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Diablo III
Plattform: PC|Version: Standard|Ändern
Preis:14,96 €+ Kostenfreie Lieferung mit Amazon Prime


am 31. Januar 2016
Habe schon D1 und D2 mehrmals komplett durchgezockt und ich muss sagen Diablo 3 gefällt mir sehr gut. Grafisch sehr ansprechend gemacht und es stellt sich auch bei mir gleich wieder das gute alte Diablo Feeling ein. Ich habe mir gleich D3 inklusive RoS gekauft, da es im Bundle sehr günstig war. Mein aktueller Patchstand ist 2.40.

Die Story ist wie immer sehr schön erzählt und schon nach kurzer Zeit identifiziert man sich mit seinem Helden. Mein Tipp: Kopfhörer benutzen. Macht eine super Atmosphäre und man taucht ganz in die Story ein. Ich habe gleich mal die erste Nacht bis 3 Uhr morgens durchgezockt'

Das Spiel ist wesentlich leichter als D1 und D2. Ich habe mit dem Kreuzritter die Kampagne auf Normal problemlos durchgespielt ohne auch nur einmal zu sterben ' das war bei D1 und D2 wesentlich schwieriger (ich denke mit etwas Nostalgie an den guten alten Butcher in D1 zurück ' 'Ahhh ' Fresh Meat'').

Auch ist die Droprate von seltenen und legendären Items wesentlich höher, sodass man sehr schnell eine super Ausrüstung bekommt.

Das Spiel ist daher IMHO eher an den Casual Gamer ausgerichtet, der sich gerne unterhalten lässt und sich nicht durch hohe Komplexitäten wühlen will. Da zähle ich mich dazu. Das ist wahrscheinlich auch der Grund, warum ich das Spiel toll finde :-)

Auch mit der Online-Registrierung habe ich keine Probleme ' im Gegenteil. Mein Rechner hat kürzlich die Grätsche gemacht. Neuen Rechner aufgesetzt, angemeldet, Game geladen und weiter gings. Auch die Performance ist super ' keine Lags, etc. feststellbar.

Alles in Allem eine klare Empfehlung von mir. Jetzt muss ich aufhören ' der Skelettkönig ruft'
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am 28. November 2015
Bevor ich zur eigentlichen Bewertung komme möchte ich klar stellen das sich diese Bewertung auf D3 ohne AddOn bezieht. Leider scheint es einige Rezensionen zu geben die dies nicht trennen. Zum Zeitpunkt meiner Rezension kostet D3 20€ und Patch 2.0 ist lange erschienen.

D3 hat für mich einige Stunden extremen Spielspaß geboten. Sowohl die Präsentation (Grafik, Sound, Design, Karten) sind extrem gut, als auch die erzählte Story. Letztere hat mich sehr überrascht, da ich einem Hack & Slay wie D3 keine dermaßen gute Story zugetraut hätte. Ganz besonders die Zwischensequenzen sind umwerfend gut.

Wer gerne seinen Charakter ausbaut ist hier natürlich auch richtig. Das sammeln von Items, verbessern des Charakters und steigern der eigenen Stärke macht D3 mindestens genau so gut wie jedes MMO-RPG. Besonders wer das Spiel mit Freunden spielen möchte, sollte sich D3 zulegen. Gerade in einer vollen Gruppe entfaltet das Spiel einen besonderen Reiz.

Gewöhnungsbedürftig dürfte dagegen die Steuerung für Neueinsteiger sein, da diese nicht über WASD erfolgt. Mein größter Kritikpunkt ist allerdings die Langzeitmotivation. Nachdem die Story durchgespielt ist, die hohen Schwierigkeitsgrade ausprobiert sind und jeder Missions-Typ einmal gesehen wurde, verliert das Spiel seinen Reiz. Immer offensichtlicher machen sich die repetitiven Abläufe bemerkbar und der Spielspaß wandelt sich in ein Arbeitsgefühl.

Dazu sei gesagt: D1 und D2 waren Spiele die lange gefesselt haben, somit muss sich D3 die Bewertung der Langzeitmotivation gefallen lassen. Zu dem ist D3 ein Online-Spiel, die generell länger Spaß machen sollten als ein Singelplayer, der einmal durchgespielt wird.

Wer gerne diesen "grind" hat wird diesen Kritikpunkt natürlich nicht verstehen können. Für einen Preis von 20 Euro spreche ich aber gerne eine Kaufempfehlung wegen der tollen Story aus und der Möglichkeit, diese mit Freunden zu erleben. Wem die Story aber egal ist, alleine spielt und sich mehrere hundert Stunden Spaß erhofft, sollte sich den Kauf sehr gut überlegen.
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am 17. August 2014
Am Anfang ist es ein gutes Spiel gewesen und hat mir viele Stunden Spaß gebracht. --> Deswegen der 2te Stern
Nach der Einführung des Ingame-Online Stores, dem Entfernen von diesem, und der Einführung der Erweiterung ist die Spielbalance so vollkommen zerstört worden, dass man das Spiel höchstens noch offline (geht ja nicht) spielen kann. Da das Spiel aber komplett auf Multiplayer ausgelegt ist, wird auch das Spielen alleine sehr schnell fade.
Schade Blizzard...es hat so schön angefangen...
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am 19. August 2014
Hallo!

Ich weiß nicht, wies anderen ging, aber irgendwie war ich leicht enttäuscht. Klar, es war das Spiel, das man in etwa erwartet hat. Sicher waren einige optisch ansprechende Dungeons, trotzdem hat es mich nicht wie im Vorgänger animieren können, das Spiel imemr wieder neu zu spielen. Ich hab echt keine Ahnung, worans lag. Vielleicht an den komischen Skilltrees? Schwer zu sagen... ich denke mal, ich fühlte mich zu wenig individuell. Ansonsten... im Spiel gibt es die gewohnten Charaktere wie den Schmied, den Runenmeister oder wie der hieß... soweit also alles bekannt. Trotzdem wars mir bischen zu wenig Neues.
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am 22. April 2014
Damit keine Missverständnisse aufkommen. Sowohl Teil 1 als auch 2 habe ich mit den jeweiligen Add-Ons unzählige Stunden gespielt und damit eine gewisse Erwartungshaltung gehabt.

Aufgrund der Rezensionen nach dem Erscheinen habe ich mir das Spiel nicht gekauft, sondern erst vor kurzem zugeschlagen. Vom Grundsatz sind ein paar gute Ideen mit dem aktuellen Patchstand vorhanden und das alte Gefühl der Jagd nach besseren Items hat sich schnell wieder eingestellt. Die Grafik könnte etwas düsterer sein aber solange sie nicht in den Comicstil verfällt will ich nicht meckern.

Skillpunkte selbst zu verteilen vermisse ich persönlich nicht, dafür gibt es meines Erachtens
a) die Paragon-Level und
b) erinnere ich mich noch mit Grausen an die Zeit in Teil 2 als ich Charaktere neu anfangen musste, weil existierende für die hohen Schwierigkeitsgrade falsch geskillt war

Es droppt deutlich mehr und besser als noch in Teil 2, allerdings fällt die Story recht dünn aus und der 4. Akt ist ein Witz von der Spieldauer.
Verbesserungswürdig ist aus meiner Sicht die Option Multiplayerspielen beizutreten d.h. aus einer Liste selbst auszuwählen.

Alles in allem ein echt netter Zeitvertreib für mich als Gelegenheitsspieler
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am 23. Juni 2012
Nach ca.300h Diablo3 habe ich so viel Spielzeit wie auch mit D2classic+LOD mit dem Titel verbracht und möchte abschließend Diablo3 1.05 nochmals Rezensieren.
Da viele der 1-2 Sterne Bewertungen , wenn nicht fast alle hier noch aus 1.00-1.02 stammen und kein aktuelels Bild von Diablo3 abgeben.
Gleich Vorneweg:

Für wen ist D3
1.) Gelegenheitsspieler die Diablo1+2 noch nicht kennen und 2-4h die Woche gemütlich Monster schnetzeln wollen und dabei 40h Spielspaß für ca. 40Euronen als angemessen ansehen.
2.) Diablo2 LOD Veteranen, die D2 hauptsächlich im Multiplayer Ladder und PvP gespielt haben und auch in D2 schon rege am handeln über Foren waren. Spieler die Herausforderung in PC Spielen darin sehen, wo andere überfordert schon vorher aufgeben. Z.B Ziele wie Paragon Level 100 ,
1 Milliarde ingame Gold, 5 Selffound Inferno clear chars oder 300K Screendamage. Das sind Spieler, die Spiele nicht spielen, sondern der „sportlichen“ Herausforderung wegen suchten (nicht im negativen gemeint).

Für wen wird D3 eine Enttäuschung
1.) D2 Veteranen die hauptsächlich im Singleplayer mit Pluggy gespielt haben und sich in jahrevoller hobbyarbeit ihre Charaktere bis ins Detail modeliert haben.
2.) Für jeden der ein gutes Rollenspiel mit Tiefgang von Skyrim oder Baldurs Gate erwartet
Diablo3 ist an sich kein Rollenspiel sondern ein sehr modernes fast seelenloses Hack&Slay. Nachdem man in 13h die Hauptstory und anschließend nach ca 40h Inferno mit dem ersten char zum ersten mal durch hat, geht es eigentlich nur noch um schneller,höher,weiter. Mehr Gold, mehr Schaden, mehr Resistenzen, mehr Leben, mehr Killspeed ,mehr magicfind…. Das hat wie gesagt nichts von Rollenspiel sondern fast von „sportlichem immer weiter verbessern“

Ich denke es ist wichtig hier zu differenzieren , dass Diablo3 nicht objektiv als sehr schlecht oder überragend gut eingeschätzt werden kann , sondern je nach Zielgruppe mehr oder weniger die Geschmäcker trifft.

Zum Spiel selbst.
Nach Patch 1.05 sind fast alle Kritikpunkte der meisten 1 Sterne Rezensionen aus früheren tagen Vergangenheit.
Wer diese alten Rezensionen also durchliest sollte sich bewusst machen:
Die Online Server laufen seit Monaten sehr stabil, Inferno ist nun für jeden schaffbar, die Aktionshauspreise sind mittlerweile bodenlos billig und man findet Selffound nach 1.05 genug zum Inferno durchspielen. Die Dropraten wurden massivst erhöht und haben rein gar nichts mehr mit Patch 1.00-Patch 1.04 gemeinsam.
Aus meinen 300h Spielzeit D2classic+LOD kann ich sagen , dass sie mittlerweile vergleichbar mit LOD sind. Ich finde in 1.05 mit 270%mf konstant ca. alle 90Minuten ein Unique. Auch das fehlende Endgame ist so nicht mehr richtig.
Mit ParagonLevel 100 und der Infernalen Maschine sowie höheren Magicfind caps. gibt’s nun auch nach Inferno clear noch jede Menge für die Langzeitmotivation.

D3 1.00 war ein unfertiges Produkt und auch ich war damals sehr enttäuscht.
Es hat sich aber viel getan und man kann Diablo3 1.05 nicht mehr mit damals vergleichen.

Trotzdem hat Diablo3 für gewisse Zielgruppen nach wie vor massive Schwächen.
Die für mich mit Abstand allergrößte ist ein halbgares Itemsystem.

Fast alle brauchbaren Legendaries sind Level 60-63 Und man kann sie erst ab Level 60 tragen.
Dies hat zur Folge, dass man sie erst dann findet und tragen kann, wenn man sie nicht mehr braucht, da es von der gleichen Sorte viel bessere rares gibt.
100x habe ich mir nachdem ich wirklich schöne und coole Legendaries gefunden habe gedacht: So schade … wieso kann man das Zeug erst mit Lvl60 anziehen wo man es nicht mehr braucht ? Wie gerne hätte ich die Sachen mit Level 50 getragen wo sie verdammt cool gekommen wären.

Dieses schlechte System führt dazu, dass man sich von Level1-60 fast ausschließlich mit rares bekleidet und ab Lvl 60 nur noch mit best in Slot Uniques und Sets oder sehr guten rares
Es gibt in dem Spiel so viele coole Legendaries mit tollen Eigenschaften die ultra was hermachen würden, sofern man sie mit Level 40-50 tragen könnte. -Kann man aber nicht-

Es gibt noch viele weitere kleine Schwächen von Diablo3 , aber keine ist so gravierend wie diese. Auf 2 in den Rezensionen oft eingegangene Schwächen möchte ich Zielgruppenbezogen trotzdem noch darauf hinweisen wie unterschiedlich diese Wahrgenommen werden können. Soll dann jeder für sich selbst entscheiden.
Z.B
1.)der Onlinezwang -> Da ich seit mehr als 5 Jahren sowieso beim anschalten des PCs dauerhaft mit dem Internet verbunden bin ,würde mir dieser nicht einmal auffallen, wenn es nicht auf der Packung stehen würde. So wird es wohl ~70-80% der Menschen in Deutschland gehen. Für Menschen die auf dem Land wohnen, wo es noch kein oder nur schlechtes DSL gibt, ist dies aber sicher störend. Außerdem kann man das Spiel dadurch nicht weiterverkaufen. Ich bin auch kein Fan des OnlineZwangs und sehe ein, dass eine Gruppe von Spielern (Menschen mit wenig Geld und/oder die auf dem Land leben) gravierende Nachteile hat.
Leider wird es in Zukunft kaum noch Spiele ohne Onlinezwang geben. Ich kann nur jedem Raten das Spiel auf einen extra Account zu regestrieren und diesen dann weiterzuverkaufen, wenn man keine Lust mehr auf Diablo3 hat. Laut EU Recht ist dies auch wenn Blizzard es ausdrücklich verbietet das Recht eines jeden EU Bürgers und Blizzards Klausel ungültig.

2. Das RMAH -- Es wird viel darüber geschimpft . Warum genau ist mir persönlich z.B. nicht klar. Mich persönlich hat es nie betroffen , da ich es in 300h Diablo3 nicht 1x auch nur angeschaut habe. Man hat es niemals gebraucht und braucht es auch in 1.05 nach wie vor nicht. Es ist eine Optionale Möglichkeit für Leute die es wollen sich Gegenstände per Echtgeld zu kaufen. Ich sage selbst Schuld wer es nutzt. Ich hatte zu keiner Zeit Nachteile davon und Blizzard hat mich auch nie da rein getrieben… Und wer nun anfängt zu sagen die GoldAH Preise seien unbezahlbar hoch aufgrund des RMAH, dem sei gesagt er irrt ! Die GoldAH Preise sind mittlerweile sehr sehr niedrig geworden. Für 150K Gold muss man ca. 30 Minuten spielen und kann sich davon in jedem Slot brauchbare Inferno Items kaufen.
Seit 1.05 kann man diese aber auch sowieso selber finden.
Es schimpfen einige Leute sehr über das RMAH , also muss es für diese mir irgednwie nicht ersichtliche Nachteile haben. Vermutlich wollten sie umbedingt die besten Items anhaben und fühlten sich deswegen da reingetrieben ?
Wie gesgat, ich habe es nie benutzt und nie gebraucht ...

Trotzdem bleibt Diablo3 für mich insgesamt ein sehr gutes Spiel, weil einfach das Hack&Slay Feeling und das ständige Verbessern der eigenen Charaktere sowie der absolut konkurenzlose 1A in Szene gesetzte Metzelfaktor dafür sorgen, dass man immer wieder Spaß hat.
Ich selbst habe in ~ 300h Spielzeit 3 Chars auf 60 -> Monk60(25) Wizard60(16) Demonhunter 60(9) und ca. 160 Millionen Gold erspielt. Für 40Euro habe ich aus meiner Sicht einen sehr ordentlichen Kauf gemacht , den ich so jederzeit wieder tätigen würde.

++ Super in Szene gesetzter Metzelfaktor in bombastischen Kämpfen
++ 13h Hauptstory die beim ersten mal durchspielen Laune macht und in Akt 1-3 mit vielen witzigen und liebevollen Details glänzt
++ 5 Komplett unterschiedliche Charaktere welche sich auch wirklich alle ganz verschieden spielen
++ Für Hardcore Gamer eine enorme Endgameverbesserungswut. Paragon Level100, Milliardenkaptial, Maximaler Killspeed , Hellfireringquest … es gibt auch nach einigen hunderten Stunden noch sehr viel zu tun
++ Viele verschiedene Endgame-items und Builds
++ Patch Support über viele Jahre

Fazit: Diablo3 ist nicht so gut wie es hätte werden können. Trotzdem macht es der richtigen Zielgruppe viel Spaß und ist insgesamt für mich ein gutes Spiel
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am 26. Dezember 2014
Buuuuh!
Ich bin Blizzard Fan der 1. Stunde und habe dieser Firma viele coole Stunden zu verdanken. Ich habe alle Titel gespielt, die News verfolgt; auch als ich kaum noch Videospiele gespielt habe. Doch irgendwann ist etwas seltsames passiert. Ein Haufen Mitarbeiter wurden entlassen/versetzt und plötzlich war das, was ich als Blizzard kannte, gar nicht mehr Blizzard.
Als Diablo 2 Veteran freute ich mich auf den Dritten Teil. Dann die Ernüchterung. Mehrere Gigabyte Download und am 1. Tag war an Spielen gar nicht zu denken, weil natürlich jeder mal ran wollte. Das fand ich schon sehr fail.
Grafisch hat sich das Spiel stark gewandelt. Der eher düstere 2. Teil verzichtete auf Schnickschnack zugunsten von Realismus. Die Proportionen waren normal, die Landschaft auch. Im 3er ist alles bunt, überall leuchtet etwas und die Figuren erinnern SEHR an WoW. Dieses Recyclen von Grafiken ist mir schon bei Starcraft 2 aufgefallen (hier der selbe Scheiß). Sieht einfach nach Kindergarten aus.
Jetzt, wo ich das gesagt habe, die beiden für mich größten Minuspunkte.

Dialoge
Wer bitte schreibt diese möchtegern-dramatischen Texte für Diablo 3? GROTTENSCHLECHT BLIZZARD! GROTTENSCHLECHT! Redet in Sanktuario niemand mehr normal? Diese Melodramatik in jedem Satz...bitte wechselt den Praktikanten aus, der die Texte verfasst. Das tut in den Ohren weh!
Ein Beispiel von Leoric: "Ihr wagt es des Lebens Wärme in mein Grab zu tragen?"
Es gibt dort draußen massenweise gute Fantasyliteratur. Das hier gehört nicht dazu.

Figuren
Das Drama setzt sich bei der Körperhaltung einzelner Figuren fort. Die Bewegungen wirken unnatürlich und krampfhaft cool, vor allem beim Dämonenjäger. Die restlichen Klassen sind okay, vielmehr fällt mir das bei Bossen wie Magda oder Leoric auf. Der Comic Stil und die Proportionen gefallen mir auch nicht, aber das ist Geschmackssache.

Insgesamt ist halt alles nicht mehr so, wie es mal war. Die Spielmechanik ist neu, der Stil ist neu. Man merkt, dass aus Diablo etwas neues gebaut wurde. Für mich daher der schlechteste Teil. Die Lobhudelei erspar ich mir. Da mir das Spiel mit dem Monk dennoch viel Spaß gebracht hat und weil ich die Reihe an sich cool finde, gibt es noch 3 Sterne. Ob ich es nochmal durchspiele weiß ich nicht, momentan wüsste ich nicht wozu.
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am 11. April 2013
Ich habe wie unzählige andere auf dieses Spiel gewartet, und auf den ersten Blick auch fesselnd begeistert. Doch als ich es das erste mal duchgespielt hab, auch etwas enttäuscht, das es wirklich kurz geschnitten ist. Doch die verschiedenen Schwierigkeitsgrade und die Suche nach neuen und besseren Items hat das schnell wieder wet gemacht. Mit der Zeit kamen immerwieder neue Patches raus, die zugunsten des Spielers das Game veränderten. Nach etwa einem halben Jahr des regelmäßigen zockens, ist es mir dann doch zu einseitig geworden, da die möglichkeiten das Spiel zu Spielen sich aufs farmen von Legendaries und hochziehen von Chars beschränkt. Zu einseitige Story und viel zu wenig Quests und so gut wie nichts außerhalb der Mainquests zu entdecken.
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am 30. Januar 2014
Guten Tag alle zusammen,

ich habe nun seit dem ersten Tag Diablo 3 gespielt. Habe jeden Charackter bis zur Stufe 60 durchgespielt und einige sogar doppelt. Über 1500 Stunden habe ich mich damit beschäftigt. Ich muss gemäß meiner Überschrift sagen das ich auch nur solange dabei bin weil ich einpaar nette Leute habe mit dennen ich abends mal ein zwei Stunden spiele sonst hätte ich es schon längst deinstalliert. Was bei Diablo 2 LOD nie so war, das habe ich auch seit dem es herausgebracht wurde bis jetzt noch auf meinem Rechner und das wird auch hin und wieder auch angespielt.

Bei Diablo 3 fehlt meiner Meinung nach die Spieltiefe und das Skillsystem das einen vorher gereizt hat, man war auch ohne gute Gegenstände in der Lage das Spiel bis Hölle durchzuspielen. Das nächste was mich am Anfang sehr genervt hat das man 4 Spielstufen eingeführt hat. Das Bedeutet 4 mal die gleiche Story spielen geht echt auf den S**k.

Ich habe eine Zauberin die mittlerweile um die 400 000 dps hat und in die ich viel Zeit investiert habe. Nach dem Addon wird das alles wieder nichts wert sein weil da die zahlen auf bis zu 2mio dps steigen werden. Schade eigentlich da ich wie gesagt schon sehr viel mühe hatte (ohne Echtgeld) dieses Ziel zu erreichen.
Seit einigen Wochen ist Diablo 3 meiner Meinung nach absolut ausgestorben, kaum noch öffentliche Spiele. Was mir noch persönlich fehlt ist ein guter PVP Modus den ich in D2 geliebt habe und was einem auch schon mehrmals von BLIZZARD versprochen wurde. Schwache Leistung wenn man soetwas simples nicht auf die Reihe bekommt.

3 Sterne gibt es von mir weil die Grafik relativ gut geglückt ist die man auch auf schwächeren Rechnern spielen kann. Die Characktere finde ich als Grundidee nicht schlecht wobei ich bei den Klassischen gerne noch den Tötenbeschwörer hätte statt dem Hexendoktor. Vielleicht hätte man auch gleich 7 oder 8 Characktere ins Spiel integrieren können um mehr Spieltiefe zu schaffen. Und einen Stern noch für die Mühe das Spiel in den einzelnen großen Patches besser zu machen. Ob das geglückt ist oder nicht darf jeder für sich entscheiden, man hätte allerdings auch erwarten können das am Anfang das Spiel hätte mehr können müssen.

Für Reaper of Souls wird es eine seperate Rezension geben, aber jetzt noch nicht obwohl ich es schon als Beta testen durfte, es ist aber wie gesagt noch eine Beta deswegen will ich das jetzt noch nicht Beurteilen.

Man kann sich das Spiel für den Preis von 24,-€ aber dennoch kaufen dafür Bietet es sehr viel.
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Es ist mehr als 20 Jahre her, da erschien der erste "Diablo"-Teil auf der Bildfläche, was damals für eine Renaissance der angestaubten Rollenspiele-Sparte sorgte. Im Jahre 2000 dann erschien der zweite Teil,der selbst für sein Alter noch ordentlich gepflegt und auch gespielt wird- möglich machte dies die hohe Sucht als auch der kostenlose Battlenet-Zugang.

Im Jahre 2013 dann endlich erschien der langersehnte dritte Teil dieses Rollenspiel-Klassikers und viele Fans fragten sich,welche Neuerungen dieser bringen würde. Doch trotz seiner hohen Verkaufszahlen stellte sich relativ früh Ernüchterung ein : Viele bemängelten den Internetzwang, andere die quietschbunte 3D-Grafik,die so gar nicht zum düsteren Image der Vorgänger passte und wiederum anderen stank das Gameplay. Da meine Vorredner diese Themen bereits x-Mal ausgedehnt haben, werde ich diese nicht erwähnen und andere weniger gelungene Neuerungen sowie auf das Expansionset „Reaper of Souls" eingehen (Stand nach Patch 2.4.+)

-PRO "DIABLO 3 GESAMT-

-HANDLUNG-

Es sind 20 Jahre nach dem Sieg über Baal vergangen und es herrscht ein brüchiger Frieden.Eines Tages jedoch stürzt ein seltsamer Stern in die Ruinen von Alt-Tristram, wodurch die Mächte der Finsternis wiedererweckt werden. Eine neue Generation von Helden muss wieder an die vorderste Front in der Schlacht zwischen Himmel und Hölle,welche diesmal die Schöpfung selbst bedroht...

In der Erweiterung „Reaper of Souls" bedroht der ehemalige Erzengel der Weisheit und jetzt Engel des Todes, Malthael, mit seinen Schergen die Stadt Westmark und verwandelt dessen Bewohner zu untoten Sklaven. Wir müssen natürlich sein Vorhaben aufhalten und stürzen uns in die Endschlacht mit dem quasi unsterblichen Feind...

-GAMEPLAY-

Im Großen und Ganzen hat Blizzard das Gameplay seiner Vorgänger beibehalten. Man slasht und hackt wieder Horden von Monstern, die seltene und mächtige Gegenstände droppen, die die Sucht der Spieler wieder wecken soll. Wichtige Neuerungen und Änderungen behandeln die Charaktererstellung sowie deren Skill-Bäume. Man kann beide Geschlechter der jeweiligen Klasse spielen,ohne dass dies Auswirkungen auf die Attributpunkte hat (Näheres unter dem Punkt "Klassen"). Der Skillbaum wurde stark verkürzt,was wohl übersichtlicher sein sollte. Desweiteren werden die zuvor freigeschalteten Fähigkeiten jetzt auch mit Runen verstärkt, was einen erhöhten Flächenschaden verursacht,jedoch benötigt diese eine gewisse Abklingzeit. EIne weitere Neuerung sind die drei Handwerker (Schmied, Mysterikerin und Juwelier),die der Spieler freispielen muss.Diese drei permanenten "Begleiter" reparieren und verbessern nicht nur die Ausrüstung,man kann sogar gegen eine gewisse Menge an seltenen Stoffen selber rare Items erstellen,die Suche nach diesen gestaltet sich aber sehr langwierig. Neben dem normalen Spielmodus gibt es auch den bereits aus Teil 2 bekannten Hardcore-Modus für besonders erfahrene Spieler, wo man seinen Charakter nach dem Tod nicht weiter benutzen kann.Ich persönlich bleibe im normalen Modus, auch wenn ich 10% Haltbarkeitsverlust im Inventar dafür hinnehmen muss. Insgesamt bietet Diablo 3 mitsamt Erweiterung mehr als 17 Schwierigkeitsgrade an, erst ab den „Qualstufen" (von 1 bis 13!) macht das Spiel erst richtig Spaß und bietet bessere Items, höhere Erfahrungsstufen und auch stärkere Monster, alle Grade von „Normal" (Sehr einfach) bis Meister (was eigentlich schon „Schwer" wäre), kann man getrost vergessen (empfiehlt sich nur für Einsteiger). Als ich mir das Spiel im Jahre 2013 gekauft habe, gab es noch die Stufen Qual 14 bis 16, wo sind die denn bitte abgeblieben?

-KLASSEN-

Wie bereits oben beschrieben , ist es in "Diablo 3" nun möglich, das Geschlecht seines Avatars selbst festzulegen, ohne dass dieses Auswirkungen in Bezug auf Ausrüstung hat. In "Diablo 2" konnten schwächere Charaktere (wie Zauberin,Amazone,Druiden und Totenbeschwörer) beispielsweise Turmschilde,die einen Stärkelevel von 75 voraussetzen, erst durch langes Training und viele magische Eigenschaften erreichen - das fällt komplett weg. Neben den bereits in Teil 2 spielbaren Klassen des Barbaren und der Zauberin kommen vier völlig neue und mächtige Klassen hinzu. Ob Sie nun als rachsüchtiger Dämonenjäger, als furioser Kampfmönch,stahlharter Kreuzritter oder begabter Hexendoktor den Horden der Hölle einheizen - Spaß und Neugierde sind auf jeden Fall vorhanden.

Noch ein Nachwort zum Kreuzritter, welcher mit der Erweiterung Reaper of Souls als neue Klasse eingeführt worden ist : Wer glaubt, dieser sei ein ähnlich gutes Äquivalent zum geliebten Paladin aus Teil 2, wird bitter enttäuscht. Ich hab den Kreuzritter als zweiten Hauptcharakter neben meinen Barbaren auf Level 70 hochgepusht und war gelinge gesagt wenig angetan von dieser Klasse. Klar, er kann auch ähnlich gut zuschlagen wie der Paladin und kann als einzige Klasse eine Zweihandwaffe in einer Hand führen, allerdings macht dies ihn unglaublich langsam und somit zum leichten Ziel für Mobs. Auch fehlen mir beispielsweise die ganzen Defensiv-und Offensivauren, wie es der Paladin hatte.

- MONSTERTYPEN -

Auf dem Weg zum finalen Endboss werden Ihnen viele alte und auch neue Monstertypen begegnen,die nach jedem Levelaufstieg auch stärker werden. Der erste Akt beinhaltet beispielsweise die klassischen Monstertypen der Vorgänger wie Skelettenkrieger,Zombies, Geister oder Ziegenmenschen, was besonders die Nostalgiker erfreuen wird. Leider haben viele der Bossmonster eher langweilige Namen als die aus dem zweiten Teil, wo ein "Baumkopf Holzfaust" oder "Schleimer Faulhund" für wahre Lachorgien sorgten.

Eine besondere Herausforderung stellen die vielen Schatzgoblins (oder Gnome,Pygmäen etc.) dar, die überall in der weiten Welt verstreut sind. Sobald sich der Spieler auf diese zubewegt, fliehen diese kleinen Gesellen mit ihrem Sack,wo Schätze drin sind. Erledigt der Spieler diesen nicht rechtzeitig,öffnet der kleine Dieb ein Portal und verschwindet dadurch. Durch neueste Patches kann man jetzt auch die seltenen Regenbogengoblins erlegen (der Name ist kein Witz!) und dadurch in ein Geheimlevel (ähnlich dem Kuhlevel aus Teil 2) sowie in das sagenumwobene Reich der Schätze kommen (erläutert unter dem Punkt „Events").

Mit der Erweiterung wurden die Schatzgoblins in mehrere Kategorien eingeteilt und so gibt es neben den normalen Schatzgoblins, welche einen bunten Mix aus magischen Items,Edelsteinen und Handwerksmaterialien abwerfen, auch solche, die nur in den Nephalemportalen oder im Reich der Schätze vorkommen. Es lohnt sich aber definitiv mal, diese kleinen Buben zu jagen! Manchmal hat man eine Chance von weniger als 5% und man trifft in einem Raum nicht nur auf einen, sondern gleich einem Dutzend Schatzgoblins (ich hatte einmal acht Stück in einem Raum!).

-SPIELWELT-

Die Spielwelt von "Diablo 3" gliedert sich in fünf große Gebiete und führen den Spieler vom gruseligen Tristram über weite Wüsten und Steppen sogar bis in die Hölle und noch weiter . Hat man bestimmte Wegpunkte aktiviert,so kann man zwischen den verschiedenen Akten hin-und herreisen. Die hohe Detaildichte und die Gestaltung der Landschaft von jedem Akt sind eine wahre Augenweide. Allerdings kommen die Akte einem auch schon aus den Vorgängern bekannt vor : So entspricht Akt 1 mit Tristram und der alten Kathedrale beinahe 1:1 dem ersten Teil, Akt 2 ist wie Lut Gholein aus Diablo 2, Akt 3 ist ein Mix aus Akt 4 und 5 aus D2 sowie Lord of Destruction, die einzigen Neuheiten wie die Hohen Himmel sowie später Westmark und die Gebiete drumherum sind gelungen.

-CUTSCENES UND SYNCHRONISATION-

Wie immer beschert Blizzard uns mit filmreifen Cutscenes, die wirklich sehr schön anzusehen sind. Macht weiter so! Ein weiterer positiver Punkt ist der Cast an den deutschen (Synchron-)Sprechern, die Hollywoodgrößen wie Russell Crowe,Hugh Jackman,Angelina Jolie oder Aaron Eckhart synchronisieren.Jedoch hätte man für Imperius einen anderen Sprecher nehmen können als die Stimme von Mister Krabs, das passt irgendwie gar nicht.

-BEGLEITER-

Wie auch in "Diablo 2" kann man sich im dritten Teil die Dienste eines Begleiters sichern. Im Vergleich jedoch zu den Söldnern aus Teil 2 bekommen die Begleiter im dritten Part die gleiche Erfahrung wie der Charakter selbst. Es gibt drei völlig verschiedene Klassen an permanenten und kostenlosen Begleitern : Den Templer,die Verzauberin und der Schuft. Jede Klasse hat ihre Stärken und Schwächen, diese können mit der richtigen Ausrüstung sowie Skill-Verteilung behoben werden. Zudem erhält der Spieler Zugang auf die Fertigkeiten-Punkte des Begleiters und kann diese beliebig verteilen,als auch Ausrüstung "spenden".

-GRÖSSERE TRUHE-

Endlich hat Blizzard die Gebete der Diablo-Community erhört und spendiert für die Schatzjagd eine weitaus größere Truhe als in Lord of Destruction. Außerdem kann man die Truhe auf bis zu 6 Truhenplätze erweitern und darin noch mehr Ausrüstung verstauen. Man muss halt eine bestimmte Menge an Gold investieren, aber es lohnt sich definitiv und ist auf alle anderen Charaktere im Account übertragbar.

-EVENTS-

Hier sind zwei positive Beispiele von Events in Diablo 3, die allerdings recht selten zu finden sind : Die Reise ins Reich der Schätze sowie in das Ponylevel Launebach. Ersteres lohnt sich besonders für Hardcore-Schatzjäger, da hier alles Mögliche im Überfluss vorhanden ist, besonders Gold im mehrstelligen Millionenbereich (je nach Schwierigkeitsstufe), Edelsteine, seltene Items, Blutsplitter und die Chance auf legendäre sowie Set-Gegenstände ist überaus hoch. Auch sind hier viele der bereits bekannten Goblins zuhause und werden von einer überaus gierigen Matriarchin angeführt, die nach einem kurzen Kampf mehrere rare Items fallen lässt.

Das zweite und wie ich finde, witzige Event, ist reinste Diablo-Tradition : Gab es in Teil 2 noch den Kuhlevel, wo uns mordlustige Kühe durch die Botanik gejagt haben, dürfen wir in Launebach (oder auf englisch Whimsyshire) niedliche Plüschteddies und rosa Einhörner zu blutigen Klump verwandeln. Das ganze Level ist quietsch-bunt gehalten und erinnert an den Traum eines fünfjährigen Mädchens (bei mir hat es zu einer kurzen Blindheit sowie Kotzorgie geführt, also noch heftiger als alle nur erdenklichen Horrorfilme zusammen!). Das Level ist relativ groß und bietet viel Neugier zum Erkunden sowie Auffinden seltener Gegenstände, ist aber bei Weitem nicht so aufregend wie das Reich der Schätze. Aber die Idee ist nicht verkehrt und dürfte bei alten Veteranen für Herzstillstände sowie Lachorgien gesorgt haben.

-CONTRA "DIABLO 3" GESAMT -

-FEHLENDE INDIVIDUALITÄT UND VERKÜRZTER SKILLTREE-

Die wohl nervigste Änderung an diesem Spiel. Hatte man in den Vorgängern noch selber die Verteilung der Attributpunkte in der Hand und somit eine gewisse Einzigartigkeit seines Charakters, so fällt diese komplett weg. Stattdessen werden die Punkte jetzt automatisch und je nach Wichtigkeit verteilt, was wohl die meisten Spieler geärgert haben sollte. So geht ein Stück Identifikation des Spielers verloren.

Eine weitere Frechheit stellt der stark verkürzte Skilltree dar,der sich zwar auch in drei Kategorien aufteilt, aber die Fertigkeiten sind meistens entweder hinderlich,schwach oder beschissen gestaltet, dass man sich fragt, ob sich eine Investition in diese lohnt.Auch die teilweise hohe Abklingzeit bei besonders mächtigen Attacken nervt ebenfalls.

-ABENTEUERMODUS-

Mit der Erweiterung Reaper of Souls kam der neue Abenteuermodus, wo man entweder allein oder mit drei Begleitern Aufträge (hier Kopfgelder) von Tyrael annimmt und in bestimmten Regionen der Spielwelt entweder eine bestimmte Anzahl an Monstern, spezielle Gegner oder gleich die Bosse selbst in die ewigen Jagdgründe schicken muss. Diese Aufträge folgen immer dem gleichen Schema : Finden,töten und Belohnung abholen. Die Idee ist ja gar nicht mal so verkehrt und man hier etwas zusätzliche Erfahrungspunkte sowie Items farmen, aber nach einiger Zeit sind die Aufgaben immer repetetiv und man hat keine Lust mehr. Zudem ist die Chance, dass man bei dem Horadrim-Kästchen, die man als Belohnung erhält und ähnlich wie das Ü-Ei funktionieren, rare Items oder Set-Gegenstände bekommt, doch sehr gering.

Ab dem Patch 2.4. kamen im Abenteuermodus neue Gebiete hinzu : Die Ruinen von Sescheron mit den ewigen Wäldern in Akt 3, wo wir nach dem Durchforsten den höchst interessanten Würfel von Kanai finden, welcher uns neue Rezepte für rare Items gibt und man diese selbst herstellen kann (finde ich sehr gut und empfehle es mal, ihn auszutesten!), die königlichen Gemächer in Akt 1, die jedoch recht kurz sind und bis auf den Folianten mit Setportalen gibt es dort nichts Dolles und die Grautiefeninsel, ein völlig neues Gebiet im fünften Akt. Diese erweckt doch den Entdeckerdrang und bietet neben neuen Monstertypen auch sieben zufällig generierte Ereignisse, besonders der Turm lohnt sich definitiv einmal zum Erkunden, ansonsten ist bis auf ein paar 08/15-Items nix Interessantes auf der Insel zu finden. Im Schnitt hat man diese neuen Gebieten in weniger als einer Stunde durch, positiv anzumerken ist jedoch, dass sie kostenlos und dauerhaft im Spiel vorhanden sind als das Jubiläumsevent (siehe Punkt Events).

-KEINE MANA-TRÄNKE,DAFÜR HEIL-ORBS-

Was hat sich Blizzard bei diesem Murks gedacht??? Keine Mana-oder Regenerationstränke, dafür diese roten Heilkugeln,auch Orbs genannt?Sorry Blizzard,aber ihr habt das Genre völlig verfehlt! Zwar gibt es auch nach wie vor Heiltränke,diese heilen aber nur 60% des erlittenen Schadens und nach dem Benutzen vergehen 30 Sekunden bis zum nächsten Trank. Was wird Blizzard sich noch für einen Schwachsinn einfallen lassen?Vielleicht fallen in einem möglichen vierten Teil ja "Magic Mushrooms" oder Unverwunderbarkeits-Sterne im Stile von "Mario" vom Himmel???

-VIEL ZU VIEL SUPERLATIVE,TEIL EINS-

Hat der Spieler ein bestimmtes Level erreicht, so kann er Lebenspunkte im mehrstelligen Tausenderbereich erreichen,während die rechte Kugel (da wo früher das Mana war) nur geringfügig ansteigt. Ich nehme zu dieser Behauptung meinen Charakter (Barbar auf Level 70), der ein Leben von über 450.000 HP besitzt. Wie werden diese astronomischen Werte erreicht? Ein Blick auf die Attribute liefert hier die Antwort ,wo auch hier Werte im vierstelligen Bereich vorkommen. Für mich ist das viel zu viel Superlative und auch ein Stück unglaubwürdig.

-VEREINFACHTER LEVELAUFSTIEG-

Wo man sich in den Vorgängern noch für die Höchststufe abrackern und mehrere hundert Stunden investieren musste, so kann man nach dem kompletten Durchspielen von "Diablo 3" die Höchststufe von Level 60 bereits nach 25-30 Stunden Spielzeit erreichen,was für mich ebenso wie die völlig astronomischen HP-Werte total unglaubwürdig ist, selbst auf dem normalen Schwierigkeitsgrad ist dies möglich. Macht doch keinen Spaß sowas!Wo bleibt da die Langzeitmotivation?

-PARAGON-LEVELSYSTEM-

Hat man die Maximalstufe von 70 erreicht, so kann man weiter Erfahrung sammeln und diese in die Paragonpunkte investieren. Und genau hier scheiden sich die Geister : Zwar kann man die Paragonpunkte beliebig verteilen und sie sind auch auf andere Charaktere anwendbar, allerdings kann man sie nur in festgelegten Kategorien wie beispielsweise Defensive oder Offensive investieren. Jedoch sind die Veränderungen kaum bemerkbar und haben besonders mich auf die Palme gebracht : Was bringen mir 0,3% mehr Geschwindigkeit oder 1,5% mehr Flächenschaden, wenn meine Waffen bereits mehr bewirken? Pluspunkt : Man kann die Paragonpunkte beliebig oft zurücksetzen und neu verteilen, aber was soll ich bitte mit neuen Porträtrahmen,wenn ich kaum online mit anderen zocke?

-VIEL ZU VIEL SUPERLATIVE, TEIL ZWEI-

Dieser Punkt behandelt die diversen Unique und Rare Items,welche man im Spiel findet. Was eigentlich neben dem Hordenbashing für viel Sucht sorgen sollte, wird im Verlaufe des Spiels immer mehr geschmälert. Hat man ein Unique oder Rare Item mit relativ guten Werten gefunden und freut sich wie ein Schneekönig, wird man im weiteren Verlauf mit einer ganzen Flut an noch besseren Gegenständen regelrecht erschlagen.Auch die Häufigkeit einiger Items geht irgendwann mächtig auf die Nerven, so hatte ich ein Rare Item gleich sieben Mal(!) im Inventar. Auch die verbundene Neugier auf der Jagd nach dieser Kategorie von Ausrüstung geht irgendwann völlig flöten und man hat keine Lust mehr.

-UNNÖTIGE VERBRAUCHSGEGENSTÄNDE-

Ein weiterer negativer Punkt sind die meiner Meinung nach völlig nutzlosen und unnötigen Verbrauchsgegenstände,die zum Schmieden von Gegenständen gebraucht werden.Man kann diese entweder in der freien Wildbahn finden oder überflüssige Ausrüstung einschmelzen und diese daraus gewinnen.Aber um mächtige Gegenstände zu kreieren, braucht man erstmal logischerweise den Bauplan dazu,welchen man auch gleich im Dutzend billiger auch findet. Für die Rare Items,die man selbst schmieden kann,werden dementsprechend hochwertige und auch rare Materialien benötigt,deren Suche sehr sehr sehr lange dauern kann. Für mich ist das Platz-und auch Zeitverschwendung,da die Chance diesen Gegenstand zu finden größer ist als ihn selbst zu schmieden.

-KOOPERATION IM MULTIPLAYER? FEHLANZEIGE!-

Schafft man es endlich in den Multiplayer-Modus,freut man sich wie Oskar darauf, gemeinsam mit anderen Mitspielern den Horden Diablos gehörig auf die Omme zu geben. Jedoch habe ich im Multiplayer-Modus (deutscher Server) die Erfahrung gemacht,dass Spieler mit einem höheren Level zuweilen recht genervt reagieren,wenn sich Spieler mit niedrigerer Stufe nicht so anstellen,wie sie es wollen.Auch stehlen die "Schwergewichte" den Neueinsteigern wichtige Erfahrungspunkte und Gegenstände,was eigentlich ein Tabu sein sollte. Auch außereuropäische Spieler benehmen sich wie die Axt im Walde und beleidigen wo es nur geht,besonders die Russen, Koreaner und Amis stechen hier heraus,zudem bemängele ich die fehlende Kooperation untereinander. Statt einer spannenden Party mit vier Spielern entwickeln sich gemeinsame Missionen ganz schnell zu Ego-Trips,da einige Deppen an Minderwertigkeitskomplexen leiden und nicht teilen wollen. Ebenso wird man gleich von den ganzen „Experten" beschimpft, wenn man mal eine Frage zu bestimmten Neuheiten oder Änderungen hat. Beispiel : Ich habe Diablo 3 nach fast 2 Jahren Ruhepause (zuletzt gespielt 2014) wieder neuinstalliert und mich kaum über neue Inhalte informiert. Als ich dann mal aus Neugier den Unterschied zwischen dem Höllenfeuerring, welchen man bei Krümelchen im zweiten Akt als Baupläne für jeweils 2 sowie 5 Millionen Goldstücke kaufen kann, fragen wollte, kam gleich eine ganze Flut von erbosten und in ihrer Spielerehre verletzten Hardcore-Idioten an und meinten, mich als Deppen beschimpfen zu müssen. Konsequenz : Kommentare ignoriert, mich dann selber auf die Socken gemacht und im Internet informiert, danach das Spiel deinstalliert, wieder ins Regal gestellt (hab die Disc-Version) und den Admins bei Blizzard eine ziemlich böse Nachricht in puncto Spielerverhalten zugeschickt (Antwort bis heute nicht erhalten!). Muss ich noch etwas sagen?

-KURZE SPIELDAUER-

"Diablo 3" sowie Reaper of Souls sind für mich gesehen ein relativ kurzweiliger Spaß und spätestens nach 40 Stunden hat man das Spiel durch und den Maximallevel von 70 erreicht,besonders als Gelegenheitsspieler. Die Hardcore-Zocker jedoch werden mit Sicherheit mehrere hundert Stunden beschäftigt sein,alle Schwierigkeitsstufen durch zu spielen und ja auch alle Gegenstände jeglicher Couleur zu finden/schmieden.

-NEPHALEMPORTALE-

Spieler können im Abenteuermodus neben den üblichen Kopfgeldjagden auch noch die Nephalemportale besuchen, die es in zweifacher Ausführung gibt : Einmal die normalen Portale, wo man sich erstmal durch Gegnerhorden kloppen muss, um den Portalwächter zu erlegen. Dieser lässt ab und zu mal ein paar Legendäre sowie einen Haufen Baupläne,Handwerksmaterialien sowie Edelsteine und Blutsplitter fallen, allerdings ist die Ausbeute eher mehr schlecht als recht. Deutlich mehr Abwechslung und Herausforderung bieten die Großen Nephalemportale : Man hat weniger als 10 Minuten, um den Portalwächter sowie seine Schergen zu eliminieren. Neben der verbesserten Zähigkeit der Monster erhöht sich hier die Chance auf bessere Items deutlich. Und genau wie beim Abenteuermodus stellt sich auch hier nach einer gewissen Zeit Ernüchterung ein und wirklich Neues bieten diese Portale jetzt auch nichts.

-REAPER OF SOULS-

Die Erweiterung selbst hat man jetzt nicht großartig vom Hocker gehauen und hatte beim Release ähnliche Probleme wie das Hauptspiel.Zwar konnte das Spiel mit seiner düsteren Erscheinung auftrumpfen und hat neben der Mystikerin auch die neue Klasse des Kreuzritters eingefügt, jedoch war ich weder von der Klasse angetan (siehe Punkt Klassen) noch haben mich die neuen Dungeons und Orte irgendwie nachhaltig gefesselt. Nur der Endjampf gegen Malthael bot eine Herausforderung, jedoch hätte man wie bei den anderen Bosskämpfen diese nervigen Heilbrunnen aus den Arenen verbannen sollen. Was soll das? Diablo war nie bekannt dafür, dass man gegen Endbosse leichtes Spiel hatte, aber absichtlich die Kämpfe vereinfachen? Ne danke, da spiele ich doch lieber die ersten beiden Teile oder die Konkurrenz. Ich bereue es zudem, dass ich für dieses Expansionset mehr als 35 hartverdiente Euro (damaliger Preis, 2014) verbraten habe, da habe ich mit den beiden Erweiterungen zu The Witcher 3 deutlich mehr von.

-JUBILÄUMSEVENT DÜSTERNIS VON TRISTRAM-

Im letzten Jahr jährte sich der 20.Geburtstag von Diablo 1 und viele Fans auf der BlizzCon warteten mit Spannung darauf, was möglicherweise für die Diablo-Jünger erscheinen sollte, denn mit Overwatch sowie neuen Inhalten zu World of WarCraft, Heartstone sowie Heroes of the Storm hatte Blizzard viel Neues in seine anderen Zugpferde investiert. Die Enttäuschung war daher groß, als Blizzard nur mit einem grafisch aufgehübschten ersten Teil und darüber hinaus die neue alte Klasse des Totenbeschwörers angekündigte, für deren Erscheinen es aber nach wie vor kein Datum gibt. Doch kommen wir nun zum Jubiläumsevent „Die Düsternis von Tristram" (vielmehr die Trübnis von Tristram).

Das Event kam im Dezember letzten Jahres heraus und war zu diesem Zeitpunkt nur auf dafür eingerichteten Public-Testrealm-Servern zugänglich, für welches man noch extra einen Account anlegen musste, um es spielen zu können. Hat man sich dann endlich in die PTRs eingeklinkt, kam schon die Zornesröte ins Gesicht : Es war kaum spielbar und hatte Lags ohne Ende, ich musste es zweimal neustarten, um überhaupt spielen zu können.

Als ich es endlich ruckelfrei spielen konnte, wandelte sich die Neugier in Frust um : Statt wie beim ersten Teil mit den anderen Charakteren des Dorfes zu interagieren, waren alle bis auf Deckard Cain sowie Adria tot und man musste ohne Umschweife direkt in die alte Kathedrale eintreten. Wer jetzt gehofft hatte, dass das Event jetzt erst gut werden konnte : Fehlanzeige, es wurde immer schlechter. Statt die alten und wunderbar gestalteten Level des Erstlings zu benutzen, die relativ groß und eine düstere Atmosphäre schufen, bediente man sich womöglich aus Kostengründen den neueren Designs des dritten Teils, legte darüber eine andere Grafikschicht auf und los ging die defekte Uzi : Kurze Levels mit den neuen Monstern, ab und zu mal die Quests sowie Bosse wie anno 1996 und der nostalgische Soundtrack,mehr ist da nicht. Viel zu viel zerstört worden, besonders die Items, welche die Bosse fallen gelassen haben (beispielsweise die Butchers Cleaver, Arkaines Valor oder die Undead Crown) sind der reinste Witz : Es handelt sich um sogenannte Bluffs, bedeutet sehr schlechte Werte ( z.B. Rüstungswerte von Arkaines Valor nur 25 Rüstung!!!) und daher vollkommen wertlos. Selbst als Transmogrifikation kann man diese Items nicht in das eigentliche Spiel übertragen, da der PTR und der Diablo 3-Hauptserver zwei völlig eigenständige Institutionen sind.

Nostalgie existiert nur in den Bewegungen des Spielercharakters sowie im Soundtrack, ansonsten ist das Event der größte Scheiß und in weniger als zwei Stunden zu schaffen. Eine weitere Frechheit ist die Tatsache, dass das Event nur im Januar erschienen ist und womöglich in Zukunft in einem monatlichen Turnus kommen soll - vergesst es Blizzard, da suchte ich lieber das Original von 1996 durch, als mir diesen Murks nochmal anzutun! So vergrämt man seine wenigen noch verbliebenen Zocker deutlich!

-KOSTENPFLICHTIGER TOTENBESCHWÖRER-

Muss man dazu noch irgendwas sagen? Der Titel macht es schon deutlich und wird von mir bestimmt nicht gekauft, da ich a) im zweiten Teil nie mit dieser Klasse gespielt habe und b) lieber das Geld in was Nützlicheres investiere.

GESAMTFAZIT "DIABLO 3"

"Diablo 3" wird mit Sicherheit nie auf eine Stufe mit seinen Vorgängern gestellt werden, dafür hat die PC-Version viel zu viele technische Mängel,die auch nach den neuesten Patches immer noch auftreten. Zudem sorgt die fehlende Individualität sowie der abgespeckte Skilltree für Unmut in den Spielerreihen,auch die kunterbunte Grafik sowie einige unnütze Gimmicks haben Flop-Potenzial. Selbst neue Gebiete oder Events können den ohnehin schon angeknacksten Ruf des dritten Ablegers der Hack and Slay-Legende nicht mehr retten, dafür hat Blizzard schon genug verbrannte Erde hinterlassen. Der dritte Teil hat mich von einem eingefleischten Diablo-Dauerzocker zu einem Gelegenheitsspieler gewandelt, da bieten mir die ersten zwei Teile sowie Alternativen wie Path of Exile, Torchlight, Grim Dawn oder Victor Vran und Titan Quest viel mehr Spaß und Abwechslung. Allein Path of Exile sowie Grim Dawn beweisen, dass selbst kleine Studios deutlich bessere Spiele entwickeln können als so mancher Gigant des Genres, weshalb ich da deutlich mehr Energie und Zeit investiere als in Diablo 3.

Fazit : Blizzard versucht aus einer längst toten Kuh noch mehr Profit herauszuschlagen und vernächlässigt seine ohnehin schon geringer werdende Zahl an RPG-Fans. Ich gebe dem Spiel noch eine gnädige Wertung von 2 Sternen, mehr gibt es auch nicht. Blizzard muss in Zukunft wieder was liefern, sonst stirbt das Diablo-Franchise endgültig aus.
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