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Kundenrezensionen

4,6 von 5 Sternen
110
4,6 von 5 Sternen
Breakfast in America
Format: Audio CD|Ändern
Preis:5,99 €+ Kostenfreie Lieferung mit Amazon Prime


am 5. Februar 2016
Breakfast in America (deutsch: Frühstück in Amerika) ist das sechste Studioalbum der britischen Pop-/Rockband Supertramp und eines Liedes dieses im März 1979 veröffentlichten Albums.
Es war äußerst erfolgreich.
In den USA erhielt das Album im Jahr 1980 zwei Grammy Awards: je einen für Abmischung und Albumcover.
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am 4. Oktober 2017
Fraglos waren Supertramp in den Siebzigern eine der interessantesten und kreativsten Bands. Nach langen Jahren eher mäßigen Erfolgs kam dann 1979 diese Hammerplatte und Supertramp waren absolut on top. Mehrere Hitsingles, die ständig im Radio liefen, und Millionenverkäufe. Und das zu Recht. Eine herausragende Platte in Sachen Songwriting, Arrangement, Texten und Produktion.
Meine zweitliebste Supertramp-Platte, nach Crime of the Century.
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am 29. September 2017
Tja... Supertramp.... habe ich früher nie gehört, nie eine Platte besessen, fand sie aber nicht schlecht. Neulich hatte ich die CD zufällig auf Amazon vor Augen. Kurz gesagt: Ich liebe es!! Musik und Klang der CD ist wirklich gut.
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am 11. Oktober 2010
Dem zeitlosen Klassiker aus dem Jahre 1979 konnten die letzten 31 Jahre nichts anhaben. Nicht das geringste. Seit 1979 hat sich die Popmusik durch verschiedene Phasen entwickelt. Eine Band wie Supertramp hat es nie wieder gegeben. Und ein Album wie BREAKFAST auch nicht mehr. Für mich ist BREAKFAST eines der Top 10 Alben aller Zeiten.

1979 wurde Popmusik im Studio noch auf andere Art und Weise produziert als heute. Es gab richtige Instrumente, und es wurde deutlich mehr auf Details geachtet, die einem oft erst nach mehrmaligem Hören auffallen. Eine CD war damals eine LP, hatte zwei Seiten und weitaus mehr Aufmerksamkeit als die heutigen MP3 Dateien, die man sich schnell auf dem Player ablegt. 1979 musste man für eine LP in den Plattenladen - also in die nächst grössere Stadt. Mit dem erworbenen Album (damals immer so zwischen 12 und 15 Mark) ist man dann nach Hause, hat das schwarze Vinyl vorsichtig aus der Hülle gezogen, und während des ersten Hörens konnte man das 30 x 30 cm grosse Cover bewundern und die Texte mitlesen. Ein wunderschönes Ritual.
D.h.: Leute die BREAKFAST damals auf diese Weise konsumieren durften, werden heute noch einen etwas verklärten Blick auf die Musik haben. Dazu gehöre ich auch. Trotzdem: BREAKFAST ist neben vielen anderen Produktionen aus dieser Zeit (z.B. das Debut von Christopher Cross) ein Dokument dafür, welche Qualität vor 30 Jahren im Studio erreicht werden konnte.

Zu dieser BREAKFAST Ausgabe:

Deluxe Editionen von Pop-Klassikern sind eine feine Sache für den geneigten Hörer, der seine LP Schätze von damals nochmal neu erleben mag. Es gibt sehr gute Editionen (STARS von Simply Red, THE ALBUM von Abba), an denen sich andere Interpreten orientieren können. Klang, Bonusmaterial und Verpackung sind die Eckpunkte:

Klang:
BREAKFAST war schon 1979 auf Vinyl eine Sensation, die bisher nur von der vergriffenen MFSL Edition getoppt wurde. Laut Cover wurde diese 2010 nun nochmals neu Remastert. Gut: Hintergrundrauschen (wie auf der MFSL Version) ist so gut wie verschwunden und es klingt nach einer hervorragenden Arbeit, dafür klingt der Remaster jedoch fast ein wenig steril. Ist allerdings nur meine eigene Sicht, freue mich über Kommentare hierzu. Jedenfalls: der Remaster klingt auf keinen Fall schlechter als das Original.

Bonus:
Die zweite CD beinhaltet bisher nicht veröffentlichte Liveaufnahmen: zum einen sind die Titel drauf, welche es aus Platzgründen nicht auf PARIS geschafft haben ("Give A Litte Bit"), zum anderen sind weitere Titel der damaligen Tour enthalten. Leider finde ich die Liveversion von "Child of Vision" nicht gut gelungen. Die Tramps spielen einen Hauch zu schnell, und Rogers alleiniger Gesang kommt nicht gut rüber - und klingt einfach nicht. Insgesamt hätte hier mehr Platz sein sollen für Demo-Versionen oder Songs, die es vielleicht nicht aufs Album geschafft haben. Auf der Bühne bieten Supertramp wenig Überraschendes - daher sind die Liveversion nicht unbedingt eine Bereicherung, es hätte noch ein wenig mehr sein können.

Verpackung:
Die zusätzlichen Bilder der Fotosessions aus der BREAKFAST Produktion sind originell. Das Booklet bietet viele Informationen zur Entstehungsgeschichte des Albums. Leider nicht aus der Hand der Tramps. Wäre es nicht ein einfaches gewesen, wenn sich die Herren (meinentwegen auch getrennt voneinander) ein paar Zeilen dazu schreiben? So ist es ein Text, der im wesentlichen aus Puzzleteilen von Interwiews und Zeitungsartikeln der letzten Jahre zusammenrecherchiert wurde. Die Songtexte und Credits sind alle vorhanden.

Fazit:
Musik: *****
Klang: *****
Bonus: ***
Verpackung: ****

Kauftipp für Fans, die BREAKFAST nochmal neu erleben wollen.
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am 15. März 2005
1979 - "Sprachferien" in England. Der hämmernde Sound eines elektrischen Pianos dringt aus dem Kassettenrecorder eines Jungen und der Sänger mit dieser faszinierenden Stimme erzählt seinen Traum vom "Breakfast in America". Supertramp? Kannte ich damals noch nicht. Doch eins war klar - diese LP muss ich haben. Zurück in Deutschland bin ich dann in den nächsten Plattenladen gestürmt und habe sie gekauft. Und was soll ich sagen - die Platte war und ist der Hammer.
Auch nachdem ich den Kinderschuhen längst entwachsen bin, übt "Breakfast in America" eine unvergleichbare Fazination aus. Sicher liegt dies zum Teil auch an der Assoziation mit einem schönen Urlaub. Wenn ich aber trotzt hundertfachem Hören, Nachspielen und Mitsingen auf dem Klavier immer noch Gänsehaut beim Hören bekomme, muss wohl etwas mehr dahinter stecken.
Hier sind zum einem die wundervollen und abwechselungsreichen Kompositionen der beiden Songwriter Rick Davies (Gründer der Gruppe) und Roger Hodgson zu nennen. Das Album beinhaltet keinen schwachen Song. Die Mega-Hits "The Logical Song" (Hodgson) und "Breakfast in America" (Hodgson) kennt sicherlich jeder, da sie auch heute noch täglich von guten Radiosendern gespielt werden. Die anderen Songs decken ein breites Spektrum ab: von der eher nachdenklichen Auseindersetzung mit den Schwierigkeiten eines Künstlers in Hollywood Fuß zu fassen (Gone Hollywood - Davies), über das fröhliche "Goodbye Stranger" (Davies), das religiös geprägte "Lord is it Mine" (Hodgson) bis hin zum grandiosen Schlußstück, dem Monumentalrock "Child of Vision" (Hodgson/Davies). Durch die unterschiedlichen Stimmen von Hodgson (höher) und Davies (tiefer), unterstützt durch das gottvolle Saxophon von John Helliwell, einem der besten Saxophonisten, kommt nie Langeweile auf. Man entdeckt vielmehr immer neuen Nuancen.
Aber was rede ich lange.... Hier hilft nur kaufen, reinhören und ein zeitloses Meisterwerk genießen!
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TOP 1000 REZENSENT VINE-PRODUKTTESTERam 19. November 2012
Über die Musik dieses „Classic-Album“ von 1979 möchte ich nichts mehr schreiben, da es hinreichend bekannt ist, mehrere Top-Ten-Hits weltweit hatte und sich rund 18 Mio. mal verkaufte. Außerdem gibt es zur Musik selbst genügend informative Rezensionen auf amazon.de.

Hier geht es mehr um die Frage, ob sich die Anschaffung der Deluxe-Edition von 2010 lohnt, oder nicht.
Da ich neben der Original-LP nur eine US-CD aus den späten 80er Jahren habe ( A&M CD-3708 DIDX 26), war es für mich keine Frage, die Doppel-CD zu kaufen. Das Remastering von 2010 (Top-Engineer Greg Calbi at Sterling Sound, NY, der auch schon das Master für die LP 1979 mixte) ist sehr gut und kaum kein Vergleich zu meiner alten CD (obwohl selbst die LP 1979 bereits einen extrem guten Klang hatte).
Ob der Sound allerdings noch besser ist, als vom 2002-Remaster des Albums kann ich leider nicht beurteilen.

Auf jeden Fall war es für mich ein Erlebnis, das (Studio-) Album in dieser Form das erste Mal in voller Länge zu hören. Klasse!
Die bisher unveröffentlichten Live-Takes der zweiten CD (sechs von den Paris-Concerts Paris (Remastered), 6 von London und Miami Concerts) finde ich sehr gut. Besonders die druckvolle Version von "Another Man’s Woman" ist auch vom Gesang von Rick Davis wirklich erstklassig.

"Child of Vision", meine Lieblingsnummer von Breakfast In America, ist hier schneller gespielt als im Studio, aber das ist für mich Freiheit des Künstlers, das im Konzert umzusetzen. Und die Live-Version hält sich ja doch sehr am Studio-Original. Supertramp waren und wollten live wohl auch nie eine Jam-Band sein. Und das geben ihre Songs für mich auch nicht her, weil die Arrangements schon von der Komposition sehr ausgefeilt und schön sind, die keine extrem langen Soli einzelner Instrumente brauchen.

Die Aufmachung des Sets ist prima mit 3-fach Klapp-Cover als Digi-Pack und einem 34 seitigem Heft mit vielen Informationen zu den Sessions in LA und neuen Fotos sowie Re-Prints einiger Titelcover der in den 70er Jahren gängigen Musikzeitschriften.

Insgesamt für mich ein sehr gute Veröffentlichung, deren Kauf ich auf keinen Fall bereue.

Dass es leider bei den heutigen Deluxe-Editionen meistens keine Plastikschuber mehr für die Papphüllen gibt, finde ich schon ziemlich billig von der Aufmachung solcher Editionen. Schade!
Abwerten möchte ich "Breakfast In America" aber deswegen trotzdem nicht, weil das Album – auch in dieser Version – wirklich beeindruckt und letztendlich die Musik und der Sound zählt.
Ich habe die Band auf ihrer "Breakfast In Europe-Tour" in der Kölner Sporthalle im Herbst 1979 gesehen und das Konzert war sehr lang und sehr gut mit bestem Sound a la Paris!

Für mich ***** für diese Doppel-CD!
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am 18. Mai 2009
1979 bekam ich meinen ersten eigenen Cassettenrecorder geschenkt. Damals nahm man die Musik einfach aus dem Radio auf - immerhin gab's einmal die Woche Mal Sondocks Hitparade, es gab SWF 3 (und noch nicht SWR 3) und es gab BFBS. Auf der allerersten Cassette (die ich heute noch habe) befindet sich (neben Pop Muzik von M, Does your mother know von ABBA oder My Shirona von The Knack...) der "Logical Song". Damals für mich eine der besten Musikstücke überhaupt. Die dazugehörige LP hatte mein grosser Bruder. Ich verbrachte Stunden im Partykeller, um diese Platte immer wieder zu hören. Ich war 12.

Heute - 30 Jahre später - habe ich Massen an Pop- und anderer Musik verkonsumiert, gekauft und wieder verschenkt, aufgenommen und wieder gelöscht und schliesslich als MP3 auf einer Festplatte abgelegt. Diese 30 Jahre konnten BREAKFAST IN AMERICA nicht anhaben. Nicht das Geringste.

Die fünf jungen Herren hatten den Stil, den sie auf CRIME OF THE CENTURY erfanden und die nächsten Produktionen einfach weiterführten, bis ins Feinste perfektioniert. Hier waren 5 echte leidenschaftliche Musiker am Werk, und das hört man an jedem einzelnen Ton. In Deutschland hatten Supertramp bis dahin nicht dan ganz grossen Wurf geschafft. Mit BREAKFAST IN AMERICA schafften sie ihn - weltweit. Ob der kommerzielle Erfolg die Qualität der Aufnahme schmälert? Ich sehe das nicht so. Songs wie "Child Of Vision" sind einfach zum wegfliegen, "Just another nervous wreck" - einfach Klasse. Die Details in den Arrangements und die Art und Weise, wie Supertramp den Songaufbau zelebrieren, waren damals einzigartig und sind bis heute unerreicht. "Take The Long Way Home" ist - laut gehört - immer noch ein Wahnsinn.

Die Besonderheit lag in der 70ern immer in dem Zusammenspiel der Gegensätze von Roger Hodgon und Rick Davies. Genau diese Reibung ergab diese perfekte Mischung aus bodenständigen, blues-angehauchten Nummern von Davies und diesen abgehobenen deliriumartigen Arrangements von Hodgson. Ein bisschen wie ein braver Drogenrausch.

BREAKFAST IN AMERICA feiert in diesem Jahr 30-jähriges Jubiläum. In Zeiten, wo es Deluxe Editionen von den blödsinnigsten Platten gibt, vermisse ich eine Sonderausgabe von BREAKFAST und den anderen Hodgson / Davies Platten ganz besonders. Wo bleibt die Sammleredition mit Rohfassungen, Demos, Alternate Takes, Liner Notes etc. Wenn ein Album eine Sonder-Edition verdient hat, dann dieses. Da schlafen die A&M Strategen ein wenig. Na ja, solange tröste ich mich mit der Goldversion der MFSL-Schmiede.

Wer dieses Album noch nicht sein eigen nennt - vor allem die jüngeren Leser dieser Rezension: tut Euch einen Gefallen und bestellt Euch diese CD. Nehmt Euch mal eine Stunde Auszeit und hört einfach mal hin. Dann denkt daran, wie sich die Popmusik in den letzten 30 Jahren entwickelt hat. Wenn Ihr dann am Schluss denkt, hey dass soll schon so alt sein? - dann wisst Ihr: dies ist ein absolut zeitloser Klassiker und eines der besten Pop-Alben in der Geschichte.
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am 20. Januar 2006
Typisch Supertramp ! Auf dieser CD taucht kaum ein Ton auf, der zufällig dorthin geraten ist. Bewundernswerte Arrangements, durchgefeilt bis ins letzte Detail, exzellent produziert (auch heute noch), kristallklar und trotz der Vielschichtigkeit der Partitur vollkommen transparent im Sound.
Supertramp hatten sich für die Produktion von "Breakfast in America" in einem kalifornischen Studio vorbereitet, in einem zweiten aufgenommen und in einem dritten abgemischt. Voll guten Glaubens begann der Fernsehsender CBS schon Monate vor Erscheinen des Albums mit einer großen Werbekampagne. Doch Supertramp waren noch lange nicht fertig, überzogen den Abliefertermin um Monate. Ein immenser Aufwand an Zeit, Geld und Material. Und dennoch: Die CD wirkt nicht überproduziert. Perfekt ist sie, ja. Aber nicht superperfekt. Will sagen: Die Technik hat die Ideen der Gruppe nicht getötet, der Mensch die Oberhand behalten.
Was die Szene beherrscht, ist daher die vielseitige Klanglandschaft, gemalt in vielfach abgestuften Pastelltönen und durchzogen von elegischen Schleiern. Das Saxofon von John Helliwell setzt zudem sehr warme Akzente, die Supertramp endgültig aus der Ecke kalten Techno-Rocks herausholen.
Merkwürdig: Im Vergleich etwa zu Genesis wirkt "Breakfast in America" geradezu spritzig. Hohle Künstlichkeit Fehlanzeige.
Einprägsame Songs wirft das Album dabei zuhauf ab. "The Logical Song", "Breakfast in America", "Take the long way home" und "Casual Conversations". Es bringt zudem auch viele Anklänge an die unvermeidlichen Beatles. Einige Passagen und Melodieführungen entsprechen dem Stil, den Lennon / McCartney in der zweiten Hälfte der 60er Jahre pflegten.
Als Resümee bleibt festzuhalten, dass "Breakfast in America" neben "Crime of the Century" das beste Album der Band ist, zudem in eines der besten und witzigsten Cover der gesamten Rockgeschichte verpackt.
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TOP 1000 REZENSENTam 1. Oktober 2014
Das 1978 erschienene 6.Supertramp-Album "Breakfast In America" ist nicht nur das erfolgreichste der Band,sondern auch eines der meistverkauften und mit Preisen überhäuften der Musikgeschichte.
Auch sonst ist es ein Album der Superlative;super- erfolgreich,ein Super-Artwork,,super-eingängige,super-kommerziell ausgerichtete Musik,eine Super-Produktion,folglich ein Super-Klang und eine Super-Auswahl an Tonträgern.
Supertramp vollzogen mit "Breakfast In America" in der bewährten Crew (Davies/Hodgson/Helliwell/Siebenberg/Thomson) einen musikalischen Richtungswechsel.Die Band war mittlerweile in die USA umgesiedelt,spielte das Album dort ein und richtete die Musik auf den US-Geschmack aus;progressive Elemente wurden weiter zurückgefahren und ein konsequent auf kommerziellen Erfolg ausgerichteter Mainstream-Pop/Rock gefahren.
Die Kompositionen sind wieder von Davies und Hodgson,die "ihre" Songs auch jeweils selber sangen.
Die nochmals gesteigerte Eingängigkeit der Songs zog auch heftige Kritik auf sich.
Leute,die Supertramp schon immer für überbewertet,für ein geschicktes Kunstprodukt hielten,in dem einfachste Pop-Songs mit ein wenig progressivem Anstrich anspruchsvolle Musik vorgaukeln sollten,sahen sich nun bestätigt.
Die oftmals geradezu bösartige, mit viel Häme und Spott durchsetzte Kritik an der Band ging jedoch in einem Meer der Begeisterung unter,was letztendlich aber natürlich nichts über die Qualität der Musik aussagt.
Ich meine:
Das Album macht erster Linie Spaß!Die Melodien und Arrangements sitzen perfekt,das Gesamtprodukt hat eine hohe Qualität.
Obwohl ich jemand bin,der den Studioteil von "Ummagumma",abgefahrene Sequencerparts der alten Tangerine Dream genießen kann (und das auch exzessiv macht!),der lange Gitarrensoli von Porcupine Tree innerlich aufsaugt,der auf Archive-Konzerten geradezu in leidenschaftliche Trance verfällt usw usw,kann ich auch mit "Breakfast..." etwas anfangen.
Den "Logical Song" skippe ich zwar,aber der Rest hat,bei aller Eingängigkeit,einen hohen Unterhaltungswert,macht bei mir einfach gute Laune,kippt für mich niemals ins Langweilige.
Für viele Hörer progressiverer,komplexer Musik ist "Breakfast..." allerdings ein Rotes Tuch,ähnlich beliebt,wie Phil Collins.
Geschmäcker sind halt verschieden,bei mir löst "Child Of Vision" auch heute noch einen Riesen-Spaß aus.
Das Cover empfinde ich als äußerst witzig und kreativ;die Breakfast-Shop-Bedienung als Freiheitsstatur,der Big Apple im Hintergrund aus Frühstücksutensilien...Klasse.Und zu Recht preisgekrönt.
Auch die Produktion mit Peter Henderson überzeugt außerordentlich.Die Aufnahmequalität ist phantastisch,Geoff Emerick wurde für sein Mixing ausgezeichnet.
Dementsprechend überzeugte bereits der Klang der ersten Vinyl-Pressungen durch A&M Records.
Was,bedingt durch den Erfolg des Albums,folgte,entwickelte sich bis heute zur Qual der Wahl für Audiophile,die immer auf der Suche nach dem besten Sound sind.
Zu Japan -Vinyl-Pressungen gesellte sich eine legendäre,im Half-Speed-Mastering hergestellte LP von MFSL,die unter Klangenthusiasten einen unbeschreiblich guten Ruf genießt.
Neuere Pressungen (zB die Back To Black) werden dagegen zumeist böse verrissen.
Schon die erste CD-Serie ("A&M Master+") klang sehr ansprechend.
Das amerikanische Edel-Label MFSL brachte eine klanglich überarbeitete Gold-CD heraus,die atemberaubend gut klingt.
Das Remastering von 2002 durch Greg Calbi und Jay Messina enttäuschte dagegen.
2010 machte sich für eine Jubiläumsausgabe Greg Calbi noch mal an den Masterbändern zu schaffen,reduzierte dabei die Dynamik und schaffte auch sonst keine Verbesserungen.
Dann gab es noch auf dem Remastering von 2002 basierende Japan-CDs,die mit dem teuren Trägermaterial SHM angefertigt wurden,was den Klang noch mal verbessern soll.
2013 dann kam auch noch eine hochauflösende SACD auf den Markt,in Japan als SHM-Ausgabe,logisch.
Ebenfalls 2013 gab es dann auch noch eine Neuauflage als BluRay Audio in der Auflösung 24 Bit/96 KHz,das Remastering übernahm hier Stan Recker.
Daß es zu all dem auch noch Papersleeve-Ausgaben (der LP nachempfunden),Editions mit Bonusmaterial ohne Ende (Liveaufnahmen usw) gibt,dürfte wohl klar sein....
Als Audiophiler hat man also wirklich die Qual der Wahl zwischen vielen sehr gelungenen VÖ für diverse Formate und als Fan und Sammler schier unbegrenzte Möglichkeiten,Geld loszuwerden.
Die alte Schallplatte,die MFSL-LP und die MFSL-Gold-CD kann ich aus eigener Erfahrung empfehlen,die erste CD (Master+) ist auch OK.Die SACD,BluRay und SHM-Versionen genießen alle einen vorzüglichen Ruf in den entsprechenden Foren.
Es entscheide jeder selbst,hauptsache für irgendwas davon,denn die Musik ist Teil der Musikgeschichte und trotz aller Eingängigkeit nicht zu unterschätzen.
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am 6. Dezember 2015
Schöne Musik aber kein Klangerlebniss. Könnte auch von einer Schallplatte in MP3 umgewandelt worden sein.Würde ich nicht mehr kaufen. Schade. Schade.
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