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Kundenrezensionen

4,7 von 5 Sternen
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am 1. Mai 2011
So sehr ich es mir gewünscht hätte, so wenig war wohl ernsthaft zu erwarten, daß KJ nach Hosannas noch einen draufsetzen würden. Schon gar nicht nach Ravens Ableben, der Energieverlust ist deutlich spürbar. In meiner KJ-Rangliste liegt Absolute Dissent gemeinsam mit Democracy auf Platz 3, aber mit deutlichem Abstand zu Platz 2 Pandemonium und Platz 1 Hosannas from the Basements of Hell.

Jetzt heißt es erstmal abwarten, ob die längst überfällige Maxi-CD noch was rausreißt - aber auch hier sind meine Erwartungen eher gedämpft. Bonus-Kracher wie Zennon, Universe B oder Afterburner erwarte ich kaum.
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am 16. Dezember 2016
Meiner Ansicht nach ist die Zeit für die Band einfach vorbei. Wenn man die alten Platten hiermit vergleicht fehlt die Kraft und vor allem natürlich auch die Wut.
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am 20. Februar 2011
Harte Schicksalsschläge mussten die Britischen Postpunk/Industrialrock Pioniere in ihrer dreißigjährigen Karriere ja einige einstecken, der letzte ereignete sich vor vier Jahren, als der langjährige Bassist (und enge Freund) Paul Raven im Alter von 46 Jahren den Folgen eines Herzinfarktes erlag. Nicht wenige Künstler würden in solchen Situationen den Kopf in den Sand stecken oder ewigem Kummer verfallen, andere schicken zuhauf Compilations oder überflüssige Best-Of Alben bis zum Erbrechen in die Umlaufbahn, bzw. in den restlichen Fällen löst man sich kurzerhand auf. So aber nicht bei Killing Joke, deren Kopf, ein gewisser Jaz Coleman, das Zepter seit jeher in der Hand hält und nun samt Original Besatzung (am Viersaiter: Mister Youth) zum emotionalen Befreiungsschlag ausholt.

Und dieser weiß durch die Bank zu überzeugen: schon der eingängig/flotte Startreigen "Absolut Dissent" bleibt dermaßen schnell im Gehörgang kleben, dass man ihn immer wieder per Skiptaste zurückfischen muss, es geht gar nicht anders. Über ähnliche Charakteristika verfügen im weiteren Verlauf das ebenso spartanisch komponierte "The Great Cull", das deutlich rhythmischere "Fresh Fever From The Skies" und der potentielle Hit "In Excelsis". Wobei es bei sich Killing Joke weniger um die Bemühung des Hit-Kreierens als um eine andere Vision dreht - der eigentliche Fokus ist nämlich das Herausfiltern von ganz bestimmten, sagen wir mal salopp zum kritischen Nachdenken animierenden) Stimmungen und melancholisch-drückenden Soundcollagen, was passenderweise im superben Electronic-Tanzfeger "European Super State" seinen grandiosen Höhepunkt findet. Knackige Rock'n Roll Zitate finden sich indes im Swing betonten "Endgame" (wie G.E.I.L.!) wieder, während es beim Nachruf für den verstorbenen Bassisten höchst episch zur Sache geht: meine Herrschaften, "The Raven King" geht sehr, sehr tief unter die Haut ' Respekt. Und siehe da, sie scheren auch in ganz andere Gefilde aus: beim finalen "Ghosts Of Ladbroke Grove" nehmen Killing Joke sich gar einer Dub Reggae Nummer (!) an. Die merklich gealterten, aber immer noch sehr ambitionierten Routiniers von der kühlen Insel haben also stilistisch einige wichtige Wegmarken ihres eigenen Back Kataloges gestreift und zugleich eine kleine Weiterentwicklung vollzogen. Das eher farblose "Hosannas From The Basements Of Hell" aus dem Jahre 2006 sei ihnen somit verziehen.

Weiterhin werden sich Geschmacksgeister beim Gröl-artigen Gesang von Coleman scheiden, der seit jeher von melodischen Anteilen aufgeweicht wird. Wer jedoch Killing Joke länger schon kennt und mag, wird auch auf "Absolut Dissent" kein Problem damit haben. Und sonst? Nun, bei solch einer überragenden Gesamtleistung wie hier sieht man bei zwei blassen Mitläufern ("This World Hell" und "Depthcharge") gerne darüber hinweg. Ein wenig Kritik könnte man auch am rauen, wenig differenzierten Sound üben, an dem sich der Hörer nach einer gewissen Einarbeitungsphase jedoch allmählich gewöhnt hat. Möglicherweise hat die Band selbst es genauso beabsichtigt.

Zusätzlichen Kaufanreiz hat die limitierte Doppel-CD "Absolut Respect", die ganze elf Tracks von diversen Tribute Songs bereit hält (lediglich der NIN Remix von "Democracy" zählt nicht ganz dazu). Mit "The Wait" (von Metallica 1987 während der legendären "Garage Days" Sessions gecovert) ist zwar ein Song vertreten, den der Otto Normal Metaller zu 99% im Regal stehen hat, mit anderen Liedern wie etwa "Love Like Blood" (Dead by April) oder "Primitive" (Helmet) dürften deutlich weniger Konsumenten in Kontakt gewesen sein.
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VINE-PRODUKTTESTERam 1. Oktober 2010
28 Jahre ist es her, dass Killing Joke ein Album in Originalbesetzung eingespielt haben. 28 Jahre in denen viel passiert ist. Nicht nur allgemein, sondern auch die Band selbst ging durch viele Höhen und Tiefen. Aber sie ist immer noch da. Und passend zum 30-jährigen Jubiläum ihres Debüts mit ihrem abwechslungsreichsten Album seit vielen Jahren! Es scheint fast so, als hätten Killing Joke einen langen Blick zurück auf sich selbst geworfen und dabei ihre Eindrücke in neue Songs verarbeitet.

Garstiger Postpunk ("Here comes the singularity"), Industrial-Anleihen ("This world hell"), harter Metal ("The great cull"), melancholisch Melodiöses ("The raven king"), verpackt in einen rohen und etwas matschigen Sound. Eine einstündige Reise also von 1980, über 1994, 2003, 1986 bis nach 2006. Auf dem Weg dahin hat Jaz Coleman nebenbei sogar einige der eingängigsten Refrains seiner Karriere geschrieben. Das mantraartige "In excelsis" oder das fast swingend groovende "End game" (beide von der Vorab-EP bekannt) sind die besten Beispiele dafür. Das 14. Studioalbum Absolute dissent ist aber keinesfalls eine Retroveranstaltung, sondern ein quicklebendiges Lebenszeichen einer nach wie vor ungemütlichen Band.

Die Ungerichtigkeiten der Welt, gesellschaftliche Kontrolle oder die schamlose Ausbeutung unserer Lebensgrundlagen sind noch immer der Stoff, aus dem die Aggressionen für Songs wie das harte und mitbrüllbare "Depthcharge" oder das beschwörende "Fever from the skies" gezimmert sind. Weiter findet man aber auch ein großes Maß an Melancholie und überraschend viele Melodien in den zwölf Songs der Platte. Jaz Coleman röhrt nicht durchgehend kehlig, sondern zeigt relativ oft und gerne seine Gesangsstimme, was Stücke wie das fast träumerische "The raven king" oder "Honour of fire" zu ziemlich emotionalen Angelegenheiten macht.

Doch der Gesang alleine wäre nichts ohne die wiedervereinte und einfach, aber effektiv agierende Rhythmusgruppe aus Bassist Youth (der zuletzt zusammen mit Paul McCartney für Aufregung sorgte) und Schlagzeuger Paul Ferguson, sowie Sechssaiter Geordie Walker. Gerade er sorgt mit seiner gnadenlos reduzierten und einfallsreichen Gitarrenarbeit für den passenden Sound. Mal den Gesang flächig unterstützend, dann wieder zackig rockend. Elektronik findet man dieses Mal nicht allzu viel - wenn man einmal vom genannten "Depthcharge", sowie von der Vorabsingle "European Super State" absieht. Mit seiner tanzbaren Mischung aus EBM/Wave und Dance-Punk schlägt sie klanglich ziemlich aus der Reihe. Genauso wie der Abschlusstrack "Ghosts on Ladbroke Grove", der als ruhige und fast hypnotische Dub-Nummer um die Ecke kommt.

Killing Joke hätten es sich einfach machen können und nur eine aktualisierte Version ihres Debüt-Meilensteins einspielen müssen. Aber damit hätte man sich letztendlich künstlerisch selbst ins Aus geschossen. Altersmilde scheint man im Bandcamp also nicht zu kennen. Denn 2010 klingt man immer noch genauso ruppig, wie auf dem letzten Album Hosannas from the basement of hell - nur mit besseren Songs! So stillt Absolute dissent zweifellos den Appetit, den die Vorab-EP In Excelsis angeregt hat.
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am 12. Januar 2011
So, nach elf Fünf-Sterne-Wertungen bin ich der erste, der hier mal etwas Wasser in den Wein gießt und sich dafür vermutlich den Unmut seiner Mitmenschen in Form nicht hilfreicher Bewertungen bzw. entsprechender Kommentare zuzieht - falls das hier überhaupt jemand liest.

Drei Jahre nach dem überraschenden Tod von Paul Raven gibt es also erstmals seit 1982 ein neues Album in der - selbstverständlich - legendären Originalbesetzung. Dieser Umstand ist für die Vermarktung ohne Frage mehr als hilfreich, aber wer die Karriere der Band seit ihren Anfängen verfolgt hat, wird sich erinnern, dass der Urbesetzung nach sehr guten Singles und dem hervorragenden ersten Album von 1980 spätestens mit dem dritten Album "Revelations" (1982) weitgehend die Luft ausgegangen war. Zu diesem Zeitpunkt hätten sich Killing Joke getrost auflösen können, ohne dass ihnen viele Tränen nachgeweint worden wären. Das Ende der Urbesetzung war damals kein Beinbruch, sondern wohl eher eine notwendige Voraussetzung, um der Band dringend benötigte neue Impulse zu geben. Der Erfolg zeigte sich schließlich auf dem grandiosen fünften Album "Night Time" (1985).

"Absolute Dissent" ist ein Lebenszeichen, das von den Fans nach dem harten Einschnitt des Jahres 2007 durch den plötzlichen Tod von Paul Raven mit sehr großer Erleichterung aufgenommen wird, so dass man über offensichtliche Schwachstellen anscheinend gern hinwegsieht. Das ist jedenfalls meine Interpretation der fast ausschließlich enthusiastischen Kommentare der Fangemeinde. Meiner Meinung nach handelt es sich lediglich um eine Bestandsaufnahme, ein Dokument der Orientierungssuche einer zwangsweise neu formierten Band. Nach der mehrmonatigen Verschiebung des ursprünglichen Veröffentlichungsdatums (eigentlich immer ein Alarmzeichen) und der schwachen Vorabauskopplung "In Excelsis" hatte ich allerdings wesentlich Schlimmeres befürchtet, obwohl mir als Fan natürlich bewusst ist, dass diese Band schon zahlreiche Krisen durchlebt hat, um im Anschluss wie Phoenix aus der Asche und stärker denn je zurückzukehren.

In einem Interview mit Jaz Coleman war zu lesen, dass die Veröffentlichung des Albums sich verzögerte, weil man sich nicht auf die Titelauswahl einigen konnte, so dass die Tracklist eine hart errungene Kompromisslösung darstellt. Angesichts der Qualitätsunterschiede der Songs und der großen stilistischen Bandbreite verwundern einen diese Aussagen nicht. Das Ergebnis ist eine Art musikalischer Gemischtwarenladen, oder mit etwas mehr Wohlwollen formuliert: Es ist für jeden etwas dabei. Tracks im Stil der letzten Alben (Absolute Dissent, Depthcharge) wechseln sich mit inspirationsfreiem Proll-Stadionrock (In Excelsis) und - gemessen am Sound der letzten Alben - ungewohnt seichten Klängen (European Super State, Here Comes The Singularity) ab, zwischendurch gibt es sogar eine Art Ballade (The Raven King, eindeutig der Höhepunkt des Albums) und schließlich im letzten Song Dubsounds, die ein wenig an die Anfangstage der Band erinnern (Ghosts of Ladbroke Grove).

Das liest sich jetzt nicht besonders vielversprechend, dennoch ist "Absolute Dissent" keineswegs ein schlechtes Album, obwohl es auch schwächere, aus meiner Sicht schon fast einfältig-simple Songs ("In Excelsis", "Here Comes The Singularity") enthält. Selbstverständlich besitzen Killing Joke noch immer die Fähigkeit zu überdurchschnittlichem Songwriting und rocken wie kaum eine andere Band auf diesem Planeten. Ein wirklich schlechtes Album werden sie daher wohl auch nicht mehr veröffentlichen, aber dieses ist leider trotz einiger sehr guter Songs eher durchwachsen. Aufgrund der häufigen stilistischen Brüche fehlt der übergeordnete Spannungsbogen, der es zu einem in sich geschlossenen Werk, zu einem echten Album statt nur einer eher beliebig wirkenden Aneinanderreihung neuer Songs machen würde. Diese fehlende Geschlossenheit macht es mir persönlich sehr schwer, auch die - praktisch auf jedem Album vorhandenen - weniger starken Songs zu akzeptieren.

Obwohl "Absolute Dissent" über weite Strecken durchaus unterhaltsam ist, reicht es bei weitem nicht an die besten Alben der Band heran, die ich mit fünf Sternen bewerte. Im relativen Vergleich gibt es daher nur 3 Sterne von mir (mit meinen Lieblingsbands bin ich sehr streng). Obwohl es diesmal in der "neuen" Besetzung noch nicht gereicht hat mich zu begeistern, bleiben Killing Joke trotzdem von allen noch existierenden Rockbands meine unangefochtene Nummer 1, und die besseren Songs dieses Albums bestärken mich darin, auch nach dreißig Jahren Bandgeschichte noch Großes von ihnen zu erwarten.
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am 9. März 2011
Zurück zu Urbesetzung.

2003 erschien das selbstbetitelte Re-union Album, mit dem sich Killing Joke zwar nicht neu erfunden, aber neu definiert haben.
2006 folgte das brachiale "Hosannas from the basement of hell" und mit
"Abolute Dissent" schlägt man 2010, zumindest am Vorgänger gemessen, wieder etwas ruhigere Töne an.

Killing Joke mal wieder etwas melodischer, gelegentlich sogar tanzbar (European Superstate) und mit Raum für 1-2 Halb-Balladen.
Dabei verzichten sie dennoch nicht auf den gewohnten Hau-drauf-und-Schredder-Rock.

Für mich zählen genau diese 3 genannten Alben zu den besten die Killing Joke je aufgenommen haben.
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am 22. Oktober 2010
2010 ist das Jahr der Comebacks. Erst legt Glenn DANZIG mit DETH RED SABAOTH ein Supercomeback Album hin und jetzt legen KILLING JOKE in der Ur-Besetzung (das ist immerhin 31 Jahre her) ebenfalls ein Super-Comeback Album hin. Absolut Weltklasse - Komposition, Sound und Harmonie stimmen. Das Album lässt sich prima durchhören und ist sehr ausgewogen. Trademarks sind definitiv Absolute Dissent, In Excelsis, European Super State, The Raven King und Ghosts of Landbroke Grove. Für mich persönlich, nach jetzt ca. 20 Durchläufen - PLATTE DES JAHRES 2010 !!!
Unbedingt die LTD. Edition mit Bonus CD kaufen.
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am 2. Oktober 2010
Zugegebermaßen habe ich Killing Joke durch "Love like blood" entdeckt, bin also kein Fan der allerersten Stunde. Seit "Night time" habe ich aber eigentlich alle Alben von KJ wenn möglich am Erstverkaufstag erstanden, bin also ein leidenschaftlicher Anhänger dieser Band seit 25 Jahren. "Love like blood" überspringe aber immer, wenn ich "Night time" höre, denn den Rest finde ich viel besser als die angesprochene "Hit-Single". Was mir an KJ so gut gefällt, ist, dass sie eigentlich nie das machen, was man von ihnen erwartet, sowohl aus Sicht des Fans als auch der Musikmedien. Das trifft besonders auch auf das neue Album "Absolut dissent" zu. Während andere vergleichbare Bands mit einer aufwendigen Produktion mit einem Top-Produzenten ihr mäßiges durchschnittliches Songmaterial aufzuwerten versuchen, gehen KJ genau den anderen Weg. Exzellentes Songwriting wird mit einer rauhen ungeschliffenen,
fast als "Garagensound" zu bezeichnenden Produktion dem Hörer präsentiert. Auf schlechten Anlagen dürfte sich das Album durchweg wie "Soundbrei" anhören. Ändert aber nichts an der Tatsache, dass sich auf "Absolut dissent" Songs befinden, die zu den besten gehören, die sie in ihrer 30-jährigen Geschichte geschrieben haben. Das neue Album hat das Zeug zum Klassiker, kann sich durchaus
mit "Night time", "Pandemonium" und dem 2003er "Killing Joke" messen. Für KJ-Fans ein Muss, für die anderen? "Die, longpig!"
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am 8. November 2010
Obwohl ich ein Kind der 80er bin, ging die Band KILLING JOKE bis heute völlig an mir vorbei (außer dem Mittachtziger-Hit "Love Like Blood"). So bewerte ich deren neuestes Album "Absolute Dissent" als absoluter Band-Novize - und bin maßlos BEGEISTERT!

Wer sich (wie ich) von der jüngsten Retro-Wave-Welle dank solcher Bands wie INTERPOL, CUT CITY, EDITORS oder WHITE LIES hat mitreißen lassen, wird bei diesem Album unter derselben Welle begraben, mehrfach durchgeschleudert und schwindelig an die Wasseroberfläche zurückgespien. KILLING JOKE haben einen sehr markanten, eigenen Stil - irgendwo zwischen Punk und New Wave, zwischen Melodie und brachialen Gefühlsausbrüchen, zwischen Geschrei und Hymne. Und ich denke, dass sich auch die meisten Stoner-Rock-Fans in KILLING JOKE'S Kosmos absolut wohlfühlen werden.

Anspieltipps: "Absolute Dissent", "In Excelsis" und selbstverständlich "The Raven King". Aber das sind nur die Spitzen dieser sehr, sehr hohen Welle - das Album spielt (trotz seiner Länge) auf durchgängig höchstem Niveau und weist definitiv kein Füllmaterial auf. Nach MOTORPSYCHO's "Heavy Metal Fruit" für mich das Rockalbum des Jahres 2010 - und für mich der Anlass, mich als nächstes mit der gesamten Discographie der Band zu beschäftigen. Besser spät als nie!
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am 11. Dezember 2010
Was ist nicht schon alles über dieses Album geschrieben worden...

SUPER...EXCELLENT...HAMMERMÄßIG...VOLLTREFFER...UNGLAUBLICH...

und alles stimmt!

Das nicht jedes Album von Killing Joke ein 100prozentiges sein kann ist normal,wie bei jeder anderen Band auch.Und das es Gott sei Dank auch unterschiedliche Ansichten gibt ist auch gut.

Aber in diesem Fall hat sich die kreative Pause wirklich gelohnt...

Rotzig,voller Aggressivität und Spiellust,man hat den Eindruck,sie haben sich im Studio getroffen in dem noch gebaut wird und haben losgelegt.Ohne ewig drüber diskutiert zu haben!Einfach das zu machen was sie wollen:Musik die einen trifft!!!

Mal voll in die Fresse(In Excelsis,Depthcharge);mal voll ins Herz(Raven King);mal nur ins Tanzbein(European Super State).Weshalb muss man sich eigentlich immer entschuldigen wenn man Titel wie "European Super State" extrem geil findet?
Traut wohl keiner Killing Joke zu,oder ?

Kurz und gut:Ein extrem geiles Album das auch Leuten gefällt die sich bisher nicht so mit Killing Joke beschäftigt haben.

Da freut man sich aufs nächste Konzert !

Killng Joke...Qualität,Qualität,Qualität.
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