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Kundenrezensionen

4,8 von 5 Sternen
10
4,8 von 5 Sternen


am 13. April 2015
It is about Stoicism - it's a method for ordering conscious thought in a manner
that will promote happiness and tranquility.
Because one of the keys to tranquility is stability, most of the strategies Stoics
use in daily practice are designed to insulate their tranquility from uncontrollable
external conditions such as the state of one’s material possessions, social standing, and so on.
Handy tips for how to practice Stoicism in modern, everyday life.
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am 10. September 2012
Dieses Buch führt einen sehr gut in die Lebensphilosophie des Stoizismus ein. Im Gegensatz zu dem langweiligen Titlebild dieses Buches, ist der Inhalt alles andere als trocken. Es ist eine hilfreiche und praktische Anleitung für diejenige, die in dieser modernen Zeit die Lebensphilosophie des Stoizismus übernehmen wollen, oder nur an dieser interessanten Philosophie interessiert sind.

Am meisten hat mir gefallen, dass das Buch nicht theoretisch, sondern sehr praxisorientiert war, was bei den meisten Philosophiebüchern nicht der Fall ist.

Das einzig schlechte an diesem Buch ist das langweilige Titelbild. Lasst euch nicht abschrecken!

Dieses Buch ist eines meiner Lieblingsbücher, das ich wärmstens weiterempfehlen kann.
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am 18. Oktober 2016
Dieses Buch kann ein Leben verändern.
Der Autor versucht, den griechisch/römischen Stoizismus in die heutige Zeit zu übertragen. Haben die alten Philosophen uns etwas zu sagen? Natürlich! Der Mensch hat sich in den letzten 2000 Jahren nicht verändert, man kann auch sagen er ist seit 100.000 Jahren derselbe geblieben, was Instinkte, Verhaltensmuster, Gefühle, Aggressionen, Ängste betrifft. Die Evolution hat ihn geformt, er hat überlebt und sich reproduziert, sonst wären wir nicht hier, also wozu eine Lebensphilosophie?

Ohne eine Lebensphilosophie ist ein gutes Leben nicht zu führen, so der Autor. Man treibt durch sein Leben, wie mit dem von der Evolution in Millionen von Jahren entwickelten Autopiloten gesteuert (überleben und fortpflanzen). Das kann man so machen, aber irgendwann wird man im alltäglichen Verlauf der verrinnenden Tage etwas vermissen. Hier ist nicht die Rede von einem Gott, eine über uns wachende Instanz oder gar über einen tieferen Sinn des Lebens. Hier ist von einer Philosophie die Rede, die dem Menschen in seinem Leben einfach nur hilft, es mit Freude und Selbstbestimmung angstfrei zu leben.

Irvine erläutert dies alles mit vielen Originalzitaten der Stoiker verständlich und eindrucksvoll. Viele eigenen Erfahrungen fließen in seinen Bericht ein. So beschreibt er, wie man mit dem banalem, aber die Lebensqualität erheblich beeinträchtigendem „Ärgern“ umgeht. Es geht um das tägliche „Ärgern“, aber auch um das „große Ärgern“, über die Politik, die Welt überhaupt, die Menschheit insgesamt. Diese negativen Gefühle rauben einem täglich ein wenig Lebenszeit und Kraft. Man lernt etwas über sinnfreien Konsum, insbesondere wie man ihn vermeidet, über das einfache Leben, über gelegentlich notwendige Unbequemlichkeiten. Man lernt über den Abbau von bei uns allen gegenwärtigen Ängsten, über die Unabhängigkeit vom (von jedem Menschen angestrebtem) Beifall unseres sozialen Umfeldes.

Der Autor ist kritisch, ehrlich und realistisch. Er prüft die Philosophie auf die Tauglichkeit für unsere heutige Zeit und erläutert das an Beispielen. Ohne Zweifel wird jeder Leser nach der Lektüre wenigstens in 1 bis 2 Punkten seine Lebensqualität verbessern. Er muss sich nicht gleich Philosoph nennen wollen. Es ist auch eigentlich gar keine Philosophie im heutigen Sinne, es ist aber eine Philosophie im Sinne der Antike, die viel mehr auf ein glückliches Leben, das Bestehen des Alltages, auf das allgemeine Wohlbefinden zielte. Heute ist die Philosophie zu einer abstrakten, nur noch für einen elitären Zirkel von Eingeweihten verständlichen sogenannten „Wahrheitssuche“ geworden. Um das Leben des Menschen, um sein Wohlergehen, um sein Bestehen im Leben, um sein glückliches Ende kümmert sich die Philosophie heute nicht mehr. Das ist auch der Grund, weswegen sich die Menschen heute für die Philosophie, für diese Philosophie nicht mehr interessieren.
Den Stoikern wird gelegentlich vorgeworfen, sie hätten kein Mitgefühl, keine Anteilnahme. Das stimmt so nicht. Der Stoiker lässt lediglich diese von außen kommenden Gefühle nicht an seinen innersten Kern heran. Er hat Mitgefühl, er hilft, hört zu und redet mit den Menschen. Er arbeitet für sein Umfeld, für seine Gemeinschaft. Aber seine „innere Zitadelle“, seine innerste Seele wird vor diesen Dingen geschützt und bewahrt. Die innere Zitadelle ist unberührbar, uneinnehmbar. Der innere Seelenfrieden, die innere Ruhe, werden bewahrt.
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am 19. Oktober 2013
In der Antike war es selbstverständlich, dass eine der wichtigsten Aufgaben der Philosophie darin besteht, sich darüber klar zu werden, was im Leben wirklich wichtig ist und wie man sein Leben so führen kann, dass man dieses Ziel tatsächlich erreicht. Philosophie war also auch Lebenshilfe. Diese Tradition ist über die letzten zwei Jahrtausende immer schwächer geworden und inzwischen beinahe nonexistent.

Aber noch nicht ganz, wie man an diesem wunderbaren Buch sehen kann. Irvine, Philosophieprofessor in den USA, ist irgendwann auf die Philosophie des Stoizismus gestoßen, hat sich mit deren Thesen beschäftigt und ist darüber selbst zu einem praktizierendem Stoiker geworden. In dem Buch legt er dar, was Stoizismus im 21. Jahrhundert konkret bedeuten kann und welche Veränderungen dies in seinem eigenen Leben ausgelöst hat. Ich will nicht sagen, dass mich alles überzeugt, überlegenswert ist es aber allemal. Manches scheint mir sogar offenkundig richtig, etwa der Umstand, dass ein an Status und Konsum orientiertes Leben einfach nicht glücklich machen kann. Sowas sagt sich natürlich leicht, die fälligen Konsequenzen daraus zu ziehen, ist leider eine wesentlich größere Herausforderung. Das allerdings wäre dann echter Stoizismus, denn am Ende geht es um unsere konkrete Lebensführung, nicht nur um eine Theorie. Genau darum geht es auch Irvine, nämlich: was können wir tun, um glücklich zu sein?

Das Buch ist durchweg leicht zu lesen, auch das Englisch ist nicht schwer. Gelegentlich ist der Text etwas repetitiv und vielleicht wären auch einige kritische Gedanken zu den vorgestellten Thesen ganz lohnend gewesen. Trotzdem, insgesamt ein sehr lesenswertes Stück genuin praktischer Philosophie.
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am 1. Mai 2017
Very useful book. Based on a broad theoretical and historical background, the author unfolds the main ideas of stoicism and opens a comprehensible guide to change your own everyday life. Fully recommended!
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am 14. Juni 2017
Clear, concise and yet comprehensive. An enlightening read, thoughtprovoking and (potentially) lifechanging. An utterly worthwhile read by man of great insights and maturity.
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am 4. Januar 2015
Ich habe dieses Buch durch Zufall entdeckt. Weder bin ich sonderlich an Philosophie noch der Antike interessiert. Dennoch hat mich dieses Buch zum Nachdenken angeregt. Der Author versteht es sehr elegant und wortgewandt die Einsichten der Stoiker aus der Antike in den Kontext der Gegenwart zu übertragen.

Die "Übungen" wie negative Visualisierung sind sehr leicht umzusetzen und haben einen merklichen Einfluß auf das Wohlbefinden im Alltag. Ich kann das Buch wirklich jedem Empfehlen der Interesse an einer Lebensphilosophie hat.
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am 3. März 2017
Zum Inhalt des Buches sage ich hier nichts - ich freue mich drauf.

Aber: die "Gebundene Ausgabe" lässt doch sehr zu wünschen übrig. Das ist eine offenbar billige Verarbeitung. Das Buch lässt sich nicht vernünftig aufschlagen, so dass man das Buch im schrägen Winkel halten muss, um die Worte in der Buchmitte lesen zu können und man muss ordentlich mit beiden Händen festhalten, damit es nicht einfach zuschlägt. Der Buchrücken lässt sich nicht "brechen". Sowas habe ich echt noch nicht erlebt... Leider schmälert das meine Leselust!
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am 22. September 2013
Konkrete, alltagstaugliche Anweisungen, wie man stoische Prinzipien in den Alltag übersetzt. Irvine hält sich nicht mit Kosmologie, Physik oder Logik auf, sondern geht direkt ins Eingemachte. Neben leicht verständlich erklärten psychologischen Techniken erörtert er diverse Alltagssituationen wie Beleidigungen, Zorn, Sucht nach Bestätigung etc. Und das Ganze in einem Englisch, das auch für Nichtmuttersprachler wie mich verständlich ist.Fünf Sterne, eigentlich Acht! ;-)
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am 6. Oktober 2013
It is a rare incidence, if you come across a book of a philosopher that actually speaks to you in a personal tone. William Irvine's book is for me such rare incidence. A good introduction into stoic thinking but even more a potential companion for years to come. I enjoyed to read about the experiment of a contemporary to become a stoic. I appreciated the personal tone in which Irvine talks about his choice of personal philosophy of life and will definitely keep on reflecting about such a choice with the stoics in the back of my mind. A great book with intended side effects.
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