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am 15. Januar 2016
Blixa Bargeld ist einfach genial - wenn auch seine Austrahlung im Alter nachgelassen hat ,so ist er meiner Meinung nach der Intelligenteste Musiker Deutschlands .Seine Art mit Worten zu spielen ist Einmalig .Seine Metaphern unnachahmlich .Ich habe Neubauten schon zwei mal Live gesehen und würde es immer wieder tun .Es war beide male ein echtes Erlebniß . Wobei mir die älteren Sachen etwas besser gefallen wie Selbstportrait mit Kater und vor allem Perpetuum Mobile . Selbst nach so langer Zeit sind sie immer noch spitze . Ein Muss für alle Freunde anspruchsvoller Musik - Torben Strauch
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VINE-PRODUKTTESTERam 12. November 2010
Hier ist sie also, die mittlerweile vierte Werkschau der Einstürzenden Neubauten. Wer hätte das gedacht, als die erste Platte der Strategien gegen Architekturen erschien? Bei Ende Neu stand bekanntermaßen viel auf der Kippe, aber sie haben sich neu definiert und haben seitdem einige kleine Meisterwerke hervorgebracht. Auch wenn sie nicht mehr so archaisch und brachial daherkommen wie in ihrer Anfangszeit.
Beleuchtet wird dieses Mal die Phase, als die Neubauten mit ihrer Supportergeschichte angefangen haben, die ziemlich zeitgleich mit dem Ausstieg Blixas bei den Bad Seeds fiel. Es gibt, wie schon Tradition in dieser Strategien-Reihe, viele unveröffentliche Stücke, oder wo auch vorhanden, Live oder andere besondere Versionen. Und was ich noch hervorheben möchte, ist wieder einmal, wie eigentlich üblich bei den Neubauten, das gelungene Artwork und das sehr informative Booklet.
Mit dieser Werkschau jedenfalls haben die Neubauten einmal mehr bewiesen, dass an ihnen so schnell kein Vorbeikommen ist. Nicht in der deutschen Musikszene, und nicht bei Leuten, die auf Wortspielereien, intelligente Texte und innovative Musik stehen. Als Industrial kann man die Neubauten nicht mehr bezeichnen, sie haben vielmehr einen eigenen Musikstil erschaffen, einen eigenen Kosmos sozusagen.
Der Mix aus bekanntem, der Allgemeinheit zugänglichem Material und vielen Supportersachen ist mehr als gelungen. So bekommt der Ottonormalfan auch einen Einblick in die Musik, die die Neubauten fernab offizieller Alben machen. Und die Neubauten sind fleißiger denn je. Und erschaffen Perlen. Dass auch 'Susej' es geschafft hat, finde ich sehr gut. Es ist für mich nicht nur das Highlight auf der 'Alles wieder offen', sondern auch dieser Werkschau. Einer der stärksten Songs, die die Neubauten je gemacht haben und in dieser Intensität, die nicht einmal augenscheinlich ist, mich an 'Armenia' erinnert. Ein Lied, welches dich nicht mehr loslässt, hat es dich einmal gepackt. Auch Blixas Sprachqualitäten tun ihr übriges dazu. Was er in manchen Texten ausdrückt, bekommen andere in Kurzgeschichten nicht hin. In diese Kategorie gehören ebenso 'Grundstück' wie auch 'Ein leichtes leises Säuseln'.
'Good morning everybody' oder auch 'X' sind Sachen, die ich vorher nicht kannte, die aber sofort Eingang in meine Gehörgänge gefunden haben. Dass die Neubauten eines Tages richtige Songs schreiben werden, hätten wohl sie selber nicht einmal vermutet. Aber gleichweg, wie experimentell oder songwriterhaftig sie daher kommen, sie haben Musik neu definiert. Oder nur andere Klangräume gefunden. Sie sind mit Sicherheit nicht des Schöpfers Lieblingsband, wie Blixa, in seiner für ihn eigenen Art beim Berliner Konzert behauptet hat, aber sie sind eine Band, ohne die die letzen 30 Jahre in der Musikgeschichte langweiliger gewesen wären. Sachen wie die Musterhaus oder auch Grundstückgeschichte sind ein wenig speziell für den Massenmarkt. Aber worauf hätten sich den Band wie unter anderem Nine Inch Nails berufen sollen? Die Wirkung dieser Musik auf den Einzelnen mag unterschiedlich sein, aber die Neubauten sind, was sie sind. Einstürzende Neubauten. Sie zerstören und bauen neu wieder auf. Sie erschaffen Schönes, reißen es wieder ein, um dann wieder noch etwas Schöneres zu erschaffen.
'' wir müssen alles rückwärtsgängig machen''
Sollte es wirklich eines Tages so kommen, dass dieser Bitte Blixas entsprochen wird vom Angesprochenen, so wird dieser dann hoffentlich die Neubauten verschonen. Denn ich möchte mir immer wieder den Kopf zerbrechen über Zeilen wie 'Ich treibe Inzest mit den Sternen''.
'' wir müssen nach hause gehen''
Noch nicht. Die Einstürzenden Neubauten sollen uns wenigstens noch Teil 5 ihrer Strategien gegen Architekturen geben.
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am 3. November 2010
Einstürzende Neubauten, 2002-2010. In dieser Zeit veröffentlichte die Gruppe so viel Musik wie in den 21 Jahren zuvor niemals. Perpetuum Mobile, Grundstueck, Alles Wieder Offen waren die (regulären) Studioalben, The Jewels war eine Dreingabe, es gab ganze acht Musterhaus-Veröffentlichungen, es gab Konzerte im Palast der Republik und eine zugehörige DVD, es erschien eine Biographie (sehr zu empfehlen). Das alles vor dem Hintergrund des viel beschriebenen Supporter-Prinzips: Willige Kunden bezahlen das Album vorher, geben etwas mehr Geld als eine CD an sich kosten würde. Und erhalten Einblick in die Produktionsprozesse oder exklusive Downloads (wie die famose Airplane Minatures-EP in Phase II), schauen in Webcasts direkt im Studio bei Aufnahmen zu. Die Band hat ein Prinzip entwickelt, das dem geneigten Fan ein "Rundum-Sorglos-Paket" bietet. Und dabei, so ganz nebenbei, drei ihrer schönsten Alben veröffentlicht.

Strategien Gegen Architektur IV fasst nun die Schaffenszeit zusammen, erzählt die Geschichte der Neubauten im dritten Jahrzehnt ihres Bestehens. Die einzelnen Titel sind im bewährten Verfahren rar, live eingespielt oder irgendwie sonst "anders" als auf den Studioalben. Es ist nicht einfach eine Best Of-Compilation, sondern ein detailreicher und lohnenswerter Überblick. So bildet eine 4:31min lange Version von Perpetuum Mobile den Start, dem Stück also, welches eigentlich 14:14 dauerte, dann auf 13:42 gekürzt wurde und nun fast radiotaugliche Länge hat. Es folgt die vollständige Version des Titels "Selbstportrait mit Kater", bislang den Supportern der Phase I vorbehalten. "Youme & Meyou" hört man in einer famosen Liveversion und findet sich zwei Stücke später bei einer verpassten "Party in Meck-Pomm", definitiv dem lustigsten Stück, das die Band jemals aufgenommen hat. Der Leitsatz "Niemand hat mir irgendwas, irgendwas davon gesagt" spukte lange nach dem legendären Entstehungstag dieses Songs in vielen Köpfen der Supporter umher und es tut gut zu sehen, dass die scheinbar so ernsten Neubauten es wagen, diese musikalische Hommage an Ton Steine Scherben zu veröffentlichen. "X" gibt es in der Version mit Judith Holofernes, die zufällig im gleichen Studio mit ihrer Band aufnahm. Aber nicht so böse klang, wie die Version auf dem ersten Supporter-Album. Highlight der ersten CD ist das am Ende platzierte "Palast der Republik". Unterstützt von einem 100köpfigen Chor, spielen die Neubauten das Gebäude selbst. Der Palast als Instrument, das hätte sich Honecker nicht gedacht. Ein musikalisches Stück Erinnerung an diese leider abgerissene deutsche Nachkriegsgeschichte.

Die zweite Scheibe präsentiert in ähnlicher Manier Perlen der letzten Jahre, vor allem aus Phase III, deren "Sendezeichen", eine Art Jingle, enthalten ist. Hier werden die Jewels "Jeder Satz mit ihr hallt nach" und "Magyar Energia" vorgestellt, letzteres in einer verlängerten Version. Ebenso enthalten ist das bislang der Supporter-Version von "Alles Wieder Offen" vorbehaltene "Birth Lunch Death", das einst aus einer Liveimprovisation in San Francisco hervorging.
Und dann, nachdem Bertolt Brecht erklärt hat, warum wir keine Mobiltelefone brauchen, wird es wirklich interessant: aus allen "Musterhäusern" schnitt man eine "Ausstellung" zusammen. Beginnend mit einer Kurzversion des eigentlich fast 45minütigen Anarchitektur, geht es in "Et Cetera" querbeet durch alle 8 Alben. Man hört die Klavierversion des zum Klassiker gewordenen "Die Befindlichkeit des Landes", man hört Bassfedern und Stimmen und Unglaublichen Lärm. Dies alles geht in das Singen der Weingläser des letzten Musterhaus über, aus dem "Tohu Wa Bohu" herausklingt und diese Zusammenstellung beendet.

Für Neubauten-Fans und selbst für Supporter, die "alles haben", lohnt diese Zusammenstellung allein ob der großartigen "Party In Meck-Pomm" und der "Musterhaus-Ausstellung". Und musikinteressierte Menschen sollten den Neubauten hier gerne ein offenes Ohr leihen, ohne zu erwarten, dass das alles noch kracht wie früher. Es sind wunderbar kunstvoll ausgestaltete Stücke, hervorragend gespielt und voller kleiner Klangtüfteleien. In glasklarer Produktion, die ohne Loudness-Wahn auskommt, auch das sollte erwähnt werden.
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am 6. August 2012
Alle paar Jahre wird stillgehalten,einmal tief eingeatmet und ein neuer Teil der Strategien gegen Architektur veröffentlicht.Der Gesamteindruck präsentiert eine Band,die sich in den letzten Jahren auf einem durchgehend qualitativ hohen Zenit ihres Schaffens befand.
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