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Kundenrezensionen

4,6 von 5 Sternen
120
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am 20. September 2010
... mit dieser Platte haben Accept mit Recht einen Platz im Rockolymp erobert. Accept hatte ich seit Jahren nicht mehr auf der Rechnung und wenn ich ehrlich bin eigentlich schon fast vergessen. Dann blind diese CD gekauft und vom ersten Ton an stand mir der Mund offen - wie cool ist das denn :-) Seit Wochen hat sich diese Platte in meinem Player fest gesaugt. Wer auf reinen Metal und fetten Rock steht kommt an "Blood of the Nations" nicht vorbei.
Mark Tornillo passt zu Accept wie der Ars.. auf den Eimer, soll heißen das diese Power, dieser Sound, diese Songvielfalt sicher nur durch ihn zu erreichen waren. Nichts gegen Udo, aber diese CD konnte nur so funktionieren.
Seit Jahren warte ich auf Songs wie Blood Of The Nations, Time Machine, Kill The Pain, No Shelter nun liefert Accept endlich neues Metal-Futter. Kein Song fällt durch, jede Nummer ist echt ein Brett. Ich bin überzeugt das wir mit "Blood of the Nations" einen zukünftigen Klassiker in den Händen halten!
Wer seit den 80'ern irgendwann mal mit Lederjacke und Matte headbangend ;-) unterwegs war kommt an dieser CD nicht vorbei ... also KAUFEN.
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am 24. August 2010
Ich war zugegebenermaßen sehr skeptisch, was eine neue Accept ohne Udo betrifft. Aber ich muss sagen, dass dieses Experiment, und ich hoffe es bleibt nicht nur eins, durchaus als überaus gelungen bezeichnet werden kann. Der "Neue" Mark Tornillo überzeugt auf ganzer Linie und ersetzt Udo mehr als ebenbürtig. Und am Songmaterial gibt's nix, aber auch gar nix auszusetzen. Im Gegenteil!! Da tummeln sich die stärksten Accept Songs seit einer Eweigkeit: "The Abyss", "Blood of the nations" und "New World Comin"( ein bisschen "Princess of the dawn" feeling) sind Göttergaben, welche alten Klassikern in überhaupt nichts nachstehen. Und auch der Rest des 12 Songs ist zumindestens stark!!!! Dies war auf der letzten, mit Udo am Gesang ausgestatteten Scheibe, nicht der Fall. Da hatten sich doch ein paar Filler eingeschlichen.
Aber bleiben wir beim aktuellen Werk. "Blood of the nations" kann man getrost als eine mehr als nur gelungene "Come back" Scheibe bezeichnen. Ich hoffe, dass dieses Line up auch noch ein paar Scheiben abliefert und Live das hält was diese exzellente LP verspricht.(laut Berichten scheint dies aber ganz und gar der Fall zu sein und Mark singt auch die alten Stücke ohne Probleme!!!) Ich bin gespannt und gebe gerne die Höchstnote!!!!
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am 11. September 2017
ACCEPT (2010) sind: Gitarre Wolf Hoffman; Vocals Mark Tornillo; Drums Stefan Schwarzmann; 2. Gitarre Herman Frank; Bassist Peter Baltes. Die Credits gehen hauptsächl. auf das Konto von Baltes; Hoffmann & Tornillo. Für die Produktion konnte man Andy Sneap (u.a. *Megadeth*) gewinnen, was ein großes Plus darstellt und der auch alle weiteren Alben technisierte - er wird schon mal von Hoffmann gerne als das 6. Bandmitglied bezeichnet.
Man spürt richtig die Energie & Ungeduld, die Aufbruchstimmung, welche die Band damals hatte - das ist heute etwas verloren gegangen. Trotzdem haben die meisten der 12 Songs genügend Querverweise zu dem was für *Accept* steht, denn es gibt vereinzelt die Chöre im Hintergrund zuhören und nat. einige klass. Gitarrensoli von Hoffmann.
Mein Highlight ist Track 5: *Shades Of Death* - ein untypischer, aber mächtiger Hammersong. Für die Abwechslung ist es nie verkehrt mal auf ein T. Iommi beeinflusste Riff setzen. Spielerisch ist die Band wirklich super. Schwarzmann hat in einigen bekannten Metal Bands geklöppelt, u.a. *Runnig Wild* u. *Helloween*, Frank spielte bei *Victory* war auch schon mal bei *Accept (zu *Balls To The Wall* Zeiten) - ja und zu Hoffmann & Baltes braucht man, glaube nix sagen. Ersterer hat die Namensrechte des deutschen Aushängeschildes.

Im gut gemachten Booklet hat Wolf geschrieben, wie es damals 2009 zur "Reunion" kam. Allerdings ist da einiges unterm Tisch gefallen, denn wenn Udo Dirkschneider Bock gehabt hätte, wäre ein Stefan Kaufmann dann wahrscheinl. auch mit von der Partie gewesen u. in Europa wäre nat. Mark Tornillo rel. unbekannt geblieben (der US Amerikaner war mal bei *TT Quick* - wem auch immer das was sagt)
Fazit: Wichtiges Album mit vielen starken, flotten Songs, besonders in der ersten Hälfte. Mit *Kill The Pain* ist eine passable Ballade vertreten. M. Tornillo hat noch etwas Luft nach oben - auf *Blind Rage" singt er m.M.n. etwas variabler - was aber auch mit d. Songwriting zus.- hängen dürfte. *BOTN* - machte Lust auf mehr - die Band ließ sich nicht lumpen und vö. im 2 Jahres Rhythmus dann *Stalingrad* u. *Blind Rage*. Zuletzt erschien 2017 *The Rise Of Chaos* - allerdings ohne Gitarrist H. Frank u. S. Schwarzmann an d. Fellen.
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Als vor ein paar Monaten die ersten Gerüchte bekannt geworden sind, dass das deutsche Metalurgestein Accept einen Neuanfang versuchen und das auch noch ohne Sänger Udo Dirkschneider, war mein erster Gedanke Auweia, das geht schief, das haben die doch schon mal versucht". Wer erinnert sich nicht an die Eat The Heat Episode mit David Reece.

Die Gerüchte haben sich bewahrheitet und jetzt liegt das neue Album vor. Das erste Studioalbum seit einer halben Ewigkeit wurde auf den Titel Blood Of The Nations getauft.

Und was soll ich sagen?

Verdammter Mist, dass Teil ist geil!!!

Mit Mark Tornillo wurde ein Sänger verpflichtet, welcher wie die berühmte Faust auf das Auge passt. Tornillos Stimmlage passt perfekt zum Accept Sound und mit seinem knackig rauen Organ dürfte er live auch die Bandklassiker bestens singen können. Wenn sich jetzt jemand denkt, der neue Sänger wäre eine Kopie von Udo Dirkschneider, dann kann ich demjenigen nur an Herz legen, sich das Album einmal anzuhören. Denn von einer Kopie kann keine Rede sein. Gerade in den cleanen Gesangspassagen von "Kill The Pain" kann Tornillo dem allseits bekannten Accept Grundsound seinen eigenen Stempel aufdrücken!

Und wie hört sich Blood Of The Nations an, wenn wir den Sänger mal außen vor lassen, sofern das möglich ist?
Es hört sich an, wie sich ein Accept Album anhören muss!

Das von Andy Sneap produzierte Album klingt kraftvoll, frisch, schneidend, modern und gleichzeitig schafft die Band es, traditionelle Erkennungsmerkmale zu pflegen. "Beat The Bastards" ist traditionelles Accept Futter mit der unverwechselbaren Gitarrenarbeit von Wolf Hoffmann. "Teutonic Terror" wurde vorab schon per Video vorgestellt und lässt die Band etwas moderner Klingen, Accept typisch gibt es hier die mehrstimmig gesungenen Harmoniegesänge". "The Abyss" zeigt dann zum ersten Mal die Vielseitigkeit des neuen Sängers. Das hymnenhafte "Blood Of The Nations" hat das Zeug zum Liveklassiker und das schon erwähnte "Kill The Pain" gönnt den Ohren dann eine Pause vom bisherigen Metalgewitter! Da auch die restlichen Songs alle auf dem gleichen hohen Niveau liegen, darf man der Band ein bescheinigen, ein No Fillers - Just Killers" Album veröffentlicht zu haben.

Fazit: Accept funktionieren auch ohne Udo Dirkschneider. Mark Tornillo füllt die große Lücke mehr als aus.

Blood Of The Nations ist ein Pflichtalbum!!!
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Als vor ein paar Monaten die ersten Gerüchte bekannt geworden sind, dass das deutsche Metalurgestein Accept einen Neuanfang versuchen und das auch noch ohne Sänger Udo Dirkschneider, war mein erster Gedanke Auweia, das geht schief, das haben die doch schon mal versucht". Wer erinnert sich nicht an die Eat The Heat Episode mit David Reece.

Die Gerüchte haben sich bewahrheitet und jetzt liegt das neue Album vor. Das erste Studioalbum seit einer halben Ewigkeit wurde auf den Titel Blood Of The Nations getauft.

Und was soll ich sagen?

Sehr gutes Album!

Mit Mark Tornillo wurde ein Sänger verpflichtet, welcher wie die berühmte Faust auf das Auge passt. Tornillos Stimmlage passt perfekt zum Accept Sound und mit seinem knackig rauen Organ dürfte er live auch die Bandklassiker bestens singen können. Wenn sich jetzt jemand denkt, der neue Sänger wäre eine Kopie von Udo Dirkschneider, dann kann ich demjenigen nur an Herz legen, sich das Album einmal anzuhören. Denn von einer Kopie kann keine Rede sein. Gerade in den cleanen Gesangspassagen von "Kill The Pain" kann Tornillo dem allseits bekannten Accept Grundsound seinen eigenen Stempel aufdrücken!

Und wie hört sich Blood Of The Nations an, wenn wir den Sänger mal außen vor lassen, sofern das möglich ist?
Es hört sich an, wie sich ein Accept Album anhören muss!

Das von Andy Sneap produzierte Album klingt kraftvoll, frisch, schneidend, modern und gleichzeitig schafft die Band es, traditionelle Erkennungsmerkmale zu pflegen. "Beat The Bastards" ist traditionelles Accept Futter mit der unverwechselbaren Gitarrenarbeit von Wolf Hoffmann. "Teutonic Terror" wurde vorab schon per Video vorgestellt und lässt die Band etwas moderner Klingen, Accept typisch gibt es hier die mehrstimmig gesungenen Harmoniegesänge". "The Abyss" zeigt dann zum ersten Mal die Vielseitigkeit des neuen Sängers. Das hymnenhafte "Blood Of The Nations" hat das Zeug zum Liveklassiker und das schon erwähnte "Kill The Pain" gönnt den Ohren dann eine Pause vom bisherigen Metalgewitter! Da auch die restlichen Songs alle auf dem gleichen hohen Niveau liegen, darf man der Band ein bescheinigen, ein No Fillers - Just Killers" Album veröffentlicht zu haben.

Fazit: Accept funktionieren auch ohne Udo Dirkschneider. Mark Tornillo füllt die große Lücke mehr als aus.

Blood Of The Nations ist ein Pflichtalbum!!!
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am 9. September 2010
Tornillo (so der Nachname des neuen Sängers) heisst auf Spanisch "Schraube". Und genau diese "Schraube" passt perfekt zu dem, was ACCEPT in der Vergangenheit so erfolgreich gemacht hat: harte Riffs, tolle Hooks und eine Reibeisenstimme, die die Musik einen hohen Wiedererkennungswert verleiht.
Bis vor nicht allzu langer Zeit dachte ich, dass das alles nur mit Udo Dirkscheider machbar ist, und aufgrund der bekannten Querelen dachte ich eigentlich, dass ein "richtiges" Accept-Album nicht mehr entstehen wird.
Denkste! Denn dann kam der Schrauber! Ich konnte Accept beim AC/DC Open Air live sehen. Klar, die Truppe war noch nicht richtig eingespielt, aber man konnte schon das Potenzial erkennen. Das Album ist eine Bestätigung und besticht durch seine Konstanz auf hohem Niveau, daher will ich gar keinen Titel herausheben. Empfehlung deshalb: Einfach das Album kaufen!
Selten passt ja auf denselben Topf mehr als ein Deckel. AC/DC hatten nach dem tragischen Unfall von Bon Scott z.B. Glück, dass sich Brian Johnson stimmlich und als Typ so gut integrierte. Da ACCEPT in Sachen Lead-Sänger ähnlich sensibel sind, gibt es nicht viel Alternativen. Aber "die Schraube" passt!

Weiter so Jungs, fleissig touren und die Fans gewinnen. Dann habt Ihr echt eine Zukunft!
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am 5. Mai 2014
Accept – Blood of the Nations (2010)

Accept sind zurück. Diese Nachricht muss das verräucherte Herz eines Heavy Metal-Fans erstmal verkraften, droht es doch schon beim Gedanken an dieses Mega-Heavy-Comeback voller Vorfreude zu zerspringen. Einzig die Nachricht, dass die Streithälse Hoffmann und Baltes sich nicht wieder mit Rockröhre Udo Dirkschneider versöhnen konnten, lässt Zweifel aufkommen, angesichts des gescheiterten Versuchs von 1989. Zweifler! Lasst euch gesagt sein: Für euch ist diesmal kein Platz!

Das Cover zeigt ein blutverschmiertes Victory-Zeichen, alle Weichen sind auf ein hartes Album gestellt und somit kann der Opener Beat the Bastards voll überzeugen. Die Produktion ist knackig, der Bass wummert, das Schlagzeug treibt und Wolf Hoffmann und sein Nebengitarrist Hermann Frank jagen uns ein Riff nach dem anderen um die Ohren. Alles im schön thrashigen Stil, samt Soli, die so typisch Hoffmann, wie genial sind. Seine meisterhafte, rasante Technik kombiniert er genau an den richtigen Stellen mit Melodie und immer viel Gefühl. Neusänger Mark Tornillo kreischt sich zwischendurch in mittleren und hohen Tonlagen tierisch einen ab. Mit andern Worten: Accept sind back! Besser und fesselnder als je zuvor. Wer war nochmal Udo?

Vielleicht mag das Album etwas länger als die alten Klassiker brauchen um einzelne Lieder wieder erkennbar festzusetzen. Doch ins Ohr gehämmert werden diese mit genügender Härte. So auch im Über-Heavy-Metal-Hit Teutonic Terror. Hier braten die böse hämmernden Riffs voller Spielfreude vor sich hin. Jeder angehende Luftgitarrist bekommt angesichts des Solos sofort einen Ohr(!)gasmus und Mark schreit seine „Gesangslinien“ in unglaublicher Impulsivität heraus.
Fans der ersten Stunde mögen mich verurteilen und ich möchte auch keinesfalls Udos charakteristische Reibeisenstimme abwerten, doch Mark Tornillo ist wirklich der bessere Sänger, wie er auf dem druckvoll durchkomponierten The Abyss mitsamt seiner cleanen Bridge beweist. Gekonnt trifft er Töne in rauen mittleren Lagen, kann Udos Stimme wenn nötig hervorragend imitieren und vermittelt trotzdem sein eigenes Charisma, vor allem wenn er sich in höchste Höhen kreischt. Und im Gegensatz zu Udo kann Mark sogar eindrucksvoll clean und sauber singen! Dies wird nötig in der Ballade Kill the Pain, wobei Mark mit seinen unterschiedlichen Registern eindrucksvoll Spannung aufbaut, welche sich sogleich in endlos schönen Gitarrenmelodien entlädt.

Gerade für den Titeltrack Blood of the Nations hat das Album aus lyrischer Sicht Schelte bekommen. Aus meiner Sicht wenig nachvollziehbar. Accept sind sicherlich keine Hardcore-Patrioten und schon gar keine Verfechter wirklichen „teutonischen Terrors“. Für wirkliche, ernstgemeinte Truppenunterstützung sollte man sich lieber konservative Bands wie 3 Doors down heraussuchen. Accept hingegen liefern die perfekte textliche Untermalung ihrer Musik, vergleichbar mit brachialen Action-Filmen. Gewalt und Krieg wird hierbei nicht unterstützt, nicht mal verherrlicht, sondern eben („nur“) eindrucksvoll dargestellt. Was auch sonst würde so gut zu dieser brachialen Musik passen, die heavy wie nie zuvor in der Bandgeschichte präsentiert wird?

Der Rest des Albums gestaltet sich ähnlich eindrucksvoll, wenn man nun auch leider etwas weniger auf wieder erkennbare Refrains geachtet hat. Einzig die superb eingängige und wahnsinnig energische Hook von New World comin' setzt sich nochmal perfekt im Gehörgang fest, samt gitarristischen Anleihen an das damalige Hard Attack und Wiederverwendung von den geliebten teutonischen Chören. Ansonsten scheut sich die Band auch nicht davor ihr sowieso schon intensiv riff-rockendes Shades of Death mit einem Orchester zu unterlegen. Genial! Die Mähne schütteln darf man indes auch zu solch treibenden Liedern wie Rolling Thunder, dem Accept-klassischen Pandemic oder dem verdammt rasanten No Shelter.

Fazit: Genial, genialer, Accepts Comeback! Kein Heavy-Fan kommt um diese Scheibe herum, selbst Udo sollte mal ein Ohr dafür hergeben. Accept vom Feinsten!
Wertung: *****
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TOP 1000 REZENSENTam 21. August 2010
Ich hatte ja die Hoffnung zugegebenermaßen schon aufgegeben, noch einmal überhaupt etwas, geschweige denn etwas Vernünftiges von Accept zu hören.

Nachdem hier schon so einige geschrieben haben, bevor überhaupt die CD veröffentlicht wurde, halte ich das Teil nun endlich in Händen.

Ich bin in den 80ern mit Accept großgeworden, Breaker, Burning und Co. wurden damals in Discotheken gespielt und als ich zum ersten Mal Breaker und Burning in der Disco hörte, war ich begeistert von einem nie zuvor in solcher Härte und Brillianz gehörten beinharten Metalsound.
Es folgten für mich das eine oder andere Livekonzert, bei dem die Herren im Marsch-Schritt, Udo in Militärklamotten, über die Bühne marschierten.
Dazu das Markenzeichen, die Flying V, das war großes Kino.

Dann wurde es ruhiger und ruhiger um Accept und man musste U.D.O. goutieren, von dem man das bekam, was man eigentlich von Accept erwartete.

Accept sind nach wie vor für mich ohne Udo nur schwer vorstellbar, aber eins steht fest:
Die neue Accept ist Hammer!

Etwas weniger Gekreische vom neuen Sänger hätte nicht geschadet, dennoch muss man zugeben, dass er seine Sache prima macht und gut zur Band passt.
Die Produktion ist prima und anscheinend hat der lange Hiatus dafür gesorgt, dass ein paar oberamtliche Songs zusammenkommen konnten, schließlich hat man hier mit Bonustrack (limited Version) auch immerhin 13 Titel abgeliefert - und da ist kein Füller dabei!

Sicherlich ein, wenn nicht DAS Highlight auf dem Heavy-Sektor im Jahre 2010.

Kaufen!

WER SIE NOCH KRIEGT, GREIFT ZUR LIMITED!
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am 7. Dezember 2010
Als ich 2009 hört, dass es eine weitere Accept-Reunion, aber ohne Udo Dirkschneider, geben wird, war ich doch mehr als skeptisch. Dieses Gefühl verstärke sich sogar weiter, als auf der homepage der Band zwei Tracks vom neuen Sänger Mark Tornillo (vormals bei T.T. Quick) eingesungen veröffentlicht wurden. Umso erstaunter war ich, als ich "Blood Of The Nations" dann im Spätsommer 2010 in den Händen hielt.

Eingespielt wurde das Album von Wolf Hoffmann (Guitars), Herman Frank (Guitars), Peter Baltes (Bass & Vocals), Stefan Schwarzmann (Drums) und eben Mark Tornillo als Shouter. Produziert wurde die Platte von Andy Sneap, welcher u.a. schon mit Nevermore, Masterplan, Exodus und Megadeth zusammengearbeitet hat.

Los geht es mit `Beat the bastards`. Dieser Song gibt gleich die Richtung des Albums vor, es geht nur und ausschliesslich nach vorne. Mit `Teutonic terror` folgt gleich ein erstes highlight. Wolf Hoffmann und Peter Baltes, die Hauptkomponisten, können tatsächlich an ihre alten highlights ("Breaker", "Restless And Wild" und "Balls To The Wall") anknüpfen. Hier ist purer Heavy Metal angesagt. Aber auf die typischen Accept Elemente müssen wir auch nicht verzichten. Es gibt durchaus gute Melodien und natürlich auch die bekannten Chöre.
Mark Tornillo hört sich ein wenig nach Udo Dirkschneider an, er kopiert ihn aber nicht, sondern kann auch eigene Akzente setzen. Gerade bei der Ballade `Kill the pain` kann Mark voll überzeugen.
Weitere Höhepunkte sind das über 7-minütige `Shades of death` und der Bonus Song `Time machine`. Mit `No shelter` und `Bucketful of hate` gibt es zudem zwei mehr als gute Rausschmeisser.
Wolf kann wie eh und je mit tollen Soli glänzen, die Rythmusfraktion mit Peter und Stefan ist toll eingespielt und Mark passt hier einfach sehr gut rein.

"Blood Of the Nations" ist ein tolles Comeback der Gruppe (Platz 4 in den dt. Charts). Es gefällt mir besser als "Metal Heart, "Russian Roulette" und "Objection Overruled", daher sind hier 5 Sterne zu vertreten. Die Jungs sind offenbar mit viel Spaß bei der Sache, ich wünsche ihnen viel Erfolg auf der anstehenden Tour.
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am 21. Januar 2012
Etwas verspätet gebe ich hier meine Meinung zu BLOOD OF THE NATIONS WIEDER: Dieses Comeback ist absolut UNGLAUBLICH. Keiner weiss was passiert wäre, wenn diese Scheibe 1985 erschienen wäre und nicht METAL HEART, das den Weg dieser deutschen Ausnahmeband in die absolut falsche KOMMERZ-RICHTUNG gewiesen hatte. Müssig zu spekulieren: Die Scheibe geht genau da weiter, wo BALLS TO THE WALL 1983 aufgehört hat. Gute, satte Kompositionen, ein Riff besser als das andere und ein paar absolute Granaten dabei: BEAT THE BASTARDS, TEUTONIC TERROR, LOCKED AND LOADED, ROLLING THUNDER (STARLIGHT lässt grüssen!!) und NO SHELTER hätten sich so auch auf BREAKER gut eingereiht. Mark Tornillo singt (schreit) die Songs auf einer Ebene mit UDO und als ich erfahren habe, dass auch Hermann Frank wieder mit von der Partie ist, wusste ich, dass nichts schief gehen kann. Ihn halte ich derzeit für einen der begnadetsten METAL-Gitarristen in Europa. LIVE habe ich die Band 5 x zwischen 1981 und 1985 gesehen und nun wieder 2011, über 25 Jahre später und ich muss sagen, auch LIVE spielt die Band derzeit auf dem Niveau von 1985. Ganz klare 5 Sterne für die unerwartete und spektakuläre Rückkehr auf den deutschen METAL-THRON!! WEITER SO!!!
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