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am 17. September 2010
Genau 300 Jahre nach Händels Ankunft in England und nach ausgiebigen wissenschaftlichen Ausflügen in das Londoner Leben der Barockzeit, entschied sich Stefan Temmingh, seine neue CD der Händel-Begeisterung höherer britischer Kreise im 18. Jahrhundert zu widmen.
Wer als Gentleman gelten wollte, beherrschte das Spiel der Blockflöte. Wohingegen das Cembalo eher ein Instrument der Damenwelt war. Was für wunderbare Möglichkeiten der Interaktion ergaben sich hieraus!
Die Arien der jeweils neuesten Händel-Oper waren geradezu Pop-Hits, die in allen erdenklichen Bearbeitungen nachgespielt wurden. Die Ansprüche an die instrumentale Virtuosität waren dabei erstaunlich - und noch heute wird dem Blockflötenspieler alles abverlangt, um diese Stücke adäquat aufzuführen.
Nach dem Vorbild englischer Musik-Salons versammelte Stefan Temmingh Musikerfreunde und -kollegen um sich, um der Blockflöte dieses reizvolle Repertoire zurückzugeben. Und sie folgten ihm mit Freude auf diese Reise ins barocke London, einer Stadt im Händel-Fieber.
Die Ergebnisse dieser fruchtbaren Zusammenarbeit sind nun auf Temminghs zweiter CD nach den wunderbaren Flötensonaten Arcangelo Corellis (ebenfalls bei OEHMS) versammelt. Eine Blütenleese Händel'scher Opernauszüge gesetzt für kleines Ensemble.
Hörenswert und voller Überraschungen!
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am 25. Oktober 2010
Man kann darüber streiten, ob man heute das Recht hat, barocke Arien neu zu arrangieren und anderen Besetzungen als den ursprünglich vorgesehenen anzupassen. Tatsache ist, dass das in der Barockzeit eine vielgeübte Praxis war und dass Händel, der damals in London sehr beliebt war und beim gebildeten Bürgertum sozusagen an der Spitze der Popcharts stand, einer der meistgespielten und meistarrangierten Musiker war. Stefan Temmingh hat sich in diese Zeit eingefühlt und mit seinen Musikerkollegen Musik von Händel für ihre jeweiligen Instrumente arrangiert. Vorbild waren ihm dabei Flötenbearbeitungen von Händelschen Werken aus der Entstehungszeit, aber das Beiheft enthüllt, dass die meisten Arrangements von ihm selbst stammen und keineswegs aus der Barockzeit.

Ich finde dies legitim, vor allem, wenn eine derartig unterhaltsame Mischung dabei herauskommt wie bei Temmingh. Man kann sich gut eine barocke Gesellschaft vorstellen, in der die Hausmusik ähnlich gepflegt wurde. Diese wird hier aber "idealtypisch" und nicht authentisch dargestellt, erstens weil alle Instrumentalisten Meister ihres Fachs sind und perfekt spielen und zweitens auch Instrumente wie das Salterio (=Psalter, eine Art barocke Zither) vorkommen, die mit ihrer interessanten Klangfarbe das Klangbild auflockern, deren Verwendung aber im London der Händelzeit gar nicht verbürgt ist. So kommt ein kluges und spielfreudiges Kunstprodukt heraus, das vortrefflich unterhält und kurzweilig zu hören ist, auch auf Originalinstrumente bzw. deren Nachbauten zurückgreift, das aber auch die Uhr nicht zurückdrehen kann und "nur" eine Fantasie über die Barockzeit aus der heutigen Sicht eines gebildeten Musikers darstellt. Was dabei aber authentisch und gleich wie vor 270 Jahren ist, ist wohl die Spielfreude und improvisatorische Lust aller Beteiligten, die mit hörbarem Spaß bei der Sache sind und auch für den Zuhörer die Funken überspringen lassen. Stefan Temmingh mit seinen Flöten ist dabei die Hauptperson, aber bei aller Virtuosität und Kunstfertigkeit würden Händelarien, die ausschließlich auf der Flöte dargeboten würden, in der Häufung vermutlich schnell langweilig werden. Dieser Gefahr ist vorgebeugt, indem eine ganze Batterie von barocken Instrumenten aufgeboten wird und dadurch die Klangfarbe der einzelnen Stück oft wechselt. Man hört neben verschiedenen Flöten Cembalo, Viola da Gamba, Barockfagott, Theorbe, Laute, Psalter und Barockharfe, jeweils in den verschiedenen Stücken in unterschiedlicher und verteilter Besetzung. So ergibt sich ein Kaleidoskop barocker Klangfarben und Stimmungen, die durch die Klammer "Händel" zusammengehalten werden und vortrefflich unterhalten. Die Arrangements enthalten neben Opernarien aus Händels Opern auch Bearbeitungen einer Ouvertüre, von Instrumentalstücken aus Opern und eine Flötensonate. Eindeutige Kaufempfehlung gleichermaßen für einen selbst als auch zum Verschenken...
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am 16. Oktober 2010
Klasse - das macht Spass - Nun bin ich ja eigentlich der grosse Opernfan, der Händel über alles liebt - aber hier habe ich mal wieder eine wunderbare Überraschung erlebt, die Spass beim Hören macht. Stefan Temmingh schafft es mit der Blockflöte, Händels Opernarien so zu interpretieren, das man gebannt vor seinen Lautsprechern sitzt. Er singt sozusagen die Arien auf der Blockflöte und bringt solch eine Begeisterung für die Musik und sein Instrument rüber, dass man das ganze gleich auch noch live erleben möchte. Klasse - vielen Dank für diese wunderbare Entdeckung, die mit Sicherheit auch nicht Opernfans an die klassische Musik heranbringt. Dieses Album wird seinen festen Platz in der Nähe meiner Stereoanlage bekommen.
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am 27. März 2014
"The Gentleman's Flute" ist seit Jahren eine meiner Lieblings-CD's und 'wohnt' praktisch ständig im Auto. Die Auswahl der Stücke trifft genau meinen Geschmack, so wie die Zusammenstellung der 'Gentleman's Band'. Am besten gefallen mir die wundervollen Passagen bei denen zur Blockflöte das Barockfagott erklingt.
Dürfte ich mir nur 10 CD's aussuchen um sie auf eine einsame Insel mitzunehmen, so wäre diese sicherlich dabei.
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am 2. November 2014
ich finde, dies ist stefan temminghs beste cd. sehr, sehr innig und berührend gespielt, tolle aufnahme. selbst "blockflöten-hasser" sind erstaunt über den ausdrucksreichtum in stefan temminghs spiel.
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am 1. Juni 2013
Habe ich als Geschenk gekauft für jemanden, der gerne Blockföte spielt und hört. Stefan Temmingh, ein junger Künstler aus Südafrika, der inzwischen in München lebt, spielt virtuos und begeisternd.
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am 15. Dezember 2014
Es ist einfach fantastisch wie er die Blockflöte spielt, finde das er die Stücke gut umsetzt!
Würde seine Musik gerne mal live genießen.
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