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Kundenrezensionen

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am 1. April 2011
Diese Uhr ist für mich ein echter Geheimtipp und ich kann mich den positiven Beschreibungen hier nur anschließen. Ich war eigentlich nur auf der Suche nach einer "Zweituhr", während meine Alltagsmechanische (Sinn) in Revision war: sie sollte natürlich mechanisch sein, weiterhin sollten "Auftritt" und paar Details (Datumsfeld sowie generell ein "instrumentelles" Ziffernblatt) sich ähneln. Bin dann bei Seiko und dieser Uhr (über die auch in enstpr. Foren nur Gutes zu lesen ist) fündig geworden.
Es ist eine schwere, sehr wertige Ausführung, die manch hochpreisigerer Uhr von Haptik und Ausstattung (deutsche Wochentage!) das Wasser reichen kann und meine Kriterien vollauf erfüllt hat. Sehr schön gemacht ist das schlichte Datumsfeld mit Wochentagen wahlweise auf Deutsch oder Englisch; Mon-Sam Weiß auf schwarzem Grund und Sonntag Rot, das Ganze mit dezenter weißer Umrandung - kommt sehr edel und "technisch" daher. Das Werk ist mechanisch - und das zu einem Superpreis! Auch das Stahlarmband (das bei günstigen Uhren sonst immer etwas "billig" und ramschig wirkt), kann hier mit schlichten, massiv wirkenden Gliedern voll überzeugen.
Den Glasboden hätt's wegen mir nicht unbedingt gebraucht, ist aber ein ganz nettes Gimmick, ab und an einen Blick ins Werk werfen zu können und die diversen Rädchen und Federchen in Aktion zu sehen.

Und nach nun schon einigen Monaten Tragezeit kann ich mein ursprüngliches Lob zur Ganggenauigkeit nur nochmal unterstreichen: Die Abweichung pro Tag (wenn die Uhr in Bewegung ist) beträgt gerademal +1 bis max. +1,5 Sekunden(!) und gleicht sich über Nacht wieder aus, wenn die Uhr liegt. Das kann sich für eine mechanische Uhr *wirklich* sehen lassen - es vergehen ganze Wochen, in denen ich die Uhr überhaupt nicht nachstellen muss. Eine solch gut regulierte mechanische Uhr ist schon bemerkenswert; das kenne ich von meiner Sinn (eine ganz andere Liga) leider wesentlich schlechter. Und so trage ich - obwohl die Sinn mittlerweile wieder zurück ist - trotzdem weiter täglich die brave Seiko; habe das Ding richtig ins Herz geschlossen und kann nur sagen:
Mehr Uhr braucht eigentlich kein Mensch!

Fazit: Wer eine gut aussehende und "ernsthafte" Uhr in tadelloser Qualität für ein vernünftiges Geld sucht - ob als Einstieg in die Welt der mechanischen Uhren oder als Zweituhr -, der wird mit diesem Modell sicher zufrieden sein. 1+ an Seiko für diese toll gemachte Uhr und für Preis/Leistung!
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am 1. November 2010
Diese Uhr erfüllt meine persönlichen Vorstellungen sehr gut: Sie soll mir die Uhrzeit auch dann anzeigen, wenn ich meine Lesbrille mal nicht auf der Nase habe. Und das macht sie ausgezeichnet, weil sie klar gegliedert ist, große kontrastierende Ziffern besitzt und ohne Schnickschnack daher kommt. Außerdem leuchtet das Ziffernblatt bei Dunkelheit viele Stunden. Bisher hatte ich stets Uhren mit zusätzlichen Zeigern für Stoppfunktionen usw, die ich kaum gebraucht hatte, die nur dafür verantwortlich waren, dass alles etwas weniger erkennbar wurde. Stichwort Brille!
Das Automatiklaufwerk weicht täglich zwischen + 8 und - 3 Sekunden ab. Das ist völlig normal. Wer eine möglichst sekundengenaue Zeit haben will, muss sich eine Quarzuhr kaufen.
Uhren sind Geschmackssache. Diese Seiko ist eben keine chinesische Protzzwiebel. Diese Uhr entspricht voll und ganz meinen Vorstellungen. Sie ist nicht zu auffällig, sie ist solide verarbeitet, hat einen Glasboden (auf den man aber locker verzichten kann), Wochentaganzeige in Deutsch und einen Kalender. Sie ist zudem 100 m wasserresistent. Das bedeutet, dass man sie beim Baden und Duschen getrost tragen kann.
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am 1. April 2015
Vorweg: Es handelt sich um meine erste Automatik-Uhr. Vergleiche aus persönlicher Erfahrung habe ich daher nicht. Mir ist aufgefallen, dass es meine erste Uhr ist, die sich vollkommen unauffällig trägt. Normalerweise nerven mich Uhren am Handgelenk schnell und ich muss sie zwischendurch ablegen. Die Seiko spüre ich quasi nicht. Sehr gut! Vielleicht liegt es auch daran, dass ich weiß, dass das gute Stück ständig mit Bewegung gefüttert werden muss.

Die Optik ist Geschmackssache, mir gefällt sie sehr gut und setzt ein Ausrufezeichen gegen die allgegenwärtige Taucheruhren-Optik. Schlicht, nicht zu klobig, nicht zu zierlich. Ablesbarkeit ist sehr gut. Vieleicht hätte ich mir noch einen Leuchtpunkt auf dem Sekundenzeiger gewünscht. Ein solcher scheint vorhanden, leuchtet bei mir in der Dunkelheit aber nicht. Die Datumsanzeige hätte auch etwas größer ausfallen können. Das Armband hat bei mir anfangs ein wenig gequietscht bei Bewegungen. Es wirkt ansonsten wertig und ließ sich gut an den zutreffenden Armumfang anpassen.

Hinsichtlich der Ganggenauigkeit sollte ich vielleicht nach erst zwei Tagen noch keine Aussage treffen. Bislang stelle ich einen Nachlauf von 8 Sekunden pro Tag fest. Ich werde die von anderen Rezensenten empfohlene Ablage auf dem Glas über Nacht ausprobieren und nachberichten. Bisher ist die Uhr ununterbrochen am Handgelenk, insofern kann ich auch noch keine Aussage zur Gangreserve machen.

Etwas umständlich schien mir die Einstellung des Datums zuzüglich Tagesanzeige. Da kurbelt man sich einen Wolf.

Die Lieferung erfolgte problemfrei nach einigen Tagen. Ich hatte bei Bestellung nicht wahrgenommen, dass der Lieferant in Ciaowatch Italien residiert. Das erklärt natürlich die hohen Versandkosten von 12 € und die Dauer von einigen Tagen. Ärgerlich fand ich, dass Amazon mir bei Abfrage des Bestellstatus meldete, dass die Uhr nicht zustellbar gewesen sei und an den Versender zurück gegangen sei. Was nicht stimmte. Glücklicherweise waren über DHL zutreffende Angaben verfügbar.
Die Uhr wurde in einer hübschen Präsentationsbox geliefert, die Garantiekarte ist ordnungsgemäß abgestempelt. Zertifikat lag bei. Alles gut. Bei der Tagesanzeige kann ich nicht wie erhofft zwischen deutsch und englisch, sondern zwischen französisch und englisch wählen. Ersteres wäre mir lieber gewesen, war aber letztlich in anbetracht der Entfernung des Händlers kein Umtauschgrund.

Insgesamt habe ich das gute Stück sofort ins Herz geschlossen und würde sie wieder kaufen.

Update 1: Entgegen meiner Behauptung weiter oben, hat der Sekundenzeiger doch einen Leuchtpunkt, der auch leuchtet.
Zur Ganggenauigkeit: Die Uhr verliert bei mir über den Tag ca. 3-4 Sekunden. Wenn man sie über Nacht mit dem Glas nach unten ablegt, holt sie - wie von einem anderen Rezensenten beschrieben - diese Zeit wieder auf. So kann man über die Dauer der Ablage die Abweichungen quasi auf null reduzieren. Ich weiß nicht, ob das vom Hersteller so beabsichtigt ist, aber es funktioniert tatsächlich!
Ich erhöhe damit sehr gern meine bisherige Gesamtbewertung von 4 auf 5 Sterne.
Uneingeschränkte Empfehlung!
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11 Kommentar| 26 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 9. Januar 2016
Seit etwa einem Jahr ist dies meine Uhr. Ich bin sehr zufrieden. Für meinen Geschmack sieht die Uhr sehr gut aus. Sie ist robust und gut ablesbar. Die Zeiger und Striche auf dem Zifferblatt leuchten die ganze Nacht hindurch. Wenn man die Uhr den Tag über unter einem Pullover versteckt hatte, einfach kurz unter die Lampe halten und schon bleibt die Uhrzeit auch nachts sichtbar. Da man weiß, wo die Zahlen liegen, müssen diese auch nicht leuchten. Das Laufwerk 7S36 gilt nicht als das Genaueste, soll aber viele Jahre bis Jahrzehnte zuverlässig seinen Dienst verrichten. Hier wäre meiner Ansicht nach der einzige Knackpunkt. Eine Automatikuhr, noch dazu eine finanziell gut erschwingliche, läuft eben nicht sekundengenau. Da ich zuvor fast dreißig Jahre lang nur Quarzuhren getragen hatte, musste ich mich in den ersten Tagen auch etwas umstellen. Ich stelle meine Seiko etwa alle fünf Tage um eine Minute vor, dann passt es wieder. Eine sekundengenaue Uhrzeit benötige ich nicht, jedenfalls habe ich noch nie die Bahn oder sonst irgendwas wegen zwanzig bis sechzig Sekunden Rückstand verpasst. Wen dies jedoch nervt, der sollte sich keine Automatikuhr zulegen.

Angenehm finde ich, dass man die Uhr nicht per Handaufzug aufzieht, so wie meine Uhren vor meiner Quarzzeit, sondern einfach durch die natürlichen Bewegungen des Armes den Tag über. Lediglich beim ersten Mal habe ich die Uhr drei/viermal hin und her geschwenkt. Die Tagesangaben kann man zwischen dem üblichen Englisch und Deutsch wählen, was mir persönlich gefällt und meine Standardeinstellung ist. Nach einem Jahr hat das Armband einige Gebrauchsspuren, alles jedoch nicht dramatisch. Das Glas auf der Vorder- und Rückseite ist nach wie vor tadellos und blendet auch bei Sonnenlicht nicht. Wer keine Metallarmbänder mag, kann die Uhr auch mit einem Textilband kaufen. Dann heißt sie (glaube ich) SNZG 15K1. Zum Abschluss noch ein Tipp. Ich habe früher etwa zweimal im Jahr meine jeweilige Uhr mühsam mit Wattestäbchen und Alkohol gereinigt. Man glaubt nicht, wie viel öliger Schmutz sich vor allem im Armband breit macht. Meine Seiko lasse ich am Wochenende beim Duschen immer an. Bevor ich die Uhr gekauft habe, habe ich mich informiert und ein Kunde hatte diesen simplen Trick parat.

Fazit: Wenn man eine schöne und robuste Automatikuhr in bewährter Seiko-Qualität besitzen möchte, ist man bei der Seiko SNZG 13 K1 genau richtig.
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am 1. Dezember 2015
Ich habe eine preiswerte, alltagstaugliche Automatikuhr mit Wochentag/Datum gesucht. Dabei bin ich auf diese SEIKO Uhr gestossen und trage diese nun fast 2 Monate jeden Tag. Die Uhr ist robust, wasserdicht (100m), gut ablesbar bei Tag und Nacht und ausserdem überraschend ganggenau. Ein paar Sekunden pro Tag sind für eine Automatikuhr eigentlich sehr gut. Das Edelstahlarmband hat eine Sicherheits-Faltschliesse. Eine vergleichbare Schweizer Uhr kostet das Mehrfache. Ich kann diese Uhr mit gutem Gewissen weiterempfehlen. Angehängt ein paar Fotos (mit Gebrauchsspuren)
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am 7. April 2013
...so könnte man die SNZG13 beschreiben, jedenfalls meiner Meinung nach.

Von den zahlreichen Uhren, die ich besitze, sind die meisten Quarz und davon wiederum die meisten Digital. Digitale Uhren sind unschlagbar wenn es um maximale Funktionalität und Robustheit geht, zudem sind sie (meistens) recht preiswert. Für jemanden, der oft Bedarf für Stoppuhren, Timer oder Alarme hat, ist eine Digitaluhr ein wahrer Segen. Ebenfalls liest man mit einer Digitaluhr die Zeit viel präziser ab, da ist es eben 14:13:12 (sprich Vierzehn Uhr dreizehn und zwölf Sekunden) und nicht wie auf einer analogen Uhr wo man mit einem Blick festhält „gleich viertel nach zwei“

Manchmal brauche ich aber die ganzen Zusatzfunktionen auch nicht, und die meisten Menschen fast nie (kann man heutzutage sowieso alles am Handy/Smartphone einstellen), dann ist eine analoge Uhr eigentlich unschlagbar. Das fängt schon bei der Ablesbarkeit an, die man im Falle der Seiko nur als phenomenal bezeichnen kann. Egal unter welchem Blickwinkel, das aufgeräumte Zifferblatt bietet immer eine perfekte Ablesbarkeit.

Für mich noch ein absoluter Pluspunkt der den Meisten wahrscheinlich egal ist, aber sehr zur verbesserten Ablesbakeit am Tage beiträgt: es gibt KEINE Silberfarbigen Umrandungen für die Indizies und das Datumsfenster. Bei direkter Sonneneinstrahlung reflektieren solche nämlich und lassen das gesamte Zifferblatt etwas "schwammig" erscheinen - ein Beispiel dafür ist etwa die SNZF17.

In der Dämmerung wenn das Umgebungslicht schon stark nachlässt, bilden die weißen Zeiger auf dem Zifferblat einen hervorragenden Kontrast. Dies gilt auch für dunkelste (bzw. gar keine) Lichtverhältnisse, dank der SEHR guten Leuchtmasse von Seiko (Lumibrite) bleibt die Uhr auch die ganze Nacht über ablesbar. Mir ist eigentlich kein anderer Hersteller bekannt, der solch eine hervorragende Leuchtmasse einsetzt, getoppt werden die Seikos quasi nur noch von H3 Uhren mit Tritiumröhrchen die Jahrelang ohne jegliche Strom oder Lichtquelle leuchten. Leider sind diese Uhren in Japan verboten, weshalb man wohl nie eine Seiko, Citizen oder Casio mit H3 Beleuchtung sehen wird.

Das Zifferblatt hat – in Anlehnung an den Spitznamen der SNZGxx Serie „Big Military“ - neben den Zahlen 1-12 (groß) auch noch die Zahlen 13-24 (klein) aufgedruckt. Für eine Militäruhr ist dies Pflicht, da dort – in allen Ländern - ausschliesslich im 24 Stunden System gerechnet wird. Für uns Europäer mag das lustig erscheinen, jedoch hat der amerikanische Soldat, der vom Land kommt vorher immer nur von 1-12 sprich von AM bis PM gedacht und ist etwas ratlos wenn er das erste Mal von 23:15 (twenty-three hundred fifteen hours) hört, deshalb die 24 Stunden Einteilung. Wobei man fairerweise sagen muss, dass Digitaluhren für Soldaten onehin (meist) die bessere Wahl sind.

Das Glas der Uhr ist ein „Hardlex“, das ist Seikos eigene Bezeichnung für gehärtetes Mineralglas. Hardlex zeichnet sich durch sehr geringe Reflektionen aus, sowie eine ordentliche Kratzfestigkeit. Es ist nicht so hart und kratzfest wie ein Saphir Glas, aber dafür günstig und auch ohne Anti-Reflektions-Beschichtung brauchbar.

Neben dem Stunden, Minuten und Sekundenzeiger gibt es noch eine Wochentags Anzeige (Deutsch und Englisch) und das Datum. Dieses muss außer im Juli/August alle zwei Monate manuell nachgestellt werden, da die Uhr eben jeden Monat mit 31 Tagen rechnet. Wochentag und Datum sind dezent gehalten mit weiser Schrift auf schwarzem Hintergrund, was sich wunderbar harmonisch ins Zifferblatt integriert. Zum Glück wurde auf die unsägliche – in den letzten Jahren leider immer öfter in Mode gekommene – Positionierung des Datumsfensters auf 4:00 oder 4:30 Uhr verzichtet, bei der SNZG13 sitzen Tag und Datum dort wo sie hingehören, auf der 3 Uhr Position.

Das ist also prinzipiell alles was diese Uhr kann, die Zeit anzuzeigen und das Datum mit Wochentag. Solch unnötigen Schnick-Schnack wie eine drehbare Lünette sucht man bei der SNZG13 vergeblich, da es sich aber auch nicht um eine Taucheruhr handelt, ist diese Entscheidung goldrichtig und ebenfalls nur zu begrüßen.

Beim Laufwerk handelt es sich um das berühmt-berüchtigte Seiko5 Werk „7S36“. Dieses Laufwerk ist nicht für allerhöchste Präzision gedacht und bekannt (obwohl man da mit eventuellem Nachregulieren auch auf Chronometer Werte kommen kann) wohl aber für quasi unverwüstliches Arbeiten über Dekaden (!!!) hinweg. Einen Sekundenstopp sowie einen Handaufzug sucht man beim 7S36 vergeblich (Fachbegriff: non-hacking-movement) und das aus sehr gutem Grund: Jedes zusätzliche Bauteil (Hemmung, Aufzugssfeder) macht ein mechanisches Laufwerk anfälliger für Störungen, das liegt in der Natur der Sache. Das 7S36 ist so einfach wie möglich gehalten, bietet maximale Robustheit, verzichtet dafür auf die beiden obig genannte Punkte. Trotzdem kann man die SNZG13 Sekundengenau einstellen wenn man das möchte. Sobald der Sekundenzeiger auf der 12 Uhr Position steht, Krone herausziehen und mit etwas „Rückdruck“ (Englischer Fachbegriff: backpressure) den Sekundenzeiger dort belassen. Sobald man die Uhr abgeglichen hat (etwas mit einem Funkwecker) die Krone einfach loslassen und schon hat man die genaue Zeit. Der fehlende Handaufzug stellt ebenso wenig ein Problem dar: oft reicht es schon wenn man die Uhr einfach stellt und ans Handgelenk macht. Die natürliche Armbewegungen über den Tag verteilt, reichen aus um die Uhr am Laufen zu halten, falls nicht einfach mal ein-zwei Minuten hin und her schwenken – fertig (und für die Jogger unter uns: nach einem 10KM Lauf ist die Uhr garantiert voll aufgezogen :-))

Für Leute die viele Uhren haben, sind mechanische Laufwerke vielleicht eher ungeeignet, da selbst bei voll aufgezogener Feder die Gangreserven nur selten 48 Stunden erreichen. Wechselt man also öfter seine Armbanduhr muss man zwangsläufig in den sauren Apfel beissen und jedes Mal erneut das Datum, den Tag und die Uhrzeit einstellen. Abhilfe kann hier ein Uhrenbewger schaffen, jedoch halte ich die Idee eine mechanische Uhr auf ein elektrisch bewegtes Teil zu setzen, gelinde gesagt für pervers – da kann man sich auch gleich Quarzuhren kaufen – muss natürlich jeder selbst entscheiden.

Die SNZG13 ist mit einer Wasserdichtigkeit von 100Meter/10Bar angegeben – sollte also für alle täglich anfallenden Dinge wie Händewaschen, Duschen eventuell Schwimmen vollkommen ausreichen – so die offizielle Version. Meine inoffizielle Version, lautet: alles Quatsch, hier wird wie bei allen Herstellern massiv Marketing betrieben, ich hätte jedenfalls keinerlei Bedenken und Probleme die SNZG13 auf eine Scuba Tauchtour mitzunehmen – auch hier gilt wieder, muss Jeder selbst wissen.

Die Krone ist nicht verschraubt, was ebenfalls der einfach gehaltenen Konstruktion zu Gute kommt und eine Fehlerquelle mehr (kaputtes Gewinde) ausschließt. Verschraubt hingegen ist der Glasboden, was für mich der einzige (kleine) Kritikpunkt ist. Aus Sicht maximaler Robustheit macht ein Stahldeckel mehr Sinn. Klar kann man dann nichts vom Uhrwerk sehen, aber – seien wir mal ehrlich – wer schaut sich schon ständig das Schwungrad an? Der Boden hat ein Rundum Gewinde und ist nicht – wie bei vielen anderen Uhren – mit vier Schrauben befestigt. Bei Vielen gilt diese Methode als die Bessere wegen erhöhter Wasserdichtigkeit, ich teile diese Auffassung nicht, widerlege sie aber auch nicht. Aus meiner Erfahrung sind beide Methoden gleich zuverlässig wenn man auf die grundlegenden physikalischen Dinge beim Öffnen und Schließen achtet.

Die SNZG13 wirkt in keinster Weise protzig oder erweckt den Eindruck eines Bling-Bling Blenders, das liegt auch an dem gebürstetem Gehäuse und Armband. Sie wirkt aber auch nicht konservativ, was sie sowohl zur Freizeitkleidung als auch zum Business Anzug gleichermaßen gut tragen lässt. Am besten lässt sich die Uhr beschreiben – sportlich, elegant, unauffällig und seriös. Die Produktbilder werden ihr im Übrigen nicht mal Ansatzweise gerecht, in Natura sieht die Uhr um ein Vielfaches besser aus. Die Abmessungen betragen übrigens:

- Breite: 42/45 mm (mit/ohne Krone),
- Höhe: 49,5mm(Bandanstoss zu Bandanstoss)
- Dicke: 12mm
- Gewicht: 146 Gramm (mit bei mir vier entfernten Bandgliedern)

Fazit: Automatische Uhren sind nichts für Jeden, wenn man Mechanik jedoch mag und zudem eine sportliche, robuste und sehr zuverlässige Begleiterin sucht, die zudem auch kein riesiges Loch in den Geldbeutel reißt und wenn man die SNZG13 ständig – oder zumindest sehr oft - trägt dann ist sie wie in der Überschrift die Essenz einer Armbanduhr – Absolute Kaufempfehlung.
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am 4. Juli 2015
Die Uhr sieht gut aus und tut, was sie soll: die Zeit anzeigen. Sie ist wasserdicht bis 100M und kann so auch problemlos beim Schwimmen getragen werden. Die Großen Ziffern lassen sich gut ablesen - auch im Dunkeln, weil das Leuchtmittel auf den Ziffern und Zeigern sehr hell leuchtet.

Einziges Manko: ich hatte leider relativ schnell Kratzer im Glas
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am 26. November 2011
Meine erste Automatikuhr !

Seit geraumer Zeit bin ich auf der Suche nach einer preisgünstigen
aber dennoch gut verarbeiteten Automatikuhr.
Nach dem ich einige Uhren-Foren, und auch Bewertungen hier auf Amazon
gelesen habe, bin ich dann auf die Seiko 5 gestoßen.
Ich habe allerdings nicht die Uhr mit Metallarmband und glänzendem Gehäuse,
sondern die dunkel blaue "Military" Ausführung mit gebürstetem Stahlgehäuse
und Nylonband. Die Werke sind identisch !!!
Erst war ich ein wenig unsicher, ob mir die Uhr mit dem dunkelblauem Zifferblatt
auch wirklich gefällt. Als ich die Uhr aber dann endlich in den Händen hielt,
war ich mehr als begeistert !!!!
Sieht wirklich sehr chick aus, und die weissen Zahlen auf dem dunkelblauem Ziffernbaltt sind hervorragend ablesbar.
Trage die Uhr nun seit drei Tagen und kann noch keinerlei Gangabweichungen
feststellen ! Ich denke, es wird so wie bei meinem Vorredner sein, dass es
vielleicht gerade mal 2-3 Sekunden pro Tag sind, die sich aber in der Nacht
wieder einregeln.
Zu erwähnen sei noch, dass es sich hier nicht um einen billigen "Chinaböller"
handelt, sondern dass Seiko schon immer hervorragende Werke produziert.
Für weitere Informationen kann ich euch zum Beispiel das "Uhrforum" wärmstens
ans Herz legen.

Fazit: Wer eine Automatikuhr für den normalen Alltag sucht, wird mit Sicherheit
für diesen Preis kaum ein vergleichbares Produkt finden.
Als Einstieg in die Welt der Automatikuhren uneingeschränkt zu Empfehlen !
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am 22. Oktober 2013
Zu den technischen Finessen kann ich nicht viel sagen, kenne mich nicht so gut aus, jedoch funktioniert die Automatik tadellos, ich habe ehrlich gesagt bisher noch gar nicht bemerkt, dass überhaupt zeitliche Abweichungen vorhanden sind. Jedenfalls habe ich diese Uhr seit mehreren Wochen und seitdem musste ich die Uhr kein einziges Mal nachstellen (bis auf das Datum).

Die Verarbeitung der Uhr ist sehr hochwertig, insbesondere das massive Edelstahlarmband ist in dieser Preisklasse eine absolute Seltenheit.

Das Aussehen gefällt mir ausgesprochen gut: Eine sportlich-seriöse Uhr für jeden Anlass, ohne viel Schnick-Schnack und irgendwelche anstrengenden Stoppuhr- und sonstiges Gedöns-Funktionen. Sieht absolut hochwertig und keineswegs billig aus, auch im Vergleich zu anderen, deutlich teureren Uhren.

Von daher kann ich diese Uhr ruhigen Gewissens empfehlen, wundere mich aber nach wie vor über den meines Erachtens viel zu niedrigen Preis für eine solche Uhr. Aber gut, ich will mich nicht beschweren. :)
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am 18. Februar 2016
Gangenauigkeit +/- 5sec./Tag ist OK. Gangreserve wenn voll aufgezogen mindestens 40 Stunden, wasserdicht bis 100m, also zum schwimmen geeignet. Massives Gehäuse., Band mit Sicherheitsverschluß. Zeitloses design, Datum und Wochentag, bei mir in Deutsch und Französisch.
Einfach eine schlichte, robuste Uhr.
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