Fashion Sale Hier klicken Sport & Outdoor reduziertemalbuecher Cloud Drive Photos Erste Wahl Learn More sommer2016 Sommerschlussverkauf Hier klicken Fire Shop Kindle PrimeMusic Summer Sale 16

Kundenrezensionen

5,0 von 5 Sternen
9
5,0 von 5 Sternen
5 Sterne
9
4 Sterne
0
3 Sterne
0
2 Sterne
0
1 Stern
0

Ihre Bewertung(Löschen)Ihre Bewertung
Sagen Sie Ihre Meinung zu diesem Artikel

Derzeit tritt ein Problem beim Filtern der Rezensionen auf. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.

TOP 500 REZENSENTam 3. Oktober 2015
Wer nicht auf Maria Callas als die Violetta schlechthin schwört und bereits eine oder mehrere ihrer Mitschnitte von "La Traviata" im Regal stehen hat, der sollte - neben Carlos Kleibers legendärer Münchener Einspielung - diese hier in die engere Wahl ziehen.
Einmal kann sie mit digitaler Aufnahmetechnik aufwarten, was allerdings in meinen Ohren gegenüber Kleibers Version keinen nennenswerten Vorteil bringt, zum anderen hat sie in Riccardo Muti einen genuinen italienischen Dirigenten vorzuweisen, der nach meinem Empfinden hier eine seiner besten Leistungen vorlegt. Es gibt keine andere Aufnahme, in der "so engagiert, so zügig und so fabelhaft abgestuft in den rhythmischen und dynamischen Werten" (Ulrich Schreiber) musiziert wird wie hier. Zudem bringt Muti die Oper ohne jede Kürzung (wie vor ihm nur Georges Prêtre). Man kann natürlich trefflich darüber streiten, ob die üblichen Striche dem Werk in seiner Gesamtanlage ernstlichen Schaden zufügen, doch bei den heutigen technischen Möglichkeiten machen Streichungen eigentlich keinen rechten Sinn mehr. Da sollte man den Komponisten und sein Werk ganz einfach ernst nehmen.
Andererseits nimmt der Dirigent seinen Sängern das Recht, in Kadenzen mit unkomponierten, aber üblichen Spitzentönen aufzuwarten, und da sowohl Renata Scotto als auch Alfredo Kraus ihren Zenit bereits überschritten hatten, ist diese Entscheidung rückhaltlos zu begrüßen.
Renata Scotto, um mit ihr zu beginnen, ist, von einigen Höhenproblemen angesehen, in glänzender Form. Was die Erfassung der Rolle betrifft, so gerät sie über weite Strecken in die Nähe ihrer großen Vorgängerin Maria Callas. Ihr Partner als Alfredo ist Alfredo Kraus, das glatte Gegenteil eines Stimmprotzes à la Pavarotti oder Mario del Monaco, an deren Stimmbändern die Tragödie weitgehend wirkungslos vorbeiläuft. Er singt und spielt großartig und ist für mich einer der besten Rollenvertreter überhaupt. Gleichwertig in jeder Beziehung ist der "Dritte im Bunde", Renato Bruson, in der Rolle des Père Germont. Er gestaltet seinen Part unaufdringlich und mit großer Einfühlung und zeichnet so ein ideales Bild bürgerlicher Moralität, die jedoch in der dramatischen Auseinandersetzung mit Violetta hörbar abbröckelt.
Die übrigen Rollen sind alle angemessen besetzt, da gibt es keinen einzigen Ausfall. Der Ambrosian Opera Chorus wurde von John McCarthy sorgfältig einstudiert und singt untadelig, und das Philharmonia Orchestra London macht seinem Ruf als eines der besten Orchester Englands alle Ehre.
Die Aufnahme entstand 1982 in London und ist technisch einwandfrei, obwohl mir persönlich die Brillanz vor allem des Orchesterklanges ein wenig aufdringlich erscheint, wenn man sie mit den früheren Analogproduktionen vergleicht. Die EMI hat, wie bei allen Ausgaben der Serie "Great Recordings of the Century", ein repräsentatives, illustriertes Textbuch beigesteuert. Es enthält neben einer guten Werkbeschreibung auch das vollständige Libretto mit mehrsprachiger Übersetzung, darunter in deutsch.
55 Kommentare| Eine Person fand diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 16. Oktober 2005
Diese Aufnahme der Traviata ist eine der schönsten überhaupt. Als ich sie zum ersten Mal hörte, war ich tief ergriffen und zu Tränen gerührt. Wir haben hier ein Sängerensemble, das fast keine Wünsche offen lässt. In der Rolle der Violetta erleben wir die ungalubliche Renata Scotto, die mit ihrem kühlen Sopran alle Faccetten der Rolle ausleuchtet. Zum einen sind da unglaubliche Koloraturen und wunderbare Spitzentöne in der ersten Arie "E`strano". Um so unbegreiflicher ist es, dass Scotto das hohe es auslässt. Einzig im Forte klingt ihre Stimme ein wenig überstrapaziert und neigt zum forcieren. Im Duett mit Alfredos Vater ist sie darstellerisch so überzeugend, dass man vergisst, das es sich um eine Aufnahme handelt. Es klingt so viel Leid und Schmerz in ihrer Stimme, dass man sofort ergriffen ist. Zum Ende der Oper bietet sie erneut eine unglaubliche Kostprobe ihres Könnens. Scottos Stimme mag nicht die schönste sein, aber sie singt mit Herz und ganzer Seele. Das ist tausendmal mehr wert, als eine lupenreine Stimme. bei der jeder Hauch von Menschlichkeit in der Darstellung einer Figur schmerzlich vermisst wird.
Alfredo Kraus ist ebenfalls völlig überwältigend. Seine Stimme ist anmutig und elegant. Am meisten verblüfft er mit seine makellosen und sicheren Höhe, die von solcher Schönheit ist, dass man vergessen könnte, das es auch noch andere große Interpreten der Rolle gibt. Darstellirisch ist er ebenfalls grandios. Großartig sind die Duette mit der Scotto und natürlich die große Arie zu Beginn des zweiten Aktes. Renato Bruson singt mit unglaublicher Sorgfalt und wunderschöner Stimme, die sowohl in der Höhe, als auch in der Tiefe absolut makellos klingt. Darstellerisch fehlt es allerdings ein wenig an Schärfe. Chor und Orchester unter der Leitung von Riccardo Muti sind wunderbar. Eine Aufnahme die keine Wünsche offen lässt!
11 Kommentar| 9 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 25. März 2014
Die Oper La Traviata begleitet mich seit 40 Jahren. Nie zuvor habe ich sie schöner und ergreifender erlebt als beim Hören dieser Aufnahme mit Scotto, Kraus und Bruson. Zur Information: Die Aufnahme entstand 1980. Die Oper wurde ungekürzt und unverändert eingespielt, ganz so, wie Verdi sie geschrieben hat.
Anmerkung: Meine Rezension bezieht sich ausschließlich auf die von EMI Classics veröffentlichte Gesamtaufnahme mit Muti, Scotto, Kraus und Bruson. Warum diese Rezension auch bei anderen Ausgaben erscheint ist mir unbekannt.
22 Kommentare| Eine Person fand diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 23. Januar 2013
Nachdem ich durch Zufall über die DVD La Traviata gestolpert war und mich die Musik und die Handlung so in den Bann gezogen haben, wollte ich mir die Musik auch auf CD kaufen. Ich bin froh, dass ich zugeschlagen habe denn diese Aufnahme ist einfach klasse. Herrlich zum Abschalten, Träumen und Genießen. Über die Besetzung etc kann ich nicht viel sagen aber die Qualität der CD finde ich prima.
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 14. Juni 2013
Neben Callas muß ich sagen gehört diese Aufnahme und die der Caballe zu meinen absoluten Favoriten. So unterschiedlich die Aufnahmen auch sind, bieten beide Sängerinnen eine überzeugende Charakterstudie der bekannten Kurtisane. Caballe konnte damals noch aus dem Vollen schöpfen und hatte alle stimmlichen Möglichkeiten zur Verfügung. Ihre Interpretation ist eine Interpretation rein aus der Musiksprache und trotzdem auf ihre weise sehr berührend.
Scotto befand sich zum Zeitpunkt der Aufnahme bereits am Ende ihrer Karriere. Sie kann bei ihrer Interpretation aus dem Vollen ihrer Erfahrung schöpfen. Ihr eher kühler Sopran passt ebenfalls perfekt zur Kurtisane und zeigt uns eine ganz andere Seite der Rolle.
Glaubt man bei Caballe noch, es könne alles noch glücklich enden und ist dann um so ergriffener von dem fatalen Ende, hat man bei Scotto sofort das Gefühl die Oper nehme ein böses Ende. Eine Kurtisane am Abgrund die verliebt ist in den Gedanken eines bürgerlichen Lebens aber sich selber längst aufgegeben hat. Die stimmlichen Schärfen lassen sich verschmerzen, unterstreichen sie doch den Charakter dieser Figur und treten bei solch einer grandiosen Gesamtleistung in den Hintergrund. Muti unterstützt mit seiner Lesart das Konzept der Hauptdarstellerin. Sowohl Alfredo Kraus als auch Renato Bruson liefern fabelhafte Gesangsleistungen.
Zwei ganz unterschiedliche Werkinterpretationen und beide doch auf ihre Art fesselnd und spannend.
11 Kommentar| Eine Person fand diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 31. Juli 2008
Diese Aufnahme der Traviata ist eine der schönsten überhaupt. Als ich sie zum ersten Mal hörte, war ich tief ergriffen und zu Tränen gerührt. Wir haben hier ein Sängerensemble, das fast keine Wünsche offen lässt. In der Rolle der Violetta erleben wir die ungalubliche Renata Scotto, die mit ihrem kühlen Sopran alle Faccetten der Rolle ausleuchtet. Zum einen sind da unglaubliche Koloraturen und wunderbare Spitzentöne in der ersten Arie "E`strano". Um so unbegreiflicher ist es, dass Scotto das hohe es auslässt. Einzig im Forte klingt ihre Stimme ein wenig überstrapaziert und neigt zum forcieren. Im Duett mit Alfredos Vater ist sie darstellerisch so überzeugend, dass man vergisst, das es sich um eine Aufnahme handelt. Es klingt so viel Leid und Schmerz in ihrer Stimme, dass man sofort ergriffen ist. Zum Ende der Oper bietet sie erneut eine unglaubliche Kostprobe ihres Könnens. Scottos Stimme mag nicht die schönste sein, aber sie singt mit Herz und ganzer Seele. Das ist tausendmal mehr wert, als eine lupenreine Stimme. bei der jeder Hauch von Menschlichkeit in der Darstellung einer Figur schmerzlich vermisst wird.

Alfredo Kraus ist ebenfalls völlig überwältigend. Seine Stimme ist anmutig und elegant. Am meisten verblüfft er mit seine makellosen und sicheren Höhe, die von solcher Schönheit ist, dass man vergessen könnte, das es auch noch andere große Interpreten der Rolle gibt. Darstellirisch ist er ebenfalls grandios. Großartig sind die Duette mit der Scotto und natürlich die große Arie zu Beginn des zweiten Aktes. Renato Bruson singt mit unglaublicher Sorgfalt und wunderschöner Stimme, die sowohl in der Höhe, als auch in der Tiefe absolut makellos klingt. Darstellerisch fehlt es allerdings ein wenig an Schärfe. Chor und Orchester unter der Leitung von Riccardo Muti sind wunderbar. Eine Aufnahme die keine Wünsche offen lässt!
11 Kommentar| 4 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 11. Juni 2009
Kann mich den Vorgängern nur anschließen !
Was kann man zu solch herrlicher Aufnahme noch hinzufügen - einfach ein Genuß und ein Muß für jeden Opernliebhaber!
0Kommentar| Eine Person fand diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 13. Mai 2008
Diese Aufnahme der Traviata ist eine der schönsten überhaupt. Als ich sie zum ersten Mal hörte, war ich tief ergriffen und zu Tränen gerührt. Wir haben hier ein Sängerensemble, das fast keine Wünsche offen lässt. In der Rolle der Violetta erleben wir die ungalubliche Renata Scotto, die mit ihrem kühlen Sopran alle Faccetten der Rolle ausleuchtet. Zum einen sind da unglaubliche Koloraturen und wunderbare Spitzentöne in der ersten Arie "E`strano". Um so unbegreiflicher ist es, dass Scotto das hohe es auslässt. Einzig im Forte klingt ihre Stimme ein wenig überstrapaziert und neigt zum forcieren. Im Duett mit Alfredos Vater ist sie darstellerisch so überzeugend, dass man vergisst, das es sich um eine Aufnahme handelt. Es klingt so viel Leid und Schmerz in ihrer Stimme, dass man sofort ergriffen ist. Zum Ende der Oper bietet sie erneut eine unglaubliche Kostprobe ihres Könnens. Scottos Stimme mag nicht die schönste sein, aber sie singt mit Herz und ganzer Seele. Das ist tausendmal mehr wert, als eine lupenreine Stimme. bei der jeder Hauch von Menschlichkeit in der Darstellung einer Figur schmerzlich vermisst wird.

Alfredo Kraus ist ebenfalls völlig überwältigend. Seine Stimme ist anmutig und elegant. Am meisten verblüfft er mit seine makellosen und sicheren Höhe, die von solcher Schönheit ist, dass man vergessen könnte, das es auch noch andere große Interpreten der Rolle gibt. Darstellirisch ist er ebenfalls grandios. Großartig sind die Duette mit der Scotto und natürlich die große Arie zu Beginn des zweiten Aktes. Renato Bruson singt mit unglaublicher Sorgfalt und wunderschöner Stimme, die sowohl in der Höhe, als auch in der Tiefe absolut makellos klingt. Darstellerisch fehlt es allerdings ein wenig an Schärfe. Chor und Orchester unter der Leitung von Riccardo Muti sind wunderbar. Eine Aufnahme die keine Wünsche offen lässt!
0Kommentar| Eine Person fand diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 25. Februar 2014
Ein Traum! So jetzt muss ich noch 18 Wörter schreiben, fallen einem kaum ein, denn es ist wirklich eine der schönsten Aufnahmen, die ich von meiner Lieblingsoper gehört habe.
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden

Haben sich auch diese Artikel angesehen

10,99 €
10,79 €