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am 17. März 2011
kehrt TW zu seinen eigenen Anfängen zurück und entsteht hier neu.

Das grundlegende Konzept ist gleich geblieben...

Auf einer Übersichtskarte trifft man in einem rundenbasierten Modus alle strategischen Entscheidungen betreffend den eigenen Clan (Truppenanwerbungen,Truppenverlegung,Reichs&Provinzverwaltung,Spionage,...).

Führen diese Entscheidungen zu einer Interaktion mit einer der anderen Fraktionen wird dies in Echtzeit ausgeführt wobei sich die Ausführung je nach Aktion stark unterscheidet.
Militärische Auseinandersetzungen werden in in einem taktischen Echtzeitgefecht entschieden wobei das Schlachtfeld nach den Begebenheiten der strategischen Karte erstellt wird(greift man zb. eine feindliche Armee an einer Fuhrt an muß man sich im folgenden Gefecht den Übergang über genau diese Fuhrt erkämpfen) und den jeweiligen Generälen stehen genau die Truppen zu Verfügung die auf der strategischen Karte unter ihren Kommando stehen.
Agententätigkeiten werden über das Akionsmenü des jeweiligen Agenten ausgewählt und dann direkt berechnet.
Diplomatische Verhandlungen öffnen ein gesondertes Menü, dort werden dann in Echtzeit Vorschläge gemacht,Forderungen erhoben,...

Die größte Änderung zu den Vorgängern ist mit Sicherheit der erweiterte Rollenspielanteil, jeder General oder Agent gewinnt nun durch seine Aktionen Erfahrung, steigt mit ausreichend Erfahrungsgewinn auf, erhält für den Aufstieg Fähigkeitspunkte mit denen er Fertigkeiten/Talente erlenen kann.
Da man natürlich nie genug Punkte hat um alles zu lernen muß man sich nun entscheiden welchen Weg der Charakter einschlagen soll...soll der General ein legendärer Schwertmeister sein der die Armee durch erfolgreiche Duelle und Führung aus der 1.Schlachtreihe aus motiviert,der klassische Stratege der durch gute Vorbereitung der eigenen Armee und Wahl des Schlachtfeldes Begingungen schafft welche den Sieg fast schon garantieren oder...
Persönlich gefällt mir der verstärkte RP-Anteil sehr gut...bis auf einen kleinen Wermutstropfen...wie schon in den Vorgängern werden die Provinzverwalter aus den Reihen der Generäle bestimmt.
Bei den Vorgängern wurde die grundlegende Effizienz durch die Verwaltungsfähigkeit bestimmt und der Provinzverwalter erlangte dann mit der Zeit auch entsprechende Talente mit bezug zur Provinzverwaltung.
Jetzt erlangt ein General fast alle Talente/Fertigkeiten durch die beim Stufenaufstieg erworbenen Fähigkeiten und um aufzusteigen muß erfolgreich Schlachten bestreiten...er kann also nur lernen ein guter Provinzverwalter zu sein wenn er auf dem Schlachtfeld erfolgreich ist^^...

Weitere große Änderung sind
-eine erneute Reduzierung der Bauoptionen in den Provinzen, jede Ausbaustufe der Provinzfestung erlaubt 1 zusätzliches Stadtgebäude dazu 2-4 "Provinzbauoptionen"(Landwirtschaft,Infrastrucktur, Hafen und evtl. Provinzspezialisierung) der Provinz. Der Aufbaupart wurde damit(im Rückblick auf die TW-Reihe)stark verkleinert aber die einander oft ausschließenden Kombinations- und Spezialisierungsmöglichkeiten bieten dafür mehr Tiefe.

-die Provinzfestungen stellen nun automatisch Garnisonstruppen(keine reinen Milizen wie bei Empire)auf welche bei normalem Steuersatz auch die Ordnung in der Provinz aufrechterhalten. Sofern man also feindliche Agenten aus der Provinz fernhält, Einheit in Glaubensfragen wahrt und von Naturkatasthrophen verschont bleibt gehört die "Dauerunruhe" bevölkerungsreicher Metropolen der Vergangenheit an.

-keine nachträgliche Einheitenaufwertung mehr. Scheinbar sind die Tage in denen man den altgedienten Veteraneneinheiten eine neue Rüstung spendieren konnte vorbei :(.

-automatische Verstärkung für Einheiten abhängig von der Infrastruktur und der Rekrutierungskapazität der Provinz

-"nutzloses Handbuch" dafür eine Kombination aus Ingamebibliothek&Tutorials

-geändertes Festungs/Belagerungskonzept

-im Gegensatz zu Empire scheinbar keine Bugs

-die unentdeckten Kartenbereiche sind nicht einfach schwarz sondern durch eine "antike Karte" dargestellt

Auch wenn ich nicht mit jeder Neuerung zufrieden bin ist das Gesamtergebnis dennoch sehr gut und durch die unterschiedlichen Ausgangslagen und Spezialisierungen der Clans ist ein langer Spielspaß garantiert.
Shogun 2 ist für jeden zu empfehlen der sich mit einen Mix aus Strategie&Echzeitschlachten&einem HauchRollenspiel
anfreunden kann.

2 Anmerkungen kann ich mir allerdings nicht verkneifen

Über Steam kann man sicher streiten aber im Verhältnis zu den Ideen anderer Publisher ist es ein akzeptabler Kompromiß. Nicht akzeptabel sind die unzureichenden Serverkapazitäten. Immer mehr Publisher nutzen Steam als Kopierschutzoption und/oder zur Verwaltung des Internetmulitplyerparts. Wer Steam schon länger nutzt wird den "Leistungsabfall" und die dadurch erhöhten Warte/Ausfallzeiten bestätigen können.Wo man früher zu den Stoßzeiten 3-5min gewartet hat bis ein Match erstellt war sind jetzt 10-20 min normal, kurze Verzögerungen an Release oder Patchtagen haben sich zu teils stundenlangen Serverüberlastungen summiert.
Es wurde hier argumentiert, daß die jeweiligen Überlastungen zu erwarten gewesen seien und daß diese Probleme ja nichts mit dem Spielspaß zu tun haben...
-Hat jemand 1-2 Nachmittage/Abende in der Woche Zeit zu spielen und muß dann zb. von theoretischen 4 Spielstunden 2 damit verbringen auf Steam zu warten trübt das den Spielspaß doch gewaltig
-Wenn schon der einzele Kunde die Überlastungen zu den Spitzenzeiten und an Release/Patchtagen erwarten kann, dann können es die Betreiber von Steam erst recht, das keine Abhilfe geschaffen wird spricht für sich...
44 Kommentare| 39 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 15. März 2011
Ich spiele bereits seit "Rome" alle Total War Teile, auch wenn ich mich eher als Gelegenheitsspieler ansehen würde und nicht als Hardcore Stratege.

Shogun2 nutzt wie bereits Empire und Napoleon Steam als Kopierschutz. Wer Steam nicht haben möchte muss um diesen Titel leider einen Bogen machen. Der Diskussion ob Steam jetzt gut oder nicht gut ist möchte ich mich in sofern enthalten, dass ich es als Kopierschutz akzeptabel finde und ich es deshalb nicht weiter in meine Bewertung einfließen lassen (jeder andere mag das aber gerne anders sehen und tun).

Die Installation war etwas schwierig, denn nach der Aktivierung wollte er das Spiel zunächst herunterladen und nicht von der DVD installieren. Lasst Euch nicht irritieren, die Installation von DVD geht auf jeden Fall. Im Forum von Sega und in den Kommentaren zu dieser Rezension steht wie es geht.

So, jetzt aber zum Spiel.
Shogun 2 versucht ja in einigen Bereichen neue Wege einzuschlagen wie z.B. der persönliche Avatar und das Leveln der Generäle und Spione. Die Frage für mich war als allererstes deshalb ob die alten Tugenden darunter gelitten haben. In einem Wort: Nein.

Die Strategiekarte ist wie gewohnt aufgebaut, das Management der Städte geht nach kurzer Umstellung auf das veränderte Interface (welches natürlich vollständig in einem sehr schönen altertümlich japanischen Stil gehalten ist) leicht von der Hand. Die Großen Schlachten sind noch immer das Herz von Total War und eine wahre Freude für mich. Sowohl strategisch wie auch optisch (obwohl DirectX 11 Support erst noch kommen soll). Die grafische Pracht hat letztlich aber auch in den Hardwareanforderungen ihren Preis. Doch zum Glück sind Total War Spiele nun einmal nicht allein von der Grafik abhängig um gut zu sein.
Es ist also alles da, was man von vorherigen Teilen erwartet und es ist wie gewohnt gut ausgereift.

Was machen die Neuerungen?
Der TW Teil bei dem ich mich am Meisten mit meiner "Seite" identifiziert habe war wohl Rome, wo man eine Familie gesteuert hatte. Da kannte ich jeden General persönlich, wusste um seine Stärken und Schwächen. Das ist mir danach bei keinem anderen TW Teil so intensiv vorgekommen - bis jetzt. Die Charakterentwicklung (die sehr an gängige RPG's angelehnt ist) der Generäle und Agenten ist wirklich etwas, das Shogun 2 abhebt. Da sind z.B. Isuke und Suzuke die beiden ersten Söhne meines Daimyo. Beides hervorragende Anführer, doch Isuke ist den Frauen recht zugetan hat aber ein Händchen für Finanzen. Kiriaku ist einer meiner Ninja, der darauf spezialisiert ist feindliche Armeen zu sabotieren - aber man darf ihn kein Attentat ausführen lassen, das ist überhaupt nicht sein Ding. Man wird mit jeder Stunde wirklich mehr Teil seines Clans.

Die Moral war ja schon immer ein wichtiger Faktor aber nun kann sie extrem entscheidend werden. Wenn zum ersten mal der komplette Feind die Flucht ergreift, weil der General gefallen ist, wisst ihr wovon ich rede. Das ist für mich auch mit dem Verständnis von Ehre und Loyalität Japans nachvollziehbar. Der General ist überhaupt der entscheidende Faktor. Das gilt vor allem auch für seine Stärke, weshalb man ihn ständig weiterentwickeln sollte. Kleines Beispiel:
Ich selbst habe zwei Generäle aufgestellt, die noch am Anfang ihrer Karriere stehen, dazu eine Menge an spezialisierten und teuren Einheiten. Mein Gegner hat nur die einfachsten drei Sorten Einheiten aber einen hochdekorierten General, die Anzahl an aufgestellten Einheiten ist bei beiden Seiten gleich. Ich habe 9 Anläufe gebraucht um mir unter hohen Verlusten einen teuren Sieg zu erkaufen, da die Erfahrung und die Vorteile des gegnerischen Generals die Vorteile meiner spezialisierten Einheiten mehr als aufwiegen. Noch dazu agiert er taktisch wesentlich gerissener als ein niedrigerer Anführer.

Wer den ersten Shogun Teil nicht kennt, muss sich übrigens ein wenig umstellen was die Anforderungen und Taktiken auch auf der Karte angeht. Japan ist ein schmales Land und überall herrschen Clans. Es gibt dabei kleine und große Clans. Die kleineren sind vergleichbar mit den Barbaren, sie sind einfach nicht ganz so mächtig und entwickeln sich etwas langsamer und taugen gut um sich neue Provinzen anzueignen - oder Asallen zu schaffen. Jedoch sollte man die Bündnisse immer im Auge behalten, denn sonst hat man sehr schnell sehr viele Feinde. Etwas, das man auch stark im Auge behalten muss, ist die Nahrungsversorgung. Diese ist eigentlich immer sehr knapp und wer sich zu schnell ausbreitet, der hat als nächsten Gegner eine Horde wütender Aufständler.

Shogun ist für mich uneingeschränkt für alle begeisterten Anhänger der Vorgänger oder jeden Anderen, der taktische Massenschlachten und Städtemanagement liebt zu empfehlen. Doch bei allem Lob gibt es doch auch einige negative Dinge, die mir aufgefallen sind:

Die Seegefechte sind irgendwie nicht so dolle. Waren sie bei Empire noch eine erfrischende Neuerung sind sie hier taktisch nicht so arg anspruchsvoll (die Masse machts irgendwie) und auch kaum Kriegsentscheidend.

Die KI hat immer mal ein paar Aussetzer. Gerade der völlig anders als in Medival ablaufende Burgangriff scheint mir keine Stärke der KI zu sein. Doch meistens agiert sie taktisch gut und sinnvoll und ist so herausfordernd, dass man diese Schwächen gerne zum eigenen Vorteil nutzt.

Die automatische Schlachtenberechnung kalkuliert die bisherigen eigenen Erfolge noch immer nicht mit ein. Selbst wenn man sich also bisher als wirklich fähiger Schlachtenlenker erwiesen hat, sind die Ergebnisse der Simulation oft fern ab vom eigenen Durchschnitt. Sie sind allerdings immer einigermaßen realistisch gemessen am Rang des Generals und an den eingesetzten Einheiten. Wer also ganz auf die Gefechte verzichten will, kann das tun solange er entsprechend schlagkräftige Armeen eufstellt.

Der Mehrspielermodus hat übrigens weit mehr zu bieten als ein einfaches gegeneinander. Es können Clans mit individuellem Aussehen erstellt werden und man kann in einem Ko-op Modus Japan erobern. Dabei können auch bei den Schlachten die Armeen untereinander aufgeteilt werden, so dass man viel schneller auf die KI reagieren kann.

Von meiner Seite aus 5 Sterne für den neuesten Total War Teil.
88 Kommentare| 75 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 28. April 2011
Zunächst einmal: ich habe jedes Spiel (inklusive der Add-ons) seit dem ersten Shogun gespielt. Insofern kann ich sicherlich eine etwas längere Entwicklung überblicken, als jene, die erst seit Rome, Medieval 2 oder Empire/Napoleon dabei sind.

Erst einmal allgemeines zum Spiel:

Wie jeder vorangegangene Teil schöpft auch dieser optisch aus dem Vollen. Rüstungen, Landschaften(!), Wetter(!), Kampfeffekte, Festungen(!) und Bewegungsabläufe beim Kampf Mann gegen Mann auf dem Schlachtfeld im kleinsten Schlachtdetail - alles auf eine neue Stufe der Spiele-Evolution in diesem Genre (Wenn es überhaupt ein anderes Spiel in diesem Genre geben sollte) gebracht.

Doch schon muss das große ABER folgen: einige Errungenschaften früherer Teile sind irgendwie verloren gegangen. So gab es in Medieval 2 einen deutlichen optischen Unterschied bei Rüstungen und Waffen, sobald man verbesserte verwenden konnte. Nicht mehr in Shogun 2.
Wo ist außerdem die für die TW-Reihe belebende und in ihrer Neuartigkeit grandiose Einführung von Admirälen, Schiffen mit mehr Erfahrung etc. aus Empire geblieben? Im Singleplayer von Shogun 2 noch vorhanden, im Multiplayer Fehlanzeige. Dafür aber im eine vollkommen sinnlose Schiffs-KI und ein Balancing, das diese Bezeichnung nicht verdeint hat. Es läuft immer auf einen Soieg durch Kanonenboote und Luntenschlosseinheiten hinaus. Mit Schwert, Pfeil und Bogen? Keine Chance!
Wo wir schon beim Balancing sind: Luntenschloss-Einheiten aus der Mitte des 16.Jahrhunderts schießen so schnell und präzise wie ihre Kollegen aus der napoleonischen Zeit. Das ist historischer Unfug und im Spiel untragbar, weil es jegliche Taktik durch Einseitigkeit kaputt macht. Kavallerie ist für ihre Stärke (und auch hier historisch betrachtet) sowas von spottbillig, dass es oft ein leichtes ist, den Gegner einfach zu überrennen.
Sehr schön hätte auch die Sache mit dem Spieler-Avatar werdn können. Im Avatar-Menü kann man sich unzählige Rüstungskombinationen in allen Einzelteilen und Farben arrangieren. Wozu gibt es diese Möglichkeit überhaupt, wenn auf dem Schlachtfeld (bis auf die Farbe) ALLE Avatare gleich aussehen???!!
Oder die Idee mit den Online-Clans. Nur leider stand nirgendwo explizit, dass man erst über das Steam-Menü in eine Steam-Gruppe eintreten muss, um dann deren Clan beizutreten. Leider macht der Kampf Clan gegen Clan keinen echten Spaß, weil er vollkommen beliebig ist. Es gibt kein erkennbares Clan-Wappen. Auf der Japan-Karte gewinnt der Clan mit den meisten Siegen, heißt im Normalfall: den meisten Spielern. Auch hier wieder eine schöne Idee, lust- und gedankenlos ins Spiel geschmissen.
Auch fehlen bei Veteranen-Einheiten konkrete Angaben über den genauen Wert der verbesserten Eigenschaften BEVOR man die Fähigkeitspunkte verteilt hat. Muss man alles durch Herumprobieren herausfinden.
Die Variierung der Einheitengröße kann gerade bei Belagerungen als Angreifer fatale Folgen haben: da die Abwehrtürme (die automatisch Ziele suchen und beschießen, was als Verteidiger auch nicht immer eine Freude ist, weil dadurch oft Mauern beschossen werden, HINTER denen Gegner stehen, dafür aber nicht Gegner, die im Schussfeld, aber weiter entfernt liegen... -.- ) immer den gleichen Schaden und die gleiche Schusskadenz besitzen sind sie gegen Spieler bei der Einheitengröße "klein" quasi eine Sieggarantie, bei der Einheitengröße (die man allerdings vor der Schlacht auch NIE als Spieler bestimmen kann!) "groß" fast schon wirkungslos...
Nun könnte man sagen, dies seien nur kleine Fehler am Rande, die nur hartgesottene Fans bemerken. Wenn es nur die einzigen wären.
So hätte man sich mittlerweile durchaus mal wünschen können, dass die Einheiten, auf die sich die einzelnen Clans spezialisiert haben, nicht nur bessere Werte bekommen, sondern auch tatsächlich anders aussehen (nur ein anderes Sashimono ist echt zu "90er" -.- ), als die anderer Clans.
Sehr interessant ist auch, dass die Musik zu 100% identisch mit der des Erstlingswerks von 1998 ist. Natürlich ist es großartig, dass Befehle und Ansprachen auf dem Schlachtfeld fast ausschließlich auf Japanisch ausgesprochen werden. Aber manche Makel lassen eine gewisse Lust- oder Ideenlosigkeit schon in der Spielkonzeption erkennen. "Wieso was Neues bringen? Die Fans kaufen es eh!" Als langjähriger Fan fühlt man sich für sein bedingungsloses Vertrauen (habe mir bisher jeden Teil der Reihe bedenkenlos gekauft...) bestraft!

Das alles lässt sich im Singleplayer aber verkraften, auf Grund dessen, was dort für's Auge geboten wird. Die Gebäudeaufteilung oder die "Erforschung der Künste" (sinnvolle Trennung in zivil und militärisch) ist meiner Meinung nach mittlerweile sogar übersichtlicher, logischer und intuitiver als bei Empire/Napoleon oder ihren Vorgängern.

Nun zur größten Baustelle (denn nichts anderes lässt sich da erkennen), dem Multiplayer:

Ich hatte noch NIE in über 15 Jahren ein Programm auf einem meiner Rechner, das so oft abgestürzt ist. Der Absturz (in all seinen vielfältigen Formen) ist im Multiplayer (der Singleplayer ist diesbezüglich vollkommen stabil) nicht nur Begleiterscheinung, er gehört quasi zum Spiel dazu. Es gibt nicht ein Fenster, nicht einen Bildschirm, nicht einen Moment vom Multiplayer-Hauptmenü über die Gegnersuche, die Armeeaufstellung bis zur Schlacht selbst, in dem sich das Spiel nicht entweder aufhängt, einfriert oder gleich komplett abstürzt. Dieser Multiplayer ist einer BETA-Version absolut unwürdig. Wie soetwas an den firmeneigenen Testern und Programmierern und - noch viel mehr - an den Testern der PC- und Gamerzeitschriften vorbei gehen konnte, ist schlicht und ergreifend nicht nachvollziehbar...
Es gibt hierbei auch keine systembedingten Einzelfälle: ich kenne nur Spieler, bei denen es der Fall ist. Von Russland über Polen, Deutschland, Österreich, Belgien, Luxemburg, Dänemark, Norwegen und Schweden, die Niederlande, Frankreich und Großbritannien - überall dieselben Probleme.
Wenn ein Auto so herauskäme, befände sich die Aktie in einem für den Hersteller existenzgefährdenden Sinkflug! Aber der würde wenigstens mit einem Rückruf reagieren. Oder mit kostenlosen, SOFORTIGEN Behebungen des Problems. Das Spiel ist aktuell etwa 6 Wochen auf dem deutschen Markt erhältlich und der EINZIGE Patch, der mir und meinen Mitspielern aufgefallen ist, war eine Erhöhung des Preises für Mangonel-Einheiten (katapultähnlich) von 800 auf 1000 Koku im Spiel. WOW!
Wieso bekommt man es im Multiplayer nicht hin, dass drei Spieler, die sich in einem Team zur Suche zusammengefunden haben, nicht auch in der Schlachtaufstellung in EINEM Team landen?! Wieso lande ich auf der Suche nach einer Seeschlacht immer wieder bei Landschlachten? Und bei Belagerungen immer wieder in Seeschlachten? Ist es sooo schwer, einem 3Personen-Team eine beliebige Gegner-Kombination aus 1, 2 oder 3 Spielern zuzulotsen, die ebenfalls die Summe 3 ergibt???!!!!!!! Wie kommt es, dass 6 Spieler auf 2vs2-Karten landen können? Oder dass man Karten im Schlachtmenü nicht ändern kann?
Ebenfalls großartig ist, dass der Clanchat im Multiplayer verschwunden ist. Warum? Keine Ahnung! Wann er wiederkommt? Keine Ahnung! Es gibt eben keinerlei Informationen...
Oder wie kann es passieren, dass bei der Armeeaufstellung plötzlich alle Spieler auf einer Seite auftauchen? Oder alle bis auf einen? Ich habe ständig das Gefühl, hier wurde das erste Mal für ein Spiel ein Multiplayer pogrammiert. So viel Unfähigkeit und das zu DIESEM Preis! An Dreistigkeit ist das kaum zu überbieten!
Kein Wort der Entschuldigung. Keine Stellungnahme. Als wäre das Spiel vollkommen fehlerfrei. Der Frust bei allen Spielern ist nicht mehr zu überbieten.

Wer sich das Spiel jetzt noch nicht gekauft hat - LASST ES!!!! Wenn sich innerhalb von 6 Wochen nichts getan hat, dann ist vielleicht bis Weihnachten irgendwas behoben worden. Wer kein Internet hat oder ohnehin keine Lust auf Multiplayer, kann sich bedienen. Aber nicht im Nachhinein beschweren. Ihr wurdet gewarnt.

Ich fühle mich weiterhin für dumm verkauft. Geld scheint wirklich alles zu sein. Wollte ich bisher nicht glauben - jetzt hab ich den Beweis. So eine "Leistung" macht über 10 Jahre bedingungsloses Vertrauen in ein Team und seine Reihe zunichte!
1818 Kommentare| 74 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 11. März 2014
Eines mit der besten Games die ich gezockt habe mit echt empfehlenswert.
Eine sehr gute ausgefeilte strategie vorhanden und umsetzbar.
Tolle Spielerlebnisse.
Gute Grafik und Epische Schlachten.
Viele Einheiten stehen zur verfügung.
Viele Nationen für extra viel spass.
Eine gute Storry.

Einzigstes Markel. Die Zeit der Aufgabe der Hauptkampagne ist viel zu kurz und sehr schwer zu erreichen.
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am 29. Mai 2011
Hallo Leute,
Ihr möchtet das Spiel kaufen, dann schwinge ich keine langen Reden. Ich gebe euch Infos über das Spiel, so schnell und prägnant wie möglich.

Pro:

+ sehr schöne Grafik
+ interessanter Themenbereich ohne große Konkurrenz
+ guter Sound und stimmige Soundtracks
+ bei Ausführung einer Schlacht in der Kampagne wird das Terrain perfekt einbezogen
+ Skill Trees bei nahezu allen Charakteren/Agenten (Metsuke, Ninja, General, Mönch, Geisha usw.)
+ greift viele Inhalte aus vergangenen TW-Spielen auf
+ geniale Multiplayerneuerungen wie die Koop Kampagne und der Avatar-Eroberungsmodus

Contra:

- benötigt Steam
- im Großen und Ganzen zu wenig (Kampf)Einheiten, langweilige Wiederholung von Waffen (z.B. Naginata-Samurai, Naginata Kriegermönche und Naginata Kriegernonnen, die
sich egtl. nur durch Rüstung und geringfügige Unterschiede in Kampfkraft und Verteidigung unterscheiden)
- z.T. schlecht programmiert, mit manchen Grafikkarten nicht völlig kompatibel (siehe ATI 3600)
- Multiplayer ohne Steam nicht möglich -> bricht die Verbindung zum Server ab, fliegt man raus (und das passiert nicht selten!)
- wie bei den Vorgängern schier endlose Ladezeiten (liegt nicht am System, i5 2500k 3,3 Ghz 8 gb 1333 Mhz RAM)
- Spiel stürzt (systemabhängig) manchmal ab, eigentlich läuft es aber recht stabil

Alles in Allem eine Kaufempfehlung, die Nachteile sind eben die Steamregistrierung und außerdem die Tatsache, dass das Spiel schnell langweilig werden KANN (muss es aber nicht unbedingt), da alle Clans quasi die gleichen Einheiten haben, mal abgesehen von den Ikko-Ikki, die man sich aber als DLC kaufen muss.
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am 17. September 2011
Wer wie ich Empire - Total War vorbestellt hatte und dann in freudiger Erwartung den Paketboten entgegengeeilt ist, nur um übelst enttäuscht zu werden, für den wird Shogun 2 auch kein wirklicher Grund zur Freude sein.

Soviel nur mal vorne weg, aber zum Anfang.

Shogun 2 - Total War ist ein Strategiespiel das im mittelalterlichen Japan spielt. In bewährter Kombination darf man dabei seine Einheiten und sonstigen strategischen Entscheidungen rundenweise fällen, während man die Kämpfe in Echtzeit selber komandieren darf.
Im Gegensatz zu älteren Titeln der Total War-Reihe (Empire, Medieval 2, Rome usw) gibt es wieder einige Neuerungen (vom Schauplatz mal abgesehen).
Besonders erwähnenswert ist die Einführung von strategischen Resourcen wie zb besonders guten Pferden die besimmte Provinzen für eine gewissen Entwicklung prädestinieren.
Des Weiteren kann man in den Städten meist nicht mehr alle Gebäude bauen, sondern aus einer bestimmten Auswahl von Gebäuden auswählen.
Im Gegensatz zu Empire gibt es nicht nur einen Fertigkeitsbaum, sondern man darf erstmalig auch seine Generäle, Spione etc selber befördern und spezialisieren.

Soweit so gut, wäre das alles hätte ich viel Spaß an den Spiel, ihn eine 5 Punkte bewertung gegeben und wohl gar nicht mehr vom Computer weg zu bekommen. Leider ist es das nicht...

Wie schon angedeutet weist Shogun 2, wie Empire, wieder eine Menge Macken auf. Zumindest bei mit treten extrem häufig Abstürze auf den Desktop auf, bzw das Spiel bleibt im Ladebildschirm stecken. Besonders ärgerlich ist es wenn das Spiel mal wieder beim betätigen des "Runde Beenden" Buttons abschmiert, weil dabei dann gleich auch noch die Automatische Speicherung mit gelöscht wird...

Edit: Diesen Fehler konnte ich zum glück durch auspielen neuer Grafiktreiber beheben, nach wie vor stürzt Shogun 2 aber sehr gern ab wenn man speichern/schnellspeichern will.

Die Ladezeiten im Spiel kann man auch nur als unverschämt bezeichen (>1 Minute) vor einen Kampf und oft noch 20 sekunden danach, von der Ladezeit bevor auch nur das Intro des Spiels startet mal ganz zu Schweigen.
Und das alles nachdem das Spiel schon mehrere Monate auf den Markt ist und nach Empire Total war, was so verbuggt war, das ich es bis heute nicht einmal richtig durchspielen konnte.

Ach ja im Gegensatz zu Empire, das allgemein unfertig wirkte, gibt es jetzt wieder Generalsansprachen, auf japanisch. Da die Generäle zudem fast jedes mal dasselbe von sich geben, klickt man das ganze dann meist schnell weiter, irgendwie witzlos und kein vergleich zu den herrlichen (köstlich politsch unkorrekten) Ansprachen in Medieval 2. Schade.
Die Karten, auf der die Echtzeitkämpfe stattfinden, wurden auch noch weiter verkleinert so das der Gegner jetzt noch schneller entkommt und weniger Platz zum ausmanövieren bleibt. Etwas ärgerlich könnte ich aber noch mit leben.

Die dauernden Abstürze und die langen Ladezeiten nerven allerdings gewaltig und ruinieren komplett den Spielfluß.

Fazit: Medieval 2 bleibt auch weiterhin das letzte wirklich gute Total War.
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am 22. Februar 2016
Vorab - für das Game gibt es von mir 5 Sterne, für den Sega-Service einen weniger.
Nach Rechnerneukauf habe ich alle meine Steamspiele (u.a. von Total War: Empire über Napoleon,Rome1+2 bis Shogun2) wieder neu installiert - das EINZIGE, welches nicht starten wollte war Shogun 2. So wie viele (man muss sich nur in den Foren umschauen) funktionierten sämtliche Tips nicht. Warum lassen Sega/Steam hier ihre Kunden wie blöd dastehen? Auch in den Foren nur Schlaumeier mit Weisheiten wie hier (s.u.)
Nachdem ich auf meinem älteren Notebook Sony Vaio Shogun 2 ohne Probs zum laufen kriegte habe ich mich gefragt, wo der Unterschied liegen könnte. Und darauf muss man erst kommen: Shogun 2 ist wohl das einzige Game der Reihe, welches die Installation des Adobe Fashplayers voraussetzt und dies auch automatisch macht (der Tipp diesen im Anschluss zu aktualisieren nutzt aber auch nichts) ABER - auf Grund des Sicherheitsrisikos, welches dieser Player mittlerweile darstellt, sind aktuell scharfe Virenscanner erpicht darauf, den Start diese Plugins zu blocken - dazu zählt vor allem McAfee. Und auf meinem neuen Rechner ist im Gegensatz zum Notebook der McAfee Virenschutz installiert, welcher ansonsten top ist.
Die Lösung war tatsächlich, den McAfee SiteAdvisor über die Systemsteuerung zu deinstallieren - und schon startete Shogun 2 ohne Fehlermeldung durch und ich führe seitdem den Hattori Clan zu Ruhm und Shogunat.
Und ja - ich habe zum Test den McAfee SiteAdvisor tatsächlich nochmal installiert, nur um die Fehlermeldung "Shogun 2 funktioniert nicht mehr.." nochmal anzugucken.
Ich hoffe, dass dieser Tipp einigen Verzweifelten weiterhilft.
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am 15. Juni 2011
Ich war sehr gespannt auf den neuen Total War Titel und habe es mir auch in den ersten Wochen des Release-tages gekauft.

Es breitet sich jedoch schnell ernüchterung aus als ich die CD ins laufwerk geschoben habe und bemerkt das Steam das Spiel via internet installieren wollte.
Also erstmal in einige Foren nachgesehn wie dieser ''Fehler'' zu beheben ist.
Gesagt getan.Das problem wurde behoben, dennoch war die Lust und Laune darauf etwas angekratz...
Als die Installation abgeschloßen war konnte ich es kaum erwarten...jedoch zu früh gefreut, allein das Laden des Spiel dauert eine Ewigkeit *gähnt*.
Endlich im Spiel angelangt waren all diese kritik-punkte vergessen, es sieht bombastisch aus und macht(e) auch ziemlich laune.
vorallem wenn man zu zweit die kampagne durchspielt.
nun kommt aber mein größter kritik-punkt. Steam! Dieses bescheidene Programm sorgt für ständige abstürze oder eben De-synchronisiert das savegame an sich.
Es ist einfach ärgerlich wenn man gefühlte 6 std an einem match mit seinem kumpel hängt und plötzlich das savegame nicht mehr synchron ist.
Das trübt den Spielsßa ungemein.Was bringt mir das beste Srategiespiel wenn ich es nicht gerade gg. meinen Kumpel spielen kann.
KI hin oder her, es macht mehr spaß zusehn wie dem kollegen neben dir oder via TS die Spucke wegbleibt sobald du ihn aus dem hinterhalt niedergemäht hast.
Da bringt es mir nicht viel stets gg. KI zu gewinnen bzw. zu spielen.

Letztlich kann ich nur sagen Shogun 2 war ein Fehlkauf. Es bringt spaß und wut zugleich, wobei letzteres überwiegt.
Also Sega, wenn Total War dann nicht via Steam und bitte ohne verdammte einbrüche im Muliplayer, das ist letztlich das was zählt!
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am 15. März 2011
Hallo!

Vor der eigentlichen Rezension ein paar Worte zu Steam:
Ich weiß nicht, ob das unbedingt etwas mit "zu blöd, um mit Steam umzugehen" zu tun hat, wenn massive Installationsprobleme auftreten.
Ich würde hier eher von "zu unfähige Programmierer bei Steam" sprechen, die es nicht schaffen, ein ausgereiftes und kundenfreundliches Produkt auf den Markt zu bringen, anstatt den Kunden mangelndes Wissen vorzuhalten. Mal Hand aufs Herz: Diese Leute da bei Steam verdienen ihr Geld mit programmieren, da sollte man doch schon erwarten können, dass solche Fehler nicht auftreten bzw. zumindest schnell behoben werden.
Bevor ich Shogun gekauft hatte, habe ich es bereits testen können bei einem Freund und war (besser:bin!) begeistert. Und ich habe mir gesagt: na und? Dann ist eben Steam dabei. Was soll's. Wird schon nicht so schlimm sein. Geärgert habe ich mich dann aber doch.

Ich würde Shogun 2 deswegen jetzt nicht bloß 1 Stern geben. Das wäre ja ziemlicher Blödsinn und ein Schlag ins Gesicht für die Programmierer, die viel Zeit und Detailliebe in dieses tolle Strategiespiel gesteckt haben. Aber bei mir hat keine der beschriebenen Methoden zur Installation von DVD funktioniert.
Steam offline stellen und Setup von DVD? Dann bekomme ich den Hinweis, dass die Installation nur bei Steam online geht. Also Fehlanzeige.
Diese "7-Schritte-Methode"? Klappt nicht. Ich bekomme immer eine Fehlermeldung, obwohl ich Pfad und Ziellaufwerk korrekt angegeben habe.

Mal ehrlich, Leute: Kann das der richtige Weg sein, dass ich ein Produkt bzw. eine Spiel-Lizenz KAUFE und mich dann noch immer mit dem Kopierschutz herumärgern muss? Was ich damit meine: Es wird viel Wert auf den Schutz gelegt - das kann ich verstehen. Aber kann es denn sein, dass sich offenbar wirklich KEINER bei Steam Gedanken über die Nutzerfreundlichkeit gemacht hat?
17 oder 18 GB Produkt automatisch als Download anzubieten, obwohl der Kunde die Scheibe im Laufwerk hat? Dem Kunden vor der Installation die Wahl zu lassen bzw. zu erkennen: "Ja, er hat einen Datenträger im Laufwerk, also kein Download", das wäre wohl weiser gewesen.

Vielleicht ist die Lösung ja wirklich ganz einfach. Für Leute, die mit Computern besser umgehen können als ich. Ich will mich in meiner Freizeit aber nicht durch etliche Foren graben, um auch für MEIN Problem eine Lösung zu finden. Ich bin kein Programmierer und auch nur Gelegenheitsspieler.
Ich will ein Spiel kaufen, installieren und genießen. Ich glaube, das ist doch nicht zuviel verlangt.
Ich installiere es nun per Steam (Stand nach drei Stunden: 3 GB von rund 17. Dauert eine Ewigkeit, durchzogen von etlichen Unterbrechungen wegen Serverüberlastung und zwei Neustarts.

Wie gesagt: Ich hielte es für unfair den Spielentwicklern gegenüber, Shogun nur 1 Punkt zu geben. Shogun bewerte ich mit 5 Punkten.
Grafisch: opulent.
Spielspaß? Fanstastisch - auch wenn die KI manchmal tatsächlich etwas hakt....
Allein das Erobern der prachtvollen japanischen Schlösser ist eine völlig neue Erfahrung...
Das Spiel ruft natürlich sehr stark auch Erinnerungen an das erste Shogun hervor, hat sich aber (natürlich) deutlich entwickelt. Kurzum: Ich liebe dieses japanische Flair, dass die Entwickler mir da auf meinen Bildschirm zaubern. Und erneut hat sie mich gepackt, diese grandiose Mischung aus (pausierbarer) Echtzeitstrategie und Wirtschafts- bzw. Politiksimulation im feudalen Japan.

Aber ich muss einen Punkt abziehen, weil zum Gesamtprodukt, das ich gekauft habe, leider auch dieser völlig daneben gegangene Kopierschutz gehört, der - in Verbindung mit Serverunterbrechungen und Neustarts der Installation - einen sehr hohen Frust erzeugt.
Ich hoffe inständig, dass die Leute bei Steam vielleicht daraus lernen und künftige Produkte kundenfreundlicher auf den Markt bringen.
Ebenso wie ein Publisher, dessen Qualitätskontrolle offenbar arg zu wünschen übrig lässt...

Doch darüber hinaus:
Viel Spaß mit einem grandiosen Shogun 2 !
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am 31. Juli 2012
Wahrhaftig, wie man es aus der "Total War" - Reihe gewohnt ist.
Eines vorweg: Ich gehöre nicht zu den armen Seelen, bei denen Steam Ärger gemacht hat. Scheinbar ist das einer der Hauptgründe für die mich überraschende Anzahl an schlechten Bewertungen.

Das Spiel katapultiert einen tatsächlich ins japanische Mittelalter. Und wie man es in der Spielreihe gwohnt ist, hält sich auch Shogun 2 (mehr oder weniger :) ) an die Geschichte, soweit es bei einem Unterhaltungsmedium eben geht. Grafisch noch mal eine leichte Steigerung zum Vorgänger, es macht wirklich Spaß, den Samurai und Ashigaru bei ihren Kämpfen zuzusehen (auch hier haben die Figuren seperate Kampfbewegungen, d. h. der Samurai schlägt mit seiner Katana den Speer des Gegners beiseite,...).
Tatsächlich empfiehlt sich hier aber eine relativ leistungsstarke GraKa (ich habe eine HD Radeon 4900 mit 1G GDDR5 Ram)und unter Win7 mindestens 4 GB Ram, damit es flüssig läuft.
Als einziges Manko könnte ich hier die lange Ladezeit (1-2 Minuten) beim Spielstart nennen. Wenn man das Spiel startet erscheint das übliche Logo mit allen beteiligten Firmen und der PC arbeitet. Danach sind die einzelnen Ladesequenzen auszuhalten.
Ansonsten zeichnet es sich durch verschiedene, spielbare Clans aus, die alle gewisse Stärken haben (Vorteile bei Kavallerie, Bogenschützen,...). Dadurch ist das Spiel auch mehrfach spielbar und abwechslungsreicher.

FAZIT:

+ Schöne Grafik
+ Tolles Intro (sehenswert!)
+ Gutes Gameplay
+ Nützliches Tutorial (gerade für "Nicht-Anhänger" der Spielereihe)
+ Abwechslungsreich

- Etwas Hardwarelastig
- Steam (bei manchen)
- Ladezeit beim Spielstart

Alles in allem ein super Spiel. Für Anhänger der Reihe und/oder Fans des Films "The last Samurai" eine echte Empfehlung! (Auch wenn dieser Teil der japanischen Geschichte erst im Add-on behandelt wird)
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