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am 3. März 2017
Diese alte Version war ursprünglich ohne Einloggen in den EA Server zu spielen möglich. Habe diese noch gefunden und siehe da der key wurde erkannt, sodass ich die neuere Version nicht installierte
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am 30. März 2011
Obwohl mir einst die Demo von Crysis erst spielerisch nicht zugesagt hat, habe ich nun wegen des günstigen Preises doch noch zugeschlagen, und es hat sich gelohnt.

---INSTALLATION UND EINSTELLUNGEN---

Crysis wird ohne DRM installiert, beim Spielen muss die CD im Laufwerk sein.
Das Spiel verfügt über ein umfangreiches Grafikmenü mit sehr vielen Einstellmöglichkeiten und einer automatischen Hardwareerkennung für optimale Einstellungen der verbauten Hardware entsprechend. Dabei kann im Anschluss ruhig noch der eine oder andere Wert erhöht werden, die Hardwareerkennung scheint mir die Einstellung etwas vorsichtig vorzunehmen. Ich hatte zwar kurz Probleme, die originale Auflösung von 1024x768 auf 1920x1200 zu ändern, nach einigen Versuchen hat es aber doch noch geklappt.

---GAMEPLAY---

Wie einst bei Far Cry bewegt man sich großteils durch den Dschungel und bekämpft im ersten Drittel des Spieles ausschließlich menschliche Gegner, bis dann auch die Außerirdischen dem Spieler nach dem Leben trachten. Dabei unterstützt den Spieler der Nanosuit, dessen Funktionen wie maximale Panzerung, Stärke oder die lebenswichtige Tarnfuntion über ein Anzugmenü aktiviert werden. Das Gameplay ist anfangs etwas monoton: Durch den Dschungel laufen - Patrouille ausschalten - noch eine Patrouille ausschalten - Lager säubern - Weiter durch den Dschungel'etc'etc' Erst spätere Schauplatzwechsel wie das Alienschiff oder die Panzermission bringen da etwas Abwechslung.
Die KI agiert sehr intelligent und ist mit einer ausgezeichneten Treffsicherheit gesegnet. Prinzipiell positiv finde ich, dass man schon taktisch vorgehen muss und ein stupides Drauflos-Ballern durch den knackigen Schwierigkeitsgrad meistens im "Du bist tot - letzten Spielstand laden - Screen" endet. Gerade wenn man umzingelt wurde, egal ob von Menschen oder Aliens kann es auch schon mal ziemlich hektisch werden.

Die Auswahl an Waffen ist recht überschaubar, sie lassen sich auch modifizieren z.B. mit verschiedenen Visieren, Schalldämpfer, Taschenlampe oder Laserpoint. Dazu gibt es ein schickes Menü - sehr übersichtlich und optisch ansprechend.

Es ist noch zu erwähnen, dass das Balancing vor Patch 1.2 so frustrierend war, dass ich den ersten Durchgang bei Level 3 abgebrochen habe. Nach wenigen Treffern war man bereits tot, im Gegensatz dazu schossen die Gegner auch noch auf mich, nachdem ich fast ein ganzes Magazin in sie gepumpt habe. Der Patch macht das etwas frustfreier, die Stärke der eigenen Waffen wurde erhöht und die der Gegner etwas verringert, aber auch trotz dieser Erleichterung gibt es noch die eine oder andere knifflige Stelle im Spiel, die ich mehrmals wiederholen musste - leichte Frustgefahr.

---GRAFIK UND SOUND---

Obwohl Crysis ja schon einige Jahre auf dem Buckel hat, stellt es grafisch noch immer die Referenz, an der sich neue Spiele auch heute noch zu messen haben. Echt beeindruckend, was da geboten wird. Die Lichteffekte sind umwerfend und die verschiedenen Locations toll gestaltet. Zwischendurch trüben einige matschige Texturen zwar den Gesamteindruck, aber jedesmal, wenn unter meinem Dauerfeuer ein Baum fällt, ist das wieder vergessen und ein breites Grinsen dominiert mein Gesicht. So beeindruckend die Grafik ist, so erstaunlich ist auch, dass selbst mein aktueller Rechner (i7-750, 4GB RAM, GTX 470, Win 7 - 64 bit) mit maximalen Einstellungen stellenweise in die Knie geht. Ich frage mich, wie viele beim Erscheinen des Spiels mit maximalen Einstellungen flüssig spielen konnten.

Die Inszenierung ist schon beinahe Filmreif, nicht alleine wegen der vielen Zwischensequenzen, die sich ins Gameplay integrieren. Auch der Soundtrack kann sich hören lassen, je nach Stelle dezent bis wuchtig, aber immer passend und sehr atmoshärisch - Daumen hoch.

---FAZIT---

Crysis ist ein optischer Kracher - keine Frage - und man sollte es auch einmal im Leben gespielt haben, finde ich. Dennoch verhindern das sich wiederholende und teils monotone Gameplay und das stellenweise frustrierende Balancing die Bestnote. Aber trotzdem kann ich das Spiel, speziell zum Sparpreis, bedenkenlos empfehlen.
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VINE-PRODUKTTESTERam 6. Dezember 2010
Bevor die Yerli-Brüder mit ihrem Entwickler-Studio Crytek auf der PC-Spielfläche erschienen, durfte man annehmen, dass hauptsächlich Wirtschaftssimulationen das Steckenpferd der Deutschen Spiele-Industrie sind. "Die Siedler", "Fussball-Manager", die ganzen "Industrie-Giganten", historisch angehauchte Strategie-Klassiker wie "Patrizier" oder "Die Gilde" - alles Titel, die auf heimischer Flur sehr beliebt sind... Welche aber auch die einzig brauchbaren Vertreter besagten Genres darstellen, da von Spiele-Nation USA diesbezüglich nichts Gescheites auf dem Markt kam (und auch nach wie vor nicht kommt). Umgekehrt versteht jenes Land sein Handwerk besser wie kaum ein anderes, wenn von (Ego-)Shootern die Rede ist. Das blieb auch geraume Zeit so. Bis Crytek mit "Far Cry" im Jahre 2004 seinen ersten großen Achtungserfolg verbuchen konnte und im gleichen Zuge bewies, dass spielerisch und technisch hervorragende Shooter auch aus Deutschland kommen können. Nur wenige Jahre später (2007) wurde der inoffizielle Nachfolger "Crysis" aus der Taufe gehoben. Dieser Titel übertrumpfte nicht nur den ohnehin sehr guten Crytek-Erstling, sondern wurde zum neuen Meilenstein im First-Person-Shooter-Genre. Und ist es meiner Ansicht nach bis heute noch.

Die Story des Spiels:
Eine US-Spezialeinheit landet auf einer tropischen Insel im ostchinesischen Meer, welche wenige Tage zuvor von der Nordkoreanischen Volksarmee eingenommen wurde. Das allein wäre die Aufregung und das Eingreifen der Amerikaner an sich nicht wert, wäre da nicht ein Team von Archeologen vor Ort, das eine erstaunliche, aber auch sehr bedrohliche Entdeckung gemacht hat und nun von den Koreanern festgehalten wird.
In der Rolle des US-Specialforces-Mitglieds Nomad kämpft man sich durch den Dschungel bzw. gegen zahlreiche KVA-Soldaten, mit dem Ziel, das Archeologen-Team zu befreien. Im Laufe der Rettungsaktion stellt sich heraus, dass die eigentliche Gefahr nicht von den Koreanern ausgeht, sondern von "Etwas", das sich unter der Insel-Oberfläche verbirgt. Und dieses "Etwas" ist nicht von dieser Welt...

"Crysis" ist kein Preis-Anwärter für den besten Spiel-Plot, das soll vorab schon mal gesagt sein. Wer Sci-Fi-Werke aus der Hollywood-Filmschmiede kennt, wird genug Genre-Versatzstücke wiederfinden: Ein bisschen "Independence Day" hier, ein bisschen "Das Ding aus einer anderen Welt" dort und noch viele Filmzitate mehr. Die Bedrohung ist wie so oft außerirdischer Natur.
Dennoch: Kombiniert mit dem Insel-Ambiente - welches man bereits aus "Far Cry" kennt - schaffen die Yerli-Brüder einen packenden und Hollywood-reif inszenierten Sci-Fi-Actionknaller, der soviel Spielspaß und Abwechslung bringt wie kaum ein anderer Shooter der jüngsten Zeit.

Die trügerisch-idyllische Pazifik-Insel ist ein einziger großer Spielplatz. Grüne, dichte Vegetation, wohin man blickt. Krebse krabbeln den weißen Sandstrand entlang, während eines kurzen Tauchgangs lassen sich Schwärme von Südsee-Fischen erblicken, die Palmen und Farne wiegen sich im Wind, und ab und an flattern Vögel oder anderes Getier durch die Luft. Eine Landschaft, die wahrhaftig atmet und lebt. Und das in einer phänomenalen Grafik, die an Details absolut keine Wünsche offen lässt. Wer "Crysis" in höchsten Einstellungen (mit DirectX10-Grafikkarte) gesehen hat, wird mehr als nur Bauklötze staunen, da es einen solchen Grad an Fotorealismus noch nie zuvor gegeben hat. Nicht nur die Natur ist ein grafischer Leckerbissen, auch die Spielfiguren wurden fantastisch gestaltet und animiert. Allein die Gesichter der NPCs (Non-Player-Charakter) übertreffen alles bisher Dagewesene. Optisch war das Spiel zum Zeitpunkt seiner Erscheinung der Konkurrenz um mindestens 3 Jahre voraus - absolute Referenz-Qualität, was die CryEngine2 auf den Monitor zaubert. Bis heute gab es noch kein anderes Spiel, das mit dieser optischen Pracht gleichsetzen konnte. Jedenfalls kann ich mich an Keines erinnern.
Auch soundtechnisch braucht sich "Crysis" nicht zu verstecken. Musik wird sparsam eingesetzt, passt aber dann immer zum aktuellen Geschehen. Die Soundeffekte fangen die tolle Insel-Atmosphäre perfekt ein, die Waffen haben akustisch ordentliche Durchschlagskraft und die komplett deutsche Vertonung muss keinen Vergleich zum Filmmedium scheuen, da einige renommierte Synchonsprecher (u.a. von Ving Rhames oder Sean Bean) ihren Beitrag dazu leisten. Lobenswert ist auch die Tatsache, dass unser Alter Ego selbst oft genug zu Wort kommt und sich gerne in Gespräche einmischt. Ein stummer Held wie Gordon Freeman aus "Half-Life 2" ist Nomad somit nicht.

Wie es sich für einen Crytek-Titel gehört, sind unsichtbare Wände unerwünscht. Spielerische Freiheit ist das A und O von "Crysis"; man kann nahezu alles begehen, befahren, erklimmen oder (mit kleinen Einschränkungen) überfliegen, an Jeeps, Panzern, LKWs, Schnellbooten oder Luftfahrzeugen mangelt es nicht. Direkte Wege sind ebenso möglich wie auch große Umwege. Wie man's macht, bleibt einem selbst überlassen. Um ein Werbezitat von McDonalds hier einzufügen: "Ich liebe es !" :-)
Völlig zerstörbar wie bei "Red Faction" ist das Gelände zwar nicht, dafür aber lassen sich Well-Blechhütten, Holz-Unterstellplätze, nahezu jedes Gefährt fachgerecht und physikalisch korrekt zerlegen; fast jeder tragbare Gegenstand kann als alternatives "Wurfgeschoss" verwenden werden, während man Palmen und andere Tropenbäume durch Einsatz eigener Waffen problemlos "fällt". Das sieht nicht nur toll aus und schafft für klare Sicht, sondern kann taktisch zum eigenen Vorteil genutzt werden: die Gegner büßen so Deckungsmöglichkeiten ein oder werden gleich von besagtem Gewächs mit etwas Glück erschlagen. Dies spart nicht nur Munition und Kraft, es lässt auch eine gewisse Interaktivität mit der Umwelt zu.

Der Spiel-Auftakt erinnert zunächst frappierend an "Far Cry". Doch spätestens mit dem Einsatz des Nano-Suits, mit welchem der Alter Ego und seine Kameraden ausgestattet sind, hören die Ähnlichkeiten auf. Der hochentwickelte Anzug erlaubt eine Erhöhung der Laufgeschwindigkeit, der Körperkraft, der Panzerung oder eine vorübergehende Tarnung. Desweiteren können aufgesammelte Waffen zügig mit diversem Zubehör modifiziert werden.
Wie schon bei "Far Cry" gilt auch hier: Jeder kann auf seine eigene Art spielen. Durch sinnvollen Einsatz der Anzug-Fähigkeiten kann man heimlich und lautlos vorgehen, oder auch frontal und blitzschnell alles und jeden niedermähen. Ob Sniper, Freizeit-Rambo oder Allround-Soldat, "Crysis" eignet sich für Jedermann.

Zur Künstlichen Intelligenz der Gegner kann man sagen, dass sich hier ein zweigeteiltes Bild ergibt: Die Koreaner agieren clever genug, um bei Beschuss in Deckung zu gehen und sich taktisch an den Spieler heranzutasten oder diesen gleich einzukreisen. Selten laufen sie mitten ins Gewehrfeuer, und manchmal ergreifen sie lieber kurz die Flucht, um sich eine bessere Gefechts-Position zu verschaffen. Die bleihaltigen Scharmützel gegen diese Gegner machen letztendlich auch am meisten Spaß.
Etwas schwächer dagegen die KI der Aliens; ein taktisches Verhalten als Solches ist bei denen nicht erkennbar, dafür wiederholen sich ihre Angriffsmuster zu sehr. Wegen ihrer Schnelligkeit und physischen Stärke sind die Kämpfe mit ihnen aber nicht minder fordernd, dauern diese doch länger und erfordern noch bessere Zielreflexe.

Fazit:
"Crysis" hat die Messlatte in Sachen Grafik, Gameplay und Inszenierung gewaltig angehoben. Wer (so wie meine Wenigkeit) mit Moorhuhn-Klonen wie der "Call of Duty"-Reihe nichts anfangen kann, findet in Crytek's Action-Perle vielleicht genau das, was er immer gesucht hat: Eine offene Spielwelt, eine KI die ihren Namen auch verdient und abwechslungsreiche Missionen fernab vom üblichen "Level-Säubern", zusammen mit einer technisch vorzüglichen Umsetzung. Und mit einem Spielumfang von ungefähr 12 - 13 Stunden kein ultra-kurzes Vergnügen.
Damals noch als Hardware-Fresser verschrien, kommt das Spiel mit heutiger PC-Ausstattung voll zur Geltung. Verdientermaßen gebührt ihm die Krone als Genre-König für den Rechenknecht. Doch vielleicht wird es die Krone bald wieder abgeben müssen, denn "Crysis 2" steht schon für Anfang 2011 in den Startlöchern.
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am 18. September 2012
Ich hatte zuerst Crysis 2 gespielt, und war hin und weg von dem Kampf gegen Soldaten und dann Aliens im Großstadtdschungel (sprichwörtlich) des zu Ruinen verfallenen New York City.
Der Vorgänger sollte um Längen besser sein, also war klar, der muss auch her. Und ich wurde nicht enttäuscht.

Story:
Zunächst begibt man sich als Angehöriger einer Spezialeinheit auf eine Rettungsmission auf einer tropischen Insel, wo man Geiseln aus den Händen koreanischer Soldaten befreien muss. Einen großen teil des Spieles macht denn auch diese Mission aus, aber man entdeckt schon früh im Spiel, daß hier etwas nicht stimmt. Und in der zweiten Spielhälfte wird auch klar, was das ist: Aliens machen die Insel unsicher, und man hat plötzlich seine liebe Not, die Insel lebend zu verlassen.
Erinnert vom Prinzip ein wenig an die Story von Predator, gefällt mir daher schon mal.

Spielprinzip:
Mithilfe eines High-Tech-Anzuges namens Nano-Suit verfügt der Spieler über einige Fähigkeiten, die er jeweils für einen begrenzten Zeitraum (bis sich die Energieleiste des Anzugs geleert hat) nutzen kann:
- Verstärkte Panzerung: Der Spieler kann mehr Treffer einstecken, dies ist der Standard-Modus des Anzuges
- Maximales Tempo: Der Spieler kann sehr viel schneller rennen, aber die Energie des Anzuges erschöpft sich hier schnell, also nur als Fluchtmöglichkeit aus brenzligen Situationen hilfreich, um aus dem ärgsten Gemetzel rauszukommen
- Maximale Stärke: Ermöglicht es dem Spieler, sehr viel höher und weiter zu springen, im Nahkampf erheblich mehr schaden auszuteilen, Türen aufzubrechen (aber nur dafür vorgesehene) und Gegner oder Objekte weiter zu schleudern
- Tarnmodus: Der Spieler wird unsichtbar, bis sich die Anzugenergie erschöpft hat oder bis man einen Schuss abfeuert.
Ist die Energie des Anzugs erschöpft, lädt sie sich schnell wieder auf, allerdings schaltet sie im Tarnmodus zurück auf den Panzermodus (man wird sichtbar), und im Tempo- und Stärkemodus lassen sich die entsprechenden Fähigkeiten für die Ladezeit nicht einsetzen. Daher muss der Spieler die Anzugsfähigkeiten bedacht und taktisch einsetzen, um sie sinnvoll nutzen zu können.
Übrigens erinnern mich auch die Nano-Suits an Predator, nur daß diesmal eben die Menschen die Fähigkeiten haben, nicht die Aliens.
Neben dem Anzug stehen der Spielfigur natürlich auch noch einige Schusswaffen zur Verfügung, deren Anzahl im Spiel aber nicht nur sehr übersichtlich gestaltet ist, sondern man kann auch nur eine begrenzte Anzahl an Waffen herumtragen (zwei Pistolen, zwei größere Handfeuerwaffen/ Gewehre, zwei verschiedene Sätze Granaten, zwei großkalibrige Waffen wie Raketenwerfer etc.). Stört mich nicht, ist gut gelöst so.
Die Waffen lassen sich modifizieren, man kann Laserzielvisiere, Sturm- oder Scharfschützenfernrohre, Taschenlampen oder Schalldämpfer aufmontieren.
Gerät man nahe an einen Gegner, kann man diesen im Nahkampf mit ein paar Schlägen ausschalten, oder ihn packen, und gegen Wände oder andere Gegner schleudern.
Durch die Kombinationen der Anzugfertigkeiten mit den Waffen und manchen Modifizierungen ergeben sich verschiedene Möglichkeiten, das Spiel zu spielen. Man kann natürlich in die Gegnerhorden stürmen und alles niederballern, man kann aber auch im Tarnmodus quasi "Undercover" arbeiten und lautlos alle Gegner ausschalten. Dauert länger, ist aber spannender und auch nicht die dümmste Lösung, da man bei kopflosem Drauflosballern ohne Deckung oft schnell zu viel abkriegt und ins Gras beisst.
Gefällt mir sehr, so bleibt das Geballer ein wenig anspruchsvoll und abwechslungsreicher.
Übrigens gibt es auch eine Reihe von Fahrzeugen, die man kapern kann, um schneller von A nach B zu kommen und Gegner auch mit den fahrzeugeigenen Waffen auszuschalten.

Grafik und Technik:
Die Grafik ist atemberaubend. Die Insel in all ihren Einzelheiten wurde sehr detailverliebt und sehr schön gestaltet, angefangen von dem absolut realistisch aussehenden Wasser über die Bäume/ Palmen, die sich im Wind wiegen oder bei einer Kollision mit einem Fahrzeug schon mal umfallen bis hin zu dem völlig abgedrehten, ein wenig an Independence Day erinnernden Inneren des Alienschiffes. Es macht Spaß, sich in dieser Welt zu bewegen - auch, wenn es schon ein wenig an Inselleben fehlt, ab und zu sieht man ein paar Frösche, aber das wars auch schon.
Aber grafisch ist Crysis ein schweres Geschütz und somit wohl auch der Grund, warum es in seinem Erscheinungsjahr auf so manchem Rechner nicht zum Laufen zu bringen war oder zumindest einige Schwierigkeiten hatte.
Allerdings hat das Spiel auch einige Bugs, die den Spaß schon mal trüben können. So taucht z.B. einmal nach abgeschlossener Mission kein Missionsupdate und auch keine neue Kartenmarkierung auf, und man muss das Internet um Rat bemühen, weil man sonst nicht weiterfindet.
Und im letzten Level, gerade bei den Bossfights, hängt sich Crysis auf, was bei mir einmal sogar zur Folge hatte, daß ich nicht mehr auf meine Spielstände zugreifen konnte, nachdem das Spiel mitten während des automatischen Speichervorganges abstürzte. Ließ sich zum Glück leicht beheben, nervig ist es trotzdem.

Fazit: Crysis hat mir gut gefallen, es macht Spaß, sich in dieser Inselwelt zu bewegen, es macht Spaß, die verschiedenen Möglichkeiten des Nano-Suits im Kampf auszunutzen, selbst die Story macht trotz wenig Originalität Spaß. Aber einen Stern ziehe ich trotzdem ab: Zum einen wegen der Bugs, die einem schon mal arg auf die Nerven gehen können, zum anderen aber auch, weil ich Crysis 2 vorher gespielt habe, und die Endzeitstimmung im verfallenen New York einfach noch geiler fand.
Trotzdem, ein sehr geiles Spiel bleibt Crysis auf jeden Fall, und für den Preis, zu dem es heute gehandelt wird, sollte man zugreifen.
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am 24. Oktober 2013
Lange Zeit galten Ego-Shooter als Machwerk US-amerikanischer Spieleunternehmen und dominierten dieses Genre auch recht eindeutig mit vorzugsweise amerikanischen Themen,sei es jetzt Zweiter Weltkrieg,Vietnamkrieg,Kalter Krieg oder aktuelle Konflikte der (beinahe insolventen) "Supermacht". Shooter-Titel aus anderen Landen wurden vom Monopolisten USA eher müde belächelt,bis im Jahre 2004 der deutsche Spiele-Entwickler CryTek mit dem Titel "FarCry" einen Achtungserfolg verbuchen konnte-die langjährige Dominanz US-amerikanischer Ego-Shooter war somit vorbei. Mit gerade zu revolutionären Techniken wie DirectX 9.0 und dem Shadermodel 3.0 wurden Umgebungseffekte wie Wasser und Bäume so realistisch wie möglich gestaltet- bis dato ein nie erreichtes Phänomen.

Im Zuge der erfolgreichen "FarCry"-Serie musste natürlich gleich ein weiteres Zugpferd entwickelt werden.Gesagt,getan - im Jahre 2007 erschien das futuristisch geprägte Game "Crysis" auf der Bildfläche und beeindruckte uns mit einem genialen Gameplay,filmreifen Cutscenes und der äußerst realistischen Darstellung.Kommen wir nun endlich zu der Rezension dieses Meisterwerks deutscher Spielekunst.

-STORY-

Wir schreiben das Jahr 2020.Auf der (fiktiven) Inselgruppe Ling-Shan ist die Hölle los,denn die nordkoreanische Volksarmee (KVA) hat ein Archälogenteam gefangen genommen und droht mit Angriffen auf andere Länder.So wird ein Team von fünf Mann,allesamt ausgestattet mit neuartigen Nanosuits,welche seinem Träger nahezu übermenschliche Fähigkeiten verleihen,entsandt,um die gefangenen Wissenschaftler zu befreien.Jedoch sterben bei dem Einsatz zwei der "Supersoldaten" auf grauenvolle Weise und den übrig gebliebenen Soldaten um den Anführer "Prophet" wird klar,dass die Nordkoreaner nicht die einzigen Gegner auf der Insel sind...

Punktbewertung : 5 von 5

-GAMEPLAY-

Der Spieler schlüpft in die Haut des Soldaten "Nomad",der einen der besagten Nanosuits trägt.Dieser kann seinen Träger mit übermenschlichen Attributen verbessern,sei es jetzt ein Tarnfeld,erhöhte Stärke sowie Geschwindigkeit und eine undurchdringliche Panzerung.Außerdem kann der Spieler zwei mögliche Wege bestreiten,um die Befreiungsmission zu lösen.Ob Sie jetzt als Rambo den Nordkoreanern einheizen oder den Weg des Schleichens einschlagen-die Wahl liegt bei Ihnen. Bewältigen können Sie dieses mit einem gewaltigen Waffenarsenal,Fahrzeugen und ihren Nanosuit-Fähigkeiten,welche aber nur einen begrenzten Energievorrat besitzen und sich erst wieder aufladen müssen.

Punktbewertung : 4,5 von 5

-STEUERUNG-

Das Spiel kann entweder mit Maus und Tastatur oder mit einem Windows Live-kompatiblen Gamepad (sprich Xbox 360-Controller) gespielt werden.Zugegeben,mit dem Gamepad wäre das Spiel viel einfacher,vor allem mit den Nanosuit-Fähigkeiten.Diese sind vor allem in der Mausbedienung ein Graus,denn wenn man beispielsweise in den Tarnmodus wechseln will,klickt man stattdessen auf den Panzerungsmodus - die Konsequenz ist bewusst.Aber ansonsten eine gelungene Steuerung,wenn man von der Maus absieht.

Punktbewertung : 3 von 5

-GRAFIK-

Das Spiel läuft mit der Cry Engine 2 und stellt dank der Realität(Tag und Nachtwechsel,biometrische Gesichter usw.) die Konkurrenz deutlich in den Schatten und erlaubt dem Spieler ein bis dato unvergleichliches Spielerlebnis.Jedoch sprengt die äußerst hohe Bild-sowie Texturdichte ältere Rechnerleistungen (siehe Abschnitt "Anforderungen") mehr als deutlich. Auf meinem Windows 8-Laptop jedenfalls ist das Game ein Hochgenuss und läuft auf besagtem Betriebssystem ohne große Probleme.

Punktbewertung : 5 von 5

-ANFORDERUNGEN -

Betriebssystem: Windows XP/Vista
Prozessor: mind. 2,8 GHz unter XP oder 3,2 GHz unter Vista (Intel Pentium 4), 2800+/3200+ (AMD Athlon), 2,0/2,2 GHz (Intel Core)
Speicher: mind. 1 GB RAM unter XP oder 1,5 GB RAM unter Vista
Festplattenplatz: mind. 12 GB
Grafikkarte: mind. 256 MB; ab NVIDIA GeForce 6800 GT oder ATI Radeon 9800 Pro, bzw. Radeon X800 Pro für Vista

Um das Game auf den allerhöchsten Perimetern spielen zu können,sollte man einen Rechner mit deutlich höheren Anforderungen besitzen.Die oben genannten Angaben beziehen sich auf minimale Systemanforderungen.Das Spiel läuft auf Win 8 ohne Schwierigkeiten.

Punktbewertung : 4,5 von 5

-SPIELDAUER-

Der einzigste negative Punkt an diesem doch recht genialen Spiel ist dann aber doch die Spieldauer,welche gerade mal 5-6 Stunden beträgt,für Cracks sogar noch weniger.

Punktbewertung : 1 von 5

-GEWALTDARSTELLUNG-

Im Gegensatz zu anderen Spieletiteln des Genres hält sich "Crysis" mit Verstümmelungen seiner Gegner mehr als zurück,um nicht auf den Index zu landen.Dem Spieler bleibt es selbst überlassen,ob er dem Game einen blutigen oder unblutigen Touch beifügt.Die Tötungsszenen bleiben eher im "harmlosen" Bereich,so werden keine Köpfe oder andere Körperteile mit Hilfe von Gewehren gesprengt.

Punktbewertung : 4,5 von 5

-GESAMTEINDRUCK-

Optisch und technisch gesehen ist "Crysis" ein Knaller seiner Zunft und beeindruckt dank seiner Realität,filmreifen Zwischensequenzen sowie den vielen Optionen des "Nanosuits".Auch wenn die Geschichte seltsam und die Steuerung etwas gewöhnungsbedürftig ist,kann man sich ganz gut mit dem Protagonisten identifizieren und ihn durch das etwas kurz gestaltete Game bringen.Die Schwierigkeitsgrade sind in vier Stufen gegliedert,welche sich allesamt an die Anforderungen der jeweiligen Spieler stellen : Vom "Rekruten" bis zum "Übermenschen" ist alles dabei und da wird so einiges abverlangt. Endfazit : Weiter so!

Punktbewertung : 4,5 von 5
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am 1. März 2016
- man muss viel zu lange auf die Gegner draufhalten bis sie zu Boden gehen
- langweilige Gegenden, nur Dschungel, keine Abwechslung
- Gegner rufen platte Sprüche wie in alten 90er Jahre Shootern: "Stirb!", "Nimm dies!"
- Story von Far Cry geklaut
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am 28. Januar 2013
Das Spiel stürzt immer zu ungünstigen Zeitpunkten ab und läuft nur mit cd im Laufwerk
Kontrollpunkte sind zu weit entfernt und wenn man stirbt hat man schnell keine Lust mehr
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am 19. Januar 2013
Problemlos und Einwandfrei !
Leider zu leistungsschwacher bestehender PC, anforderungen beachten! Ansonsten bin ich mit dem Kauf völlig zufrieden, Thx
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am 29. April 2014
Habe das Spiel am 12. Juli 2011 gekauft, spiele es heute noch den ich finde es ist das beste Spiel von allen Crysis Teilen welches bisher erschienen sind.
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am 10. September 2013
Wirklich ein starkes Spiel,wenn man einmal anfängt,kann man nicht so leicht aufhören,und man will unbedingt wißen wie es weiter geht!!!!
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