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am 9. August 2010
... nun in Groß und mit mehr Funktionen!

Nach ein paar Eingewöhnungsstunden benutze ich die Maus für die alltäglichen Office-Arbeiten gar nicht mehr. Nur wer in Bildbearbeitungsprogrammen pixelgenau arbeiten muss, wird wohl um eine Maus nicht herum kommen. Ich sehe die Maus nur noch als Ergänzung für spezielle Fälle. Zum Surfen, Textverarbeitung, Mails lesen und sonstigen Arbeiten, wo man sich lediglich durch Menüs klickt oder den Zeiger irgendwo hin bewegen muss, ist das Trackpad genial.
Ebenso die simplen Zusatzfunktionen, die man durch das Wischen, Ziehen oder Tippen mehrerer Finger ausführen kann, sind der Maus (mal abgesehen von der MagicMouse) überlegen und erleichtern die Arbeit. Oft habe ich mir diverse Funktionen des Trackpads vom MacBook für den großen Rechner gewünscht - alleine das Scrollen in Fenstern mit zwei fingern ist jedem Maus-Rad überlegen. Das Trackpad hat bei mir jedenfalls die Maus seit ein paar Tagen vom Tisch verdrängt.
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am 25. September 2010
Vorweg: ich spreche nur für MEIN Empfinden...

Also, Apple-Typisch: perfekte Verarbeitung, sehr präzise, insgesamt klasse Idee das MacBook Pad auch
als Mausersatz für alle Rechner anzubieten.

ICH habe aber - wie auch schon bei der MagicMouse - das ergonomische Problem,
daß man die Finger fortwährend über dem Trackpad angehoben "schweben" lassen muss;
zumindest habe ich die Tendenz dieses so zu tun.
Der Handballen liegt vor dem Pad und wird mit dem Anhebeprozess ALLER Finger belastet:
die müssen angehoben werden, denn sie dürfen das Pad ja nur bei gewollter Steuerung berühren.
Immer die Hand links oder rechts neben das Pad zu legen, ergibt zu viele und damit ebenfalls
unergonomische (da zu anstrengende) Prozesse.

Bei meiner kleinen Maus kann ich mit weniger Vorsicht vorgehen, ohne dass ich eine Funktion auf dem
Monitor auslöse und kann zudem Daumen, Ring- und kleinen Finger dazu nutzen,
diese neben der Maus abzulegen und somit die Hand zu entspannen.

Daher mal nur 3 Sterne; hätte ich das Problem nicht, gäb's 5 Sterne.

NACHTRAG:
Korrektur nach einiger Nutzungszeit:
Ich nehme alles zurück: das Trackpad nur mit dem Zeigefinger bedienen, die Hand kann davor
liegen - alles gut nach Eingewöhnungsphase - daher Korrektur auf 5 satte Sterne.
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am 25. September 2011
Bevor ich mir das Trackpad gekauft habe, war ich der Meinung, mit meiner Maus viel besser bedient zu sein. (Ich nutze seit kurzem Mac OS Lion).

Launchpad hatte ich auf die dritte Maustaste, Mission Control auf eine versteckte Daumentaste gelegt.

Nachdem ich allerdings gesehen habe, dass bestimmte Dinge in Lion nicht einmal mit einem Workaround, einem Zusatzprogramm oder einem Terminal-Hack zu aktivieren sind (Wie z.B. in Safari das "blättern" durch den Verlauf, bei dem die Seiten nicht einmal neu laden müssen), habe ich dem Trackpad eine Chance gegeben.

Nun zum Trackpad:

1.Ergonomie

Zunächst einmal ist es eine willkommene Abwechslung, mal nur einen Finger bewegen zu müssen anstatt des ganzen Gerätes wie bei der Maus. Das und die wirklich großzügig dimensionierte Fläche (ich nutze einen 27"-iMac, da kann sowas schnell mal zu klein ausfallen) machen die Nutzung schon sehr ergonomisch. Üblicherweise bemängele ich an Mäusen, dass sie zu langsam sind und stelle sie auf maximale Geschwindigkeit. Das Trackpad steht da knapp über der Hälfte, hier ist in beide Richtungen für alle Anwender Luft.

Was aber unglaublich schön ist, ist die Tatsache, dass man nicht mehr für jeden Firlefanz eine Kombination aus Hotkeys und Mausgesten braucht; Das Wechseln des Desktops z.B. ist mit einem Wisch getan.

Die Zusatzfunktionen in Lion-Standardprogrammen begeistern.

Safari: Der stufenlose Zoom, Doppeltap um den Inhalt der Fenstergröße anzupassen, durchblätterbarer Verlauf ohne neu laden zu müssen, Gummiband-Effekt beim Scrollen bis zum Ende eines Dokuments/ einer Website

Vorschau, iPhoto etc.: Pinch to Zoom, Photo drehen mit 2 Fingern, Blättern durch Bilderserien oder mehrseitige Dokumente wie Bücher & Zeitschriften...

Global: 3 Finger um ein Fenster zu bewegen, 4 Finger für den Desktopwechsel und/oder die Übersicht aller Desktops etc.

2. Batterielaufzeit

Die Batterielaufzeit der Magic Mouse war erbärmlich, hier beim Magic Trackpad scheint sie erheblich besser zu sein.
Ich bin Poweruser und komme ca. anderthalb Monate damit über die Runden (Magic Mouse: keine zwei Wochen), wobei ich es auch nie ausschalte, den Mac aber auch nie.

3. Softwareunterstützung

Bei Apple-internen Programmen relativ weitreichend, allerdings war ich in manchen Punkten enttäuscht.

In iPhoto kann man die Photo-Miniaturen durch Pinchgesten vergrößern und verkleinern.
Die Vorlagen-Übersicht in Pages aber erlaubt dies nicht, genau wie Numbers oder Keynote. Warum?

Nutzung:

Ich habe die Nutzung der Maus nicht komplett ad acta gelegt, da z.B. für Spiele oder präzise Photobearbeitung eine Maus immer noch unerlässlich ist, wenn man kein Wacom-Tablet mit Stifteingabe hat. Auch ist meine Hand wohl noch nicht richtig daran gewöhnt,
aber andererseits muss ich sagen, dass ich seit der Nutzung des Trackpads die Maus viel unergonomischer finde als vorher.

Fazit:

Das Trackpad ist definitiv kein vollwertiger Mausersatz (für mich), allerdings schon eine sehr gute Ergänzung mit einigen wertvollen und angenehmen Vorteilen bei der täglichen Nutzung.

Lediglich die vergleichsweise kurze Batterielaufzeit (Logitech Marathon Maus: bis zu 3 Jahre) und die noch nicht vollständige Unterstützung der Hauptgesten ist noch ein kleiner Wermutstropfen.

Ach: Ich habe auch das Better Touch Tool installiert, mit dem man sich die Standardgesten noch erweitern und anpassen kann, bis einem schwindlig wird... aber kam bis heute noch nicht dazu, mir ein paar wirklich sinnvolle Zusatzgesten auszudenken.
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am 12. Februar 2015
Ich bin Windows Benutzer und eigentlich kein großer Fan von Apple und ihren Produkte, aber ein brauchbares Bluetooth Touchpad zu finden, ist schwer. Also habe ich mir das Apple Magic/Wireless Trackpad bestellt und ausprobiert.

Die größte Hürde war erstmal die Beschaffung der Windows-Treiber, die man sich umständlich extrahieren musste. Mittlerweile gibt es diesen aber auch auf der WebSeite von CHIP zum Download (im Suchfeld "Windows Magic Trackpad" eingeben). Ein Problem war dann noch der Bluetooth-Stack (Treiber). Unter den Bluetooth-Treiber von Toshiba/Sony/CSR habe ich den Apple Trackpad Treiber nicht zum laufen bekommen. Er funktioniert aber optimal mit dem Windows eigenen Bluetooth-Treibern. Das Trackpad funktioniert auch gut mit dem Hama Version 3.0/EDR Class2 Nano-Bluetooth-USB-Adapter zusammen (evtl. mitgelieferte Treiber nicht verwenden, Windows erkennt den Adapter automatisch!). Anschließend sollte man noch im Geräte-Manager in den Eigenschaften des Bluetooth-Adapters unter Energieverwaltung den Punkt "Computer kann das Gerät ausschalten, um Energie zu sparen" deaktivieren, sonst kann es sein, daß das Trackpad plötzlich nicht mehr reagiert.

Ein weiteres Problem war, daß der Windows-Treiber keine Möglichkeit zur Konfiguration bietet. Ich habe mich diesem Problem angenommen und ein kleines Konfigurations-Tool geschrieben (bei Google nach "MagicTrackPadCfg" suchen) mit welchem man diverse Funktionen des Trackpads de-/aktivieren kann. So lassen sich unter anderem einige Ein- und Zweifinger-Gesten ein-/ausschalten sowie die Hardware-Tasten vertauschen (ideal für Linkshänder).

Was mit dem Trackpad unter Windows nicht Funktioniert (und mein Tool auch nicht ändern kann), sind die erweiterten Finger-Gesten (z.B. Drehen, Pinch/Zoom und alle Gesten mit mehr als 2 Fingern). Zum Zoomen (z.B. im Internet Explorer, Google Chrome, ...) kann man aber auch die Strg-Taste auf der Tastatur festhalten und dann die Scroll-Geste (2 Finger hoch/runter bewegen) verwenden.

Der Bereich der Hardware-Tasten ist etwas klein. Zwar reagiert der normale Links-Klick über die gesamte Fläche beim herunterdrücken des Trackpads, aber dabei kann sich der Maus-Cursor ungewollt bewegen. Um dies zu vermeiden hat das Trackpad am unteren Rand eine etwa 10mm hohe Zone, wo der Hardware-Klick ohne ungewollte Bewegung des Cursors funktioniert. In diesem Bereich ist auch die Sekundär-Taste (rechte Maus-Taste) vorhanden. Diese reagiert aber nur auf einer Breite von rund 4cm vom rechten Trackpad Rand gesehen (bei Linkshänder-Mode vom linken Rand gesehen). Die Trennung der beiden Hardware-Tasten ist also nicht Mittig. Damit ich diese Bereiche besser erfühle, habe ich mir entsprechend Klebestreifen auf dem Trackpad angebracht (siehe Foto).

Ansonsten bin ich mit dem Trackpad ganz zufrieden, obwohl es manchmal auf feuchte Finger empfindlich reagiert und es dann fast unmöglich ist den Maus-Cursor zu bewegen. Auch sollte man es von Zeit zu Zeit von Fingerabdrücken mit einem Reinigungs-Touch befreien (ich verwende immer ein Taschentuch mit ein wenig Fensterreiniger), sonst passiert das gleiche wie bei den feuchten Fingern.
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am 24. Januar 2012
Das Magic Trackpad ist ein absolut genialer Mausersatz. Die Einrichtung ist kinderleicht, die Konfiguration der verschiedenen Funktionen und Gesten wird mit kleinen Videos verdeutlicht und sind ganz leicht nachzuvollziehen. Nach kurzer Umgewöhnung von der Maus aufs Trackpad kann man ebenso schnell oder sogar noch schneller als mit einer Maus arbeiten.

Beispiel (je nach gewünschter Einstellung): Mit einem Finger irgendwo auf dem Trackpad kurz tippen -> Linke Maustaste, mit 2 Fingern gleichzeitig kurz tippen -> rechte Maustaste. Alternativ kann man auch an der unteren Kante des Trackpads "klicken", das Pad kann dort leicht nach unten gedrückt werden und führt dann einen Mausklick aus. Ich finde die Variante mit dem Tippen auf dem Trackpad aber wesentlich leichter und auch "leiser".

Die Verarbeitung ist, wie von Apple gewohnt, sehr hochwertig und edel. Zusammen mit dem Wireless Keyboard macht es auf dem Schreibtisch eine sehr gute Figur. Das Wechseln der Batterie ist einfach, man muss einen "Schraubverschluss" an der rechten Seite aufdrehen und kann die Batterien rausnehmen.
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am 19. Januar 2016
Ein Trackpad am Desktop (iMac). Ich dachte das muss ergonomisch klasse sein, weil es am Macbook ja auch genial funktioniert. Ist aber leider nicht so. Auf einem Laptop nutzt die Hand ein Trackpad ergonomisch völlig anders. Das lässt sich meiner Meinung nach nicht auf den Schreibtisch übertragen. Dort erwartet man automatisch immer durch die Haltung der Hand die Bequemlichkeit der PC Mouse. Das stellt sich beim Trackpad aber als völlig unterirdisch dar. Bewegungen wirken unnatürlich. Das Trackpad ist nicht so präzise zu bedienen wie eine Mouse. Die Mouse hat eine größte Einstellsensibilität, wenn man mit einer kleinen Bewegung den ganzen Bildschirm queren möchte. Bei Trackpad muss der Finger abgesetzt und neu angesetzt werden (trotz der Größe des Trackpad)--- auf dem Laptop ok, weil die zweite Hand meistens für die Bedienung mit verwendet wird. Am Schreibtisch ist das totaler Blödsinn und wirkt unnatürlich. Ich kann mich nicht so richtig damit anfreunden und letztlich ist der Preis dieses Produkt nicht wert. Ich kaufe mir wieder ein Mouse.
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am 14. Januar 2016
Ich hab meine gesamte, lange Computerkarriere immer zwischen Maus und Trackball gehadert. Maus fand ich in Sachen Desktop Kontrolle und Effektivität immer besser, während in sachen akurates Arbeiten im Photoshop oder Illustrator der Trackball die Nase vorn hatte. Diesem grauenhaften "Pin" in der Mitte der IBM Notebooks konnte ich nie etwas abgewinnen, genausowenig wie den meisten Trackpads. Bis ich dann mein Macbook von 2006 bekommen hatte und überrascht war, wie sehr ich plötzlich mit dem Trackpad zurecht kam. Deshalb gab ich auch Apples Riesentrackpad mal eine Chance und möchte nicht wieder zurück. In einem meiner Berufe muß ich nach wie vor mit der Maus arbeiten, aber wenn es um meinen eigenen Betrieb geht, kommt mir nichts anderes mehr ins Haus. Für mich werden hier die Vorteile von Trackball und Maus perfekt vereint. Der Batterieverbrauch hält sich in Grenzen, aber auf lange Sicht würde ich schon empfehlen, Akkus dazu zu nehmen.

Wenn ich unbedingt einen Nachteil schildern müßte, dann würde mir nur ein einziger einfallen und der ist schon sehr sehr speziell: wenn man unter 10.7.5 Bootcamp installiert hat und das Trackpad erst danach erworben hat, dann ist die Installation unter Windows etwas hakelig.

Und noch eins, was die Gesten Steuerung betrifft: die einfachen Gesten mit bis zu zwei Fingern sind sehr praktisch und sehr effektiv. Was darüber hinausgeht, aber vielleicht liegt das auch an mir, bedarf schon einiger Zeit um dies in die Arbeitsroutine dauerhaft integrieren zu können.
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am 1. Dezember 2013
Apples Macbooks haben in puncto Touchpad immer noch vielen anderen Geräten einiges Voraus, relativ groß, gut zu bedienen, ins Betriebssystem integrierte Gesten, die man allerdings nicht anpassen kann, das geht nur mit zus. Software aus dem App Store. Doch wie lässt sich das Trackpad in Betrieb nehmen, wie ist es verarbeitet und wie arbeitet man selbst damit?

Die Verarbeitung an sich ist sehr gut, relativ schwer, aber die Batterieunterbringung ist perfekt in das Design eingeflossen und trägt sogar zum Komfort bei. Robust ist es auch, erst eine Glasflasche konnte einen Teil beim Frontalaufprall vom Trackpad absplittern ;)

Die Inbetriebnahme ist wie bei den meisten BT Geräten problemlos, auch das Verteilen der Verbindung über mehrere Rechner ist kein Problem, allerdings kann es hier zu Problemen führen, wenn mehrere Geräte, die mit dem Gerät gekoppelt sind gleichzeitig laufen, dann kann man leider nicht immer einfach per Software definieren, wo das Gerät laufen sollen. Es gibt also keinen Quasi Master, sondern man muss dann das Gerät unter Umständen ausschalten, damit eine Verbindung mit dem anderen Gerät funktioniert. Ob das bei anderen Geräten / Software besser funktioniert, kann ich leider nicht beurteilen. Im normalen Betrieb aber keine Probleme.

Was die Arbeit damit selbst angeht? Die muss man aus zwei Perspektiven betrachten, zum Einen, im Vergleich zu einer Maus, zum anderen im Vergleich zu einem Touchpad auf einem Laptop bzw. als generelles Eingabegerät. Im Vergleich zur Maus muss man sagen, dass man durch die Gesten sehr komfortabel an sich arbeiten kann, Office, Browsen usw. kein Problem. Allerdings wird es, sobald man wirklich präzise arbeiten muss hakelig. Das Erstellen von Diagrammen, oder gar das Arbeiten mit Bildbearbeitungsprogrammen funktioniert schlechter als mit einer präzisen Maus oder einem Grafiktablet. Aber das sollte jeder für sich entscheiden und sich einfach in einem Store (Saturn, Apple, usw.) ein Bild machen, denn das ist generell bei Eingabegeräten das Wichtigste.

Für mich persönlich bleibt das Fazit, dass der Preis ganz schön hoch ist, allerdings durch die Verarbeitung und den Gebrauch kann man das verschmerzen. Gute Mäuse kosten unter Umständen mehr (ich habe zwei Razr Mäuse und die haben weit mehr gekostet ;) ). Ich arbeite sehr gern damit, aber greife letztlich bei präzisen Arbeiten auf eine Magic Mouse zurück. Im Vergleich zu einem Laptop Touchpad schlägt sich das Gerät aber hervorragend, da man nicht am unter Umständen warmen Laptop arbeiten muss und so trotzdem die Vorzüge eines Touchpad nutzen kann.
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am 28. Juni 2014
Hallo zusammen,

Apple hat mal wieder ein tolles, qualitativ hochwertiges Produkt auf den Markt gezaubert, was seinem Preis gerecht wird.

Das Magic Trackpad ist mit seinen 6 Zoll Touchfeld-Diagonale eigentlich ein bisschen zu groß für normale Hände. Bedeutet: Während der vielen Gesten, die auf diesem Trackpad noch schöner von der Hand gehen, als auf dem Trackpad des MacBooks, kommt man nie an die Grenzen der gläsernen Oberfläche.
Der physische "Klick" ist ebenfalls vorhanden (die gummierten Füßchen lassen sich klicken).

Die Bluetooth-Funktion ist ausgezeichnet: Koppelt man das Trackpad das erste Mal mit dem Mac, so wurde es in meinem Fall automatisch "Julius a Campos Trackpad" genannt. Sehr sehr geil!
Der Empfang reicht mindestens 10 Meter - Länger ist das Haus leider nicht. Entkoppelt man die Geräte am Mac, so schaltet sich das Trackpad in eine Art Ruhemodus, was der Batterielebenszeit zu Gute kommt.

Optisch passt es zu 100% in Apples Mac-Welt. Matt schimmerndes Aluminium und Spaltmaße = 0.
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am 4. Februar 2011
Ich verwandte bisher die MagicMouse an einem Macmini. Bin zufrieden gewesen, ich muss gestehen, dass es ein wenig der Spieltrieb war, der mich das Trackpad bestellen ließ. Wenns nicht klappt, wirds halt zurückgegeben oder ich verwende Maus und Trackpad zusammen, so etwa dachte ich. Aber jetzt brauche ich die Maus nicht mehr. Das Trackpad fügt sich sehr schön an mein Applekeyboard an, weil Grösse und Design zusammenpassen. Man stellt es rechts daneben, passt! Sieht dann aus wie EIN Keyboard, optisch schon einmal sehr schön. Die Fläche ist deutlich grösser als bei einem Laptop. Die Hand kann sich rechts unten vorm Trackpad bequem auf dem Schreibtisch abstützen, auch das ist ein angenehmer Vorteil gegenüber einem Laptop, wo die Hand immer irgendwie über dem Pad "schweben" muss. Man bedient das Trackpad dann nach einer kurzen Eingewöhnung intuitiv, benutzt nicht zwingend den Zeigefinger für den Mauszeiger, ich nehme häufig den Mittelfinger, scrolle rechts-/links und hoch-/runter mit zwei Fingern, mache den Doppelklick durch "Tippen" mit zwei Fingern, bewege mich vor- und rückwärts beim Googeln mit drei Fingern durch "Rechts-/Linkswischen" usw. Ich habe die Grundeinstellungen für das Trackpad übernommen, sie erscheinen mir sinnvoll, mit einer Ausnahme: Diese Grundeinstellung hat als "Ein-Finger-Klick" den mechanischen Klick des Trackpads eingestellt, wofür unten rechts und links zwei "Buttons" sich unter dem Gerät befinden. Dieser Klick ist durchaus verwendbar, hat aber den Nachteil, dass man für ein "leichtes" Klicken bewusst den unteren Bereich des Trackpads verwenden muss, weiter oben muss man schon etwas stärker drücken, was der Grundidee dieses Produkts m.E. widerspricht. Aber eleganter ist es ohnehin, in der Einstellung "Klicken durch Tippen" zu wählen. Da reicht dann der kurze "Tap" mit einem Finger. Meine Befürchtung, dass beim Auflegen des Fingers zum Zweck des Bewegens des Mauszeigers versehentlich ein "Tippen" registriert wird, erfüllte sich nicht. Jetzt in diesem Moment benutze ich das Teil, und ich denke, bereits nach zwei Tagen der Benutzung, nicht mehr nach dabei, es ist zur Selbstverständlichkeit geworden. Wieso nur habe ich jahrelang dieses lächerliche Plastikteil über den Schreibtisch geschleift? (Und jetzt die Pointe, für alle Trekkies: Wie fasziniert war ich, als vor über zwanzig Jahren man auf der neuen Enterprise Data, Geordi und Captain Picard mit leichten, wischenden Bewegungen die Computer des Schiffes bedienen sah, tastenlos. Und jetzt, endlich ...)

Einschränkend ist zu sagen, dass das für einige Anwender sehr wichtige exakte Ansteuern mit dem Mauszeiger hier von einer gewissen Virtuosität des Zeige-/Mittelfingers abhängt. Kurz gesagt, bei graphischen Anwendungen etc. wird die Maus nicht aussterben, da ist so ein Trackpad nicht für alle geeignet. Überhaupt muss man Spaß am "Fingerspiel" haben. Ist dies der Fall, wird die Bedienung selbstverständlich, zu einem leichten, leisen (!) Vergnügen. Trotz der Einschränkung also gebe ich dem Produkt fünf Punkte, weil es meinen ganz persönlichen Bedürfnissen entspricht, aber schliesslich handelt es sich hier um eine subjektive Bewertung. Wer an der Eignung für sich persönlich zweifelt, sollte es besser erst testen.
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