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Kundenrezensionen

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am 5. September 2010
Stone Sour sind ein Phänomen. Vor Slipknot gegründet, stillgelegt, wiederbelebt und jetzt auf dem Weg die Szene nach und nach aufzurollen. War man mit dem selbstbetitelten Debütalbum nur ein Insidertipp von eingefleischten Maggots (da Corey Taylor ja die markante Stimme Stone Sour's gibt), so gab es 2006 mit "Come What(ever) may schon eine Weiterentwicklung mit mehr und mehr Eingängigkeit und dem mittlerweile etwas bekannteren "Through the glass". Live gibt die Band alles, und es ist ein Genuss den Jungs auf der Bühne zuzusehen.

Anno 2010 liegt nun das neueste Werk "Audio Secrecy" vor.
Kurz und bündig: Stone Sour hat sich nicht neu erfunden, aber eine Platte produziert die dem Hörer vieles abfordert und eine unheimliche Intensität vorweist die mit Breitwandsound fast schon perfekt untermalt wurde.

Eingeleitet wird das Album mit "Audio Secrecy", einem knapp 1 1/2 minütigen Instrumental mit Pianoklängen, welches die Grundstimmung schon einmal ganz gut wiedergibt, bis gleich darauf das erste Brett aus den Boxen hämmert: "Mission Statement". Hervorragende Gitarrenarbeit, ein solider Corey Taylor mit Ohrwurmcharakter im Refrain, treibende Drums. Genau so kann es weitergehen, denn "Digital (Did you tell)" steht dem in nichts nach. Mit "Say you'll haunt me" werden dann erstmals ruhigere Töne angeschlagen, bis Corey im Refrain "Say you wanna stay - you want me too, say you'll never die - You'll always haunt me" herausbricht und dem Song Geschwindigkeit und Intenstiät verleiht. Großartig und mit Sicherheit eine Single-Auskopplung.
"Dying" ist die erste Ballade auf "Audio Secrecy", hat einen 80er-Touch aber richtig gute Lyrics, wie so ziemlich jeder Song des Albums. Allgemein ist zu sagen, dass die Platte von ihrer unglaublichen Abwechslung lebt. "Let's be honest" wird dann wieder rockiger und kommt recht eingängig um die Ecke. "Unfinished" treibt den Drive dann wieder an einen Höhepunkt und überzeugt mit hymnenartigen Passagen woraufhin "Hesitate" die nächste Powerballade folgt. Mein persönlicher Favourite, da Corey alles in den Song legt, Gänsehaut erzeugt und im Refrain mit mehrstimmigen Gesang seine Verzweiflung unheimlich intensiv rüberbringt. Klar ist man solche Töne von Stone Sour weniger gewohnt, aber es muss nichts schlechtes sein, wenn man solche melancholische Songs in diesem Gewand an den/die Mann/Frau bringt. Großes Tennis!
"Nylon 6/6" zerschmettert die Melancholie des vorigen Songs vollständig und bricht mit Gitarrengewitter über einen herein. "Miracles" macht dann da weiter wo "Hesitate" aufgehört hat, mit einem dermaßen starken Text, der nur so vor Verzweiflung und Hilflosigkeit sprießt. Die Gitarrenarbeit von James Root und Josh Rand kommen wunderbar zur Geltung und die düstere Grundstimmung die sich durch das Album zieht erreicht hier ihren Gipfel. "Pieces" klingt dagegen schon wieder etwas freundlicher, mit stimmlicher Meisterleistung. "The Bitter End" knallt daraufhin wieder richtig derbe und dürfte der wohl härteste Song auf Audio Secrecy sein.
Der vorletzte Song "Imperfect" ist wiederrum sehr balladesk und rührend, und wieder ist ein immens hervorragender Einklang der Instrumente und vor allem Corey's Stimme auszumachen. "Threadbare" gibt den Abschluss und klingt schon fast episch mit einem perfekten Refrain, dezente progressive Klänge, und zum Schluss hin mit mehr Härte. Wieder kommt der Breitwandsound zum Tragen und lässt den Hörer am Ende etwas verwirrt, aber doch sehr gebannt zurück. Je öfter die Songs gehört werden, desto mehr verbreiten sie ihren Drive, ihre Authenzität und den beeindruckenden Impuls ständig neue Stellen zu finden, in die man sich verfängt, die einen aber auch wirklich nicht mehr loslassen.

Die Special Edition beeinhaltet zudem noch 3 Bonustracks "Hate not gone", "Anna" und "Home again" die genauso gut auf die reguläre Playlist gepasst hätten. Zudem liegt eine DVD bei, welche die Arbeit an "Audio Secrecy" in schönen, interessanten Bildern zeigt und außerdem noch 3 Live-Performances des Download-Festivals 2010 wiedergibt.

"Audio Secrecy" wird Meinungen spalten. Die Einen werden die alte Härte von Stone Sour vermissen, die Anderen werden vor Freude Tränen in den Augen haben, wenn sie sich denn auf das Album einlassen, es mit Bedacht hören und die Texte mitlesen. Für mich persönlich ist es ein Highlight im Jahre 2010 und mein Stone Sour-Favourite, weil Melancholie, Intensität und Härte in einem außergewöhnlich beeindruckendem Einklang stehen, der jedem Bewunderer der Hardrock-Musik, das Herz aufgehen lässt.

Stone Sour sind eben ein Phänomen.
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am 3. September 2010
Ich möchte hier meinen ersten Eindruck von 'Audio Secrecy' schildern, auf die einzelnen Songs werde ich nur sporadisch eingehen, dazu muss ich mir das Album erst noch ein paar mal mehr anhören ;)

Also es geht schonmal wirklich sehr geil los, das Intro klingt langsam und leise aus, als dann plötzlich der erste Chord von 'Mission Statement' nahtlos reindonnert. Hat mir zumindest ein Grinsen ins Gesicht getrieben, vorallem weil der Song absolut rockt: Heavy, hard & loud. Genau das hat man von diesem Album wohl auch erwartet.
Mit 'Digital' und 'Say You'll Haunt Me' baut sich im Anschluss diese StoneSour-typische Athmosphäre auf, irgendwie düster und heavy. Dann wirds mit 'Dying' und 'Let's Be Honest' erstmal ruhiger, zwei wirklich gute Songs mit glasklarer Stimme von Corey, ungewohnt "unrauchig" ;)
'Unfinished' wird dann wieder heavier, fast schon Rock-lastig. Schon eher Balladenartig folgt 'Hesitate', sehr schöner Song der mit mehrstimmigen Vocals begeistern kann. Allerdings finde ich ihn von der Abfolge her etwas unglücklich gesetzt, denn mit 'Nylon 6/6' kommt der nächste Song der Kategorie loud&heavy. Auch hier ist Corey's Stimmgewalt prägend, klare Vocals und Shoutings im Wechsel.
'Miracles' ist die nächste Ballade, ein genialer Song von dem ich jetzt schon ein Ohrwurm habe. Kann 'Bother' auf jedenfall das Wasser reichen... Miracles don't happen here ;)
Um wieder etwas Fahrt aufzunehmen folgt 'Pieces', ein astreiner Stoner-Rock-Song! 'The Bitter End' ist ein echt lauter Song, sehr viele Drums und harte Riffs, dazu Shouts und schöne Vocals. Um im Rythmus zu bleiben, muss ja jetzt die nächste Ballade kommen: 'Imperfect' beinhaltet Corey's Stimme - auch Mehrstimmig - und Gitarrenbegeleitung, sonst nichts. Aufdrehen und Gänsehaut bekommen!
'Threadbare' stellt das Ende des normalen Albums dar, langsamer, düsterer Song der ca. ab der Hälfte aber richtig an Härte zunimmt!
An dieser Stelle muss ich dann unbedingt den Kauf des Digipacks mit der DVD und drei Bonustracks empfehlen!
Denn alleine die Bonustracks sind drei Krachmacher, die es wert sind. Das Making of auf der DVD ist auch recht unterhaltsam, vorallem weil Corey ordentlich rumalbert :D

Alles in allem ist 'Audio Secrecy' tatsächlich etwas weniger heavy, das ist in meinen Augen schon unerwartet, denn aus den Berichten der Musikpresse habe ich doch andere Schlüsse gezogen. Es ist deswegen aber nicht weniger gut, im Gegenteil: Melancholischer, melodischer und Musikalisch vielseitig. Corey scheint seine Stimme noch vielseitiger einsetzt zu haben, und von der Aufnahmequalität und den Fertigkeiten der anderen Bandmitglieder muss man glaube ich nicht reden.
DESHALB DEFINITIV 5 STERNE!

Ich hoffe nur dass dieses Album nicht so grundlos kaputtrezensiert wird wie 'All Hope Is Gone', nur weil es manchen zu 'soft' geraten ist.... X(

Gruß, Simon
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am 23. Juli 2013
...warum hier so viele gute und sogar sehr gute Bewertungen zu lesen sind. Ich habe Stone Sour erst spät entdeckt und einiges Material als CD oder Download zum Vergleich bereit. Dieses Ding hat aber nix mit der mir bekannten Band zu tun. Achtung, jetzt kommt meine Meinung: Die Songs taugen nix, sie hören sich an, als hätte die Band Material abgeliefert, um einen Vertrag zu erfüllen. Vielleicht spielen mir meine Ohren einen Streich. Mit diesem Album als Debüt wäre die Band untergegangen. Ich habe einen MP3-Download und da ist der Sound der Musik angepasst, nämlich schlecht. Keine Ahnung, für mich hört sich das an, als wäre es eine andere Band. Total enttäuscht.
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am 16. Dezember 2010
Ich gebe normalerweise nicht überall meinen Senf dazu, aber da muss ich einfach etwas dazu sagen:
Jeder, der Stone Sour-Fan der ersten Stunde ist, wird mit diesem Album nicht wirklich etwas anfangen können. Corey Taylor hat eine begnadete Stimme, keine Frage, aber was macht er damit? Wollen wir Stone Sour-Songs demnächst im Radio hören? Wollen wir auf Stone Sour-Konzerten Leute treffen, die sonst Kuschelrock hören und Karo-Hemden tragen? Alles gesehen in München am 22.11.2010 im Kesselhaus. Wo sind die Headbanger geblieben,na kein Wunder, bei dem Sound wahrscheinlich zuhause. Sieht man Corey Taylor auf der Bühne und erklärt Menschen, die nur dieses Album kennen, das ist der Sänger von Slipknot, heben diese nur erstaunt die Augen und meinen, Gott sei Dank macht der jetzt gute Musik. Na ja, finde ich nun nicht. Würde mir kein weiteres Konzert von Stone Sour anschauen - Corey Taylor als Kuschelrocksänger und Clown auf der Bühne, der das Publikum mehr unterhält, anstatt Musik zu machen. Kein Vergleich zu den anderen Konzerten, die ich gesehen habe.
Das Album fängt gut an. Mission Statement und Digital knüpfen an alte Stone Sour-Songs an, aber dann wirds echt fad. Hört man Say you`ll haunt me das 3. Mal, geht es einem eh schon wieder auf die Nerven. Der Anfang des Liedes erinnert überhaupt an ein nettes Lied aus der Hitparade. Und ich glaube, darauf zielt Stone Sour ab - vielleicht will man die große Masse ansprechen und nicht nur Fans, die Slipknot und eben auch die alten Stone Sour-Alben mochten. Keine Frage, man kann Slipknot nicht mit Stone Sour vergleichen, auch früher nicht, aber dieser Wechsel ist kaum auszuhalten. Beim 5. Lied Dying hätte ich am liebsten die Möglichkeit, den kompletten Song zu löschen. Vielleicht ist Corey einfach nur verliebt, genau so klingt das neue Album! Und wenn Leute, die sonst absolut nichts mit alten Stone Sour-Songs anfangen können, sagen, "was das ist Stone Sour, die klingen ja eh nicht hart, gefällt mir gar nicht schlecht", dann hat Stone Sour meiner Meinung nach mit diesem Album nicht gerade die "alten" Fans begeistert. Mich jedenfalls nicht und ich glaube, in Zukunft wird man dann Leute auf den Konzerten treffen, die auch sonst nur zu einem Metallica Konzert gehen, weil ihnen Nothing else matters gefällt.
Eine Band mit so einem Potenzial - ich finds schade!
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am 4. Januar 2014
ein weiteres gutes Album von Stone Sour.
Ich bin nicht der mega Fan dennoch hat mich das Album nicht enttäuscht.

Einleitung instrumental, geht dann deutlich härter ins nächste Lied über.
Gute Riffs und Gitarrensound, Corey Taylor's Stimme wie üblich top.
Eingängige Lieder, Fußwippgarantie :)
Teilweise recht ruhig, dann wieder voller Power und Energie, Songs bauen sich nach und nach auf ( z.B. Dying )
Ideal fürs Auto und nebenher zum Hören.

Auf jeden Fall keine Enttäuschung.

Als Tipp für alle die sich unsicher sind - einfach mal reinhören.
Wer Come what(ever) May mochte wird von diesem Album auch nicht enttäuscht sein.
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am 19. September 2010
STONE SOUR scheinen einen ähnlichen Weg wie STAIND eingeschlagen zu haben. Auch diese Band verstand es am Anfang sehr gut, Härte mit Melodien und Brecher mit Balladen zu verbinden und dabei fantastische Alben abzuliefern. Leider wurden im Laufe der Zeit der Härtegrad immer weiter zurück- und der Balladenanteil hochgefahren, sodass am Ende völlig zahnlose Kuschelrock-Alben standen.

Ganz so weit ist es bei STONE SOUR noch nicht, aber die Richtung ist erkennbar. Lässt man das Intro mal außer Acht, besteht das Album fast zur Hälfte aus waschechten Balladen bzw. Halbballaden, die textlich und musikalisch z.T. hart an der Kitschgrenze entlangschrammen und diese wird zumindest bei einem Stück (Hesitate) sogar klar überschritten. Dieses Lied ist so dermaßen süßlich, klebrig, kitschig und auf Radio getrimmt, dass es vermutlich sogar für BON JOVI zu seicht gewesen wäre.

Auf dem Rest der Platte wird im eher mittelschnellen Tempo gerockt, so richtig kernig geht es dabei allerdings nur bei "Mission Statement" zur Sache. Mehr Kracher von diesem Kaliber hätten der Scheibe meiner Meinung nach sehr gut getan.

Bei der Bewertung bin ich etwas unschlüssig. Auf der einen Seite ist das musikalisch wirklich gut gemacht, was hier abgeliefert wird und auch die Gesangsleistung von Corey Taylor ist klasse, wobei allerdings ein paar mehr Growls auch nicht geschadet hätten, da er auch diesen Stil gut drauf hat. Auf der anderen Seite gehen mir aber die Vielzahl der Balladen und die daraus resultierende extreme Ausrichtung auf den Mainstream gehörig auf den Zeiger. Nichts gegen eine gute, zum richtigen Zeitpunkt eingestreute Ballade oder auch zwei, aber dieser Kuschel-Overkill ist wirklich schwer auszuhalten.

Somit gibt's von mir dafür salomonische 3 Sterne. Wer sich nicht an der sehr ruhigen Ausrichtung der Platte stört, kann sich gerne noch einen Stern dazu denken. Anhänger der Härtner-Fraktion können vermutlich noch einen abziehen.
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am 9. September 2010
Es war eine Veränderung die sich bereits mit "Snuff" auf dem letzten Slipknot Album ankündigte. So klingt Audio Secrecy, das dritte Studioalbum von Stone Sour, wie eine Fortsetzung zu "All Hope Is Gone". Fortsetzung aber Bitte nur im bildlichem Sinne sehen. Denn Soundtechnisch unterscheidet sich Audio Secrecy nicht nur komplett von Slipknots bekannten, aggressiven, düsteren Stil, sondern auch von den letzten beiden Studioalben von Stone Sour.

Und doch scheinen sie alle irgendwie, genau wie eine Saga, miteinander verknüpft zu sein. Während "All Hope Is Gone" das traurige Ende Slipknots einleitet (die sich aufgrund des verstorbenen Bassisten Paul Grey mindestens bis 2012 aus der Musikwelt zurückziehen oder Solo weitermachen), leitet Audio Secrecy einen neuen Weg ein. Und während Corey Taylor anscheinend mit allen Dämonen abgerechnet hat, tut er nun endlich das, was er sich immer erträumte: Seine eigene Band, sein eigener Stil.

Bereits 1992 wurde Stone Sour gegründet. Zu den Gründungsmitgliedern gehören Sänger Corey Taylor, Sänger, und James Root, Gitarrist der Band Slipknot. Doch erst 2002 veröffentlichten sie ihr erstes selbst betiteltes Studioalbum. Schon mit diesem Album war Stone Sour ein Geheimtipp. Erstmal überraschte Corey Taylor mit einer Ballade namens "Bother". Schnell machte dieser Titel die Band bekannt. Endgültig machten die Jungs jedoch 2006 mit ihrem zweiten Studioalbum Come What(ever) May auf sich Aufmerksam. Und schon da fragten sich die Fans ob dies wirklich nur ein erfreuliches Nebenprojekt zu Slipknot sei. Erst jetzt, 2010, sollte man erfahren das dies Corey Taylors ganz großes Projekt ist.

Mit Audio Secrecy gehen Stone Sour einen komplett anderen Weg als viele wahrscheinlich erwartet haben. Das Album klingt erwachsener und ruhiger. Trotz vieler grandioser Balladen gibt es aber doch einen ständigen Wechsel zwischn harten un ruhigen Songs. Dies macht dieses Album so umfangreich und komplett.

Mit dem zweiten Track (nach dem Instrumental Opener) Mission Satement gibts bereits die erste rockige Einleitung. Hier muss aber ganz klar die Betonung auf Heavy Rock liegen, denn Gröllen und Shouten tut Corey hier nur noch selten.

Wahrscheinlich ist es genau das was einige Fans völlig verwirrt hat. Viele der Hörer werden wahrscheinlich erstmal nichts mit dem Album anzufangen wissen. Man muss es erst mehrmals hören bevor man es einordnen kann. Für manche jedoch dürften die Emotionen zu viel sein. Wer hier jedoch nicht erkennt wie sehr Stone Sour musikalisch gewachsen sind, will es anschinend nicht akzeptieren oder hat keine Ahnung von verdammt guter Musik.

Mit dem Song Hesitate bewegt man sich bereits sogar in "Dream Theater" Gefilden. Alle Songs sind jedoch untermalt mit wahnsinns Riffs und dem klaren und unverwechselbaren Gesang Corey Taylors. Und das gleiche gilt für die teils melancholischen Texte. Es geht um verflossene Lieben und verpasste Chancen. Es ist das komplette Gegenteil Coreys Texte bei Slipknot. Doch trotz all der Emotionen hat man nicht einmal das Gefühl eine kitschige Ballade zu hören. Alle Songs besitzen ein eigenes Statement. Alle Songs klingen erwachsen und übermitteln eine Botschaft.

Das Jahr 2010 wird nicht jünger. Zeit allmählich Billanz zu ziehen. Und ohne besondere Übertreibungen kann man behaupten das dies bereits jetzt das vielleicht bedeutendste Rock/Metal Album 2010 ist.
Natürlich ist Stone Sour einen anderen Weg gegangen. Aber es war ganz sicher nicht der falsche, auch wenn viele mit diesem Album nicht klar kommen oder erstmal klar kommen müssen.

Während Disturbed es gar nicht erst wagt etwas neues zu probieren und Linkin Park endgültig zu einer Popgruppe geworden ist, sind es Stone Sour die mit ihrem neuen, abwechselungsreichen Album Audio Secrecy die ganz großen Gewinner sind. Genau mit solch einem Sound hat man die Chance in der ganz großen Liga mitzuspielen.
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am 7. September 2010
Stone Sour, bei vielen seit dem letzten Werk Come What(Ever) May verschmäht, von noch viel mehr inzwischen geliebt, gehen mit Audio Secrecy wieder einmal einen rießen Schritt nach vorne.
Das Debüt war streckenweise saustark, aber auch noch ein bisschen zu stark an Slipknot angelehnt und wirkte auch zu unorientiert.
Come What(Ever) May hat sich deutlicher dem Hard Rock zugeschrieben, wenn auch noch gut Metaldurchsiebt, aber ziemlich deutlich an den Mainstream ausgerichtet.

Audio Secrecy wurde von Corey Taylor als bestes Album der letzten zwei und nächsten fünf Jahre beworben. Diese Aussagen sind nichts neues, ob sie wahr sind, muss jeder für sich entscheiden.
Eins steht definitiv fest: Es ist ein extrem gutees Album geworden.
Weiter steht fest, dass viele der Come What(Ever) May - Hasser Generation das Album ebenso meiden und ausbuhen werden.

Stone Sour sind noch melodiöser geworden, trennen dabei aber nicht komplett in den Songs (nicht mal nur harte oder mal nur Ballade), sondern schaffen ein extrem stimmiges Mittelding.
So gibt es eher tendienziell härtere (Mission Statement z.B.) oder eher softere (z.B. Hesitate) Songs.
Wie der Vorgänger ist auch dieses Album extrem abwechslungsreich, man hört aber hier zum ersten mal durchweg so etwas wie einen musikalischen roten Faden.
Die Band hat ihren Sound gefunden und dabei gezielt die Schwächen aus dem Vorgänger beseitigt.
Man denkt nur ein oder zweimal tatsächlich an etwas wie "Ausverkauf", wenn man zum Beispiel Dying hört.

Die im Vorraus veröffentlichte Single Say You'll Haunt Me beweist hier allerdings schon, dass Stone Sour hier saustarke Songs geschrieben haben und belegen eindrucksvoll, dass es selbst im Mainstream (und hier kommen Stone Sour an, aber im positiven Sinne) noch mit extrem guten bands zu rechnen ist.
Dabei ist das Album wesentlich massenunkompatibler ausgefallen, als man vielleicht vermuten würde. Die Band geht über weite Strecken immer noch recht heavy an die Sache ran, schafft es aber mit dieser Vielfalt garantiert, sehr viel mehr Leute zu beeindrucken und auch mehr Begeisterung für die Genres Rock oder gar Metal zu wecken.

Stone Sour haben es geschafft, sehr gute Songs zu schreiben, die Hard Rock, ein Schuss Alternative und dreckigem, klassischen und modernen Metal zu verbinden.
Meines Erachtens schafft es die Band bestimmt, sich nochmals zu toppen, wie hier eindrucksvoll bewiesen.

Und achja (extra für die Amazon-Leser :) ):
Härte ist nicht immer gleich "G'schrubb und G'schrei", daas Bild wird gerene in vielen modernen Metalkapellen verbreitet, ist aber nicht so.
Natürlich könnten Stone Sour wieder richtig Gas geben.
Ich z.B. als langjähriger Slipknot Hörer und auch Stone Sour Hörer empfinde sogar Slipknots All Hope Is Gone als das beste Album von SK, da es eben Härte und deutlich verbessertes Songwriting aufweist.
Reine (instrumental) harte Songs wären in meinen Augen bei Stone Sour inzwischen fehl am Platze und wüden nur alibihaft wirken.

Genießt das Album!
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am 11. Juni 2015
Auf dieser CD bekommt man alles...heavy, melodisch...einfach cool!!! Ich liebe die Stimme von COREY TAYLOR, welche hier so richtig zum Vorschein kommt....kaufen kaufen...und der Preis ist auch Hammer!
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am 24. September 2010
Meine Meinung vom Album könnte im folgenden Verlauf beschrieben werden:
Zunächst einmal hätte ich maximal einen Stern verteilt. Grund: Ich habe etwas in der Art von Come whatever may Teil 2 erwartet. Irgendwie war jedoch klar, dass es das nicht wird. Sehr ruhig, sehr viele "Mainstream-Pop-Songs" und Balladen...einzig und allein Mission Statement erinnerte an die gute alte Zeit. Meine Entäuschung war groß...
ABER... nachdem ich das Album nun mehrmals gehört habe finde ich es mindestens mal genauso gelungen wie das Stone Sour Debutalbum, wenn auch ein anderer Stil. Ich höre es nun zum x-ten Mal und bin immer mehr begeistert weil man doch innerhalb der zunächst "langweilig" wirkenden Songs einige wirkliche Prachtstücke erkennt.
Sehr gute Kritik gibts von mir für die Songs "Anna", "Home Again", "Miracles", "Imperfect", "Hesitate", "Say youŽll haunt me" und "Mission Statement".
Die anderen Songs sind auch gut gelungen und es gibt meiner Meinung nach keine wirklich schlechten Songs aber ich hoffe dass ich auch diese Songs nach ein paar weiteren Malen anhören zu den Prachtstücken zählen kann!

Mein Fazit: Wer Songs wie "Hell&Consequences", "30-30-150" etc. liebt und gleichzeitig "Bother" und "Through Glass" hasst sollte die Finger davon lassen. Alle anderen werden spätestens nach ein paar mal durchhören (so wie ich) bestimmt begeistert sein! Aber aufjedenfall das Bonus-Album kaufen, das lohnt sich schon allein wegen Track 16 + Track 17.
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