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Kundenrezensionen

3,5 von 5 Sternen
52
3,5 von 5 Sternen
Plattform: PlayStation 3|Version: Standard|Ändern
Preis:12,20 € - 64,85 €
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am 6. Juni 2011
Zugegeben, im Singleplayer ist Hunted nicht wirklich der Kracher. besonders in den ersten zwei Leveln hat man sich an der etwas monotonen Landschaft schnell satt gesehen und die Gegner sind auf Normalem Schwierigkeitsgrad auch keine besondere Herausforderung. Wer also kein Geld für einen zweiten Controller hat oder schlicht lieber alleine seine Spiele spielt wird mit diesem Game nicht glücklich werden. Aus diesem Grund Bewerte Ich es auch nicht als Singleplayer Spiel (den das will es gar nicht sein) sondern als reines Koop-Game das den Singleplayer überhaupt wenn nur als Dreingabe mit dabei hat (zum Trophäen/Erfolge sammeln ists ja ganz nützlich^^).

Pro:
-Schönes/Überzeugendes Dark-Fantasy Setting
-Sympatische Hauptfiguren
-2 Helden die vollkommen verschiedene Spielweise verlangen
-Einige grafisch sehr Schöne Momente (Level 3 gefällt mir zB. sehr)
-Gute Auswahl an Schwierigkeitsgraden (von Angenehm bis enorm Fordernd alles dabei)
-Große Waffenauswahl
-Keine übermächtigen Waffen da sich alle Effekte abnutzen und man somit immer auf der Suche nach neue Waffen sein muss
-Sinnvolle Angriffs-Zauber und Waffen-Verzauberungen
-Auf hohem Schwierigkeitsgraden sehr taktische Nutzung und Kombination von verschiedenen Fähigkeiten und Zaubern der Helden nötig
-Fordernde Bossgegner.
-Keine Wegfindungsprobleme in den düsteren Dungeons da ein kleines Licht im Notfall den richtigen Weg weist (ähnlich wie bei den Fable-Teilen)
-einige in Seitengängen versteckte optionale Rätsel (mal mehr mal weniger schwierig) mit Belohnungen.
-Lustige Dialoge und Sticheleien zwischen den Helden (ähnlich wie bei GoW oder AoT)
-Ca. 15 Std. Spielzeit
-Level-Editor (nicht so ganz Toll das Ding^^ aber immerhin. Nette Dreingabe.. Bin sicher in nen Paar Wochen stehen ganz schön gute und schwere Dungeons Online die man dann auch alle Koop-Spielen kann.)
-Räumt mit ein Paar Fantasy-Klischees auf (Beispielsweise ein Elf mit Höhenangst^^)

Contra:
-Optisch und Storytechnisch langweiliger Einstieg
-Grafisch nicht ganz auf der Höhe der Zeit (aber auch nicht so schlecht wie es in einigen Bewertungen hier zu lesen ist.)
-Einige Speicherpunkte sind sehr weit auseinander Gelegen was bei höheren Schwierigkeitsgraden Nerven kostet
-Bildschirmteilung nicht ganz Optimal (Man hätte das Interface auf die schwarzen Flächen am Rand legen können um mehr Übersicht zu schaffen.)

Fazit:
Endlich mal wieder ein Top Koop-Titel der sich vor Gears of War, Army of Two oder Resident Evil 5 nicht zu verstecken Braucht! Im Gegenteil, ich finde durch die zwei vollkommen unterschiedlich zu spielenden Helden hat es den genannten Titeln sogar etwas voraus. Die an einigen Stellen etwas maue Grafik fällt bei dem guten Gameplay kaum ins Gewicht.

Klare Kaufempfehlung für Koop-Spieler! Singleplayer sollten sich lieber nach was anderem Umschauen!

Wochenende! Kumpel einladen! Rolladen runter! Telefon ins Aquarium! Bier uffn Tisch! So muss dieses Spiel gespielt werden!
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am 3. Juni 2011
Ich habe das Spiel bereits ordentlich angespielt und gebe eine erste Bewertung ab.

Also:

Gameplay
Das Spiel erinnert mich stark an "Enclave". Es ist kein Rollenspiel, sondern eher ein Hack&Slay Spiel wo ihr entweder einen Nahkämpfer oder einen Fernkämpfer spielen könnt. Die Rollen könnt ihr jederzeit im Solospiel wechseln, im Netz nur wenn der Partner einverstanden ist. Ihr metzelt euch gemütlich allein, online im Multiplayer oder im Splitscreen vor dem Fernseher durch die Welten/Dungeons. Hier könnt ihr Heiltränke und Manatränke einsammeln, welche wichtig sind für euer Überleben, Rätsel lösen, Hinweise erkunden, Waffen und Rüstungen sammeln. Es ist extrem wichtig zusammen zu spielen, wenn ihr solo unterwegs seid, lässt euch euer KI-Kamerad nicht hängen, die KI ist wirklich gut. Ihr verdient im Spiel Splitter mit denen ihr eure Waffen/Zauber verbessern könnt. Hier fällt die Auswahl aber leider sehr gering aus. Es gibt nur 3 Zauber mit denen ihr eure Waffe anders/besser einsetzen könnt und nur 3 Zauber mit denen ihr Schaden anrichten könnt bzw euch gegenseitig "bufft". Es gibt hier leider keine Tastenkombination-Combos, obwohl dies das Spielerlebnis enorm gesteigert hätte. Ihr könnt "nur" ausweichen, rennen, blocken, einen leichten Angriff oder einen schweren angriff ausführen. Es gibt zwar coole Finale-Schläge, aber leider sterben die Gegner dafür doch zu schnell.
Die Gegner-Ki hält selbst auf normalen Niveau ordentlich was aus und attackiert auch im Team euren Charakter. Das führt manchmal dazu, dass ihr in kürzester Zeit sterbt, wenn ihr NICHT ZUSAMMEN spielt!!! Teamplay ist hier echt gefragt, deshalb finde ich es wirklich gut, dass die KI im Solospiel ordentlich spielt. Die beiden Charaktere sind keine richtigen Helden, sondern hinterfragen jede Aufgabe nach einer Belohnung, der eine hat enorme Höhenangst, der andere eine extreme Spinnen- und Krabbeltierphobie ^^ Die Charaktere sind endlich stimmig und keine allmächtigen Helden =)

Sound
Die deutsche Synchronisation wurde von den Stimmen her gut ausgewählt, doch haben die sich leider nicht wirklich Mühe gegeben, was die Synchronisierung mit der Lippenbewegung angeht. Der Charakter spricht obwohl er seine Lippen nicht bewegt?? Recht seltsam...man kann darüber hinwegschauen, da die meisten lustigen Kommentare sowieso nicht in Filmsequenzen gebracht werden, sonder im Kampf....und die sind wirklich lustig und manchmal bitter böööse ^^ Daumen HOCH!! Die Musik untermalt alles sehr schön und die restlichen Soundeffekte sind gut ausgewählt worden.

Grafik
Unreal 3 Engine halt. Diese ist nicht das neuste auf dem Markt, aber sie erfüllt gut ihren Zweck. Atmosphäre wird gut aufgebaut. Z.B. Geht ihr durch einen dunklen Dungeon und dieser ist wirklich düster, es sei denn ihr habt eine Fackel dabei! Es kann auch vorkommen, dass ihr plötzlich Gegner im Dunkeln antrefft und eure Charaktere Kommentare abgeben und ihre Angst schildern.

Fazit:
Ich kann diese Spiel für niemanden empfehlen der ein langes Rollenspiel sucht und ständig Items vergleichen möchte und möglich viel Freiraum haben möchte. Dies wird in Hunted nicht geboten!
Ich kann dieses Spiel jeden empfehlen der ein schönes Adventure/Hack&Slay Sppiel sucht und auch Interesse hat Geheimnisse im Spiel zu lüften, gute Items zu erhalten, sich Zeit nimmt für ein Spiel (ein Level kann schonmal 90 Minuten andauern, wenn mal alles abgrasen möchte) und wirklich Spaß sucht gemeinsam ein Spiel zu erleben!!!

Extrapluspunkt
Das Spiel bietet einen Levelcreator wo jeder eine "Spielwelt" erstellen kann mit Gegneranzahl, Belohnungen, Aussehen der Spielwelt etc.

Ich gebe dem Spiel 4 Sterne, da ich es schade finde, dass es keine Kombos gibt im Sinne von Tastenkombinationen und wegen der Synchronisierung. Der Spielspaß ist aber im großen vorhanden, wenn man ein wirklich tolles Koop-Spiel spielen möchte.
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am 21. Juni 2011
Euch dürfte folgende Situation sicher vertraut sein: Die ersten Screenshots zu einem Videospiel sehen bereits äußerst interessant aus. Die darauf folgenden Trailer machten ebenfalls einen vielversprechenden Eindruck und als dann eine gewisse Zeit vor dem Erscheinungstag sowieso Spielflaute war, triumphiert die Ungeduld. Man greift blindlings zu.

Der erste Eindruck

Hätte ich im Falle von Hunted - Die Schmiede der Finsternis auf die ersten Tests warten sollen? Sie fielen im Nachhinein ziemlich niedrig aus und tatsächlich machte mir dieser Titel auf Anhieb sehr wenig Spaß. Schuld an meiner Enttäuschung war nicht die mittlerweile betagte Unreal 3-Engine. Über die teils polygonarmen Objekte, die hölzernen Bewegungen der verschiedenen Charaktere und das hier und da stärkere Auftreten von Kantenflimmern konnte ich hinweg sehen. Ich muss sogar sagen, dass die etwas angestaubte Grafik auf ihre Art gut zu einem Fantasyspiel passt. Die Kulissen wirken tatsächlich authentischer als die von manch einer Hochglanzprodukten und sie bieten an vielen Stellen eine grandiose Aussicht.

Nein, nein. Ausschlaggebend war der extrem zähe Einstieg. Viel zu wenig wird vom Spiel erklärt. Das zu kurz geratene Tutorial lässt zu viele Fragen offen. Was sind das für Kristallsplitter, die manche Gegner hinterlassen, bzw. in speziellen Gefäßen zu finden sind? Fünf solcher Kristallsplitter müssen gefunden werden, um einen vollständigen Kristall zu erhalten, der einem Erfahrungspunkt entspricht, mit dem wiederum verschiedene Talente aufgelevelt werden können. Mit dieser Erkenntnis wird auch der Sinn ganzer Kristalle klar, die ebenfalls in geringer Anzahl in der Spielwelt versteckt sind. Die Frage, wozu die überall verstreuten Phiolen dienen, ließ mich auch lange Zeit im Dunklen tappen. Dass sie aufgrund ihrer leuchtenden Flüssigkeit nur als Leuchtmittel dienen, war natürlich eine falsche Vermutung.
Vorweg, bei Hunted kann der Spieler einen von zwei Söldnern steuern, die für Geld alles tun. Entweder die hübsche Elfe E'Lara oder den menschlichen Krieger Caddoc. An bestimmten Punkten kann der Spieler frei zwischen den sympathischen Antihelden wechseln. Das volle Potenzial entfaltet Hunted allerdings erst im Koop-Modus, wahlweise online und sogar offline im Splitscreen. Sehr rühmlich, da diese Mehrspieler-Variante vom Aussterben bedroht ist. Die besagten Phiolen können jedenfalls verwendet werden, um den zu Boden gegangenen Mitstreiter aufzupäppeln. Dass das Tutorial beim Fernkampf das Anvisieren der Feinde als Notwendigkeit darstellt, ist mir ein Rätsel, zumal das Spiel so kräftig auf die Spaßbremse tritt. Der Spieler kann mit seinen Bogenwaffen problemlos im Sprint, ohne jedes vorherige Zielen, nahe gelegene Feinde treffen, wodurch das Spielgeschehen ordentlich an Fahrt gewinnt. Ich habe beinahe zwei von sechs Kapiteln mit dem trägen Anvisieren gespielt, wodurch der Spielspaß bis dahin immer weiter flöten ging. Weitere Gameplay-Elemente erklären sich, Gott sei dank, hingegen schon nach kurzer Spieldauer, auch die anfangs gewöhnungsbedürftige Steuerung geht recht bald flüssig von der Hand.

Der erste Eindruck täuscht!

Es passiert sehr selten, dass ein anfangs spaßfrei wirkendes Spiel noch einmal das Ruder herumreißt, Hunted hat es bei mir tatsächlich geschafft, als ich die Spielmechanik im vollen Umfang durchschaut hatte. Ab dem Zeitpunkt gelang es der Handlung auch endlich, mich gut zu unterhalten. Die deutschen Synchronsprecher machen im Falle der Handlungscharaktere ihren Job sehr gut, auch wenn die Produzenten bei der Vertonung darauf verzichtet haben, dass die Dialoge lippensynchron stattfinden. Diese geringen Mehrkosten hätten dem Spiel auf jeden Fall gut getan, schade ist auch, dass man nicht wie bei jeder DVD wahlweise andere Sprachen wählen und Untertitel zuschalten kann. Dennoch kommt jede Menge Wortwitz der beiden Hauptcharaktere herüber, die sich gegenseitig necken und häufig miteinander zanken. Blass hingegen wirken die gesprochenen NPCs und die vielen Geister, deren Erinnerungen mit dem sogenannten Totenstein aufgerufen werden können. Definitiv eine gute Idee, so eine Art Tagebuch umzusetzen, aber mit lahmen Sprechern und weniger spannenden Inhalten sind sie eher sterbenslangweilig als gespenstisch. Dass die verschiedenen Kapitel sehr gut gestaltet wurden, habe ich ja bereits vorweg genommen. Rätseleinlagen lockern das ansonsten streng lineare Levelkonzept auf, NPCs beleben die Spielwelt, die dem Spieler gute 15 Stunden Spielspaß bietet.

Interessant fand ich die Idee, dass dynamisch parallel geführte Statistiken ebenfalls entscheidend für die Verbesserung der Helden sind. Werden beispielsweise entsprechend viele Gegner mit Bogenwaffen besiegt, steigt die maximale Menge der mitzuführenden Pfeile. Außerdem lassen sich Lebens- und Magiepunkte erhöhen, sogar Inventarslots lassen sich frei schalten, um mehr als eine Waffe mit sich zu führen. Besonders wichtig ist dieser Slot für Bogenwaffen, wenn man beispielsweise einen schnellen Bogen gegen ebenfalls schnelle Feinde oder einen langsameren Bogen gegen schwer gepanzerte Gegner benötigt.

Fazit:

Mit einem etwas besser inszenierten Tutorial hätte ich schon ab dem Einstieg in Hunted sehr viel Spaß gehabt. Dieser stellte sich aber schnell ein, nachdem der träge Knoten geplatzt war. Klar, 'Hunted' kann längst nicht mit Blockbustertiteln wie Uncharted und Co. mithalten, immerhin gibt es mehrere winzige Kritikpunkte, über die man hinweg sehen muss. Nichtsdestotrotz hat mich 'Hunted' aber im Endeffekt sehr gut unterhalten können, locker mehr als das spielerisch sehr ähnliche Resident Evil 5. Überhaupt ist Hunted ein kleiner Geheimtipp, dem man den Spielspaß nicht auf Anhieb ansieht, aber eine Chance geben sollte.
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am 8. August 2012
Mein Freund und ich haben ein gemeinsames Spiel gekauft.
Bei Amazon lag der Preis damals ca. 15 Euro unter Ladenpreis, da warte ich auch gerne ein paar Tage.

Insgesamt ist es ein sehr spannendes und manches Mal auch sehr kniffeliges Spiel.
Selbst für meinen Spieleerfahrenen Freund war es nicht immer ganz einfach, für mich, die weniger spielt, war es manchmal zum verzweifeln :)

Die beiden Charakter passen sehr gut zusammen, da sie eine Fernkämpferin ist und er ein Nahkämpfer.
Mein Freund war als Fern, ich als Nahkämpfer unterwegs.

Hunted besticht durch seine Liebe zum Detail, die in folgenden Punkten zu finden sind:

-> Die Charakter reden miteinander und necken sich gegenseitig, was den einen oder anderen Lacher hervorbringt. Auch kommt der eine ohne den anderen im Mehrspielermodus nicht zurecht. Beim öffnen von Türen ist dies beispielsweise der Fall.

-> Man hat an bestimmten Punkten die Möglichkeit, die Charakter zu tauschen, ohne das Spiel unterbrechen zu müssen. Das sorgt für Abwechselung.

-> Das Game ist allgemein sehr detailreich

-> der Spieler hat die Möglichkeit, seinen Charakter zu verbessern, in dem er sich Eigenschaften aneignet, die im Kampf gut helfen.

Aber es gibt auch negative Aspekte, die den Spielspaß ein wenig mindern, deswegen gibt es nur 4 Sterne.

Spielt man gemeinsam, dann ist der Spliscreen schon echt klein, da durch die Umrandung eine Menge Fläche verloren geht. Es lässt sich zwar trotzdem gut spielen, aber ein wenig mehr Platz wäre schon gut gewesen.

Nervig, aber eben auch herausfordernd ist das mit den Lebensfläschchen. Um den Partner wieder zum Leben zu erwecken gibt es Fläschchen, die man am Gürtel trägt. Ich glaube es sind maximal 3 Stück, de man mit sich tragen kann. In einem größeren Kampf ist das gerne mal zu wenig und man hat sich nur eine gewisse Zeit um das zu tun. Das ist ärgerlich und sehr stressig, vor allem, da man sich ja um das eigene Leben kümmern muss. Sterben beide, muss man am letzten Speicherpunkt von neuem beginnen.

Mein Freund hat es alleine zu Ende gespielt und war erstaunt, dass es dann doch nur "so kurz" war.

Trotzdem würde ich es jederzeit wieder für uns kaufen, da alleine die Dialoge schon etwas sind, was nicht jedes Spiel bietet. Zudem ist der Ausbau der Charakter wirklich gelungen!
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am 19. März 2016
Ich schreibe diese Rezension nur, weil ich doch einige sehr negative Rezensionen gelesen habe, die ich absolut nicht nachvollziehen kann. Ich rezensiere aber nur die Kampagne.

Ich war zu Anfangs sehr skeptisch, als ich mir Hunted aus der Videothek meiner Nähe ausgeliehen habe. Indie - Titel (bis dahin gekonnt ignoriert), kaum beworben, scheinbar irgendwelche klischeemäßigen Charaktere (Nahkämpfer, Fernkämpferin). Aaaaber das Cover sah ziemlich aggressiv aus, finster, nicht weichgespült und die Bilder auf der Rückseite haben mich dann doch dazu bewegt, das Spiel zu leihen. Und wie ich das NIIIIIIICHT bereut habe!!!

Denn die Kampagne ist einfach nur cool und spannend. Sehr selten habe ich ein Spiel gespielt, dass so aus der Reihe hervorsticht.

Die Charaktere sind hier wirklich Antihelden. Am Anfang kämpfen sie nur für sich, dann widerwillig und nur gegen Belohnung für das Gute und.......selber spielen ;) Auf jeden Fall sind die beiden witzig, rau, gemein, stark und haben tatsächlich Macken. Der Eine hat Angst vor Insekten, der andere hat Höhenangst. Zudem zickeln sie sich gegenseitig, was für den ein oder anderen witzigen Moment sorgt.

Die beiden beeinflussen auch hauptsächlich die Atmosphäre des Spiels. Aber auch die Geschichte, die langsam aber sicher und spannend erzählt wird, trägt zu einer Dichte der Atmosphäre bei. Abgerundet wird diese durch das abwechslungsreiche Leveldesign und immer wieder auftretende, versteckte Rätsel um an wertvolle Beute zu kommen.

Die Geschichte ist wie schon gesagt sehr spannend erzählt. Die Hauptstory ist zwar kurz, aber die vielen Leichen bzw Seelen, die man finden kann, erzählen Geschichten von einzelnen Figuren. Wenn man mitdenkt, merkt man dass diese das Hauptgeschehen in weitest gehendem Sinne begleiten.

Das Gameplay ist bei einfachen Kämpfen ohne Magie auch sehr einfach gehalten. Ohne Inventar einfach das nächstbeste Schild, Schwert oder den nächsten Bogen/die Armbrust aufnehmen und mit nützlichem Deckungssystem drauflos kämpfen. Wenn die verschiedenen Magieskills Anwendung finden, wird das Spiel um einiges taktischer. Gerade bei Mid-oder Endbossen werden diese benötigt. Die Schwierigkeitsgrade sind jeweils wirklich angemessen, hier kann jeder sein Können auf die Probe stellen. Ein kleiner Abzug wäre viellicht, dass es nicht viele sind. Aber hey: Rockt trotzdem!!

Und das beste überhaupt an dem Game ist, dass es offline auch zu zweit im Splitscreen spielbar ist. Das der Bildschirm dabei etwas unglücklich geteilt ist, ist Kritik auf hohem Niveau. Gerade in der Kampagne ist es spaßig mit verschiednen Taktiken in den Kampf zu gehen und die Gegner hammerhart umzunieten. Eigentlich ist es auch am besten zu zweit spielbar. Und das man öfter in den Abschnitten die Chance hat die Charaktere zu tauschen, ist schon witzig und man kann auch mal den anderen Part ausprobieren.

Fazit:
Das war ein grober Einblick, denn ich könnte vielleicht die ein oder andere coole Sache am Spiel vergessen haben ;) Aber im Ernst: Das Spiel ist in Kleinigkeiten am kränkeln, aber das rechtfertigt nicht diese überaus schlechten Kritiken, die wahrscheinlich von Gamern kommen, die nur auf die Beste Grafik und unnötig aufgebauschte Stories setzen.
Das Game ist schön, spannend, manchmal gruselig, frech, düster, dreckig, witzig und einfach nur cool. Wem diese Eigenschaften und zusagen und wer gerne mit einem Freund im Koop spielt, dem kann ich dieses Game herzlich empehlen!!
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am 3. Juni 2011
Hunted macht einen irren Spaß.

Das ist für mich erst einmal das wichtigste was ich von einem Spiel erwarte.

Egal ob Single oder Koop Variante beides ist gut spielbar.
Klar macht es im Koop mit einen Freund/in mehr Laune sich durch die ca 15 Stunden
Story zu bewegen.Sogar lokal per Split Screen geht das.

Die Story ist Fantasy Standard wird aber durch 52 Todessteine immer wieder
mit neuen Erkenntnissen gespeist.Hier wird durch Flashbacks mehr zu dem
Land erzählt.Ansonsten gibt es auch einige Cut Szenen die Euch die beiden
Hauptcharakter (Elfin und Krieger) näher bringen.
Diese beiden beharken sich über das gesamte Spiel hinweg.
Ihr werdet mehr als einmal schmunzeln ob der "Streit Gespräche"

Der eigentliche Kampf ist relativ leicht,ihr habt 2 Tasten zum schlagen eine um
die Waffe zu wechseln und eine um hechten zu können.Ergänzt wird das ganze
mit einem Deckungssystem und einen Block Button.
Auch gibt es ein Magie und Kampffertigkeiten Menü das ihr durch gefundene
Kristalle aufbessern könnt.
Klingt easy,aber die Gegner erscheinen oft in Horden oder sind zum Teil so groß und stark das ihr
alle oben genannten Hilfen braucht um zu überleben.
Es gibt auch noch einige Tränke die Eure Lebens/Mana Anzeige auffrischen.
Oft lassen die Gegner auch Waffen oder Schilde fallen durch ein sofortiges
Vergleichen weiß man sofort ob es sich lohnt dieses an sich zu nehmen.

Gegner Arten gibt es einige aber leider nicht so viele wie ich es mir gerne
gewünscht hätte.
Stellt Euch aber auf Riesenspinnen,Minotauren,Drachen,Orks etc ein
jede Rasse hat verschieden Starke Kämpfer an zu bieten.

Rätsel sind gelegentlich auch eingestreut haben aber keine Qualmende
Oberstübchen Qualität.Jedoch sind einige nicht sofort zu lösen.
Ein wenig überlegen sollte da schon dazugehören.

Die Grafik ist mal wieder die Unreal Engine.
Trotz allem aber schafft sie es hier Euch ein schön gestaltetes Fantasy Reich
zu präsentieren.Das ab und zu Texturen nachgeladen werden das ist leider
schon oft so gewesen bei Konsolen Spielen mit dieser Art Grafikmotor.
Egal ob Dungeon oder weitläufige Außen Areale es gibt einiges zu sehen.

Noch ein Wort zu den eher mittelmäßigen Bewertungen auf vielen
Spielseiten.Gerade diese eine mit einer Zahl zwischen 3 und 5 in ihrem
Namen ist in meinen Augen nur noch dazu übergegangen gnadenlos jedes
Spiel ab zu strafen.Ginge es nach diesen erfahrenen "Tester" so
könnte man eigentlich 90% der Spiele sofort wieder in den Müll
werfen.

Die deutsche Synchro ist gut gelungen,zwar gibt es ab und an eine
Verzögerung zwischen dem gesprochenen Wort und den Lippenbewegungen
doch ist dieses nur dann zu ersehen wenn man genau darauf achtet.

In Prozenten würde ich Hunted 84% geben.

Alle male ein Titel den man getrost ausprobieren sollte.

Hunted ist kein 90% Spiel,aber in seiner Sparte schon ein sehr gutes.
Ich kann so ein Fantasy Koop Game nicht mit anderen wirklichen
Rollen Spielen vergleichen.Dazu ist Hunted mehr ein Hack and Slay
Adventure.Wer meint hier eine Art Dragon Age oder Oblivion
zu bekommen der liegt komplett Falsch.

Als Vergleich würde ich ein Duo heranziehen welches EA
in das Leben rief,das aber bei uns auf dem Indez steht.
Nur soviel einer davon heißt wie eine sehr große
Stadt in Brasilien.
Der Unterschied ist hier aber das Hunted bedeutend länger geht.

Ach ja ich vergaß das es auch einen Editor in dem Spiel gibt.
Dort könnt ihr eigene Maps erstellen.
Für ein auch Konsolen Spiel ist das ungewöhnlich.
Meistens ist so etwas dem PC vorbehalten.

Update!

Ein Punkt wertet das Spiel dann doch ab,auf der PS3 geht es im
Koop Modus nicht mit Head Set,das bleibt leider stumm.
Da es gerade für ein zusammen Spiel ausgelegt ist das
sehr ärgerlich.

Anfragen von mir an Bethesda wurden einfach nicht beantwortet.
Kundenfreundlichkeit sieht anders aus.
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am 3. Juni 2011
Das möchte es sein und hat der Titel eindeutig geschafft.Wer ein Fan von Koop Spielen ist, und etwas für Fantasy übrig hat kann zuschlagen.Da es im Kern nicht viel falsch macht, es ist solide und ehrlich.

Genau wie die Grafik, die ist im Durchschnitt anzusiedeln. Insgesamt ist die Technik okay, es läuft flüssig allerdings hätten die Texturen teilweise mehr Feinschliff vertragen.Der Sound geht voll in Ordnung, die deutschen Synchronstimmen sind passend und recht bekannt, nur leider ab und an nicht Lippensynchron.
Der Controller ist komplett belegt, die Attacken gehen aber nach kurzer Zeit gut von der Hand.
Die beiden Charaktere passen schön ins Setting des Spiels und ergänzen sich blendet.
Caddoc ist der Nahkämpfer, kann aber auch im Notfall mit der Armbrust agieren. E`lara ist die typische Fernkämpferin per Bogen, sie kann allerdings auch mit dem Schwert austeilen. Davon ist meistens aber abzuraten da Ihr sonst den Lenbensbalken schneller abnehmend seht als Ihr sch.... schreien könnt. ;-)

Ergänzt werden die Fähigkeiten durch Magieangriffe, die per Kristalle aufgewertet werden genauso wie die Nahkampf/Fernkampfattaken. Durch gefallene Gegner bekommt man einzelne Kristallsplitter die setzten sich zu einem großen zusammen.
Neue Waffen gibt es an Waffenständer zu ergattern und Gold bekommt man ebenfalls welches außerhalb des eigentlichen Haupspiels Verwendung findet.

Ein tolles Koop-Spiel an einem Bildschirm oder per LAN/online, es ist ein richtig schönes Spiel geworden. Es hat ein paar Macken aber nichts Gravierendes. Wenn man Grafik und Story(die halt da ist) außer Acht lässt könnte man auch fünf Sterne vergeben.

Also Koop-Fans, Freund/in einladen und schön auf der Couch bei einem Bierchen Spaß haben, mehr will der Titel nicht, aber das macht Hunted klasse!
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am 13. Januar 2013
Nachdem mein Kumpel und ich das Spiel im 'Old School'-Modus geknackt und alle Trophäen gesammelt haben, erlaube ich mir mal ein Review. ;)

Die Ziel-Gruppe dürften ganz klar Dark Fantasy und Co-Op-Fans sein, die mit ewigem Herumtunen an den Fähigkeiten und Ausrüstung des eigenen Characters und Maus-Geklicke nichts am Hut haben. Es gibt z.B. keine Superwaffen, die nur beim x-ten Durchspielen in einer Vollmond-Nacht auftauchen oder dergleichen.
Hunted setzt ganz auf Co-Op - die Elfin E'lara ist mit ihrem Bogen vor allem für den Fernkampf, der Söldner Caddoc mit seiner Kraft und seinem 'dicken Fell' vor allem für den Nahkampf geeignet. Am stärksten werden beide, wenn sie sich gegenseitig mit Zaubern aufladen (Es lassen sich mit während des Spiels gefundenen Kristallen Zauber ( jeweils bis zu sechs ) erwerben, von denen während des Spielens aber nur maximal vier gleichzeitig zur Verfügung stehen). Wiederbelebung ist nicht automatisch - stattdessen muss dem im Sterben Liegenden rechtzeig eine Phiole zugeworfen werden. Dies gelingt nur, wenn der Abstand nicht zu gross ist und auch keine Hindernisse im Weg sind, die die Sicht versperren usw..

Die Steuerung ist der von Gears of War sehr ähnlich, was z.B. das Deckungssystem angeht.

Die Levels mögen linear wirken. Jedoch gibt es so einiges neben dem Hauptpfad zu entdecken.

Die Grafik-Engine ist zwar mittlerweile veraltet - die Landschaft/Umgebung ist jedoch mit viel Liebe zum Detail erstellt worden und abwechslungsreich. Ab und zu mal den Blick schweifen lassen. ;)

Zu den deutschen Synchronsprechern kann ich nicht viel sagen. Die amerikanischen Sprecher (Laura Bailey, Graham McTavish, Lucy Lawless etc.) machen jedoch einen sehr guten Job. Es sind teilweise sehr schöne Sprüche dabei.

Von der Story möchte ich jetzt nicht zuviel verraten. Es gibt doch so einige nette Wendungen ...

Für maximalen Spiel-Spass empfehle ich natürlich, Hunted nur zu zweit zu zocken - am besten im LAN-Modus, dann hat jeder den 'vollen' Überblick. Leider scheint dies nur zu funktionieren, wenn beide Spieler dieselbe Version verwenden. Die deutsche und die UK-Version funktionieren z.B. nicht zusammen.

Der 'Karten'-Editor ( Crucible ) ist eine nette Dreingabe. Man kann aber nur vorgefertigte Umgebungen zu einer neuen Karte zusammenstellen, die Gegner und Ausrüstung sowie Boni und Handicaps festlegen.
Das Spielen der Crucible-Karten hat man aber ziemlich schnell satt, da auch keine Story dahinter steckt und z.B. das Spielen mit teilweise umgekehrter Steuerung zwar herausfordernd ist, aber nicht wirklich Spass macht. Man 'darf' Crucible-Karten zudem komplett von vorn wieder anfangen, wenn man kurz vor Schluss den Löffel abgibt ...

Mir gefällt sehr, dass Hunted eigentlich nie unfair ist. Mit der richtigen Taktik kommt man immer weiter. Wenn in 'Old School' der Endgegner zuerst unbesiegbar erscheint, man es aber endlich mit der richtigen Taktik dann doch schafft, macht es so richtig Spass.

Ich vergebe jetzt trotzdem keine 5 Sterne, weil Hunted offenbar zu früh auf den Markt geschmissen worden ist.
-Das Spiel stürzte eigentlich mindestens einmal pro Abend ( 6 Stunden ) ab.
-E'lara stürzte ab und zu bei den automatischen(!) Karten-Übergängen durch den Boden.
-Das Werfen der Wiederbelebungs-Phiolen scheitert öfters mal aus unerklärlichen Gründen.
-Fortsetzen lässt sich das Spiel im Co-Op-Modus nur an den Unter-Kapiteln. Unverständlich, warum der Prolog sich nicht auch im Co-Op-Modus spielen lässt.
-Es ist etwas unpraktisch, dass in Deckung gehen und sprinten auf derselben Taste liegen. An einigen Stellen bleibt man deswegen ungewollt an Mauern kleben, an denen man vorbeisprinten wollte.

Anscheinend haben sich die Entwickler inXile Entertainment und Publisher Bethesda überworfen, da es seit Erscheinen keinen Patch gegeben hat und man die (mickrige) Seite zum Spiel bei inXile selbst nur über Google findet. Ich hoffe aber immer noch auf neue Abenteuer mit Caddoc und E'lara.

Also kauft Euch endlich das Spiel!!!!!!
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am 15. April 2012
Ich gehöre schon zur älteren Spielergeneration und möchte mich von Spielen unterhalten lassen. Also hasse ich es, wenn man vor lauter Frust den Controller an die Wand knallen möchte. Gespielt habe ich daher auf 'entspannt' (leicht) und fast zu 100 % nur mit Caddoc, weil ich mit dem eher zu recht gekommen bin. Das Spiel war für mich auf 'entspannt' und mit Caddoc im Einzelspielermodus locker zu schaffen. Auch die Zwischengegner und der Endgegner haben recht schnell dran glauben müssen. Was mich sehr störte war das extreme Kantenflimmern in den ersten Leveln. Die Grafik erscheint mir insgesamt eher veraltet, was das Spiel auch etwas abwertet. Außerdem ist der Einstieg ins Spiel sehr zäh, wenn man aber mal die ersten zwei Level hinter sich hat, gewinnt das Spiel an Fahrt. Gut, die Gegner wiederholen sich ständig, es macht trotzdem Spaß, diese zu vermöbeln. Insgesamt hat mich das Spiel gut unterhalten, daher 4 Sterne.
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am 29. September 2011
Also ich wüsste ja gerne mal was die Zielgruppe von diesem Spiel ist. Ich & mein Kumpel gehören auf jeden Fall nicht dazu. Wir sind eigentlich immer auf der Suche nach Coop-Spielen und da ist uns natürlich auch Hunted aufgefallen. Aber dass das Spiel solch ein Reinfall ist hat ja keiner ahnen können.
Story: öde und 08/15, sodass man schon nach kurzer zeit alle Cut-Scenes einfach überspringt. Das einzige was an den Charakteren nicht flach ist, sind die Brüste der weiblichen Heldin...
Leveldesign: komplett anspruchslos. Schlauchiger gehts eigentlich nicht. Ab und zu gibts mal ne Abzweigung, die aber so offensichtlich ist und in der Regel nicht mal einen erstrebenswerten Schatz bietet. Absolut lächerliche Levelgrenzen - z.T. einfach Grasbüschel durch die man nicht laufen kann. Kein Backtracking möglich - oft wird man einfach nach einer Filmsequenz hinter eine Tür gebeamt ohne vorher noch Gegenstände einsammeln zu können.
Sound: naja nix überwältigendes, aber auch nicht nervig.
Grafik: Kann man eigentlich nicht meckern, aber leider macht gute Grafik ein Spiel auch nicht wirklich besser. Viel zum anschauen, ausser den Levelgrenzen und den immer gleichen Gegnern gibts eh nicht.
Coop: Der Coop ist einfach nur da. Er wird überhaupt nicht genutzt. Die einzigen Coop-Aktionen sind durch Türen und über Brücken gehen - nur damit man gleichzeitig in dem nächsten Levelabschnitt steht. Da ist viel Potential verschenkt worden.
Gegner: Einer meiner größten Kritikpunkte sind die Gegner - 99% dieser spawnen! Das ist so extrem nervig, es ist einfach eine schlechte Entschuldigung für die Unfähigkeit gescheite Level zu bauen. Man kann sich auf nichts richtig vorbereiten oder sich eine Taktik überlegen; es läuft immer auf Sturmangriff hinaus. Oft kommen Gegner auch von hinten, also aus den Levelabschnitten die man eigentlich schon leergeräumt hat. Ausserdem sehen alle gleich aus und mehr Strategie als draufknüppeln braucht man nicht. Bossgegner ist auch so eine Sache.. wir sind mittlerweile halb durch Kapitel 3 (von 5) und sind irgendwie noch keinem Bossgegner begegnet. Entweder nehmen wir sie nicht als solche wahr oder es gibt tatsächlich keine.
Fähigkeiten: Das Levelsystem ist totaler Weichkäse. Man kann Kristalle in Fähigkeiten investieren, nur leider kann man nur 4 davon ausrüsten und nutzen tut man eh nur 2 oder 3, sodass sich die Kristalle anhäufen (was soll ich mit Granaten, wenn ich Explosionspfeile verschießen kann?). Dazu kommt noch dass die besten Fähigkeiten erst im Kapitel 5 freigeschaltet werden obwohl man sie sich schon im ersten Kapitel leisten könnte...
Verbesserungen der Charaktere bekommt man nur durch das Erreichen bestimmter Dinge, wie 324 Gegner mit dem Bogen töten oder 15 mal seinen Kumpanen wiederbeleben (man wird dafür belohnt "schlecht" zu spielen). Warum man da nicht auf auf das klassische Erfahrungspunktesystem zurückgegriffen hat ist mir schleierhaft.
Gegenstände: Ein Inventar gibt es nicht, man kann nur seine Waffe gegen eine andere wechseln die auf dem Boden liegt. Die sehen aber alle gleich aus und man hat keinerlei Macht-/Glücksgefühl wenn die Waffe nun 55 statt 53 Schaden macht. Das Zufallssystem und die gelegentlichen Magieboni auf den Waffen bringen auch keinen Mehrwert.
Steuerung: ziemlich nervig und träge, man kann während dem Sprinten nicht lenken, man braucht gefühlte 30 Minuten um sich umzudrehen und springen/ducken/schleichen/klettern/specialmoves gibt es nicht.

Das Spiel ist, um es kurz zu machen, schnarchlangweilig und bietet schon nach kurzer Zeit keinerlei Motivation mehr weiterzuspielen. Effi Briest lesen hat mehr Spass gemacht!
22 Kommentare| 16 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden

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