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Kundenrezensionen

4,1 von 5 Sternen
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4,1 von 5 Sternen
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am 8. Februar 2017
Ich habe viele Parfumes gar nicht gefunden. Auch die Feststellung meiner persönlichen Preferenzen, also mögliche Alternativen und neue Parfumes, war mit dem Buch kaum möglich. Ich behaupte wirkliche Objektivität liegt darin nicht vor. Die Einteilungen sind teilweise willkürlich. Die Kommentare extrem persönlich. Auch die Informationsteile über Bestandteile, Zusammensetzungen und Verhalten der Substanzen kommt sehr kurz und nur allgemein vor. Für Informationen in die Tiefe braucht man andere Bücher. Ich bin sehr enttäuscht.

Warum? Was habe ich erwartet? Mehr wissenschaftliche Objektivität. Viel mehr chemische Hintergrundinformationen und solidere Tests vor allem wenn man die Parfumes in Gruppen unterteilt, die man dann auch noch selbst zuordnen können soll. Die Parfumentwicklung aufgrund von GC-MS Methoden zu beobachten und klare Einteilungen zu machen, wäre profesioneller und hilfreicher Gewesen.
Es mangelt an allen Kriterien. Im Buch wird geschrieben, dass ein Papierstreifen als Kriterium herangezogen wurde, der aber "zugegeben" wenig representativ für die tasächliche Geruchsentwicklung auf der Haut ist. In diesem Fall wäre eine chemisch fundierte Analyse wesentlich ehrlicher, intelligenter, wenn auch aufwendiger gewesen. Die beiden Autoren haben sicher viel Aufwand betrieben, bezüglich der Anzahl an getesteten Parfums, diesen aber sehr schwach umgesetzt und sehr persönlich dokumentiert.
Und nach lesen des Buches ist es zwar teilweise unterhaltsam, weil sehr sarkastisch, wirkliche seriöse Objektivität vermisse ich restlos.

Ich habe einige der höchst empfohlenen Parfumes mit zwei weiteren Personen getestet und uns haben diese nicht überzeugt. Das heißt auch noch nichts, zeigt aber wie individuell und unbrauchbar die Empfehlungen tatsächlich sind.

Traurig wende ich mich von der großen Hoffnung doch noch eine Orientierungshilfe im Parfum-Dschungel gefunden zu haben wieder ab und empfehle klar - selbst probieren.
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am 7. Mai 2013
Die Düfte sind gut beschrieben,auch viele sehr alte Parfums sind dabei, die bis heute nichts an Fascination verloren haben.
Gefällt mir gut,ich schlage immer wieder nach
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am 16. Mai 2013
Danke vielmals für dieses Buch! Der Service war sehr gut, ich bin vollkommen zufrieden mit allem: Schnelligkeit, Zuverlässigkeit. Gerne wieder!
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am 13. Juli 2008
unter den Büchern, die sich mit Parfum beschäftigen! Auf mehr als 300 Seiten werden fast 1500 Parfums, gut bekannte und kaum bekannte, klassische und aktuelle, präsentiert und bewertet. Zunächst werden in der Titelzeile jeweils Name und Hersteller des Parfums angeführt, eine Bewertung mit 1-5 Sternen vorgenommen (von schrecklich über enttäuschend, adäquat, empfehlenswert bis meisterhaft) und der Duftcharakter mit zwei Worten eingeordnet (z.B. "ginger oriental", "woody citrus" o.ä.). Dann folgt eine Kritik des Parfums, die manchmal äußerst knapp ausfällt, v.a. wenn das Parfum den Kritikern nicht gefällt, manchmal aber auch eine eng bedruckte Seite füllt mit unterhaltsamen und interessanten Details, z.B. zu dem Künstler, der den Duft kreiert hat, Inhaltsstoffen, Vergleichen mit anderen Parfums, historische Einordnung usw. Die beiden Kritiker nehmen kein Blatt vor den Mund - ihre Kritiken sind subjektiv, frech, manchmal auf eine witzige Art bösartig ("Miss Sixty - if you intend to be a miss at sixty"), aber nie belästigen sie den Leser mit den nichtssagenden lyrischen Ergüssen, mit denen die Public Relations Abteilungen der Parfumindustrie ihre Produkte bewerben - und die nicht selten fast die gesamte Substanz deutschsprachiger Übersichten ausmachen, z.B. Parfum - Lexikon der Düfte oder Parfums, Edition 2008. Kritiker und Autoren sind Luca Turin, dessen früheres Buch Secret of Scent mir außerordentlich gefallen hat, und Tania Sanchez. Beide lieben und betrachten Parfum als eine Kunst ähnlich wie z.B. Musik. Wer welches Parfum besprochen hat, ist jeweils mit einem Kürzel gekennzeichnet.

Eingeleitet wird das Buch über die ersten 50 Seiten mit mehreren sehr interessanten Artikeln über "weibliche" und "männliche" Parfums, die Geschichte der modernen Parfumherstellung seit ca. 1880, also seitdem synthetische Duftstoffe die Möglichkeiten der Parfumeure wesentlich erweitert haben, und einen Abschnitt mit "frequently asked questions" zu Themen wie Allergie, Toxizität, Umweltverträglichkeit, Haltbarkeit von Parfums usw.

Abgerundet wird das sehr positive Gesamtbild durch eine liebevolle zweifarbige Gestaltung des Textes, der gelegentlich mit der Skizze eines Flakons zum gerade besprochenen Parfum aufgelockert wird. Einziger Wermutstropfen: Bisher gibt es dieses Buch nur auf Englisch. Dennoch: Es gibt kein vergleichbares Buch in deutscher Sprache und es kann nichts passieren, wenn man mal einen Satz nicht ganz versteht!
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am 26. März 2009
Die Frage, die angeblich alle Frauen in der Parfümerie stellen, lautet: "Welcher Duft macht Männer wild?" Nach Jahren des Suchens geben der gelernte Biophysiker Luca Turin und seine Frau und Ko-Autorin Tania Sanchez uns die Antwort: gebratener Schinkenspeck! Solchermaßen heiter eingestimmt liest man durch die einleitenden Kapitel und lernt dazu, wobei gute Englischkenntnisse im Fachgebiet Sarkasmus nicht schaden. Dann kommt der gefürchtete Moment. Mit zittrigen Fingern sucht man/frau im Verzeichnis der fast 1500 Düfte nach dem eigenen Wässerchen. Wurde es als Motel 6-Duft (White Red She von Armani) oder als Marke Begräbniskranz (Love in White von Creed) mit je einem Stern von fünf möglichen bewertet? Ist man in Wirklichkeit jahrelang mit einem Herdreiniger als EdT herumgelaufen?

Gottseidank, Daumen hoch für das mehr als ein Jahrzehnt getragene Tuscany per Uomo (Aramis). Es wird als "herbal patchouli" eingestuft und bekommt vier Sterne. Doch schon das als persönlicher Aufstieg für teures Geld georderte und als Klassiker geltende Bois du Portugal ("woody oriental") von Creed wird mit nur drei Sternen abgestraft. Interessant dann aber dort der Hinweis, man möge einfach mal New York (Parfüms de Nicolai) als bessere und billigere Alternative betrachten. In der Tat, wie ein Blick ins Internet zeigt. Zwar ist es schwierig zu beschaffen, aber auf 100ml ganze 80 EUR billiger. Da hat sich das Buch viermal bezahlt gemacht, wenn der Duft denn stimmt.

Noch ein Herrentest? Green Irish Tweed von Creed (125 EUR für 75ml) bekommt immerhin vier Sterne, aber das ebenfalls von Pierre Bourdon in die selbe Richtung komponierte Cool Water (Davidoff), als "aromatic fougère" klassifiziert, bekommt fünf Sterne und geht überall für 35 EUR über die Theke. Das ist ein Wort. Timbuktu (L'Artisan Parfumeur) und Pour Monsieur (Chanel) gehören ebenfalls in die 5* Kategorie. Jetzt weiß Mann, wonach er beim nächsten Besuch in der Parfümerie suchen sollte, schlauer jedenfalls als zu fragen, welcher Duft Frauen wild mache. Letzte Anmerkung, Old Spice (Procter & Gamble), laut LT und TS "powdery oriental" mit überraschenden drei Sternen, schafft das allen Gerüch(t)en zum Trotz wohl auch nicht.

Fazit: Witzig und praktischer als gedacht. Für Leserinnen: Shalimar-, Mitsouko-, Rive Gauche- und No.5-Trägerinnen dürfen sich bestätigt fühlen.
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am 2. November 2014
Schön, daß das bei einer berühmten Nase auch der Fall ist...

Da das Buch nur auf Englisch erhältlich ist, ist es etwas anstrengend zu lesen. Nichtsdestotrotz informativ und unterhaltsam. Es wäre schön, wenn es irgendwann mal ins Deutsche übersetzt würde.

Der große Schwachpunkt beim e-book ist, daß lange blättern muß, wenn man die Rezension zu einen bestimmten Duft sucht. Das ist in der gebundenen Ausgabe einfacher.

Für Parfumliebhaber ein interessantes Buch.
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am 25. Mai 2016
Gutes, unterhaltsames Buch mit viel Inhalt und halbwegs sicherem Geschmacksurteil. Lädt ein, wirkliche Qualitätsmerkmale für einen Duft zu erkennen und nicht unkritisch jede neueste Mode automatisch auch für das "Beste" zu halten. Hier liegt aber zugleich auch ein wesentlicher Haken. Der Gebrauch von Düften IST nun einmal modeabhängig. Unter den zehn besten Herrendüften rangieren nach Meinung der Autoren, deren "Hauptautor" Luca Turin ist, u.a. Knize Ten, Habit Rouge, Pour Monsieur, Azzaro pour Homme. Diese Düfte sind zwar allesamt Klassiker und "Meisterwerke" - gleichwohl sind sie in die Jahre gekommen und für einen heute 35-Jährigen kein Must Have mehr, auch wenn er damit nichts falsch machen würde. Die Dinge, die aktuell Mode sind, werden in dem Buch entweder nicht erwähnt, bzw. kommen relativ schlecht weg. Hier wird eher zu gehobenen Niche-Produkten a la Timbuktu und New York (Nikolai) geraten. Unter den aktuellen gehobenen Mainstreamprodukten vermögen die Autoren keinen einzigen Herausragenden ausfindig zu machen, ach doch: Dior Homme loben sie brav über den grünen Klee, nehmen ihn aber nicht in die Top-Ten-Liste auf, weil sie - so mein Eindruck - insgeheim nichts damit anzufangen wissen. Fazit: Sehr lesenswert. Im Ergebnis werden aber unfreiwillig die guten alten Zeiten beschworen.
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am 21. September 2013
Wer keine Ahnung hat, was ein gutes und ein schlechtes Parfüm ausmacht, ran an dieses Buch und testen, testen, testen.
Es mag schon mal auch verletzend sein, wenn Luca Turin einem sein Lieblingsparfüm madig macht, da hat man Lust, das Buch
in die Ecke zu pfeffern. Wenn es einem jedoch trotzdem gelingt, über die eigene Eitelkeit zu stehen, lernt man, das es auch Parfümmeister und Parfümpfuscher gibt. Ich habe so viele Düfte entdeckt, die in unseren Drogerien gar nicht angeboten werden und so fantastisch riechen, dass man heulen möchte. DANKE DANKE DANKE Luca für deine manchmal harte Worte!!!! PS: Ich konnte mich mehr mit den Rezensionen von Tanja Sanchez anfreunden, aber das mag daran liegen, dass ich als Frau ähnliche Präferenzen hege.
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am 17. September 2015
Ich habe mir das Buch gekauft, da ich auf der Suche nach einem Einstieg in die Welt der Parfüms war. Dafür würde ich das Buch definitiv nicht empfehlen (einfach auf [...] gehen und ein wenig durch die Foren lesen...). Als Anregung welche Düfte vielleicht etwas für einen sein könnten, ist es jedoch interessant und empfehlenswert.
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am 13. November 2008
Ich lese seit einiger Zeit regelmässig die Kolumne 'Duftnote' von Luca Turin und wollte unbedingt mehr von ihm lesen. Das Buch ist brilliant. Ich stimme mit vielen seiner und T. Sanchez' Parfum-Bewertungen überein, aber mit vermutlich ebenso vielen auch nicht. Genau das macht das Buch für mich so spannend.
Ob einem ein Parfum gefällt oder nicht, ist auch immer vom persönlichen Geschmack abhängig, also subjektiv. Turin und Sanchez verweben in ihren Kritiken aber objektive und subjektive Kriterien, die dieses Buch zu einem persönlichen, von der Parfumwerbung unabhängigen, Produkt machen. Die beiden sind kompetent, bekannt und vielleicht auch gefürchtet genug, um ihre Meinung ungeschminkt kundtun zu können.
Wer also eine möglicherweise schonungslos offene Kritik zum eigenen Lieblingsparfum nicht scheut, wird sicher auch ab und zu mit einer fast schwärmerisch anmutenden Beschreibung eines anderen Lieblingsduftes überrascht.
Trotz meiner Begeisterung nur vier Punkte, denn bis auf wenige Ausnahmen enthält das Buch nur Beschreibungen von aktuell erhältlichen Parfums. Wer wie ich auch 'ausgestorbene' Düfte liebt, muss auf seine eigene Nase vertrauen... ;-)
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