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am 24. September 2013
Das beste Album von "Wir sind Helden"... mit Abstand!

So melodiös wie nie, so intelligent und poetisch zugleich wie auf keinem ihrer Vorgängeralben.

Anspieltips für tolle Texte: "Meine Freundinn lag im Koma" und "Die Ballade von Wolf und Gitte"
Anspieltips für atemberaubend schöne Melodien: "Bring mich nach hause"

Leider konnte dieses Album nicht wirklich an die Vorgängererfolge anknüpfen - zu Unrecht. Wer dieses Album also noch nicht besitzt sollte zugreifen!
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VINE-PRODUKTTESTERam 27. August 2010
Ich finde die Helden einfach fantastisch, die Songs einfach klasse und ich habe keine Ahnung, wer sich so viel Mühe macht, mir immer wieder und wieder dieselben Negativ-Klicks zu verpassen... Rumpelstilzchen vielleicht??? Na dann, Stalky, weiterhin noch viel Spaß beim Stalken... ;o)

Ich werde aber deshalb ganz bestimmt meine Meinung nicht ändern!
Wir sind Helden sind TOP und ich höre mir das Album gerne Tausend Mal rauf und runter an!

;o)

P. S.: es schneit, es schneit... und ich höre mir gerade die Helden an. Ach, ist das schön!... und Weihnachten steht auch vor der Tür... doppelt-schön! Vorher kommt aber noch der Nikolausi... falls du noch keine Idee für deinen Stiefel hast, dann lass dir doch einfach die Helden schenken...;-)... eine echt heiße Scheibe!
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am 18. September 2011
Durch Marianne Rosenberg und ihrer Version des Helden-Titel "Wolfgang und Brigitte" wurde ich auf Wir sind Helden aufmerksam.
Den Namen hatte ich zuvor zwar schon gehört, mich aber nicht für diese Gruppe interessiert.
Nun, nachdem ich "Wolfgang und Brigitte" echt klasse finde wurde ich neugierig und kaufte mir das "Bring mich nach Hause"-Album.
Und was muß ich sagen; ich war wirklich überrascht!
Die Songs mit ihren teilweise richtig frechen Texten treffen genau meinen Geschmack.
Sehr schnell kristallisierten sich die Songs "Dramatiker" uns "Die Träume anderer Leute" als meine Album-Favoriten heraus.
Im Großen und Ganzen würde ich das Album eher als ruhig aber keinesfalls langweilig einstufen.
"Bring mich nach Hause" ist eine CD die ich jedem getrost weiterempfehlenn kann.
Mich hat die Gruppe mit diesem Album jedenfalls soweit überzeugt, dass ich mir auch die anderen Wir sind Helden-CD's besorgen werde.
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VINE-PRODUKTTESTERam 20. März 2011
Das vierte Album von Wir sind Helden ist wahrscheinlich ihr introvertiertestes Werk bisher. Für mich allerdings auch die CD von ihnen, mit denen ich mich am meisten langweile. Zu ambitioniert, zu verkrampft, zu kopflastig finde ich Album und Band in den letzten Jahren. Live hat besonders das Stück "Im Auge des Sturms" sehr viel Spass gemacht, das lag aber eher daran, dass sie es, zumindest beim Konzert in Hannover, mit der Hippie-Hymne "Let the sunshine in" vermischt haben - bei dem Lied muss ich an den Film Jungfrau,40, männlich und an Neil Young denken, also bekomme ich zwangsläufig gute Laune.
Das erste Lied, "Alles" ist für mich das Highlight des Albums - ein wunderschönes Stück Musik, der Text würde mir noch besser gefallen, wenn Holofernes irgendein anderes Wort als Alternative für "Haxen" gewählt hätte, ein wenig mindert das die Magie des besinnlichen Liedes.
Die Beziehung des Paares Pola und Judith und die Schwangerschaft prägt "Bring mich nach Hause". Vieles klingt nach Kindbettdepression. Song 9 hat einen albernen Titel (Meine Freundin war im Koma...), ist aber zumindest textlich sehr interessant - Holofernes grübelt über die Sterblichkeit und scheint wenig Hoffnung auf das oft zitierte, ermutigende weisse Licht zu haben.
"23.55: Alles auf Anfang" hat live viel Spass gemacht und fällt auch auf dem Album positiv auf.
Im Booklet gibt es wie gewohnt sämtliche Liedtexte und einige künstlerisch wertvolle Photographien. Ich verwende mal dieses staubige Wort, weil mir auch manches an diesem Album recht anstrengend und überholt vorkommt. Brigitte, Wolfgang, Manfred, Irene, Beziehungskiste und WG - nee, das erwärmt mein Herz nicht. Alt-68er und all die anderen Assoziationen mögen in einer gut gemachten Doku spannend sein, aber auf dieser Platte hat's mir nicht gefallen, selbst wenn es bei Brigitte und Wolfgang eigentlich um Pola und Judith geht, wenn ich die Ansage beim Konzert richtig verstanden habe. Zum Helden Konzert 2011 nach Hannover kamen 3500 Zuschauer, einige Tage später bei den Beatsteaks war die Halle mit 5000 Fans ausverkauft - kein Wunder bei einem Album wie "Bring mich nach Hause".

Ihr seid ein B-Seiten Publikum hat Judith Holofernes die Zuschauer in Hannover gelobt, die zur Tour 2011 kamen. Leider ist Bring mich nach Hause" auch eher ein B-Seiten Album. Und das sage ich, obwohl ich zu denen gehöre "denen unsere Musik etwas bedeutet" wie es in den Danksagungen des Booklets so schön heisst. Ich mag eure Musik doch, aber ihr könnts noch besser!

Anspieltipps: Alles, Bring mich nach Hause, Im Auge des Sturms
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am 22. August 2010
Nun kann man also das ganze Album schon einmal als Vorpremiere auf myspace hören. Dies habe ich seit gestern nun auch schon drei Mal getan, und so oft sollte man ein Album von Wir sind Helden auch mindestens hören, um sich ein Urteil erlauben zu können.

Die ebenso sperrige wie tiefgründige Single "Alles" kündigte schon an, dass man sich bei dieser CD auf einiges gefasst machen muss. Dass hier ein Level erreicht ist, das man sich stellenweise vielleicht erst schön hören muss, bevor man es umso mehr lieben kann. Denn Wir sind Helden klingen nun ganz anders. Weg sind die damaligen Synthesizer, die neuen Lieder kommen stattdessen z.B. mit Akkordeon, Banjo oder Cajuns daher. Mit diesen völlig neuen Arrangements haben Wir sind Helden auch fast jeglichen Rotz von damals verloren, dafür aber viel mehr Reife bekommen.

Auch die Texte sind andere als damals: Von Sozialkritik ist auf diesem Album keine Spur mehr, stattdessen geht es vielmehr um das Leben, Heimat und die Liebe als solches, den Sinn dahinter und um Vergänglichkeit. Das klingt natürlich nun immens bedeutungsschwanger und depressiv, und definitiv hat das Album auch solche Momente, es wird aber durch viel ausgelassene Fröhlichkeit und leisen Witz immer wieder aufgelockert.

Dennoch liegen die stärksten Momente des Albums in den leiseren Titeln:
"Bring mich nach Hause" sticht nicht nur aus diesem Album, sondern aus dem Gesamtwerk von Wir sind Helden hervor. Diese sehnsuchtsvolle Ballade über die Suche nach Erlösung und innerem Frieden bringt einfach zu viel auf den Punkt und spricht zu sehr aus der Seele, als dass man an diesem Lied vorbeikäme. Ein ernster Anwärter auf den besten Wir sind Helden-Titel aller Zeiten - und für mich die Hoffnung, dass die Band vielleicht auch endlich zum ersten Mal eine Ballade als Single auskoppeln sollte.

"Meine Freundin war im Koma, und das einzige, was sie mir mitgebracht hat, war dieses lausige T-Shirt" ist eine reine Pianoballade über die Vergänglichkeit des Lebens, sie geht extrem an die Nieren und ist mit Sicherheit der intensivste Titel, den Wir sind Helden bisher auf den Markt gebracht haben.

Hinter diesen beiden ganz großen Liedern hinken die anderen beiden Balladen vielleicht ein bisschen nach.
"Die Ballade von Wolfgang und Brigitte" ist der einzige Titel des Albums, der sich des klassischen Geschichtenerzählens bedient, sehr melancholisch erzählt er über das Suchen und Nicht-Finden nach Liebe. Die Bilder, die durch die Erzählweise dabei hervorgerufen werden, lassen die Leere der Einsamkeit besonders intensiv erscheinen, und das ist sicherlich Geschmackssache, denn gerade Betroffene müssen sich auf diese Traurigkeit auch erst einmal einlassen wollen.
"Nichts was wir tun könnten", der letzte Track der CD, rundet mit seinem Gedanken des Sich-Ausruhens zwar das Album perfekt ab, bleibt im Gesamteindruck aber eher unauffällig.

Doch zum Glück ist das Album als Ganzes nicht nur wehmütig, denn die schnelleren Lieder bleiben in der Überzahl. Zeigt schon "Was uns beiden gehört" durch ein Arrangement, das stark an Zigeunerfolk erinnert, wie sehr sich der Helden-Sound gewandelt hat, wird dieses durch den Ohrwurm "23:55 Alles auf Anfang" noch perfektioniert, mit dessen Text "Du nennst es Weltschmerz, ich nenne es Attitüde" die Helden ein Statement für Optimismus setzen.
Generell sind es Lieder wie das musikalisch recht anstrengende "Dramatiker" und "Die Träume anderer Leute", die zeigen, dass Judith Holofernes nicht verlernt hat, gerade bei rhythmusbetonten Titeln mit Tiefsinn und Wortwitz zu jonglieren - eine Qualität, die sich bisher durch alle Alben kontinuierlich zieht. Und Glücksgriffe wie "Flucht in Ketten" und "Kreise", die man nach einmaligem Hören sofort mitsingen kann, bleiben doch auf hohem textlichen Niveau und wären weitere gute Single-Anwärter.

"Im Auge des Sturms" erinnert vom Titel her den ein oder anderen vielleicht an Waggershausens "Im Auge des Taifuns". Das Sinnbild der absoluten Stille, um die herum alles zusammenbricht, wird hier aber ganz anders gesponnen. Geht es textlich um Halt in schwierigen Zeiten, so peitscht sich dieses Lied immer weiter auf, bis es zuletzt im eigenen Applaus explodiert.

Im Querschnitt wird wohl "Bring mich nach Hause" der beste Titel des Albums bleiben, große Favoriten sind für mich aber auch "23:55 Alles auf Anfang", "Meine Freundin war im Koma..." und "Im Auge des Sturms". Weniger anfreunden kann ich mich aus rein subjektiven Gründen nur mit "Die Ballade von Wolfgang und Brigitte" und "Dramatiker".

Unterm Strich lässt sich wieder einmal sagen, dass Wir sind Helden in einer ganz eigenen Liga spielen. Sowohl textlich wie musikalisch können aktuell in Deutschland vielleicht noch Tele mithalten. Wie der Zufall will, wurde Tele-Bassist Jörg Holdinghausen auch für einige Zeit an die Helden ausgeliehen, um sich um die ganzen neu eingesetzten Instrumente zu kümmern.
Umso mehr kann sich dieses Album hören lassen und wird sicher, wie die bisherigen Werke auch, einen wichtigen Platz im "Soundtrack meines Lebens" bekommen. Und da das ganze Album auch noch als unplugged-Version hinten dran hängt (sehr gut dafür geeignet, die Texte noch mehr auf sich wirken zu lassen), hat man auch noch ein großartiges Preis-Leitungsverhältnis.
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am 11. Juni 2012
Ein weiteres Album der Helden. Es ist ein neuer Klang, eine neue Stimmung, eine Wandlung. Die Helden sind etwas erwachsener, reifer und überlegter geworden. Meiner Meinung nach sehr zu empfehlen.

Das unplugged Album ist zusätzlich dabei und ebenfalls eine nette Abwechslung. Die unplugged Version als einzelne CD hätte ich aber nicht gekauft.
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am 25. August 2013
Wir sind Helden pausiert, hoffentlich nicht zu lange. Es wäre eine Bereicherung, wenn noch viele weitere Songs mit einfallsreichen und hintergründigen Texten und zuverlässig gekonnten Arrangements von diesen versierten Musikern folgen würden.
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am 8. September 2010
Als "Wir sind Helden" im Jahr 2003 ihr erstes Album herausgebracht haben, hatte ich gerade mein Studium begonnen. Zu "Müssen nur wollen" und "Denkmal" rockte man auf AStA-Parties und war fasziniert, dass kritische Musik auch musikalisch und tatsächlich tanzbar sein kann. Die Helden trafen den Ton der Zeit, auch meiner Lebenszeit. Der Text "Wenn du schon auf den Mund fallen musst, warum dann nicht auf meinen", aus dem zweiten Album hat mir zu einem unvergesslichen Kuss verholfen. Auch das dritte Album traf u.a. mit der "Ode an die Arbeit" politisch den Ton der Zeit, der Spiegel sprach von hipper kritischen Intelligenz. Die Helden waren längst die "Stimme einer Generation" (taz).

Das vierte Album ist eine schmerzliche, aber gleichzeitig schöne konsequente Weiterentwicklung. Mit meiner Generation ist auch die Band erwachsen geworden. Holofernes und Pola Roy haben mittlerweile zwei gemeinsame Kinder. Die neue Platte ist ruhiger. Man spürt, dass die Platte nicht mehr für die großen Festivalbühnen geschrieben worden ist, sondern da einfach ein gut eingespieltes Team zusammen gerne musiziert. Dennoch keine Spur von Lethargie oder Stillstand. Instrumental ist die Platte das abwechslungsreichste was die Helden bisher hervorgebracht haben. Die ruhigen Songs sind ungewohnt wenig gitarrenlastig. Spielerisch experimentiert die Band gelungen Streicher, Flügel und Quetschkomoden ohne dabei künstlich zu wirken. Beim Titelsong "Bring mich nach Hause" zeigt Holofernes , dass ihre Stimme auch nach vielen Jahren noch überraschen kann, und das uneingeschränkt positiv. Die Texte sind gewohnt subtil-kritisch, aber behandeln nicht mehr das große Ganze, sondern beziehen sich wie in "Die Träume andere Leute" oder der tragischkomischen "Ballade von Wolfgang und Brigitte" auf die zwischenmenschlichen Themen ihrer Generation. Sie sind nun eben mehr Klee als Kettcar. Dass sie es aber immer noch tanzbar können zeigt die Band bei "Was uns beiden gehört". "Bring mich nach Hause" wird nicht mehr zu Astra-Bier auf AStA-Parties laufen, sondern eher bei gemütlichen Herbstabenden unter Freunden mit einem Glas Wein. Trotzdem wirkt die Platte nicht spießig, sondern ist eine gekonnt authentische Weiterentwicklung. Schon Klee haben gezeigt, dass es einen Markt für melancholische tiefgründe Musik gibt, abseits von abartigem Kuschelpop á la Silbermond und Ich&Ich. Man muss sich keine Angst machen um die Helden, sondern darf sich eher darauf freuen, dass auch die nächsten Alben ähnlich großartige Musik hervorbringen, auch wenn oder genauer gerade weil sie sich weiterentwickeln.
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am 27. Dezember 2011
Typisch WSH, typisch vielseitig von schnell bis langsam, aber insgesamt etwas ruhiger und einfühlsamer. Wie immer ein super Album, für Fans klar zu empfehlen!
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am 15. September 2011
Tolle Musik,

Einfach wahnsinn, es ist wie eine abrundung zu allen vorangegangenen Alben.

Kann ich einfach nur weiter empfeheln.

viel spaß damit!
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