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am 13. November 2010
Genau 1 Jahr nach der nur teilweise geglückten Cd "Lava" präsentieren sich Simone Kermes und Le Musiche Nuove mit ihrem neuen Album wie ausgewechselt: Zunächst ist sehr positiv zu vermerken, dass das Ensemble nun mit 6 Violinen spielt, was einen wesentlich runderen und ausgewogeneren Begleitklang schafft. Doch vor allem die Primadonna wirkt erstaunlich gereift, scheint bei aller Virtuosität einen neuen verinnerlichten und intimen Tonfall bar früherer Manierismen und Übertreibungen gefunden zu haben, den man so bisher bei der Sängerin nicht kannte.
Nicht hoch genug kann die Auswahl der völlig unbekannten, jedoch durchweg von allerhöchster kompositorischer Qualität zeugenden Arien gelobt werden. Schwer zu sagen, welche am schönsten ist: Bononcinis herrliches "Ombra ma fu" (die Vorgängerkomposition zu Händels berühmteren aber nicht unbedingt beeindruckenderem Largo), eine atemberaubende Koloraturgaloppade A.Scarlattis für den 18-jährigen Farinelli oder das Zeit und Raum gleichermaßen überwindende höchst ergreifende Lamento seines Bruders Riccardo Broschi?
Eine traumhafte CD für die einsame Insel- uneingeschränkte Kaufempfehlung.
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am 3. Dezember 2010
Insgesamt ist die vorliegende CD wirklich sehr gelungen. Es sind darauf einige wunderschöne Arien enthalten und Kermes singt - wie immer - brillant. Ich kann mich deshalb den positiven Voten meiner Vorrezensenten voll anschließen. Dass ich dennoch eine eigene Rezension verfasse, hängt mit zwei kleinen Kritikpunkten zusammen, die ich dann doch noch anführen möchte, weil sie einen minimalen Schatten auf den Gesamteindruck der vorliegenden Aufnahme werfen:
Zunächst einmal habe ich hier - zumindest laut amazon - eine "Limited Edition" erworben, bekam allerdings eine ganz normale CD, auf der auch nichts von einer "Limited Edition" vermerkt war. Die Qualität und Aufmachung des Booklets entsprachen herkömmlichen CDs und sind nicht vergleichbar mit Jarousskys Caldera- oder Bartolis Sacrificium-Album. Was ist also das Besondere an dieser "Edition"?
Ferner wurden die Arien zwar abwechslungsreich ausgewählt und ohne Frage meisterhaft interpretiert, allerdings hätte ich mir mehr virtuose Arien gewünscht. Ich wiederhole mich gern: Kermes ist in punkto Virtuosität ein nahezu singulärer Glücksfall in Bezug auf die Interpretation von Barockmusik. Und wenn man sie hier in Scarlattis Bravourarie "Torbido irato e nero" hört, dann wird einem bewusst, dass es kaum eine zweite Künstlerin auf dieser Welt gibt, die so etwas derart perfekt singen kann. Daher ist es schade, dass nicht ein oder zwei weitere Arien dieses Kalibers auf dem Album enthalten sind.

Trotzdem: Ein tolles Album, das nur die absolute Kaufempfehlung verdient, denn besser kann diese Musik einfach nicht gesungen werden.
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am 25. November 2010
"Jommelli" schreibt in seiner Besprechung, die CD LAVA sei nur teilweise geglückt. Das finde ich nicht. Es ist nicht die Anzahl Streicher, die für die Qualität einer Aufnahme steht, sondern die interpretatorische Ernsthaftigkeit und nicht zuletzt der bedingungslose Furor, mit dem sich alle Beteiligten ins Zeug legen. LAVA ist direkter, ungeschönter als "Colori d'amore", aber bietet auch eine Fülle wunderbarster Arien, von denen nur das zauberhafte "Morte amara" (Porpora) oder Pergolesis "Mentre dormi" - in Kermes' Interpretation eine der schönsten Arien, die das 18. Jahrhundert zu bieten hat - genannt sein sollen.
"Colori d'amore" ist quasi "Kermes für Fortgeschrittene". Ausser dem Trompeten-"Reisser" "Ondeggiante Agitato" und dem schwungvollen "Fiamma ignota", entwickeln die anderen Stücke ihre volle Schönheit vor allem beim mehrmaligem Hören - und geben dafür von Mal zu Mal mehr von ihren musikalischen Geheimnissen preis. Für mich eine der Höhepunkte: das traumhaft-traumwandlerische "Sonno", ein Stück Musik zwischen Wachen und Träumen. Oder die Einleitung zu "Torbido", die bereits Mozarts "Soave"-Terzett aus "Cosi fan tutte", vorwegnimmt, und, und, und... Kein Zweifel: Jedes Hören dieser CD ist eine erneute, unglaubliche Bereicherung.
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am 26. Oktober 2011
Durch die Echopreisverleihung bin ich auf diese Rarität gestossen. Eine sehr schöne Sopranstimme mit einer angenehmen Klangfarbe ist schon herrlich aber keine Seltenheit. Simone Kermes aber ist durch ihre Arienauswahl neben Vivica G. und zwei drei Anderen einzigartig. Die von ihr ausgewählten Komponisten kann man fast nirgends hören, deshalb soviele Ersteinspielungen. Einfach herrlich. Das gilt genauso für LAVA.
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am 10. April 2012
Ich würde ja gern, aber ich kann mich der allgemeinen Lobhudelei hier nicht wirklich anschließen. Und das, obwohl ich ein großer Liebhaber dieser Musik bin und die Auswahl auf dieser CD ganz fantastisch finde.

Aber mit Frau Kermes' Singen kann ich mich nicht zu 100% anfreunden, und zwar um genau zu sein, mit ihrer Mittellagen-Technik. Leider ist die ganze Mittellage sehr brustlastig gesungen. Dadurch entsteht etwa bei c'' ein deutlich hörbarer Bruch in der Stimmfarbe, der so überhaupt nicht zu ihrem leichten Kopfregister passt. Darunter klingt sie mitunter fast wie eine Pop-Sängerin. Oder anders ausgedrückt, ihr Registerausgleich ist gelinde gesagt überdenkenswert. Was darüber hinaus vor allem in der Mittellage und um das obere Passaggio herum gut zu hören ist, ist dass ihre Vokale stark verzerrt sind. Anstatt die hellen Vokale e und i etwas abzudunkeln und die dunkleren (o, u) etwas aufzuhellen, klingen bei ihr häufig die "o"s wie "u" (z.B. im Wort "tomba") und wie zum "Ausgleich" dafür die "e"s immer mehr als geschlossen und sehr nasal. Auch und gerade die Offenen, wie in "procelle" oder "stelle". Was ist aus dem "chiaroscuro" geworden? Dass das in der Mittellage schwer ist, ist auch nichts Neues, aber... hier leidet die Aussprache doch ziemlich. Das klingt zwar sehr kleinlich, aber ein Sänger bzw. eine Sängerin kann da beim Zuhören durchaus Beklemmungen bekommen -- und ein Kehle-Eng-Gefühl muss beim CD-hören nicht unbedingt sein. Frau Kermes singt mit viel Gefühl, aber leider nicht immer mit der dazu gehörenden Kontrolle.

Zudem ist fast überall zu hören, dass sie in den Koloraturen viel Luft "rausbläst". Das will nicht heißen, dass die Koloraturen klingen wie "ha-ha-ha" (man ersetze "a" durch den zutreffenden Vokal). Aber man hört teilweise doch sehr stark aspirierte Ansätze bzw. Legatos. Interessanter Weise entsteht genau dadurch bei "Ondeggiante, agitato il pensiero" ein faszinierender Schwebe-Effekt beim Triller zusammen mit der Trompete...

Insgesamt möchte ich nicht sagen, dass die CD unhörbar ist. Diese technischen Schwierigkeiten fallen nur leider immer wieder -- gegenüber dem sehr gut interpretierten und auch technisch sicher gestalteten und gesungenen (!) überwiegenden Teil -- auf.

Ich vergebe hauptsächlich deswegen noch 3 Sterne,
- weil die Repertoire-Auswahl hervorragend ist
- weil das Ensemble sehr ansprechend musiziert
- und weil (bei allen Eigenheiten ihrer Technik) Frau Kermes' musikalische Interpretation zum Besten gehört, was derzeit auf dem CD-Markt zu finden ist.
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am 17. April 2011
Das outfit ein Knaller, die Schuhe eine Wucht, dann kommt schnell ein Etikett zustande: vulkanischer Barockstar ( Hagedorn in der ZEIT) und eine Erwartungshaltung kann entstehen: da muss es doch immer krachen.

Und wenn sie dann innige Stücke singt, wie in dieser Produktion. Wenn sie dann ein Tränchen bei ombra mai fu verdrückt.

Da sind dann solche Etiketten gefährlich.

Ich glaube,man wird Frau Kermes nur mit einem Etikett gerecht: ein lebendiger Mensch. Dann gehört dort alles zu. Gefühlsausbrüche in jeder Beziehung. Äusserste Zartheit und heftige Wutaufwallungen.

Wenn man sie sieht, wird dies absolut deutlich: Frau Kermes taucht tief in die Rolle ein, ist ganz die Figur,die sie besingt, muss sich immer wieder da herausholen. Bei sehr empfindsame Partien, die sie selbst tief berühren, ist im ersten Moment der Beifall ein Schock ,sie weicht zurück.

Das macht die Grösse ihre Kunst aus.Die Wahrhaftigkeit der Darstellung.Koloraturen können auch andere singen, aber sich zu einer umfassenden Lebendigkeit bekennen, das können nur ganz wenige- die Weltstars.

Davon ist sie eine.
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am 10. Juli 2014
Was soll man sagen? "Ombra mai fu" von Bononcini ist einfach nicht zu übertreffen, in dem was man mit "anrührend" meint.
Auch sinst sind viele tolle Arien auf dieser CD vereint. Überaupt ist die CD mit dem einleitenden Text ein tolles "Gesamtpaket", was sich gegeüber "Musik herunterladen" durchaus lohnt.
"Ombra mai fu" in dieser Fassung und von dieser wunderbaren Solistin vorgetragen - man muss es einfach gehört haben!
Apropos Solistin. Ich kann mir vorstellen, sie kommt besonders mit ihrem Timbre- was nicht "zu weiblich" ist- dem recht nahe, was man sich als Klang des männlichen Soprans der Barockzeit so vorstellt. Aber nun, niemand kann es wirklich wissen.
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am 15. Dezember 2010
Ist in jeder Beziehung großartig. Herrlicher Ausdruck in den langsamen Teilen. Unheimlich virtuos und intonationssicher in den Koloraturen. - Ein Genuß!!
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am 19. November 2011
Ein auditiver Hochgenuss, von Anfang bis Ende. Die Klarheit und vor allem Mühelosigkeit ihrer Stimme sind beeindruckend, die instrumentale Begleitung perfekt. Empfehlenswert. Aus diesem Grund 5 Sterne.
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am 11. Dezember 2015
Simone Kermes ist Garant für qualitativ hochwertige Barock-Interpretationen. Das kleine Ensemble lässt ihr dafür genug Raum.
Absolute Kaufempfehlung erst recht zu diesem Paketpreis. 3 für 15€.
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