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Kundenrezensionen

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am 30. August 2010
Das zweite Album ist wohl für jeden Künstler eine große Herausforderung. Als Referenz dient nämlich nur eins: die erste Platte, mit dem es unweigerlich verglichen werden wird. In diesem Fall ist das "One of the Boys" (2008) mit den Hits "I Kissed A Girl" und "Hot N Cold".
Während die erste CD relativ rockig daherkam, setzt "Teenage Dream" auf elektronische Elemente. "The One That Got Away" hätte jedoch auch auf dem ersten Album Platz gefunden. Was gleich geblieben ist, sind die unverwechselbaren eindeutig zweideutigen Texte!
Wer die Vorabsingles "California Gurls" und "Teenage Dream" schon mochte, kann mit dem Kauf dieses Albums eigentlich keinen Fehler begehen... Weitere Highlights sind meiner Meinung nach "Last Friday Night (T.G.I.F.)"*, "Firework", "Peacock" und "Circle The Drain". Nicht ganz überzeugen kann mich Track 10, "Pearl", obwohl er einen ganz guten Text hat. Den perfekten Abschluss bildet das Lied "Not Like The Movies" - eine richtig schöne Ballade.
Besonders Schmankerl ist das nach Zuckerwatte riechende Booklet, in dem übrigens auch alle Text abgedruckt sind. Erwähnt sei noch, dass Katy Perry, wie schon bei der ersten Platte, bei allen Liedern an erster Stelle unter "Written by" steht - ein Grund mehr, sie als ernstzunehmende Künstlerin zu akzeptieren.
Fazit: Tolles Album und ich bin froh das Katy nicht versucht hat, "One Of The Boys" zu kopieren, sondern einen neuen Weg eingeschlagen hat, der ihr aber genauso gut steht.

*) T.G.I.F. steht übrigens für "Thank God it's Friday"
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In den USA ist Teenage Dream ein Album der Rekorde was die Singles betrifft.
Es hat 5 (!!!) aufeinanderfolgende Nr. 1 Hits. Die Single The One That Got Away schaffte es lediglich auf Platz 3. Die CD-Neuauflage The Complete Confection enthält mit Part Of Me noch eine sechste Nr. 1 und Wide Awake schaffte es auf Platz 2 der US-Single-Charts. So viel nur zur Statistik.

Zur Musik:
Katy Perry macht zeitgenössischen Pop, nicht mehr und nicht weniger. Auf Albumlänge bekommt sie das m.E. besser hin als ihre Kolleginnen Rihanna und Lady Gaga. Am Songwrititing ist sie neben bekannten Hitschreibern auch beteiligt. Im Vergleich zum rockigeren Vorgängeralbum One Of The Boys ist Teenage Dream elektronischer angelegt. Das meiste dürfte davon am PC kreiert worden sein. Auf der letzten Seite lässt das Album für meinen Geschmack etwas nach.
Meine Favoriten sind der Elektro/Rock-Stampfer E.T. und das melancholisch-wehmütige The One That Got Away.

Zur Optik/Verpackung/Ausgabe:
Das Album enthält 12 Titel. Auf der Vinyl-Doppel-LP befinden sich jeweils 3 Songs auf jeder Seite.
Die Hülle ist ein Gatefold-Cover auf dessen Innenseite sich zwei Bilder von Katy befinden.
Die Vorderseite ziert das bekannte Albumcover. Der Album-Titel befindet sich nur auf einem Aufkleber auf der Schutzfolie, welcher sich gut entfernen lässt.
Das schwarze Vinyl befindet sich in zwei glatten Innen-Hüllen mit beidseitigem Loch für das Label. Die Hüllen sind weiß/rot gestreift wie Lollis oder diese großen Lutscher.
Dazu liegt noch ein beidseitig bedrucktes Blatt mit den Texten und Produktionsinfos bei. Etwas störend ist der ins Front-Cover integrierte Parental Advisory Hinweis. Sonst stimmt die Optik aber.
Die Vinylpressung ist nicht so besonders. Es ist ein deutliches Schleifgeräusch zwischen den Songs zu hören. Auch waren einige Knackser zu vernehmen, besonders auf Seite 4.
Es soll noch darauf hingewiesen sein, dass es -wie in anderen Rezensionen behauptet- auch Versionen mit weißem Vinyl und Bonbongeruch dafür aber ohne Textblatt geben soll.

Meine Ausgabe:
Capitol EU Pressung, Gatefold-Cover, schwarzes Vinyl, Textblatt, Code: 509996 84601 12

Fazit:
Insgesamt ein gutes zeitgenössisches Popalbum. Ich habe mir diese LP hauptsächlich gekauft, weil sie hier bei Amazon für unter 9 Euro (Juni 2014) neu zu erwerben war und das Album so viele Hits enthält. Optisch ist das Ganze sehr gelungen. Die Pressung könnte besser sein. Dafür 1 Stern Abzug in der Bewertung.
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am 20. Mai 2012
Rezensieren lässt sich meiner Meinung nach bei diesem Album nicht viel:
Entweder man mag die Musik von Katy Perry, oder eben nicht!
Ich bin ein großer Fan ihrer Musik, da ich mir die Lieder - entgegen vieler anderer gegenwärtiger Songs anderer Interpreten - von ihr auch nach einem Jahr noch immer gerne anhöre, ohne das Gefühl, "sie satt zu haben".
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am 15. Januar 2014
Nicht umsonst hat Katy Perry sechs(!) Singles von Teenage Dream veröffentlicht. Es reiht sich einfach ein toller Song an den nächsten. Tolle Uptempo-Nummern wie "Last Friday Night" und "Peacock" wechseln sich mit Balladen wie "Pearl" ab.
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am 27. Januar 2014
Die Lieder sind aus dem Radio bekannt. Sind echt ein paar richtige Ohrwürmer dabei. Bin durch diese CD zum richtigen Katy Perry-Fan geworden. Werde mir auch die neue CD kaufen. Kann ich nur empfehlen!
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am 28. Januar 2012
Obwohl ich eigentlich kein großer Katy Perry-Fan bin, habe ich mir das Album wegen dem Song "E.T" zugelegt und bin doch von den restlichen Songs positiv überrascht. Meiner Meinung hätten ein paar schnellere Lieder diesem Album nicht geschadet. Was ich gut finde ist, dass im Booklet alle Songtexte vorhanden sind.
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am 25. August 2011
Vorweg: Ich hab davor schonmal eine Rezension geschrieben, jedoch hat sich meine Meinung über das Album geändert.

1. Gefällt mir das Album oder nicht (Begründung)

Ich finde das Album ''okay''. Es hat seine guten und schlechten Seiten.
Die guten Sachen sind, dass Katy jeden Song hauptsächlich eigenständig mit Co-Writern geschrieben hat, sodass in den Songs auch wirklich ''Katy Perry'' drinnen ist.
Ein weiterer guter Punkt ist, sie hat sich an eine für sie eher untypische Stilrichtung rangetraut, Dance-Pop. Ist dies gelungen? Jein!
Meiner Meinung nach klingt einiges abgekupfert.
Das Instrumental von California Gurls hört sich so an wie das von Tik Tok,
die Vocals in Teenage Dream hören sich jedoch wieder so an wie in California Gurls.
Der Rhythmus von Peacock ist, wie die Amis sagen würden sehr ''catchy'', doch ich finde den Text echt bescheuert.
Ich hab nichts dagegen, wenn eine Frau auch mal Sex-bezogene Texte schreibt (wie von Katy Perry, ''Spend The Night''), jedoch finde ich für Peacock keinen passenden Ausdruck. Wenn es nur ein ''Fun-Song'' sein sollte, ist er finde ich nicht gelungen.
So, und wenn dann sehr gute und schöne Texte geschrieben wurden, wie in
''Who Am I Living For?'' oder ''Pearl'', wurden diese durch billig-klingende Sounds ergänzt. Die E-Gitarren in Who Am I Living for hätte man z.B mehr hervorheben können, und diese Techno-House-Sounds durch andere Electro-Pop Sounds ersetzen sollen. Und Pearl hört sich in der Akustik-Fassung viel emotionaler an.
Wie auch immer, kommen wir zum 2. Punkt, der einzelnen Song-Bewertung

2. Songbewertung

1. Teenage Dream 4/5
Auch wenn es California Gurls ähnelt, gefällt es mir dann doch besser, vorallem vom Sound her, es ist eine Mischung aus der ''One of The Boys'' und der neuen Katy.

2. California Gurls 3/5
Wie gesagt, hört sich an wie Tik-Tok, jedoch ist es ein passender Song für den Sommer den man sich gut anhören kann.

3. Last Friday Night 4/5
Hier kommt Waking Up In Vegas 2.0 -
Das ist ein typischer Katy-Song, einfache Chord-folge und auch wenn der Gesang etwas eintönig wird, das Saxophon-Solo erinnert denke ich doch an die 80-er, es hört sich einfach gut an ^^

4. Firework 5/5
Hier eines der besten Songs des Albums, ich find den Text gut geschrieben, vorallem wenn man hört, wie sehr er einigen Leuten geholfen hat, es ist vom Instrumental auch was für Leute, die gerne tanzen gehen oder so, es ist eigentlich für jeden was ^^

5. Peacock 1/5
Wie schon beschrieben, schlechtester Song des Albums :D

6. Circle The Drain 5/5
Das ist ein guter Electro-Rock Song, ich finde den Song authentisch rübergebracht und deswegen gefällt er mir auch so. Den Sound kann sie ruhig ab und zu benutzen

7. The One That Got Away 3/5
Hm, ich denke, dass sich eher Frauen/Mädchen da wohlfühlen, mein Ding ist es nicht, es passt perfekt zu Hollywood-Filmen

8. E.T 5/5
Ist zwar überhaupt nicht meine Richtung, aber der Song entführt einen direkt in Katy's Dimension (haha...). Hier finde ich es z.B gut, dass es den ''We will Rock You''-Beat beinhaltet, mir gefallen auch diese futuristischen Sounds die im ganzem Lied zu hören sind.

9. Who Am I Living For? 4/5
Der Text ist 1a, aber die Instrumentalisierung gefällt mir nicht (oben beschrieben). Reicht trotzdem für 4 Punkte ^^

10. Pearl 4/5
Siehe Who am I Living For?

11. Hummingbird Heartbeat 4/5
Yeah, das hört sich 100%ig so an, als ob es aus One Of The Boys kommen würde.
Sie singt zwar wieder über Vögel und Liebe, aber das Instrumental und der Gesang an sich bringen 4 Punkte ein.

12. Not Like The Movies 2/5
Hm, gefällt mir auch nicht.
Katy hat zwar wahrscheinlich viel Herzn in den Text gelegt, doch der Song lässt mich irgendwie kalt. Vielleicht liegt es daran, dass ich von ihr Songs wie ''Naturally'', ''Thinking of You'' oder ''I'm still Breathing'' gewohnt bin :/

3. Schluss/Fazit
Das wären jetzt 44/60 Punkte, ich denke das wären eigentlich auch 4 Sterne, jedoch gebe ich trotzdem nur 3. Warum?
Katy kann es 1000 mal besser.
Als sie erst 15 Jahre alt war, hat sie ein Christenrock-Album rausgebracht, die 10 Songs, die sie in ihrem Alter da geschrieben, und auf der Gitarre komponiert hat, DAS ist richtige Musik, auch wenn vieles davon zu sehr Gott-bezogen ist, ich hätte nie gedacht, dass sie sowas (MIT 15!) auflegen würde.
Auch ihre nachfolgenden Songs aus 2003-2006, wie z. B ''Damn'', "Long Shot", "Box", "Cup of Coffee", "It's Okay To Believe", oder " In Between" sind wirkliche Musikperlen, da kann Teenage Dream nicht mithalten.
Achja, das ist auch der Grund warum ich die Rezension so genannt habe.
Wenn ich mir ihre ersten beiden Alben und ihre unveröffentlichte Songs anhöre, habe ich das Gefühl, einer reifen Katy, die aber auch spaß versteht zuzuhören.
Bei Teenage Dream kommt es mir aber bei den meisten Songs so vor, als würde sie wie ein ''Teenpop''-Star, als gutaussehende erwachsene Frau verkleidet singen.

Wie auch immer. Wer ein eher Massentaugliches Album haben will, kann sich Teenage Dream ruhig kaufen, ein oder zwei Songs regen auch zum Nachdenken an.
Möchte jemand jedoch richtige Musik hören und genießen, der sollte ihreAlben Katy Hudson, "(A) Katy Perry" (das unveröffentichte...), One Of The Boys und vorallem MTV Unplugged hören.
Herzlichen Glückwünsch wenn du bis hierhin gelesen hast :D
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am 27. Januar 2012
Hallo zusammen, ich kann diese CD weiter empfehlen, sicher gibt es das eine oder andere Lied wo nicht so toll ist, wobei Musik immer Geschmacksache ist. Desweiteren wieder mal ein grosses Lob an Amazon. "Lieferung Amazonisch super"
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VINE-PRODUKTTESTERam 20. November 2010
--- Vorwort ---

TEENAGE DREAM ist bereits das zweite Studioalbum von Katy Perry, die vor zwei Jahren mit ihrer Debütsingle I KISSED A GIRL einen Senkrechtstart hinlegte. Schon zu Beginn war klar, dass es die quirlige Sängerin faustdick hinter den Ohren hat und in ihren frechen Songs kein Blatt vor den Mund nimmt. In ihren Musikvideos und bei Liveauftritten wird der Hang zum Provokativen noch deutlicher, wodurch sie einen gewissen Unterhaltungswert besitzt. Es macht nicht nur Spaß, ihrer rockigen Stimme zu lauschen, sondern auch ihr bei ihren überspitzten und ironischen Darbietungen zuzusehen. Diesem Image ist sie anscheinend noch nicht überdrüssig, veredelt sie ihre fröhlich-frivolen Songtexte, die sich vor allem mit ihrem Gefühlsleben beschäftigen, wieder einmal mit charttauglichem Synth-Pop, der gelegentlich rockige Elemente aufweist. Das Rad erfindet sie also nicht neu. Sie bedient sich sogar beim Sound anderer Künstler und Produzenten, namentlich Timbaland. Wurde dabei wenigstens gut geklaut?

--- Die Songs im Einzelnen ---

TEENAGE DREAM: Katys zweite Singleauskopplung gibt nicht nur dem Album seinen Namen, sondern ist gleichzeitig der Eröffnungssong und meiner Meinung nach ihre stärkste Nummer der Platte. In dieser liebestrunkenen und intimen Ballade tritt ihre empfindsame Seite zum Vorschein. Alles passt -das ist schlichtweg IHR Song. 10/10

LAST FRIDAY NIGHT (T.G.I.F.): Ausschweifend und ein wenig vulgär singt Katy Perry hierin über ihre Freitagabendlichen Eskapaden. Der Track, dessen Gitarrenbegleitung mich ein wenig an Madonnas MILES AWAY erinnert, macht Laune und eignet sich ideal zur Einstimmung ins Wochenende. Allerdings sollte sich das junge partywütige Volk den völlig überspitzten Inhalt des Songs nicht zum Vorbild nehmen... Die Abkürzung T.G.I.F. bedeutet übrigens "Thank God it's Friday". 8/10

CALIFORNIA GURLS (FEAT. SNOOP DOGG): Wäre die Partyhymne vor Keshas Welthit TIK TOK veröffentlicht worden, hätte er mit Sicherheit mehr Eindruck hinterlassen. So ist er allerdings nur ein kompletter Rip-Off des besagten Songs. Das heißt aber noch lange nicht, dass man dazu in den Discotheken nicht tanzen kann... 7/10

FIREWORK: Ich persönlich finde die dritte Singleauskopplung textlich und melodisch trotz der eingesetzten Streichinstrumente belanglos. Das einzig Bemerkenswerte an dem überzuckerten Track ist die besondere Gesangsdarbietung von Katy Perry, die Welten von den ersten Aufnahmen zu Beginn ihrer Karriere entfernt ist. 5.5/10

PEACOCK: Dieser Track dürfte in den prüden US-Staaten für einigen Wirbel sorgen. Der Titel deutet schon darauf hin, welchem männlichen Körperteil sich dieser Song widmet. Ich bin auf das dazugehörige Musikvideo gespannt. Schließlich gilt der Song als potentielle Singleauskopplung (siehe Sticker auf dem Cover). 9/10

CIRLCE THE DRAIN: Hier lässt Katy Perry wieder geballte Frauenpower wallten und steigt etwas tiefer ins Rockgenre. 7.5/10

THE ONE THAT GOT AWAY: Ganz ungeniert wird in diesem Song der Beat von Nelly Furtados MANEATER geklaut. Das erscheint wegen dem interessanten Songtext fast nebensächlich. Gerne lauscht man auf, wenn Katy von einer Liebe singt, die ihr entglitten ist. Muss sich ihr zukünftiger Ehemann Russell Brand angesichts dieser Offenbarung Sorgen machen? Eigentlich nicht, dazu klingt der Song zu - ja! - unschuldig und - ja!! - einfach zu schön. 8/10

E.T.: Wenn man den Songtitel liest, denkt man doch sofort an den gleichnamigen Film mit dem liebenswürdigen Außerirdischen, der stets ein wichtiges Telefonat zu führen gedenkt. Viel scheint das filmische Vorbild mit dem Perry-Song aber nicht gemein zu haben. Der sehr dancelastige Track ist Euro-Pop reinster Art und wohl eine Hommage an alle David Guettas dieser Welt. 7/10

WHO AM I LIVING FOR?: Dieser Song fällt als einziger komplett aus dem überdreht konzipierten Studioalbum heraus, weil er die Schattenseiten des Ruhms, und zwar den Druck von außen und die damit einhergehende wachsende Unsicherheit der Sängerin, thematisiert. Er beginnt mit typischen Synthies aus den 80ern, denen schon bald ein wuchtiges Beatgeflecht hinzugefügt wird, das dem von Justin Timberlakes bekannter Single MY LOVE übereinstimmt. Katy wirkt in diesem Song nachdenklich und zerbrechlich, was man ihrer starken Persönlichkeit nach zu urteilen überhaupt nicht zugetraut hat. Dieser Song ist die größte Überraschung auf diesem Werk. 9.5/10

PEARL: Die Ballade startet durch die dezenten Synthies im Hintergrund ziemlich vielversprechend. Irgendwie fehlt am Ende dann aber doch der letzte Funken. 6.5/10

HUMMINGBIRD HEARTBEAT: Als ich den Track das erste Mal hörte, fragte ich mich, ob Van Halens Hit JUMP dafür Pate stand bzw. als Inspirationsquelle diente. Dies wird in manchen Ohren bestimmt lächerlich klingen, aber genau diese Assoziation kommt mir in den Sinn, wenn ich die angerissenen Synthies vernehme. Jedenfalls ist das Lied ein kurzweiliger Ohrwurm, der gute Laune bereitet. 8.5/10

NOT LIKE THE MOVIES: Die LP klingt ruhig mit einer melancholisch angehauchten Pianoballade aus, die von einem immer stärker in den Vordergrund tretenden Bass unterstützt wird. 8/10

--- Zur Schallplattenausgabe ---

Die Ausgabe in Form der Schallplatte ist äußerst ansehnlich. Das Cover ist ein Gemälde, das die nackte Perry auf einem Wolkenbett liegend zeigt. Natürlich ist nackt hierbei relativ, werden die wichtigen Körperpartien von Wolkenzipfeln verdeckt. Man mag von dem geradezu lasziven Cover halten, was man will, es ist aber unbestreitbar äußerst gut gemalt und das kommt in der großen Schallplattengröße besonders gut zur Geltung.
Zum Verpackungsinhalt: Auf zwei weißen Vinylscheiben befindet sich das gesamte Studioalbum. Die Hülle ist aufklappbar und zeigt im Innenbereich zwei vollformatige Fotoaufnahmen der hübschen Sängerin. Um der überkandierten LP das letzte i-Tüpfelchen zu verpassen, wurde in eine der beiden Schutzhüllen, die die Scheiben jeweils vor Staub schützen sollen, ein Geruch von Zuckerwatte imprägniert. Mhmmm... wobei mich der Geruch eher an einen Erdbeerbonbon als an Zuckerwatte erinnert.
Einziges Manko: Sämtliche Produktionsnotizen und Songtexte wurden beim Vinylpackage nirgendwo abgedruckt - schade!

--- Fazit ---

TEENAGE DREAM definiert den Begriff des heutigen Plastik-Girlie-Pop nicht neu, sondern verstärkt ihn noch. Die Titel sind musikalisch gesehen nicht sonderlich anspruchsvoll oder einfallsreich (gut geklaut ist gegenwärtig die halbe Miete zum Erfolg), textlich oftmals aber besonders provokant und witzig. Sie fügen sich gut ins derzeitige Chartsgefüge neben Lady Gaga und Kesha ein. Die Schallplatte ist dazu ein echter Hingucker. Mainstreambegeisterte dürften also insgesamt gesehen ihren Spaß an TEENAGE DREAM haben.
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am 9. Juni 2013
Dieses Album ist so etwas wie die späte Rache von ABBA an Amerika, dem einzigen Land, in dem die in Europa widerstandslos verehrte Schweden-Band nie richtig Fuß fassen konnte. Es hat bis zum Jahr 2010 gedauert, fast 30 Jahre nach dem Ende von ABBA, bis der Euro-Dance in Amerika salonfähig geworden ist. "Bedanken" dürfen wir uns neben Katy Perry vor allem bei zwei Männern. Der eine ist Jason Flom, ehemals Chef von "Capitol Records" und Entdecker von Katy Perry, die zuvor bei drei Plattenlabels mit teilweise fertiggestellten, dann aber nie erschienen Platten rausgeflogen war. Der andere ist Martin Karl Sandberg, vielen vielleicht besser bekannt unter seinem Künstlernamen Max Martin und seines Zeichens eine Ikone des Schweden-Pop, der schon Acts wie "Ace of Base" (ja, lange ist's her!), die inoffiziellen Erben von ABBA, groß gemacht hat. Das Album "Teenage Dream" stammt fast vollständig aus seiner Feder und ist daher konsequenterweiser überwiegend gut produzierter, eingängiger "Plastik-Pop", massentauglich serviert, in kleinen, leicht verdaulichen Häppchen und mit großem Ohrwurm-Hit-Potential. So sind sie eben, die Schweden. Wenn sie eines hevorragend verstehen, dann wie man den richtigen "Bubblegum-Sound" produziert.

Während Eurodance-Nummern à la "Cascada" in Europa immer irgendwie zum Musikgeschäft dazugehörten, sah man diese Stilrichtung in den USA, dem Land des Folk und Rock, traditionell eher skeptisch. Klar, auch in Europa hat man Eurodance (von der kleinen Minderheit von "Plastik-Enthusiasten" einmal abgesehen) seit ABBA nie mehr richtig ernst genommen. Für die ein oder andere Disko-Nummer war er aber dennoch immer wieder gut. Es ist eine Ironie der Geschichte, dass der Eurodance, während er in Europa kontinuierlich an Boden verliert, mit einem Mal in Amerika angekommen ist und dort, man kann es kaum glauben, in persona verkörpert durch Katy Perry, bereits nahezu ein halbes Musik-Jahrzehnt beherrscht. Nach Michael Jackson's Thriller war nämlich verrückterweise in den USA kein Album erfolgreicher als Katy Perry's "Teenage Dream", dass sich, zumindest was die Nummer 1 Titel beanlangt, nahtlos an den bereits 2008 erschienen Vorgänger "One of the boys" mit Hits wie "I kissed a girl" und "Hot n Cold" anfügt. Insgesamt 6 aus "Teenage Dream" ausgekoppelte Songs wurden Nummer 1 und Katy Perry gelang etwas, was noch keiner Frau in Amerika zuvor gelungen ist, nämlich fast 2 Jahre mit den Songs ein und desselben Albums kontinierlich in den Top Ten zu sein.

"Teenage Dream" ist ein bonbonfarbener, feuchter Teenie-Traum, vorgelebt von einer fast 30-jährigen, quietschfidelen und ewig gut gelaunten Spaßbombe mit Zündgarantie, von der man meinen könnte, Willi Wonka höchst persönlich habe sie in seiner Schokoladenfabrik gebacken und dann wie das Cookie-Monster auf die Menschheit losgelassen. Auf "Teenage Dream" spielt Perry eine fleischgewordene "Alice im Wunderland", niedlich, kindlich und irgendwie auch subtil-sexuell, aber immer doch auf eine "burlesque" Art und Weise. Das Album ist zugleich Ausdruck einer bunt übermalten Spaßgesellschaft ohne Tiefgang, plastisch, oberflächlich und damit irgendwie seelenlos, ein "Radio-Sound from Nowhere", eingängig aber flach. Die Künstlerin Katy Perry, einst eine quirlig-süße "Kreuzung" aus Zoe Deschanel ("New Girl") und Alexis Bledel ("Gilmore Girls") mit dem Style von Lilly Allen, ist mit "Teenage Dream" und der dazu gehörenden "California Dreams Tour" endgültig zur Kunstfigur "verkommen", eine kommerzielle "Trademark", nur echt mit blauer Perrücke, bonbonbunten Outfits und falschen Wimpern. Eine harmlosere Disney-Variante von "Lady Gaga", die von sich selbst sagt, sie sei noch ein Baby, dass auf Märchen, Lollies und "Bubblegum-Pop" steht. Schaut man sich einige ältere Video-Blogs der jungen Katy Perry an, stimmt einen dieser Wandel traurig. Was ist aus der jungen Frau geworden, die Alanis Morissette vergötterte und schon mal im "Freddie Mercury" Sweater singend durch den Regen in Tokyo hüpfte. Irgendwo auf dem Weg zwischen "One of the Boys" und "Teenage Dream" ist die "echte" Katy Perry dem Ziel, möglichst groß bei den Jugendlichen abzukassieren, geopfert worden. Hört man sich stattdessen Katy's MTV Unplugged Album an, das sie 2009 aufgenommen hat , gerät man aus dem Staunen nicht heraus. Dort singt eine reife Frau mit viel Grunge in der Stimme. Wie einst Alanis Morissette. Es ist eine tolle Platte, folkig und rockig und vor allem erwachsen! Dort zeigt Katy Perry was sie wirklich kann und man wird den traurigen Gedanken nicht mehr los, dass "die Schweden" am Mischpult und die CEOs in den Plattenlabels dem amerikanischen Folk ein Riesentalent geklaut haben.
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