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Kundenrezensionen

3,0 von 5 Sternen
34
3,0 von 5 Sternen
Plattform: PC|Version: Standard|Ändern
Preis:9,00 €+ 5,00 € Versandkosten


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am 2. April 2014
Ich war ziemlich überrascht, das Spiel erinnert an "Heretic2" und "Enclave". Die Grafik ist einfach super, es gibt wunderschöne Schauplätze. Auch Geräuschkulisse und Hintergrundmusik sind sehr athmosphärisch und stimmungsvoll!

Leider gibt es auch Nachteile. Die Waffen brauchen zu lange um nachzuladen, das Fadenkreuz ist manchmal sehr schlecht sichtbar, die hakelige träge Steuerung generell, das Kampfsystem ist zu kompliziert, man kann nicht schnell zwei Schwertschläge hintereinander ausführen, viel nerviges Rumgeklicke im unübersichtlichen Menü.

Sehr schön ist, dass keine Internetverbindung notwendig ist, dafür gibt es einen Stern extra.
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am 29. Dezember 2011
Hunted ist weder technisch noch spielerisch ein Meilenstein und vermutlich auch keine fünfzig Euro wert, soviel vorweg. Dennoch macht das etwas trashig daherkommende Spiel zu zweit verdammt viel Laune, und Spiele, die konsequent auf kooperatives Gameplay ausgerichtet sind, gibt es auf dem PC ja nun nicht gerade wie Sand am Meer.

Um Missverständnisse aus dem Weg zu räumen: dies ist kein Action-Rollenspiel oder Action-Adventure, sondern ein reinrassiges Action-Spiel. Den allergrößten Teil der Spielzeit verbringt man mit Kämpfen, nur gelegentlich wird das Gemetzel von Schalter- oder Fackelrätseln unterbrochen, die meist den Weg zu versteckten Schätzen freigeben. Das Kampfsystem wirkt auf den ersten Blick simpel, ist aber unter der Haube angenehm komplex, sodass man sich auch im späteren Spielverlauf noch verbessern kann und neue Tricks lernt. Die braucht man auch, denn verschiedene Gegnertypen verlangen durchaus verschiedene Vorgehensweisen, sonst liegt man bereits im zweiten von 4 Schwierigkeitsgraden ganz schnell auf den Brettern. Die Spielzeit ist darüber hinaus lang genug, um für einige Abende zu unterhalten und es gibt sogar mehrere alternative Enden. Das Beste ist: Man kann im LAN direkt ohne irgendwelche Aktivierungen losspielen, eine CD genügt (zum Starten herumreichen). Lediglich der Online-Modus erfordert ein Gamespy-Konto.

Kleine Schnitzer stören allerdings bisweilen den Spielspaß. So ist zum Beispiel nicht immer klar, wann gespeichert wird und man gefahrlos unterbrechen kann. So kann es passieren, dass man einen längeren Abschnitt erneut spielen muss. Manchmal kommt es auch zu Grafikfehlern und die Menüs wirken - wer hätte es gedacht - sehr konsolig.

Alleine lässt sich Hunted auch spielen, der computergesteuerte Begleiter kämpft prinzipiell gut, taktische Absprachen sind mit ihm aber leider nicht möglich und so verliert das Spiel einen Großteil seines Reizes. Für Singleplayer lohnt sich die Anschaffung m.M.n. nicht, da gibt es genug bessere Titel.
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am 27. März 2013
Ich habe nur den Einspielermodus - 2x - gespielt und mir hat das Spiel sehr gut gefallen. Durch die beiden unterschiedlichen Charaktere - Schwertkämpfer Caddoc & Bogenschützin Elara - ist das Spiel auch sehr unterschiedlich. Wer auf einfaches Gameplay mit tollen Locations steht, geradliniges Gameplay & ein paar Rätsel lösen mag, keine großen Überlegungen beim Entwicklen seines Avatars anstellen möchte und einfach zwischendurch für ein/zwei Stündchen abschalten will, ist hier richtig.
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am 19. Dezember 2012
das Spiel ist spaßig zu spielen und erfreut auch mit Gamepad durch ein angenehmes Handling. Leider bleibt die Handlung bei einer Art 3rd Person view Hack n Slay mit ein paar weniger anspruchsvollen Rätseln - kurz: Etwas für nebenher zum Zeitvertreib, aber nicht das achte Weltwunder.
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am 25. März 2015
Nachdem ich einige (für mich unverständliche) Rezensionen jetzt ''auf's Korn genommen'' habe, möchte ich meine Eindrücke zum Besten geben.

Vorab 2 Dinge möchte ich nicht unerwähnt lassen:
1) Ich habe für das Spiel selbst nur etwas mehr 4 EUR bezahlt (vor einem Jahr).
2) Ich bin reiner SP. Beziehe mich daher uch auf den SP-teil, die Kampagne wie es im Gamerdeutsch so schön heisst.

Es wurde in machen - komischerweise immer längeren - Kommentaren viel Gutes und auch Richtiges geschrieben! Alles zu wiederholen wäre müssig und für den Leser evtl. daher langweilig. Ich beschränke mich daher auch ein paar Punkte, positiv wie negativ, welche ich meine sie sollten thematisiert werden.

Auffällig ist, dass das Spiel sehr sehr linear gehalten ist. Was eher negativ ist.
Positiv entgegenhalten kann man, sollte man einmal nicht mehr weiterwissen (nach beispielsweise ein paar Stunden Spielzeit) kann man durch eine nette Pfeilanimation sich per Tastendruck den Weg zeigen lassen (dahe rist auch eine Karte, wie ein Kritiker gefordert hat) in einem solch linearen Spiel schlichtweg Humbug. Was nützt mir eine Karte die mir Gebiete zeigt, welche ich laut Script gar nicht betreten werde/kann.

Das Spiel ist im Gegensatz zu anderen Actionspielen bzw. dem Hack&Slay zugerechneten Spielen nicht außschließlich in der klassischen Third-Person Perspektive konzipiert. Beim Einsatz von Bogen und Armbrust schaut man seiner Spielfigur vielmehr quasi über die Schulter beim Zielen.

Ansonsten spielt an in der klassischen T-P-Perspektive. Sprich man hat durch die entsprechende Bewegung der Maus einen Rundumblick, aus allen möglichen Winkeln. Allerdings nur in einem bestimmten Winkle von oben. Das Ganze ist ja auch kein Arcade-Spiel.

Und, die Tastatur ist beliebig belegbar. Und nicht vorgegeben teilweise wie bei ähnlichen spielen (Demon Stone beispielsweise).

Das Spiel erinnert sehr stark an das damals grafisch opulente und spielenswerte über 10 Jahre alte Hack&Slay Spektakel ENCLAVE (Foto). Was das visuelle Verfolgen der Spielfigur angeht, beispielsweise wenn diese durch Gänge läuft.
Und mich persönlich auch ein wenig an das PC-Spiel CONAN - THE BATTLE AXE.

Kommen wir zu den Waffen.
Anfangs kann man nur eine Hieb- und Stichwaffe mitführen konnte, neben der jeweiligen Armbrust. Und erst im letzten Drittel 2 Hieb-Und Stichwaffen aufnehmen. Was natürlich den Spielspaß erheblich steigert. Denn alleine mit dem schnellen Schwert hat man gegen Gegner mit robusten Rüstungen und Schilden wenig auszurichten.
Anderseits ist man mit einem flinken Schwert mit hoher Schlagzahl gerade beim Ausschalten der hinterhältigen und in hoher Zahl vertretenen Bogenschützen oder ungepanzerter Gegner sehr effektiv. Weil die ihrerseits sehr schnell schießen und wenn man lange ausholen muss man sich gleich ein paar Pfeile oder Hiebe einfangen kann.

Neue Waffen kann man an Waffenständrn raufnehmen, die in jedem Level meist in bestimmten Abschnitten vertreten sind. Man bekommt dabei genaue Infos wie effektiv die einzelnen Waffen sind (was Schnelligkeit und Schadenhöhe beim Gegener angeht). Man bekommt auch die Armbrüste und Bogen auf diesem Wege.

Von den Gegnern kann man leider keinerlei Waffen, jedoch Schilde aufnehmen (Schilde zerschließen beim Kampf und sollten rechtzeitig gewechselt werden) selbige hängen auch teilweise an den Wänden von Gebäuden.
Es wäre sehr interessant auch gegnerische Waffen aufnehmen zu können, um die Gegner sprichwörtlich mit den eigenen Waffen schlagen zu können. (Erinnere mich an mein Lieblings-Hack&Slay Spiel SEVERANCE - BLADE OF DARKNESS. Da konnte man vergiftete Messer von Orks aufnehmen und hatte eine strategische Waffe mehr).

Es gibt einige Waffen aufzunehmen. Manche auch mit magischen Fähigkeiten. Wie Eis bespielsweise. Da werden die Gegener durch Treffer vereist und es sieht sehr gelungen aus wenn man sie dann als solche zerschlägt. Das Ganze funktioniert auch bestens mit dem/der künstliche KI-Partner(in). Sie vereist die Gegner kurzzeitig, er zertrümmert sie mit seinen Äxten und Keulen(Zeptern).

Der KI-Partner nimmt auch senerseits selbstständig Waffen auf an diesen erwähnten Waffenständern. Allerdings keine Heil- oder Manatrunke (letzere für die Ausführung magischer Kräfte) und keine Kristalle, deren Erwerb/Auflesen wichtig sind um Fähigkeiten und Magie zu erwerben. So muss man nothalber auch mal die Elfe spielen um an solche Kristalle zu kommen, welche man am Boden in Haltern (leuchten grün) findet oder bei gefallenen Gegenern. Selten kann man als Krieger kämpfen, Kristalle finden und dann an den selten erscheinenen Portalen die Spielfigur wechseln zur Elfe, damit sie die Kristalle dann als Spielfigur aufnimmt. Dies wird auch gewollt unterbunden, da sich beide (per Tastendruck) ständig durch enge Felsspalten drücken müssen, und eine zurück gehen im Level dadurch per Script unmöglich ist.

Apropos gefallen - ein gutes Feature in dem Spiel ist dass sich die beiden Partner mit Heiltränke (sofern vorher aufgesmmelt) gegenseitig wiederbeleben können! Ein posistiver Effekt. Dies geschieht übrigens per Tastendruck.

Da ich gerne im Nahkampf mich messe habe ich die Magiekräfte zwar hinzugewählt (je nach Spielabschnitt und gefundnen Kristallen) aber selten benutzt. Bei einigen Bossgegenern ist das höchstens nötig. Dafür hat meine KI-Elfe das Ganze fast perfektioniert. dass sie mit ihren Pfeilen und magischen Kräfte die Gegner schwächt und somit dem Muskleprotz die Chance gibt trotz massiver Gegnerüberzahl meist erfolgreich zu sein im Kampf.

Die KI finde ich sehr gut, auch die Gegnerische.
Die automatischen Speicherpunkte sind fair verteilt finde ich. Nach jedem Levelwechsel (wenn man mit dem Partner eine der unzähligen schweren Tore hochstemmen muss um gescriptet weiter zukommen). Erhöht die Anfoderung etwas ernsthaft kämpfen zu müssen, da man nicht alle 2 Minuten speichern kann. Und sich dann diejenigen noch erfahrungsgemäß beschweren hinterher dass sie so schnell durchgekommen sind (so wie der eine 'Spezialist'', der im leichten 2 Schwierigkeitsgrad von unten gespielt hat, und sich dann meinte beschweren zu müssen dass das Spiel so schnell vorbei war und die Gegener so schwach. Solche Leute gibt es offenbar auch...)

Damit das Ganze jetzt nicht zu langatmig wird, noch ein paar Anregunungen wie man das Spiel hätte noch interessanter machen können:
1) Ein spezielles ''Auf den Gegner feststellen''.
Wie es SEVERANCE - BLADE OF DARKNESS (aus dem Jahre 2001) perfektioniert hatte.
Es benötigt einige Übrung und auch ein wenig Geschick an der Tastatur ständig um den Gegner herumzulaufen und wieder in seiner Richtung zu kommen/blicken, um ihn effektiv bekämpfen zu können. Besonders bei den urgewaltigen Minotauren ist dies unumgänglich. Da diese einem mit gesenktem Schädel förmlich niederrennen, was hohen Schaden anrichtet. Da hat man face-to-face kaum eine Chance. Nur wenn man diese ins Leere laufen lässt und ihnen dann von der Seite oder von hinten die Äxte in den Leib rammt.

2) Steuerbare/erlernbare Kombis per Tastaturfolge. Beispiel SEVERANCE oder KNIGHTS OF THE TEMPLE. Oder auch BLODDRAYNE 1 & 2

3) Gegnerische Waffen erbeuten können.

4) Mehr Open-Wold.

5) Dass man früher 2 Schlagwaffen aufnehmen kann. Je nach Gegner einsetzbar. Positiv ist dass man die Ganzen Level und Spielabschnitte später erneut durchspielen kann, den Schwierigkeitslevel neu bestimmen kann, und dann von Anfang an 2 Hiebwaffen mitführen kann.

6) Mehr Bewegungsfreiheiten. Auch eine Sprungtaste. Damit man taktisch agieren kann, von Vorsprüngen aus auf die man hüpft welche die Gegner schwer erreichen können und man sie mit der Armbruste in Ruhe bearbeiten kann.

7) Ach ja, eine Art Befehlsmenü, mit dem man die künstliche Partnerin (in meinem Falle) zumindest etwas steuern/befehligen kann, wenn man den Gegener in einen Hinterhalt locken möchte. Was aber leider nicht geht weil der KI-Partner nach vorne stürmt. Und somit unterstützt werden muss.

Gut finde ich:
Die Gegner(animationen auch). Sowie die tollen Aniamtionen der beiden Spielfiguren (natürlich auch den schwarzen String der scharf und sexy aussehnden Elfendame...***slurp***)
Die Mühe beim kreativen Leveldesign (bei den paramidenähnlichen Baustellen vorallem, teilweise auch in den uralten unterirdischen Gemäuern und Gruften.
Geile Hack&Slayaction bis zum Abwinken. Die Spielfigur wendet sich oftmals auch automatisch dem anderen Gegner zu, wenn der Bekämpfte gefallen ist.
Die teilweise heftigen Todesstoßanimationen (per Tatendruck nach Aufforderung möglich), welche richtig brutal aussehen (daher wohl auch die 18er Einstufung.
Die variable Kampfweise. Entweder (oder sowie als auch) als Bogenschützin oder als brachialer Nahkämpfer/Gladiator. Teilweise mit diversen magischen Fähigkeiten n(die ich fast gänzlich ungenutzt lies, da ich auf Kampf Mann gegen Mann stehe bei solchen Hack&Slayspielen.
Man kann nach dem Spiel und auch schon vor dem Ende der Kampagne die ganzen Level und Levelabschnitte mit neuen Schwierigkeitsgrad öfters nochmal zocken, mit mehr Waffen:

PS: Sicher fällt mir später noch das Eine oder Andere ein, das man hätte noch anmerken können...
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am 26. Oktober 2015
macht einfach kein spass ob aleine oder zu zweit mein kollege und ich wir haben uns so drauf gefreut und wurden so enttäuscht
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am 7. April 2015
Das Spiel an sich ist echt gut und auch der Versand verlief reibungslos, jedoch lässt sich keine Verbindung zum Onlinedienst aufbauen wodurch für mich der Coop-Modus verwehrt bleibt.
Da ich das Spiel mit einem Freund spielen möchte bleibt uns nun nur noch die Steam-Variante als Option.
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am 26. Juli 2011
"Hunted: The Demon's Forge", hier zu Lande bekannt als "Hunted: Die Schmiede der Finsternis" ist ein Action Hack and Slay Spiel, das am 3. Juni 2011 erschien. Es wurde von inXile Entertainment entwickelt und von Bethesda Softworks, welche durch die Elder Scrolls Reihe, Fallout 3 und Fallout: New Vegas bekannt sind, veröffentlicht. Es basiert auf der Unreal Engine 3 und verfügt neben dem Singeplayer auch über einen Coop-Multiplayer-Modus. Streng genommen, ist dieser Coop-Multiplayer nicht nur nettes Feature, sondern Grundbestandteil des Spiels. Es scheint fast so als, sei der Singleplayer-Modus das nette Feature im Spiel.

Hunted spielt in einer mittelalterlichen, düsteren Welt, die recht geschichtsreich zu sein scheint, da man ständig irgendwelche Ruinen aus längst vergangenen Zeiten findet. Diese düstere, mittelalterliche Welt durchquert ihr nicht alleine, sondern mit einem kleinen Team, bestehend aus 2 Personen. Der elfischen Bogenschützin E'lara und dem menschlichen Krieger Caddoc. Ihr seid grundsätzlich immer zu zweit, könnt aber nur einen von den beiden steuern. Es ist möglich auszusuchen, wen ihr lieber spielen wollt, eben Fernkämpfer mit sekundären Nahkampffähigkeiten oder Nahkämpfer mit sekundären Fernkampffähigkeiten. An bestimmten Stellen könnt ihr auch auf den anderen Charakter wechseln. Spielt ihr zu zweit, ist es ebenfalls möglich eure Charaktere zu tauschen.

Prinzipiell hört sich all dies nicht weltbewegend an, ist es im Grunde auch nicht, besonders im Singleplayer. Jedoch scheinen die Entwickler kein Spiel mit Coop-Funktion gebaut, sondern um einen Coop-Modus ein Spiel entwickelt zu haben. Betrachtet man das Gameplay, wird dies sehr deutlich.

Neben der bereits erwähnten Trennung von Nah- und Fernkämpfer, ist das Spiel so ausgelegt, dass der Fernkämpfer, den meisten Schaden macht, aber auch recht schnell umfällt. Der Nahkämpfer macht doch etwas weniger Schaden, kann sich aber doch recht lange im Kampf zur Wehr setzen. Interessant wird das Ganze an dem Punkt, an dem man sich der so genannten "Battlemagic" widmet. Beide Charaktere verfügen über eine charakterspezifische "Weaponmagic" und über eine charakterunspezifischen Battlemagic, sie ist also bei beiden Charakteren gleich. Mit der Battlemagic ist es möglich, den Schaden seines Partners mit einem "Buff/Boost" signifikant zu erhöhen. Das nennt sich "Battlecharge" und ist nicht sofort verfügbar, man muss erst etwas spielen, um es freischalten (ein paar "Dragon Tears" im Spiel finden). Man benutzt den Battlecharge in dem man eine Battlemagic auswählt, sie aktiviert und dann noch mal die Taste, um Zuaber zu aktivieren gedrückt hält. Das Nutzen ist manchmal etwas umständig, was schon mal für Frust sorgen kann, da man seine Waffe und sein Schild wegsteckt, man also mit heruntergelassenen Hosen dasteht. Das selber 'boosten' ist nicht möglich. Das bedeutet, man ist hier auf seinen Teamkollegen angewiesen. Es dauert einige Sekunden diesen Boost zu zaubern, weshalb man den Zaubernden schützen muss. Der Zauber hält dazu nicht all zu lange an, was den Spieler quasi zwingt, ihn während des Kampfes zu nutzen.

Die "Weaponmagic" unterstreicht ebenfalls die Rollenverteilung. So kann der Krieger sich an Gegner ran 'chargen' und sie dabei umwerfen, also die Gegner quasi umrennen, oder sie in der Luft schweben lassen und sie wieder zu Boden werfen. All dies eignet sich hervorragend, um dafür zu sorgen, dass der Bogenschützin nichts passiert und sie sich auf das "Schadenmachen" konzentrieren kann. Die Bogenschützin hat aber Beispielsweise mit ihren Frostpfeilen, die Gegner für einige Zeit zu Eis erstarren lassen können, ebenfalls die Möglichkeit, ihrem Partner den Rücken freizuhalten oder besonders starke Gegner erst mal aufzuhalten.

Auch gut gefallen, haben mir die Rätsel, die so designt sind, dass man sie nur zu zweit lösen kann. Die Rätsel sind oft optional und müssen oft erst mal gefunden werden. Manchmal muss man die Rätsel aber auch lösen, um den Levelabschnitt zu beenden. Ist ein Levelabschnitt zu Ende, trifft man auf eine Tür, oder ein ähnliches Hindernis, die man nur mit seinem Partner zusammen öffnen und durchqueren kann. man kann also nicht alleine vor laufen. Ob einem das gefällt oder nicht, darüber kann man sich streiten, es passt aber zum Spieldesign.

Ein letzter Punkt ist das "Sterben". Sinken die Trefferunkte eines der Charaktere auf 0, ist dieser erst nur Kampfunfähig am Boden und stirbt langsam. Um den Prozess des Sterbens zu verlängern, muss der entsprechende Spieler immer wieder schnell hintereinander auf die Leertaste drücken, bis der Partner ihn mit einem kleinen, leuchtenden Fläschchen wiederbelebt. Diese Fläschchen kann man im Spiel finden und man kann nur maximal 3 davon tragen (am Anfang sogar nur eins). Stirbt einer aus dem Team, egal, ob der andere noch lebt, ist man Gameover und beginnt am letzten Checkpoint.

Das Gameplay des Spiels ist stark auf Teamplay ausgerichtet und einige schwierige Stellen lassen sich nur durch gute Zusammenarbeit überwinden, besonders auf dem höchsten Schwierigkeitsgrad. Es wird also deutlich, dass Hunted sein volles Potential erst im Coop-Multiplayer entfaltet. Hat man niemanden, mit dem man Hunted Spielen kann, soll dieser gewarnt sein, denn im Singleplayer wirkt das Spiel etwas dröge und wird doch recht schnell langweilig.

Was mir an dem Spiel gut gefallen hat, ist der Umstand, dass sich die Entwickler die Mühe gemacht haben, viele geheime Orte und Geheimnisse einzubauen, die die Spieler entdecken können. Auch hier sind die "Secrets" fast immer so aufgebaut, dass sie beide Spieler belohnen. Z.B. findet man eine "Dragon Tear", so nützt dies beiden (schaltet ab einer gewissen Anzahl bei beiden Charakteren bestimmte Fähigkeiten, wie den oben erwähnten "Battlecharge" oder den mächtigen "Spell Link" frei. Um "Spell Link" zu aktivieren müssen sich beide Charaktere gegenseitig mit dem Battlecharge boosten, diese Information ist nicht direkt aus dem Spiel ersichtlich, deshalb gebe ich sie hier an), befreit man einen Gefangenen, so nützt dies beiden, findet man einen geheimen Raum mit magischen Waffen, so sind (fast) immer 2 Waffenständer vorhanden, so dass beide Helden eine Magische Waffe bekommen können. Letztere findet man meist nach dem man ein kleines oder auch größeren Rätsel gelöst hat.

Die Rätsel wirken am Anfang wirklich gut, aber im Laufe des Spiels merkt man, dass sie fast immer nach dem gleichen Schema ablaufen. Wir hatten dennoch Spaß sie zu lösen und manchmal standen wir auch eine Weile ratlos davor, auch wenn uns klar war, welche Mechaniken das Rätsel nutzt. Es gefällt auf jeden Fall, kleine optionale Rätseleinlagen und Geheimnisse zu haben, als komplett darauf zu verzichten, so wie es ein gewisses Rollenspiel aus Japan, mit einer 13 am Ende tat - ja ich muss in jeder Rezension einen Seitenhieb auf dieses Spiel abgeben, es hat es nämlich verdient. Die Rätsel sind alle lösbar, manche Sachen sind auch wirklich gut versteckt und sorgen dafür, dass sich der Spieler den Level sehr gründlich anschaut. In meinen Augen ist dies den Entwicklern gut gelungen.

Neben dem Gameplay, ist den Entwicklern auch Atmosphäre und Charakterinteraktion recht gut gelungen. Die Level sind stimmungsvoll designt und die Protagonisten verhalten sich hier und da wie ein altes Ehepaar, ein paar gute One-liner sind dabei, romantisch wird es dabei nie. Man merkt hier und da auch ein kleines Augenzwinkern, ja sogar eine gewisse Selbstironie. Das Spiel nimmt sich also nicht ganz ernst und hat eine nette Priese Humor und Sarkasmus. Mir haben die Dialoge sehr gut gefallen, besonders im ausgelaugten Fantasy-Setting, wobei sie auch hier das Rad nicht neu erfinden und man so etwas auch schon gesehen hat, einigen kann es daher auch als plattitüdes Gewäsch erscheinen. Wie dem auch sei, bei den Charakteren haben die Entwickler nicht wirklich etwas falsch gemacht. Vereinzelt tauchen im Spiel auch von den Geschehnissen in Hunted gezeichnete Personen auf, die auf Grund traumatisierender Erlebnisse, wohl ihren Verstand verloren haben. Diese tragen in meinen Augen gut zur Atmosphäre bei, auch wenn sie meist, wie Figuren in einer 'Geisterbahn' platziert sind. Die Sprecher leisten hier insgesamt gute Arbeit.

Eine Sache, die man kritisieren kann, ist vielleicht das Grundkonzept des Kampfsystems. Third-Person-View; mit der linken Maustaste schlagen/schießen, mit der rechten Maustaste blocken oder als Fernkämpfer zoomen und das Fadenkreuz einblenden. Es gibt für den Fernkampf auch Trefferzonen. Im Nahkampf gibt es nur eine 4-er Schlagkombo, und einen schweren Schlag, der besonders viel Schaden macht, wenn die Fury-Anzeige (Totenköpfe oben links) aufgeladen ist (nur Caddoc hat diese Fury-Anzeige). Erwähnt man jetzt noch die Heil- und Manatränke, die drei Fähigkeiten, die jeder Charakter hat und die "Battlemagic", hat man schon das Grundkonzept des Kampfsystems erklärt. Für den ein' oder anderen Spieler könnte dies ein bisschen wenig sein, da es wirklich vom Grundprinzip nicht wirklich abwechslungsreich ist. Ein paar mehr Nahkampf-Kombos, Spezial-Angriffe oder Teamkampfaktionen, hätten dem Spiel sicherlich gut getan. Dabei hätte die Komplexität von "Bayonetta" oder "Devil May Cry" nicht als Ziel dienen müssen, aber etwas mehr wäre schon nett gewesen. So lebt das Spiel halt vom Coop-Modus, seinen schwierigen Stellen mit einem optionalem Element, das sich auf die Story auswirkt, von den Dialogen der Charaktere, den Rätseleinlagen, den Secrets und der stimmigen Atmosphäre.

Die Story ist nicht wirklich komplex, hat aber immerhin verschiedene Enden. Ein gutes und zwei Böse, die aber nahezu identisch sind. Was im Bereich Story noch ganz nett ist, sind die so genannten Deathstones. In diesen sind quasi die Erinnerungen eines verstorbenen gespeichert. So kann man zahlreiche von ihnen im Spiel finden, die einem etwas an Hintergrundinformationen zur Welt von Hunted oder teilweise auch Hinweise auf einen versteckten Raum oder ein Rätsel liefern.

Eine Kleinigkeit die mich noch gestört hat, ist, dass das Handbuch und das Spiel selber nur wenig Aufschluss auf manche Spielmechaniken geben. Es steht zwar alles nötige drin, aber eben auch nicht mehr. Das kleine Heftchen leidet etwas an Detailarmut. Wie oben erwähnt, wird nicht deutlich was genau die "Spell Link" Fähigkeit macht, nur in einem Satz beschrieben, dass es sie gibt und was man machen muss, um sie zu aktivieren. Im Spiel selber wird auch nicht darauf eingegangen. Detailarmut eben.

Fazit:
Normal sind meine Rezensionen länger, aber so viel gibt es zu Hunted leider nicht zu sagen. Das Spiel entfaltet sein Potential wirklich erst im Mehrspieler-Modus. Man kann dort die komplette Singleplayer-Kampagne bis auf das Tutorial zu zweit durchspielen. Hat man niemanden zum regelmäßigen Spielen, sollte man über den Kauf noch einmal nachdenken. Wer zugreift, sollte sich auch auf eine Portion Repetitivität gefasst machen. Gegner und Spielmechaniken wiederholen sich recht schnell. Die Level sind zwar stimmungsvoll, aber im Prinzip Schlauchlevel, bieten aber durch Secrets und versteckte Rätsel oft noch eine Abzweigung, die man erkunden kann und den Spieler dann auch zu einer Belohnung führen. Die Rätsel haben mir aber insgesamt gut gefallen. Das Kampfsystem ist ganz nett, aber könnte doch etwas mehr Abwechslung vertragen, anstatt mit den immer gleichen Angriffen, die sich wiederholenden Gegner-Horden zu besiegen. Wem eine gewisse Repetitivität nichts ausmacht, wird sicher aber seinen Spaß haben.

Der Schwierigkeitsgrad ist meist nicht so hoch, jedoch gibt es einige Stellen, die doch schon mal frustrieren können. Das Spiel will an einigen dieser Stellen, den Spieler zwingen, ein bestimmtes Element zu nutzen, das dann Auswirkungen auf die Story hat, je nachdem ob man es nun (zumindest einmal) benutzt hat oder nicht. Mein Kollege und ich empfanden dies immer als besondere Herausforderung, es eben ohne dieses Element zu schaffen. Besonders auf höchstem Schwierigkeitsgrad ist dies wirklich schon mal eine echte Herausforderung.

Die Dialoge zwischen den Charakteren und die Atmosphäre des Spiels haben mir persönlich gut gefallen und zählen definitiv zu den Stärken des Spiels. Natürlich hat man das alles schon gesehen und gehört, aber es ist auch nicht wirklich schlecht gemacht. Man erkennt das Bemühen der Entwickler, einen gewissen Witz und Charme ins Spiel zu bringen plus ein Quäntchen Selbstironie. Die Sprecher leisten insgesamt hier einen guten Job.

Neben den genannten Kritikpunkten, gibt es leider auch einige kleine Bugs, die hin und wieder auftauchen. Inwieweit diese mittlerweile durch Patches behoben wurden, ist mir leider nicht bekannt.

Als kleines Bonus Feature bietet das Spiel einen primitiven "Map-Editor" mit dem man sich kleine Herausforderungen basteln kann und der ca. 20 zusätzliche "Maps" beinhaltet. Ganz nette Idee, greift aber nur auf das zurück, was man im Spiel schon gesehen hat. Man kann damit quasi einen Levelabschnitt wählen und festlegen welche und wie viele Gegner da spawnen plus diverse Handicaps einfügen. Dann kann man festlegen, wohin eine Tür oder ein Durchgang im Level münden wird, eben in einen neuen Levelabschnitt mit anderen Gegnern. Nette Idee, aber nichts Weltbewegendes.

Um das ganze mit einem schlechten Kalauer abzuschließen: im Mehrspieler, spielt man Hunted mehr, im Singleplayer bleibt Spaß 'ne Mär.

Ich habe das Spiel zweimal im Multiplayer durchgespielt und es im Singleplayer keine 3 Stunden ausgehalten. Deshalb abschließend noch mal der Hinweis:
Hunted ist ein Coop-Multiplayer Spiel für zwei Personen (Online und über LAN möglich) mit einem Singleplayer als kleines Feature. Wer wirklich vorhat, es nur im Singleplayer zu spielen, sollte sich den Kauf wirklich gründlich überlegen.

Im Multiplayer hatte ich eine Menge Spaß mit dem Spiel und ich bin auf einen evtl. irgendwann erscheinenden zweiten Teil gespannt, der dann vielleicht etwas mehr Abwechslung mit sich bringt. Ich bewerte daher primär den Multiplayer-Modus des Spiels. Er bekommt von mir 4/5 Punkte. Für 5/5 reicht es nicht ganz, dafür gibt es zu viele Spiele, die weit abwechslungsreicher gestaltet sind. Den Singleplayer würde ich mit 3/5 Punkten bewerten.

4/5 Punkte
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am 3. Juni 2016
Man muß hier schon überlegen wie die greislichen Viecher zu erledigen sind. Aber man hat ja die Möglichkeit, sich beim letzten gespeicherten Punkt wieder einzuloggen.
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am 6. Juli 2016
Steuerung des Spiel ist gewöhnungsbedürftig....und dauert sehr lange. Es kann nur schlecht installiert werden, da der Betreiber nicht mehr existiert.
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