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am 11. August 2011
Stoneman sind ein paar irre Schweizer, auf die ich nur zufällig gestossen bin, da sie demnächst als Vorgruppe von Lord of the lost unterwegs sein werden, und ich immer versuche mich im Vorfeld zu informieren, ob es sich lohnt bereits zum Einlass da zu sein. In diesem Fall ganz klar ja. "Human Hater" ist ein grandioses Album voller Kraft und mitreissenden Melodien. Sehr harter Gothic-Metal oder sehr melodiöser Deathmetal. Irgendwas dazwischen.

Die Band kombiniert hier tiefe Growls mit eingängien Klängen, ungewöhnlich ist auch das in einigen Songs dem Keyboard für diesen Musikstil eine ungewöhnlich tragende Rolle beikommt, um die düstere Metal-Atmosphäre zu unterstreichen. Trotzdem wird es mit der Elektronik nicht übertrieben. Die Songs sind recht simpel gestrickt, aber dennoch oder gerade deshalb sehr eingängig für Freunde härterer Musik. Stoneman sind daher sicherlich keine musikalischen Viruosen und haben einen Sänger der grandios scheitert wenn er versucht zu singen. Textlich alles andere als intelektuell, verstehen sie es aber trotzdem blendend zu unterhalten. Einziger Schwachpunkt ist meiner Meinung nach der Song "Zombie Zoo" in Zusammenarbeit mit den bekannteren Wednesday 13. Das Geräusch am Anfang klingt meiner Freundin zufolge wie das Warnsignal der Nürnberger U-Bahn beim schließen der Türen. Der Song will mir so gar nicht ins Ohr gehen, irgendwie nervt er sogar. Dafür sind "Hope You All Die Soon", "Suicide and Suicide" sowie "Trail of destruction" Kracher die sondersgleichen suchen. "No sweet november" will eigentlich so gar nicht auf das Album passen, es ist eine radiokompatible Halbballade, mit anderem Sänger, aber einem unglaublich ins Ohr gehendem Refrain.

Im Vergleich zu den Vorgängern ist "Human Hater" klar das beste Werk, die Band hat sich weiterentwickelt und klingt vom Songwriting her homogener und ausgereifter. Ebenso hat sich die Tonqualität der Aufnahme deutlich verbessert. Wem eventuell die Band "Darkseed" ein Begriff sein sollte, der sollte hier unbedingt einmal rein hören. Ein Vergleich wäre vielleicht auch Lacrimas Profundere, nur mit einem Growler als Frontmann. Oder Eisbrecher, etwas flotter, auf Englisch und ebenfalls mit rauerer Stimme. Bei näherem Interesse sollte man sich aber unbedingt die Songs in voller Länger auf der Myspace-Seite der Band zu Gemüte führen, da die Songschnipsel hier auf Amazon meiner Meinung nach mehr als unglücklich gewählt sind und einige der besten Parts, zum Beispiel der Ohrwurm-Refrain von "Trail of destruction", völlig weg gelassen wurden.
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