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am 30. Oktober 2010
Hollywood im Fortsetzungsfieber, klar das man aus 30 Days auch eine Trilogie schneidern muss?! Nun ja, es gibt da als Daumenregel das "Highlandergesetz": Es kann nur einen geben!

Stella hält also Vorträge vorm Publikum in L.A., um die wahre Geschichte von Barrow public zu machen, die Rezipienten sind allerdings genauso aufgeschlossen wie beim Thema UFOs oder dem Jeti, lediglich ein Brieffreund namens Dan erweist sich als Zuhörer (der ist selber Vampir, lebt aber von Blutkonserven, um sich einen Rest von Menschlichkeit zu bewahren). Der lädt ungefragt eine kleine Gruppe von Voll-Amateuren (alles personifizierte Klischees) mit A-Team Strategietaktik als wannabe Vampirjäger zu Stella in die Wohnung ein. Als Warm-Up gibst bei einem Vampirangreifer erstmal eine volle Ladung Headies. Leider wie im folgenden Film wirds hier schon nicht mehr kongruent zum ersten Teil, denn die Superfähigkeiten der Vampire wie gesteigerte Kraft, Schnelligkeit, Ausdauer sind plötzich mal vereinzelt vorhanden, allgemein bizarrerweise eher nicht mehr.

Das neue "Dream-Team" wagt also einen dilettantischen Angriff auf einen Schlupfwinkel in einer Tunnelsektion, es gibt das erste Opfer unter den Mitstreitern (der Quotenschwarze muss dran glauben), nur Stella bringt es fertig nach seinem Biss ihn gänzlich unschädlich zu machen, indem sie ihm mit einem Hohlblockstein die Rübe püriert. Die überkandidelte Teenieschmozette Twilight wirkt von der Action dagegen wie die Biene Maja, soweit für mich als Splatterfan noch alles im grünen Bereich. Aber nicht zu früh freuen... Hauptoperationsziel soll die böse Vampirkönigin Lilith sein, die alles koordiniert und ohne die alle Vampire angeblich kopflos agieren, also muss die Schlampe weg, klare Hollywoodlogik!! Was anscheinend verpönt ist bei verkrachten Existenzen und gleichzeitig Vampirjägern, ist sich zu waschen, Klamottenwechsel oder angemessene Ausrüstung zum Ego-Shooter spielen. Blutverschmierte Kleidung lockt Vampire bekanntlich gezielt an, das Blut Vampire riechen können wird hitzig diskutiert, das Gegenteil dann umgesetzt. Eine Art Änschie Konsens, wenn man so will. Muss man nicht verstehen. Ebenso wartet die Gruppe in der Tunnelsektion eingeschlossen auf die Nacht, denn dann gehen die Vampire wohl auf Jagdt und lassen einen eher in Ruhe?! Die Tür im Fluchtraum ist dabei so stark verriegelt, das selbst Gimli ohne Axt die Tür eintreten könnte.

Erneut geht die "Olsen-Bande" auf Vampirjagt wie Schulz gegen Klitschko vor, man schleicht sich in ein Lagerhaus rein, wo Lilith vermutet wird, aber doch nicht anwesend ist, wird prompt entdeckt, stellt fest man könnte doch besser Löcher in die Decke schießen um die Vampire mit Tageslicht zu eliminieren, zündet dann in letzter Minute einen C4 Sprengsatz, bei dem Stella sich den Daumen aus dem Gelenk auskugelt und ist genauso schlau wie vorher. Dan hat einen Waffenschrank der Schwarzbrotbäcker in Phantomkommando alle Ehre macht, mitgenommen wird aber immer nur das Nötigste und viel zu wenig Munition (zweites und drittes Magazin mit Isoband am ersten Magazin z.B. usw., das kennen die Profijäger leider nicht).

Der Showdown auf dem Frachtschiff nach Barrow (schon wieder wollen die Vampire dort zuschlagen, Resident Evil Afterlife läßt grüßen) gleicht einem Selbstmordkommando, nur ein Drehbuchautor mit Illuminati-Wendungen und glücklich verlaufenden Pseudo-Konstellationen kann das noch irgendwie halbwegs logisch hinbiegen. Stellas beide Mitstreiter gehen auch noch drauf (wie im Zombiefilm), nur Stella kann in der blutgefüllten Badewanne von Lilith abtauchen (Minority Report läßt güßen, bzw. Anleihe an Descent) um dann Lilith kurz mal zu köpfen, die wartet nur darauf endlich abzutreten, auch wenn Stella vorher ordentlich die Hucke vollgekriegt hat. Wie bei Bud Spencer üblich, die Gegner warten nur auf ihren Einsatz, um vermöbelt zu werden. Die herangerückten anderen Vampire lassen darauf hin Stella einfach abziehen, als wäre nichts gewesen. Vorher noch als unmenschliche Tötungsmaschinen dargestellt, die erbarmungslos sofort zuschlagen, auf einmal das dumme Gesicht zum guten Eindruck.
Stella steigt blutgetränkt aus der V2A-Stahl Badewanne, Vampire verschmähen das Leckerlie, ja, nee, iss schon klar. Da Stella gesehen hat, das man eingeäscherte Vampire (sofern der Kopf noch dran ist) mit Blut kurz eingetränkt wieder auferstehen lassen kann, beschließt sie ihren verschiedenen Ehemann flugs wieder zu exhumieren. Mitten im Permafrostboden schaufelt Stella wie an einer Sandburg in Mallorca, auch alles ganz im B-Movie Style, Ed Woods hätte seine helle Freude dran gehabt. Obwohl Stella vorher das infizierte Mitglied in der Tunnelmission sanft dahinscheiden lassen hat (man erinnere sich: Hohlblockstein auf die Birne), da sobald die Verwandlung einsetzt gibt es kein zurück mehr, läßt sie gleich "Friedhof der Kuscheltiere" ihre eigene Logik außer acht und wird von ihrem Ehemann auch prompt fies gebissen. Oh, nein , jetzt habe ich den müden Schluß verraten, was nun?
Ganz einfach, die Playstation rausholen und sich lieber damit beschäftigen! Dieses peinliche Machwerk, lieblos zusammengestückelt aus diversen anderen Filmen mit einen Drehbuch, das einige grobe strukturelle Mängel aufweist, sprich schlicht Scheiße ist, das kann man sich getrost sparen!
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am 8. Juli 2015
Nach fast einem Jahr macht sich Stella, die das Massaker aus Teil 1 überlebt hat, auf die Suche, um sich an den Vampiren, die ihren Mann auf dem Gewissen haben, zu rächen. Die Spur führt nach Los Angeles, wo die blutrünstigen Blutsauger die Weltherrschaft anstreben.

*

Obwohl die Fortsetzung zu Anfang wirklich nahtlos an das Ende des ersten Teils anknüpft, verschwindet bereits nach wenigen Minuten schon die gesamte Atmosphäre des Originals. Das liegt mit Sicherheit am Ortswechsel, der von Alaska nach Los Angeles verlegt wird. Krasser könnte der Gegensatz nicht sein. Aber, na gut, dachte ich.
Doch es ist leider nicht nur der Ortswechsel, der die Stimmung “versaut”, es sind auch die Schauspieler, die irgendwie uninspiriert rüberkommen und nicht besonders überzeugend agieren. Die Handlung lässt aus meiner Sicht ebenfalls stark zu wünschen übrig und orientiert sich zu offensichtlich an alten “Dracula”-Filmen mit Christopher Lee. Alleine schon, als ich den Namen der Vampirkönigin vernahm, Lilith, sträubten sich mir die Haare. Lilith, göttliche Blutsaugerin bei den Sumerern und Babyloniern, die Männer tötet. In unzähligen Spielen und Filmen wird die Königin der Vampire Lilith genannt. Auch wenn es mit Sicherheit Absicht war, für mich ist der Name Lilith in Bezug auf Vampire einfach nur abgedroschen.

Das alleine ist aber nicht der Grund für meine Enttäuschung. Neben den überwiegend schlechten Schauspielern und der nicht besonders guten Regie wirkte einfach die ganze Handlung an den Haaren herbeigezogen und völlig nichtssagend. Die Vampire sahen in manchen Einstellungen so gestylt aus, als stammten sie aus einer Death-Metal-Band und die Idee, getötete Vampire wieder zum Leben erwecken hatte man schon in “Blut für Dracula” aus dem Jahr 1965. Also auch nichts Neues. In diesem Stil wirkte das ganze Script auf mich: ohne Inspiration und Innovation.

Schade, denn “30 Days Of Night” hätte eine bessere Fortsetzung verdient.

*

Fazit: Uninspiriertes Sequel, das mit nicht wirklich guten Darstellern und einer öden Story absolut nicht überzeugen kann und auf ganzer Linie enttäuscht.

© 2015 Wolfgang Brunner
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am 7. Oktober 2015
Okay, "30 Days of Night" ist sicher nicht der beste Vampir-Film. Aber er ist atmosphärisch dicht, spannend, hat gute Effekte und auch die schauspielerische Leistung vermag zudem zu überzeuzgen.
Die Fortsetzung knüpft nahtlos an an die Geschehnisse vom ersten Teil... Am Anfang vielversprechend... Aber dann...

Die Fortsetzung trieft vor schlechten Effekten, unmotivierter bis mieser schauspielerischer Leistung und einem Drehbuch, das selbst als "Groschenroman" keine Chance hätte!

Allein schon das weiße Shirt der "Heldin"... Kaum spritzt etwas Blut, wirkt dieses, als hätte ein Konditor es dezent und gezielt "aufgetragen"! Nicht im Geringsten realistisch! Eine "Blood-Bag" von Kik zu Halloween könnte das realistischer!

Alles in allem: Für Trash-Fans! ... Doch wer den ersten Teil mag und/oder auf qualitative Filme steht: Finger weg!
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am 14. September 2015
Der Film 30 Days of Night - Dark Days ist für mich bis jetzt der schlechteste Film dieses Jahr.
Die Handlung, falls es eine gibt ist wirklich schlecht.
Ich kann diesen Film leider nicht weiterempfehlen, da er einfach nur schlecht gemacht und sehr langweilig ist.
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am 22. August 2016
Die Geschichte aehnelt doch sehr, der von Blade1-3. Allerdings wurden.hier einige Szenen gezeigt, die tatsaechlich erst ab 18 sind. Gut finde ich, das es kein typisches Hollywood Ende gibt. so ist es doch sehr tragisch fuer Stella am Ende. sieht nach einer Fortsetzung aus.
Die Story ist nicht neu deswegen nur zwei Sterne....
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am 11. Februar 2013
30 Days of Night - Dark Days ist ein ernsthafter Konkurrent um den Titel "schlechtester Film aller Zeiten". Der erste Teil war auch kein Meisterwerk, aber sehr spannend und mit düsterer Survival-Horror-Athmosphäre ausgestattet. Teil 2 ist einfach nur dämlich, schlecht und langweilig.

Alles wirkt sehr billig, Kameraführung wie beim Home-Video, grottiges Make-Up, die schauspielerischen Leistungen lassen sehr zu wünschen übrig, und auch die Sets tragen nicht gerade zur Athmosphäre bei. Vor allem aber ist die Geschichte derartig langweilig und zusammenhangslos dass ich große Mühe hatte, nicht einzuschlafen. Dilettantische Versuche die Vampire auszurotten mit kurzen Splatter-Einlagen und der so ziemlich miesesten Sexszene, die ich je gesehen habe. Die Möchtegern-Vampirjäger stellen sich derartig dumm an, dass man sich nach kurzer Zeit wünscht, die Vampire mögen sie beißen. Leider sind die genauso unfähig und kriegen ebenfalls nichts auf die Reihe.

Das depperte Ende setzt dem Ganzne dann noch die Krone auf. Ich kann niemandem empfehlen, diesen Film zu sehen (außer vielleicht, man leidet an Schlafstörungen). Teil 3, so er denn gedreht wird, werde ich mir definitiv nicht ansehen.
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am 30. April 2012
Also die Story ist, wenn man mal davon absieht dass es natürlich erneut um Vampire geht, völlig anders als im ersten Teil! Diesmal werden nicht die Menschen, sondern die Vampire zu Gejagten! Denn Stella, die Überlebende des ersten Films begibt sich mit einer Gruppe anderer Überlebender auf die Suche nach dem Unterschlupf der Vampire und möchte diese bekämpfen und besiegen!
Dadurch dass die Hauptcharaktere dieses Mal bereits Erfahrung mit Vampiren haben und gut ausgerüstet auf die Jagd gehen, hat der Film nicht annährend so eine bedrohliche Atmospähre wie der erste Teil! Zwar ist in den dunklen Szenen in den Kellergewölben und vorallem am Schluss auf dem Schiff eine große Portion Spannung enthalten, aber dadurch dass viele Phasen des Film im Hellen spielen, wo sich die Menschen auf die Kämpfe vorbereiten und sich erholen, ist der Film nicht so düster wie der erste Part! Es ist eigentlich egal, wo sich die Menschen gerade aufhalten, da das Licht nie weit entfernt ist, kommt keine besonders düstere Atmospähre auf! Zum Glück hat der Film einen relativ hohen Blut-Faktor und phasenweise sehr hohe Spannung, denn sonst würde das Gucken überhaupt keinen Spaß machen!

FAZIT: DAS BLUT UND DIE SPANNUNG RETTEN DIESES SEQUEL, DASS NICHT SO DÜSTER UND BEDROHLICH WIE TEIL 1 IST!
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am 7. März 2011
Ein zweiter Teil muss sich stets am Vorgänger messen lassen, daher möchte ich auf exakt die gleichen Punkte eingehen, die ich in der Rezension zum ersten Teil von 30 Days of Night angesprochen habe:
- Schauplatz: Der Hauptschauplatz im zweiten Teil ist der obligatorische Untergrund einer amerikanischen Großstadt - düster, dunkel, ausgelutscht!
- Spannungsbogen: Die Spannung ist im zweiten Film der Reihe eher mäßig, weil auf den immer gleichen Prinzipien des Genres aufgebaut: In der Dunkelheit lauert ein böser Vampir, der dich beißen will - langweilig!
- Vampirdarstellung: Diesmal sind es keine echten Monster mehr, die mit Menschen nur noch sehr wenig gemeinsam haben, sondern Lackhosen und Gothic-Boots tragende, bleiche und kahlköpfige Idioten, die wie Vieh auf der Schlachtbank, von einfachen Menschen getötet werden können. Der unmenschliche und wahrhaft grausame Vampir des ersten Teils ist hier einem klischeehaften Subkultur-Vampir gewichen.
- Survival-Action: Davon ist hier nichts mehr geblieben, es sei denn man hält für die armen Gothic-Vampire, denn diese scheinen hier viel mehr als die Menschen zur aussterbenden Rasse zu gehören.
- Splatterszenen: Splatterszenen gibt es haufenweise und zwar in solch einer plakativen Art und Weise eingesetzt, dass man glauben könnte, sie wären der eigentliche Kern des Films. Das ist B-Movie-Niveau ohne jeglichen Trashfaktor!
- Schauspielerei: Kein Vergleich zum ersten Teil. Eher Dutzendware, nichts Herausragendes, streckenweise sogar eher peinlich.
- Stimmung: Es kommt, je länger der Film läuft, einfach keine 30 Days of Night-Stimmung auf. Anfänglich wird mit der viel versprechenden Vortragsszene eine Erwartungshaltung geschaffen, die im Laufe des Films aber nicht erfüllt wird.
- Story: Es ist ein Kunststück, einen Comic in einen Film zu verwandeln, gerade weil die Geschichte nicht immer so einfach übertragbar ist. Da muss viel mit Ästhetik und eben Stimmung gearbeitet werden, sonst wirkt die Story einfach nur platt. Und dies ist hier auch der Fall. Die ewige Vampirjägerstory und der unglaublich unrealistische Endkampf machen 30 Days of Night - Dark Days zu einem vorhersehbaren und konventionellen Film des Genres. Da wäre mehr drin gewesen!
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am 19. Dezember 2010
Also der erste Teil bekam von mir die volle Punktzahl, weshalb es mir ein Rätsel ist wie man die Fortsetzung so dermaßen versauen kann. Der Film ist einfach nur schlecht und langweilig. Die Schauspieler, sowie manch haarsträubende Dialoge lassen doch sehr zu wünschen übrig. Und als sich die Hauptdarsteller auch noch ineinander verliebt haben, wars endgültig vorbei. Fazit: nicht jede Fortsetzung braucht die Welt. Sehr schade.
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am 1. Dezember 2010
"30 Days of Night: Dark Days" ist eine schwache und lustlose Fortsetzung. Die Geschichte wurde mit komplett neuen Darstellern fortgesetzt und in die Großstadt verlagert. Dabei schafft man es zu keiner Zeit die düstere und kalte Atmosphäre des Vorgängers zu erreichen. Dazu hält sich die Spannung schon sehr in Grenzen und mit zunehmender Laufzeit ist immer wieder gepflegte Langeweile angesagt. In Sachen Gore geht das Ganze einigermaßen in Ordnung, wobei man auch hier nichts großartiges zu sehen bekommt. Die Darstellung der Vampire, allen voran der Vampir-Queen, und die Leistungen der Schauspieler sind, wie alles andere auch, mehr schlecht als recht.

"30 Days of Night: Dark Days" hat also nicht viel sehenswertes zu bieten und ist wirklich alles andere als gelungen. Die Fortsetzung kommt in allen Belangen nicht einmal annähernd an den Vorgänger heran.

3 von 10
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