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Erster Eindruck: Beißerchen in der Kleinstadt

Auf der Suche nach ein paar erholsamen Tagen ohne Detektivstress landen Justus, Peter und Bob und in der kleinen Stadt Yonderwood. Doch die Straßen sind wie ausgestorben, viele Menschen sind geflohen. Ein blutrünstiger Vampir soll die Stadt unsicher machen und schon etliche Menschen angegriffen haben. Die drei ??? wollen das nicht so recht glauben...

Vampire gehören zu den bekanntesten und beliebtesten Fantasiefiguren überhaupt - unzählige Bücher, Filme und auch Hörspiele beschäftigen sich mit dem Thema, das momentan einen erneuten Hype gefunden hat. Warum also nicht auch in einem Krimihörspiel über Vampire erzählen? So nun geschehen bei den kultigen drei ???, die sich der Aufklärung eines Vampirmythos gewidmet haben. Der wie immer unterhaltsame und lockere Anfang nimmt bald an Fahrt auf, als die drei in Yonderwood ankommen und dort das erste mal von dem angeblichen Blutsauger erfahren. In typischer Manier der Folge wird nun ermittelt, ausgeschlossen, falsche Fährten gelegt, bis sich alles zu einem sinnvollen und interessanten Bild zusammenfügt. Das Thema wirkt hier frisch und unverbraucht und verleiht der Folge nicht nur etwas außergewöhnliches für die Serie, sondern auch zusätzliche Spannung. Ein Hörspiel, welches mir richtig gut gefallen hat und die erneute Stärke der Serie betont.

Die Sprecherauswahl liest sich wieder sehr flüssig, viele bekannte und beliebte Namen lassen sich hier finden. So ist beispielsweise Annabelle Krieg als Mary Stamper zu hören und lässt ihre warme Stimme mit sehr genauer Betonung lebendig klingen. Eckehard Dux ist als Jonathan Black zu hören, mit harter Aussprache und seinem einzigartigen Klang hinterlässt er einen intensiven Eindruck beim Hörer. Steffi Kirchberger hat einen kurzen Auftritt als Klara Kowalski und bestreitet diesen tadellos. Weitere Sprecher sind unter anderem Lili Drager, Klaus Dittmann und Gerd Baltus.

Die musikalische Gestaltung ist hier gut gelungen. Zwar schallen auch schon bekannte Melodien aus den Boxen, die schon in anderen Produktionen eingesetzt wurden, insgesamt ist die Musikauswahl aber gut gelungen und an die jeweiligen Stimmungen angepasst. Die Geräusche sind wie immer hervorragend eingefügt und klingen sehr realistisch.

Wunderbar auch das Cover. Im Hintergrund sieht man die kleine Stadt, vom Vollmond beschienen, während eine riesige Fledermaus schattenhaft vorbeifliegt. Sehr stimmungsvoll und düster, trotzdem noch im unverkennbaren Stil der Serie. Die restliche Gestaltung ist wie immer übersichtlich, die Trackauflistung auf der Rückseite ist hilfreich.

Fazit: Das Thema ist für die Serie recht neu und unverbraucht und hat interessante Aspekte hinzugefügt, die diese Folge unterhaltsam machen.
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am 5. September 2010
Alles schien so wunderbar. Ein Wochenendeausflug in die Berge, keine Hektik, nur unsere drei Detektive und die Natur.
Aber Justus, Peter und Bob wären nicht die drei Fragezeichen, wenn sie nicht auch in den entlegensten Winkeln auf einen Fall stoßen würden.
Es beginnt mit dem unbändigen Hunger von Justus und der Ankunft in ein Dorf namens Yonderwood, in dem ein Vampir sein Unwesen treiben soll.
Der die Bewohner im Schlaf ersucht, die morgens im Angesicht ihres eigenen Blutes erwachen....

Die drei Detektive wittern sofort einen Fall und nehmen die Spur des vermutlichen Vampirs auf.
Die Geschichte entwickelt und windet sich, mal in die eine, mal in die andere Richtung.
Nach und nach legt das Hörspiel an Geschwindigkeit zu und wirkt zum Ende hin leider etwas abgehetzt.
Werden Anfangs noch Details offenbart, wird gegen Ende vieles einfach hingenommen und das Eine führt zum Anderen.
Doch durch die ordentliche Vorarbeit dieses Hörspiels, lässt sich darüber hinwegsehen.
Am Ende klärt Justus den Fall fachmännisch auf und läutet das Ende des Vampirschreckens ein.

Besonders beeindruckend kommen diesmal die Charaktere zur Geltung.
Dieses Hörspiel wird von den Sprechern regelrecht gelebt. Dafür ein klares Plus!
Die Logiklücken gegen Ende jedoch, lassen keine 5-Sterne-Wertung zu.

Die Musik ist sehr stimmig, die Soundqualität sehr gut.
Das Cover ist ebenfalls sehr stimmig gestaltet und sorgt im Vornherein für die richtige Atmosphäre.
Mein Tipp: Abends im Dunkeln anhören. Man erlebt dieses Hörspiel noch intensiver.

Die Drei-Fragezeichen-Serie leidet seit geraumer Zeit an Qualitätsschwund, doch diese Folge gibt Hoffung.
Ich sehe Licht am Ende des Tunnels.
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Bei einer Wanderung durch die kalifonischen Wälder geraten die ??? zufällig in das verschlafene Nest Younderwoood. Die Jungs müssen feststellen, daß die wenigen Einwohner vollkommen verängstigt sind, denn sie glauben, daß ein Vampir sie heimsucht. Justus, Peter und Bob beginnen zu ermitteln und stellen fest, daß mehr als nur ein Vampir-Spuk hinter den schauererregenden Ereignissen steckt.
Die ???-Serie hatte in der Vergangenheit bereits diverse Spuk- und Gruselerscheinungen zu bieten, da ist es doch bemerkenswert, daß erst in dieser Folge das Thema "Vampire" das erste Mal Eingang in die Hörspielreihe findet. Dem muß hinzugefügt werden, daß die Episode Die drei Fragezeichen - Folge 88: Vampir im Internet zwar das Wort "Vampir" im Titel trägt, aber die eigentliche Krimigeschichte nichts mit Vampiren zu tun hat und das Vampir-Thema lediglich als Aufhänger dient.
Es gelingt bemerkenswert gut den Vampir-Spuk glaubhaft, und im weiteren Verlauf auch vollkommen logisch, mit der Detektivstory zu verbinden und am Ende eine passende Fallaufklärung zu bieten. Zugegebenermaßen ist die Gesamthandlung für eine Hörspielfassung vielleicht etwas zu inhaltsstark, was sich gerade in den letzten Traks bemerkbar macht, die doch reichlich Handlungsgeschehen aufweisen. Das führt dazu, daß der Hörer schon genau zuhören muß, um den Anschluß nicht zu verpassen oder aber das Hörspiel mehrmals hintereinander hören muß, um alle Wendungen nachvollziehen zu können. Aber ansonsten ein gutes Hörstück, daß vielleicht die meisten Schauerelemente der gesamten ???-Serie zu bieten hat.
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am 30. Januar 2013
Was hätte man aus dem Thema Vampire nicht alles machen können. Statt ein bisschen Gruselatmosphäre und Spannung mit unheimlichen Szenen zu inszenieren, (beim nächtlichen Gewitter zählt Bob die Sekunden zwischen Blitz und Donner und errechnet damit die Entfernung, super gruselig) verursachte dieses Hörspiel bei mir nur ein müdes Gähnen. Soundeffekte aus der Klamottenkiste der 80er Jahre tragen auch nicht zu meiner Begeisterung bei, da denke ich eher schon: man ist das peinlich. Mehr oder weniger zufällig stolpern (Entdeckung des geheimen Raumes in der Kirche) die drei Detektive mal wieder von Szene zu Szene, entdecken ein seit 150 Jahren ungelöstes Rätsel, das in den letzten 10 Minuten ausführlich erklärt wird. Einige Schwächen der Geschichte, die mir aufgefallen sind, möchte ich hier noch zum Besten geben. Die Bevölkerung von Yonderwood ist durch die Angst vor dem Vampir von 100 auf 10 Menschen gesunken. Trotzdem scheint es bei den drei ??? in jedem noch so kleinen "Kaff" (Zitat Bob) einen Bürgermeister, einen Pfarrer, mehrere Archive zur Dorfhistorie und ein gut funktionierendes Gasthaus zu geben (Parallelen zum versunkenen Dorf lassen grüßen). Das ist für mich immer komplett an den Haaren herbeigezogen. Weiterhin bleiben die Nebencharaktere diesmal äußerst blass, nur Lili Draeger kann mich überzeugen. Und Bob bekommt mal wieder eins auf die Zwölf, hatten wir ja auch seit ein paar Folgen nicht mehr, wie spannend. Zudem noch eine Kritik an der Länge der einzelnen tracks: die knapp 78 Minuten Spielzeit werden in 11 tracks unterteilt, wobei der längste 17.30 Minuten und der kürzeste 1.12 Minuten dauert. Hätte man das nicht ein bisschen ausgeglichener gestalten können? Wahrscheinlich ist der Mitarbeiter von Europa beim Setzen der tracks einfach beim Hören eingeschlafen und hat immer, wenn er aufgewacht ist, auf den Knopf gedrückt...
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am 26. April 2014
Also ich kann dem Hörspiel nur sehr wenig abgewinnen und gebe zwei Punkte, weil es zwischen durch für mich kurze, zarte Höhepunkte hatte. Die Geschichte muss ich nicht wiederholen, da das Andere tun und es in der Produktbeschreibung steht. Mir hat die ganze Atmosphäre nicht gefallen. Es war nicht richtig düster, spannend oder verzwickt. Alles kommt so irgendwie langweilig dahingesprochen. Das Buch hab ich nicht gelesen und somit bin ich mit zwei Sternen viewlleicht noch gut. Das Buch ist sicherlich viel besser.
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am 27. September 2010
Mal wieder stellte sich mir beim Anhören der Folge die Frage, hätte man das nicht besser machen können?
Ich stimme im Großen und Ganzen meinen Vorrednern zu, ABER...
wenn man die Vorlage von Marco Sonnleitner liest, übrigens im Moment der einzige drei ???-Autor, der noch einigermaßen spannende Vorlagen schreibt, war es wahrscheinlich bei der Hörspielumsetzung schwierig, die latent bedrohliche Atmosphäre, die der Roman innehält,in das Hörspiel zu integrieren. Teilweise ist es mit der dieses Mal wenigstens guten Musikauswahl gelungen, aber es gibt eine Stelle, die im Buch wirklich spannend ist und beim Hörspiel einfach rausgekürzt wurde. Da die drei ??? Serie auch meiner Meinung im Moment viel zu dialoglastig ist, ist diese Tatsache nicht zu verstehen. In der Szene soll Peter Wache schieben und die Augen offenhalten, ob der vermeintlich Vampir eventuell auftaucht. Im Hörspiel ist bis zum nächsten Morgen nichts passiert und die drei Detektive werden von einem Schrei geweckt.
In der Romanvorlage taucht die Vampirgestalt aber doch vor Peters Augen auf, was das Ganze natürlich spannend macht.
So, liebe EUROPA Produzenten, was war da los???
Ich kaufe mir, auch weil ich jahrelanger Fan der drei ??? bin, immer noch jede Folge, doch ich muss zugeben, dass die Folgen nicht gerade sehr spannend sind.
Hauptknackpunkt, so denke ich, ist oft die nervige Musik, die jeglich spannende Atmosphäre vernichtet. In Folge (126) hat das mit der Musik komischerweise supergenial funktioniert. Diese Folge ist auch die bisher spannendste, neben "Das versunkene Dorf" gewesen.
Es liegt aber auf der anderen Seite auch manchmal an den Vorlagen. Wie schon gesagt, Sonnleitner ist meist gut, aber die anderen Schreiberlinge, wie Erlhoff und Vollenbruch (Der Geisterzug/Das Geheimnis der Diva)schreiben nicht wirklich spannend.
Wie wäre es, wenn KOSMOS oder EUROPA André Marx ein festes Gehalt mit Bonus für jeden neuen Band bezahlen würden, dann würden vielleicht wieder bessere Folgen produziert werden. Denn Marx hat wirklich geniale Vorlagen geliefert, wie "Nacht in Angst", "Stimmen aus dem Nichts", "Poltergeist" und zuletzt "Das versunkene Dorf".
Leider hatte der Autor damals wohl keinen Bock mehr nach dem Hin und Her von EUROPA, KOSMOS und den Nachfahren des drei ??? Erfinders. Wer damals um 2007 das Ganze mitverfolgt hat, hat vielleicht seinen zynischen Kommentar zu der ganzen Sache gelesen.
Wie auch immer, lasst uns alle hoffen, dass sich Marx noch einen Ruck geben wird oder zumindest die anderen Autoren bessere Vorlagen liefern.
Eigentlich ist es ganz einfach: Sie müssten sich einfach mal POINT WHITMARK anhören, um zu sehen, wie technisch, musikalisch wie auch dramaturgisch spannende Hörspiele heute funktionieren.
Eins kann man jedoch getrost festhalten, an den Sprechern (außer vielleicht manche Nebenrollen) hat es nie gelegen.
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am 27. November 2011
..., denn in dem schon kleinem Dorf Yonderwood zog aufgrund dieser Tatsache in letzter Zeit ein Bürger nach dem anderem aus. Doch die winzige Dorfgemeinde kann dazu auch noch handfeste Beweise aufbringen, dass ein Vampir sein unwessen treibt. Als die drei Fragezeichen mitbekommen, dass einige Einwohner angeblich von dieser Myhtengestalt gebissen wurden, lassen sich Justus, Peter und Bob nicht zweimal bitten und beginnen sofort mit ihren Ermittlungen...

Aber nicht nur für Yonderwood hat ein Vampir gerade noch gefehlt (natürlich ironisch gemeint), sondern auch für die Zuhörer. Wer also in Folge 140 eine Vampirgeschichte auf die Beine stellt, dem sind wohlmöglich die Ideen in anderen Belangen ausgegangen. Wenn man aber vom diesem Aspekt absieht ist "Stadt der Vampire" eine äußerst gelungen Folge, zwar glänzt diese nicht mit ihrer "superoriginellen Story" :), dafür aber in anderen Belangen. Denn "Stadt der Vampire" kann wieder seit langem mit tollen Carakteren und Sprechern prahlen,allerings hätte man die Carakterbeschreibung noch deutlich ausweiten können, dennoch rätselt man mit den drei Fragezeichen darum wer unter
den restlich Dorfbewohnern nun der Vampir sei oder auch nicht. Abgesehen davon passt die Musik perfekt zur Story und ist nebenbei auch sehr abwechslungsreich. Zu guter letzt sollte man noch einmal den grandiosen Humor erwähnen, der in dieser Folge vorallem zu Anfang auf Peters Rechnung geht.

Satte 77 Minuten fesselt dieses Hörspiel den Zuhörer einmal mehr und einmal weniger. Wer also mit dem etwas ideenlosen Vampirsetting klar kommt, erlebt hier
eine tolle Folge der drei Fragezeichen, die besonders von ihren Charaktern, Sprechern und dem Humor getragen wird. Es gibt also ein Kaufempfehlung.
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am 6. Oktober 2010
Da hat man mal wieder eine Folge mit scheinbar übernatürlichen Vorkommnissen vor sich, was mir schon mal von Anfang an gut gefällt. Die Atmosphäre, die das (natürlich typische) kleine Bergdorf verströmt ist angenehm düster und die Storyline entwickelt sich nicht zu sprunghaft. Zugegebenermaßen hätte das Finale etwas besser ausfallen können und die Auflösung ist nicht die spannendste, die man je gehört hat, aber das ist zu verschmerzen. Allein die Tatsache, dass ich mir diese Folge gerne mehrmals angehört habe, ist schon ein gutes Zeichen :).
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am 14. November 2014
Mir gefallen die ??? Folgen am besten, wenn eine wirklich unheimliche Sache aufgeklärt wird. Und genau in dieser Folge gibt es viele schauerliche Momente.
Generell mag ich die Atmosphäre in dem kleinen Dorf. Auch die Nebencharaktere sind mir alle relativ sympathisch, da man einiges über sie erfährt und alle recht merkwürdig sind.
Gut finde ich, dass die ??? die ganze Zeit im Dorf bleiben und nicht ständig nach Hause fahren (so wie bei den meisten anderen Folgen).
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VINE-PRODUKTTESTERam 15. September 2010
Eigentlich wollten die drei ??? die freien Tage nutzen, um unbekümmert in den Bergen nahe Rocky Beach zu wandern. Natürlich ist von vornherein klar, dass daraus nichts wird. Immerhin gäbe es wohl kaum etwas langweiligeres, als den dreien eben dabei zuzuhören.
Überrascht von einem Unwetter flüchten sich die drei in das nächstgelegene Yonderwood, wo sie zudem hoffen, sich mit neuen Vorräten eindecken zu können. Die Ortschaft wirkt aber seltsam ausgestorben. Als sie das einzige Gasthaus betreten, fällt ihnen sogleich die höchst eigenartige Dekoration auf. Kreuze und Knoblauch. Als die drei wenig später mit Josy vom einzigen Drugstore im Ort sprechen, ist klar, dass der anfängliche Verdacht richtig zu sein scheint: die Leute fürchten sich vor einem Vampir. Ob hier mehr als bloßer Aberglaube die Wurzel der Angst ist?

Gewitter, eine Geisterstadt, ein Vampir. Das hört sich nach einem verdammt guten Grundstock für ein atmosphärisches Gruselabenteuer der drei erfolgreichen Detektive an. Und im Vergleich zu den letzten Hörspiel-Folgen ist die Atmosphäre in den ersten Minuten sogar überraschend gut. Was aber nicht gleichbedeutend mit "sehr gut" ist. Denn ein Manko bleibt: das Tempo, mit dem man sich dem eigentlichen Abenteuer nähert. Und das könnte zögerlicher kaum sein. Gerade die ersten Minuten, als die drei vom Gewitter überrascht werden, hätten sich perfekt zu einer schnellebigen und düsteren Szenerie formen lassen.
Angestachelt von der Neugier, welches Geheimnis über dem kleinen Dorf schwebt, macht sich bei den Erzählungen Josys (gelungen interpretiert von Lili Draeger) zwar nicht gerade Langeweile breit. Letztlich muss man im Gesamtkontext aber doch konstatieren, dass sich die gesamte erste Hälfte, die ja nur dazu dient, überhaupt mal das Grundsetting auf die Beine zu stellen, ohne große Probleme knapper hätte fassen lassen. Ganz so, wie man das bei den Klassikern, - ja selbst den früheren Folgen der Neuzeit gemacht hat.

Dabei ist die Geschichte selbst die meiste Zeit über recht interessant gestaltet. Dass die Hörspielumsetzung nicht das Optimum herausholt ist schade. Gerade die Szene in der Gruft ist wieder so ein Beispiel, bei dem es trotz des Versuchs Schreckmomente zu integrieren, nicht gelingt etwas eindrucksvolles auf die Beine zu stellen.

Mal von den schon fast typischen Schwächen abgesehen, geht die Story durchaus in Ordnung. Das, was man hier zu hören bekommt, ist auch nicht unwahrscheinlicher als vieles, was man in der Anfangszeit der Serie vernehmen konnte. Selbst wenn man sich letztlich natürlich fragen kann, ob dieser Aufwand, um ein bestimmtes Ziel zu erreichen, so tatsächlich nötig und vor allem sinnvoll war.

Die Musikuntermalung ist über weite Strecken deutlich stimmungsvoller geraten als zuletzt. Zwar erreicht man hier nicht das Niveau anderer Referenzproduktionen dieses Sektors, aber das Ergebnis kann sich für meine Begriffe schon wesentlich deutlicher hören lassen als das, was man uns zuletzt so zugemutet hat.

Der Sprechercast liest sich nicht nur auf dem Papier gut, sondern hört sich auch entsprechend an. Zweifelsfrei ist zumindest dieser Teil der Produktion etwas, das man im Tonstudio noch genauso wie früher zu beherrschen scheint. Lili Draeger hinterlässt wie bereits erwähnt einen tadellosen Eindruck und wird unterstützt von Profis wie Sascha Rotermund, Eckhard Dux, Gerd Baltus und Klaus Dittmann.

Fazit: Die bereits 140. Folge schlägt in Richtung Gruselabenteuer aus. Natürlich mit völlig bodenständiger Auflösung, wie man es von der Serie her kennt. Marco Sonnleitner zimmert dabei einen über weite Strecken unterhaltsamen Plot. Die Hörspielbearbeitung André Minningers vermag aber wieder einmal zu wenig aus der Vorlage herauszuholen. Hier gälte es die Stärken des Mediums wesentlich besser auszuschöpfen. Dann wäre hieraus gewiss ein gutes Hörspiel geworden, das man immer mal wieder gerne einlegt. So aber dürfte das allein schon wegen der vielen Längen kaum der Fall sein.
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