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am 27. Oktober 2010
Es ist schon erstaunlich, was man glaubt zu wissen, und was man dann über das ein oder andere Thema doch noch lernen kann.

Diese Dokumentation zeigt wunderbare Aufnahmen aus dem Leben eines Wolfsrudels. Das soziale Leben innerhalb dieses Rudels wird durch die beiden Tierfilmer Jim und Jamie Dutcher mit faszinierenden Bildern festgehalten. Die sechs Jahre Entstehungszeit haben sich für den Film ebenfalls gelohnt.

Die Wölfe präsentieren sich nicht als die blutrünstigen Monster, für die sie oftmals gehalten wurden und noch werden, sondern als sozial engagierte Tiere, die füreinander sorgen. In der Gruppe stark und überlebensfähig, zeigen sich ebenso verspielte als auch zärtliche Momente, die man ebenso so oder ähnlich bei Hunden beobachten kann.

Interessant auch die Liebesgeschichte zwischen dem Tierfilmer Jim und Jamie Dutcher.

Es ist fast unerheblich, dass es sich bei den hier gezeigten Wölfen nicht um richtige Wildtiere handelt. Das Rudel war in einem geschützten Areal großgezogen und konnte dort nahezu naturnah leben. Dennoch sind die Aufnahmen und die Bilder überwältigend, denn sie haben das Vertrauen dieser höchst imposanten Tiere erlangt und konnten so aussergewöhnliches Filmmaterial zusammentragen. Das allein, denke ich, gebührt einen gewissen Respekt.

Als Zusatzmaterial findet ich auf der DVD auch der Bonusfilm >>Unter Wölfen<<. Die DVD ist auch in der äußeren Optik ansprechend gestaltet.
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am 10. November 2011
Der Film ist eine Art Doku über Jim und Jamie Dutcher, und berichtet darüber, wie die beiden sich über ihre große Naturverbundenheit und Tierliebe kennengelernt haben.
Sie leben fast völlig in der Wildnis, in der sie ein großes Wolfsgehege haben, in dem sie das Verhalten von Wölfen beobachten können.
Dabei haben sie festgestellt, dass Wölfe nicht nur ein sehr ausgeprägtes Sozialverhalten haben, sondern auch, dass ihr Verhalten oft anders ist, als für das es die Menschen meistens halten, und sogar anders, als es bisher selbst oft WIssenschaftler angenommen hatten!

Der Film zeigt sehr spannend und unterhaltsam das Verhalten von Wölfen (im Rudel), ihre natürliche Umgebung, ihre Feinde, ihre guten Sinnensorgane, Fress- und Jagdverhalten, und nicht zueletzt ihr Verhalten zu den menschen.

Der Film trägt so sehr zur Aufklärung von diesen faszinierenden Tieren bei!

Das Gute an dem Film ist auch, dass hier Aufklärung betrieben wird, OHNE den Zuschauer dabei zu langweilen!

Einzigen Schwachpunkt der Doku finde ich die manchmal doch ein wenig zu "menschlich- emotionale" Sichtweise, aus dem der Film gedreht wurde; die Message scheint dann zu sein: Mensch und Wolf leben dicht beieinander; vom WOlf geht keine Gefahr für den Menschen aus, usw.
Der Wolf wird hier zu oft wie ein Mensch angesehen. In WIrklichkeit ist der Wolf ein Raubtier, und sollte in einer modernen Sichtweise auch nicht aus menschensicht, sondern aus Wolfssicht betrachtet werden.

Andererseits fand ich dann besonders beeindruckend an dem Film die Aussage, dass der Mensch sich die Verhaltensweisen eines ihm bekannten Rudels für den Kontakt mit ihm zu Eigen machen kann, und dann tatsächlich von ihm als "Freund" anerkannt werden kann. Wenn der mensch sich dann richtig zu dem Rudel verhält, gewinnt er das Vertrauen der sonst gegenüber den menschen sehr scheuen Tieren, und hat dann tatsächlich nichts mehr von diesen Wölfen zu befürchten!
Oder auch die Aussage, dass Wölfe untereinander sehr soziale Lebewesen sind, die sich gegenüber viel Verantwortungsbewusstsein entgegenbringen, und sich untereinander mehr helfen als schaden.

Letztlich soll der Film über das mögliche gute Verhältnis zwischen Menschen und Wölfen aufklären, wie es zwischen den beiden Tierfilmern und dem Rudel so der Fall gewesen ist.

Außer dem Hauptfilm (100 min.) gibt es auf der DVD noch einen 50 min. langen Bonusfilm, der über den Film noch einige zusätzliche Informationen gibt, dieses Mal mit noch stärkerer Akzentuierung auf das Wolfsrudel.

Eindrucksvoller, meiner Meinung nach bester Film über Wölfe, und über die mögliche Beziehung zwischen Mensch und (Raub-) Tier, der vor allem über die wahre Natur von WÖlfen aufklärt!
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am 27. Oktober 2012
Nein, das ist nicht ein weiterer bildgewaltiger "Unsere Erde"-Vertreter oder wie sie alle heißen. Aber es ist einer der Vorreiter, die solchen Filmen und einer differenzierten und für einige Menschen unbequemen Sicht über Raubtiere überhaupt erst einen Weg bereitet haben!

Mancher Betrachter von 2012 scheint Schwierigkeiten mit dem Kontext von "Leben mit Wölfen" zu haben, wenn ich hier einige Rezensionen lese. Ich muß wohl davon ausgehen, dass die Discovery-Channel-Werbetrommel eine falsche Erwartungshaltung in den Köpfen hinterlassen hat.

Kurz zu der üblichen Sichtweise der Rancher und massenhaften Sportjäger im Drehort Idaho (USA), das 2012 wieder intensiv durch Debatten über die von einigen erwünschte Ausrottung der sich gerade erst erholenden Art in den Bergen und Wäldern von sich lesen macht:
"Wölfe fressen Farmtiere, Wölfe bedrohen Menschen, Wölfe reduzieren den Bestand an Rotwild (kommt gern von denen, die es dann nicht mehr in Mengen kommerziell schießen dürfen), Wölfe gehören erschossen."
Das ist heute.
Potenziert man das mit zehn, hat man die Situation von vor inzwischen 20 Jahren.
Etwa aus der Zeit stammt "Leben mit Wölfen".

Der Film hat eigentlich selbst nie den Anspruch gestellt, das Tierleben in freier Wildbahn völlig unverfälscht darzustellen. Es gibt heute massig Filme, die möglichst nicht eingreifen, alle schön anzusehen und alle ziemlich abgehoben vom Tier-Individuum. Eine emotionale Bindung des Zuschauers findet zwar statt, aber sie ist zumeist weitgehend unpersönlich. Sicher machen heute diese Filme einen grandiosen Aufklärungsjob.
Das macht aber ihre Vorgänger nicht auf einmal schlecht oder gar falsch. Sie sind die Grundsteine, auf denen heutige Dokus stehen.

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Im Fall von "Leben mit Wölfen" geht es dem Team um die Darstellung und das Verstehen wölfischen Sozialverhaltens im Rudel, was auch gut herüberkommt, sicher in einigen Aspekten abgewandelt vom völlig freien Leben, da er in einem Reservat gedreht werden mußte.
Dieser Film stammt aus einer Zeit, in der sich die Öffentlichkeit einen Dreck um diese Tiere scherte. Sie aus Naturschutzgründen wieder anzusiedeln, war ein weit entfernter, zutiefst kontroverser Gedanke.
Daß das Rudel also in Idaho nicht frei umherstreifend gefilmt wurde, dürfte unter anderem an der Gefahr gelegen haben, daß irgendein schießfreudiger "Cowboy" meinen könnte, der Allgemeinheit einen "Gefallen" tun zu müssen. Ein Reservat ist immer noch besser als eine Kugel zwischen die Augen.

Sehr schnell wurde ebenfalls klar, daß die natürliche Scheue wild aufgewachsener Wölfe ein echtes Zusammenleben mit ihnen fast unmöglich macht, also wurde ein Rudel gezüchtet und dann nach und nach ausgewildert.
Man kann aus heutiger "aufgeklärter" Sicht nun bequem den erhobenen Zeigefinger rauskramen, aber die Alternative zu an Menschen gewöhnten Wölfen war "einpacken und nach hause fahren". Damit wäre dem Image des Tieres in der Öffentlichkeit damals kein bisschen geholfen gewesen.

Insofern ja, es gibt Abstriche zu machen, wenn es um Authenzität geht. Aber es gibt keine Abstriche zu machen, wenn es um das sich-Annähern an das wölfische Wesen, um den Versuch des Verstehens der sozialen Strukturen und um die Bindung des Zuschauers an die deutlich hervortretenden und liebevoll beobachteten Charaktere der einzelnen Tiere geht.
Sehenswert, ob wissentschaftlich korrekt oder nicht. Denn diesen Tieren die von ihnen päsentierte Sanftmut, Intelligenz, Willensstärke und Loyalität als "nicht ganz echt" abzusprechen, weil sie nicht wild leben, ist kurzsichtig.

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Allgemein betrachte ich mit gewissem Unmut, daß selbst ein "Wolfsbotschafter" offenbar blind dafür ist, welche Lanze hier für zu der Zeit allgemein in den USA verhasste Tiere gebrochen wurde - und das nur, weil die Art und Weise des Herangehens nicht der des Jahres 2012 entspricht.
Wissenschaft schreitet voran, aber jeder neue Schritt wird erst möglich durch die Arbeit derer, die eine Lobby für eine Tierart erst aufgebaut haben. Man kann nicht an diesen Film mit heutigen Präferenzen herangehen.

"Leben mit Wölfen" mag nicht in allem authentisch sein, aber er macht auch einer breiten Masse klar, daß diese Tiere meilenweit entfernt von den reißenden Bestien sind, die Geschichte und Geschichtchen uns stereotyp in den Kopf geklopft haben.
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am 2. April 2013
Hallo,
leider habe ich den Film noch nicht gesehen. Was ich aber sicher nachholen werde. Ich schreibe nur jetzt schon eine vorläufige Meinung, da ich es schade finde, das ein sogenannter Nabu Wolfsbotschafter einen Film kritisiert und auf seinen "Titel" baut. Es ist leider Tatsache das Nabu Wolfstbotschafter zu werden nicht schwer ist. Jeder der weiß das ein Wolf einen Schwanz und vier Beine hat kann diesen Titel bekommen. Und das ist sicher so. Ich habe so einen Fall im Bekanntenkreis. Ausserdem gibt es in freier Wildbahn noch Wolfsrudel die grösser sind als die in Deutschland üblichen paar Tiere und diese bestehen sicher nicht nur aus Familienmitgliedern (es sind Rudel mit bis zu 18 Tieren bekannt). Ausserdem haben sämtliche Verbände in der Tierwelt Alphatiere. Siehe Leitkühe, Leitpferde und Leitelefanten um nur ein paar Beispiele zu nennen. Und diese Beispiele können in vielen Fachbüchern nachgelesen werden. Und selbst bei uns Menschen gibt es immer wieder Beispiele für Alphaformen. Siehe Chef/Angestellte Mutter/Kinder Regierung/Volk usw usw. Warum soll es dann bitte keine Alphawölfe geben. Gerade weil die Wissenschaft heute das und morgen das sagt frage ich mich wie man das als Argument bringen kann. Werner Freund zum Beispiel hat viele Jahrzehnte Wölfe beobachtet und erforscht und ist fest der Meinung das es Alphatier gibt. Und das soll alles Falsch sein?
Nur mal so als Anregung zum nachdenken.
Mit freundlichen Gruss
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TOP 500 REZENSENTam 3. Januar 2011
Ein wunderschöner Film und eine beeindruckende Liebesgeschichte.
Jim und Jamie Dutcher ziehen Wolfswelpen auf und halten sie einem riesengroßen Gehege in den Sawtooth Mountains von Idaho. Sie wollen das Leben der Wölfe studieren, um mehr über sie zu erfahren.
Um es vorweg zu nehmen: Der Film hat die zwei Emmys für Ton und Kamera wirklich verdient. Es sind einzigartige Nahaufnahmen gelungen.
Ich habe einen Stern abgezogen für Aussagen wie: "Der Alphawolf bestimmt, wer als erster fressen darf", "Ein Wolfsrudel hat normalerweise zwei Omegas, ein Weibchen und ein Männchen" oder "Es herrscht ein ständiger Kampf um eine höhere Position". Diese Aussagen vermitteln dem Beobachter das Bild, als ob sich alle Wölfe so verhalten würden. Ein solches Verhalten gibt es aber überwiegend nur in Gehegesituationen. Der Betrachter erhält so ein falsches Bild von Wolfsfamilien, ihren sozialen Strukturen und ihrem Verhalten. Die Wirklichkeit ist sehr viel sanfter und friedlicher.
Für das Filmprojekt wurde eine Gruppe Wölfe von Menschen zusammengewürfelt. Alle Welpen wurden von Hand aufgezogen, was in einem Gehege auch Sinn macht und sehr vernünftig ist. Denn so sind die Tiere nicht ängstlich und lassen sich anfassen und wunderbar filmen. Diese "künstliche Rudelstruktur" erzeugt aber gleichzeitig die typischen Probleme einer klassischen Gehegehaltung von "Alpha" bis "Omega".
Ich hätte mir in irgend einer Form einen Hinweis darauf gewünscht, dass das teilweise aggressive Verhalten der Tiere untereinander nicht einem natürlichen Verhalten von frei lebenden Wölfen entspricht.
Trotz allem ist "Leben mit Wölfen" ein wunderschöner und definitiv sehenswerter Film. Wer jemals Wölfe von Hand aufgezogen hat, so wie ich, wird sich mit einem tiefer Seufzer nach den Wolfsküssen zurücksehnen.
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am 13. Januar 2011
Hallo,

ich habe mir auch diesen Film gekauft, da ich mich sehr für diese Tiere interressiere!
Also diese Doku ist einfach nur zu empfehlen.
Er ist sehr schön und man fühlt mit den Dutchers ein wenig mit!

Dieser Film ist einfach Spitze!!!
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am 29. September 2014
Der Film ist beeindruckend und zeigt das wahre Gesicht des Wolfes und zwei Menschen die mit Wölfen leben und aufziehn.
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am 20. Februar 2016
Wölfe sind wundervolle Geschöpfe, worin man hier auch einen Einblick gewinnt.
Jedoch finde ich es furchtbar, dass diese anfangs in einen Käfig gesperrt und somit ihrer wahren Natur völlig entfremdet wurden.
Wer wirklich mit wilden Wölfen gelebt hat, ist Shaun Ellis.
Schön ist aber auf jeden Fall, dass sich seitdem wieder wilde Wölfe angesammelt haben im Yellowstone Park, auch wenn sie zum Teil immer noch verhasst sind in der Gesellschaft und sich dies einige Jäger zum Nutzen machen, was ich zutiefst bedauere.
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am 23. März 2013
Leben mit Wölfen ist eine überraschend andere Dokumentation, beinahe schon Reportage mit Anrissen eines gut gemachten Reality-TV-Kinofilmes. Wunderbare Bilder von Landschaften und Tieren in Kombination mit der ergreifenden Geschichte der beiden Forscher liefern eine hervorragende Unterhaltung, die alles mitbringt: Gefühl, Information, Spannung und Tragik.

Prädikat empfehlenswert.
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am 15. Mai 2012
Als Nabu-Wolfsbotschfter bin ich immer auf der Suche nach guten Wolfs-Dokumentationen.
ABER DIESE IST ECHT MIES!!!!
Der US-Tierfilmer zieht zwei Würfe von Wolfswelpen mit der Flasche groß und sperrt sie dann in ein Gehege um zu beobachten wie sich die Wölfe danach untereinander verhalten.
Nicht nur ,dass die Tiere weiterhin vom Tierfilmer gefüttert werden, er spricht auch immer wieder von einer Rudelbildung mit Alpha- und Omegatieren, obwohl es wissenschaftlich erwiesen ist, dass es so etwas in der freien Wildbahn nicht gibt, da Wolfrudel aus Familienverbänden bestehen!
Der Tierfilmer und seine Frau werden in der Doku hoch gelobt, als ob sie eine Art Diane Fossey der Wölfe wären.

Nach ca. 1 Stunde konnte ich das nicht mehr ertargen und hab die DVD ausgeschaltet.

Inhalt ist veraltet und unwissenschaftlich.

Ich kann nur davon abraten die DVD zu kaufen!!!
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