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TOP 1000 REZENSENTam 6. Dezember 2010
Im Verhältnis zu anderen Wagner-Opern gibt es vom Tannhäuser relativ wenige Studio-Aufnahmen (oder qualitativ gute Live-Mitschnitte). Die bislang erhältlichen konnten nur teilweise überzeugen.

Meist war das Problem die Titelrolle, weil diese v. a. im ersten Akt ("Dir töne Lob!") die stimmliche Beweglichkeit eines Belcanto-Sängers erfordert, im letzten die Ausdrucksintensität eines Heldentenors (Romerzählung). Peter Seiffert ist der erste Sänger auf Tonträger, der die Rolle nicht nur technisch makellos singt. Zum Zeitpunkt der Aufnahme (2001) hatte er auch noch eine jugendlich frische Stimme, die ihn zum idealen Interpreten macht.

Thomas Hampson leiht dem treuen Freund und verhinderten Nebenbuhler Wolfram von Eschenbach seine balsamisch schöne Stimme. René Papes fabelhafter Landgraf und die Sänger der Nebenrollen stehen ihm in nichts nach.

Waltraud Meier hat gegenüber ihrer ersten Venus auf Platte 16 Jahre zuvor etwas an jugendlicher Ausstrahlung eingebüßt, als erotisches Vollweib kann sie aber immer noch voll überzeugen.

Leider hat die Plattenfirma ihr keine gleichwertige Elisabeth gegenüber gestellt: Wer etwa die wunderbare Elisabeth Grümmer oder Sena Jurinac im Ohr hat, kann mit Jane Eaglen nicht glücklich werden: Eine viel zu schwere, in der Höhe scharfe und nicht wirklich angenehme Stimme - hier wird die keusche Jungfrau, derentwegen der Titelheld immerhin die Göttin der Liebe verlässt, zur alten Jungfer. Diese Fehlbesetzung verleidet einem den Genuss der Aufnahme doch sehr.

Nicht ganz glücklich bin ich mit den langsamen Tempi des anerkannten Wagner-Fachmanns Daniel Barenboim am Pult - gerade die frühen Wagner-Opern können mehr dramatische Stringenz vertragen. Abgesehen davon erweist sich Barenboim aber als sensibler Begleiter der Sänger.

Schade - mit einer anderen Elisabeth hätte es die perfekte Aufnahme des Tannhäuser sein können. So bleibt es eine sehr gute zu einem sehr günstigen Preis.
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am 29. Januar 2011
Daniel Barenboim hat sich nicht umsonst den Rang eines der besten Wagner-Dirigenten erarbeitet. Diese Position manifestiert sich unter anderem auch hier in dieser Tannhäusereinspielung. Mit dem bestens disponierten Klangkörper der Deutschen Staatsoper Berlin setzt er auf eine relativ transparente Lesart der Partitur. Das kommt einerseits den Sängern sehr zu gute, erleichtert es dem Zuhörer aber auch, der Handlung ohne allzu häufige Blicke ins Libretto zu folgen. Ihm stehen zudem fast durch die Reihe weg hervorragende Solisten zur Verfügung, die diese Einspielung zu mehr machen, als lediglich zu einer Bestandsaufnahme des Wagnergesangs in Deutschland im ausgehenden 20. Jahrhunderts.
Einen so gut disponierten Tannhäuser wie Peter Seiffert ihn singt, bekommt man selbst auf CD bzw. Schallplatte nicht immer zu hören. Seine Stimme ist nicht besonders baritonal eingefärbt (was auch sicherlich gerade im ersten Akt für den Tannhäuser sehr gefährlich ist), besitzt aber um einiges mehr an "Appeal" als mit Verlaub der ebenfalls großartige Wagnersänger Rene Kollo, dessen Stimme für manche Hörer doch einen ziemlich weißen, trockenen Klang besitzt.
Rene Pape ist ein hervorragend singender Hermann, der sehr durchdacht singt, ohne seine Partie herunterzubuchstabieren.
Waltraud Meiers Mezzo ist für die Partie der Venus vielleicht ein bißchen zu üppig ausgestattet, aber auch sie kann durchaus überzeugen.
Thomas Hampsons Wolfram ist da schon etwas zwiespältiger; sicher ist seine Interpretation des Lieds an den Abendstern von liedhaftem Wohlklang, aber er interpretiert mir den Wolfram doch etwas zu sehr aus sängerhaftem Selbstzweck heraus und kommt in den dramatischeren Regionen doch in etwas zu gefährliche stimmliche Fahrwasser.
Warum man die Elisabeth ausgerechnet mit Jane Eaglen besetzt hat, erschließt sich mir ebenfalls nicht. Sicher, rein tonal hat sie wenig Probleme mit der Partie, aber eine Elisabeth mit so wenig Farbreichtum in der Stimme und zudem noch mit dieser ziemlichen laxen Herangehensweise an die Textverständlichkeit ist doch eher eine Enttäuschung.
Die anderen Partien können von der Besetzung her wiederum überzeugen, wobei mir ganz besonders die herrliche Dorothea Röschmann in der kleinen Rolle des Hirten gefällt.
Eaglen ist ein wie gesagt ein ziemlicher Wermutstropfen in einer ansonsten ausgezeichneten Einspielung, die es als Alternative sicherlich in viele Sammlungen schafft.
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am 18. Dezember 2010
Eine sehr schöne Aufnahme mit toller Besetzung, allerdings bis auf die Elisabeth und teilweise auch die Venus. Waltraud Meier überzeugt mich als Kundry mehr. Aber Peter Seiffert als Tannhäuser, Thomas Hampson als Wolfram von Eschenbach und René Pape als Landgraf sind wunderbar und überzeugend.
Die Tonqualität der Aufnahme ist sehr gut. Eine andere Sopranistin als Elisabeth wäre wünschenswert, trotzdem kann ich die Aufnahme sehr empfehlen.
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am 2. August 2013
Una versión que me ha parecido perfecta. El sonido es apabullante, y la interpretación personalmente me ha encantado. Muy recomendable.
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am 4. April 2011
dies ist meines ermessens die günstigste veröffentlichung dieses werkes. wer wagner noch nicht kennt, dem empfehle ich als einstieg dieses werk oder aber den "Holländer".
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