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Kundenrezensionen

4,0 von 5 Sternen
5
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am 19. März 2017
1982 hatten Samson neben einem zu Recht bereits vergessenen Debüt immerhin auch schon zwei Semiklassiker der New Wave of British Heavy Metal im Backkatalog. Klassiker, weil für einen kurzen Zeitraum Drummer Thunderstick in seiner SM-Maske praktisch das, nun ja, Gesicht der NWOBH war, und nicht etwa Eddie. Selbst wenn Samson nur am Rande vorkam, kaum ein Bericht über die NWOBHM verzichtete auf das Konterfei von Thunderstick. Klassiker auch, weil „Head on“ wie „Shock Tactics“ je zwei oder drei fulminante NWOBH-Hymnen enthielten. Semi, weil beide auch mit einer Menge mittelmäßigen Materials aufwarteten.

Obwohl Band der ersten Stunde, hechelte man so letztlich doch Konkurrenten wie Maiden oder Saxon hinterher. Ziemlich ungünstig, dass dann auch noch allerhand Trouble mit Management und Plattenfirma dazukamen. Noch schlechter, dass mit Paul Samson an der Gitarre und Chris Aylmer am Bass zwar der Bandkern erhalten blieb, mit Thunderstick und Bruce Dickinson aber ausgerechnet die Mitglieder von Bord gingen, die das Medieninteresse auf sich zogen. Schlechte Voraussetzungen eigentlich für das vierte Album, „Before The Storm“.

Mit Pete Jupp hatte man einen soliden, aber unauffälligen Nachfolger für Thunderstick gefunden. Mit Nicky Moore einen alles andere als unauffälligen für olle Bruce. Wenn der vor einiger Zeit postuliert hat, dass er sich seinen Zungenkrebs vermutlich durch übermäßigen Oralverkehr gefangen hat, darf man, wenn das medizinisch haltbar und mehr als grimmiger Metal-Humor wäre, vermuten, dass den physisch ausufernden Moore dieses Schicksal wohl nicht ereilt. Er war eher der Typ, der von der Damenwelt um Service bei Haushaltsreparaturen gebeten wird. Auch technisch war Moore nicht so ein gebenedeiter Jodel-Jesus wie Bruce. Das lässt sich im Bonusmaterial sehr schön anhand der Neuaufnahme von „Pyramid To The Stars“ im Direktvergleich mit der auf „Shock Tactics“ enthaltenen Dickinson-Version nachvollziehen. Mit Dickinson ging aber auch das Schrille, Kreischende, Hysterische. Während dieser spitze Geschosse aus einer Stahlkehle abzufeuern schien, kam Moore mehr über eine behäbige, träge, aber unaufhaltsame, walzenartige Wucht aus dem wuchernden Wanst.

Passend dazu schraubten Samson auf „Before The Storm“ den Metalanteil zugunsten von mehr Hardrock zurück. Im Allmusic Guide wird spekuliert, dass dies auf den Einfluss der damaligen Tourpartner von Blackfoot zurück zu führen sein könnte. Klingt schlüssig, „Life On The Run“ etwa kann man sich problemlos in einer Coverversion von denen vorstellen, aber um Missverständnissen vorzubeugen, „Before The Storm“ ist very britishes Cheese and Bacon und in keiner Weise ein Südstaaten-T-Bone-Steak. Dank der Neuausrichtung im Verbund mit Moores komplett anderer Stimme fühlt sich BTS so ein ganzes Stück natürlicher an, als seine Vorgänger, nein, nicht eigentlich bluesiger, aber rootsiger, und darüber hinaus epischer und hymnischer. Und die Band scheint sich damit wohlzufühlen, ohnehin ließ der Nietenmangel speziell Paul Samson ja immer eher ein bisschen nach Hippie-Hardrocker ausschauen.

Das große Plus von „Before The Storm“ ist aber, dass Samson die Lücke zwischen den Top- und dem weniger guten Songs verkleinern konnten. Teilten sich „Head on“ und „Shock Tactics“ in die drei Bereiche Überragend, Ganzokay und Garnichtmalsogut, streicht „Before The Storm“ den Garnichtmalsogut-Anteil ganz und fügt stattdessen zwischen Überragend und Ganzokay einige Stufen ein, was es zu einem schlüssigeren Werk macht. Das monolithische „Dangerzone“ gefolgt vom zackigen „Stealing Away“-Boogie-Rock ergeben einen Superauftakt, nicht so unvergesslich wie „Vice Versa“ oder „Riding With The Angels“, aber auch nicht zu weit dahinter, was für einen Großteil des Albums gilt. Und zwei Giganto-Nummern sind auch wieder dabei. „Young Idea“ ist eine prächtige Ballade aus einer Zeit, in der diese Disziplin noch nicht von den Scorpions zuschanden geritten war, und brilliert im brachialen mittleren Instrumentalteil mit einer Nähe zu Maiden, die Samson vielleicht weder davor noch danach je wieder zustande brachten. Das Before-The-Storm-Heiligtum war für mich aber immer das mitreißende „Test Of Time“. Und wenn ich der einzige Mensch auf der Welt bin, der das so empfindet, aber für mich war das immer eins der großartigsten 100, ach was, 50 Hard'n-Heavy-Stücke ever, next to ganz viel Black Sabbath und so. Kaum ein Titel animiert mich auch im gesetzten Alter bei ausufernder Nicky-Moore-Gedächtnis-Figur noch derart zum rumposen, „Test Of Time“ macht das Wohnzimmer zur Bühne.

Unsicher bin ich immer, wie man das sich aus allerlei Single-, EP- und Livematerial zusammensetzende und die Spielzeit des Originalalbums fast verdoppelnde Bonusgedöns in die Wertung mit einbezieht. Historisch durchaus interessant, erweitert es den Samson-Kosmos, wie im erwähnten „Pyramid To The Stars“, durch die Verbeugung vor einer anderen Southern Rock Band in „Driving With ZZ“ oder dem von den Mädels von Rock Goddess, die ihrerseits erst 1983 ein fulminantes und heute leider fast vergessenes Debütalbum an den Start brachten, zu „Living, Loving, Lying“ beigesteuerten Backgroundchor. Qualitativ bleibt das Bonusmaterial aber hinter allen Tracks des Originals zurück. Eventuell hätte eine Studioneueinspielung mit Nicky Moore des vom Debüt stammenden „Mr. Rock'n Roll“ den vielleicht schwächsten Track, „I'll be 'round“ verdrängen können, in der Liveversion eher nicht. Aber soll man jetzt buchhalterisch vorgehen und gemessen an der Spielzeit der CD das gute und das weniger gute Zeug, welches ja theoretisch einen Mehrwert darstellt, gegeneinander abwägen und das Bonusgeraffel die Wertung runterziehen lassen? Nöö, soll man nicht.

Im Booklet finden sich allerlei Kurzberichte und –Interviews aus der Zeit der Veröffentlichung von „Before The Storm“. Mit dem Wissen um den Weg den Metal im Allgemeinen und Samson im Besonderen nahmen, ist es fast schon rührend, wie die Band darauf hoffte, mit diesem Album wieder Anschluss zu finden. Die weiteren Veröffentlichungen sind mir zwar nicht bekannt, auf Basis anderer Rezensionen und der Soundfiles lässt sich aber darauf schließen, dass mit „Don't get mad, get even“ Samsons Whitesnakisierung begann und sie allmählich den Höllenschlund des Pop-Metal hinabrutschten um sich an dessen finsteren Ende mit Genrekollegen wie Saxon, Tygers Of Pan Tang, Girlschool, Tank und wer weiß wem noch um die Essensreste zu balgen, die vom eben nur für David Coverdale und Def Leppard reich und dekadent gedeckten Tisch herunterfielen.

Gemessen an der qualitativen Geschlossenheit von „Before The Storm“ jedoch erscheinen diese Hoffnungen weniger rührend als nachvollziehbar und es würde für ein wenig posthume Gerechtigkeit sorgen, wenn ihm etwas mehr Anerkennung zu Teil würde. Samson und Aylmer sind leider recht früh verstorben. Für mich noch vor „Head On“ und etwas knapper vor „Shock Tactics“ Samsons bestes Album.
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am 8. Februar 2013
dass die für meinen Geschmack beste Samson-LP endlich (wieder) auf CD erschienen ist. Ich mag nun mal die Stimme von Nicky Moore.
Die Band von Paul Samson spielt in der obersten Hard-Rock-Liga und kann daher nur empfohlen werden. Obendrauf gibt's hier noch einige Bonus-Tracks der allerersten Kajüte.
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am 26. Juli 2016
Im Oktober 1982 erschien das vierte Studioalbum der englischen Band Samson. "Before the Storm" wurde eingespielt von
Nicky Moore – Vocals
Paul Samson – Guitars
Chris Aylmer – Bass Guitar
Pete Jupp – Drums
Produziert wurde die Scheibe von Jo Julian. Alle Titel stammen von Samson, einige jedoch noch von der vorherigen Besetzung.

Samson hatte zwei schmerzliche Abgänge zu vermelden. Bruce Dickinson wechselte zu Iron Maiden und machte dort grosse Karriere. Ausserdem trennte man sich vom Schlagzeuger Thunderstick. Mit Nicky Moore und Pete Jupp fand man jedoch guten Ersatz.
Besonders Nicky Moore drückte dem Album seinen Stempel auf. Nicky Moore hat eine ganz andere Stimme als sein Vorgänger. Sie ist jedoch sehr kräftig und außerordentlich bluesig. Für mich eine der besten Stimmen der 1980er Jahre. Allerdings hatte sich der musikalische Stil etwas geändert. Weg vom NWOBHM, hin zu knackigem Hard Rock. Das fanden nicht alle Fans gut. Ich hatte und habe damit keine Probleme.
Überragend sind für mich der Opener `Dangerzone` (sehr fettes Riff), `Losing my grip` (fettes Riff und genialer Refrain) und der Oberhammer `Young idea`. `Young idea` fängt ruhig an und steigert sich dann unglaublich, um dann wieder ruhig auszulaufen. Paul Samson und Nicky Moore glänzen. Aber auch das straighte `Test of time` kommt gut an. `Red skies` ist noch eine Nummer der Vorbesetzung, kann mich aber nicht ganz überzeugen. Die Produktion ist für 1982 richtig fett und gut.

Fazit: "Before the Storm" ist für mich ein fast sehr gutes Album. Es sind richtig geile Songs am Start. Der musikalische Stil hatte sich jedoch etwas geändert. Für Hard Rock Freunde ein ganz klares must-have. Da aber nicht alle Songs voll überzeugen können, halte ich gut gemeinte 4 (8,5/10) Sterne für angebracht.
Amazon hat hier ein falsches Cover verlinkt.
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am 25. Juli 2016
Im Oktober 1982 erschien das vierte Studioalbum der englischen Band Samson. "Before the Storm" wurde eingespielt von
Nicky Moore – Vocals
Paul Samson – Guitars
Chris Aylmer – Bass Guitar
Pete Jupp – Drums
Produziert wurde die Scheibe von Jo Julian. Alle Titel stammen von Samson, einige jedoch noch von der vorherigen Besetzung.

Samson hatte zwei schmerzliche Abgänge zu vermelden. Bruce Dickinson wechselte zu Iron Maiden und machte dort grosse Karriere. Ausserdem trennte man sich vom Schlagzeuger Thunderstick. Mit Nicky Moore und Pete Jupp fand man jedoch guten Ersatz.
Besonders Nicky Moore drückte dem Album seinen Stempel auf. Nicky Moore hat eine ganz andere Stimme als sein Vorgänger. Sie ist jedoch sehr kräftig und außerordentlich bluesig. Für mich eine der besten Stimmen der 1980er Jahre. Allerdings hatte sich der musikalische Stil etwas geändert. Weg vom NWOBHM, hin zu knackigem Hard Rock. Das fanden nicht alle Fans gut. Ich hatte und habe damit keine Probleme.
Überragend sind für mich der Opener `Dangerzone` (sehr fettes Riff), `Losing my grip` (fettes Riff und genialer Refrain) und der Oberhammer `Young idea`. `Young idea` fängt ruhig an und steigert sich dann unglaublich, um dann wieder ruhig auszulaufen. Paul Samson und Nicky Moore glänzen. Aber auch das straighte `Test of time` kommt gut an. `Red skies` ist noch eine Nummer der Vorbesetzung, kann mich aber nicht ganz überzeugen. Die Produktion ist für 1982 richtig fett und gut.

Fazit: "Before the Storm" ist für mich ein fast sehr gutes Album. Es sind richtig geile Songs am Start. Der musikalische Stil hatte sich jedoch etwas geändert. Für Hard Rock Freunde ein ganz klares must-have. Da aber nicht alle Songs voll überzeugen können, halte ich gut gemeinte 4 (8,5/10) Sterne für angebracht.
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am 4. Januar 2015
Nachdem Samson mit Bruce Dickinson die New Wave of British Heavy Metal auch mit geprägt haben, ging der musikalische Weg nach dem Abgang von Bruce Bruce und auch des extrentischen Drummers Thunderstick unverständlicherweise in eine eher altbackene 70er-Jahre bluesige, allerdings sehr coole Hardrockrichtung -- ungefähr in der Schnittmenge aus alten Whitesnake und Y & T. Die bluesige heissere Röhre des neuen korpulenten Sängers Nicky Moore passt allerdings zu dieser Art von Musik perfekt. Die Gitarrenriffs und Solos von Paul Samson sind auch allesamt professionell und solide umgesetzt, es fehlt aber die unbändige enthusiastische Power, die Bruce Bruce, nicht nur auf der Bühne vermittelte. In einer Zeit, wo der Speedmetal seinen Anfang nahm und der straighte Heavy Metal gerade seine Blütezeit erlebte war es nicht sehr geschickt sich musikalisch quasi wieder rückwärts zu wenden, was dem Album eben auch den Boden abgegraben hat. Aus heutiger Sicht ist das Album durchaus eine Empfehlung, gerade für Leute die eben auch auf alte Whitesnake und Y &T stehen. Die stärksten Songs von diesem soliden Album sind der langsam vor sich hin rockende hymnische Opener "Danger Zone"(4/5), die melodischen Singles "Red Skies"(4/5) und "Losing my Grip"(4/5)(von dem es allerdings eine aggressivere bessere Version von Bruce Bruce gibt), das härtere "Test of Time"(3/5) und die melancholisch angehauchte Schlussballade "Young Idea"(3/5) mit Ihrem harten Mittelteil. Die beiden Midtemposongs "Stealing away"(2/5) und "Ill be round"(2/5) finde ich nicht so gelungen, die restlichen Songs sind Ok.
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