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Kundenrezensionen

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VINE-PRODUKTTESTERam 16. Juni 2011
Endlich gibt es Neues aus der hanseatischen Teutonenstahlschmiede der Marke Stormwarrior. Obwohl die Jungs immer noch nicht die Aufmerksamkeit bekommen, die sie längst verdient haben, lassen sich die sympathischen Hamburger nicht einschüchtern und veröffentlichen nach ihrer Reifeprüfung "Heading Northe" ein weiteres Album.
Ein kurzer Blick zurück: Das Debüt "Stormwarrior" und der Nachfolger "Northern Rage" beinhalteten vor allem schnelle Nummern die alles in Grund und Boden geballert haben, was nicht schnell genug in seichteres Gewässer fliehen konnte. Mit dem dritten Album haben sich die Sturmkrieger deutlich weiterentwickelt und legen mehr Heavy- denn Speed-Metal vor. Die Musik nahm zu weilen einen Gang raus und wurde mächtiger, epischer (ohne theatralisch oder Keyboardgeschwängert zu sein) und einfach abwechslungsreicher. Ein richtiger Schritt in die richtige Richtung, hat man doch alte Trademarks beibehalten und um etwas mehr Abwechslung im Songwriting erweitert. Und genau da machen Stormwarrior mit ihrem aktuellem Output weiter: Die Songs kommen extrem abwechslungsreich und wohldifferenziert aus den Boxen, zu weilen finden sich aber auch Anleihen an die Speednummern vergangener Tage (Ravenhearte zB). Die Hanseaten sind nicht alt geworden, das Gnadenlose beherrschen sie wie eh und je, lassen aber nun auch mal andere Töne anklingen. Hier und da schleicht sich dann doch mal ein Keyboard ein und untermalt die Songs angenehm - ohne sich in den Vordergrund zu schieben, im Gegenteil. Aber der Reihe nach:
Hinter dem sperrigen Titel "...Og Hammaren Haeves Til Slag" verbirgt sich ein sehr typisches Intro, welches auf die nächsten 50 Minuten einstimmt. Nichts Besonderes, aber dafür geht es direkt (wie auf den anderen Alben) in den Titeltrack über - und der ist wie man es gewohnt ist: Pfeilschnelle Gitarrenriffs aus der Hand von Lars Ramcke und sein markanter aber sehr angenehmer Gesang, welchen er noch einmal verfeinert hat. Stormwarrior wie man sie kennt und liebt (oder eben auch nicht). Guter Einstieg in eine starke Platte. Ähnlich vom Tempo her, aber dann doch wieder ganz anders kommt dann "The Ride of Asgard" daher, welches vor allem durch die tollen Riffings in der Mitte hin auffällt. Bereits hier machen sich zwei Dinge bemerkbar, welche dieses Album sehr angenehm machen: 1. Die prägnanten Refrains die sich direkt ins Gehör fräsen und da auch bleiben. Und die Stimme von Bassist Yenz Leonhardt, welche immer mal wieder in den Songs vorkommt und ihnen dann einen ganz eigenen Stempel aufdrückt. Ich persönlich finde das fantastisch, in der Kombination mit den "normalen" Chören eine wirkliche tolle Sache! Song Nummer 3 "Heirs To The Fighte" kommt ebenfalls im Up-Tempo daher und vereint die typischen Trademarks der Band perfekt. Vielleicht mit der typischste Song der Truppe auf dem Album, da zeigt sich wofür Stormwarrior letztlich stehen. Noch mal eine Ecke fixer kommt dann "Bloode to Bloode" daher und erinnert stark an das Debüt, gefällt mir im Gesamten aber nicht so gut wie der Rest, ein "nur guter" Song. Mit "Fyre and Ice" wird es dann schon wieder etwas ruhiger, was hier bedeutet: Statt Geballer gibts soliden Up-Tempo-Stahl - und ein fantastisches Duett zwischen Lars und Yenz. Das ist absolut grandios und verleihen dem Song eine Dynamik die man sich einfach nur wünschen kann. Richtig gut! Im Anschluss folgt dann mit "The Returne" dann auch gleich der Uber-Song des Albums, wie ich persönlich finde. Dieser Song hat einfach alles was man sich wünschen kann: Dramatik, tolle Melodien und eine ruhige Passage im letzten Drittel die einen in die Knie gehen lässt, trotz dass der Song recht beliebig anfängt, doch sobald der Chor das erste Mal einsetzt, weiß man woran man ist, das ist großes Metal-Kino - der Refrain ist ebenfalls fantastisch, wenn gleich nicht vollends unbekannt. Aber die ruhigen Passagen machen den Song zu etwas ganz Besonderem. Und hat man sich davon erholt, kommt der nächste Knaller in Form von "Wolven Nights" um die Ecke geprescht, da geben die Jungs zu weilen noch mal Gas, halten sich generell also im Up_Tempo-Bereich, lassen aber genug Heavy einfließen um den Song abwechslungsreich zu gestalten - kurz bevor dann eine Drummwalze den Song wieder dramatisch nach vorn bringt. Das gnadenlose "Ravenhearte" lässt vermutlich so manches Genick beim Moschen brechen, hier besinnen sich die Hanseaten noch mal auf ihre ersten beiden Alben und prügeln einen schnellen aber auch melodiebeladenen Song herunter, der einige Unterstützung von den Chören erhält. Fantastisch! Live mit Sicherheit eine Wucht, allein wenn man sich vorstellt wie mehrere Hundert Fans "Ravenheaaaaaaaaaaaarte!" mitgröhlen. Eindrucksvoll. Deutlich mächtiger und weniger schnell kommt dann auch "The Valkyries Call" aus den Boxen, sehr episch, sehr erhaben und eingeleitet von Thors Dummschlägen persönlich, könnte man meinen. Eine Heavy-Metal-Nummer aus dem Buche, mit Drama, Drumms und fetten Chören. Tolle Nummer die einen kurz mal durchschnaufen lässt. Denn zum Endschlag holen Stormwarrior mit dem wieder deutlich schnellerem "And Northern Steele Remaineth" aus. Es fängt eher beschaulich an, brät aber danach ziemlich fix aus den Boxen und bietet den offiziellen Schluss des Albums. Für Käufer des limitierten Digipaks gibt es noch das Cover "City Lights" obendrauf - was ungewohnt erscheint, aber von Stormwarrior gut umgesetzt wird, wie ich finde. Es passt gut zur Band.
Was muss ich also festhalten: Kritiker der Band werden auch mit dem aktuellen Output eher die Kohlen im Grill wenden als es zu hören. Aber Fans und solche die generell auf Speedmetal stehen, können bedenkenlos zugreifen und ein wirklich tolles Album hören. Nur: Es bedarf deutlich mehr Eingewöhnungszeit als die drei Vorgängeralben, offenbart dafür aber mit jedem Durchlauf neue Höhen. Ich vergebe ganz klar 5 Punkte.
Wer unbedingt etwas zu kritisieren haben möchte, kann sich ja vermutlich an den folgenden Punkten aufhängen: Die Songs sind alle recht zügig, es gibt keine Ballade, obwohl es 2-3 Nummern gibt die mal herausreißen, entweder nach oben oder in den Midtempo-Bereich. Generell ist es aber eher zügig. Aber das erwartet man von Stormwarrior auch irgendwie nicht anders. Die Produktion lässt kaum Wünsche offen, wenngleich ich sagen muss, dass der Gesang von Lars etwas zu laut daherkommt. Da würde ich mir dann doch wünschen dass es etwas runtergeregelter wäre. Ansonsten gibt es aber nichts zu meckern: Die Instrumente sind sehr gut und differenziert zu hören, die für mich sehr wichtigen Drumms kommen knalliger herüber als noch zuvor und generell kann ich nur eine tolle Produktion bescheinigen, die aber einen warmen und old-sk00ligen Klang hat. Von Überprdouktion keine Spur. Und das ist auch gut so. Weiter so - aber bitte nicht 3 Jahre verstreichen lassen, bis zum nächsten Album - wir sind hier doch nicht bei Blind Guardian ;-)
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am 25. Juni 2011
Nachdem mir alle bisherigen Stormwarrior-Outputs zugesagt hatten, legte ich mir auch das vierte Album dieser True-/Speedmetaller aus dem hohen Norden zu. Dazu wurde ich bewogen, als ich mir im Vorfeld die beiden Tracks "Heathen Warrior" und "The Ride of Asgard" ausgiebig zu Gemüte führte. Diese beiden am Anfang des Albums platzierten Songs sind melodische Speedmetal-Hymnen, wie man sie von Stormwarrior kennt und liebt und für mich die Highlights des Albums. Danach regiert erst mal für vier Tracks songwriterisch das True-Metal-Mittelmaß. Die Gitarrenarbeit ist zwar durchweg beeindruckend aber die Songs reißen einen einfach nicht vom Hocker, wenn man in seinem Leben schon einige der nicht gerade raren Alben aus dem True-Metal-Sektor gehört hat. Hier mal ein paar Reminiszenzen an die alten Helloween bei "the Returne" dort mal ein paar Anleihen an Running Wild bei "Fyre & Ice", hier erwartet einen wahrlich nichts revolutionäres. Mit "Wolfen Nights" folgt für mich der erste Totalausfall des Albums, ein typischer Füller mit nichtssagendem Refrain. Mit "Ravenhearte" nimmt die Scheibe zumindest tempomäßig wieder ernorm an Fahrt auf, auch wenn der Song ansonsten außer der tollen Gitarrenarbeit nichts aufbietet, was man nicht schon einmal woanders gehört hätte. Der darauf folgende hymnische Midtempo-Stampfer "The Valkries Call" baut ziemlich Atmosphäre auf, wozu nicht zuletzt auch die stimmungsvollen Chöre beitragen. Als letzter regulärer Song erwartet einen dann der 6minüter "And Northern Stell Remaineth", bei dem man sich einen fulminaten epischen Abschlusstrack erhofft und dann ob des schalen Songwritings und des 0815-Refrains unweigerlich enttäuscht wird. Aber wenn man die Limited Edition sein eigen nennt, bleibt einem ja noch die letzte Hoffnung auf den Bonus-Track, die Cover-Version des rasanten 80iger-Rock-Songs "City Light". Dieser Song wird von der Band mit viel Energie interpretiert, passt gut zum Sound von Stormwarrior und sorgt für einen einigermaßen würdigen wenn auch nicht sonderlich spektakulären Abschluss des Albums.

Die Produktion ist zwar nicht sonderlich druckvoll, dafür jedoch sehr natürlich, was zum Underground-Charme dieser Band hervorragend passt. An den Musikern ist nichts auszusetzten: Die Vocals sind charismatisch , die Gitarrenarbeit ist fulminant und die Drums werden und variantenreich eingesetzt, auch den pumpenden Bass hört man desöfteren gut heraus. Das Problem dieses Albums ist eindeutig das schwächelnde Songwriting.

Fans der Band werden sich nicht zuletzt aufgrund der genannten Highlights das Album zulegen. Neulingen, die die Band erst kennenlernen möchten, rate ich, sich zunächst den Vorgänger-Alben "Heading Northe" oder "Northern Rage" zuzuwenden, bei denen die Hitdichte deutlich größer ist als hier.
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am 26. Mai 2013
Wie viele Bands sind schon an ihrer eigenen Messlatte gescheitert? Sicherlich unzählige. Nach der Veröffentlichung eines bärenstarken Albums, ist es für eine Band nicht immer leicht den Erwartungshaltungen der Öffentlichkeit gerecht zu werden, wenn es um den Nachfolger geht. STORMWARRIOR sind nun auch so ein Fall. Die Hamburger haben mit “Heading Northe” eines der besten Alben 2008 in ihrem Genre heraus gebracht und laden jetzt mit “Heathen Warrior” zum erneuten Stelldichein.

Zunächst einmal fällt auf, dass “Heathen Warrior” länger braucht, um sich im Gehör festzusetzen. Das ist nach dem Melodiefeuerwerk des Vorgängers aber eigentlich auch nicht weiter überraschend. Das jetzt aber als Enttäuschung zu werten, würde der Scheibe nicht gerecht werden. Speed Metal-Kracher wie “Bloode To Bloode”, der Titeltrack oder “Ravenhearte” sind STORMWARRIOR in Reinkultur und dürften nicht nur jeden Fan der Band begeistern, sondern auch in Zukunft im Live-Set der Band zu finden sein. Die Gitarren spielen sich die Bälle gekonnt zu und die zweistimmigen Passagen sind ebenfalls stimmig arrangiert. Generell sind die Arrangements bei den meisten Songs sehr detailliert ausgefallen. Hier mal ein überraschendes Break, da ein eingestreuter ruhigerer Part oder auch epischere Einwürfe bereichern die Songs auf “Heathen Warrior” ungemein. Dadurch können die meisten Songs, wie etwa “Heirs To The Fight”, “The Ride To Asgard”, das mit jedem Durchlauf stärker wird oder “The Returne” punkten und passen perfekt zwischen die speedigen Tracks. Man kann deutlich hören, dass STORMWARRIOR nicht vorhatten eine Kopie des erfolgreichen “Heading Northe” zu veröffentlichen.

Wie gesagt, wachsen die meisten Stücke mit zunehmender Rotation im Player. Bei “And Northern Steel Remainthe”, “Fyre & Ice” und “The Valkyries Call” ist das aber nicht der Fall. “Fyre & Ice” mit seinem allzu offensichtlichen Referenzen in Richtung RUNNING WILD ist für eine Band, die innerhalb ihrer Möglichkeiten versucht ein eigenes Gesicht zu finden, zu wenig. Gleiches gilt für das die Platte abschließende “And Northern Steel Remaithe”, das trotz seiner vielen Facetten einfach nicht wirklich zünden will. “The Valkyries Call” kann mit seinem gehauchten Refrain hingegen von Beginn an nicht überzeugen und ist eindeutig der schwächste Song der Platte.

Insgesamt ist “Heathen Warrior” beileibe kein schlechtes Album, allerdings aber ein Stück weit entfernt von der Klasse des Vorgängers. Dass sich dieses Mal ein paar Schwächen eingeschlichen haben, ist zu verschmerzen. Die Hamburger bewegen sich immer noch im oberen Drittel, denn genügend starkes Material beinhaltet “Heathen Warrior” trotzdem und man muss ihnen wirklich zu Gute halten, dass sie versucht haben “Heading Northe” ein ebenbürtiges Album und keine Kopie an die Seite zu stellen. Wer die Musik der Band kennt, kann hier bedenkenlos zuschlagen.
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am 7. Juni 2011
... so steht es in der Dankesliste der Stormwarriors. Das ist schon mal grundsätzlich eine gute Entscheidung, vor allem quält man den Fan dann auch nicht mit Hansens schrägem Gesang. Aber dennoch hätte man sich an der einen oder anderen Stelle etwas von dessen Songwriterqualitäten abschauen können. Denn dann wäre Heathen Warrior vielleicht etwas abwechslungsreicher geraten. So bleibt alles beim Alten. Powermetallastige Wikingerchöre Galore, die gerne im Refrain auch mal zum Mitsingen einladen. Die Härte hat im Vergleich zum Vorgängerwerk wieder etwas zugelegt und genau da liegt auch mein Problem. Stormwarrior begannen mir zu gefallen, als mit der letzten CD mehr große Melodien und ruhigere Parts Einzug gehalten haben. Das hektische Speedmetal Gebolze der ersten zwei Veröffentlichungen war nicht so mein Ding. Zu wenig Abwechslung, ein wenig Generve mit der Zeit. Ganz so schlimm ist es bei Heathen Warrior zwar nicht, aber starke Killerrefrains der Marke Heading Northe, The Holy Cross etc. sucht man auf der neuen Veröffentlichung leider auch vergebens. Schade, auch.
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Schon am Cover von Kultzeichner Uwe Karczewski erkennt man die Hamburger Metaller Stormwarrior! So ist es auch bei der fünften Studio-CD "Heathen Warrior". Die Fans alter Helloween und Running Wild kommen bei den Kumpels von Kai Hansen auf ihre Kosten. Auch der Gesang von Bandboss Lars Ramcke erinnert etwas an den Kai. Musikalisch ist man sich treu geblieben oder ging auf Nummer sicher (wie man es sehen will). Metal ohne Keyboards mit treibenden Drums und vielen Melodien steht auf der Speisekarte. Textlich ist die vier Mann Truppe auch ihren Wurzeln treu geblieben, was Titel wie "The Ride Of Asgard" , "The Valkyries Call" oder "And Northern Steele Remains" beweisen. Auch das fast permanent angehängte "e" ist wieder zu finden und auch wenn es der Lars nicht mag: "Bloode To Bloode" liest sich echt lustisch.
Im Endeffekt eine gute, aber überraschungsarme Silberscheibe für Fans der Band. Ob Stormwarrior damit eine größere Fanschicht erreichen bleibt abzuwarten.
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am 9. Juni 2011
Eigentlich wartet man bereits seit über einem Jahr auf die erste Live-DVD der deutschen Wahl-Wikinger und Power Metaller STORMWARRIOR. Stattdessen wurde diese aber erneut verschoben und ein neues Studio Werk kommt in die Läden. Ist ja auch was Schönes denkt man sich und legt "Heathen Warrior" in die Anlage und dreht auf.

Es erschallt ein kurzes aber nettes Intro und schon attackieren einen Highspeed-Riffs die womöglich von HELLOWEENs Debüt "Walls Of Jericho" inspiriert sein könnten. Auf jeden Fall sind die melodischen Attacken der Gitarren von STORMWARRIOR eine wahre Ohrenfreude. Ebenso wie schon auf dem letzten Werk steigt man mit dem Titeltrack extrem spielfreudig und energisch ein. Dass der Song sofort ins Ohr geht, ist sowieso Ehrensache. Auch "The Ride Of Asgard" beginnt mit schnellem Riffing und antreibendem Drumming, aber man setzt kurzfristig sphärische Keyboards ein und startet dann erneut mit schnellen Gitarrenattacken durch. Ein hymnischer Refrain macht den Song zu einem Highlight.

Die Truppe ist vielleicht nicht jedermanns Sache, vor allem der Gesang von Fronter Lars Ramcke schmeckt nicht jedem, doch passt dieser perfekt zu dem ungestümen Power Metal Auftreten der Truppe. Extreme Spielfreude und unbändige Energie sind die Markenzeichen von STORMWARRIOR, jedoch sind die Songs wohl durchdacht und es wird nie einfach drauflosgeholzt, ohne die Eingängigkeit oder die Melodien aus dem Auge zu verlieren. Auch bei der Gitarrenarbeit von "Bloode To Bloode" wird der GAMMA RAY oder HELLOWEEN Fan auf die Knie fallen, aber von einer Kopie kann hier keine Rede sein. Die Hamburger haben in den letzten Jahren ihren Stil gefunden und perfektioniert. "Fyre & Ice" klingt dann nicht ganz so typisch. Groovige, fast rockige Rhythmik und ein paar Versuche den Gesang anders zu gestalten, machen den Song zu einem gelungenen Experiment, das für Abwechslung sorgt.

Weitere Hymnen findet man sehr bald mit dem angenehm atmosphärischen, aber nicht minder kraftvollen "Wolven Nights" und dem UpTempo Banger "Ravenhearte". Etwas gediegener kann es zwischendurch aber auch mal zugehen. "The Valkyries Call" ist einer der wenigen MidTempo Songs, der im True Metal Bereich anzusiedeln ist und diesem Genre alle Ehre macht. Donnernde Drums und Chöre machen diesen Song zu einer wahren Hymne. Den Abschluss findet man dann mit dem längsten und abwechslungsreichsten Epos "And The Northern Steele Remaineth".

Klar, wer STORMWARRIOR bisher nicht mochte, der wird auch mit ihrem bisher besten Werk "Heathen Warrior" nichts anfangen können. Doch Fans des Hamburger Power Metal oder dem True/Power Metal im Allgemeinen werden hier viel Freude haben. So viel Spielfreude und Energie findet man heutzutage nur noch selten bei Bands, die schon einige Jahre im Geschäft sind. Weiter so!
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am 21. Januar 2012
Oh je, oh je... Die Power "alter Tage" ist sterilen und langweiligen Songs gewichen und kaum noch etwas erinnert an das geniale Album "Stormwarrior" und vergangene Klassiker. Schade!!!
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am 30. Juli 2011
Da haben uns Stormwarrior und ihr Label Massacre Records ja lange warten lassen! Nach gefühlten hundert Verschiebungen des Release-Termins (der erste war für den 17.12.2010 angesetzt), findet das Album am 27.5.2011 endlich den Weg in die Plattenläden der Republik.
Die Spannung stieg bei den Fans ins Unermessliche, und die große Frage ist: Können Stormwarrior den derart durch die Wartezeit gestiegenen Erwartungen standhalten?
Ihr Schelme habt ja doch schon auf die Wertung geschielt, also heraus damit: JA, sie können!

Stormwarrior-Typisch eröffnet ein Intro die neue CD "Heathen Warrior". Nannte sich dieses auf früheren Alben noch "...and [irgendwas nach Wikingern klingendes einfügen]...", beschreiten die Vorzeige-Deutschen neue Wege: Das Ganze auf Norwegisch, wenn mich Google Translate nicht täuscht! "...Og Hammeren Haeves Til Slag..." heißt das Intro, und hat wohl irgendwas mit Hämmern und dem herabschlagen der selbigen zu tun, und schlägt (höhö) in die selbe Kerbe wie frühere Intros: Ein bisschen Wind, ein bisschen Sturm, eine kurze Gitarrenmelodie, die auf die folgenden 48 Minuten einstimmt.

Mit "Heathen Warrior" geht's ideal los: Eine unverfälschte Hymne auf den "Heathen Warrior", bodenständige Rhythmen und Lyrics, während die Band wie immer an ihren Instrumenten brilliert. Kompromisslos schalten Stormwarrior in hoher Geschwindigkeit von Strophe auf Refrain um und fegen somit schon mit dem Opener alles weg. Sänger Lars Ramcke beweist, dass er es nach wie vor draufhat, auch wenn sein Gesang auf "Heading Northe", 2008, etwas kraftvoller klang, während er heute stellenweise etwas schwachbrüstig rüberkommt. Das könnte aber auch an der Produktion liegen, die ebenfalls nicht ganz so druckvoll ausgefallen ist wie "Heading Northe", was aber am Gesamtbild nicht kratzt. Nach wie vor spielen Stormwarrior ihren erdigen Melodic Speed Metal, der mit der neuen Produktion sogar noch etwas "undergroundiger" erscheint als das glattgebügelte "Heading Northe".

Fegt "Heathen Warrior" alles weg, stampft der folgende Track "The Ride Of Asgård" auch sämtliche Überreste ein: Mit mächtigen Drums und einem herrschenden Lars Ramcke zählt der Song zu den Höhepunkten der Scheibe, besonders in der Strophe und der Bridge entfaltet der Song seine Epik.

Auch "Heirs to the Fight" und "Bloode to Bloode" legen nochmal in Sachen Tempo einen drauf, bis mit "Fyre & Ice" ein etwas rockigerer Song an die Reihe kommt. Mit einem treibenden Riff unterlegt, präsentiert sich Basser Yenz in der Strophe an den Vocals ' auch seine Stimme passt gut zur Musik, ist etwas tiefer als Lars' Vocals und bildet somit den perfekten Gegenpart, was das Stück zu einem der besten auf dem Album macht. Ich würde sogar so weit gehen, Yenz von der Stimme her mit Rolf von Running Wild zu vergleichen.

Mit "The Returne" folgt mein Lieblingssong des Albums: Episch, schnell, eingängig ' hier verbinden Stormwarrior alles, was sie ausmacht. Eine solche Atmosphäre wurde zuletzt auf dem 2008er Song "The Revenge of Asa Lande" geschaffen. Auch 2011 machen Stormwarrior alles richtig, das geniale Ende geht mir immer noch nicht aus dem Kopf, als Lars hingebungsvoll "We Will Return" skandiert und dabei noch, wie gerne in den Texten der Band, ein "e" hinten anhängt.

Auch an den folgenden Tracks ist absolut nichts auszusetzen. "Wolven Nights", "Ravenhearte", "The Valkyries Call" und die obligatorische Hymne auf den Metal, "And Northern Steele Remaineth", bringen jeden Fan der harten Klänge zum Mitsingen und/oder rhythmischen Kopfschütteln. Besonders "The Valkyries Call" begeistert mit seinen langsamen, aber heftig stampfenden Drums und den dazu passenden Melodien.

Viel mehr kann man nicht sagen ' Stormwarrior machen wie immer alles richtig, erschaffen ein homogenes Album, bei dem jeder Song ein Höhepunkt ist und jeder in irgendeiner Form begeistert. Bassist Yenz Leonhardt überzeugt zudem mit seinem guten Gesang auf "Fyre & Ice" und "The Returne" und stellt somit das i-Tüpfelchen dar. "Heathen Warrior" ist vielleicht nicht ganz so stark wie das geniale "Heading Northe", steht ihm aber in so gut wie nichts nach.
Auf Stormwarrior ist Verlass!
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am 30. Mai 2011
Das neue Album von StormWarrior ist nun endlich erschienen ... endlich! Und es läuft nonstop in meinem Player! Das Album ist sicher das beste was der Vierer bis dato geschaffen hat! Ich habe seit langem nicht mehr so viel Tiefgang in einem Album gehört und erlebt wie auf diesem. Die Songs sind klasse inszeniert und der Gesang ist unschlagbar! Die Songs gehen richtig gut ab und erzeugen so viel Atmosphäre alleine durch tragende Keyboards. Alleine der Opener Heathen Warrior und flotte Ravenhearte oder die gelungene Coverversion City Lights. Das Album hat wirklich mehr als 5 Sterne verdient. ganz großes Lob - hoffentlich folgen noch viele solcher Album. Für mich persönlich ein Highlight 2011!!!
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