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Kundenrezensionen

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am 6. Dezember 2010
Ich halte die Serie für absolut gelungen und denke, dass viele Mißverständnisse vorliegen, was möglicherweise einige der schlechteren Rezensionen zu erklären vermag. Die Serie ist nicht als Fortsetzung von Band of Brothers gedacht. Sie soll auch keine Neuauflage oder bessere Version darstellen. Ich kenne Band of Brothers auch, aber finde man kann die Serie nur als eigenständiges Werk betrachten, Vergleiche mit anderen Serien oder Filmen finde ich unzutreffend.
Zielsetzung der Serie ist es, den Krieg im Pazifik aus den Augen der daran beteiligten amerikanischen Marines nachvollziehbarer zu machen. Im Gegensatz zum Krieg in Nordwesteuropa bestand der Krieg im Pazifik aus einer Anzahl von Kampfhandlungen in geografisch nicht zsuammenhängenden Gebieten an denen unterschiedliche Einheiten beteiligt waren. Dies erklärt, weshalb mitunter der Eindruck von einem nur losen Zusammenhalt entsteht. Dennoch finde ich, dass die Hauptcharaktere dabei helfen, den Plot zusammenzuhalten. Ich hatte auch keine Probleme, die Charaktere wiederzuerkennen oder mir ihre Namen zu merken, vielleicht war ich da einfach aufmerksamer als andere Rezensenten. Dass bei Kriegsfilmen und insbesondere Kampfszenen es mitunter schwierig sein kann, einzelne Personen zu erkennen (Uniformen) ist normal und hier nicht dramatisch. Zu den Kampfszenen sei gesagt, dass sie meinen Ansprüchen genügen. Wer hier gelangweilt ist, sollte sich fragen, ob er nicht schon zu viele solcher Szenen gesehen hat. Irgendwann ist meiner Meinung nach das kreative Limit erreicht.
Die japanische Seite wird bei der Serie ausgelassen, dass ist auch legitim, denn die Serie erhebt diesen Anspruch nicht. Die Zielsetzung folgt eben den amerikanischen Eindrücken. Die Serie behauptet nicht, ein umfassendes Bild zu liefern, sondern betont die amerikanische Perspektive. Da kann man meiner Meinung nach nicht kritisieren, dass es zu einseitig ist, dass sollte einem vorher klar sein. Es ist eben nicht Clint Eastwood (auch wenn ich nun doch Vergleiche anstelle). Auch Pathos sehe ich bei der Serie nur wenig. Stattdessen werden insbesondere das Grauen des Krieges und seine Auswirkungen auf die Beteiligten gezeigt. Die Serie finde ich hier angenehm schonungslos: Amerikaner, die Japaner "zum Spaß" töten und Trophäen sammeln; Amerikaner, die noch lebenden Verwundeten das Zahngold herausbrechen; Soldaten, die sich in psychologische Behandlung begeben müssen und sich ständig einnässen; Soldaten, die sich das Leben nehmen, weil sie keinen anderen Ausweg sehen. Als dies sind Aspekte, die von der typischen Hollywoodverehrung weit entfernt sind. Einer der Hauptcharaktere bilanziert, dass er nie wieder eine Uniform tragen werde: wer darin noch typischen Hurra-Patriotismus erkennt, hat die Serie nicht verstanden.
Die Tatsache, dass Japaner abfällig dargestellt werden, entspricht auch den Wahrnehmungen der damaligen Zeit. Der Kampf unterschied sich von Europa eben durch seine Gnadenlosigkeit (wenn man von der Ostfront absieht): ein fanatischer Gegner kämpft gegen amerikanische Truppen, die ihrerseits verrohen. Auch Rasssismus spielt hier zumindest zum Teil eine Rolle, daher die extreme Abwertung des Gegners auch in der Sprache. In Nordwesteuropa wurden Gefangene gemacht, in den Inselschlachten herrschte Gnadenlosigkeit vor. Dies verdeutlicht die Serie gut und ist in diesem Zusammenhang auch nicht unrealistisch.
Insbesondere der Protagonist E.B. Sledge ist meiner Meinung nach hervorragende dargestellt. Er schrieb ein Buch über seine Erfahrungen, welches ich im Anschluss an die Serie las und das mich sehr berührt hat (With the Old Breed). Viele seiner sehr nüchternen Beschreibungen und Reflektionen finden sich in der Serie wieder. Insbesondere die Tatsache, dass Krieg das Leben vieler junger Menschen zerstört und auch die Überlebenden auf lange Zeit zu leiden haben werden, bringt die Serie auf den Punkt, auch wenn man meinen sollte, dass so eine Schlußfolgerung bei den meisten Menschen schon lange angekommen sein sollte.
Mein abschließendes Urteil: hervorragend und unbedingt sehenswert.
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am 5. Juli 2011
Die 10-teilige Miniserie "The Pacific" des für seine ambitionierten Produktionen bekannten US-amerikanischen TV-Senders HBO beleuchtet eine Seite des Zweiten Weltkriegs, an der sich weit weniger Regisseure abgearbeitet haben als an den Geschehnissen in Europa. Die Blu-ray-Fassung bietet Bestwerte in den Disziplinen Bild und Ton und punktet mit sehenswertem Bonusmaterial, das dankenswerterweise ebenfalls in hoher Auflösung vorliegt.

Es wäre sicher vorstellbar, "The Pacific" ohne Referenz auf die hochgelobte TV-Serie "Band of Brothers" zu rezensieren.

Huch. Moment.

Da haben wir ihn ja schon, den impliziten Verweis - und im Grunde ist der so verkehrt ja nicht, denn zum einen stammen beide Serien aus dem gleichen Haus, und zum anderen scheint erst die überaus erfolgreiche Serie "Band of Brothers" den Anstoß dazu gegeben zu haben, auch die Kämpfe im Südpazifik fürs Heimkino aufzubereiten. Jedenfalls geben das die Produzenten Tom Hanks und Steven Spielberg in einem Beitrag auf der sechsten Blu-ray Disc sinngemäß zu Protokoll: Angeblich hätten zahlreiche Veteranen anlässlich der Ausstrahlung von "Band of Brothers" quasi eine eigene Serie für sich reklamiert - nach Clint Eastwoods exzellentem filmischem Doppel "Flags of our Fathers" und "Letters from Iwo Jima" war die Zeit anscheinend reif.

Ich habe die hiesige Ausstrahlung der Serie durch den Sender Kabel 1 geflissentlich ignoriert und stattdessen, wie so oft, auf die Veröffentlichung der Serie auf DVD und Blu-ray gewartet. Um's gleich vorweg zu sagen: Mir persönlich hat "Band of Brothers" besser gefallen als "The Pacific".

Allerdings sagt das wohl mehr über die Güte von "Band of Brothers" und meine hochgesteckten Erwartungen aus - sprich: "The Pacific" ist und bleibt ein TV-Ereignis der sehenswerteren Sorte, daran gibt's gar nicht zu deuteln. Allerdings fehlt es "The Pacific" an der erzählerischen Geschlossenheit, mit der "Band of Brothers" für sich einnimmt. Wo die eine Serie ihre Protagonisten sehr stringent vom D-Day bis in die Zeit kurz nach dem V-Day begleitet, wechselt die andere teils verwirrend häufig die Erzählperspektive - da hilft auch der Kunstgriff, den Ort der jeweiligen Handlung durch vorherige Kennzeichnung auf einer Karte deutlich zu machen, nur wenig.

Dementsprechend erschwert ist auch die Identifikation mit den sich nur langsam als Hauptfiguren herauskristallisierenden Charakteren Eugene B. Sledge, Robert Leckie und John Basilone; zudem wechseln die Schauplätze häufig zwischen verschiedenen Fronten und der heimatlichen Etappe - im Unterschied zu "Band of Brothers" geht "The Pacific" auch auf das Leben ein, das die Protagonisten fernab des Schlachtfeldes führen.

Positiv ausgedrückt bedeutet das soviel wie: Ich werde mir die Serie sicher noch ein zweites und drittes Mal ansehen und so hoffentlich die Zusammenhänge herstellen, die mir beim ersten Mal zuweilen gefehlt haben. Zudem habe ich mir vorgenommen, beizeiten auch die Bücher von Leckie und Sledge, auf denen die Serie basiert, auf meine Leseliste zu setzen - vermutlich beantwortet die Lektüre die Fragen, die bei mir nach dem ersten Ansehen der zehnteiligen Serie offengeblieben sind.

Die per "Bild im Bild" einzublendenden Informationen, mit denen die Blu-ray aufwartet, habe ich beim ersten Sehen, wen wundert's, noch nicht abgerufen. Allerdings kenne ich diese Art der Zugabe bereits von der Blu-ray-Fassung von "Band of Brothers", die ich mir allein aus diesem Grund ein zweites Mal ins Regal gestellt habe, bevor ich die schlechter ausgestattete DVD-Version dann ausrangiert habe. Will sagen: Ich gehe davon aus, dass die Hintergrundinformationen auch im Falle von "The Pacific" ebenso benutzerfreundlich aufbereitet wie üppig sein dürften und freue mich bereits jetzt darauf, selbige beizeiten zu entdecken.

Die Sektion "Profile" auf der sechsten, fürs Bonusmaterial reservierten Disc habe ich mir bereits angesehen. Hier kommen Sledge und einige andere Veteranen sowie deren Angehörige persönlich zu Wort - ein sehenswerter Beitrag, den ich ungleich interessanter fand als das rund 20-minütige "Making of", das, wie es leider so oft der Fall ist, mal wieder sehr werblich ausgefallen ist (Beteuerungen der Jungdarsteller, wie hart doch die den Dreharbeiten vorausgegangenen Vorbereitungen im "Boot Camp" gewesen seien, inklusive); keinen wirklich bleibenden Eindruck hat auch der kurze historische Abriss auf Disc 6 bei mir hinterlassen. Ähnlich verhält sich das übrigens mit der offenbar exklusiv für die bei amazon.de erhältliche Erstauflage produzierten zusätzlichen Blu-ray Disc - der rund 20-minütige Beitrag, der sich ausschließlich mit der verheerenden Schlacht auf der Insel Peleliu befasst, hätte sicher auch ganz wunderbar Platz auf der sechsten Disc des Sets gefunden und ist offensichtlich allein aus marketingtechnischen Gründen auf eine eigene Scheibe "ausgelagert" worden.

Nichts zu bekritteln gibt's hingegen an Bild und Ton - das knackig scharfe Bild bringt die Schauwerte der 200 Millionen Dollar teuren Produktion auf der heimischen Leinwand optimal zur Geltung, der Ton dröhnt beeindruckend wuchtig und dabei ungemein differenziert aus den Boxen. Wer auf der Suche nach referenzverdächtigem Demomaterial fürs heimische Equipment ist, wird mithin gut bedient - so großartig sieht Fernsehen aus, sobald HBO dem großen Bruder Kino Konkurrenz macht.

R e s ü m e e

Wer die Serie durch ihre Ausstrahlung im Fernsehprogramm kennen gelernt hat und mit dem Kauf liebäugelt, darf beherzt zugreifen - die Discs der Blu-ray-Fassung lassen in punkto Bild und Ton keine Wünsche offen und punkten mit einer manierlichen Zusatzausstattung, die auch das wiederholte Ansehen von "The Pacific" zur lohnenswerten Beschäftigung macht. Wer durch "Band of Brothers" auf "The Pacific" aufmerksam geworden ist, darf einen Blick riskieren, sollte aber vielleicht vorsichtshalber erst einmal zur Verleihversion greifen. Die Altersfreigabe "ab 16" sollte übrigens nicht darüber hinwegtäuschen, dass "The Pacific" der starke Tobak ist, den das Sujet erwarten lässt - darüber, ob manche Szene nicht durchaus auch eine Freigabe "ab 18" gerechtfertigt hätte, ließe sich trefflich streiten.
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Hab nun 5 Tage lang jeden Tag zwei Folgen verschlungen und bin begeistert ! Wen es "stört" das PACIFIC "nur" ab 16 ist, dem sei gesagt, die FSK hatte einen guten Tag, denn in Sachen Härte nehmen sich Band of Brothers und PACIFIC nichts. Für mich kann ich nur sagen, dass mir PACIFIC sogar besser gefallen hat. Unsere Hauptfiguren (hervorragend besetzt) werden vor, während, und nach des Kriegseinsatzes begleitet und man erfährt viel mehr über ihr Umfeld.

Das Bild ist ERSTE SAHNE und um da was Negatives zu finden muss man schon suchen. Bei vielen Szenen meint man förmlich in die Seile mit hinein greifen zu können. Fast 3D ohne Brille ;-)

Der Ton (ja, der DEUTSCHE) ist ebenso referenzverdächtig. Man hört hunderte Geräusche die aus allen Winkeln auf einen zu kommen. Nicht nur bei den Gefechten, sondern auch bei den vielen Wettereinstellungen (tropischer Regen, Gewitter,...) Dazu kommt ein Musikscore der dem Projekt mehr als gerecht wird.

Auf jeder Disc befindet sich PiP Zusatzmaterial, und auf der 6. Disc sind 3 Bonus Featurettes in HD: Diverse Interviews der Hinterbliebenen, Making of, und Historisches Hintergrundmaterial. Vom "Making of" hätte ich mir ausführlicheres gewünscht, aber die tolle Box und das liebevoll gestaltete Innendiggipack mit ablösbarem FSK Sticker reißen das wieder raus.

Absolute Kaufempfehlung !!
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am 25. August 2013
Thema der Serie ist, wie der Name schon vermuten lässt, der pazifische Krieg. Amerika gegen Japan. Aus der Sicht der Amerikaner stehen wir mitten auf dem Schlachtfeld im 2. Weltkrieg und erleben, wie hart, brutal und gnadenlos der Krieg sein kann. Und das einem manchmal nichts anderes übrig bleibt, als zu töten. Basierend ist diese Serie teilweise auf den Büchern = Helmet for my Pillow = von Robert Leckie ( einer der Hauptcharaktere in der Serie ) und = With the Old Breed = von Eugene B. Sledge ( auch ein Charakter der Serie ). Tom Hanks, Steven Spielberg und Gary Goetzman waren die Produzenten und ich finde, sie haben etwas großartiges geschaffen! Hans Zimmer hat wieder hervorragende Arbeit geleistet und eine tolle Musik beigetragen die einfach passt und die man sich immer wieder gerne anhört.

Diese Serie ist wirklich packend, emotional, spannend und obwohl sie ab 16 ist, doch sehr blutig. Ich finde, die Serie ist nicht nur was für Männer. Auch Frauen können auf ihre Kosten kommen. Was sehr toll ist, es gibt am Anfang, bevor die Serie anfängt, Interviews mit den Veteranen, die diesen Krieg erlebt haben. Ich bin der Meinung, dass man sich dem einen oder anderen Charakter doch sehr nähert. Klare Kaufempfehlung! Wer die Serie noch nicht gesehen hat, sollte sie sich unbedingt ansehen! Ich habe auch Kundenbilder hochgeladen, damit man sehen kann, wie schick das Innenleben der Box gestaltet ist. Ich finde, bei dem Preis kann man wirklich nicht meckern.
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am 6. August 2010
Nachdem Band of Brothers unter der Produktion von Spielberg und Tom Hanks den europäischen Konflikt aus der Sicht einer Falschirmjägerkompanie aufgearbeitet haben, widmen sich den beiden nun dem Krieg im Pazifik aus der Sicht des Marine Corps. Zum einen hat man aus den Fehlern, sofern man bei BoB überhaupt von Fehlern sprechen kann, gelernt. Der Feind ist wesentlich stärker eingebunden, und mehr als nur eine Zielscheibe. Das Schwarz-Weiß Denken verkommt schnell in einem Konflikt, indem die Intensität der Kämpfe, das exotische Klima und die extremen Wetterbedingungen zur Verrohung auf beiden Seiten führen. Man sieht hier Marines Dinge tun, bei denen einem schnell einmal der Atem, auch vor Entsetzen, stockt. Reine Glorifizierung der eigenen Kämpfer, weit gefehlt! Dazu hat man den Krieg auch stärker in den Kontext eingebunden. So widmen sich einige Folgen etwa der Reorganisation in Australien, der Behandlung in Spitälern, und die gesamte letzte Folge der Rückkehr in die Heimat. Im Gegensatz zu BoB ist der fokussierte Blick, der sich nur auf einen kleinen Bereich, die Easy-Kompanie, konzentriert einem weiteren, auch die Familien und Umgebung umfassenden Blick gewichen. Wer also eine rein martialische Aneinanderreihung von immer heftiger werdenden Gefechten erwartet, ist bei "The Pacific" fehl am Platz.

Dennoch sind einige Folgen, darunter Okinawa oder die Doppelfolge Peileliu nichts für schwache Gemüter. Selbst Hartgesottenere sollten hier nicht gerade ihr Mahlzeit einnehmen. Und sonst macht Pacific, wie sein Vorgänger vieles Richtig. Bildqualität, Technik, Ausstattung, Darsteller, Drehbücher etc. - man merkt schnell, dass Hanks und Spielberg nur die Besten ihres Fachs für die Serie versammelt haben. Besonders zu erwähnen ist auch Hans Zimmer, ein Meister seines Fachs, der auch das geniale Intro komponiert hat. Alleine das Intro, Musik, wie bildtechnische Gestaltung, bildet schon ein Meisterwerk. Die Idee mit dem Kohlestift(und den Zeichnungen) ist einfach virtuos gelungen und umgesetzt.

Doch leider hat "The Pacific" auch seine Mängel. So kommen die ersten beiden Folgen träge rüber, und mann muss ständig rätseln, welcher Marine da gerade im Bild ist. Im Gegensatz zu BoB ist bei dieser Serie werden hier nicht nur die Erlebnisse einer Kompanie erzählt, sonder die Geschichte mehrerer Charaktere, die nur lose miteinander verknüpft sind. Bis Zum Ende bleibt die Frage offen, ob die Hauptpersonen überhaupt in derselben Einheit, geschweige den in derselben Division sind! Hier hat der Tunnelblick bei BoB doch geholfen, wo man auch in die Mechanismen einer Einheit (Offiziere, Unteroffiziere, Sanitäter, Soldaten) Einblick erhalten hat. Ein weiteres Manko ist die Kürze der Serie. Nur zehn Folgen nimmt man sich, um die Erlebnisse der Marines in einem dreijährigen Krieg zu erzählen. Bei BoB waren es wesentlich mehr Folgen für zwei Jahre. So springt man in "The Pacific" oft über Monate hinweg. Alleine Guadancanal nimmt zwei Folgen ein, Iwo Jima verkommt zur Randnotiz (aber da kann ja Clint Eastwood Abhilfe schaffen), viele Gefechte werden einfach übersprungen, die man auch hätte einbetten können, nein sogar müssen. Dennoch bleibt ein eindrückliches Werk, das einen Blick darauf lohnt.
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am 6. Januar 2015
Die Miniserie von HBO ist aufgemacht wie die Serie Band of Brothers und zeigt den zweiten Weltkrieg im Pazific gegen die Japaner nach den Aufzeichnungen und Erlebnissen damaliger Soldaten. Einige ausgewählte Charakter erleben den Schrecken des Krieges im Pazific. Verlust von Kameraden, Verletzungen, der Feind als Mensch und eine Umgebung/Landschaft, die sowohl schön als auch grausam ist. Für uns heute unvorstellbar, wie die Soldaten an die Grenze des gesunden Verstandes gebracht werden. Kann ich nur empfehlen. Kein Hollywood Heldenfilm, sondern die harte Realität des zweiten Weltkrieges.
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am 23. Juli 2013
Die Erwartungen nach Band of Brothers waren hoch und wurden in meinen Augen erfüllt. Beide Serien miteinander zu vergleichen ist nicht ganz leicht, weil die Art des Krieges eine völlig andere war. Aber auch hier zeigt sich, wie erbarmungslos und verbittert Krieg doch ist.

The Pacific überzeugt in allen Belangen. Top-Besetzung, perfekte Abstimmung von Bildern und Sound und fesselnde Story von der ersten bis zur letzten Sekunde. Großartig!
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am 5. Januar 2011
Und zwar den von Tom Hanks sowieso Herr Spielberg.
Was man ganz klar unterscheiden muss : The Pacific ist NICHT Band of Brothers!
Warum diese Serie vielleicht schlechte Kritiken bekommen hat ist, weil jeder meint man muss diese Serie mit Band of Brothers vergleichen.Das mag verlockend sein,wenn man sich nur einmal das Produzentenduo um Hanks und Spielberg ansieht,ja gut das mag sein.Über die Qualität von Bild und Ton muss ich mich nicht auslassen diese Serie und BoB setzen Maßstäbe da kommt nichts ran,vielleicht der Soldat James Ryan aber ansonsten nichts!So unglaublich realistisch habe ich den Zweiten Weltkrieg noch nie erlebt und es ist schwer so etwas zu toppen.Für mich ganz klare Meilensteine.
Zurück zur Serie an sich : 1. Komplett anderer Schauplatz 2.Nicht eine Einheit steht im Vordergrund (nicht die Easy-Kompanie der 506.Airborn Division,sondern DIE Marines als Ganzes)
Der Krieg im Pazifik dauerte 1. länger als der in Europa und 2.wurde er noch erbarmungsloser von beiden Seiten geführt ( was den Krieg in Europa unter gar keinen Umständen verharmlosen soll!)
Die Darsteller liefern für mich eine sehr gute Performance ab und spielen ihre Rolle bis zum Ende.Man erwartet viel "Action",die man auch bekommt,aber nicht nur "Action" sondern auch die psychische Abnutzung der Soldaten wird gezeigt,die ständige Furcht vor japanischen Angriffen in der Nacht oder aus gut getarnten Schießschachten heraus.
Mein Fazit : wer sich immer an Band of Brothers hält,wird keinen Gefallen an The Pacific finden.Wer jedoch hingegen bereit ist sich auf etwas neues einzulassen kommt voll und ganz auf seine Kosten.Marines die sich von Atoll zu Atoll kämpfen und dabei dem ganzen Wahnsinn und dem ganzen Hass des Krieges ausgesetzt sind.Ich sage nur : Danke Herr Hanks und Herr Spielberg ,danke für einen weiteren Meilenstein in der Geschichter der Verfilmung des Zweiten Weltkrieges
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am 7. Juli 2012
Ich habe mir diese Serie gekauft, weil ich von dem Vorgänger Band of Brothers sehr begeistert war. Im Gegensatz dazu ist The Pacific viel enttäuschender. Die ersten drei Folgen hatten mir zunächst die Lust am Weiterschauen genommen: Die Hälfte einer Folge setzt sich zusammen aus: Amerikaner gegen Japaner in der Dunkelheit. Man sieht viel Geballer, Schutt und Asche und vielleicht auch Menschen durch die Gegend fliegen und etliche Schreie machen das ganze zu jeweils 5-minütigen Passagen, auf deren Ende man nur warten kann. Am nächsten Morgen (im Film) sieht man dann Berge von Leichen und fragt sich, ob da noch mehr kommt. Fehlanzeige.

Trotzdem habe ich mich durchgebissen und weitere Folgen angeschaut. Es wurde dann nach und nach besser. Die Soldaten machen Fronturlaub, das lässt sich schon leichter ansehen als diese Szenen, in denen man eh nichts sieht.

Ich habe mich mit dem Pazifikkrieg geschichtlich noch nicht so sehr auseinander gesetzt wie mit dem Krieg in Europa. Deshalb habe ich die Serie eigentlich nciht kaufen wollen. Aber das spielt keine Rolle: Man braucht keine Vorkenntnisse.

Meine Empfehlung: Kauft die Serie und fällt selbst ein Urteil. 15 Euro haben mich nicht großartig belastet und ich kann mir vorstellen, dass ich mir die Serie irgendwann nochmal ansehen und dann bessere Bezüge zu den Charakteren habe.
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am 10. Januar 2015
Da haben die Macher von 'Band of Brothers' mal wieder eine tolle Serie hingelegt !!!
Allerdings mit dem Unterschied, daß auch bein machem Protagonisten auf die Zeit nach dem Krieg eingegangen wird, was sehr interessant ist und auch toll gespielt wurde.
Ich bin froh eine solch tolle Serie in meiner BlueRay-Sammlung zu haben.
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