschärfe im Zoombereich nicht zufrieden - auch nicht bei Einsatz des Blitzes, im Weitwinkelmodus liefert die Kamera aber auch unter schwierigen Lichtverhältnissen sehr gute Ergebnisse. Hier habe ich aber noch längst nicht alle technischen Möglichkeiten der coolpix S80 ausprobiert, wie die Erhöhung der Empfindlichkeit. Die Vielfalt der technischen Spielereien und die Möglichkeiten der Bildbearbeitung, schon mit der Kamera selbst, sind sehr vielfältig. Das sehr übersichtliche Menü unterstützt hier ein unkompliziertes und intuitives learning by doing.
Last but not least: die Kamera macht viel Freude, da lächelt nicht nur "das Motiv", wie Nikon so nett in der Bedienungsanleitung schreibt..
Einziger Wermutstropfen: ausgerechnet das technische Feature, das ich als besonders sinnig empfunden habe, machte das größte Problem: der Schiebeverschluss.
Wahrscheinlich war es Künstlerpech, aber leider war trotz Kameratasche irgendetwas unter diesen Schiebeverschluss geraten, so dass bei jedem Öffnen und Schließen immer mehr und immer tiefere Kratzer auf der Kamerafront entstanden. Wirklich sehr unschön, insbesondere bei einer so schmucken, und schön lackierten Designerkompaktkamera. Wenn es eine silberne Version geben würde, würde ich daher diese empfehlen, da auf einem silbernen Gehäuse Kratzer weniger auffallen.
Update 21.12.10:
Nach 2,5 Monaten Einsatz kann ich nur eine Bilanz ziehen: ob Foto oder Film, diese Kompakte hält auch hohen Ansprüchen stand und arbeitet immer zuverlässig. Sie ist meine treueste Begleiterin, die ich in keiner Fotosituation mehr missen möchte.
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am 14. Oktober 2010
Farbe: schwarz|Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts( Was ist das? )
Ich möchte Euch meine Rezension in Stichpunkten vorstellen.
+ gefällt mir, - gefällt mir nicht

Verpackung, Inhalt
+/- Standardverpackung ohne Highlights
+ Software für Mac
+ Gutes, hochwertiges Zubehör

Bedienungsanleitung
+ Kurzanleitung sehr übersichtlich und gut erklärt
- Riesige Sicherheitsanleitung, aber nur Schnellstartanleitung für die Kamera
- Komplettes Manual nur auf CD

Kamera, Verarbeitung
+ tolles, flaches, edles Design
+ hochwertige Materialien, super verarbeitet
+ Schiebemechanismus schützt Linse und Blitz
+ Riesen Touchscreen
+ hohe Akkuleistung

Bedienung
+ Touchscreen in Sonnenlicht sehr gut ablesbar
- Touchscreen Bedienung deutlich schlechter als beispielsweise beim IPhone
- Zoomen nur über Touchscreentasten möglich, richtige Tasten, Wippe wäre deutlich angenehmer
- Unverständliche, unübersichtliche Menüführung

Bildqualität
+ sehr detailreiche, kontrastreiche Bildqualität bei Sonnenlicht
+/- Videos sind in Ordnung und haben keinerlei Ruckler, selbst in höchster Auflösung (4GB SD Card)
- Aufnahmen in Innenräumen wirken sehr verrauscht

Fazit
Im Großen und Ganzen eine interessante Kamera mit tollem Design, jedoch würde ich Sie mir nicht wieder kaufen aufgrund der nicht allzu überzeugenden Bildqualiät und der umständlichen Touchscreenbedienung. Bei dem Preis würde ich eher zu einer Panasonic aus der TZ Reihe greifen.
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am 14. Juni 2012
Optisch sehr ansprechende, kleine und handliche Kamera, mit intuitiver Menüführung und hervorragendem Touchscreen - Qualität, wie von Nikon nicht anders erwartet.

Positiv:
- schickes Design, Schiebeverschluss praktisch und solide verarbeitet
- klein, handlich, Kamera liegt gut in der Hand
- hochwertige Verarbeitung
- meist brillante Bilder und Videos (für Bedienfehler kann die Kamera nichts)
- gute Akkuleistung
- guter Bildstabilisator
- gut funktionierender Automatikmodus
- Anschluss für Stativ
- Schnelle Bildauslösung - Schnappschuss-geeignet

Negativ:
- Schutzhülle oder Kameratasche fehlt
- keine Speicherkarte im Lieferumfang enthalten
- telefonischer Kundenservice nur über eine teure 900 Rufnummer
- Betriebssystem Windows ' teilweise langsame Menüführung

Empfehlenswert:
- Displayschutzfolie
- Kameratasche

Fazit:
Entspricht meiner Erwartung einer schnellen, kleinen, unkomplizierten Kamera, die sehr gute Bilder und Videos macht, vollständig. Die möglichen individuellen Einstellungen kompensieren die Unzulänglichkeiten der Standardeinstellungen (Weichzeichnung der Haut, hohe ISO-Werte bei schlechtem Licht). Über die kleinen Mängel kann ich hinwegsehen, das Positive überragt bei Weitem (Preis-Leistungs-Verhältnis bei € 150,- sehr gut) -' deshalb 5 Sterne.
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am 26. September 2011
nach 2 Wochen ausgiebigem Test bin ich mit der Kamera insgesamt sehr zufrieden.
Nur der fordere gummierte Schieber macht unangenehme haarfeine Kratzer beim hin und her schieben.
Das habe ich allerdings bereits vorher gewußt und auf Schmutz usw. geachtet, jedoch gelangen wohl auch feinste Partikel unter den Schieber.
Deshalb einen Stern-Abzug. Ein halber wäre gerechter, aber ist ja nicht möglich.
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TOP 500 REZENSENTam 2. November 2010
Farbe: schwarz|Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts( Was ist das? )
Um meine Bewertung einschätzen zu können, möchte ich zunächst darauf hinweisen, dass ich eher zu den Menschen gehöre, welche sich freuen, wenn die Kamera möglichst viele Einstellungen automatisch vornimmt. Des Weiteren benutze ich die Kamera erst seit ca. 2 Wochen, so dass sie von mir erst in einer überschaubaren Anzahl von Situationen genutzt wurde. Zusammenfassend stellt sich mein bisheriger Eindruck wie folgt dar:

Positiv:
- schönes Design
- hosentaschengeeignet (klein + handlich)
- gute hochwertige Verarbeitung
- bei guten Lichtverhältnissen brillante Fotos
- gute Akkuleistung
- kleine Wackler werden verziehen (guter Bildstabilisator)
- gut funktionierender Automatikmodus

Negativ:
- bei Dämmerlicht - mit und ohne Blitz - merklich schlechtere Bildqualität
- vollständiges Handbuch nur auf CD
- keine Speicherkarte im Lieferumfang enthalten
- telefonischer Kundenservice nur über eine teure 0900 Rufnummer erreichbar.
- Bedienung nicht immer intuitiv

Insbesondere an der Bedienung über das Touchscreens werden sich vermutlich die Geister scheiden. Ich halte mich dafür mittelmäßig geeignet und habe mich inzwischen leidlich daran gewöhnt. Hobbyfotografen, die bereits über Touchscreenerfahrung verfügen, werden wohl mit der Bedienung problemlos zurechtkommen. Ich kann mir aber auch gut vorstellen, dass unerfahrene Personen damit größere Schwierigkeiten haben könnten.

Zu der merklich schlechteren Bildqualität bei Dämmerlicht muss noch erwähnt werden, dass die Aufnahmen jeweils im Automatikmodus erfolgten. Es kann daher davon ausgegangen werden, dass sich mit individuellen Einstellungen die Fotoqualität erheblich verbessern ließe.

Fazit:
Mir persönlich ist vor allem wichtig, dass eine Kamera hosentaschengeeignet ist und weitestgehend automatisch gute Fotos macht. Diese Anforderungen erfüllt sie insgesamt gut. Bei der Beurteilung von Kameras kann man aber nach meiner Auffassung nicht einfach in gut oder schlecht einstufen sondern nur in passt gut zu den eigenen Erwartungen oder eher nicht. Aus meiner Sicht sollte sich daher jeder mögliche Käufer intensiv mit den jeweiligen Vor- und Nachteilen der verschiedenen Kameramodelle auseinanderzusetzen und dann entscheiden.
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