find Öle & Betriebsstoffe für Ihr Auto Sonderangebote PR CR0917 Cloud Drive Photos Alles für die Schule Learn More TDZ HI_PROJECT Mehr dazu Hier Klicken Storyteller PrimeMusic AmazonMusicUnlimited Fußball longSSs17



Derzeit tritt ein Problem beim Filtern der Rezensionen auf. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.

am 1. Dezember 2014
Fuer mich der perfekte Allrounder am Vollformat.
Auf f2.8 verzichte ich fuer den laengeren Telebereich bis 120mm, fuer mich persoenlich wichtiger.
Wirklich scharf bereits bei Offenblende, allenfalls die chromatischen Abberationen sind da etwas hoeher aber die korrigiert Lightroom problemlos.
Bei 120mm und f4 gelingen wunderbar freigestellte Portraits mit feinem BOKEH dahinter.

Der einzige Wermutstropfen ist das Gewicht.
Mit Kamera haengen da locker 2kg am Handgelenk.
33 Kommentare| 4 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 13. April 2015
Ich nutze dieses Objektiv seit gut zwei Jahren an meiner D700 und F6. Es wurden ja schon einige Rezensionen geschrieben, hier noch ein kurzer Umriss der Fähigkeiten und Eigenschaften dieses Objektives:

- Haptik: ein zeitgemässer Mix aus wertigem Kunststoff und Metall, fühlt sich auch sehr wertig an, ausgezeichnete Verarbeitung, auch nach knapp zwei Jahren regelmässiger Benutzung bei Wind und Wetter sind kaum Gebrauchsspuren oder relevanter Abrieb sichtbar.

- Mechanik: rastet sauber und satt im F-Bajonett ein, kein Verschleiss der CPU-Kontakte. Zoom-Ring etwas schwergängig, jedoch sehr von Vorteil wenn die Kamera mit Objektiv nach unten hängend getragen wird- der Tubus macht sich nicht selbständig, da kein "Lock"-Schalter vorhanden ist. Der Focus-Ring geht in Anbetracht der Preisklasse völlig in Ordnung, minimales Spiel beim Fokussieren ca 0.5mm. Auch mit Live-View ist manuell fokussieren mit ein wenig Übung problemlos möglich. Der AF benötigte bei mir an der D700 eine minimalste Feinabstimmung- kein Problem, ich stimme meine Objektive/Kamera-Paarungen sowieso aufeinander ab. (dauert keine 5 Minuten, benötigt nur ein Stativ und ein Lineal). Der AF ist schnell und treffsicher genug für sehr viele Situationen, inkl. Sportveranstaltungen. VR bringt knapp 3 Blenden. Die drei Schalter am Objektiv funktionieren tadellos, rasten gut ein und bleiben stramm genug ohne sich z.B. beim Herausnehmen aus der Kameratasche zu verstellen. Die Gegenlichtblende ist Nikkor Standard und spielfrei zu montieren.

- Optik: tonnenförmige Verzeichnung im unteren Bereich bis ca. 50mm sichtbar, bei entsprechenden Motiven; ab dieser Brennweite wird's leicht Kissenförmig. Jedoch ohne Aufwand softwareseitig korrigierbar. Ebenso stellen die minimalen CA`s kein Problem dar. Zur Schärfe: bei Offenblende im Bildzentrum scharf genug um sehr vielen Aufnahmesituationen mehr als gerecht zu werden, zum Bildrand fällt die Schärfe etwas ab; abblenden verbessert die Schärfe über das gesamte Bildfeld natürlich. Als förderliche Blende würde ich Blende 8-9 bezeichnen, als kritische Blende 10-11 (rein subjektiv). Das Bokeh ist angenehm und auch Portrait-tauglich, jedoch sollte man bei allen Bokeh-lastigen Sujets auf seinen Hintergrund achten, auf dass der nicht zu unruhig wird. Film fotografiere ich nur s/w, also CA irrelevant, Verzeichnung ebenso, da die s/w Sujets sich mehrheitlich auf Dokumentation/Reportage beziehen. Und dort wäre eine etwas aufgeblasene oder eingesackte Hausmauer der Bildaussage nicht weiter abträglich.

Fotografieren eben.

Résumé: Grosser Einsatzbereich, gute durchgängige Lichtstärke, saubere Verarbeitung, sehr gute Abbildungsleistung, und das ganze Bildstabilisiert - verlangen Sie von diesem Nikkor keine Leistungen die zum Teil Prime's ins Schwitzen bringen. Sehen Sie es als idealen Kompromis für die Reise und Reportagefotografie. Oder einfach so zum Mitnehmen wenn mal keine Lust zum Wechseln besteht. Oder als sogenanntes "Immerdrauf". Oder als....was auch immer.

Nach knapp zwei Jahren freudigen Einsatzes mit diesem Objektiv kann ich Ihnen unabhängig und unvoreingenommen sagen: Sie erhalten ein ausgezeichnetes Produkt aus dem Portfolio eines der renommiertesten und etabliertesten Objektivhersteller weltweit. Nikon.
0Kommentar| 10 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 6. April 2012
Ich bin Anfang diesen Jahres von der D5000 auf die D700 umgestiegen. Somit brauchte ich neue Objektive für FX.
Ich hatte auf der D5000 das 18-200 von Nikon drauf und wollte ein ähnlich tolles Allround-Objektiv auch für die D700.

Lange, sehr lange habe ich mich im Netz herum getrieben, habe auch Tamron u.a. in Betracht gezogen.
Wichtig für mich war EIN alltagstaugliches Objektiv, das ich im Urlaub stets benutzen kann ohne weitere Objektive mitzuführen - ein gutes Immerdrauf also.
Leider gibt's im FX Bereich da nicht so die großen Alternativen - die Beste erschien mir recht bald mit dem 24-120 gefunden zu sein.
Natürlich hab ich mich genauestens darüber informiert und habe lange gezögert wegen teils kritischer Kritiken i.S. Verzeichnung u.a.

Letztlich hab ich mir das Objektiv gekauft - ich dachte einfach für den Preis (und dem goldenen Ring) kann es so schlecht nicht sein.

Ich habe nun gerade ein Fotosafari in Köln und Berlin hinter mir und muß sagen, das 24-120 hat mich dabei voll überzeugt.
Die Bildqualität ist ausgezeichnet und mit dem Zoom- und Weitwinkelbereich des Objektivs war ich für (fast) alles gerüstet.
Ja, es gab leichte Mängel in den Grenzbereichen, aber hey, kein Problem, damit kann ich leben.
Der Preis ist schon etwas happig, aber ich würde mir wieder kaufen :-)
Fazit: ein tolles Allround-Objektiv für FX, in dem Brennweitenbereich wohl das Einzige bei Nikon.

Hinzugefügt am 14.07.2012:

Ich war jetzt mit dem Objektiv drei Wochen auf USA Tour und konnte es dabei ausgiebig testen.
Als Ergebnis muß ich einen Stern von meinen ursprünglich fünf vergebenen abziehen
wegen der doch manchmal sehr nervigen Verzeichnungen und Vignetierungen.
Zudem, als Immerdrauf, sind mir die 120 mm oft zu wenig gewesen.
Da denke ich mit Wehmut an mein altes 18-200 mm, als ich noch DX fotografierte.

Trotz allem gibt es leider von Nikon kaum eine vergleichbare Alternative - deshalb vier Sterne mit Tendenz zu dreieinhalb.
22 Kommentare| 24 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 2. August 2011
Habe das Objektiv nun drei Monate. Ertappe mich immer wieder nur mit diesem Objektiv Fotoreportagen zu erstellen. Der Brennweitenbereiche ist ideal für den Alltag und der VR ist klasse. An der D3 kann ich aus der Hand fast bei völlige Dunkelheit fotgrafieren. Verstehe manche Klagen nicht - die Optik ist super, die Mechanik ebenfalls und der VR grandios. Bei meinem Stück wackelt nichts. Außerdem fotografiere ich nicht mit dem Schärfe- oder Brennweitenring, sondern mit der Optik! Sicher es ist ein Zoomobjektiv mit geringen zoomtypischen Mängeln, die Gesetze der Optik lassen sich eben nur beschränkt überlisten. Für ganz heikle Fotografen gibt es ja jede Menge Software. Der Preis liegt momentan so bei rund 950 Euro und ist auch in Ordnung. Nikon hat als einzige Firma ein Objektiv mit einem solchen Brennweitenbereich in seinem Sortiment, das spricht doch Bände.Ich jedenfalls gebe gerne fünf Sterne, auch weil es um Klassen besser ist als sein Vorgänger.
33 Kommentare| 21 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 23. Januar 2014
wenn man sich auf ein Objektiv beschränken muss, wie z.B. auf Reisen, aber trotzdem von Weitwinkel bis Tele alles abdecken möchte, dann kann man das Objektiv nehmen.
Von Kissen- bis Tonnenverzerrungen ist alles reichlich dabei - fällt schon im Sucher deutlich auf. Die Vignettierung kann man bei Portraits schon fast künstlerisch einsetzen. Diese Unzulänglichkeinten lassen sich zum Glück am PC recht gut wieder rausrechnen.
0Kommentar| 10 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 8. Juli 2015
Oft verrissen - und aus meiner Sicht völlig zu unrecht.
An der D810 in weiten Bereichen um die Bildmitte bereits 'offen' sehr scharf.
Etwas abgeblendet werden sogar die Ecken sehr gut nutzbar.
Bei längster Brennweite wird es etwas 'weicher', was aber wiederum für Portraits sehr schön sein kann ...
Für mich nur ein marginaler Unterschied zum 24 -70 !
0Kommentar| 9 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 22. Dezember 2015
Habe das AF-S 24-120mm 1:4G ED VR im Kit mit der D750 gekauft und einige Tage im Einsatz gehabt. In Kürze: Es handelt sich um ein Unversalzoom. Die Zielgruppe dürfte sich am ehesten mit "Objektivkit-Käufer" beschreiben lassen, denn es ist ganz klar kein Profiobjektiv, obwohl mit derzeit ~850€ für ein Einsteigerobjektiv schon wieder recht teuer. In der Bildmitte ist das Objektiv bei jeder Einstellung superscharf, in den Bildecken des Vollformats ist es selbst bei F8 nicht richtig scharf zu bekommen. Starke Eckenabschattung, Verzeichnungen, chomatische Abberationen (Farbsäume) im Weitwinkelbereich sowie Flare (bunte Reflexionen bei hellen Lichtquellen im Bild) lassen sich nur teilweise durch die Kamera korrigieren. Zugegeben, für den Preis hätte ich mir eine stimmigere Bildqualität gewünscht.

Im Detail:
Bildqualität/Schärfe: In der Mitte super, Ecken bei Offenblende schlicht unscharf
————————————————————————————————————
Hinweis: Meine Aussagen beruhen auf eigenen Vergleichs-Testreihen als JPEG mit höchster Auflösung und mit realen Motiven, z.B. Stadtansicht, Bäume, Bücherregal und einzelnen Nachtaufnahmen, jedoch nicht auf akkuraten Testcharts.

* Schärfe: In der Bildmitte liefert das Objektiv perfekte Ergebnisse. Selbst bei Offenblende liefert das Objektiv über den gesamten Brennweitenbereich knackscharfe und kontrastreiche Bilder.
Ganz anders sieht das an den Bildrändern und insbesondere in den Bildecken aus: Großer Knackpunkt sind die Bildecken bei Weitwinkel und Offenblende. Klar haben dort viele Objektive Schwierigkeiten, aber beim 24-120mm ist die Bildqualität in den Ecken außerhalb des 1.2fach-Bildfelds "matschig" und m.E. schlicht unbrauchbar, insbesondere in Kombination mit der Eckenabschattung. Erst ab F5.6 ist die Rand-Bildqualität im Weitwinkelbereich (24-35mm) akzeptabel und erst ab dieser Blende nehmen z.B. Sterne an den Bildrändern eine *einigermaßen* punktähnliche Gestalt an.
Im Telebereich bei Offenblende (70-120mm/F4) sind die Randbereiche links und rechts weich und gerade noch akzeptabel. Das Nikkor 70-300mm 1:3.5-5.6G VR ED zeigt hier im Vergleich, was "scharf" wirklich bedeutet und hat selbst bei 120mm/F8 von der Schärfe her noch klar die Nase vorn. Die Ecken außerhalb des 1.2fach-Bildfelds sind im Telebereich bei 120mm/F4 sehr weich, selbst auf F8 abgeblendet bleibt die Schärfe hinter der in der Bildmitte deutlich zurück.

* Chomatische Abberationen (CA): Im Weitwinkelbereich sichtbar, ansonsten kein Problem. (Habe nur Stichprobentests gemacht.)

* Verzeichnung: Deutliche Tonnenverzeichnung bei Weitwinkel und Kissenverzeichnung im Telebereich. Wer Architektur fotografiert, sollte unbedingt die Korrektur in der Kamera einschalten.

* Vignettierung: Trotz standardmäßig eingeschalteter Korrektur in der Kamera ist eine Eckenabschattung bei Weitwinkel/F4 sichtbar, bei F4.8 noch leicht. Ohne Kamerakorrektur ist sie ...
... bei 24mm/F4 in den Bildecken wirklich heftig und deutlich abgegrenzt, bei F8 kaum noch störend
... bei 35mm/F4 in den Bildecken stark, bei F5.6 kaum noch störend
... bei 120mm/F4 weich aber stark und erst bei F8 nicht mehr sichtbar.

* Flare tritt störend auf, wenn die Sonne im Bild steht: verschiedenfarbige Lichtpunkte und bunte Kreise sind dann sichtbar. Auch Straßenlaternen im Bild bei Nachtaufnahmen hinterlassen störende Reflexe.

Irgendwie schade, wenn man ein Objektiv mit konstanter Offenblende F4 praktisch nur ab F5.6 (bei 120mm ab F4.8) nutzen kann, um bis in die Randbereiche akzeptable Bilder zu bekommen.

Handhabung und Verarbeitung: Gut
————————————————
Keine Auffälligkeiten. Der Bildstabilisator funktioniert einwandfrei, an Haptik und der Bedienung der Einstellringe habe ich nichts auszusetzen. Eine Entfernungsanzeige ist vorhanden, wenngleich mit etwas Spiel. Das Bajonett ist aus Metall.
Eine Stativschelle ist nicht dabei. Es empfieht sich ein stabiles Stativ oder eine Schiene, da die Kamera sonst vorn-über kippt.

Autofokus
—————
Der Autofokus arbeitet zuverlässig. Im Gegensatz zum "Canon EF-S 18-135mm 1:3,5-5,6 IS STM" ist er aber hörbar und stört daher beim Filmen mit internem Mikrofon. Frontfokus oder Backfokus konnte ich nicht feststellen.
55 Kommentare| 8 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 6. Mai 2014
Ich habe die Optik nicht bei Amazon erworben, denke aber es ist sinnig seinen Senf dazu zu geben... Einen Tag auf die Linse warten war dann doch zu viel für mich ungeduldigen Zappelphillip.

Das Glas ist (an einer D610) ein echter Allrounder. Es ist dank unruhigem Bokeh und geringer Lichtstärke (Meckern auf hohem Niveau) definitiv kein Portrait oder Kunstobjektiv. Der AF ist nicht ganz so schnell wie beim 24-70, aber flott. Dennoch scheidet es für Action und co meiner Meinung nach aus.

ABER.. und dafür ist es dank VR (der echt toll funktioniert) und großen Zoombereich + dafür hoher Abbildungsleistung ein tolles Gerät für Pressefotografie und / oder Alltagsfotografie. Wenn es an der Kamera erstmal einjustiert ist (AF), ist es sehr scharf, auch offenblendig. Das oben erwähnte Bokeh ist tatsächlich unruhig, kann aber auch positiv in Bildern wirken (Ist ja nicht alles Stillleben).

Fazit: Klasse Teil das ich nicht missen will. Im Nikon FX- Segment an Flexibilität und Zuverlässigkeit einzigartig. Das Problem mit dem Zoomring ist vorhanden, ärgerlich (-1 Stern) und im alltäglichen AF-Betrieb mir völlig egal. Es wird aber klar, dass es für einen BESTIMMTEN Einsatzzweck gebaut wurde. Ein gelungener Kompromiss zwischen Bildqualität und Flexibilität.
11 Kommentar| 11 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 2. Juni 2013
Ich nutze das Objektiv an meiner D800 als Allround-Objektiv, da Lichtstärke (1:4 konstant) und Brennweitenbereich die allermeisten Situationen für Landschaft-, Städte- und People-Fotografie abdecken.

Die offiziellen Fotos des Objektivs täuschen eine Kompaktheit vor, die es bei längeren Brennweiten nicht mehr hat: es fährt bei 120 mm um ca. 4,5 cm auf eine Gesamtlänge von 14 cm (ohne Sonnenblende) aus. Es wird dann ein wenig kopflastig, ist aber aufgrund seines relativ geringen Gewichts (ca. 770 g) immer noch gut handhabbar.

Die Sonnenblende hat einen Bajonettverschluss und muss unbedingt korrekt eingerastet werden, weil sie sonst bei kürzester Brennweite das Bild in den Ecken abschattet. Mit der Abschattung (Vignettierung), auch bei korrekt sitzender Sonnenblende, ist auch schon der größte Schwachpunkt dieses Objektivs angesprochen: sie ist bei 24 mm so stark, dass sie sogar im Sucher deutlich auffällt. Bei offener Blende und kürzester Brennweite gemachte Bilder sind ohne Nachbearbeitung praktisch nicht brauchbar, weil der Lichtabfall so stark ist. Die Situation verbessert sich durch Abblenden bzw. etwas längere Brennweite deutlich und wird ab Blende 8 akzeptabel.

Über die Verzeichnung haben andere Rezensenten bereits geschrieben. Sie ist im Weitwinkelbereich sehr deutlich tonnenförmig und nimmt zum langen Brennweitenende hin kissenförmig zu. Die Verzeichnung stört nur bei geraden Linien am Bildrand und lässt sich in der Nachbearbeitung relativ leicht korrigieren.

Wirklich gut bei allen Brennweiten sind Schärfe und Kontrast. Vergleiche mit Festbrennweiten (24 und 105 mm Nikkore) lassen bei praktischen JPEG-Aufnahmen keinen Unterschied erkennen, auch nicht bei starker Vergrößerung.

Sehr gut ist auch die (abschaltbare) Bildstabilisierung (VR), die gerade bei Available-Light-Aufnahmen auch bei kurzen Brennweiten hilfreich ist. Hier ist diese Linse meinen (manuell zu fokussierenden) Festbrennweiten ohne VR überlegen. Den Nutzen bzw. die Wirksamkeit der Umschaltung zwischen zwei VR-Modi (normal und active) habe ich noch nicht testen können. Die Fokussierung ist sehr schnell.

Positiv fällt noch eine Gummimanschette um den Objektivanschluss auf, der die Kamera vor Staub und Nässe schützen soll.
Gut gefällt mir auch, dass man, ohne etwas umzuschalten, den Autofokus manuell quasi übersteuern kann, indem man den Entfernungseinstellring einfach dreht. Etwas verwirrend gegenüber meinen Manual-Fokus-Objektiven finde ich, dass die Entfernung mit dem gehäusenahen Ring, die Brennweite jedoch mit dem frontlinsennahen Ring eingestellt wird. Bisher war es immer umgekehrt.

Gut handhaben lässt sich auch der Frontlinsendeckel, auch bei aufgesetzter Sonnenblende. Dies ist bei Fremdfabrikaten nicht immer der Fall.

Fazit: ein Objektiv für höhere Ansprüche mit guter Handhabbarkeit, aber deutliche Schwächen beim Lichtabfall in den Ecken. Bei einer 1000-Euro-Linse hätte meiner Meinung nach die Vignettierung weniger stark ausfallen dürfen. Trotz dieser Schwäche möchte ich das Objektiv wegen seiner universellen Einsetzbarkeit und seiner guten Abbildungsleistung nicht mehr missen.
11 Kommentar| 10 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 3. Februar 2011
Inzwischen konnte ich fünf Objektive vergleichen und ich muss sagen, dass ich von Nikon sehr enttäuscht bin. Schade, denn das Glas bzw. dessen optische Eigenschaften sind sehr gut. Im großen und ganzen ist die Optik scharf und die Verzeichnungen sind durch EBV gut herausrechenbar. Da Nikon in den neueren DSLR's die CA's bei JPG-Dateien filtert, sind die zweifellos vorhandenen Farbsäume zumindest dort kein Thema. Was mich sehr verärgert, sind die mechanischen Eigenschaften. Zu verzeihen wäre vielleicht noch das Spiel von 1-1,5mm im Fokusring, da der Autofokus ja bei Nikon Kameras ein manuelles fokussieren nahezu unnötig macht. Obwohl das Nikon bei weit günstigeren Objektiven besser kann. Aber das ebenfalls ein Spiel im Zoomring vorhanden ist, bei dem zu befürchten ist, dass sich dieses durch intensive Nutzung vergrößert, ist für eine Optik im 1000 € - Bereich nicht akzeptabel. Bewegen sie den Ring für eine leichte Korrektur hin und her und sie vernehmen ein deutliches Anschlaggeräusch. Und dies bei allen Optiken, die mir zur Verfügung standen. Mir ist wirklich schleierhaft, wie oft im Web dieses Zoom so gelobt wird, ob seiner mechanischen und optischen Eigenschaften, ich jedenfalls kann das nicht nachvollziehen. Mir jedenfalls ist der Spaß an diesem Standardzoom vergangen und sende es leider zurück.
1515 Kommentare| 49 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden

Fragen? Erhalten Sie schnelle Antworten von Rezensenten

Bitte stellen Sie sicher, dass Sie eine korrekte Frage eingegeben haben. Sie können Ihre Frage bearbeiten oder sie trotzdem veröffentlichen.
Geben Sie eine Frage ein.
Alle 16 beantworteten Fragen anzeigen


Brauchen Sie weitere HilfeHier klicken