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Kundenrezensionen

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am 28. September 2010
Die Doku erzählt aus einer sanften Perspektive von den Tieren, um die sich - auf dem Festland - die meisten Horror-Geschichten ranken. Nicht minder wichtig ist jedoch auch die Begegnung und Liebesgeschichte zwischen dem Tierfilmer Jim Dutcher und seiner Frau, der Wissenschaftlerin Jamie Dutcher. Diese Story wird nicht am Rande erzählt, sondern ist mit der der tierischen Protagonisten stark verwoben. Was auch gesagt werden muss, ist, dass es sich bei den hier gezeigten Wölfen um keine richtigen Wildtiere handelt. Es geht um einen Wolfsrudel, der in den genannten Jahren auf einem großen, vom Forstamt gepachteten und umzäunten Areal großgezogen und zum fast wilden Rudel "umfunktioniert" wurde. Das mindert natürlich in keiner Weise die Qualität der Bilder und Momente, die auf den Film gebannt wurden. Wer jedoch eher auf eine populärwissenschaftliche Doku aus war, im Sinne von "Planet Erde" (BBC) oder "Ameisen" (ORF), könnte enttäuscht werden. Ich ging - bei der Ansage - davon aus, dass die Filmemacher ähnlich Timothy Treadwell (Grizzly Man) unter den Wildtieren lebten.
Mir sind die menschlichen - emotionalen - Passagen eine Idee zu stark betont, nur deswegen vergab ich der Doku 4 Sterne.
Auf Wölfe konzentrierend, zeigt der Film fabelhafte, stellenweise fast postkartenreife Aufnahmen. Im Vordergrund wird das soziale Leben des Rudels gezeigt, mit einigen zwar in der Fachliteratur beschriebenen jedoch bisher ungefilmten Nuancen. Man sieht auch, dass der Film genug Zeit bei der Entstehung hatte. Es gibt keine zwei Aufnahmen, die beim gleichen Dreh entstanden.
Die Wölfe werden in diesem Film - im positiven Sinne - entmystifiziert. Der Zuschauer sieht füreinander sorgende Tiere, die nur in der Gruppe und mit gegenseitiger Unterstützung überleben könnten. Trotz ihrer jeweiligen Rolle und Funktion im Rudel bleiben sie verspielt, ja beinahe zärtlich.

Leo Walotek-Scheidegger / 4mare.com
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am 3. Februar 2012
Der Film beeindruckt mit atemberaubenden Aufnahmen, die dem Zuschauer die Ästhetik der Natur sowohl in den Bereichen der Flora als auch der Fauna näherbringen.
Die Bilder führen auf angenehme Weise in das Leben, vielleicht sogar in das Lebensgefühl von Wölfen ein.

Einziger, in meinen Augen sehr großer Wermutstropfen ist die gedankliche Reflexion des Gezeigten. Diese fällt Urteile über das Sozialverhalten von Wölfen, die in Gefangenschaft leben. Dieses Verhalten unterscheidet sich in wichtigen Punkten von dem in Freiheit lebender Wölfe, das heutzutage unter Verwendung moderner Technik beobachtet werden kann. Leider wird darauf nicht verwiesen. Ein Beispiel ist die unter Gehege-Wölfen extrem ausgeprägte Rangordnung. In Freiheit können die Jährlinge das Rudel verlassen und eigene Rudel gründen. Da dies in Gefangenschaft nicht möglich ist, entstehen notwendigerweise die starke Hierarchie und heftige Kämpfe, wie sie einem gesunden Wolfsverhalten nicht unbedingt entsprechen.

Außerdem ist die starke Anthropomorphisierung der Tiere und deren Verhalten etwas unangenehm. Z.B. dass das Anheben der Pfote, um den Menschen den Bauch zum Kraulen hinzustrecken, als "Abklatschen" wahrgenommen wird. Oder starkes Mitleid mit dem Omega-Wolf.

Die Ankündigung die wahre Natur der Wölfe zu zeigen, wie auf dem Cover zu lesen ist, erfüllen die gezeigten Bilder, nicht aber das, was dazu erläutert wird.
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am 17. Januar 2011
Ein wunderschöner, beeindruckender und gelungener Film über Wölfe und die Erlebnisse mit ihnen
Die Aufnahmen sind so überwältigend und auch die Erfahrungen, die das Forscherpaar mit ihrem Rudel gemacht haben, sind tiefgehend! Diesen Film möchte ich auch in der Schule im Unterricht einsetzten, um die ANgst und die Ammenmärchen über Wölfe abzuschwächen oder gar positiv ersetzten ;-)

Also ein MUSS für alle Wolf-LiebhaberInnen!!!
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am 14. November 2010
Zum Heulen schön - im wahrsten Sinne des Wortes

Worum es Jim Dutcher in erster Linie geht - diese zauberhaften Tiere näher zu betrachten, sie verstehen lernen. Der zweite Aspekt, den Tieren, die viele Menschen immer noch verteufeln, zu einem besseren Image zu verhelfen.
Schnell merkt er, dass nur die von ihm aufgezogenen Tiere richtiges Vetrauen zu ihm fassen ( Zu stark ist in ihnen die Angst vor dem zweibeinigen "Tier" eingebrannt)
mit ihnen kann er im Laufe der Zeit ein Rudel aufbauen. Die Liebe wird sehr bald auch von den Tieren erwidert.
Und wer gibt ihnen ein neues zuhause, als der Vetrag für das Land abläuft - die Nez Perce - Indianer - Sie haben schon immer gewußt, was von diesen Tieren zu halten ist, haben von ihnen gelernt und sie als Mitgeschöpfe geachtet- Eigenschaften, an denen es den sog. zivilisierten Menschen so fehlt!!!!
Wunderschöne Bilder - voller Poesie
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am 27. Oktober 2010
Es ist schon erstaunlich, was man glaubt zu wissen, und was man dann über das ein oder andere Thema doch noch lernen kann.

Diese Dokumentation zeigt wunderbare Aufnahmen aus dem Leben eines Wolfsrudels. Das soziale Leben innerhalb dieses Rudels wird durch die beiden Tierfilmer Jim und Jamie Dutcher mit faszinierenden Bildern festgehalten. Die sechs Jahre Entstehungszeit haben sich für den Film ebenfalls gelohnt.

Die Wölfe präsentieren sich nicht als die blutrünstigen Monster, für die sie oftmals gehalten wurden und noch werden, sondern als sozial engagierte Tiere, die füreinander sorgen. In der Gruppe stark und überlebensfähig, zeigen sich ebenso verspielte als auch zärtliche Momente, die man ebenso so oder ähnlich bei Hunden beobachten kann.

Interessant auch die Liebesgeschichte zwischen dem Tierfilmer Jim und Jamie Dutcher.

Es ist fast unerheblich, dass es sich bei den hier gezeigten Wölfen nicht um richtige Wildtiere handelt. Das Rudel war in einem geschützten Areal großgezogen und konnte dort nahezu naturnah leben. Dennoch sind die Aufnahmen und die Bilder überwältigend, denn sie haben das Vertrauen dieser höchst imposanten Tiere erlangt und konnten so aussergewöhnliches Filmmaterial zusammentragen. Das allein, denke ich, gebührt einen gewissen Respekt.

Als Zusatzmaterial findet ich auf der DVD auch der Bonusfilm >>Unter Wölfen<<. Die DVD ist auch in der äußeren Optik ansprechend gestaltet.
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am 30. Oktober 2011
Ansich ein schöner Film, wunderbaren Aufnahmen, doch mich stört daß da wieder Wölfe in Gefangenschaft sind, daß Welpen einer Wolfsmutter weggenommen werden um sie von Hand aufzuziehen und alles damit sie funktionieren und leicht für Menschen zugänglich sind. Wenn man darüber wegsehen will ist es ein toller Film mit viel Liebe gemacht....
22 Kommentare| 4 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
Ein wunderschöner Film und eine beeindruckende Liebesgeschichte.
Jim und Jamie Dutcher ziehen Wolfswelpen auf und halten sie einem riesengroßen Gehege in den Sawtooth Mountains von Idaho. Sie wollen das Leben der Wölfe studieren, um mehr über sie zu erfahren.
Um es vorweg zu nehmen: Der Film hat die zwei Emmys für Ton und Kamera wirklich verdient. Es sind einzigartige Nahaufnahmen gelungen.
Ich habe einen Stern abgezogen für Aussagen wie: "Der Alphawolf bestimmt, wer als erster fressen darf", "Ein Wolfsrudel hat normalerweise zwei Omegas, ein Weibchen und ein Männchen" oder "Es herrscht ein ständiger Kampf um eine höhere Position". Diese Aussagen vermitteln dem Beobachter das Bild, als ob sich alle Wölfe so verhalten würden. Ein solches Verhalten gibt es aber überwiegend nur in Gehegesituationen. Der Betrachter erhält so ein falsches Bild von Wolfsfamilien, ihren sozialen Strukturen und ihrem Verhalten. Die Wirklichkeit ist sehr viel sanfter und friedlicher.
Für das Filmprojekt wurde eine Gruppe Wölfe von Menschen zusammengewürfelt. Alle Welpen wurden von Hand aufgezogen, was in einem Gehege auch Sinn macht und sehr vernünftig ist. Denn so sind die Tiere nicht ängstlich und lassen sich anfassen und wunderbar filmen. Diese "künstliche Rudelstruktur" erzeugt aber gleichzeitig die typischen Probleme einer klassischen Gehegehaltung von "Alpha" bis "Omega".
Ich hätte mir in irgend einer Form einen Hinweis darauf gewünscht, dass das teilweise aggressive Verhalten der Tiere untereinander nicht einem natürlichen Verhalten von frei lebenden Wölfen entspricht.
Trotz allem ist "Leben mit Wölfen" ein wunderschöner und definitiv sehenswerter Film. Wer jemals Wölfe von Hand aufgezogen hat, so wie ich, wird sich mit einem tiefer Seufzer nach den Wolfsküssen zurücksehnen.
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am 15. Juli 2012
Nachdem ich den Titel las und die dazugehörige Beschreibung freute ich mich unendlich auf die DVD. Ich hob mir die DVD für einen richtig passenden Tag zum Gucken auf, legte sie voller Spannung ein. Zugegeben, die Landschaftsaufnahmen sind einfach herrlich, die Geschichte der Beiden ist rührend.
ABER: Mit "ungezähmt" oder "freier Natur" hat das ganze nichts zu tun, ganz im Gegenteil. Es wurde ein Gehege errichtet, es wurden zwei Würfe mit der Hand aufgezogen und gezähmt. Dann wurden die Wölfe "zwangsvergemeinschaftet", ähnlich wie unsere Haushunde. Sie wurden weiterhin von Dutcher gefüttert. Eine Wölfin wurde gerissen, einfach auch deshalb, weil sie nie natürlich durch ihre Eltern gelernt hat, wie lebensnotwendig es ist, sein Rudel nicht eigenständig zu verlassen. Mit einer natürlichen Rangordnung hatte das auch nicht viel zu tun.
In freier Natur gibt es auch kein Mitleid oder Augen OP`s für Wölfe mit grauem Star.
Seit Jahren befasse ich mich mit Hunden und Wölfen, eine absolute Pionierin für mich ist Gudrun Pflüger. Sie hat wirklich Wölfe in freier Natur wissenschaftlich beobachtet und wichtige Erkenntnisse erlangt. So etwas hatte ich mir eigentlich vorgestellt.
Wer also sehen möchte, wie Wölfe künstlich angesiedelt werden, dort wo seit 50 Jahren kein Wolf mehr gelebt hat, nur um Filmaufnahmen machen zu können, für den ist die DVD richtig.
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am 2. Juni 2011
Ich habe mir die DVD vor kurzem gekauft und bin absolut begeistert. Ich schaue im Fernsehen sehr oft Tierdokumentationen, da ich aber noch keine ausführliche über Wölfe gesehen habe, kaufte ich mir diese DVD.

Vor allem der Hauptfilm (circa 100 Minuten), aber auch der Bonusfilm (circa 50 Minuten) rühren zu Tränen - zu Freudentränen, weil den beiden Tierfilmern einmalige Aufnahmen und Einblicke in das Leben des Wolfsrudels gelungen sind.

Ich denke, das diese DVD auch sehr gut für die Vorführung in Schulen geeignet ist. Ich hoffe, das viele Menschen diesen Film sehen und die Wölfe, die in Freiheit leben, mit anderen Augen sehen werden, als die Menschen, die die Wölfe als blutrünstige Monster sehen.

Von mir 5 Sterne für diese atemberaubend schöne DVD über Wölfe. Für Wolfs-Fans ein absolutes Muß. Viel Spaß beim ansehen.
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am 9. Januar 2012
Vorab - sicherlich wölfe bleiben wölfe und können nicht vermenschlicht werden, aber der film zeigt deutlich, dass wenn man mit der natur im einklang ist (in diesem fall mit den wölfen), dann ist auch die natur in einklang mit uns... meine "vorschreiber" haben das alles schon sehr ausführlich und toll zum ausdruck gebracht, so bleibt mir nur zu erwähnen, dass man sich nicht an den alten mythen vom bösen wolf festhalten
soll, und die mythen immer von ursache und wirkung her enstanden sind. könnten die tiere "märchen" schreiben, kämen die menschen wohl auch
nicht so gut davon... der schluss des filmes hat mich sehr bewegt, insbesonders als die wölfe dem menschen die hand reichten.
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